Autor Thema: Europäer gewinnt bei der NFMS  (Gelesen 4506 mal)

Offline TurboBongo

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Re: Europäer gewinnt bei der NFMS
« Antwort #15 am: 15.02.2009, 17:46:27 »
Zitat
. Sinnvoller wäre es wenn sich ein team einen Pro Stock kauft, ihn bis zur letzten Schraube zerlegt und alles einmal komplett vermißt und eine Ersatzteilliste anfertigt, inklusive CAD- Zeichnung oder mit anderer Software. So könnte man sich das alles mal selber 1:1 nachbauen, ohne das man immer bei jeder Kleinigkeit Teile über den Teich liefern lassen muß. Warum da noch keiner drauf gekommen ist weis ich allerdings auch nicht
Ist das dein  Ernst?
Hast du schon mal eine cad zeichnung gemacht?, in der Zeit kann man das Ding auch feilen....
Gruss Finn ;D
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Offline Daisy

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Re: Europäer gewinnt bei der NFMS
« Antwort #16 am: 15.02.2009, 19:52:16 »
wenn ma fit ist kann man eine CAD zeichnung schnell machen..... ;)

ich wollte das ganze mit edm tractor kaufen nicht schlecht reden....ich wollte es nur wissen....
mein chef sagt immer warum selber entwickeln wenn man die grundsubstans viel billiger einkaufen kann....feintuning macht man dann selber....

Offline Sascha Mecking

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Re: Europäer gewinnt bei der NFMS
« Antwort #17 am: 15.02.2009, 21:36:34 »
wäre es wenn sich ein team einen Pro Stock kauft, ihn bis zur letzten Schraube zerlegt und alles einmal komplett vermißt und eine Ersatzteilliste anfertigt, inklusive CAD- Zeichnung oder mit anderer Software. So könnte man sich das alles mal selber 1:1 nachbauen, ohne das man immer bei jeder Kleinigkeit Teile über den Teich liefern lassen muß. Warum da noch keiner drauf gekommen ist weis ich allerdings auch nicht.
Ich kann es dir sagen:
Stundenlöhne (brutto) sind in den USA um einiges billiger als hier
Die machen da drüben Serienfertigung mit Teilen, die du hier einzelnd anfertigst. Wo die oftmals genug Teile bauen, dass sich z.B. ein Guss lohnt, werkelst Du hier mit der CNC Fräse an einem großen Klotz Metall rum.
Außerdem: Baust du nach, schreibst Du erstmal das Programm der Werkzeugmaschine neu (und hast die ersten Stunden verplempert), wo die nur das Programm aufrufen und schon Kaffe trinken sind, bevor du überhaupt den ersten Span abgefräst hast...
Daß die Amis im Maschinenbau nicht unbedingt viel drauf haben, ist kein Geheimnis ABER:
Die sind auch nicht unbedingt dämlich (höchstens mit schlechter Allgemeinbildung versaut und gelegentlich rotzenfaul) und lernen auch dazu und verbessern ihre Teile auch.
Wenn du als Europäer mit einem Teil anfängst und das in deinem Trecker testest und einen Fehler drin hast, der sich z.B. erst nach 100 Zügen zeigt, hat der Ami dich sofort in der Tasche, weil er den Fehler schon im ersten Jahr merkt. Hier ballerst du erstmal zwei Jahre rum und stellst dann fest: Oh.. hätte man doch besser anders gemacht.
Ich kann mich entsinnen, dass eines unserer ersten Aludifferenziale an Gardener Stone gegangen ist und er das auch eingebaut hat. Nach 5 Zügen hat er es ausgebaut und uns Fotos von dem geschickt, was alles kaputt gegangen war. Daraufhin haben wir dann das Design geändert. WIR selber waren aber schon 1 1/2 Jahre mit dem Teil unterwegs, ohne irgendwelche Probleme zu haben.
Inzwischen haben wir die Dinger gut im Griff und ich scheue auch keinen Vergleich mit den Differntialen aus USA (ich WEISS dass wir bessere Zahnräder drin haben) - aber preislich kommen wir absolut nicht mit. Und es nicht so, dass die Amidinger von Humpco nicht funktionieren (Lambada hat so eines verbaut).
Der Markt ist in den USA - und wovon die 20 Stück bauen und verkaufen, bauen wir vielleicht eines.

Zitat
Heutzutage noch das Rad selber erfinden zu wollen mag zwar spannend sein, aber man zahlt durch den vielen Bruch den man sich damit einhandelt, gerade bei den Pro Stocks, viel Geld für Nichts.
völlig korrekt

Zitat
Die Motivation reißt so auch langsam ab und man wechselt doch lieber zum Farm Pulling. Bestes positives Beispiel der Superstock Rowdy. Ich kenne den Traktor von Anfang an.  Zuverlässige Hypermaxtechnik, wo man keine große Angst haben muß das man da bei jedem Pull Probleme bekommt. Zunächst einmal teuer im Einkauf, aber das relativiert sich nach wenigen Läufen, wenn man ohne Bruch nach Hause fahren kann und nicht die halbe oder ganze Woche bis spät nachts am Motor schrauben muß, nur um beim nächten Mal wieder dabei sein zu können. Gerade das ist doch für uns Hobbyisten ein ausschlaggebender Punkt. Denn wie viele sagen "Es ist ja nur ein Hobby" und nicht wie bei den Amis, wo der Sport noch mal ein paar Dollar in die kärgliche Rentenkasse spült.

Die verpulvern inzwischen auch eine Menge Kohle.. aber die zahlen auch weniger Steuern...
Die Zeiten, wo man als Grand National Team Geld verdient hat, sind vorbei. Wobei es heute immer noch möglich ist, mit einem relativ kleinen Budget viel zu fahren und somit Preisgelder zu holen. Aber dann bist du 4 Monate am Stück unterwegs und fährst 3 bis 4 mal in der Woche.
Was auch ein Grund ist, warum die das Stechen / Pull Off bei den kleineren Veranstaltungen abgeschafft haben. Wenn die Karre 4 mal die Woche 4 Züge machen soll, kann das kein Mensch mehr bezahlen.

Zitat
Was noch gegen einen "Hauptsache dabei" Traktor spricht ist, das man natürlich bei den nur noch wenig vorhandenen Pullingveranstaltungen kaum Zeit hat den Traktor weiterzuentwickeln. Bevor der richtig rund läuft ist die Saison schon wieder vorbei. Anstatt den Traktor im Laufe des Jahres kontinuierlich weiterzuentwickeln wird man in der langen Winterpause die dollsten Sachen probieren und am Ende läuft er schlechter als vorher. Damit kommen wir schon zu dem Punkt wo es wieder um die Attraktivität des Sports an sich geht. Welcher Zuchauer findet es toll wenn eine Klasse aus drei bis vier Traktoren besteht wo einer zum Full Pull schießt und die anderen bringen kaum die Räder an´s drehen? Außer Spesen nichts gewesen? Mitlerweile haben wir ja zwei gut laufende Pro Stocks, ein dritter wird sich finden. Aber wenn man mal die Jahre davor betrachtet, wo auch noch gegen das Reglement verstoßen wurde, indem man Superstocks und Pro Stocks in einer Klasse hat starten lassen.... Sowas hätte man in den USA nicht zeigen dürfen, entweder die Zuschauer hätten die Veranstalter auf Schadenersatz verklagt oder gleich geschossen. :-\

Die fahren Diesel Super Stocks und Pro Stocks auf den kleineren Veranstlatungen KONSTANT in einer Klasse, weil die auch nicht genug Schlepper für zwei Klassen haben.
Die Pro Stocks bekommen etwas Zusatzgewicht und dann geht's los. Aber generell machen die "Super Farms" gerade alles kaputt. 3 Zoll Turboeinlass und nichts geht mehr kaputt und die Karre rennt ewig. 40 Stück davon auf den großen Veranstaltungen und kein Schwein kommt mehr gucken..
Deswegen hat "Sportklasse" auch in D nichts auf dem Sonntag verloren. Trotzdem braucht man sie für den Einstieg und für kleinere, neue Veranstaltungen.


« Letzte Änderung: 15.02.2009, 21:39:18 von Sascha »

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Re: Europäer gewinnt bei der NFMS
« Antwort #18 am: 17.02.2009, 19:39:58 »
Warum werden die Traktoren eigentlich alle an der Vorderachse angehoben???
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Offline DAF-I

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Re: Europäer gewinnt bei der NFMS
« Antwort #19 am: 17.02.2009, 20:50:10 »
Hallo
Weil in der Halle nicht sehr viel Platz ist und mit den Kleinen wendigen Treckern kommen die gut rum. Wenn die das mit Stange machen würden wie sonst müssten die
viel zu oft vor und zurück rangieren.
Ich finde das Prinzip absolut geil und eigentlich sollte man es überall so machen. Nimm doch mal die Zeit wie lange es dauert, wenn sich einer die V.A. abefahren hat bis der Tractor von der Bahn ist. Mit dem Prinzip würde es nicht länger dauern als bei jedem anderen Tractor auch. Das gleiche würde auch bei nem H.A. Schaden funktionieren und man hätte nicht das Problem, dass z.b. die Tanks, Käfig etc. beschädigt wird durch die langen Ketten und Frontladern die sonst benutzt werden.
Das ist doch immer ein riesen Aufwand einen defekten Trecker zu bergen. ???

Offline AndreasR

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Re: Europäer gewinnt bei der NFMS
« Antwort #20 am: 17.02.2009, 22:13:29 »
ganz meine meinung, da ich öfters service schlepper fahre hat mich das mit der schleppstange schon immer gestört, nur gut um nen puller auf nen tieflader zu schieben
bei der schleppstange muss ja immer der bolzen gesteckt werden wobei jedes mal jemand helfen muss