Amadeus,
ich würde vorschlagen, das Röntgen nicht demnächst, sondern ganz bald in Angriff zu nehmen. Dann weißt du, was Sache ist, vielleicht machst du dir sogar unnütz Sorgen. Oder du kannst retten, was zu retten ist, dabei kann dir der link auch helfen. Zumindest hast du dann nichts versäumt und es kommt später nicht zum Super-GAU (wie bei uns, denn mein Pferd war schon jahrelang mit einem komischen speckigen Hals und Speckbeulen am Hintern nach Grasgenuss "gesegnet", bis wir den Salat hatten...).
Bei uns am Stall ist Hufrehe leider eine Art Seuche, ich habe da verschiedene Verlaufsformen miterleben dürfen (Futterrehe, EMS, ECS, Geburtsrehe, akut, schleichend über Monate...), u.a. auch bei meiner eigenen Stute. Was und wie lange man reitet, hat meiner Erfahrung nach wenig Einfluss, meine Stute hat es auch erwischt, obwohl ich jemand bin, der gern und regelmäßig viel reitet. Die Hufrehe ist auch überstanden, mittlerweile habe ich wieder ein ohne Einschränkungen reitbares Pferd. Das konnten wir erreichen mithilfe der Hufreheforen.
Kümmer dich mal um ein Röntgenbild, dann weißt du Bescheid. Wenn du im Hufreheforum liest, siehst du auch, ob irgendwas auf dein Pferd zutrifft, oder ob du bestimmte Bluttests machen lassen solltest.
Jedenfalls drücke ich die Daumen, dass es bei deinem Pferd keine schleichende Rehe ist.
Liebe Grüße
Eureka23