Pferdeforum

Rund ums Reiten => Alles rund um uns 2-Beiner => Thema gestartet von: truemelhexe am 06.12.06, 10:22

Titel: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: truemelhexe am 06.12.06, 10:22
Hallo Leute,

da ich derzeit leider mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen habe, suche ich Leute die das selbe Problem haben/hatten.. Wie ist bei Euch voprgegangen worden und vorallem WIE wirkt sich diese Diagnose auf Eure Reiterei aus? Könnt Ihr wieder, wie lange hat es gedauert etc...

Mache mir derzeit viele Gedanken, ob ich überhaupt wieder in den Sattel komme..
Also für kleine und auch große Antworten wäre ich sehr dankbar...

Gruß
TH
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: maatsch am 06.12.06, 10:38
meine trainerin hatte - wenn ich richtig informiert bin sogar noch vor ihrem 30 geburtstag damals - einen bandscheibenvorfall in der halswirbelsäule. als ich sie fragte warum meinte sie "da bin ich wohl ein paarmal zuviel auf die klappe gegangen..." - hat jetzt eine bandscheibe aus kunststoff stattdessen.

die reitet heute genauso wie damals wieder/immer noch busch. bis M vielseitigkeit. und das problemlos  :D

ich wünsch dir viel glück  :-\
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: truemelhexe am 06.12.06, 10:54
Oje, daß klingt auch hart.
Ich hoffe ja sehr um einen Eingriff drum rum zu kommen. Derzeit gibt es nur Tabletten / Krankengym. und Akkupunktur... Bin obendrein ein großer Schisser wenn es um Spritzen geht...
Aber danke
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: zaino am 06.12.06, 11:20
Also unser voriger Schmied, hatte mit Ende 20 so einen Vorfall. Konnte fast den Job werfen.
Mist.
Dann ging er ins Fitness-Dingens, und hat sich muskelmässig sooo auftrainiert dass
1. seine Bauchmuskulatur wie er sagte das Ganze wieder eingerenkt hat
2. er wieder arbeiten kann auch bei so Kandidaten wie meinem der gern mal hinten wegzieht
3. sieht er jetzt aus wie Tarzan (aber nur ab Hals abwärts - Kopf ist relativ nett u. intelligent  ;D) - bin fast in Ohnmacht gefallen - *quengel* warum bin ich nicht mindestens 20 Jahre jünger?  :'(
UNNND reiten kann er auch, hat erst damit angefangen.
Dies als Hoffnungsschimmer für alle Bandscheibengeschädigten!
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: feuerblitz am 06.12.06, 11:41
Hi,
meine Bandscheibenvorfälle wurden vor *grübel* 7 Jahren diagnostiziert. Hatte sie wahrscheinlich aber schon länger, nur hat der Orthopäde mir immer versichert, meine Schmerzen wären nur muskulär... danke nochmal an dieser Stelle  >:(

Ok, als es richtig akut war, konnte ich nicht aufs Pferd, da war ich nicht mal in der Lage Schuhe anzuziehen. Das dauerte ca. 4 Tage. Bin jeden Tag zum Chirugen gedackelt der mich "gequaddelt" hat. Hat wehgetan, aber durchaus zum aushalten. Danach ging es Tag für Tag besser. Als ich dann wieder einigermassen aufrecht laufen konnte, bin ich gleich wieder zum Pferd und habe mich hochgeschafft. Bin jeden Tag mind. 45 min im Schritt durch Gelände gezockelt. Die Schaukelei hat ungemein gut getan.

Das letzte Mal richtig wehgetan hat es vor 5 Jahren.... gleiches Spiel wie oben.

Zwischenzeitlich bin ich wieder ganz normal am reiten, bis vor 3 Jahren bin ich auch noch Turniere (springen) geritten.

Unterschwelig habe ich immer Rückenschmerzen, aber damit lebe ich schon länger...... ist auszuhalten.

Mein Arzt meinte, reiten wäre kein Thema, nur ruckartige plötzliche Bewegungen sollten man ein bisschen vermeinden... ;D

KG habe ich auch gemacht.... aber *zugeb* es hat mich total genervt.
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Tanja.n am 06.12.06, 12:00
Hi !

Ich insgesamt 4 Bandscheibenvorfälle  (1 Halswirbelsäule, 1 Brustwirbelsäule, 2 Lendenwirbelsäule). Mit Physiotherapie, medizinischem Gerätetrainung und Akupunktur habe ich das ganz gut im Griff. Zum Glück reitet meine Physiotherapeutin auch und kann mir entsprechende Tips bzgl. Sitz und Entlastung geben. Schritt reiten tut mir im akuten Schmerzfall sehr gut (wenn ich erst mal auf´s Pferd drauf geschafft habe  :P), die dreidimensionale Bewegung lockert schön die Muskulatur.

Was nicht mehr so richtig gut geht ist aussitzen. Durch die Nickbewegungen von meinem Kopf beim Aussitzen meldet sich die Bandscheibe und wenn ich versuche, den Kopf absolut still zu halten, werde ich fest in der Hüfte  ::).
Galopp ist besser für mich im leichten Sitz.
Aber ich bin froh, daß es mit dem Reiten überhaupt weiterhin klappt, da nehme ich die Abstriche gerne in Kauf. Pferd ist 1-2 Mal pro Woche in Profiberitt und die anderen Tage scheppere ich vorwärts-abwärts reitend in der Bahn oder im Gelände rum. Manchmal läßt mich dabei mein linker Arm im Stich und hängt von einer Sekunde zur anderen kraftlos runter und gehorcht nicht mehr, aber selbst damit habe ich mich arrangiert.

Man muß halt wirklich was aktiv tun, damit die Schwachstelle Bandscheibe unterstützt wird. Mich nervts auch tierisch 3 mal die Woche "Geräteturnen" zu machen und zwischendurch immer mal wieder zur Überprüfung zur Physiotherapeutin zu gehen, aber ich muß sagen, es zahlt sich wirklich aus denn inneren Schweinehund zu überwinden.
Die Einstellung zur Sache muß halt stimmen ! Wenn die Einstellung fehlt und man lieber jammert, was alles nicht geht und man sich nicht an dem erfreut, was noch funktioniert oder was man sich an Bewegungsfreiheit wieder erarbeitet hat, sollte man die Sache gleich vergessen. Ich arbeite in einem Krankenhaus und muß leider sagen, die meisten Bandscheibenpatienten jammern lieber und tun effektiv nix für sich. War bei mir genauso und erst nach dem Krankenhausaufenthalt mit einer deutlichen "Informationsveranstaltung" des Chefarztes habe ich mich Riemen gerissen.
 
Bis vor ein paar Monaten habe ich auch rumgeschludert und nix oder nicht viel gemacht für die Bandscheibe. Dann kam ein Rückfall mit Krankenhausaufenthalt und heftigster Schmerztherapie. Und seitdem tue ich wirklich was für meinen Rücken und es ist wirklich deutlichst  besser geworden. Ich hoffe, wenn ich das Programm weiterhin so durchziehe, daß es dann auch wieder mit "richtig" reiten klappt und die Einschränkungen immer weniger werden  ;)
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: truemelhexe am 06.12.06, 12:06
Also Du bist quasi gleich wieder auf´s Pferdl??
Alle achtung. Bind ie letzen zwei Wochen zweimal ein paar Min. im Schritt drauf gesessen. Das letzte Mal am So. und da habe ich es nach 10 Min auhc echt gemerkt und bin wieder runter  :-\

Das schlimme ist ich weiß  nicht was ICH für mich nun zum Muskelaufbau machen soll- Fitness Studio ist nichts. Wann weiß ich nicht uns zu teuer... Zuhuase alleine mache ich eh nichts.. Ganz ehrlich (aber mein Hund täte sich freuen wenn ich bei ihm auf den Boden rumgymnastizuiere  ;D)

Werde mich nun mal so langsam über Internet und Krankenkasse informieren was ich machen kann und was bezahlt wird...

Oje Tanja, daß hört sich auch sehr heftig an. Da bin ich wohl eher ein kleines Licht gegegen...
Naja Arzt sagt ich soll das Reiten derzeit sein lassen weil mir auch gerade das Sitzen schwer fällt.
Wenn sich in meinem Leben erstmal was ändern würde. Neuer Job mehr Zeit weil nicht soo lange mit dem Auto unterwegs... DAnn könnte ich mir auchmal gedanken machen neben meinem Pferdetier auch mal anderen Sport zu treiben weil ich so da wirklich einfach keine Zeit zu habe  :-\
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: zaino am 06.12.06, 12:14
Tja, da hat sich auch einiges geändert.
Meine arme Mutter hat ja eine völlig kaputte Bandscheibe (mindestens 1!), sie ist jetzt über 70 u. man hat sie ab 16 ratlos in Gipsmieder gestopft, später in textile Stützmieder, die trug sie ihr Lebtag, was natürlich suuupertoll ist, weil es die Muskulator komplett abbauen hilft, einem das Gefühl gibt, ein hilfloser gepanzerter Käfer zu sein u. sich wacklig zu fühlen wenn mans mal NICHT trägt.
Damals war das halt die Therapie.
Für z. B. Feldenkrais etc. wurde meine Ma zu früh geboren.
Für was anderes ist es JETZT - mit Wirbelsäulenarthrose von oben bis unten (Jesses, hab das Röntgenbild gesehen, sind nur noch schief u. wacklig aufeinanderbalancierende Klötzchen, ihre Wirbelkörper!) und Rheuma dazu - fast zu spät.
Sie freut sich, dass sie wieder paar km spazierengehen kann, nimmt Physiotherapie wahr u. strampelt ansonsten a bissl auf so einem Trimmfahrrad zu Hause rum. (hätte sie früher lange Zeit auch NIE gewagt! War viel zu unbeweglich und ängstlich geworden! Auch als es schon andere Therapien gegeben hätte. Da meinte sie, man muss die Schmerzen halt aushalten u. ging nicht zum Arzt u. ob man ihr DAMALS geraten hätte sich anders zu verhalten? Mehr zu tun? Ärzte.....  >:( >:( >:( :( :( :(

Alles in allem kann man die Leut also nur dazu ermutigen: BEWEGT EUCH! Traut Euch! Freut Euch an allem was ihr tun KÖNNT, es geht immer mehr als man denkt.

Hexle, wieso geht nix mit Fitness-Studio? Kieser Trainig ist günstiger als normale Fitness, u. z. B. meine Krankenkasse täte 2/3 davon glatt zahlen!

Die Woche war ich nur einfach Gymnastik/Turnen u. das hat gut getan (Rückenaua schon länger, nicth so krass wie bei Euch, nur zeitweise konnte ich mir im stehen koa Hose mehr anziehen! Bis mein Pferd mir neulich durch eine Vollbremsung einen Ruck versetzt hat... keine Ahnung ob alle Bandscheiben noch da sind wo sie sein sollen).
Also das turnen gibts im sportverein 2 Käffer weiter für 40 Euro pro Jahr Vereinsbeitrag.... der eine Kurs ab 20.15, das schaffe sogar ICH  ;D
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: feuerblitz am 06.12.06, 12:18
GEnau, erkundige dich mal bei ansässigen Sportverein. Die allermeisten bieten mittlerweile Rückentraining an. Ansonsten lass dir von Arzt Krankengymnastik verschreiben.

Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: baura am 06.12.06, 12:20
@tanja,

respekt!
und danke für Deinen Bericht.
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Tanja.n am 06.12.06, 12:28
Die Krankengymnastikpraxis in die ich gehe, bietet medizinisches Gerätetraining an. Die 10er Karte kostet 70 Euro. Das Atmosphäre dort ist auch wesentlich angenehmer als im Fitnessstudio, da laufen halt keine "aufgepumpten" Typen und "rosa gestylte" Tussen rum  :-X
Von der Krankenkasse wird so das auch bezuschußt.
Die Zeit ist halt ein wirkliches Problem. Ich krieg auch einen Hals, wenn ich "Gewichte stemmen" muß und eigentlich lieber beim Pferd wäre  :-\. Aber wenn man wirklich will, findet sich eine Lösung für alles  ;)

Ja, ich bin relativ rasch wieder auf´s Pferd. Zumindest zum Schrittreiten und habe das gaaaaaaaanz langsam gesteigert.

Arbeitsmäßig bin ich langsam einstiegen über eine stundenweise Wiedereingliederungsmaßnahme. Angefangen mit 3 Stunden täglich und auch allmählich gesteigert (zahlt auch die Krankenkasse). Ich muß halt als Arzthelferin im Krankenhaus schwer heben und das ist mit lädiertem Kreuz auf net soooooo schön.
Vor dieser Wiedereingliederung habe ich sogenannte EAP (erweiterte ambulante Physiotherapie) gemacht. Da biste halt über 3 Wochen täglich ca. 4 Stunden in den Klauen der Physiotherapeuten.
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: truemelhexe am 06.12.06, 12:48
Vor dieser Wiedereingliederung habe ich sogenannte EAP (erweiterte ambulante Physiotherapie) gemacht. Da biste halt über 3 Wochen täglich ca. 4 Stunden in den Klauen der Physiotherapeuten.


Naja dazu werde ich wohl warscheinlich zu wenig Bandscheibenvorfall haben  :P Es muß ja meist erst alles richtig kaputt sein bevor Krankenkassen zahlen....

Aber Du machst mir Mut. WErde nachher mal beim Sortverein anrufen und da nachfragen und heute Abend nach dem Longieren evtl. in den Sattel steigen und 10 Min. Schritt reiten  :D
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Tanja.n am 06.12.06, 12:58
Naja dazu werde ich wohl warscheinlich zu wenig Bandscheibenvorfall haben  :P Es muß ja meist erst alles richtig kaputt sein bevor Krankenkassen zahlen....

Kommt halt auf den Arzt an, der so eine EAP verordnet und wie der die Maßnahme begründet. Mit der richtigen Begründung und einem "bissigen" Arzt haste schon gewonnen  ;)

Hat Dein Arzt Dir denn erst mal "normale" Physiotherapie verordnet ?

Aber Du machst mir Mut. WErde nachher mal beim Sortverein anrufen und da nachfragen und heute Abend nach dem Longieren evtl. in den Sattel steigen und 10 Min. Schritt reiten  :D

Nur nicht hängen lassen und sagen "Jetzt geht gar nix mehr" ... Man kann immer irgendwas machen, auch wenn die Fortschritte auch winzig klein erscheinen  ;)

Probier´s aus mit dem Reiten. Wenn´s nicht geht, wieder runter vom Pferd. Nur nix erzwingen.
Paß aber beim Absteigen auf. Laß dich wenn´s irgend geht sanft runtergleiten und nicht "schwungvoll" abspringen, dabei werden nämlich die Bandscheiben ordentlich gestaucht  :P
Ich positionier zum Absteigen mein Pferd immer an der "Aufsteighilfe" und kraxle so runter  ;D
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Orion am 06.12.06, 13:24
Hallo Truemelhexe,

ich hatte 1997 einen Bandscheibenvorfall, LWS. Richtig heftig, ich konnte mich nicht mehr bewegen. Nach der OP, es wurde der "ausgelaufene" Inhalt der Bandscheibe entfernt, war die erste Frage an den Arzt: "Kann ich wieder reiten?". Antwort: "Ein Bandscheibenvorfal hat noch keinem Pferd geschadet." Er kannte wohl keine Pferde mit Rückenproblemen.  :)

Ich sollte nur nach der OP 6 Monate aussetzen, und ruckartige und unkontrollierte Bewegungen vermeiden. Ich habe daraufhin mein 1,78 m Springpferd verkauft (war ich eh nicht so glücklich mit) und bin auf eine Haflinger - Stute umgestiegen. Die flachen Gänge sind für meinen Rücken besser. Ich habe normalerweise keine Probleme, reite ca. 4 mal die Woche, Dressur und Gelände. Im Sommer auch den einen oder anderen Wanderritt. Ich muß nur den Rücken warmhalten.

Wegen Zeitmangel mache ich keinen anderen Sport. Nur manchmal die eine oder andere Gynmastik - Übung. Sonst würde ich gerne mehr Schwimmen gehen. Das Wasser entspannt und entlastet die Wirbelsäule, vor allem wenn es warm ist. 

Hin und wieder habe ich Rückenschmerzen, vor allem bei Stress. Dann helfen nur Spritzen, Schmerzmittel, Wärme und Liegen. Dann hat Pony auch Pause. Beim Reiten achte ich darauf, das ich erst viel Schritt reite. Ich reite Pony auch im Schritt ab. Lange Trab- und Galoppreprisen schaffe ich nicht. Im Gelände im leichten Sitz geht es besser. Um im Sommer auch als im kalten Winter. Man lernt, damit umzugehen und auf seinen Körper zu hören.

Habe nur Mut !
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Marlies am 08.02.07, 20:50
Hallo Truemmerhexe

also ( tief Luft hol)  bei mir wurde vor zwei Jahren ein  doppelter Bandscheibenvorfall in der LWS diagnostiziert. Da hatte ich gerade mit dem Reiten angefangen (  8)Spätzünder) ich hatte damals große Schmerzen ,konnte mir aber nicht erlauben krank zu sein weil ich grade eine Selbständigkeit angefangen hatte.
Ich hab tapfer weiter gearbeitet, mir wurde mehrmals unter CT die Nevenwurzel angespritzt ,das half vorest gut. Parallel dazu eine gute Schmerzmedikation die bei mir gut wirkt.
So .
Ich habe einen Rückengürtel ,speziell verordnet um mir meine LWS bei Schmerzen / Belastungen zu stabilisieren.
Das klappt gut .
Ich reite mit dem Teil , bind mir das stramm unter die Reithose und seit einem Jahr habe ich ein eigenes Pferd , meine Rückenschmerzen sind eigentlich fast weg. Einige Bewegungen darf ich nicht machen,besondes statische Haltungen .
Tja , aufpassen muss ich beim Springen. das tut mir nicht so gut,beim Reiten selbs ist natürlich mein Becken nicht so mobil wie ohne Gürtel  ....... .
So . Also lass die Ohren nicht hängen ....... bei Bedarf schreib mir eine Mail ,dann könnte ich dir den Namen von den spezial -Gürtel sagen.
Ok LG. :D
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: truemelhexe am 08.02.07, 21:08
hey marlies,

danke für´s mut machen. ich habe nun auch shcon wieder merhmals auf meine dicken gesessen und es wird immer besser aber ich muß noch vorsichtig sein. aussitzenist noch nicht und dank der längeren pause ist meine kondiition ( das bissel was ich hatte) auch wieder hin...
naja ich denke derzeit tut mir der rücken immer dann weh, wenn ich lange in der kälte bin aber es ist viel besser...

aber den namen des gürtels kannst du mir gerne geben denn gerade bei arbeiten am stall ist der bestimmt klasse.

danke

lg
sarah  ;)
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Marlies am 09.02.07, 20:38
Hallöchen Truemmerhexe
also
den Gürtel trag ich unter die Reithose ,beim Ausmisten und bei anderen schweren Arbeiten. Und....... den Rücken immer gut warmhalten ( hör mich an wie meine Oma)
also ich hab mir so ein Angora-Unterhemd für Geländeritte angeschafft. Und aussitzen / springen ist naja ..... in de Akutphase vorsichtig .
Aber das wird schon. Hast du denn Ausfallerscheinungen?
So . Kopf hoch gelle?
LG :D
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: truemelhexe am 10.02.07, 06:55
Hey,

ich habe mir letzten nen angora Nierenwärmer gekauft  8)
Also Ausfallerscheinungen habe ich nicht. ich behaupte mal, daß es nun noch nicht so schlimm bei mir war obwohl die ersten WOchen echt schlimm für mich waren. Man konnte sich ja kaum bewegen...

Jetzt habe ich zwischendurch mal schlechte Tage an denen mir der Rücken weh tut aber nicht so schlimm, daß ich nichts machen kann. Das Sitzen fällt mir schwer und das wo ich den ganzen Tag im Büro hocke...
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Schnett am 10.02.07, 09:41
Ich hatte ja zeitgleich die Diagnose Bandscheibenvorwölbung erhalten...

Ich hatte allerdings den einen Nerv so übel getroffen, dass ich Krämpfe im hinteren Oberschenkel und dem Po hatte bis runter ins Knie, dass mein komplettes Bein taub wurde wie eingeschlafen.

Ich durfte bis Weihnachten gar nichts. Spazieren gehen, liegen. Sitzen ging nicht lange.
Parallel dazu bekam ich Massagen.
Als die Krämpfe nachließen hat meine Physio mich aufs Pferd gejagt. Schrit gehen. 15 Minuten, langsam steigern.
Im Neuen Jahr habe ich den Arzt nochmal gefragt, er hatte nichts dagegen. Nur ruckartige Bewegungen (longieren wo Pony abzittert etc) sollte ich meiden.
Physio sagte dann Schritt-Galopp mehr nicht.
Suuuper! Pony und ich also ab ins Gelände uns los knattern (die ist seit Okt nicht galoppiert - so viel zu "ruckartige Bewegungen meiden") und seitdem reite ich 2-3 mal die Woche, gehe 2 mal zur Physio und versuche die anderen Tage mich an die Tipps zu halten und mal zu entspannen.

Derzeit habe ich noch das Gefühl als wenn sich die Strumpfnaht zwischen den Zehen verknotet (als Folge) aber der Doc sagt, bis zum Sommer werde ich noch kämpfen müssen.
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: truemelhexe am 07.03.07, 08:14
Hallo,

@ Marlies, was hast DU denn nun für einen Gürtel?
Rücken ist im Moment wieder etwas schlimmer. Das ist echt blöde, Ende nächsten Monats steht mein Umzug an und ich weiß echt nicht, wie ich das durchstehen soll.  Kann ja schlecht andere für mich schleppen lassen und da habe ich auch nicht so viele  :-\

Danke

lg
sarah
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Aleike am 07.03.07, 13:10
Das Sitzen fällt mir schwer und das wo ich den ganzen Tag im Büro hocke...
Zwar habe ich keine (nachgewiesenen) Bandscheibenvorfälle, allerdings war ich in den bislang 4 hochakuten Phasen nur einmal zum Arzt, und da auch erst nach 2-3 Wochen ::). Irgendwie war das Schlimmste immer mit Urlaub oder Wochenende und den 3 Gelber-Schein-freien Tagen verbunden ...
Aber zu Problemen beim Bürositzen: Seit einem Monat habe ich so einen Hocker von IKEA, ursprünglich für "mal zwischdurch" gedacht, den ich aber tatsächlich seitdem ausschließlich - gern - nutze. Das Ding heißt Vitamin und lässt sich durch eine gewölbte Bodenplatte leicht kippeln.
Mein Rücken ist von der ständigen Bewegung äußerst angetan!
Hier ein Bild. (http://www.ikea.com/webapp/wcs/stores/servlet/ProductDisplay?storeId=5&langId=-3&catalogId=10103&productId=11432) (Der blaue war in Hannover auf 30 € runtergesetzt.)
Kost' nicht viel, von daher würde ich einen Versuch empfehlen.

In Kombination mit einer sehr weich aufgeblasenen Luftbett-Matratze (wie Wasserbett, aber bloß 20 € und leicht) statt normaler Matratze bin ich seitdem in "Normalhaltung" fast durchweg schmerzfrei, und glaube nicht, dass das Zufall ist.
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: schnegge78 am 22.05.07, 15:42
*boxhochkram*

Hallöchen  :)

Ich wurde im März 2004 an den Bandscheiben operiert - LW4/5 - der wohl häufigste. Es ging gar nicht ohne OP, da der Nervenstrang schon komplett abgedrückt war und ich eigentlich ab Bauchnabel abwärts gelähmt sein hätte müssen. Ich bin aber noch selbst zur OP gefahren  ;) Meine größte Sorge war es natürlich nicht mehr Reiten zu können.... der Artz meinte dann aber ich soll spätestens 8 Wochen nach der OP wieder auf´s Pferd - wäre gut zum Muskelaufbau. Natürlich langsam... hab mich die ersten Male rund um den Hof führen lassen, jetzt reite ich wieder wie vorher - ausser das Springen lassen wir - war aber eh nie unsere Stärke  ;)

Ich reite und lebe wie vorher auch. Das einzige an was ich mich halte regelmäßig ins Fitnessstudio, jeden Tag Magnesium nehmen und natürlich regelmäßig reiten. Selbst meinen Traber kann ich in jeder Gangart reiten ohne Probleme zu haben!
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Fah am 29.05.07, 17:41
Schnegge, wieso musst Du Magnesium nehmen? Wurde ein Mangel festgestellt?

Ansonsten kann ich mir der Runde leider aus aktuellem Anlass anschliessen, allerdings noch keine Erfahrungen bezüglich Reiten beisteuern. Das ist die nächsten zwei Wochen sicher noch verboten, dann sehen wir weiter (nach dem MRI).
Das mit dem Vermeiden von ruckartigen Bewegungen ist eine gute Idee. Muss ich nur noch meinem Pferd sagen, die hat mir die Sache ja letztendlich mit einer heftigen Buckeleskapade eingebrockt. :P
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: schnegge78 am 30.05.07, 11:05
Ich hatte davor schon immer leichten Magnesiummangel - nehme ich es jetzt nicht terrorisiert mich mein taubes Bein in der Nacht mit Krämpfen die höllisch weh tun....  ::)
Titel: Re: Reiten nach Bandscheibenvorfall
Beitrag von: Fah am 31.05.07, 11:48
Interessant. Kann Dir gerade nachts nachfühlen. Da werde ich doch den Magnesiumwert beim nächsten Mal auch gleich bestimmen lassen. Mein Eisenwert ist auch meist jenseits von gut und böse, da ist ohnehin mal wieder eine Kontrolle fällig.