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Treffpunkt für Vereine und Stallbesitzer => Allgemein => Thema gestartet von: papagallo am 25.08.04, 20:53

Titel: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: papagallo am 25.08.04, 20:53
Hallo,
ich bin neu hier und hab gleich zu Anfang mal eine doofe Frage...
Kann man ohne Trainer Scheine eine Reitschule gründen und/oder Reitunterricht geben?
Nicht das ich schon annähernd gut genug wäre, aber einfach mal so gefragt...
Ist dennoch wichtig.
Danke für Antworten im Voraus


Papagallo
Titel: Re: Ich bin die Neue
Beitrag von: hotti am 26.08.04, 17:00
hallo ja manche leute geben auch ohne trainerschein reitunterricht, nur weiß ich nicht wie das mit der versicherung und den steuern ist.
hotti
Titel: Re: Ich bin die Neue
Beitrag von: Monstermama am 07.09.04, 21:15
Versichern kannst du das schon - ist bloß teurer,als wenn du Trainerscheine hast.
Titel: Re: Ich bin die Neue
Beitrag von: froeschli am 12.09.04, 16:25
Eine Reitschule gründen kann jeder und Reitunterricht geben auch. Ist ja nicht so wie bei Handwerksbetrieben ;) Versichern kann man sich auch ohne Trainerschein, das kann, muss aber nicht teurer sein.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Wanola am 16.09.04, 10:28
Guten morgen,

sicher darf jeder Reitunterricht geben - aber nur eine Frage ..... wenn ich so gut bin das ich meine ich muß andere unterrichten ...... warum mach ich dann nicht den Trainerschein  ??? bei Ärzten würde man gleich sagen - da ist ein Kurpfuscher am Werk, Reitunterricht geben darf jeder - in meinen Augen ist das nicht richtig ! man muß nur mal dran denken, das man als unschuldiger nichtsahnender Reitschüler an solch einen Trainer kommt. Also ich würde das nicht so lustig finden.

Ich will hier auch niemanden angreifen, muß jeder selbst wissen was man macht

Gruß
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Schnuti am 16.09.04, 11:03
@ Wanola, ich gebe hin und wieder mal Reitunterricht und ich denke für Kids, die auf E Niveue reiten reicht das voll und ganz aus, da ich selber bis L Dressur reite und auch schon stellenweiße M Lektionen reite.

Ich mache meinen Trainer nicht, da ich dann ein A Springen reiten muß und da ich Angst habe vor dem Springen, mache ich es nicht. Wenn das nicht wäre, hätte ich meinen Trainer schon längst gemacht.  ;)

Erklärt dir das deine Frage?

Gruß Schnuti
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Wanola am 16.09.04, 12:24
@schnuti
wenn Du selbst bis L reitest ist es völlig ok einem Reitanfänger unterricht zu erteilen - wollte auch niemanden angreifen - ich meinte damit nur Personen die es selbst kaum können ( selbst z.B. auf E-Nivea reitet ) und dann anderen was beibringen wollen .... ist wohl falsch rüber gekommen, sorry
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Waddington am 16.09.04, 12:43
Zitat
warum mach ich dann nicht den Trainerschein   bei Ärzten würde man gleich sagen - da ist ein Kurpfuscher am Werk, Reitunterricht geben darf jeder -

ich möchte es mal in folgendem Licht darstellen: einen Ausbilderschein zu machen ist mit viel Geld ausgeben verbunden. Weil ALLES mit Gebühren zu erkaufen ist. Selbst wenn die Qualifikationen im Ausland erworben wurden, muss man den ganzen Zinnober für die FN wiederholen. Find ich einfach Geldschneiderei. Muss nicht sein. Dann lieber denen Unterricht geben, die sehen dass man was kann und das ganze auf privater Basis (kein Verein).

Und mal ganz provokativ gesagt: es gibt sooo viele miserable Halbwisser, die irgendwelche Scheine haben. Was nützt es? Andere gehen nicht den FN-Weg und sind exzellente Ausbilder....

Letzendlich hilft nur Wissen aneignen, Erfahrung sammeln, nachfragen um zu entscheiden ob ein Ausbilder taugt und vertrauenswürdig ist.

Gruß
Annette
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Schnuti am 16.09.04, 12:53
@ Wanola, ich habe das nicht als angrif angesehen. Keine Angst. ;D  Ich habe das einfach mal erzählt, wie das bei mir so ist.

@ Waddington, das gleiche denke ich auch. Der Schein ist richtig teuer und du mußt drei Wochen deines Urlaubs Opfern um ihn zu machen.
Ich denke es macht auch viel aus, wie man das ganze rüber bringt. Hauptsache ist doch, dass der Reitschüler alles versteht und auch umsetzten kann.

Mir selber macht es dann Spaß, zu sehen, wie meine Reitschüler Fortschritte machen.

Gruß Schnuti
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Wanola am 16.09.04, 14:11
@ schnuti
da bin ich aber froh, ich habe nur den Fall gesehen das sich jemand von Beruf Reitlehrer nennt und dabei noch nicht mal auf E-Niveau reitet ! und sowas bringt mich halt zur weißglut - sollte hier kein Angriff sein. Da fallen dann nämlich ahnungslose Anfänger drauf rein und hinterher haben sie den Salat wenn hinterher alles falsch ist was sie machen oder gar nichts klappt.
Woher kommst Du denn ?

Gruß

Tanja
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: FYLGJA am 16.09.04, 14:20
Moin zusammen,

ein Schein, zB. Trainer C macht noch nicht automatisch den/die gute/n ReiterIn/ReitlehrerIn aus und nicht alle 'scheinlosen' ReitlehrerInnen sind schlecht ! >:(

Sorry, aber ich habe in den ganzen Jahren soviele schlechte Trainer C gesehen, dass mir persönlich dieser Schein nicht so wichtig  erscheint. Wenn jemand über Jahre sehr guten Unterricht nimmt und sein Wissen höchstverantwortlich und mit großem Sachwissen in reitschülergerechter Form weitergibt, ist das für mich sehr viel mehr wert !!! ;D

Nix für ungut !

Gruß,
Anne von Hof FYLGJA
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Schnuti am 16.09.04, 15:21
@ Wanola, ich komme aus Bad Homburg, das liegt in der Nähe von Frankfurt am Main in Hessen. Warum fragst du? Von wo kommst du?

Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: naschi am 16.09.04, 20:48
@wanola: jau, ich stimme dir - in diesem speziellen fall - voll zu...

es gibt leider leute, die an maßloser selbstüberschätzung leiden. ätzend  ;)

damit meine ich aber nicht die, die wirklich was selber reiten können und auch anderen vermitteln können. das finde ich schon ok, denn mit dem trainerschein das ist ja sooo einfach nun auch nicht (und sauteuer leider auch)

wie schon von einigen erwähnt: nicht der schein allein macht einen guten reitlehrer aus  :D

viele grüße katrin
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Wanola am 17.09.04, 09:08
@naschi

oh jau, das ist echt der Hammer und mir geht halt nur die Hutkrempe hoch wenn unschuldige Reitanfänger auf so jemanden reinfallen und sich wohlmöglich noch ihr Pferd versauen lassen - tja, aber so welche Leute gibt es immer und wer zu so jemanden hingeht hat auch selbst schuld  ;)

Wir haben bei uns im Verein auch ein,zwei die keinen Trainerschein haben - aber trotzdem, meine ich, doch ganz guten Unterricht geben. Ich persönlich bin froh das ich eine tolle Reitlehrerin gefunden habe und mich jeden Tag freue  ;D *ganzdolleglücklichichbin* Ich hatte gestern nämlich eine wunderbare Unterrichtsstunde - so langsam geht es echt voran  :D

Liebe Grüße

Tanja

Ach, und ich wollte wirklich niemanden auf den Schlips treten  :D
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Veracruz am 17.09.04, 11:08
Ein Trainerschein ist ja keine Garantie für guten Unterricht...
Ich würde auch gerne den Trainerschein machen, leider ist mir die Springbegeisterung versagt geblieben... und ein A-Springen so aus dem Stehgreif... mit dem passenden Pferd vielleicht, wenn ich da einmal durch den Parcours geschmirgelt bin muß es aber Korektur gesprungen werden...

Daher bin ich vielleicht auch nicht passend als Springtrainer.

Zudem ist es ja nun auch eine ganze Stange Geld was dieser blöde Schein kostet.

Zum Thema Versicherung- das nimmt sich nichts ob jetzt RL oder Laie, liegen immer so bei ca. 85 Euro für 6 Monate.
Teilweise ist die RL-Versicherung bereits in der Vereinsversicherung eingeschlossen.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: fraggel am 19.09.04, 12:28
hallo,

ich bin der meinung das es auch leute gibt die theoretisch viel drauf haben und dies auch sehr gut vermitteln können! und es gibt bestimmt genug anfänger die sich freuen eine starthilfe für kleines geld zu bekommen. ich glaub nicht das gleich jeder einen schaden davon nimmt!
wenn ich höher reite muss mein lehrer natürlich auch mehr können zeigen als ich!
es gibt auch viele rl mit schein die man in die tonne kloppen kann!
außerdem hat nicht jeder für alles was er macht eine schriftliche berechtigung, oder?

dies ist ein thema über welches man stundenlang streiten mag!
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Waddington am 19.09.04, 13:00
Zitat
ich bin der meinung das es auch leute gibt die theoretisch viel drauf haben und dies auch sehr gut vermitteln können! und es gibt bestimmt genug anfänger die sich freuen eine starthilfe für kleines geld zu bekommen. ich glaub nicht das gleich jeder einen schaden davon nimmt!

genau diese Haltung bewirkt, dass auf breiter Basis so schlecht geritten wird! Die nicht mehr auszumerzenden Fehler, das Unverständnis für die Kommunikation Reiter-Pferd und die fehlende Freude am Reiten ist letztlich Ergebnis vom schlechten Basisunterricht schlecht ausgebildeter Lehrer. Ein Anfänger mit gutem Unterricht und regelmäßigem Training kann in einem Jahr locker E/A gehen, leider dümpeln die meisten Jahrzehnte unter E-Nivieau rum, weil sie es nie besser gelernt haben. Schade um all die verloren gegangene Freude am Reiten! Ich genieße es jedenfalls, dass ich jetzt die Chance habe, mehr zu lernen und besser zu reiten, damit ich und mein Pferd jahrelang Freude aneinander haben können.

Gruß
Annette
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: naschi am 19.09.04, 16:11
hi,

also es ist soweit ok, wenn man leuten was beibringen kann, aber was ich persönlich für bedenklich halte ist: wenn sich irgendwer als reitlehrer (!!!!!!!) betitelt - von beruf -
und das halt einfach nicht ist. punkt und aus. da beißt die maus keinen faden ab. das finde ich einfach nicht richtig.und ich glaube nicht mal, das man darüber lange streiten braucht.

viele grüße katrin
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: fraggel am 20.09.04, 10:10
falls du den flohhaufen um die ecke meinst, naschi, geb ich dir recht.

aber: wo liegt der unterschied ob ich mich als reitlehrer betitel oder mich nicht als reitlehrer betitel aber doch unterricht gebe  ??? da gibt es wohl keinen!

dann darf auch wirklich niemand ohne bescheinigung irgendwas machen! sekt oder selters!
ob er sich nun reitlehrer nennt oder nicht! das muss sich der reitschüler dann ggf. einfach nachweisen lassen!
dann muss man sich für alles ausbilden lassen oder man darf eben nix unterrichten!
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Schnuti am 20.09.04, 11:22
Also bei uns im Stall gibt es auch Mensch, die Unterricht geben und ich kann das  Überhaupt nicht verstehen. Da wird mit langen Bügeln und langen Zügeln geritten, die Mädels haben keinerlei Haltung auf dem Pferd und es wird nur gelobt "Ja super machst du das!"  ::) Ich belächele das immer nur uns denke mir da meinen Teil. Gute das die Eltern die nebendran sitzen keine Ahnung vom Reiten haben!

Ich habe wie unten schon geschrieben keinerlei Trainerschein, da ich richtige Angst habe vor dem Springen. Wenn ich Unterricht gebe, achte ich sehr auf den Sitz, Achte auf die Steigbügel, dass sie nicht zu lange sind und mache meinen Schülern Dreieckszügel rein, wenn sie das Pferd nicht an den Zügel bekommen.
Ich sage ihnen auch nicht ständig gut so, obwohl es eigentlich Falsch ist. So lernen Sie nämlich garnichts.

Ich habe schon komplette anfänger Unterrichtet, wo wir super Vortschritte gemacht haben und ich Unterrichte oft Mädels die auf E-A  Niveue reiten. Und da sieht man auch den Fortschritt ganz deutlich. Ich denke alles was dann über A Niveue geht und Richtung L geht, reicht dann mein Wissen nicht da ich selbst L-M Niveue reite. Da lasse ich dann auch die Finger davon.
Diese Einstellung sollte jeder haben, doch dann lockt halt das Geld und dann wurschtelt man halt lieber weiter, aber man sollte da nicht an das Geld denken, sonsdern an die Reitschüler. Die Reitschüler tragen das nämlich weiter an andere Leute und schon hat man einen schlechten Ruf!  ;) Soweit denken aber viele RL nicht.

Ich selbst nehme Unterricht bei einem RL der Grand Prix reitet. Er bringt mir und meiner Stute noch viel bei und wir machen super Vortschritte. Und die Hauptsache ist doch, ich kann das was er mir beibringt meinen Reitschülern wieder im kleineren Vermitteln. Und das macht mir spaß.

Gruß Schnuti
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: fraggel am 20.09.04, 11:54
genau das meine ich  ;D
wer gut reitet kann auch gut vermitteln

und ob ich nur behaupte reitlehrer zu sein und keiner bin oder unterricht gebe ohne zu behaupten reitlehrer zu sein und trotzdem unterricht gebe... da gibt es doch wohl keinen unterschied!
wenn ich die einstellung habe, gut, dann muss ich eben nachweise bringen oder nachweise fordern! je nachdem ob man schüler ist oder lehrer!
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Waddington am 20.09.04, 13:46
Zitat
wer gut reitet kann auch gut vermitteln


fraggel, da muss ich widersprechen! Wer gut reitet, kann absolut nicht automatisch gut vermitteln.

weil:
viele Automatismen guten Reitern nicht unbedingt bewusst sind,
Anspannung und Angst bei guten Reitern schon lange kein Problem mehr ist oder sogar nie war,
ein guter Reiter, der fühlt was mit dem Pferd los ist, es noch lange nicht sehen kann und umgekehrt,
körperliche Mängel, Dehnungsprobleme, Rundrücken, Hohlkreuz, Knieschmerzen, Verspannungen bei Reitschülern nur mit entsprechender Kenntnis verbessert werden kann,
Kenntnisse über Anatomie und Bewegungsabläufen bei Pferd und Mensch von großem Vorteil sind.
Ursache und Wirkung von Hilfen und Fehlern genau bekannt sein müssen.

Gruß
Annette


Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Anniepu am 20.09.04, 14:29
Nachdem ich sehe, wie lustig hier über mich abgelästert wird, schalte ich mich auch mal ein!! >:(
Naschi: Das mit dem Reitlehrer als Beruf nehme ich sofort zurück. Es ist wohl eher sowas wie einen Wunschvorstellung. Momentan bin ich nur Studentin und verdiene mir ein kleines Zubrot mit Unterricht und so. Darüber hinaus habe ich mittlerweile selber einen sehr guten Trainer, ich bilde mich also durchaus weiter. Sobald ich das Geld zusammen habe, werde ich auch einen Trainerschein machen, aber Du weisst ja selber, wie teuer der ganze Scheiss ist. Bis das der Fall ist, biete ich Westernreiten für Ein- und Umsteiger an. Und dazu muss ich auch nicht auf E-Niveau reiten, denn ich werde den Teufel tun und Dressurunterricht zu geben. Und beim Westernreiten wird in solche Kategorien nicht unterteilt.

Annie***
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Schnuti am 20.09.04, 14:44
 @ Anniepu, ich kenne dich garnicht und ich glaube nicht, dass ich über dich gelästert habe.
     Vorallem wußte ich nicht, dass hier über jemanden bestimmten geredet wird!

Wenn das jetzt hier ausartet und das gezicke los geht, dannn klinke ich mich sofort wieder aus. Sorry!

Gruß Schnuti
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: sasthi am 20.09.04, 14:45
... naja, nicht in Dressur, Springen, und Vielseitigkeit...

aber in Pleasure, Reining, Barrel Race, usw.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: fraggel am 20.09.04, 15:54
oh weh.... ausarten sollte das hier sicher nicht  :(

vielleicht hatte ich doch recht mit dem satz:

ein thema über welches man stundenlang streiten mag!


punktum:
bescheinigung sagt nicht guten unterricht aus
und jeder sollte zusehen das er belegen kann was er meint zu können

außerdem muss jeder selber gucken was er kann oder was er sich gefallen lässt
so

dies war mein letzter besuch in dieser box...  :P
*magstreitnicht* hui....

Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: froeschli am 22.09.04, 22:15
Fact ist, mancher Schein-Inhaber verzapft Blödsinn u. lässt Hobbyreiter jahrelang stumpf an der Wand langschrubben statt an der LOnge mal Sitzprobleme anzupacken od. Angstprobleme auszuhebeln.
Fact ist, der schein bescheinigt zwar, dass jemand garantiert 1,30 m hoch springen kann - aber

Fakt ist genauso andersrum, dass genug Leute ohne Trainerschein genauso Unwissen in der Welt verbreiten. Ob es mehr davon gibt, die einen Schein haben oder nicht...? wer will das hier ernsthaft beweisen? Fakt ist aber auch, dass offensichtlich viele Leute nicht den Inhalt der Ausbildung kennen, wie viele Beiträge hier beweisen. Zaino, du bist jetzt nicht persönlich angesprochen, dein Einstieg passte nur grad stilistisch so schön ;)

Gerade beim Trainer C ist die Reitausbildung nicht das wirklich entscheidende. Schaut euch die Kriterien in der APO an. Viel mehr Wert wird auf Unterrichtserteilung, auf Pädagogik, auf Reitlehre etc. gelegt. Und da die Prüfer unabhängig sind und ihr Geld in jedem Fall bekommen, ist der Abschluss auch nicht erkaufbar, wie hier mehr oder weniger versteckt behauptet wurde. Und wenn es euch wirklich interessiert, dann erkundigt euch doch mal, wie viele Trainer-Kandidaten durch das Reiten fallen und wieviele davon in den anderen Teilprüfungen versagen. Vermutlich würdet ihr euch wundern. Gute Reiter sind eben keinesfalls die besseren Trainer.

Ich finde es auch seltsam, dass sich immer wieder darüber muckiert wird, dass diese Ausbildung so lange dauern würde und so teuer sei... und im gleichem Atemzug aber darüber gemeckert wird, dass die Trainer nicht allwissend sind und zu wenig können... ja, wie denn nun? ::) Meint ihr denn, dass die Qualität steigen würde, wenn jeder für ein paar Euro an WE/Kursen den Trainerschein bekommen könnte? Wohl kaum! Die 3 Wochen sind von morgens bis abends vollgepackt mit Wissen, bevor ihr über die Ausbildung herzieht, wäre es fairer, sich erst mal darüber zu informieren. Und was Jemand aus diesem Wissen macht, das obliegt nun mal in der Verwantwortung eines jeden Einzelnen 8).

Dass viele sich gar nicht recht mit den Anforderungen des Trainerscheins beschäftigen, zeigt auch, dass über das reiterliche Vermögen von Trainer-C-Leuten gewettert wird, weil diese "nur" auf A-Niveaus unterweges sind. Dabei ist es jedem wirklich Interessierten in der APO offengelegt, was reiterlich verlangt wird von einem Trainer C: nämlich A-Niveaus ;) Wer mehr nachgewiesen haben möchte, der muss dann eben nach ´nem Trainer B oder A schauen.

Ihr habt zweifelsfrei Recht, dass es eine ganze Menge an Leuten ohne Trainerschein gibt, die hervorragenden Unterricht geben, aber es gibt nicht minder wenig gute mit Trainerschein. Dieser ist auf jeden Fall ein Anhaltspunkt, dass derjenige gewisse Anforderungen eben sehr wohl zumindest mal erfüllt hat. Gerade für Leute, die keine Ahnung haben vom Reiten, wie z.B. Reitanfänger oder aber Eltern von pferdebegeisterten Kindern, kann dieser Nachweis eine echte Auswahlhilfe sein. Woran sollen sie sich denn sonst orientieren? Wenn ich einen Fliesenleger suche, dann wähle ich auch bevorzugt einen, der einen entsprechenden Abschluss hat, oder? Klar garantiert mir das nicht, dass der Fliesenleger dann zu meiner vollsten Zufriedenheit arbeitet, aber zumindest musste er seine Fähigkeiten schon mal unter Beweis stellen. Deshalb schliesst das keineswegs aus, dass auch ein Ungelernter hervorragend Fliesen legen kann und u.U. mag ich den ohnehin viel mehr und billiger ist er vielleicht auch noch... na, dann nehm ich doch den... aber würdet ihr deshalb auf die Zunft der Fliesenleger generell schimpfen und von den Handwerkskammern die Prüfungsabschaffung verlangen?

Mir drängt sich bei solchen Schimpftiraden immer auf... macht es doch selber und dann besser ;) So billig und schnell bekommt ihr nirgends sonst einen anerkannten Berufsabschluss ;) Und Springangst ist da meist keine Ausrede, schliesslich sollte jeder gute Trainer in der Lage sein, seine Schüler auch über ängste hinwegzuführen. Da wäre es doch eine gute Entscheidung, bei sich selbst damit anzufangen, oder? 8) und selbst, wenn man dies nicht möchte, finde ich, dass dies kein Grund ist, über andere, die sich dieser Mühe unterzogen haben, neidvoll? herabzublicken. Und wer sich jetzt auf die Füsse getreten fühlt, ist selbst Schuld ;D
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: sabrell am 24.09.04, 13:26

Tach auch..

vorneweg @froeschli:  Full ACK.

Ohne hier alle Argumente wiederholen oder auffrischen zu wollen (die meisten sind aus dem jeweiligen Blickwinkel betrachtet durchaus richtig), zeigt sich bei meiner täglichen Arbeit, daß die Basis doch einen gewissen Grad an Desorientierung erreicht hat, welcher zweifelsohne auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß a) nicht jeder gute Reiter auch gut ausbilden kann und b) die Schüler stellenweise zu blauäugig sind.

Die Einstellung "Ich will reiten lernen - sag mir was ich tun soll" reicht m.E. eben nicht aus.. es sei denn, ich bin generell zufrieden mit dem, was ich bekomme. Es bleibt den Schülern nicht erspart, den in der Praxis durchgenommenen Stoff auch theoretisch zu vertiefen (gut.. sind wieder ein paar Hausaufgaben mehr) und sich ein paarmal öfter Gedanken über das "Warum" in der Reitlehre zu machen, als über das "Wie"


My2cents.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: froeschli am 27.09.04, 19:45
Na ja, ich selbst sehe das eher so, dass ICH als Reitlehrer auch für dieTheorie Sorge tragen muss und dem Schüler eben nicht nur das Wie sondern auch (besser gesagt "vor allem") auch das Warum erklären sollte.

Das Interesse muss auf beiden Seiten da sein. Auch wenn in dieser Box viel über die Reitlehrer gemeckert wurd, es fehlt leider häufig auch beim Schüler ein wirkliches Interesse, an sich selbst zu arbeiten. Und zweifellos gibt es auch jede Menge Reitlehrer, die kein echtes Interesse an dem einzelnen Schüler haben (außer das er zahlt ;)). Dem Reitlehrer obliegt es aber, dieses Interesse/die Neugier zu wecken (und diese Fähigkeit ist das mehr wert, als reiterliche Turnierlorbeeren oder Trainerscheine ;)) oder zu erhalten und zu fördern.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: unicorn75 am 28.09.04, 13:19
Hallo, ich will meinen Senf auch mal dazugeben ;D

Ich glaube nicht das ein guter Reitlehrer einen Trainerschein braucht, umgekehrt gibt es soviele Reitlehrer mit Schein die nichts taugen.

Ich wurde selber von einem querschnittsgelähmten Lehrer unterrichtet (er konnte mir schlecht auf dem Pferd was zeigen) und das er den Schein nicht bekommen konnte ist klar, es war aber der beste Reitunterricht meines Lebens und der Mann ist war noch nie Reiter. Er hatte aber das Wissen und den Blick für Fehler des reiters und Pferdes, er konnte einen alles perfekt übermitteln. Innerhalb eines Jahres hat er mich und mein Pferd von Freizeitstufe (nur Gelände, kaum Dressur) auf A Niveau gebracht und wir haben sogar Turniere gewonnen.

Daher glaube ich das Reitlehrer mit sehr guten theoretischen Wissen und gutem Auge hervorragenden Unrericht geben können auch wenn sie selber eher schlecht (Klasse E bis A) reiten. Ich unterrichte heute auch selber ohne Schein und meine Reitschüler verplüffen immer wieder mit ihren Können die Schüler aus dem Profiställen in unserer Nähe (nur Trainer mit Schein) und das sowohl in dressur und Springen (ich reite seit einem schweren Unfall keine Springen mehr).
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Petig2002 am 05.11.04, 17:22
Das Interesse muss auf beiden Seiten da sein. Auch wenn in dieser Box viel über die Reitlehrer gemeckert wurd, es fehlt leider häufig auch beim Schüler ein wirkliches Interesse, an sich selbst zu arbeiten.

Das würde ich so nicht sagen. Reitunterricht ist doch in 99% freiwillig ( ganz im Gegenteil zum Schulunterricht  ::) ) und auch um einiges teurer. Was hätte es für einen Sinn dorthin zu gehen, sich korrigieren zu lassen, zu zahlen und in Wirklichkeit nicht wirklich mitmachen zu wollen.  :-\
Es ist denke ich auch schwer beim Reiten das Können und Wollen zu unterscheiden. Gibt derjenige sich beim Leichtraben einfach keine Mühe oder hat er ernsthaft Probleme damit und schafft es nicht, steckt in einem Frustloch, usw. reicht ihm das Gehoppel?
Ich kann hier ja nur für mich selber sprechen... ich glaube mein RL könnte sehr vieles zu mir sagen, aber wenn er sagen würde, ich würde mir keine wirkliche Mühe geben, wäre ich sehr enttäuscht. Mir qualmt jedesmal der Kopf, würde ich mich in der Schule so konzentrieren und mitdenken wie beim Reiten brüchte ich für Klausuren zuhause nicht mehr lernen  ;D
Am Anfang habe ich mir alle Hilfen zuhause sogar rausgeschrieben  ;D bis ich gemerkt habe, dass man Reiten einfach nur praktisch lernen kann. So lese ich einfach weiter in Foren, hab die Cavallo im Abo und rede mit anderen über Pferde, so lernt man auch. Ich glaube ich mache meien Hausaufgaben ganz brav  ;)
Dazu muss man aber sagen,dass ich das Reiten selber bezahle und ich würde mich hüten für 28€ pro Stunde irgendwie daherzutrotten und mit den gedanken ganz woanders zu sein ( Ausnahme: Am nächsten Tag passiert was ganz aufregendes, aber selbst dann versinke ich irgendwann wieder in den Unterricht ).
Jetzt lasse ich mich hier so aus, dabei möchte ich eigentlich nur sagen, dass der Vorwand wohl auf die meisten Reitschüler NICHT zutrifft, sonst würden sie es einfach lassen, es zwingt sie ja keiner zum Unterricht.
Zum eigentlichen Thema:
Zu nem Reitlehrer gehört wohl einiges mehr, als ein Schein, aber ich denke das fachliche Können MUSS da sein ( da sagt ein Schein nichts drüber aus ). Fingerspitzengefühl für Pferd und Reiter finde ich dabei aber fast noch wichtiger als perfektes Reiten, denn das kann man nicht lernen, das ist ne Charaktereigenschaft  ;)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: sasthi am 05.11.04, 22:35
Es gibt aber dennoch genügend, die Probleme damit haben, von ihrem RL Korrekturvorschläge etc. anzunehmen.

Habe heute wo gelesen (hab mir ein neues Reiterbuch gekauft), dass man zum Reiten

Körpergefühl, Balance, Gelassenheit und Demut gehört.
Ersteres kann man lernen, das letzte sollte man haben.

Fand ich nett geschrieben.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Petig2002 am 06.11.04, 19:00
Hm, ja schon..... aber nehmen solche Leute Unterricht  ??? ??? ???
Ich dachte das seien die, die alleine ihr Glück versuchen, eventuell maln Buch lesen. So Leute kenne ich aber auch. Bestes Beispiel: Meine Schwester. Sie war mal bei meinem Unterricht dabei und weil sie so gerne mal wieder reiten wollte, hab ich ihr 10 Minuten meiner Reitstunde "geschenkt". Mein RL war so nett und hat gesagt das sei ok.
Nachher sagte sie das Pferd sei toll, der RL sei nett, aber sie würde sich erniedrigt fühlen, wenn er immer sagen würde: "Füße anders, Hände anders, dies und das und jenes." Ich meine: HALLO!??! Mein RL macht das auf so eine nette Art, das ist echt nicht erniedrigend, er kann es doch nunmal besser. Aber meine Sis geht dann einfach nicht zum Unterricht, sondern reitet wenn möglich irgendwann mal irgendwo.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: froeschli am 15.12.04, 16:04
Hm, ja schon..... aber nehmen solche Leute Unterricht  ??? ??? ???
Petig2002, tun sie, glaube mir. Und bevor sich wer auf die Füße getreten fühlt: ich behaupte nicht, dass das die Mehrzahl ist ;)

Aber gerade in den Vereinen und Schulbetrieben ist es meitens so, dass die Schüler ausschließlich im Unterricht reiten. Anders kommen sie gar nicht auf´s Pferd. Aber selbst bei den Privatreitern nehmen einige aus den verschiedensten Gründen, aber leider nicht immer, um was zu lernen, am Unterricht teil. Sei es, weil die Eltern es so wollen oder auch weil die anderen es auch so machen oder weil man dann sagen kann, man würde ja so und so lange schon Unterricht nehmen (manchmal sogar noch mit dem Namen des Reitlehrers schmücken, obwohl der sich u.U. nicht dafür rühmt), manche gehen auch nur zum Unterricht, um zu hören, wie toll sie sind... Lacht nicht, gibt es auch. Und ich jedenfalls kann es keinem verdenken, der seinen Lebensunterhalt mit dem Unterrichten verdient, dass er das dann eben tut (wie war das mit Dienstleistung und der Kunde ist König? ;D). Wer es sich anders leisten kann, um so besser 8)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Dea am 18.12.04, 17:42
Zur ursprungsfrage:
Jeder, der mag, kann eine Reitschule aufmachen und unterrichten.
Ob sich die Pferde eignen, ob er genug Kunden findet, ob die Rahmenbedingungen stimmig sind, das entscheidet dann die Zeit. leider sind heute viele Eltern und Kids völlig blauäugig, die wechseln von A nach B, weil es dort billiger isz oder nach Kundenwunsch gearbeitet wird im negativen Sinn. Beispiel: Hat 3x an der Longe gesessen, kann noch nicht mal taktmäßig leichttraben, aber will ums Verrecken mit auf den Jahresausritt der Reitschule. A sagt korrekterweise nein, also geht man zu B, der den Kunden bauchpinselt und ihn mitreiten lässt...

Ich habe eine kleine Reitschule und zahle allein für die reitlehrerhaftpflicht mit Strafrechtsschutz um die 250 Teuronen im Jahr. Und ich habe (noch) keinen Trainerschein. Ich habe mal eine Ausbildung als Pferdewirt reiten gemacht, bin A-L geritten... und habe mir 6 Wochen vor der Abschlußprüfung 2 Wirbel gebrochen. 6 Monate Gipsbett, haarscharf am AOK-Chopper vorbei...
Heute kann ich zwar bis 50cm wieder ein wenig hüpfen auf weichgehenden Pferden, aber bei dem Verscuh, mit einem superweich zu reitendem Selbstfahrer einen E-parcours zu schaffen, bin ich beim Schmerz der Landung ohnmächtig runtergesaust.

Trainer C geht leider nur MIT Springen. Ich fahre jetzt die andere schiene... habe den Geländereiterpass gemacht, die 3 50cm hohen Strohballensprünge hab ich mit ner halben Packung Schmerzmittel im Blut geschafft. ich mache jetzt die Wanderreitabzeichen und den Wanderreitführer. dann will ich versuchen, die FN dahingehend weichzuklopfen, den Trainer C breitensport ohne Springen machen zu dürfen... denn seit wann müssen Wanderreiter in A-Höhe springen?

Schlimmstenfalls mach ich es wieder mit der Crash-Methode. Den gutmütigen Büffel eines Bekannten, der springt bis 1.20 alles und ist butterweich dabei, ein selbstfahrer, der auch nen Sack mehl durchträgt. dazu mein Korsett und ne Dröhnung Schmerzmittel, soviel es vertretbar ist. Und nach der prüfung brauche ich nie wieder springen, oder? Im Lehrgang werde ich mich wohl drücken können, ich kenn den RL persönlich auf Duz-Fuss, der "Büffel" ist übrigens seiner...

Was die Lernbereitschaft der Kids angeht:
Praktisch reiten wollen sie alle. Aber das Drumherum und die pure Theorie... das ist einigen zu blöd. Hab schon den fall gehabt, dass Eltern die Theoriestunden NICHT zahlen wollten oder maulten, wenn gemeinschaftliche Ausrüstungspflege angesetzt war.

Tja... die dabei blieben, sind jetzt auch fit in "Erste Hilfe am Pferd" und setzen in rekordzeit eine völlig zerlegte Ausrüstung richtig zusammen und passen diese größenmäßig auch korrekt an. Die dagegen gefehlt haben, stehen immer öfter dumm da, da ich das Gelernte auch im Unterricht einbaue!
So habe ich neulich nach der Springgymnastik einzeln eine vorgegebene Galopptour über den Übungsparcours verlangt, ein Durchparieren am simulierten Checkpoint und der Schüler sollte den PA-Wert nehmen... Sinn und Zweck war das Üben, wie und wo man eben diese werte nimmt... und wer das einmal erfolgreich geschafft hat, ist dann eim kranken Pferd zumindest in diesem Punkt nicht mehr unsicher oder kann bei Tagesritten den Zustand des Pferdes vor und nach der rast besser einschätzen.

Meine Schüler lassen sich von anderen RLs auch nicht mehr kritklos erzählen, dass man so und so ausrüsten MUSS oder reiten muss. Die haben gelernt, zu DENKEN und ggf zu hinterfragen.

ich hatte ein Urlaubermädel da, die nach 3 Jahren RU immer noch panische Angst vorm Galopp hatte. Die hat bei mir Einzelunterricht gekriegt mit Voltigurt und erst die letzten beiden Stunden wieder mit Sattel. Die Panik vorm galopp hat sie so gut verloren, dass sie sich sogar im Rückwärtssitz (Volti) das Galoppieren traute...
tja, ein jahr später bekam ich eine mail, dass sie die Schule gewechselt hat und JETZT ist sie rundum selig und kommt auch weiter. Die Ursache der Panik war der alte RL... aber die Eltern haben das jahrelang nicht gesehen, der war nicht teuer, hat übrigens den Trainer B, aber konnte sich nicht in das Mädel reindenken und war auch bös im schubladendenken verhaftet (nach den schilderungen der Familie).

Ich hör lieber auf, sonst wirds ein Roman...

gruß
Dea 8)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: ConnemaraMom am 18.12.04, 18:01
Schade, Dea, ich hätte gerne noch mehr von Dir gelesen  :D
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Dea am 18.12.04, 18:22
@connemaramom,
geh auf meine HP, dort in die Dokumente, und lies Robbys tagebuch.

Hab schon verschiedentlich gehört, ich solle das einem Verlag anbieten  ;)

Ansonsten, auf kommando kann ich leider keine Anekdötchen erzählen, sowas kommt, wenn ich geistig auf gelesenen Beiträge rumkaue...

Gruß
Dea 8)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: lucylottelovis am 18.12.04, 21:08
Ich arbeite jetzt seit ca. 2 Monaten in meinem Traumjob als Reitlehrerin auf einem Ponyhof (vorher kaufmännisch). Den Trainerschein werde ich noch machen (Ende 05, ich muss erstmal den ganzen Abzeichenkram der FN machen).

Ich versuche, den Reitschülern Spaß zu bieten, Neues zu vermitteln, aber vor allem auch Gefühl fürs Pferd zu entwickeln. Wir haben unter unseren immerhin 25 Ponys keine Beißer oder Schläger - aber jedes Pony für sich hat Charakter und muss etwas anders "angefasst" werden. DAS versuche ich meinen Reitschülern beizubringen, aufs Pferd zu fühlen und zu horchen.

Ich weiß leider nicht, auf welchem Nievau ich reite (ich war bisher kein FN-Mensch). Aber ich durfte erleben, wie so genannte Reitlehrer Hilfszügel in Springkandaren schnallen, um klassische Seitengänge zu reiten  >:( - gleichzeitig aber selber nur ein bestimmtes Pferd reiten weil sie vor allen anderen Angst haben (und auch nur in der Halle, Gelände ist ja soo gefährlich  ::) ). Die so genannte RL war theoretisch absolut fit, leider hat sie keinen Blick für ihre Reitschüler und deren Sitzprobleme, kennt die Eigenheiten der Pferde nicht, gibt 08/15-Erklärungen und bringt ihre Schüler kein Stück weiter. Das fällt den Eltern der Reitschüler nicht so auf - in einem Freizeitreitstall wo es um den Partner Pferd geht und keiner in die Gefahr kommt, seine Schüler auf einem Turnier präsentieren zu müssen, kann so gewurschtelt werden.

Aber es gibt auch Reitschüler, denen das einfach reicht. Wir haben einige Kids, die kommen einmal pro Woche, müssen beim Halftern, Satteln, Putzen und Aufsitzen jedesmal neu angelernt werden, sitzen dann 45 Minuten selig lächelnd auf ihrem Pony ohne dass auch nur die kleinste Korrektur den Weg von den Ohren zum Gehirn findet... Aber wenn sie glücklich dabei sind und dem Pony nicht schaden  :-X

Soviel von mir, auch wenn es eigentlich nicht zum Ursprungsthema passt. Aber vielleicht machen wir ja mal eine Box zum Thema Erfahrungsaustausch über Reitunterricht aus Lehrersicht  :D
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: FYLGJA am 19.12.04, 12:20
Hallo Dea,

warum quälst Du Dich denn so durch diese Springerei, wenn's doch überflüssig ist ??? Mach' doch den Übungsleiter bei der VFD, da brauchst Du garnicht springen, lernst dafür aber 'ne Menge wirklich sinnvolles Zeug !!!

Was Du über Deinen Unterricht schreibst, hört sich doch ganz interessant an...
Wir unterrichten hier auf unserem Hof seit 16 Jahren unsere ReitschülerInnen in einem altersgemäßen Reitunterricht (was bedeutet, dass Kinder im Alter von 6 Jahren bei uns sicherlich kein Gebiß in die Zügelhände kriegen und dass der Unterricht für diese Kids auch noch sehr viele spielerische Elemente enthält...). Und natürlich gehören auch bei uns zum Reitunterricht in allen Alterstufen - jeweils natürlich dementsprechend aufbereitet - die Themen 'Haltung', 'Fütterung', 'Anatomie', etc. Auch wir können beobachten, dass schon unsere achtjährigen ReitschülerInnen ganz selbstbewußt gute von schlechter Pferdehaltung unterscheiden können, genauso wie pferdegerechtes Reiten oder Rumgezergel... DAS ist auch eins unserer Ziele, damit es die 'schlechte' Pferdehaltung und den 'besch...' Unterricht irgendwann mal nicht mehr gibt, weil keine/r mehr hingeht... !!!

Natürlich gibt es immer mal wieder ein paar, die irgendwann zu 'billigeren' Reiterhöfen wechseln. Das kennen wir auch. Viele von denen kommen aber nach kurzer Zeit zurück, spätestens dann, wenn dort was passiert ist (Kind angebrüllt, runtergefallen, nicht beachtet, etc.)... und dann können sie unsere Qualität (kleine Gruppe mit individueller Betreuung von Fachpersonal und fein ausgebildeten Lehrpferden) erst so richtig schätzen !

Also, atme tief durch und laß' sie ziehn - im Vertrauen auf Deine gute Arbeit ! Die wird nicht spurlos an ihnen vorübergegangen sein...  :)

Schönen 4. Advent !

Anne von Hof FYLGJA
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Dea am 19.12.04, 15:53
Hallo Dea,
warum quälst Du Dich denn so durch diese Springerei, wenn's doch überflüssig ist ??? Mach' doch den Übungsleiter bei der VFD, da brauchst Du garnicht springen, lernst dafür aber 'ne Menge wirklich sinnvolles Zeug !!!

Weil ich eine Wanderreitstation in der Oberpfalz betreibe... wir Stationen sind vereinsmäßig organisiert. Und da läuft 2005 eine Fortbildungsmassnahme, da kostet mich das einzelne Abzeichen komplett (Unterricht und Prüfung) nur je 60€. Und die Unterrichtshöfe sind mir bestens bekannt und gaaaanz in der Nähe, außerdem sind das reine WE-veranstaltungen.
Ich bin VFD-ler, hab ja auch den VFD-Reiterpass. Aber was da für den Übungsleiter u.a. gefordert wird (soundsoviele Stunden auf fremden Hof arbeiten zB), kann ich nicht bringen... nicht mal als Ramu! Außerdem... die "höheren" Abzeichen werden hier von nur 2 betrieben angeboten... die Anke mit ihren Isis ist mir zu weit weg und der Erich... irgendwie mag ich den Mann net sonderlich und außerdem hält er Kurse nur, wenn es sich rentiert. Soll heissen, wurden öfter gecancelt wegen zu wenig TN als das sie tatsächlich stattfanden.

Also geh ich zum Günter, lass mir die alte Balinka oder den Wallach geben, schluck mehrere Tabs und geh gedopt durch eine prüfung, die mich dank EU-Subventionierung nur ein TG kostet.
Vielleicht mach ich die VFD-Scheine noch zusätzlich, wenn meine Kids deutlich älter sind, schaun mer mal...

Gruß
Dea 8)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: froeschli am 20.12.04, 15:18
Dea, ich weiß nicht, wie es heute ist. Aber zu meiner Zeit war ein ärztliches Attest ein Grund, dass man sich vom Springen befreien lassen konnte. Frag´ doch noch mal nach, ob das immer noch so ist.
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Dea am 21.12.04, 07:44
Dea, ich weiß nicht, wie es heute ist. Aber zu meiner Zeit war ein ärztliches Attest ein Grund, dass man sich vom Springen befreien lassen konnte. Frag´ doch noch mal nach, ob das immer noch so ist.

Das gilt für die Reitabzeichen, aber NICHT für den Trainer C. Das ist ja das Übel...
Gruß
Dea8)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: laramy am 21.12.04, 11:01
hi
also mal ganz kurz............ich habe dises Jahr(nach 15 Jahren ) meinen Reiterhof aufgegeben........nicht weil ich ihn nicht mehr finanzieren konnte.........nein,weil ich keinen Bock mehr hatte mich für irgendwelche permanenten meckernden Leute fertig zu machen....also wer rosarot glaubt das man mit Pferden Geld verdienen könnte oder gar davon Leben,der träumt............

Erstens fällt mir auf das man keinen Trainerschein braucht um eine günstige Reitlehrerhaftpflichtversicherung zu bekommen(aber nicht wie DEA mit Strafrechtschutz<----wozu soll das gut sein???)
Da ich nebenbei noch in fremden Ställen unterricht gebe habe ich diese auch noch...........

Ansonst wenn man einen Reiterhof hat,meldet man meißtens auch Nebenerwerbslandwirtschaft an(über Gewerbe lohnt es sich überhaubt nicht,da dich die Berufsgenossenschaft abzoggt)und dann hat man versicherungsmäßig eine Betriebshaftpflicht,wo dann auch einige andere Sachen günstiger versichert ist)

Zitat
'billigeren' Reiterhöfen wechseln. Das kennen wir auch. Viele von denen kommen aber nach kurzer Zeit zurück, spätestens dann, wenn dort was passiert ist (Kind angebrüllt, runtergefallen, nicht beachtet, etc.)...

eine Frage dazu,was hat ein*billiger* Reithof mit anbrüllen,runterfallen und nicht beachten zu tun????
ich habe die Erfahrung gemacht das es das in allen Preisklassen gibt und meißtens dieser kavallerieston noch in den herkömmlichen Reit und Fahrvereinen gibt


Die *kleinen* Reiterhöfe sind mitunter alle viel idealistischer und das hat nix mit *billig* zu tun

Grüße Monika
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Dea am 21.12.04, 12:05
Strafrechtsschutz:
Der "normale" rechtsschutz deckt i.d.R. Strafrechtsverfahren nicht ab. Und wenn einem Schüler mal was passiert, speziell im Gelände, ist schneller ein Straftatbestand zusammengebastelt als man schnell buchstabieren kann... da wird einem dann bis hin zum Vorsatz erst mal alles vorgeworfen.

Und zwar von den Eltern... auch wenn das vorher die liebsten waren, die immer mal Gebäck und Kaffee spendierten und Blumen mitbrachten undundund... (diese Erfahrung gemacht hab!)
Bei mir gings deshalb gut aus, weil nachgewiesen werden konnte, dass sich das Mädel eigenmächtig über meine Anweisungen hinweggesetzt hatte. Aber vorgeworfen wurde mir einiges, das leicht im Strafrecht hätte enden können!

Gruß
Dea 8)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: FYLGJA am 21.12.04, 12:19
Hallo Dea,

sowas hatten wir schon mal. Das deckt allerdings eine gute Berufshaftpflicht ab, jedenfalls in unserem Fall tat sie das und hielt uns den ganzen Ärger vom Hals... allerdings braucht man dafür einen 'Schein', um sich so versichern zu können. Bei uns ist das die Reittherapie-Ausbildung, die wir absolviert haben...

Hallo Monika,

mit 'billig' meine ich die in unserer Gegend üblichen ganz normalen Reitställe/Reitvereine oder die völlig unqualifizierten Ponyhöfe, wo 16-Jährige 'unterrichten'... leider wird da oft sehr unverantwortlich und oft auch unqualifiziert mit den ReitschülerInnen umgegangen, die Pferde sind überhaupt nicht adäquat ausgebildet und der Ton ist eben auch oft 'kasernenhofartig'... davon gibt es zumindest in unserer Gegend unzählige Höfe !!! Das ist wirklich erschreckend und so ist es auch kein Wunder, dass Reiten als sehr 'gefährlicher' Sport eingestuft wird...
Bei uns ist in den 16 Jahren meiner Tätigkeit nur zweimal etwas passiert und das waren auch relative 'Lappalien' (Prellungen, Zahn lose, u.ä.).
Reiten muß also nicht zwangsläufig mit Unfällen einhergehen !!!

Gruß,
Anne von Hof FYLGJA
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Biene Maja am 25.12.04, 16:49
 :D Hallo zusammen!
Ich bin ja leider nur selten in diesem Forum, aber hier möchte ich meinen Senf auch mal dazugeben. :-*
Einen Trainerschein habe ich auch nicht, da ich einfach nie die Zeit für einen 2 wöchigen Lehrgang gefunden habe. Wer versorgt in dieser Zeit unseren Hof, füttert die Pferde und gibt Unterricht?? Eine Aushilfe kann ich mir nicht leisten... Aber ich traue mir auch durch langjährige Erfahrung zu, guten Anfängerunterricht zu geben. Meine Reiterfahrung begann vor 35 Jahren, Abzeichen Bronze gemacht, Turniere bis A geritten(für mehr war kein Pferd da), mit 16 das erste eigene Pferd als Selbstversorger, 20 Jahre Distanzritte, Tochter selber ausgebildet, in mehreren Reitvereinen Unterricht gegeben, seit 1997 gebe ich Unterricht auf eigenen Pferden, seit 2002 eigenen kleinen Reitbetrieb. Immer durch Bücher und Seminare weitergebildet. Versichern kann und sollte man Alles!!! Man muß sich mit vollem Einsatz in einen Reitbetrieb hineinknien, sonst wird´s nichts. Gute Mund zu Mund Propaganda ist die beste Werbung!!!! Den Kindern muß es Spass machen und sie sollen gut und umfassend ausgebildet werden. Dazu gehört natürlich auch gutes Ponymaterial. Und artgerecht Haltung! Bei uns hat es ca. 6 Jahre gedauert, bis alles richtig gut lief. Reich wird man damit im kleinen Rahmen jedenfalls nicht..... Aber es trägt sich und macht viel Spass!!!!!!!!!  ;)Wer Lust hat, kann sich ja bei uns mal umsehen!

LG Sabine vom Kastanienhof

www.kastanienhof-schnedinghausen.de (http://www.kastanienhof-schnedinghausen.de)
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: janda am 08.04.05, 19:54
Hallo

Mich interessiert das Thema auch sehr da ich einen kleinen Reithof habe. Vielleicht sollte man hier mal klarstellen das es mit einem Trainer-C Schein nicht getan ist. Da es in dieser Linzens nicht um den Basissport geht heißt es wird nicht gelehrt wie man mit Anfängern umgeht sondern das ist erst im Trainerschein B Schwerpunkt. Also selbst wenn der Reitlehrer den Trainerschein C hat heißt das nicht das er irgendwo mal gelernt hat mit Anfängern umzugehen.
Ich kann mich der Mehrheit nur anschließen einen Trainerschein oder Ausbildung zum Bereiter sagt nichts darüber aus ob er guten Unterricht erteilt. ABER er sagt etwas darüber ob der jenige schon mal Leistung gezeigt hat und sich  mit Pferden auskennt. Denn es wurde eine Prüfung abgelegt.
 Mich hat auch etwas erschüttert das jemand M-Lektionen reitet aber Angst vor einem A-Springen hat, das sagt mir der Reitlehrer hat an der Basis was verpfuscht.
Denn genau dahin wollen wir doch nicht kommen das es Leute gibt die hoch Springen und keine L-Dressur hin bekommen und umgekehrt.
Die Basis muss stimmen und an die Basis gehören die besten Reitlehrer und die besten Schulpferde.
Ist schwer zu finden ich weiß aber träumen kann man ja.
Liebe Grüsse
Janda
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Chopin am 14.04.05, 12:45
Also ich gebe hin und wieder auch Anfängerstunden für Kinder. Nur wenn mich die Eltern drum bitten. Ich denke auch nicht das ich dafür einen Schein benötige. Mir ging es drum den Kindern den Umgang mit dem Pferd zu vermitteln, ihnen an der Longe was beizubringen und dann ganze Bahn und Hufschlagfiguren beherrschen. Die Krönung für die Kids ist dann wenn sie über ein Kavaletti springen dürfen. Mehr mache ich dann aber auch nicht. Dann schicke ich sie in die benachbarte Reitschule. Zwei meiner Mädels machten promt das kleine Hufeisen, ´jede hatte nur 5 Reitstunden wegen dem Ablauf und die Theorie haben auch beide mit Bravur bestanden.

Solange man ohne Trainer Schein von vorne herein sich selber eine Einschränkung setzt finde ich es ok. Mein Traum ist auch ein Ponyhof, wo es weniger um mords Dressur oder Springen geht, sondern mehr wo es drum geht den Kindern die Freude und den Umgang am Pony zu vermitteln.  Es kommt darauf an wie man seinen Schwerpunkt setzt.
LG Chopin
Titel: Re: Gründung Reitschule / Reitunterricht - wer darf das?
Beitrag von: Chopin am 15.04.05, 12:43
dem ham hab ich vorgebeugt, ich verlange nur so viel für die Reitstunde, dass die laufenden Kosten gedeckt sind, z. B. Schmied, TA, Futter und Stall. Laut Finanzamt ist das nicht anders zu werten wie ne RB. Mehr Stunden kann ich auch zeitlich gar nicht anbieten.