So weiter gehts:
Der jetzige Stand:
Das rote Smegma (manchmal mit kleinen Klümpchen) ist immer noch. Muss ca. 2 x pro Woche die Schlauchtasche reinigen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Schlauchtasche dick wird. Ich werde allerdings demnächst wieder in die Klinik fahren und das nochmal untersuchen lassen, da sowas auch auf einen Tumor hindeuten könnte. Im letzten Sommer hatte man aber bei den Untersuchungen nichts gesehen.
Pinkeln tut er ordentlich, trinken sehe ich ihn leider nicht so oft. Wenn ich sehe, dass er irgendwie Probs haben könnte (z.B. dass er nach dem Pinkeln länger in dieser gestreckten Stellung verhaart), mache ich auch ähnlich wie Marion eine kleine Kräuterkur. Das funktioniert so ganz gut. Wenn natürlich wieder schlimmeres ist, muss der TA kommen, klaro.
Ein großer Trinker ist er allerdings nicht. Mache immer wieder diesen Hautfaltentest am Hals, damit ich so ungefähr sehe wie es mit dem Flüssigkeitshaushalt seht.
Damals in der Klinik haben sie Blase/Niere (man kann nur die eine Niere beim Pferd gut per U-Schall erkennen, die andere sitzt glaube ich zu weit weg) mit Ultraschall untersucht und Blut und Urin untersucht. Die Blasenentzündung haben sie über die Urinprobe festgestellt, denke ich.
Nach der Nephrosalgabe hat diese Vielpinkelei noch eine ganz Weile angedauert. Hatte schon den Verdacht auf Polyurie. Das Pinkeln ist aber wieder einigermassen im Rahmen.
Generell zu den Blasen- und Nierensteinen und Ablagerungen:
Es ist wichtig zu wissen um welche Art es sich handelt und auch (hängt ja damit zusammen) welchen ph-Wert der Urin hat.
Sonst kann nicht richtig therapiert werden und vor allem auch die Ursache nicht rausgefunden werden.
Habe mich wegen meinem Pferd eigentlich ausschliesslich auf Ca-Oxalatsteine konzentriert. Die Oxalsäure ist wohl dafür der Hauptgrund.
Habe rausgefunden, dass die vermehrte Aufnahme von Oxalaten aus Pflanzen (z. B. Klee, Ampfer) häufig zu Oxalatsteinen führen kann. Kritisch soll ein niedriges Ca-Oxalat-Verhältnis sein (kleiner als 2:1). Durch Ca-Gaben (empfohlen wird vor allem Ca-citrat) soll das Auftreten von Ca-Oxalatsteinen reduziert werden können.
Das war jetzt mal so ne Kurzform. Würde bei meinem Pferd halt passen. An der Ampferbekämpfung sind wir ja sowieso dran. Klee ist demnächst dran. Auf der einen Koppel haben wir halt beides massig.
Mit Ca-Zufütterung muss ich bei meinem halt aufpassen, dass ich den Stoffwechsel nicht ducheinander bringe. Er reagiert ja schon bei einigen Mineralfuttern in normaler Dosierung recht empfindlcih. Hohe Ca-Gaben sollten eh nur kurweise erfolgen. Vit. B 6 und Magnesium sollen auch gut sein. Aber wie gesagt es kommt auf die Art der Steine an, bei Marions Pferd ist es ja wieder anders.
Julia: Wenn Dein Pferd einen recht munteren Eindruck macht, ist das ja poitiv. Aber man sieht es den Pferden halt wirklich nich immer an. Wenn sie nur reden könnten......
Grüße Jada