Autor Thema: "Bodenbeeintrachtigungen durch Tractor Pulling" ..........?  (Gelesen 2554 mal)

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Habe das hier gerade duch zufall bei ebay gefunden.....

http://www.ebay.de/itm/Bodenbeeintrachtigungen-durch-Tractor-Pulling-in-AGRAR-FORSCHUNG-2009-03-/291201067718?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item43ccefaac6

Mich würde mal interessieren was die da rein gelogen haben.

Hat jemand eine Ahnung was da für ein Müll drin steht ?


Offline miky

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Re: "Bodenbeeintrachtigungen durch Tractor Pulling" ..........?
« Antwort #1 am: 24.08.2014, 20:54:52 »
So von außen schlecht zu sagen ob pro oder contra es geschrieben wurde. Aber mal ganz interessant mit was sich die Leute alles beschäftigen, glaube auch nicht das die meisten Veranstaltungsort nach dem Wettkampf als Acker weiter verwendet werden.

Offline Klaus_H

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Re: "Bodenbeeintrachtigungen durch Tractor Pulling" ..........?
« Antwort #2 am: 28.08.2014, 22:28:03 »
Also vorab:
"Agrar-Forschung" ist nicht die Bildzeitung oder irgend ein Boulevard-Magazin, sondern eine seriöse Forschungs-Schrift!

Hintergrund wird die Auswirkung einer Veranstaltung auf den Boden sein, der als Bahn benutz wurde.
Während bei "Tractor Pulling" Veranstaltungen wohl sicherlich feste Bahnen benutzt werden, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden,
sieht es bei vielen Farm Pulling Veranstaltungen anders aus, wo am Tag nach der Show das ganze Gelände auf links gedreht wird.
Während man sich bei der praktischen Landwirtschaft viele Gedanken zur Reduzierung von Bodenverdichtungen macht, ballern wir 100 mal pro Tag mit 20 und mehr Tonnen über die gleichen 1000 m². Vor dem Hintergrund muss man sich der Tatsache stellen, dass es auf genau diesen 1000 m² erhebliche Bodenverdichtungen anzutreffen sind, die entsprechende Mindererträge mit sich bringen.
Hat man dann als Veranstalter etwas Pech mit dem Wetter und muss jeden Transport-LKW mit dem "dicksten Pony vor Ort" von Acker runter ziehen, hinterläßt das auch Spuren, die keiner leugnen kann.
Warum also soll sich ein Agrar-Student  nicht mit dem Thema beschäftigen oder beschäftigt haben. Ohne die Studie gelesen zu haben, kann diese ja auch beinhalten, dass jemand auf Bahn/ Gelände verschiedene mechanische Lockerungsmethoden ausprobiert hat oder unterschiedliche Begrünungsformen getestet hat, um zu sehen, wie das, was an Schäden auftritt am besten behoben bzw. reduziert werden kann.

Von daher: man darf durchaus selbstkritisch sein...