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Rund ums Reiten => Rennsport => Thema gestartet von: traber79 am 09.08.04, 14:11

Titel: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 09.08.04, 14:11
Hallo!
Weiß nicht ob die Box hier richtig plaziert ist, aber mal schauen;-)!

Also, mich würde mal interessieren, ob hier noch mehr Rennpferd-oder Exrennpferdbesitzer zu finden sind (bzw. Trainer, RB o.ä....)?
Und was für Erfahrungen ihr so gemacht habt...*neugierigbin*?

Ich habe seit 2 Jahren einen Traberwallach, er ist jetzt 9 und hat einige Wochen bevor ich ihn gekauft habe sein letztes Rennen gelaufen, war wohl zu langsam und wurde deshalb verkauft.
Insgesamt ist er wohl knapp 4 Jahre Rennen gelaufen.
Jetzt ist er ein "Hobbypferd", ich reite ihn (najaa...Gymnastik am Platz halt und Gelände...mit so einem "steifen Brett" gar nicht so leicht;-))...) und er läuft mittlerweile auch relativ ruhig und gut vor der Kutsche.

Soviel zu uns, bin gespannt ob hier noch mehr Traber-oder Galopperfreunde auftauchen, ob jetzt aktiv bei Rennen oder als Freizeitpferd...

LG
Daniela
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Pepi am 10.08.04, 08:38
Hallo Daniela,

du bist falsch  ;D unter Rubrik Pferederassen gibt es eine Vollblutbox  ;)
Bist herzlich willkommen.

LG Pepi
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 10.08.04, 10:25
und natürlich auch eine Traberbox .......  ;D ;D
wir sind eine ganze Menge Leutchens dort ,die gerne über unsere / ihre Traber schreiben.
Doch wir können gut noch Verstärkung gebrauchen ;) ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 10.08.04, 12:54
Hallo ihr!

Danke für die schnellen Antworten;-)!
In der Traberbox war ich auch schon mit ein paar Beiträgen vertreten, hatte aber leider das Gefühl da nicht richtig "zwischenzukommen" und hab dann irgendwann nur noch still mitgelesen.Schade, vielleicht probier ichs nochmal, mal gucken;-).

Bei der Vollblutbox schau ich dann gerne mal vorbei (dachte halt da wären ausschließlich die Galopper vertreten??)!

Trotzdem danke:-)!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 10.08.04, 14:05
ja versuch es ruhig nochmal. ;)
es ist aber nicht nur in der Traberbox so ,das mal die Beiträge überlesen werden ....... das kenn ich auch von anderen Boxen oder auch anderen Foren.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 30.08.04, 07:43
Hallo !
Dani, wie besprochen - probieren wir es hier  ;) Jazzi´s Story kennst Du ja schon. Vielleicht können wir eine Ebene von Galopper und Traber finden. Im Endeffekt haben beide Rassen den gleichen Job - Rennen gewinnen ;)  gehabt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 30.08.04, 09:07
@ Angelika sowas hatte ich damals im alten Forum auch schon mal vorgeschlöagen ..... nur leider ist es wieder eingeschlafen.
Also ich würde es gut finden ,wenn wir da einen Zusammenschluß finden könnten.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 30.08.04, 12:57
Hallo!

Jo,starten wir mal einen Versuch:-))!

Stimmt,vielleicht gesellen sich auch noch ein paar Galopperfreunde hinzu...mal abwarten!
Mein Traber war so ca. 4 Jahre auf der Bahn,aber wohl nie der große Knaller (ums mal so auszudrücken).
Bin da ja nicht so der Experte,ich denke mal Mittelmaß,hat ein paar wenige Rennen gewonnen,einige Platzierungen und dann halt noch "unter ferner liefen" (besonders zum Schluss).

Aber jetzt ist er ja Hobbypferd und dafür definitiv schnell genug...;-)
Naja,zur Zeit haben wir (besser ich) etwas Frust,aber ich hoffe wir kriegen das wieder in den Griff...

Wie gehts denn Jazzi zur Zeit so?

LG
Dani

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 30.08.04, 13:35
Dani, danke der Nachfrage  ;)
Es geht ihm soweit so gut - fahre jetzt wieder zu ihm, weil er schon wieder (zum 3 x ) sein Halfter verloren hat und Halfterpflicht ist. Er hat zwar so ein ungarisches Waschhalfter drauf, das ist aber viel zu eng. Sein Haxn schaut schon viel besser aus und ich hoffe dass er heute noch besser aussieht ;)
Welche Problemchen hast Du denn ? bzw. was frustriert Dich ?
Kann nur mehr heute posten, weil ab morgen im Urlaub, wo kein Pc ist :D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 30.08.04, 14:06
Na,dann hoffe ich doch mal dass es ihm diesmal noch besser geht:-)!
Hast du denn schon irgendeine Ahnung wies mit ihm weitergehen soll??
(Wenn ich mal einfach so direkt fragen darf...?)

Zu unseren Probs:
Hab ich ein eigenes Thema zu begonnen ("Frust beim reiten"...toller Titel,ich weiß:-)).
Hauptsächlich gehts um Probleme beim ausreiten,wenn Hotte sich fest macht und mit 7-Meilen-Stiefeln losläuft (im Schritt) und nur guckig ist und ich mich EIGENTLICH nur entspannen möchte...
es frustet dann halt wenns öfter so ist (natürlich gibts auch immer wieder gute Tage,gell).

Naja,werden wir auch hinkriegen (so hoffe ich)!

Ansonsten wünsch ich dir einen schönen Urlaub!
Meld dich wenn du wieder online bist,ok?

LG
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 30.08.04, 14:12
Hallo!
Jazzi hat mich hierhergelockt ;D
Alsdenn habe auch ein Trabertier - mittlerweile seit 16 Jahren und er ist 20 Jahre alt (er glaubt es nur nicht ;))
Er war seeeeeehhhhr heftig und ist noch immer sehr sehr lustig beim ausreiten.
Dazwischen hatte ich mehrere andere Traber, welche ich auf gute Plätze vergeben konnte.
Von wegen Frust beim reiten - ich kenne das gut. Pferd hat früher wie ein irrer gepullt. Heute ist er immer noch nervig im Gelände - sprich es gibt immer noch kein entspanntes dahingelatsche von ihm. Aber gegen früher ist es gold. Ich kann nur sagen Geduld, Geduld Geduld Geduld
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: eifelreiter am 30.08.04, 17:27
Hallo zusammen,

mich hat auch Agelika hergelockt... :-)
Bin auch stolze Besitzerin eines Trabertiers. Wielange er Rennen gelaufen ist und wie gut weiss ich leider nicht, sein Name und wahrscheinlich auch die Männlichkeit und die Papiere sind beim Händler verloren gegangen. (wobei ich das mit der verlorenen Männlichkeit noch nicht unterschreiben würde)
Am Anfang war Tiamo im gelände auch immer zum rennen bereit. Als wir dann aber direkt zu Anfang wegen einer nochnicht ausgeheilten Sehnenverletzung Schritt gehen mussten  hat er es sehr schnell gelernt. War ein bißchen Arbeit (Zügel länger lassen, sobald er antrabt durchparieren, wieder langlassen) aber jetzt läuft er im Schritt total entspannt, auch wenn wir vorher getrabt oder galloppiert sind.
Tiamo ist auch schon über 20 und ist eigentlich kein bißchen ruhiger geworden, wir haben uns nur immer besser aneinander gewöhnt... :-)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 30.08.04, 17:36
also ich kann mit Kiwi auch ganz gemütlich am langen Zügel durch`s Gelände schlendern .Auch nach traben und galoppieren ,Zügel vor und er geht wieder einen normalen Schritt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 03.09.04, 16:00
Hallo !
Bin wieder da. Jazzi gehts soweit ich es aus der Ferne beurteilen konnte, sehr gut, Fuß sieht auch sehr normal aus - nicht wie Klumpfuß ;)
Wir wollen im Frühjahr nochmals Röntgen machen, sollte sich die Arthrose nicht weiter verschlimmert haben - dann holen wir ihn als Reitpferd zurück - ansonsten bleibt er im Offenstall und genießt das Leben.
Gehe dann mal Deine andere Box suchen um zu lesen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 03.09.04, 19:25
Hi !
Also, meistens hab ich schon bei den ersten Metern bemerkt, ob Frust angesagt ist, oder nicht.  Die Anspannung ging aber sehr oft von mir aus, weil ich geschafft vom Büro war, oder die Kinder recht nervig, oder ich zu hohe Erwartungen hatte (heut mach ich eine große Runde und  dort  kann man super galoppieren und war selbst schon ganz aufgeputscht) bzw. schon mit den Gedanken " na hoffentlich spinnt er nicht wieder" aufgestiegen bin. Dann hab ich entweder umgedreht, bin heim und hab eingespannt (nennt man Frustersparnis  ;) ) oder ich habe bewußt Atemübungen gemacht, gepfiffen oder uns ein Liedchen vorgesungen und dabei mit den Händen Schwämmchen ausgedrückt. Tja, das hat uns ganz gut geholfen, schwierige Situationen zu überbrücken.
Allerdings wäre ich bei unserem Tino schon froh gewesen, wenn er 7-Meilenstiefel angehabt hätte, er ist nämlich ein richtiger Zeppler gewesen, wenn er nervös war und das war dann auch nicht angenehm :-\
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 03.09.04, 22:17
Hi Angelika!
So schnell schon wieder im Lande:-)?

Schön dass Jazzi sich so gut macht!
Dann klappts ja hoffentlich mit seiner "2. Karriere"...*Daumendrück*

Jo,mit dem Frust ist schon so ne Sache...heute haben meine bessere Hälfte und ich meinen Berlioz angespannt (Marathonwagen), und das war mal wieder soo schön entspannend noch ne Runde spazieren zu fahren.
Mittlerweile läuft er ja schon viel ruhiger vor der Kutsche (am Anfang nur Gepulle,haben wir aber mit Tipps unseres Fahrausbilders in den Griff gekriegt).
Erst hat er heute zwar noch ziemlich den Rücken weggedrückt,aber zum Schluss lief er richtig schön locker für seine Verhältnisse und war ganz weich im Maul.
Und da behaupte mal einer Traber wären alle tot im Maul...pah:-)!
Hat auf jeden Fall richtig Spass gemacht!

Bist du eigentlich Amateur-oder Berufsfahrerin??
Trainierst du die Traber auch im Gelände oder nur auf der Bahn??
Reitest du auch viel,und wenn ja,was?Gelände,Dressur?
Bin ja gar nicht neugierig...;.-)

Bin evtl. noch auf der Suche nach einem Sulky/Gig für mein Hotte...wenn also wer ne Idee hat?

Soo,genug für den Moment!

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 04.09.04, 09:29
Hallo !
Ja, war ein Kurzurlaub - aber "home sweet home" kann ich nur sagen  ::) Der Bauernhof war ein Reinfaller - hätten wir nicht schon im vorhinein bezahlt (Package) wären wir am nächsten Tag ausgezogen  >:(  Tja und von den vielen Wasserrutschen, sind wir überall blau am Körper bzw. haben am Hinterteil keine Haut mehr  ;) Aber den Kindern hat es gefallen - das ist das Wichtigste :D
Also ich würde bei ebay.de wegen einem Gig/Suly/Fohlenwagen schauen - dort gibts immer sehr günstige Schnäppchen, in Österreich kosten sie immer das Dreifache  :o
Wir haben Jazzi eigentlich immer selbst trainiert, längere Zeit ist er auf der Rennbahn gestanden, da sind wir unter Anleitung vom Trainer gefahren und dann sind wir aufs Land ausgewichen (auf der Rennbahn war es eklatant teuer für die Leistung und es gab keine bzw. nur sehr selten Koppelgang) und haben dort auf Feldwegen, Stoppelfeldern trainiert bzw. haben diverse brachliegende Felder als Dressurviereck verwendet.
Die Arbeitsteilung haben mein Mann und ich aufgeteilt: er fuhr die Rennen (Amateurfaher) und trainierte Jazzi "schnell" - ich war für die Grundkondition (reiten, langsam fahren, Zirkuslektionen, Cavaletti-Übungen), die Fütterung, die Launen des Pferdes, und für die Ausrüstung zuständig. Hufschmied und TA wurde untereinander bzw. mit dem Trainer  abgesprochen.  Bis auf die letzten 1 1/2 Jahre hat es gut funktioniert, dann haben wir im letzten 1/2 Jahr den Trainer gewechselt bzw. eigentlich nur den Fahrer, weil trainiert haben wir eh selber - Jazzi hat nochmals gezeigt was er mit einem gutem Fahrer eigentlich kann - dann war Ende :-[
Ich persönlich dürfte Trabrennen reiten - nur hab ich dazu zuwenig Courage oder eher zuviel Ehrgeiz und Erwartungen an mich selber und Jazzi ist nicht so leicht zu reiten. Damals hab ich den Kurs für unseren Tino gemacht, der angenehm zu traben war und nicht so stur, da wär ich schon geritten ;) ist aber dann nie was daraus geworden :-\
Tja, erstmal ist mit Trabrennen Schluß, weil wir 2 Kinder haben und Jazzi nicht hergeben wollen und ein 2. Pferd ist finanziell und zeitmäßig nicht drinnen. Ausserdem ganz ehrlich - der Rennbahnstress, die Erwartungshaltung und die blöde Neiderei auf der Rennbahn geht uns überhaupt nicht ab - auch die Pferdepause ist mal ganz angenehm ;) obwohl es mich schon sehr juckt, wieder einzuspannen und zu reiten :-\ Von der Rennbahn sind genau 2 Personen übrig geblieben, mit denen wir noch Kontakt haben: Sabine meine Ex-SB und Gunni - alle anderen sind so Pseudofreunde gewesen - ohne Rennpferd hast da nix mehr verloren ::)
Gunni kann dir auch einiges erzählen - fuhr selber auch Rennen - hat sich ihren Traber auch behalten - hat ihn aber auch selber trainiert.
eifelreiter, kannst du mal erzählen, wie du Tiamo für Distanzritte trainierst ? wär auch mal ganz interessant ;)

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 04.09.04, 17:32
Haaallooo!

Na,klingt ja nach einem tollen Kurzurlaub;-)!
Aber den Kiddis hats gefallen,immerhin!
Wie viele von der Sorte habt ihr denn:-))?

Bei EBay hab ich auch schon geguckt,aber da ist meistens was für Shettis, oder abholen am A...der Welt;-).
Na,werde weiter die Augen offenhalten!

Euer Trainingsplan für Jazzi klingt ja richtig gut!
Ist es bei euch in Ö üblich,das die Rennpferde auch dressurmäßig geritten werden,Stangenarbeit und ZL machen etc...?
Icxh glaube bei uns ist es eher die große Ausnahme.
Durfte er unter dem Sattel galoppieren?

Schade dass er sein Potential nicht mehr voll nutzen konnte...:-(
aber hauptsache er erholt sich gut!
Mit dem 2. Pferd kann ich verstehen.Könnten wir uns finanziell und zeitmäßig auch nicht leisten.
Und meinen Dicken könne ich glaub ich auch nicht wieder hergeben (auch wenn bei Frust manchmal der Gedanke aufkommt...),auch wenn er nur noch auf die Wiese und umsorgt werden könnte!
Versteh ich voll und ganz...

Ist die Neiderei auf der Bahn echt so schlimm?
Ich dachte immer bei den Reitern wäre es noch schlimmer:-)...
Naja,da sieht man dann wer die wahren Freunde sind.

Bei euch ist es möglich Trabrennen zu reiten auch wenn man KEINEN Amateurschein hat (mit dem entsprechenden absolvierten  Kurs)??
Bei uns muss man glaub ich auch diesen Kurs machen,das geht aber nur wenn man im Besitz des Amateurscheins ist.
Oder täusche ich mich da jetzt total?

Das würde mich ja auch noch reizen...obwohl ich ja eher schissig bin.
Bin aber doch von so einem Renntrab überwältigt (auch wenn ich natürlich noch NIE volles Tempo gegangen bin,um Gottes willen...aber ein WB hätte da NIIIIIE mithalten können:-)).
Mit einem Jagdgalopp nicht zu vergleichen,allein diese Schwebephase ist ja gigantisch...hab ich zumindest auf meinem so empfunden!

Was gibts sonst neues?

LG
Daniela
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 06.09.04, 09:11
Morgen !
Also geritten werden viele Traber, aber gezielte Stangenarbeit und ZL ist nicht üblich. Galoppiert bin ich ihn auch. Ist doch ein guter Ausgleich, für die vernachlässigten Muskeln.
Kiddies hab ich Zwei, der Kleine wird im Dezember 4 Jahre und der Große war im Juni 8 Jahre  :D
Also in Österreich muß man einen Theoriekurs in der Zentrale für Trabrennzucht machen. Dann in einem Probelauf das Pferd vorstellen und für Trabreiten qualifizieren und dann gehts in die offenen Rennen. Oder man reitet einfach schon ein qualifiziertes Pferd im Rennen - diese Variante geht auch. Bzw. wenn man einen Amateurfahrlizenz hat, darf man automatisch ein Rennen reiten.
Ja, leider gibts auch in der Traberszene sehr viel Neid.
Neues gibts ;) haben gestern Jazzi nochmals heimgesucht - Fuß sieht wieder ein bisserl besser aus. Er selber ist kugelrund geworden :D Fotos hab ich auch gemacht bzw. mein GG.
Werde Sie dir dann übermittelt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 06.09.04, 15:11
Hallo!

@Jazzi - ich kann was erzählen? ;D

Tja, selber trainiert habe ich eigendlich auch immer. Pferd wurde zuhause von mir oder einer Reitbeteiligung (die jetzigen Besitzer ;)) geritten. Am Wochenende ging es auf die Bahn und ich bin mit ihnen schnell gefahren - war schon eine schöne Zeit - aber auch streßig.
Den Kompliziertesten habe ich mir behalten, da gab es nur zwei Möglichkeiten -behalten oder voraussichtlich Schlachter. Aber mit Geduld und Spucke bekommt man eh was zustande - immerhin ein Reitabzeichen mit dem Hotti gemacht, usw. usw.
Jetzt geht es mal auch nur ne Zeit mit einem Pferd - aber ich glaube schon,daß ich wieder versuchen werde Rennen zu fahren.
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 07.09.04, 08:37
Gunni, wennst die neuesten Packelei in der Krieau hörst - dann vergehts einem ::) :-X
Dani, was hast Du genau mit Berlioz vor - irgendein Ziel hat doch jeder  ;) und wenn es noch so klein ist ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 07.09.04, 13:04
Darf ich auch dazukommen*vorsichtigreinguckt*?

Habe zwar keinen Rennbahntraber aber dafür einen Reitraber!

11 jahre jung. Töltender Weise....

Muss jetzt zur Massage und melde mich später nochmal!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 07.09.04, 13:05
Bini, Rennbahntraber haben wir alle nicht mehr ;) Natürlich bist Du willkommen  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 07.09.04, 13:14
*anklopf*... *kopfreinsteck*

hey, hier tummelt sich ja immer mehr  :D Muss ja gestehen, das ich "heimlicher" Mitleser bisher war  8)

Habe auch einen Reittraber, auch töltenderweise (wink zu bini) und er ist 15 Jahre alt!

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 07.09.04, 13:45
Hi schnegge - jetzt nicht mehr heimlicher Mitleser ;)
Wie gehts den Quidam ? alles im Lot ? und wie gefällts im neuen Stall ?
Neugierig bin ;) Denke oft an Euch, gibt nämlich in Wien einen aktiven Traber namens Quidam DGH  ;)
Erzählt mal, wie oft ihr reitet bzw. trainiert, und für welche Ziele ??
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 07.09.04, 13:58
Quidam geht es sehr gut. Seine Zahnsache ist endlich abgeheilt, er ist wieder vollkommen gesund. Im neuen Stall gefällt es ihm auch total gut. Ist der Boss einer kleinen Herde, sein bester Kumpel ist ein Friesenhengst, ohne den geht gar nichts mehr  ;)  ;D

Wir reiten eigentlich ohne besondere Ziele, klar gibt es mal ne Zeit da möchte man dies besser machen, dann wieder jenes. Ich sag mal wir reiten in einem gesunden Stil. Wobei ich ja zugeben muss, das wir am überlgen sind, nächstes Jahr im Frühjahr einen Einsteiger-Distanzritt mitzumachen. Mal sehen....  8)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 07.09.04, 14:00
Na siehste- vielleicht doch ein kleines Ziel vor Augen ;) Da machst doch viel mehr Spaß  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 07.09.04, 14:05
Haaallooo...!

Ja,hier ist es richtig interessant;-)!
Hallo an alle Neudazugekommenen:-)!

@Jazzi
Also,als ich ihn gekauft hab war mein Ziel "lediglich" mal etwas spazierenzureiten (was sich ja auch nicht immer einfach gestaltet).
Mittlerweile machen wir ein wenig Platzarbeit (also...Gymnastik),longieren,gehen ins Gelände und fahren Kutsche.
Und ab und an gehen wir mal spazieren oder ich probiers mit ZL (noch nicht wirklich erfolgreich...,hab ich auch zu wenig Ahnung von:-)).

Eigentlich haben wir doch schon ein wenig erreicht in den 2 Jahren...Galopp(gut...ab und an eher ein Viertakt:-)) und etwas Biegsamkeit (war gleich null am Anfang) und er geht ganz gut vor der Kutsche (mein Freund und ich haben das Fahrabzeichen Klasse 4).

Obwohl ich doch viele Fehler gemacht habe,heute würde ich anders mit ihm anfangen, wenn ich nochmal in der Situation wäre,auf jeden Fall:-(.
War wohl etwas zu motiviert (1. eigenes Hotti)...

Wir bräuchten auf jeden Fall mal einen passenden RL für uns damit wir weiterkommen und natürlich meine Fehler korrigieren.
Turnierambitionen habe ich eigentlich keine (wohl auch mit einem Traber kaum Chancen und auch keine Lust auf die ätzende Lästerei).
Distanzreiten würde mich evtl. interessieren,da ich denke er hat dafür ein passendes flottes Grundtempo im Schritt und Trab und den passenden,hm, Kampfgeist.

Was mich auch reizen würde wäre in Punkto Fahrsport weiterzukommen.
Bei uns in der Nähe wird auch Unterricht angeboten,können wir anspannen und hinfahren.
Haben wir einmal gemacht,da kam der Trainer nicht,dachte wohl bei dem nicht so dollen Wetter käme keiner...war doch etwas ärgerlich und macht ja auf uns "Neue" nicht gerade nen Bombeneindruck.

Aaaaber,ich denke wir werden es nochmal versuchen...da hätte ich auch Interesse mal ein kleines Turnier mitzufahren wenn die Vorbereitung stimmt.

Das sind natürlich die weitgesteckten Ziele,klar:-).
Aber man soll ja schließlich auf was hinarbeiten,nicht wahr?
Oder wie seht ihr das?

Angelika,wie bist du eigentlich zu Trabrennen gekommen?Durch deinen Mann?

Sooo,das wars erstmal von hier!

LG
Dani




Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 07.09.04, 14:22
Mein Mann ist durch mich überhaupt zum Pferdesport gekommen. Ich hab in einem Fiakerstall nebenbei gearbeitet (seit meinem 12. Lebensjahr wurde ich aufgebaut  ;) ) der Besitzer hatte Traber, die ich zum aufpäppeln bekam (kiloweise Zucker in den hafer wenn sie nix fressen wollen  ;) ) tja und dann bin ich halt auf die Rennbahn sie besuchen gegangen. Und dort hab ich halt meine damalige beste Freundin kennen gelernt, die einen Trainer als Lebenspartner hatte, die hat mich dann im Traberstall helfen lassen. Habe Gunni kennengelernt  ;) :D. Und mein Mann wollte halt auch was mit Pferden machen, weil er aber kein besonderer Reiter ist (hat dann brav Reitstunden absolviert - einige auch auf Gunni´s Ex-Traber  ;) ) so haben wir uns unseren ersten eigenen Traber - Bardyr - gekauft  :D Tja, ein Reinfaller bis zum geht nicht mehr  ;) aber ein tolles Reitpferd - von dem Galopp schwärmt mein Mann immer noch. Tja, und dann waren wir auf einem Gestüt und haben uns Jazzi gekauft, damals noch ein Jährling und zum gleich fahren den Tino und Bardyr als Reitpferd verkauft. Dann hat mein Mann angefangen zu fahren, hat ihm gefallen und dann hat er die Prüfung gemacht und ist mit Jazzi Rennen gefahren. Tino haben wir dann zur Hälfte an eine Freundin verpachtet, weil ich mit meinem ersten Sohn schwanger war und das Geld knapp wurde. Als sich mein zweiter Sohn angekündigt hat, mußte ich Tino dann ganz verkaufen (wurde Reitpferd).
Unser Ziel ist, dass Jazzi wieder als Freizeitpferd zurückkommt, wir ihn dann auch einspannen und uns eine Kutsche kaufen und Ausflüge machen können. Weiters dass er die Kinder auf seinem Rücken ruhig voltigieren läßt. Was wohl der schwerste Teil sein wird. Er ist zwar total lieb zu den Kindern, aber das ist halt dann schon eine Ausbildungssache wo man das bis jetzt angelernte Muster (rennen bzw. zentrifugieren) einmal durchbrechen muß.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 08.09.04, 04:06
Habe zwar keine Traber aber dafuer Galloper. Kurzstreckler und lange Strecken. Meine Kurzstreckler habe ich erfolgreich auf Vielseitigkeit umgestellt. Habe nen Langstreckler seit 2 Jahren den ich aber erst mal sehr langwierieg habe rehabilitieren muessen. Dorgenentzug, sozialisierung und dieses Jahr Chipop.
Sind alles aussergewoehnlich liebenswerte Pferde, aber einmal im Training mit einem grossen Willen zur Leistung. Die lieben die Arbeit. Wenn man erstmal durch die Rennbahnmentalitaet durch gedrungen ist sind sie wunderbar zu reiten. Dressur und Springen sind kein Problem, natuerlich glaenzen sie wenn sie gallopieren koennen. Obwohl sie dabei maechtig in den Zuegel gallopieren sind sie wunderbar leicht zu kontrolieren.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 08.09.04, 08:15
Sorry, dass ich hier mal reinluscher...

Drogenentzug? Bei Pferden? Was war denn da los? *neugierigist*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 08.09.04, 08:54
Ghost - und dein Pferd startet noch aktiv ?? Trainierst du selbst und reitest Du auch selbst ? Einen Galopper mal so richtig fetzen lassen, das wär schon was  ;D ;D ;D Unseren Tino haben wir mal gestoppt, 55 km/h im Galopp auf über einen Km  ;D geile Gschicht  ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 08.09.04, 10:08
Hi!
Ich habe gestern wieder mal dem alten Herren ein Geschirr angelegt und bin mal so nachgegangen. Würde mir nämlich gerne eine kleine Kutsche kaufen. Da der alte Depp aber ein narrischer ist, übe ich mal feste auf Befehl stehenbleiben. Bin ja neugierig ob ich das noch in seinem 20jährigen Schädel reinkriege. Aber mit Geduld und Spucke werde ich das auch noch hinkriegen. Für Anregungen und Tips bin ich gerne zu haben.

@ghost: Drogenentzug - das hört sich in der Tat nicht gut an ... wow

LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: joeszicke am 08.09.04, 11:38
<---- guckt auch mal rein...

Ihreszeichens Reittraberbesitzer... Diamond Joe... Naturtölter... 13 Jahre alt...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 08.09.04, 12:33
Gunni, Angi und Jazzi vor der Kutsche - hurra und ab geht die Post ;) ;D da würd uns nicht fad  ;D Beide zusammen kann an Sturheit und Gerissenheit nix überbieten.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 08.09.04, 12:36
Also das mit der Kutsche/Gig lass ich bei Quidam, da mach ich nicht mehr mit. Da hatte ich wirklich das erste Mal Angst vor meinem Pferd... seit dem : Nein, danke!

Gleich als ich ihn bekam, sind wir ein paar Mal gefahren und es war super schön, haben ihn auch mal richtig laufen lassen.... aber wir haben dann bei einem kleinen Schlittentunier mit gemacht und das war die Hölle. Der ist gestiegen, hat ausgeschlagen, hat sich kaum lenken lassen und an alleine halten war gar kein Denken.... ::)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 08.09.04, 12:37
................... ganz ehrlich , ich finde es sehr schade was hier so abgeht  :'( :'( :'(
warum muß sich hier alles so teilen?
Warum müssen wir uns hier wie kleine Kinder benehmen ????
Sind wir nicht alle erwachsen genug um auch mal über Streitigkeiten ( die ja nun auch schon eine Weile her sind ) rüber wegsehen zukönnen???Und uns auf einem normalen Level wieder zufinden .
Ich kann das Ganze nicht mehr nachvollziehen ::) ::)
Kommt Mädels ,springt über euern Schatten......... reicht euch die Hände und lasst die Welt wieder gut sein.

@ ghost ...... tut mir leid das hier mal anbringen zumüssen .........vorallem weil du die Einzige bist die nicht weiß worum es geht.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 08.09.04, 12:43
Karin, vielleicht ist quidam auch in einem richtigen Schlittentrabrennen gestartet und hatte dort einen Unfall. Da geht es oft rüde zur Sache und Jazzi wäre nie bei sowas gestartet. Deutet irgendwie darauf hin, wenn er in der Kutsche brav war.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 08.09.04, 12:52
Das kann schon sein, war ganz seltsam....  :-\ . Seit dem hab ich es auch nie wieder probiert, ich hab auch einfach "Angst" das er dann in sein altes Schema zurück fällt und die ganze "Arbeit" weg ist. Nein, das lassen wir lieber.....!

@Maksi
Ich bin da eigentlich ganz Deiner Meinung. Nur da es sich anscheinend nicht machen lässt, ich aber mit denen die leider nicht mehr in die Traberbox kommen auch gerne Kontakt hätte, schreib ich eben auch hier mit. Aber im Grund hast Du Recht!!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 08.09.04, 13:10
Ich habe meinen Angi immer wieder mal alle paar Jahre vor einen Gig gespannt. Nach dem Motto schau ma mal ;D
Ich kenne ihn mittlerweile sehr gut und er ist gottseidank nicht mehr so wie er auf der Rennbahn war (Extrempuller - wichtig war stabile Trense und verdammt gute Zügel)
Er ist ja ruhiger geworden und durchgegangen ist er mir noch nie - möge es auch so bleiben
Nun arbeite ich halt daran, daß ich ihm dieses Zeppeln vorm Wagen abgewöhnen könnte. HOffe halt mal das ich das schaffe.

@Jazzi - die zwei wären ein Dreamteam - ev. mit Bremsfallschirm, Schleppanker, ....

LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 08.09.04, 13:48
Moin moin!

Jo,die Traber vor der Kutsche ist schon ein Thema für sich;.))!

Gar nicht so einfach,am Anfang hat meiner auch nur gepullt,mittlerweile ist es besser.
Manchmal "zackelt" er im Schritt noch oder versucht anzutraben,aber mit Geduld und Spucke (wie Gunni so schön sagte:-)) klappts auch!
Im Trab muss man auf dem Bock konsequent arbeiten,Leine locker und auf gehts ist halt (noch ) nicht!
Normalerweise halten wir es so,im Trab wird er durchs Genick gearbeitet,im Schritt möglichst an der "langen Leine",damit er sich schön streckt und den Rücken aufwölbt.
Klar muss man jederzeit bereit sein die Leinen sofort zu verkürzen!
Aber dafür ja das Fahrabzeichen,war das beste was wir machen konnten!!
Sonst hätte das glaub ich nie was vernünftiges gegeben.
Profi ist man zwar weiß Gott noch lange nicht,aber man hat zumindest eine Grundahnung von dem was man da tut!
Und ich glaube ihm gefällt das auch ganz gut,wenn er mal richtig "ans Laufen" kommt;-)!

Klar würde es mich auch mal reizen ihn vor dem Sulky (sofern ich einen geländegängigen hätte) ihn auch mal schneller zu fahren...hab aber doch Angst dass ich mir damit das Erreichte zunichte mache...

Die Idee mit dem Bremsfallschirm ist übrigens gut;-))...auch fürs reiten!

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 08.09.04, 14:15
Dani, ob er dann wieder in sein "altes" Verhaltensmuster zurückfällt, wenn du ihn mal schneller gehen läßt, kannst alleine Du erkennen. Von außen kann man da keine Ratschläge geben. Jazzi ist in der Hinsicht schon ein bisserl heikel, er hat sich an alles erinnert, wo wir wann, was gemacht haben. Wenn er Lust auf Viereck hatte, wollte er immer auf die Wiese abbiegen, die wir als Viereck verwendet haben oder auf die Galoppstrecke, bis dahin war er brav, beim Abbiegen war er schon ganz munter ;)
Bis heute hat er sich den Zusammenhang von Steinchen am Wagen = Schmerzen gemerkt - das wird er nie vergessen  :-[
Allerdings ist er  ein spritziger Kerl vor der Kutsche, wenn er mal antritt  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 08.09.04, 15:14
JD, meinen Wallach habe ich letztes Jahr in rente geschickt, mit 18 jahren, er hatte sich 2 mal an der Sehne verletzt und mir schien das risiko zu hoch das er total verkrueppelt wuerde. Ausserdem wurde es mit seinem Halbblindem auge immer schlimmer. So ist er jetzt gesund und steht mit seiner lieblings stute zusammen. Er ist bis VS M gegangen.
Seine Grossnichte, ist erst 7 sie geht dieses Jahr zum ersten mal M, sehr talentiertes Maedel, aussergewoehnlich gut in der Dressur und eben immer wieder sensationel im Gelaende.
Die beiden habe ich von einem Rennstall in New Mexico.

Spiderman kommt aus Ohio und ist ein Pferd von Canter USA, die vermitteln ausgediente Galloper. Mit dem werde ich diesen Winter anfangen.
Drogenentzug, bei uns werden zum teil die Pferde gespritzt damit sie agressiver im rennen sind. Manche bekommen das regelmaessig und werden dann eben junkies. Spiedermans linke Halsvene ist ziemlich vernarbt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 08.09.04, 18:03
Hallo!

@Jazzdancer

Ich glaube auch er erinnert sich an alles was wir so getan haben,und ich denke er weiß auch was Sache ist vor dem Sulky...
Wobei wir ihn am Anfang vor einem Fohlenwagen gefahren haben,das ging wohl auch,aber er lag schon ziemlich auf der Hand.Aber da haben wir ihn auch nicht schnell gehen lassen.

Ich will ja nix erreichtes kaputtmachen.
Ich denke es kommt wahrscheinlich auf die Situation an,ich kann das vielleicht auch erst beurteilen wenn ich sehen würde wie er mittlerweile vor nem Sulky/Fohlenwagen/Gig läuft.
Naja,abgesehen davon hätte ich den Gig noch nicht mal so gerne wegen des schnellen Fahrens,sondern als Alternative zur Kutsche.
Da wir "ums Eck" quasi einen Platz haben wo man vor dem Wagen auch mal etwas arbeiten kann (Bögen fahren etc...;-)) hätte ich gerne einen leicheren Wagen mit dem ich auch alleine hantieren kann.
Die Kutsche ist halt für mich alleine sehr schwer hinters Pferd zu kriegen (ächz...) und anzuspannen,abgesehen davon fahren wir mit der Kutsche eh zu zweit,das ist mir mit "Groom" (hihi:-)) schon viel sicherer.
Mein Freund und ich sind da ein eingespieltes Team!
Er ist für die Kutsche zuständig (sauber halten,Wartung,Reparatur),ich mach das Pferd "startklar".Klappt super;-).
Fahren tun wir beide,wechseln uns ab (auch wenn ich mehr fahre als er...ich gebs ja zu).
Aber so ist immer ein Beifahrer dabei,der an Kreuzungen zur Not absteigen kann,den Verkehr im Auge behält etc...besser ist das!!

Aber so könnte ich mit einem leichteren Einachser ein wenig "trainieren" (wenn man das so nennen kann;-)),von wegen Stellung/Biegung...

Hört sich das abwegig an??

Aber mal schauen...wenn also jemand jemanden kennt der sowas loswerden will;-))...

Was heißt denn "Steinchen am Wagen" (wahrscheinlich eine blöde Frage)?Aufspritender Kies oder so*ganzdummfrag*?

@Ghost

Von wo kommst du denn eigentlich?
Mit dem Doping hört sich ja echt krass an,unglaublich:-(!
Du reites und trainierst sie selber für die Turniere?
 
LG
Dani


Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 08.09.04, 19:50
Hey Ghosty, wo kommst Du denn her - aus good old Amerika  8) vielleicht gar in der Nähe von unserem Arnie  ;) ???
Dani, ich mein den Sand. Er hatte beim allerersten Mal einspannen einen Unfall - ausgelöst durch den Sand, der auf dem Fohlenwagen prallte. Dadurch hat er sich erschreckt und war mit der ganzen Situation schlichtweg überfordert,  hat dann ausgeschlagen und ziemlich arg gebockt und ist dabei über die Ancen gekommen und hat sich dabei am Hinterbein eine Rißwunde zugezogen. Weil er dann so voller Adrenalin war (Angst, Stress), hat er sich trotz Sedierung (er konnte vorne nichtmal mehr ordentlich stehen) nicht nähen lassen und hinten gezielt nach der TÄ geschlagen. Da mußte er dann in die Klinik und komplett in Tiefschlaf gelegt werden mit einem 7 tägigen Aufenthalt, wo er sich in ein schlimmes, gefährliches Pferd verwandelt hat, sämtliche TÄ angegriffen bzw. Pfleger getreten hat. Somit wurde er nur gefüttert und getränkt, wenn Verbandwechsel angesagt war  >:(  Na ja und den Stress hat er nie, nie, nie vergessen und jedesmal bei so einem ähnlichen Geräusch ist er sehr schwierig  :(
Als ich das geschnallt habe, dass sie ihn mit Futter und Wasser kurzhalten , bin ich in der Mi-Pause mit Hafer ins Spital gestöckelt (war damals im Chefsekretariat - 10 min vom Spital entfernt) und hab ihn gefüttert und getränkt ;D  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 09.09.04, 03:13
JD, lebe in Colorado, suedwest ecke.

Traber, jup trainiere, bilde aus und bin dumm genug noch selber zureiten.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 09.09.04, 09:58
Hallo!
@Jazzi - das damals war lausiges Pech und leider sowas von unnötig! Das hat den Knaben ja nun sehr geprägt - Es gibt glaube ich nicht viele TA die gerne zu ihm in die Nähe gehen ;). Vor allem ist der Kerl ja für einen Traber auch noch groß ...

@Ghost - rauhe Sitten in Amerika. Leider wird es hier bei uns in Europa ja nicht wirklich besser sein
Ich stelle mir vor, daß man den Angi gespritzt hätte, daß er noch agressiver gerannt wäre .... brrrrrrr

LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 09.09.04, 10:20
Gunni, wenn ich so an die Milk-Shakes denke, die mittlerweile auch in einigen Ställen in Ö Einzug gehalten haben
 :-[ und dazu noch das amerikanische Flair in Ebreichsdorf (was ich aber ganz in Ordnung finde) brauch ich nicht nach Amerika fliegen  ;) In der Hinsicht sind wir wirkliche Greenhorns  :o Gottseidank !!!
Tja, das ist das Los der TÄ  ;D 8) aber die Strobl ist immer ganz angetan, was er für ein Charakterpferd ist  ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: eifelreiter am 09.09.04, 19:29
Hallo zusammen,

habe auch mal wieder Zeit zu schreiben.
'Ich train iere Tiamo nicht speziell mit Intervalltraing sondern verlängere einfach die trabstrecken. Leider ist das Geläuf hier in der näheren Umgebung nicht dafür geeignet wirklich mal 1/2 h am Stück zu traben. Ich gehe allerdings auch nur die kurzen Einsteigerdistanzen, die reichen mir (Tiamo könnte bestimmt mehr.. :-)
Den Distanzritt habe ich mit dem Hengst meiner Freundin gewonnen, aber mit Tiamo hätte ich ihn auch gewonnen (die Einsteigerdistanzen werden nach Erholungspulswerten gewertet und da ist Tiamo immer unübertroffen)
Seine Wunde am Bein ist zu, ist aber noch dick. Eine Freundin hatte angeboten das mal noch mit Laser zu behandeln damit die Verdickung weggeht.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 10.09.04, 12:43
Und mein Rennpferd ist wieder soweit gesund und ich kann endlich wieder anfangen zu longieren. Gott sei Dank ist Nixe nur etwas trainiert worden und nie Rennen gelaufen. Sie pullt zwar auchmal wenn ich sie im Gallop hinter einem anderen Pferd halten muss aber das ist alles ganz human!

Und im Geschirr ist sie ein Traumpferd! habe sie noch nicht richtig gefahren aber sobald ein geschirr drauf war hörste sie 1A auf Stimmkommandos! Und mit dem Schlitten hintendran, war sie sowas von eifrig (ich weiß ist gefährlich und heute würde ich sowas nicht mehr machen und ja es war ein Schlitten zum rodeln :-X)

Ghost, trainierst du ausgediente galloper für die VS? Dachte immer das müssten eher halbbölüter sein weil die Vollblüter zu filigran sind!
Ich lese immer still bei euch in der VS-Box mit und finde eure Turniersummaries immer total interessant!


Angelika, wie geht es denn jazzi´s Fuß mittlerweile?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 10.09.04, 13:03
Bini, es geht bestens  ;) waren ja am WE dort mit Fotoshooting hab die Fotos aber noch nicht eingescannt - wer sie dann will, bitte e-mail addi, damit ich die Vergleichsfotos dazugeben kann  :D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 10.09.04, 14:05
Hallöö!

Nur ganz kurz,muss gleich wieder los zur Arbeit...

Hab gestern Platzarbeit mit dem Trabertier gemacht...naja,hatten schon bessere Tage:-(.

Ansonsten wird meine bessere Hälfte heute abend was neues "anbauen" fürs Internet,damit wir endlich mal schneller (und vor allen Dingen günstiger) rein können...
wenn ihr also nix von mir hört hat irgendwas nicht geklappt wie es sollte;-)...

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 10.09.04, 14:31
Filigran eigentlich nicht. Meine Stute Harlekin ist als Quarter registriert. Ist ein X-Quarter d.h. sie ist im Anhang eingetragen. Seit sie im VS-Training ist hat sie sich in einen ganz huebschen Panzer verwandelt. Sehr muskuloes.
Zur Zeit ist sie ein wenig auf der mueden Seite, da sie sich im Aufbau fuer unsere letzte Military dieses Jahres befindet.
Gestern waren wir gallopieren. Zum aufwaermen 6 kilometer im trab und dann 5,5 kilomter die sie recht locker in 9:33 abzokte
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 10.09.04, 16:00
Ach so, mit Vollblüter meintest Du die Quarterrennvollblüter! Ich hatte jetzt Englische Vollblüter im Kopf. na die Quarter sind etwas wuchtiger aber die sind doch auch net so groß oder? hast de mal ein Bild zum angucken irgendwo in einer Fotobox?

9:33 für 5 Kilometer? Renngallop? Oder mehr ruhigeres Tempo? ich kenne mich mit den Zeiten nicht aus und kann mir das tempo für 9:33 nicht so vostellen. Würde gerne mal wissen wie lange mein Pferd für solch eine Strecke benötigt aber sie ist ja noch in der rekonvaleszens.

Anfeliak, ich hätte die Bilder gerne: Bianca.Roenisch@gmx.de
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 10.09.04, 21:06
Bini, das entspricht 550 meter pro minute. Das ist Gelaende Durchschnitsgeschwindigkeit, also ein sehr zuegiger Gallop.

http://pg.photos.yahoo.com/ph/guehardt/detail?.dir=d6d9&.dnm=8e37.jpg

http://pg.photos.yahoo.com/ph/guehardt/detail?.dir=d6d9&.dnm=86e6.jpg

http://pg.photos.yahoo.com/ph/guehardt/detail?.dir=d6d9&.dnm=6cf6.jpg
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 11.09.04, 18:07
Juhu!

Ja,ich komm noch hier rein!!!Freu!!!
Aaaaaber...so ganz i.O. ist das ganze noch nicht.
Wir haben von normalem Modem zu DSL gewechselt,dachte ja jetzt wäre alles schneller und so...aber nö.
Im Gegenteil,manchmal hakt der Rechner richtig...sendet auch zu viele Daten raus meiner Meinung nach.
Oder ist das bei DSL so?
Ist hier einer von euch versiert darin?
Ich weiß,gehört nicht zum Thema,aber vielleicht weiß ja jemand von euch besser mit dem Rechner umzugehen als ich (was wohl nicht soo schwierig ist;.)) und kann sagen ob ich noch irgend eine Einstellung verändern muss oder so...??

Naja,genug dazu.
Hab gestern meinen Trabbi ohne Sattel geritten.
Natürlich viiiel Schritt (wer schon mal ohne Sattel auf nem Traber saß weiß warum...;-)) und zum Schluß ein paar Runden Trab.
Und oh wunder...der gnädige Herr konnte ohne Sattel plötlzich sowas wie Biegsamkeit an den Tag legen und Ansätze von Seitengängen (Schenkelweichen,Viereck verkleinern/vergrößern,SH).
Komisch,was? Und über Stangen treten ohne zu kegeln...;-).
Also,natürlich alles im SCHRITT, ist klar,oder;-)!?Aber immerhin!
Er hat ja eh so ne schwierige Sattellage (hoher Widerrist),hab zur Zeit was Baumloses (Fellsattel) und spare  auf was "gutes neues".
Mal schauen...

So,schönes WE euch allen!

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: eifelreiter am 11.09.04, 21:12
AAAAlso, DSL sollte schon eine Ecke schneller sein als ISDN. Einstellungstipps kann ich dir aber nur geben wenn ich weiss was du für Einstellungen hast...  :)
@angelika: für mich auch bitte Fotos, freut mich sehr dass es Jazzi Beinmäßig besser geht.
Bei Tiamo hatte ich sattelmäßig auch immer Probleme, habe mich schon fast damit abgefunden ein Pferd mit Rückenschmerzen nach Belastung zu haben (aber nur fast, damit wollte ich mich nicht abfinden) Er hat Kuhlen hinterm Schulterblatt und da hat sich jeder sattel mit Baum verkeilt...  >:(
Seit diesem Frühjahr reiten wir mit Torsion, wegen seinem nicht so eingepackten Rücken wie z.B. bei Ponys habe ich mir vom sattler ein spezielles Pad zum feihalten der Wirbelsäule machen lassen (das zum Thema, dass der Torsion für solche Pferde nicht geeignet ist) und seitdem auch auf unserem Allein-Wanderritt 6 Tage lang keine Rückenschmerzen mehr, die Kuhle ist fast weg (weggedrückte Muskulatur?) und die Rückenmuskulatur baut sich immer weiter auf. Da kommt mir kein anderer Sattel mehr drauf, auch wenn ich manchmal schon für mein Sitzgefühl gerne wieder einen Baumsattel hätte.... das muss ich meinem Pferd nicht nochmal antun.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 11.09.04, 23:37
Eifelreiter hast du schon mal etwas von Supracore Sattelunterlagen gehoert.
Ich habe sehr unterschiedliche Pferde und kann natuerlich nicht fuer jedes einen Sattel haben. Fuer hohe und sehr hohe Wiederriste oder empfindliche Ruecken benutze ich das Supracore Pad. Ist zwar sehr teuer funktioniert aber Prima.
Das ist Honeycomb Pad, quasi Luftfederung.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: eifelreiter am 12.09.04, 08:37
Das mit dem Pad hört sich ja gut an...mus ich direkt mal suchen gehen.
Das mit den verschiedenen Pferden habe ich ja auch. Finde ich jetzt echt praktisch, dass ich nur noch Torsions habe, die kann ich überall drauflegen... :-)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: eifelreiter am 12.09.04, 09:25
Hmmm, habe mir die Pads mal im Internet angeschaut, ist da aber auch die Wirbelsäulenfreiheit gegeben? Ich habe mit meine Pads vom Sattler so machen lassen dass die Wirbelsäule frei bleibt und die Polsterung rechts und links davon erst beginnt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 12.09.04, 09:26
Hallo!! :D
Ich bin auch schon seit einiger Zeit "heimliche Mitleserin" in der Traberbox und habe mich durch das Thema Rennpferde angesprochen gefühlt. Ich habe vor 1,5 Jahren meinem Exfreund seine Traberstute abgekauft. Wir haben sie im Jahr 2000 als "Freizeitmix" gekauft und es stellte sich heraus, daß sie einen Chip im Hals hat. Ich habe dann den HVT angerufen und sie schickten mit einen Pferdepaß und 2 (!) Seiten mit Rennberichten. Wir haben sie Zora getauft, sie ist 12 Jahre alt mahaghonibraun mit schwarzer Mähne und Schweif. Ihr "echter" Name ist Blue Pearl (John Dory-Bambi), sie hat 63 Rennen gelaufen in der Zeit von 1999 bis 1995 und laut HVT 1998 Bahnrekord in Mönchen Gladbach.

Mein Ex konnte nicht gut reiten und behandelte sie nach unserer Trennung wie ein Motorad. Ritt mit Kandare wie der berühmte Affe mit dem Rasiermesser. Sie kannte ja nur Renntrab und Renngalopp. Als er einen Unfall hatte, hat eine gute Freundin sie ihm als "Stohfrau" abgekauft und ich sie dann ihr. So kam ich zum zweiten Pferd. Mein erstes Pferd ist eine 12 Jahre alte Quarter-Trakehner-Stute. Es folgten viele Monate Vertrauensaufbau mit einem verängstigtem Trabertier. Viel Geduld und viel Training. Aus der total ausgebildeten Unterhalsmuskulatur wird so langsam ein Hals. Ich bin gestern von einer Woche Training bei einem sehr bekannten Westerntrainer zurück. Letzten Sonntag hieß es noch: "Traber sind zum Traben da" und "Das mit dem Galopp kannste vergessen", am Ende der Woche hieß es dann "Was für ein liebes Tier", "Super Interieur und den Galopp kriegen wir schon hin". ;D Zora ist Fünfgängerin, muß ich erschwerend sagen....  Von meinem Trabertier bin ich begeistert. Wir haben da einen Geländeritt gemacht, viele Berge rauf und runter, da sahen die Quarters alt aus... 8)!!! Sie ist anhänglich ohne aufdringlich zu sein (aber zu stolz um kuschellig zu sein, ein leichtes Kraulen wird gnädig gestattet), mutig, willig und sehr leicht im Maul.

Leider ist man auf so einem Hof mit einem Traber immer so ein bisschen wie mit einem Second Hand Pferd oder einer "Aldi-Version" von Pferd angesehen, aber wir werden es schon zeigen...
In meinem Stall sind hauptsächlich Freizeitreiter, da geht es wieder.

Ich schleiche mich gerne öfters mal in die Trabären-Runde, muss leider ab übernächster Woche wieder arbeiten und hoffe, mal regelmäßiger schreiben zu können, so ich denn Zeit hab'.

Lieben Gruß aus NRW!!!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 13.09.04, 08:38
Hallo Zora,

herzlich willkommen!!!!!!!!!!!!!!! :D

Das hört sich ganz nach frischverliebter Traberbesitzerin an.

Meine ist auch so eine Ich-will-nicht-kuscheln Stuti! Aber sie mag es einfach nicht, wenn man ihren Kopf so beschmust!
Am Hintern ist es Ok aber an den kopf darf selbst ich nur gelegentlich dran! Also zum Putzen usw. schon aber zum Schmusen zieht sie ihn weg!


Ghost, muss zuhause mal gucken. kann die Bilder von Arbeit aus nicht öffen! Die sind gesperrt!

Angeliak, ich habe deinen Namen total katasrophal geschrieben. Muss echt mal aufpassen mit meiner rechtschreibung.

Nächste Woche Samstag fliege ich mit ner Hilforganisation in den Kosovo zu einer Kindertagesstätte. ich bin schon total gespannt auf die Leute dort! Das sind ja alles Moslems. Wenn die leute dort nicken, heißt das nein und beim schütteln heißt es ja! Wundervoll bis ich das drin hab.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 13.09.04, 08:54
Bini, mach Dir nix draus  ;) wieder falsch  ;) Wie lange bleibst Du im Kosovo  ??? bist Du dienstfrei gestellt, oder hast Du gekündigt ? Ich glaube, das wäre zu heftig für mich, zuhause das vollgefüllte Kinderzimmer und dort pure Armut  :o :-[
Hallo Zora, willkommen in unserer Runde  ;) "Aldi-Version" ist gut  ;D :D
Wurde uns doch auch am WE von so einem Kutschenfahrer gesagt, na lass eam schlachtn, kauf da an neichn  :o nachdem wir erzählt haben, dass wir einen Traber haben  ::)
Tja, so ist halt leider die negative Meinung vieler Reiter und Fahrer über unsere Traber. Dabei sind sie ja so vielfältig  ;)
Unserer kann auch ganz gut galoppieren, bei den ersten paar Galoppsprüngen buckelt er zwar ein bisserl, aber Fremde sitzen eh nicht drauf und ich kann damit umgehen  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 13.09.04, 09:40
Hallo zusammen!

Aldi Version - Super

Ich nenne die Traber mittlerweile auch - Universalpferd für Arme (Andere fahren nach Spanien, importieren aus Amerika usw.) unserereins ist zufrieden mit den einheimischen "Würsteln".
Gestern haben wir wieder tolles Lob erhalten - so schön ist er, diese Ausstrahlung, geht der vielleicht mit Schwung, WAS 20 Jahre ist der!!!! EIN TRABER, und dann kann der so toll gehen am Reitplatz?!?!?
San Angelo hatte gestern sowas wie eine Sternstunde am Reitplatz, Hat ihm nach 4 Monaten eine richtigen Spaß gemacht - und mir auch wieder mal - und die vielen Lobhymnen - herrlich 8)
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 13.09.04, 09:52
Gunni, wie groß bist den jetzt  ;) 8)
Und wenn ich mir dann die Probleme der Leute mit ihren Importwürschteln ansehen, bin ich froh ein Universalpferd zu haben (billig war ja Jazzi auch nicht gerade mit seine 4.400 Euro)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 13.09.04, 10:28
Tja, da hat mich der gute San Angelo nur EUR 1.900,-- gekostet (Als 4.j.  Rennpferd!!! Man sieht, wie für gut man ihn hielt! ;))
Was er mich danach an Nerven, Tierarztkosten usw. gekostet hat, das ist eine andere Geschichte :-X
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 13.09.04, 10:38
Gunni - Give me five "klatsch"
In der Ösi-Foto-Box gibts ein Jazzi-Foto von voriger Woche  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 13.09.04, 10:52
Gunni  ;) wenn ich die TA-Kosten alleine vom letzten Jahr zu Quidams Kaufpreis von gerade mal 1.250,- € dazu rechne, komme ich auf knapp 9.000,- €. Aber wirklich nur im letzten Jahr. Die Jahre davor... lass mich rechnen... komm ich auf naja, es dürften so um die 12.000,- € insgesamt sein, seit dem ich ihn habe....! Die Nerven lass ich jetzt mal weg....  ::)  ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 13.09.04, 11:08
Tja was soll ich sagen - manche müssen doch immer ein bißchen mehr haben als die anderen ;D
Zusammenzählen kann ich die TA-Kosten nach 16Jahren nimmer - ich glaube, da könnte ich mir locker einen Internationalen kaufen.
Aber was solls, wo die Liebe halt hinfällt und wer seinen Traber liebt der zahlt doch gerne! ;) (da macht es doch gar nichts, wenn Frauchen kein gescheites Gewand hat, aber hauptsache der Hotti steht mit glänzenden Fell da!) So gesehen meine Lieben, haben wir alle was mächtig an der Birne.  ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 13.09.04, 12:09
Gunni, haste neu Bilder von Sani?

Nixe hat damals ganze 4000 DM gekostet!

Naja billig war das auch nicht für so ein Pferd aber wat soll´s.

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 13.09.04, 14:50
bini boar nixe war so teuer???? ??? :o ???
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 13.09.04, 15:17
Wg. Fotos - hm muß ich mal schauen, ansonsten mache ich mal Neue von meinem "Aldi Hotti"
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 13.09.04, 15:51
Ja 2000 Euro!

Sie wqurde mir als Vollblutmix verkauft mit TÜV und ASU und geliefert frei Haus + Halfter!

War alles inklusive! Heute würde ich sowas nicht mehr machen aber ich hatte Glück gehabt!

 ::)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 13.09.04, 21:20
Hallo!!

Witzig, Zora sollte ein Trakehner-Mix sein. Sie gehörte so einer richtigen "Tussi", die nicht mit ihr klar kam. Sie hatte sie von einem Händler (hat sie erst nach dem Kauf erzählt). Gekostet hat sie 3.000 DM. Meinem Ex haben wir sie samt Westernsattel für 1.500 Euros abgekauft. War's mir aber wert...

Bin heute ein wenig geknickt, mein anderes Pferd war heute in der Klinik und hat einen Spat-Befund auf beiden Hinterbeinen :(. Sie hat pro Gelenk zwei Spritzen bekommen (mit Kortison), die sollen 3-6 Monate wirken und den Verknöcherungsprozeß unterstützen als auch die Entzündung hemmen. Armes Hotti ging jetzt einige Zeit unregelmäßig. Der TA meinte nur ganz trocken "Ja ja die Quarters, entweder haben die den Spat schon oder kriegen ihn". Leider war viel Betrieb in der Klinik, sodaß ich nicht so ganz schlau geworden bin, was das jetzt genau bedeutet für uns. Ich habe eine gute Freundin, die hat gerade auch den gleichen Befund für ihr Pferd bekommen, sie wollte damals alles richtig machen, hat ein Pferd aus 1. Hand gekauft, drei Jahre später trotz sorgfäligen Draufgucken ist jetzt die Diagnose da, aber das Pferd lahmt (noch) nicht. Meine Stute habe ich, seit sie 2 Jahre alt ist. Manchmal ärgert es mich, einige Leute reiten wie die Wildsau, haben unpassende Sättel, gucken nie drauf und die Pferde laufen wie ein Dilledöppchen.

Meine Traberin allerdings hat ja schon ein hartes Vorleben hinter sich, meine einzige TA-Rechnung war, als sie vor lauter Eile auf dem Weg zum Paddock einen Zaunpfahl mitgenommen hat. Als sich mal in der gleichen Klinik war, weil sie stolperte, bin ich mit 30 Euros und den Worten "Röntgen wäre Geldverschwendung" wieder nach Hause gefahren. Sie lief nach den Beugeproben fast besser als vorher. Sie ist mit steigendem Ausbildungsgrad auch immer weniger gestolpert. Feines Pferd  :D!! So, ich werde mich nun mal in der Spat-Box umsehen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Wochenstart und knuffelt mal Eure Trabbis von mir!!

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.09.04, 07:46
Nixe ist auch meistens gesund.

Die Sehnen sind super. Aber wenn sie was hat dann richtig!

Vorletztes Jahr Weideunfall Kniebandzerrung! Hat über ein halbes Jahr gedauert bis ich wieder reiten konnte!

Und vor 5 Wochen hat sie sich jetzt die Schulter gezerrt. fange gerade wieder an zu longieren!
Da hat sie mir gestern doch fieserweise die Longe so durch die Finger gezogen, daß die Nagelhaut am linken zeigefinger eingerissen ist! Das blutet und tut weh. naja jetzt geht es schon wieder!

Ghost, habe mir die Bilder immernoch nicht angeschaut aber heute abend schaffe ich es bestimmt.


Angelika, (ha geschrieben) wann warst du das letzte Mal bei jazzi? Kann man ihn eigtnlich irgendwann wieder reiten?

Zora, trakhenermixe und Vollblütmixe sind ziemlich schnell, vielleicht lassen die solche Rassen ja auf der rennbahn noch durchgehen!

Nixe ist übrigens ein Steher! Sie wird erst so richtig schnell, wenn sie über lange Distanzen läuft. meist befinden wir uns dann aber flach am Boden und sie läuft als hätte sie sich in die Hose geschissen. Breitbeinig ohne Ende. Traber eben!

Und sie läuft sich ein. wenns dann mal soweit ist kann sie laufen bis ich kraftlos vom Pferd falle.
Wir waren vor ein paar Monaten bei einer Raylle! Wir sind 3 Stunden unterwegs gewesen und Nixe war nach 1 Stunde pitschnass und ich dachte noch, ich hätte sie überfordert. nach 1 1/2 war sie wieder trocken und nach 2 Stunden war sie so warmgelaufen, daß sie alle Aufgaben mit Bravour gemeistert hat, u.a. über 8 Hochkanthölzer, die ganz eng beieinander und um eine Kurve lagen, ist sie ohne auch nur einmal anzudozen drüber getrabt. Die anderen haben alles mitgerissen.
Und gesprungen sind wir auch noch über zwei VS. Sprünge. Aufeinander gebunderer baumstämme. Ziemlich breit aber nicht sehr hoch (60 cm). Für Nixe ein Witz aber ihr hat es Spaß gemacht!

Ich muss nur aufpassen, daß sie sich nicht verausgabt. Sie regt sich hat sehr schnell auf und schwitzt dann, wenn sie dann merkt es geht weiter und sie verschwendet nur ihre Kraft beruhigt sie sich und läuft sich ein.

Für FN-Turniere ist sie gänzlich ungeeignet. Bin zwei E-Springen mit ihr gegangen und sie kann einfach im gallop nicht so eng wenden und so getragen gallopieren. Es geht zwar schon aber spätestens in einer halle sehen wir alt aus. Sie kann auch keinen fliegenden wechsel. der gallop ist zwar mittlerweile sehr schön und sie kann ganaanz langsam und getragen auf einem Zirkeln gallopieren aber merh auch nicht. und wenn sie Hindernisse sieht ist es ganz aus.

Sie zieht die Hindernisse an wie eine Wildsau und man muss viel trainieren bis man die Hindernisse ruhig anreiten kann.

Bin letzten Winter einmal geflogen deswegen.


Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.09.04, 08:42
Bini, wir hoffen, dass wir ihn im Frühjahr wieder holen können - vorausgesetzt die Röntgenbilder, die wir noch im Offenstall machen lassen, sind okay. D.h. die Arthrose und der Chip haben sich nicht verändert.
Vorige Woche hab ich schon sämtliches Geschirr (2 kompl. Trabergeschirre) geputzt, Zaumzeuge zusammengestellt, kontrolliert eingefettet  :D Bin auf einen Wert von über 2.000 Euro gekommen  :o Den Wagen haben wir auch schon restauriert  :D Also alles startklar  ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 14.09.04, 09:36
Habe eine wenig schlafreiche Nacht hinter mir. Leider hat meine Quarter-Mix Stute nicht nur den Spat, sondern auch einen seit Jahren steifen Hals. Röntgenbilder brachten keine Ergebnisse, auch ein Top-Osteopath und ein Top-Chiro konnten mir nicht weiterhelfen. Zu allem Übel haben wir in den letzten Jahren (seit sie mit 3 zum ersten Mal beschlagen worden ist) uns mit schlechten Hufen herumgeschlagen. Alle festen Beschläge (Eisen oder Öllevs) haben enorme Spannungsrisse verursacht, weil sie schief läuft. Hufschuhe halten nicht bzw. drücken und alle Kunststoffvarianten hebeln weg. Mittlerweile habe ich 7 Schmiede und Hufpfleger "verschlissen" bzw. haben die sich die Zähne daran ausgebissen.

Im Moment habe ich sie seit drei Monaten von einer Huforthopädin (nach Biernat) bearbeiten lassen. Vielleicht wäre ich gestern gut beraten gewesen, auch mal die Vorderbeine röntgen zu lassen. Sie läuft dermaßen fühlig, das ist nicht so richtig schön. Ich habe schon zwei längere Barhuf-Versuchsphasen hinter mir, das ist jetzt der letzte Versuch. Aber was tun, wenn nichts funktioniert... :(. Im Moment habe ich eine ähnliche Idee wie Jazz Danzer, vielleicht stelle ich sie über den Winter für ein halbes Jahr in die Eifel. Eine Freundin von mir hat dort ihr Quarter Horse stehen, auch als Beisteller. Vielleicht hat sie sich in einem halben Jahr regeneriert. Ich könnte sie einmal im Monat besuchen.

Zum Glück habe ich ja noch meine Traberin :). Sonst wäre ich bestimmt ein totales Nervenwrack. Bini, sie wurde mir zwar als "Trakehnermix" verkauft, aber wie sie an meinen Hof kam, meinten andere Traberbesitzer, ich solle mal nachsehen, ob sie einen vielleicht Chip hätte. Wir haben dann mit der TA einen Chip gefunden und ich habe dann beim Traberverband mit der Nummer angerufen und dort nicht nur den richtigen Namen von Zora (Blue Pearl) sondern auch den Geburtstag erfahren. Die "wahren" Vorbesitzer konnte ich auch ausfindig machen, sie haben mir auch erzählt, warum sie damals aus dem Sport genommen wurde und auch, daß sie sie ohne Papiere verkauft haben. Sie haben einen Trainingsstall in Kleve (NRW) und waren sehr nett, ich könne jederzeit mal vorbeikommen. Der HVT schickte mir dan den Pferdepaß zu und wie schon erzählt, zwei Seiten mit Rennberichten.

Werde heute nachmittag mal mit meiner Reitbeteiligung für die andere Stute sprechen müssen. Sie wird bestimmt traurig sein... eigentlich hatte ich schon seit einiger Zeit vor, ihr das Pferd zu geben, weil sie einfach so nett miteinander klar kommen, aber ich möchte jetzt nicht, daß sie denkt, ich schlage es jetzt vor, weil sie krank ist. Vielleicht sieht es in einem halben Jahr ja besser aus. Ich wünsche Dir auch viel Glück mit Jazz Danzer, daß er wieder fit wird!!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.09.04, 12:05
Zora, es wird dir zwar nicht helfen, aber ich schätze die Probleme mit dem Hals kommen von den Hufen. irgendwie hab ich die Aussage im Kopf: "Wenns unten schon hapert, kanns oben nicht gut sein"
Bei jazzi haben wir es auch immer über Winter Barhuf probiert, hat aber nie gefunkt, weil einfach die Zeit zu kurz war. jetzt wo er schon fast ein jahr keine Eisen mehr hat, bin ich doch euphorisch. Wenn ich ihn aber gezielt geritten wäre oder eingespannt hätte, hätte ich ihn auch wieder beschlagen lassen müssen, weil das Horn einfach nicht gut genug gewesen wäre.  Es heißt doch immer, dass der Huf 1 Jhr braucht, bis er komplett runtergewachsen ist und demnach sich die Hufqualität verdichtet hätte. Also würde rein nach Gefühl nur Abwarten in Frage kommen. Kommt ein Klebebeschlag vielleicht in Frage?  Am besten frag mal in der Hufbox nach, agraja ist da "der" Spezialist.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.09.04, 16:25
Hallo Zora,

ich würde die Stute auch einfach mal für einige Zeit "Wegstellen" damit sie sich erholen kann und am besten "ohne Eisen"; damit sich der Huf mal erholen kann! Müssten halt regelmässig von der HP geschnitten werden und rundgefeilt werden.

Ich kann mich dem Kommentar von Angelika nur anschließen. Wenn was mit den hufen nicht stimmt verspannt das ganze Pferd.

Und eine Barhufversuchsphase dauert 1 Jahr und nicht kürzer. Vorher kann Dein Pferd sich gar nicht richtig umstellen. Bei manchen geht es auch schneller aber meine Stute brauchte 3 Monate um überhaupt wieder laufen zu können. ich hatte sie nur auf der Weise stehen und musste sie über feldwege tragen so geautscht hat sie. An reiten ist da nicht zu denken, wegen verspanntem Rücken!

Übrigens Barhuf ist für Spat so ziemlich das beste was du machen kannst. lass es Dir mal von Deiner hufpflegerin erklären. Diese Spatbeschläge sind eigentlich nicht gesundheitsförderlich und entlasten nur kurzzeitig...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 14.09.04, 18:45
Dass es bei Deiner Stute auch so lange gedauert hat, beruhigt mich jetzt ein wenig. Gute Füße sind schon die halbe Miete!!! Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit den Hufen und habe mir auch schon sämtliches gutes Zubehör (Raspel, Messer, Hufbock in Schmiedequalität) zugelegt, daß ich zwischendurch mal korrigigieren kann. Das Schlimmste was ich meinem Pferd mal angetan habe, war ein Strasser-Hufmensch. Da konnte sie wirklich gar nicht mehr laufen >:(. Ich habe dem zwar zunächst vertraut, aber da sie nach 5 Monaten immer noch nicht laufen konnte, war es das dann erstmal.

Zora bekommt am Freitag ihre Beschläge (Öllev) ab. Dann geht sie den Winter über barhuf (ging letzten Winter auch ganz gut) und eventuell im Sommer auch noch oder bei viel Abrieb kommen Trotters drunter.

Die HO ist sehr nett und zeigt mir auch vieles, das ich selber machen kann.
Was haben Eure Traber bezw. Galopper denn so dunter? Zora hatte damals richtige "Rennfüsse", Schnabelförmig mit langer Zehe. Inzwischen hat sie gut Trachten geschoben, für mich ein Zeichen, daß ihr Huf künstlich so gemacht worden ist (für's Trabrennen??).
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 14.09.04, 19:21
Ich komme auch mal wieder ganz kurz rein...

Was die Hufe angeht habe ich ja auch so einen Spezi...

Einige erinnern sich noch an die ganzen Probs dieses Jahr. Fakt ist, ich durfte ja im Juli wieder anfangen mit ihm unterm Sattel zu arbeiten und hatte dann weider nen Unfall... Danach stand er ganze 4 Wochen weil er sich die Hüfte verdreht hatte und der Osteopath nicht konntem, sowie eine angelaufene Sehne vorn rechts und einen Druckempfindlichen Huf. Er konnte nicht richtig laufen weil die Hinterbeine nicht nach kamen und wenn, dann autschte es vorn...

Es gab nen Schmiedewechsel, er ging klar und wir durften wieder anfangen... Mo. war nach einer Woche vorn rechts wieder Sense... Verdacht auf Hufgeschwür, Eckstrebe weggefitzelt, Blut floß, bis heute stand er...

Wie fangt Ihr wieder an, nach so langer Zeit?
Ich habe ihn bis auf die letzten Wochen nicht komplett stehen gehabt, er ging etwa 4 mal die Woche an der Longe oder DL, am Fahrrad, mit mir Walken oder spazieren... Die Muckis sind nicht runter, aber ich habe vorletzte Woche schon gemerkt, dass er mich auf dem Platz beim richtigen Arbeiten nach 15 Minuten schon nicht mehr so gut tragen kann...
Geht ihr Anfangs dann gar nicht mehr ins Gelände? Ab wann würdet Ihr wieder Trab oder Galopparbeit an der Longe oder DL wagen? Nehme mal an, dass unsere Pferde alle etwas hitzig werden und auch mal locker über ihre Schmerzen hinweg gucken, wenn sie dafür knattern könnten, oder?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 14.09.04, 21:06
Es erstaunt mich was ihr fuer Probleme habt mit Hufen etc.
Zora wenn die Risse von Druck kommen, solltetst du dir nen neuen Schmied suchen. Wenn ihr eure pferde ohne eisen habt muesst ihr aufpassen das nicht die sohle zu tief ausgeschnitten wird. Steifer Hals klarer Fall von Wirbel draussen. Wenn Halswirbel draussen ist meistens auch noch hinten einer draussen, da muss nen Chiropraktiker mit nem Haemmerchen her, denn mit der Hand kriegt man die nicht rein.

Antraineiren kann man anfaenglich, so 2 wochen, unter der Longe machen, aber dann hilft am meisten vernuenftiges reiten, dressurmaessig durchgymnastizieren, anfaenglich mit viel Leichtraben und wenn die Rueckenmuskulatur fitter ist mit ausssitzen. Fitte Pferde sind auch weniger verletzungsanfaellig
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 15.09.04, 08:20
Guten Morgen!

Also, Quidam hat ganz normale Eisen drunter. Am Anfang hatte er total bröselige Hufe, ich hab ihm dann ewig lange Biotin gegeben und mittlerweile hat er einen recht guten Huf. Ich kann ihn allerdings nicht barfuß laufen lassen, weil er eine zu dünne Sohle hat. Er verkrampft sich schon wenn er vom Hufschmied die Eisen runter bekommt und er warten muss bis er die neuen drauf hat  ::) . Aber ansonsten bin ich mit seinen Huf sehr zufrieden, wenn ich mir da so manch andere bei uns im Stall anschaue  :o
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 15.09.04, 08:50
ghost, wir haben schon mal das Hämmerchen gehabt, allerdings für die Kruppe - fürs Pferd wars sehr autsch und gebracht hat es nix - nur dass Jazzi seitdem eine Muskelverhärtung dort hat  :o
Der TA hat aber vorher immer sehr gute Erfolge bei Jazzi erzielt, sonst hätt ich ihn garnicht mit dem Gummihammer kommen lassen. Zu Moxabutation (Hitzebehandlung mit chin. Heilzigarre) kann ich raten, hat auch bei Jazzi sehr gut angeschlagen, überhaupt bei dem Punkt zwischen den Rippen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 15.09.04, 09:27
Hi Ghost,
wäre schön wenn's so einfach wäre... Ich habe das Pferd damals röntgen lassen, die komplette Halswirbelsäule entlang, nix zu sehen. Mittlerweile haben die Bilder mehrere TA gesehen. Ratlosigkeit. Damals habe ich das Pferd zunächst bis nach Dülmen kutschiert, dort ist ein Osteopathiezentrum für Pferde. Der damalige Behandler war der Begründer, Pascal Evrad hieß der. Keine Besserung. Dann hatte ich einen TA dran mit Akupunktur. Keine Besserung. Vor 1,5 Jahren war Kay Nickelson dran, ein Chiropraktiker aus Köln, der auch einen sehr guten Ruf hat. Er konnte eine Blockade zwischen 7. und 8. Halswirbel lösen. Aber die "Hauptstelle", der 3. und 4. Halswirbel hat er nicht behandeln können (wir haben es zweimal versucht und er meine, daß man mehr als zweimal nicht "renken" solle). So muß das Pferd jetzt mit seiner Behinderung leben. Sie lebt ja schon seit etlichen Jahren damit, ich weiss nicht, wie lange.

No Problem, ich würde Dir raten, Dein Pferd bei Hufproblemen lieber nicht auf engen Linien zu longieren, da das zusätzliche Stauchungen geben kann und den Bänder und Sehnenapparat belastet. Wenn Du ihn "kopfmäßig" beschäftigen möchtest, ist vielleicht Bodenarbeit nach Parelli etwas für Dich? Bei meinen Pferden reicht da immer eine halbe Stunde und sie sind zufrieden.

Ich habe mir gestern überlegt, inwiefern die schlechten Vorderhufe meiner Quarter-Mix-Stute vielleicht mit schiefen Gelenken zu tun haben. Hinten haben wir ja jetzt die Spat-Diagnose, vielleicht hat sie in den Vorderbeinen auch Veränderungen ???. Wenn einmal der Wurm drin ist :-\.
Vielleicht sollte ich nochmal in die Klinik fahren und das abchecken, falls sie da auch noch Schmerzen haben sollte, muss ich sie ja nicht unnötig weiter leiden lassen. Obwohl sie einen keinen richtig "kranken" Eindruck macht, aber Pferde die chronische Schmerzen haben, leben ja damit. Man sagt ja immer, leidende Pferden hätten Löcher über den Augenhöhlen und Falten ums Maul, aber bei Candy ist nichts zu sehen...

Habe das Bedürfnis, gleich meine Traberin zu satteln um mal auf andere Gedanken zu kommen. 
Draußen ist so schönes Herbstwetter. Kranke Pferde sind keine schöne Sache!!
 
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 15.09.04, 09:35
Zitat
Habe das Bedürfnis, gleich meine Traberin zu satteln um mal auf andere Gedanken zu kommen. 
Draußen ist so schönes Herbstwetter. Kranke Pferde sind keine schöne Sache!!

Da hast Recht  ::) Ich wünsch Dir viel Spaß!!!

Bei mir kommt morgen der Hufschmied und morgen kommt ein Osteopath, der sich die linke Seite mal anschaut. Auf der rechten Seite lässt er sich total schön biegen. Auf der linken so gut wie gar nicht, da tritt er mit dem hinteren Fuß auch kürzer und hebt den Schweif eigentlich ständig nach rechts. Mal sehen, wenn dann alles in Ordnung ist, nehmen wir einmal die Woche Unterricht bei meiner SB.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: joeszicke am 15.09.04, 15:12
Hallo, ich schneie auch mal wieder rein...

Reiten kann ich mir den Rest des JAhres getrost abschminken... Joe hat einfach nicht genug Muckies... Vor allem im Rücken...

Longe ist auch schlecht, wegen der Sehne vorne links...

Nehme ihn jetzt am Fahrrad mit... Es gefällt ihm gut und er bewegt sich...

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 16.09.04, 04:29
Zora,

Nur 2 mal einrencken, wie denn das. Ich selber brauche ja regelmaessige Chiropraktische Behandlung, Ruecken, Nacken etc. damit ich laufen oder stehen kann, ganz besonders wenns mal wieder gerumpelt hat. Das gleiche gilt fuer meine Pferde. Harlekins Atlas haben wir bisher so 5 oder 6 mal gemacht, 2 mal wegen Sturz und den Rest weil sie sich versucht hat am Halfter aufzuhaengen, doofe Kuh die.
Wie ist denn der Chiropraktiker ausgebildet, hat er nur ein paar Kurse gemacht oder hat er ein medizinisches Studium hinter sich.
Ich habe so das Gefuehl als ob die nicht so ganz wuessten was sie da machen.

Die Hufprobleme koennen mit dem schiefen Gelenk zu tun haben, besonders wenn der Schmied eine zu starke Korektur vornimmt und damit deine Stute nicht mehr plan auffust sondern einseitig mit einer Wand, was bei dieser Hufwand zu Stressrissen fuehren kann. Stell dich mal hinter sie und schau dir die Haarlinie der Ballen an, wenn sie nich paralel zum Boden verlaeuft hat der Schmied ueberkoregiert, dabei geht es tatsaechlich um milimeter.

JD, wie hat er den mit dem Gummihammer gearbeitet, oder besser zugeschlagen dasss dort eine Gewebeverletzung entstanden ist. Da die Wirbel sehr gross sind braucht es einen sehr geziehlten Druck, der Winkel ist entscheident und nicht die Kraft. Deswegen arbeitet man bei Pferden oder anderen Grosstieren mit zwei Gummihaemmerchen, einer ist vorne konisch und liegt auf dem Wirbel auf und mit dem anderen gibt man einen leichten Schlag auf die Rueckseite des konischen, nicht mehr. Man kann richtig sehen wie der Wirbel reinflutscht. Sehr oft, 90%, haben ausgerenkte Wirbel Gewebeschwellungen und Entzuendungen zur Folge, am besten im Rueckenbereich zu sehen, geschwollene und entzuendete Rueckenmuskulatur, oder Entzuendungen der Bandscheiben. Dies kann man selbst als Leie lokalisieren und sehen. Aussergewoehnlich selten sind Ausrenkungen im Kruppenbereich, sie sind so selten, dass ich ernsthafte Bedenken ueber die Qualifikations des Chiro haette, wenn er mir dies erzaehlen wuerde
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 08:31
Ja Ghost bei nixe sieht man die Schwellung deutlich an der Schwachstelle Lendenwirbel.

Und Zora, Nixe wird regelmässig qam lenedenwirbel behandelt, wenn der "mal wieder" nicht richtig sitzt aber toitoioti seit 1/2 Jahr haben wir momentan Ruhe und das ohne Muskeln!

Muss auch erst wieder anlongieren.

Jeanette, ich habe mir ein Longenprogramm zurechtgeschrieben. extra auf Nixe! und wenn Du das nicht willst oder kannst, kannst Du Dir von deinem Tierarzt ein solche Aufbauprogramm erstellen lassen.



Das mit dem Gummihammer ist gut und schön aber da pfuschen mir zuviele. bei nixe hat einer mit einem Riesenhammer das Kreuz-Darm-Bein bahndeln wollen. Das war ein Stümper!

Meine TA stimuliert mit einem spitzen Holzstift eine bestimmte Muskelnpartie. das löst einen Reflex aus, der Muskel zieht sich zusammen und flupp, sitzt der Lenednwirbel wieder. Nixe kaut dann sofort und leckt sich die Lippen und geht danach wieder nromal. Es funktioniert also.

Eine andere TA von meiner F´reudnin setzt um die Stelle gherum Akkupunkturnadeln und lässt die eine weile drin. Die Verkrampfung um die Stelle löst sich und der Wirbel kommt wieder in die korrekte Position. Frag mich nicht wie das gehen soll aber bei dem Pferd meiner Freundin hilft es sehr deutlich.


Mein Pferd geht barhuf und in die Sohle wird eine lleichte Höhlung geschnitten! Ohne diese Höhlung bekommt sie blutige Quetschungen der Lederhaut an verschiedenen Stellen. wenn der huf ordentlich gehöhlt wurde, läuft sie wie ein Engel.

Mein Pferd brauchte über ein jahr um laufen zu können. Eisen kann ich nicht drauf machen. hinten z.B. sind die gelenke schief, wenn ich da Eisen drauf mache kämpft der gelenkknorpel gegen Eisen an und nutzt sich ab. Das weiche Horn reibt sich viel leichter ab. sin die Hufe eben etwas schief aber das ist mir lieber als ein kaputtes gelenk am Ende oder Arthrose.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 08:35
Boah, Ghost,

eben komme ich dazu mir mal die Bilder anzusehen von deiner harlekin. Auf dem ersten Bild sieht sie wie ein richtiges Quarter aus aber ein sehr kräftiges und beim Springen eher wie ein Blüter! Sieht aus wie ein komplett anderes Pferd. Wer reitet sie denn da bei der Dressur?

Joe, wenn die Muskeln mal da waren müssten die doch auch schnell wiederkommen. Ich fange im Oktober wieder mit reiten an....
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 16.09.04, 09:13
Guten Morgen! :)
Ghost, in dem Fall war es so, daß Kay meinte, wenn nach zweimaligem Einrenken keine Besserung eintritt, kann er nichts weiter tun, bzw. sollte man nichts weiter tun in chronischen Fällen kann das natürlich öfter sein.

Hier seine Ausbildung (Zitat):

Kay Nickelsen hat ein zwölfsemestriges internationales, medizinisch-chiropraktisches Hochschulstudium mit dem Abschluss des "Doctor of Chiropractic" in den USA absolviert.Aufgrund seines Studiums am Palmer College of Chiropractic und seiner einjährigen Assistenzzeit verfügt er unter anderem über Kenntnisse an Behandlungsmethoden, die über das meist übliche der Chiropraktik hinausgehen. Kay Nickelsen ist aufgrund seines Zusatzstudiums mit dem Abschluss der Board Certification auf die Atlas-Orthogonal-Technik spezialisiert, die in Europa zur Zeit nur zwei Chiropraktoren praktizieren.
Zusatzstudium bei derA.V.C.A., American Veterinary Chiropractic Association.

Aber vielleicht sollte ich mich selber auch mal behandeln lassen  ???.

Ich habe gestern einen wunderschönen Herbstausritt gemacht mit Traberin, war richtig was für die Seele. :D  Wenn meine Fotos aus dem "Trainingslager" da sind, stelle ich mal welche ein. Traberin hat ein mahaghonifarbenes Fell, das in der Sonne wunderschön glänzt.

Morgen werde ich ihr die Beschläge abnehmen lassen. Und natürlich viel Zeit mit einplanen. Aber da sie im letzten Winter Barhuf ganz gut lief, mache ich mir keine Sorgen. Sie steht auch nicht so schief wie Candy. Die Hufe sehen bislang nach der Biernat-Behandlung besser als je zuvor aus. Aber Candy hat halt eine sehr weiche Sohle. Das kann ja ziemlich lange dauern, bis sich da etwas verbessert. Zora hingegen hat dunkle kleine feste Hufe. Der Trachtenzwang von vor 3 Jahren wird stets besser. Sie hatte ja anfangs grauselige Hufe. Keine Trachten und nach hinten herausgequetsche Ballen. Mittlerweile ist das viiiieeel bessser geworden.
 


Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 16.09.04, 09:19
Jeanette, ich habe mir ein Longenprogramm zurechtgeschrieben. extra auf Nixe! und wenn Du das nicht willst oder kannst, kannst Du Dir von deinem Tierarzt ein solche Aufbauprogramm erstellen lassen.

Hast du dir das selbst geschrieben?
Wir waren gestern 2.5 Stunden mit der neuen RB spazieren und danach durfte er endlich wieder zu seinen Jungs auf Weide...
Die haben nicht mit ihm getobt, und er war so erbost, dass er mich dann aufgefordert hat... Kaum war ich auf der Weide habe ich es dann mit 3 Jungs zu tun gehabt, die immer wieder auf mich zu rannten, wenn ich mit dem Grünkohl wedelte drehten und durch die Gegend pesten... Nach 5 Minuten hatte ich aber schon keine Lust mehr... Pferd ging aber nicht klamm oder so und es hat ihn sichtlich erfreut.

Ich kann ja longieren, ist halt nur die Frage inwiefern ich damit das Bein zu stark belaste auf einem normalen Zirkel... Was ist eigentlich mit der Schöneich-Schiefentherapie... Einstellen dort ist ja extrem teuer, aber gibt es nicht wen, der mal da war und erzählen kann wo der Knackpunkt zum normalen longieren ist?

Heute werde ich ihn vom Boden aus reiten im Schritt und Samstag denke ich longieren wir ihn langsam wieder an so etwa 20 Minuten...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 14:16
Hallo,

sorry habe jeanette gecshrieben meinte aber Joe!!!!

Also Klaus Schönecih ist ziemlich teure und aufgrund der derzeitigen situation kannst Du das ja nicht bezahlen.

Ziwetens habe ich jahrelnag versucht nach Schönecih zu longieren und war auch auf einem Kurz etc. aber mann kann das als laie einfach nicht so perfekt erlernen wir Klaus und das Problem ist, daß wenn man es nicht exat so macht und auch sieht wenn etwas nicht Ok ist, geht es tierisch auf die Beine.

Man longiert ziemlich eng und ohne Ausbinder auf kappzaum. ich könnte es jetzt erklären wie es aussehen soll aber auch mit jahrelanger erfahrung ist es unmöglich das so gut zu können, daß es dem Pferd wirklich hilft. wenn sollte das nur Klaus oder einer von den leuten dort machen. Ich kann ihn nebenbei nicht leiden, er ist ein wenig Guruhaft!

Und mir gefällt das Longieren mit Dreieckszügeln oder Ausbinder viel besser. das ist auch beo nromaler Handhabung unbedenklich!
Du kannst ja auf einem großen Platz longieren, daß er nicht so arg eng laufen muss.

Und machst halt rerstmal viel Schritt ausgebunden, wobei Du ihn ruhig mal irdentlich treten lassen kannst, kannst ja gucken, ob und wie weit die Hinterhufabdrücke über den Vorderhufabdruck treten.

Und dann lässt Du ihn einfach öfetr antraben und wider durchparieren. das gibt ungemein Muckies und  wenn er wenig trabt geht es auch nicht so auf sein Bein!

Aber weicher Boden ist für die Sehne nicht so gut.Und Longieren auch nicht.

Ich gehe da auf asphalt spazieren und kühle danach die sehne mit einem einigermaßen harten wasserstrahl und fahre dabei mit dem wasserstrahl hoch und runter! Wie eine Massage!


Und die Zehe sollte nicht so lang sein...

uff, das war´s Joe!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 14:18

Oder war es doch wegen No problem?

Welches Pferd sollte jetzt longiert werden?

Ja den traingsplan habe ich selbst geschrieben!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 14:41
Wo seid´s denn alle?

Ghost, wo genu wohnst du in Colorado?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 14:42
Verzeiht die rechtschreibung! Ich kanns nur immer wieder sagen!

Im Abi Deutsch Leistung und ein 2er Durchschnitt aber ich bin einfach mit den fingern zu schnell! ::)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 16.09.04, 15:02
Dressrumaessig laeuft Harlekin ausergewoehnlich gut. In den M-VS Dressuren bekommt sie Wertnoten zwischen 6 und 8, hin und wieder ne 9. Sie ist sehr praeziese und reagiert prompt auf die Hilfen. Sie hat gelernt ihr Temperament in der Dressur unter Kontrolle zu halten. Muss aber beim Abreiten sehr aufpassen, dass es nicht zu lange wird, 30 min max, weil sie sonst sehr ungeduldig und dann sehr explosive wird. Die kann dann so grandig werden, dass sie mit absicht Fehler macht. Sie ist eine sehr eigenwillige junge Dame
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 15:42
Oha!

Reitest Du sie auf dem Bild?Kenne Dich ja leider nicht!

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 16.09.04, 15:49
Ich wars...

Ich denke auch, dass ich mir einen 8-9m Radius-Zirkel abstecke und dann dort mit ihm arbeite. Der Boden ist zum Glück nicht so weich und der Durchmesser dürfte groß genug sein... Werd mir das für Samstag auf Termin legen. Heute wird er vom Boden "Geritten" im Schritt...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 16.09.04, 15:55
Er hat ja nix an der Sehne gell? Das war ja Joe!

Von daher ist weicher Boden bei deinem auch nicht schlimm.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 16.09.04, 15:56
das Faltenarschgesicht obendrauf bin ich  ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 17.09.04, 09:04
Wo seid´s denn alle?

Na, ich hab' doch noch Urlaub und genau zu der Zeit saß ich mit meinem Allerwertesten auf meiner Traberin ;D! Wir haben zu dritt einen schönen Herbstausritt gemacht. Leider ist mein kleiner Hund "unter die Hufe" gekommen. War nicht so schlimm, nur ein kleiner Riss am Ballen, aber sie hat sich tierisch erschrocken und hat geschrieen wie ein kleines abgestochenes Ferkel. Ich habe sie kurzerhand vor mich auf den Sattel gepackt und dann musste sie mitreiten! Traberin war auch ganz brav :-*.

Heute werden ihr die Beschläge abgenommen und dann beginnt die Barhufzeit. Da sie aber momentan noch auf der Weide stehen, dürfte die Umstellung ganz gut funktionieren.

Schöne Fotos ghost! Habe selber früher in Amiland reiten gelernt (Poloponies und solche Crosscountry-Pferde), daher kenne ich diese Art von Competitions. Die hatten auch viele thoroughbreds da. Ich denke, daher habe ich mein faible für diese Pferde. Habe auch hier vor meiner Traberin viel mit englischen Vollblütern zu tun gehabt. Tolle Pferde!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 17.09.04, 09:19
Ich glaub es nicht, da hat sich doch glatt ein männliches Wesen zu uns verirrt  :o ;) ;D :D
Dachte mir schon, dass sich hier keine Männer aufhalten  ;) :D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 17.09.04, 09:21
Also, ich war echt begeistert   Aber vorne weg, er ist kein Osteopath sondern ein Chriopaktiker. Hier seine Internetseite http://people.freenet.de/kelmj/. Er hat an Quidam ne Stunde gedehnt und gedrückt, massiert und gemacht. Quidam fand das total entspannend und hat das sichtlich genossen. Tja, es war ein Wirbel der minimal verschoben war, der ist jetzt wieder drin und das Kiefergelenk ist ziemlich fest, was aber einfach durch das letzte Jahr kommt. Tja, gekostet hat es mich 30,- € und ich fands echt schön, wie entspannt Quidam danach war. Naja, auf jeden Fall liegt es nicht unbedingt an Quidam das er sich links nicht biegen lässt, sondern wahrscheinlich an mir. Das ich meine Hüfte zu weit auf mache....  Jörg bespricht das jetzt alles mit meiner SB und ab nächsten Donnerstag hab ich dann Unterricht bei ihr.

Gestern kam die SB und meinte es wäre schön, wenn wir uns auch bei der Weihnachtsfeier irgendwie mit einbringen würden. Jetzt ist es wahrscheinlich so, das ich die Friesenstute von meiner Freundin bekomme und zusammen mit der Besitzerin des Friesenhengstes was einstudiert.   Freu mich schon drauf, wird bestimmt spannend!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 17.09.04, 09:56
Hi !
Schnegge, so Festivitäten im Reitstall sind schon sehr schön. Das würde mir auch Spaß machen. Als wir noch keine Pferde hatten, haben wir im Reitstall so ein Nikolausturnier veranstaltet, mein GG und ich habe brav mitgekämpft  :D war schon eine lustige Sache.
Da fühlt man sich so dazugehörig. Früher war das auch im Traberstall so, hat sich aber mit Ende der Beziehung des Trainers geändert.
War am Montag erstmal mit meinem Sohnemann beim Osteopathen  :D die Untersuchung hat so ziemlich genau das ergeben, was wir vermutet haben. So ungefähr 5 Sitzungen wirds brauchen, bis sich der Körper umgewöhnt hat  :D Ich hoffe es  :D war günstiger als der Pferdeosteopath  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 17.09.04, 10:09
Jetzt hast Du Dich geoutet. Ich dachte auch Du wärst ein Weiblein. ;D

Gibts noch mehr Männer hier? :P Kleiner scherz am Rande!

Faltenarschgesicht...nanana...so schlimm ist es doch noch nicht oder?

Seid wann wohnst du denn in Amiland? Woher sprichst Du so gut deutsch?

Thoroughbred? Das sind maerikanische Traber gell? Nixe ist auch einer aber der Papa war so groß (Pride of Cortina), daß da nix von dem flitzigen Charme der Ami´s übriggeblieben ist.

Kennt jemand dieses Pferd? ich hätte so gerne mal ein Bild gesehen aber es gibt irgendwie keines.

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 17.09.04, 15:05
Als Mann kann man sich nicht Outen.
Als Kasselaener spreche ich natuerlich auch Deutsch und in der USA lebe ich jetzt seit 21 Jahren
Thoroughbreds = TBs sind amerikanische Vollblueter, Galloper, Traber und natuerlich Vielseitigkeitspferde

Faltenarschgesicht, zum glueck reiten wir im Gelaende schnell genug, das sich die Gesichtshaut glaettet.

Harlekin ist diese Woche 4000 meter in 4:22 gegangen, ganz glattes Gesicht.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 17.09.04, 20:04
Zora ist zu 3/4 US-Blut.Habe gerade nochmal nachgesehen. Vater ist John Dory (Bonefish-Blythe Gesture) Mutter ist Bambi ("wie süß"- von Super Way-Dibah). Gezüchtet hat sie Andreas Jauss.

Habe heute in der Halle gallopprieren geübt. Aber das Leben draussen ist doch viiiieeel interessanter für Madame. Sie flitzte also wie ein Motorad in der Kurve durch den Zirkel, und ich hatte so meine Mühe, sie daran zu erinnern, was wir beim Training gelernt hatten. Nach einem "Ohren-langziehen" ging es dann auf einmal. :)

Jetzt ist sie wieder ein Barhufpferd. Damit sie sich an das Gefühl gewöhnen kann, lasse ich sie morgen vorsichtshalber mal auf der Weide stehen.

Harlekin wäre bestimmt so mein Typ Pferd. Quarter mal Vollblut, hört sich gut an ;D! Während meine Vollblüter-Rennpferdezeit habe ich die Angst vor Speed wirklich abgewöhnt. Meine Quarter-Trakehner Stute ist rattenschnell. Bislang ungeschlagen im Stall. Zora könnte es vielleicht noch schaffen! Leider ist meine Dicke ja erstmal krank :'(. Aber es ist witzig, immer wenn die Mitreiter völlig fertig waren, wie "schnell" der gemeinsame Gallopp war, habe ich noch den Turbolader eingeschaltet ;). Dann waren sie nur noch sprachlos. Traut sich halt nicht jeder. Leider haben wir auch nicht das optimale Gelände dafür... Aber macht schon Spaß. Im Gegenteil zu meiner Vollblüterin kann ich sie nach dem schnellsten Ritt am Ende "parken" und auf die anderen warten 8)!!!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 17.09.04, 22:34
*Kreisch*
Dann müsste ich ja bis ins hohe Alter ein "ganz glattes Gesicht" haben. So schnell wie ich gallopiere. ::)

Ghost, pass bloß auf, wenn dein Pferd mal vor nem Hindernis bremst...dann rutschen Dir ja die Falten über die Augen und Du siehst nichts mehr *schnellwegducktvorSchlag* ;D ;)


Oh ja Zora, Turbolader habe ich auch immer im Gepäck aber Nixe ist wie gesagt ein Steher und kommt erst auf längerer Strecke so richtig in fahrt aber dann holt uns so schnell nichts mehr ein. Zumindest hat es erst ein Pferd geschafft und das war ein Anglo-Araber mit gaaaanz viel Vollblut drin.


So ich verabschiede mich bis nächsten samstag den 25.0904. Fleige morgen mit einer Hilfsorganisation in den Kosovo. Bin schon sehr gespannt. Ausführlichen Reisebericht gibt es dann auf Anfrage später!

Machts gut und haltet die Box oben mit nem Titel, den ich wieder erkennen... :-*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: jessynordisch79 am 17.09.04, 23:01
Hi @ all!
Ich quetsch mich auch mal dazwischen, habe die Woche heimlich mitgelesen, aber keine Zeit gehabt mich zu registrieren, da noch in einem anderen Pferdeforum unterwegs. Seit 2 Monaten bin ich stolzer Besitzer eines US-gezogenen Trabers. Mein Glück war, das er zu langsam war. Tario ist nur 12 Rennen gegangen und danach entschloss sich seine Besitzerin ihm einen Beruf zu suchen, der besser für ihn geeignet ist  :D. So gebe ich mir gerade redlich Mühe, ein Freizeitpferd aus ihm zu machen. Klappt bis jetzt ganz gut. Ab nächsten Monat nehme ich mir noch nen RL dazu, damit mein Dicker und ich zusammen lernen. Aber fahren werde ich ihn wohl nicht, dass kann er zwar bestimmt, aber ich nicht  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 18.09.04, 00:32
Ab 50km/h herscht die Falten frei Zone.

Wenn der Zosse vor nem Sprung stopt hat man dann nicht einen Black - Out sondern einen Skin-Out.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Zora am 18.09.04, 08:56
Ab 50km/h herscht die Falten frei Zone.

Die, die hinter mir waren kriegten eine Schlammpackung gratis noch dabei ;D!
Ich hatte nur keine Sicht wegen dem Fahrtwind. Zora hat auch Ambitionen, nicht mehr Traber des Jahres, sondern Gallopper des Jahres zu werden (aber nur geradeaus und dann wie auf Schienen).

Bini, ich wünsche Dir eine interessante Zeit im Kosovo!

Jessy, Glückwunsch zum Trabertier!!! Kann er schon galloppieren? Zora hat dazu eine ganze Weile gebraucht, aber "gesetzt" ist der Gallopp noch lange nicht. Im Moment kann sie den Takt nur über Tempo halten. Aber das wird schon.... Gefahren habe ich sie auch nicht, habe auch keine Ambitionen dazu. Erstens habe ich davon keine Ahnung und zweitens ist es etwas anderes, ein Rennpferd an alte Zeiten zu erinnern. Ich wäre dann wohl eher der Schrecken der Wälder :o!

Bin früher mal in Colorado (Nähe Aspen) mein erstes Quarterhorse geritten! Sehr schöne Landschaft!!! Ich habe eine Zeitlang in Washington D.C. gewohnt und dort wiegesagt, Hunters und Poloponies (argentische, amerikanische und australische Pferde) geritten. Der Besitzer Bob hatte mir auch ein Pferd geschenkt, was ich leider damals nicht mitnehmen durfte (Eltern!!!).
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: jessynordisch79 am 18.09.04, 09:26
Mein Trabertier kann schon gallopieren. Was er mir eindrucksvoll gleich beim Proberitt demonstrierte. Ich hatte einen Schlüsselbund unter meinem Pulli- und vergessen abzunehmen als ich aufstieg. Das Geräusch irritierte ihn wohl sehr- da raste er 2 Runden mit mir ums Oval im schönsten Jagdgalopp seit langem (für mich  8)) Dann habe ich freiwillig den kontrollierten Abstieg gewählt (der wurde einfach nicht langsamer). Nachdem ich ihn so lange geführt habe, bis er sich beruhigte, stieg ich wieder auf (ohne Schlüssel) und wollte mal schauen, wie es mit Schritt und Trab aussieht. Seine Ex- Besitzerin rief den nächsten Tag an und wollte wissen, ob er denn überhaupt noch ne Chance hat. Ich muss allerdings dazu sagen, dass vorher seine Besitzerin höchstens 12 mal draufgessen. Mir kam er einfach nur überfordert vor. Ich habe ihn genommen, denn ich mag Pferde, die nicht einfach sind. Hatte immer nur die Pferde als RB, auf die sich sonst keiner getraut hat. Da er sich so dermaßen aufs Gebiss gelegt hat beim Proberitt, habe ich dann nach der Bodenarbeit begonnen, ihn mit Sidepull zu reiten. Also geradeaus, vorsichtig das Biegen antesten. Das klappt sehr gut. Er ist seitdem auch nie wieder mit mir durchgegangen. Das Stillstehen beim Aufsteigen hat er sehr schnell begriffen. Er hat allerdings noch angst vor schnellen Bewegungen, sonst aber recht sicher. DEn Galopp unter mir bekommt er aber auch noch nicht so gut hin, deshalb lasse ich es noch, bis er ihn mir mal anbietet, bzw. er sein Gleichgewicht mit mir gefunden hat. Er hat aber einen tollen Galopp, so dass ich auch eher dachte, an einen Galopper denn einen Traber gelangt zu sein. Er ist auch recht massig und groß (soll wohl ungewöhnlich für amerikanische Traber sein? Stimmt das Ghost?), hat auch nicht den typischen Vollblutkopf (er trägt WB am Kopf). Und er läuft nicht breit in der Hinterhand, deshalb ist er auch nur 12 Rennen gegangen. Und er kann tölten, mittlerweile sogar unter mir. War ne neue Erfahrung für mich, habe noch nie auf einem Gangpferd gesessen. Ich habe seinen Kauf bisher nicht bereut, obwohl ich mir auch dauernd anhören mußte: Warum unbedingt einen Traber (Aldi-Traber  ;D)? Es gibt doch so viel schönere WB. Aber ich liebe diese Rasse. Ihr Charakter erinnert mich an meinen  ;)
Das ist jetzt aber lang geworden...
Ihr seit wieder dran
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: joeszicke am 19.09.04, 11:26
Er hat ja nix an der Sehne gell? Das war ja Joe!


Stimmt, das war er...

Habe Joe vorgestern das erste Mal wieder an der Longe gehabt.

Ausgebunden viel im Schritt... Immer wieder Schritt-Trab, Trab-Schritt-Wechsel....

Das alles auf einem 10m Zirkel (Durchmesser), da unser Platz nicht größer und die Weide für die Arbeit an der Longe nicht eben genug ist...

Unser Sandplatz ist schön trittfest, von daher gibt es mir schwerem Boden keine Probleme.

Das Bein blieb schön schlank... Ich bin zufrieden....
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: joeszicke am 19.09.04, 11:34
Mein Trabertier kann schon gallopieren. Was er mir eindrucksvoll gleich beim Proberitt demonstrierte. Ich hatte einen Schlüsselbund unter meinem Pulli- und vergessen abzunehmen als ich aufstieg. Das Geräusch irritierte ihn wohl sehr- da raste er 2 Runden mit mir ums Oval im schönsten Jagdgalopp seit langem (für mich  8)) Dann habe ich freiwillig den kontrollierten Abstieg gewählt (der wurde einfach nicht langsamer). Nachdem ich ihn so lange geführt habe, bis er sich beruhigte, stieg ich wieder auf (ohne Schlüssel) und wollte mal schauen, wie es mit Schritt und Trab aussieht. Seine Ex- Besitzerin rief den nächsten Tag an und wollte wissen, ob er denn überhaupt noch ne Chance hat. Ich muss allerdings dazu sagen, dass vorher seine Besitzerin höchstens 12 mal draufgessen. Mir kam er einfach nur überfordert vor. Ich habe ihn genommen, denn ich mag Pferde, die nicht einfach sind. Hatte immer nur die Pferde als RB, auf die sich sonst keiner getraut hat. Da er sich so dermaßen aufs Gebiss gelegt hat beim Proberitt, habe ich dann nach der Bodenarbeit begonnen, ihn mit Sidepull zu reiten. Also geradeaus, vorsichtig das Biegen antesten. Das klappt sehr gut. Er ist seitdem auch nie wieder mit mir durchgegangen. Das Stillstehen beim Aufsteigen hat er sehr schnell begriffen. Er hat allerdings noch angst vor schnellen Bewegungen, sonst aber recht sicher. DEn Galopp unter mir bekommt er aber auch noch nicht so gut hin, deshalb lasse ich es noch, bis er ihn mir mal anbietet, bzw. er sein Gleichgewicht mit mir gefunden hat. Er hat aber einen tollen Galopp, so dass ich auch eher dachte, an einen Galopper denn einen Traber gelangt zu sein. Er ist auch recht massig und groß (soll wohl ungewöhnlich für amerikanische Traber sein? Stimmt das Ghost?), hat auch nicht den typischen Vollblutkopf (er trägt WB am Kopf). Und er läuft nicht breit in der Hinterhand, deshalb ist er auch nur 12 Rennen gegangen. Und er kann tölten, mittlerweile sogar unter mir. War ne neue Erfahrung für mich, habe noch nie auf einem Gangpferd gesessen. Ich habe seinen Kauf bisher nicht bereut, obwohl ich mir auch dauernd anhören mußte: Warum unbedingt einen Traber (Aldi-Traber  ;D)? Es gibt doch so viel schönere WB. Aber ich liebe diese Rasse. Ihr Charakter erinnert mich an meinen  ;)
Das ist jetzt aber lang geworden...
Ihr seit wieder dran

Gell?? Töltende Traber sind doch was schönes...

Hab festgestellt, daß Joe am Fahrrad sogar Paß geht... Sieht zwar etwas eierig aus, aber immerhin...

Unterm Sattel geht er Paß und Tölt... Paß aber eher selten...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 19.09.04, 14:55
TB kommen in jeder Form vom WB-Typ bis hin zu ganz leichten Windhund artigen. Mein Sklave hat nen Windhund sehr leicht gebaut, dagegen Spiderman ist 175 cm mit sehr kraeftigen Knochen und grossen Hufen ein ganz huebscher Broken
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: naijra am 19.09.04, 15:05
Thoroughbreds sind Englische Vollblüter, egal ob sie in USA, Europa, Australien oder sonstwo gezogen worden sind. Das Stutbuch ist geschlossen, d.h. da kommt kein Fremdblut rein. Traber sind keine TBs.

Typenunterschiede sind tatsächlich recht gross, v.a. die als Jagdrennpferde gezogenen sind meist kalibriger.

naijra
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 19.09.04, 19:21
Hallo !
Jazzi hat auch sehr viel Ami-Blut in sich (Brook-Trout (US) v. Bonefish (US) a.d. Just MIss (GB) von Just Mine (US). Ist ein grobschlächtiger Traber mit riesigen Ohren. Am Kopf brauchen wir WB groß geschnitten, an den Hufen hat er zu Glanzzeiten Eisen der Gr. 4 gehabt, Hufglocken L-XL  ;)
Meter macht er sehr gewaltig, galoppieren kann er ganz gut - allerdings hab ich ihn noch nicht bis ans Letzte laufen lassen.
Joe, Paß beim Nachlaufen deutet auf Verspannungen hin lt. unserer Rennbahn-TÄ.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: jessynordisch79 am 19.09.04, 20:24
@ joeszicke!
Ja, das ist wirklich was schönes. Ich selber hätte es auch gar nicht gewußt, was er da macht, wie gesagt, noch nie Kontakt zu Gangpferden. Nur meine Schwester hat früher Isis geritten, daher sah sie sofort, dass es Tölt ist. Und beim ersten Geländeausritt vor einer Woche töltete er so vor sich hin. Läßt sich sehr gut aussitzen, nur leider nimmt e den Kopf recht hoch und ich möchte ihn viel mehr v/a reiten. Aber ich bekomme in 2 Wochen Reitunterricht bei einem Ritter der akademischen Reitkunst und ich hoffe, dass das uns beiden was bringt- aber da es eine Einzelstunde ist (eine Abteilung könnte ich mit ihm eh noch lange nicht gehen). Und falls mir das so gar nicht zusagt, oder der RL meint, das Pferd (oder ich ;-)) sind noch nicht so weit um bei ihm klassisch ausgebildet zu werden, dann werd ich mal einen Kurs bei Vierhaus belegen.

@ JazzDancer
ich könnte mir vorstellen, dass der Traber meiner Schwester mit deinem verwandt ist, der heißt "Jazz Live", ist von ´83. Aber ich kenn sein Pedigree nicht.  Übrigens sind unsere Hottes auf jeden Fall verwandt. Bonefish ist der Uropa väterlicherseits von Tario. Jaja, die Traberwelt ist klein. Tario hat auch Eisengr. 4 und XL- Glocken  :) da ist nix mit zierlicher Vollblüter. Finde ich aber auch nicht schlimm.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 19.09.04, 20:51
Feichling JD
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 20.09.04, 08:43
Hallo !
Der Name hat mit der Abstammung nix zu tun. Wir haben in Ö. mehrere Jazz ....... die alle nicht miteinander verwandt sind  ;)
ghost - nix Feichling  ;)  ;D
Mit unserem anderen Traber bin ich in 55 km/h gemessen worden, wohlgemerkt schon im Galopp ;) nur Jazzi ist noch nicht soweit, ihn mal im Galopp Vollgas zu geben.  Jazzi reite ich mit Pelham (2 Paar Zügel) weil etwas schwer in der Hand  und tino war mit einfach gebrochen zu reiten.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: joeszicke am 20.09.04, 13:51
@ joeszicke!
Ja, das ist wirklich was schönes. Ich selber hätte es auch gar nicht gewußt, was er da macht, wie gesagt, noch nie Kontakt zu Gangpferden. Nur meine Schwester hat früher Isis geritten, daher sah sie sofort, dass es Tölt ist. Und beim ersten Geländeausritt vor einer Woche töltete er so vor sich hin. Läßt sich sehr gut aussitzen, nur leider nimmt e den Kopf recht hoch und ich möchte ihn viel mehr v/a reiten. Aber ich bekomme in 2 Wochen Reitunterricht bei einem Ritter der akademischen Reitkunst und ich hoffe, dass das uns beiden was bringt- aber da es eine Einzelstunde ist (eine Abteilung könnte ich mit ihm eh noch lange nicht gehen). Und falls mir das so gar nicht zusagt, oder der RL meint, das Pferd (oder ich ;-)) sind noch nicht so weit um bei ihm klassisch ausgebildet zu werden, dann werd ich mal einen Kurs bei Vierhaus belegen.

@ JazzDancer
ich könnte mir vorstellen, dass der Traber meiner Schwester mit deinem verwandt ist, der heißt "Jazz Live", ist von ´83. Aber ich kenn sein Pedigree nicht.  Übrigens sind unsere Hottes auf jeden Fall verwandt. Bonefish ist der Uropa väterlicherseits von Tario. Jaja, die Traberwelt ist klein. Tario hat auch Eisengr. 4 und XL- Glocken  :) da ist nix mit zierlicher Vollblüter. Finde ich aber auch nicht schlimm.

Beim Tölt und Paß ist's nichts mit v/a... Dabei wird der Kopf hochgetragen...
Das könnte/sollte Deine Schwester als Isi-Reiter aber auch wissen...

Willst du v/a arbeiten, solltest Du "normal" traben...

 





Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: schnegge78 am 20.09.04, 14:16
Also Tölt ist echt was super tolles! Den Paß unterdrück ich bei meinem, da es sonst meist ein Gangsalat wird. Also entweder Tölt oder Trab  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: jessynordisch79 am 20.09.04, 17:59
Hm, das habe ich auf der Page von Gangpferde Vierhaus auch gesehen. Aber mich irritiert das etwas, geht das dann nicht sehr auf den Rücken? Also Tölt macht er ja nicht dauernd, aber wenn ich denn trabe, ist es noch recht schwer, ihn dann v/a zu reiten. Aber ich krieg ja bald Unterstützung, das wird uns hoffentlich was bringen. Und wenn nicht, dann halt auf nach Vierhaus. Ich möchte den Tölt schon fördern, aber ich will auch keinen Gangsalat.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 21.09.04, 09:36
Also ein vernünftiger Isi-Reiter reitet im Tölt schon in Anlehnung... Dort reiten nur die "Modereiter" mit Hals und Kopf hoch...

Je nach Geld und Zeit werde ich im nächsten oder übernächsten Jahr bei meinem den Spannungstölt auch mal fordern... In einem Gangpferdeseminar oder so... Gibts bei uns ja sehr viele... Muss nur noch die "guten" rausfinden...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: joeszicke am 21.09.04, 11:36
Für mich in in Anlehnung rieten auch etwas anderes, als v/a...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 22.09.04, 16:10
Hallo!

Bin auch mal wieder da,Computer war zur "Reparatur" weg und hatte auch Stress um die Ohren (abgesehen von der immer noch vorhandenen Erkältung...schniiiief).

Wo hier gerade das Thema Tölt aufkommt:
Woran erkenne ich ob mein Pferd eine Gangveranlagung hat bzw. er töltet??
Hab bisher noch keine Gangpferderfahrung.
War aber z.B. heute mit meinem Traber im Gelände.
Und da lief er nicht richtig Schritt,aber auch keinen Trab.
Aber schon ein Viertakt,Tempo war wie etwas flotterer Schritt.
Frage ist jetzt nur:
War das nur "Gezackel" weil er mal wieder guckig war??Sollte ich es also unterbinden?Oder steckt evtl. mehr dahinter??
Hab mich bei seiner "Guckerei" mal bewusst anders verhalten als sonst.Normalerweise versuche ich ihn dann v/a zu reiten,zu biegen etc.,also Beschäftigung.
Hatte heute aber einfach keinen Nerv dazu,wollte "nur" mal ne Runde spazieren reiten
und habs also sozusagen  ignoriert.
Hab mich dann halt "schwerer" hingesetzt und ihn vorne aufgenommen und wirklich nur den Zügel länger gelassen wenn er sich mal entspannt hat.
Was haltet ihr davon?Wars nur aufgrund seiner Guckerei?Oder doch Gangveranlagung??

Wie siehts denn bei Rennbahntrabern aus?Er war ca. 4 Jahre auf der Bahn,bleibt der Tölt trotzdem erhalten?

Soo viele Fragen,bin gespannt was ihr so dazu meint...:-)

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 25.09.04, 14:17
Nanu...
*suchendumschau*
wo seid ihr denn alle??
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 25.09.04, 14:34
Ich bin da... Hab heute nen Dressursattel auf Probe bekommen...

Busse/Solibel Athen 2002. Im Netzt kost der 850 Eur und bei meinem Sattlern 750  ;D

Den werd ich die Tage mal im Schritt/wenig Trab im Gelände testen...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 27.09.04, 20:00
Raaaaah, bittet töltet eure Pferde nur, wenn sie vernünftig über den Rücken v/a gehen können, ansonsten entwickeln sich die Muskeln in die falsche Richtung!

das Pferd braucht Muckies um zu tölten. Wenn ihr zu früh töltet gehen sie nicht über den Rücken und drücken den Unterhals raus.
Also meine läuft ein paar cm vor der Senkrechten Unterhals ist drin und Rücken und oben und das auch nur wenn ich ein paar Trainingststunden hintereinander bei Stefan hatte!

man kann es also vergessen, daß ein Pferd sich im Tölt selbst trägt, wenn ihr es nicht vernünftig reiten könnt!!! :-\
Sorry aber so ist es.

Und Paß reitet man nur bei Fünfgängern raus und dann auch nur den Rennpass und keinen Schweinepass. Pass deutet auf zuviel Spannung hin und kann euch auf die dauer auch die Gänge versauen.

Traber, wo stehste denn? wenn Du in meiner Nähe bist, komme ich mal vorbei und sage Dir, ob dein Pferd Töltveranlagung hat, das sieht man eigentlich schon im Schritt aber guck mal bei den Schritt/Trab-Übergängen.Da sieht man es auch ganz gut. kann es aber nicht beschreiben.


Kosovo war total klasse und heute bin ich das erste Mal mein Nixi-pferd wieder geritten. Sie wollte sich sofort aufs gebiss legen und ausruhen. nix da, sind ein bissl SH gegangen und versammeelten Schritt und Trab v/A und das wars.

Übernächstes WE ist Trabertreff in Oberramstadt. Freue mich schon!

Ghost, bei mir geht die Faltenfreiheit schon ab 45 los. Nixe läuft dann so nah am Boden...und dort ist der Luftwiederstand einfach größer ::) ;D

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 27.09.04, 21:13
Naaabend!

Endlich kommt man hier wieder rein... ;).

@NoProblem

Viel Spass beim testen...hoffentlich schön bequem!

@Bini
Keine Panik!!!
Ich hab ja gar nicht die Ahnung um ihn "anzutölten" oder so eine Veranlagung rauszuschauen...da müsste er mir wahrscheinlich schon auf der Wiese entgegentölten ;D.

Bei den Übergängen habe ich noch nicht wirklich was gemerkt.
Aber wie gesagt...es fehlt mir auch die Erfahrung mit Gangpferden.

War ja auch nur ein Denkanstoss ob so eine Veranlagung da sein KÖNNTE...
gibts ja genug Traber die Tölt haben,gell.

Also,nicht böse sein :D.
War nur ein Gedankengang...
würde mich halt einfach interessieren,hab nicht vor da irgendwas zu erzwingen ohne Ahnung davon zu haben :-[.

Wir sind übrigens im Ruhrgebiet,Nähe Essen.
Von wo kommst du?


Sooo...gestern waren wir Kutsche fahren,war richtig prima!
Hat er gaaanz toll gemacht,war zufrieden :D!
Und eine Kondition hat er... ;D

Was machen eure Trabers und Galoppers?

LG
Dani





Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 27.09.04, 21:28
Naaabend!

Endlich kommt man hier wieder rein... ;).

@NoProblem

Viel Spass beim testen...hoffentlich schön bequem!

Hallo Dani,
der Ausritt mit dem neuen Sattel gestern war toll... Sind sogar etwas getrabt. Es macht mich wirklich stutzig, dass er immer klar geht, nur rechte HAnd auf dem Zirkel nicht...

Was mir heute passiert ist steht groß und lang in der Traberbox... Das ist der helle Wahnsinn... Aber irgendwie bin ich stolz auch diese Situationen mit ihm gemeistert zu haben... Ist für hier zu lang und ab vom Thema glaub ich...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 28.09.04, 07:58
Huhu,

ne Traber war net böse gemeint. Es war auch mehr für alle gemeint, die ihren Traber tölten lassen ohne das das Pferd v/a geht.

Tja, ich wohne bei Frankfurt! Ist etwas weit.

Bei den Übergängen musst du mal gucken, wenn er komisch rumzackert bis er angetrabt ist oder wieder im Schritt ist, sit das meistens einZeichen. Im Schritt kan man es auch schon sehen. Meistens gehen die Pferde auch etwas schlacksig und übrigens. Ich kenne kaum einen Traber, der nicht tölten kann. Und auch keinen, dem es bisher nicht geholfen hat seine Gänge besser zu trennen, wenn man ihn eingetöltet hat.

Seitdem mein Pferd tölten darf, ist sie glücklicher glaube ich. Vorher waren die Übergännge immer unsauber und eine RL hat mal gesagt, daß Pferd wolle noch irgendeine andere Gangart anbieten!

Ich kann es also nur jedem empfehlen, der einen Traber hat :)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 28.09.04, 09:14
Hallo !
Endlich funzt agrar wieder  :D
Bin ziemlich im Stress - mache Mehrstunden bis zum gehtnichtmehr :( war dann am Begräbnis meiner Urgroßmutter (100 jährig gestorben) und ab heute Englisch-Kurs (arbeite eng mit Europ.Kommission zusammen), da blieb keine Zeit mehr für agrar und wenn, dann kam ich nicht rein  :(
Tino, mein Ex-Traber hatte auch Gangveranlagung. Mir ging es wie Daniela, wenn er besonders gut drauf war und unbedingt laufen wollte, dann gabs dauernd Gezackel  - was uns unheimlich am Nerv ging. Da half nur Zügel lang - obwohl er dann schneller wurde - und schwer machen. Nach einiger Zeit hat er sich dann halbwegs beruhigt und ist in Schritt übergegangen. Schweinepaß können fast alle Traber - aber richtigen herausgearbeiteten - so wie Bini schon sagte - eher wenige. Darum der Hinweis an Joe - dass es eine Verspannung sei (lt. TÄ).
Gunni´s Angi hat sicher sehr große Gangveranlagung - ich denke es mir jedesmal wenn ich ihn sehe  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 28.09.04, 10:09
Hallo,
ja mein Angi hat ne Gangveranlagung.
Da hätten wir Schritt, Trab, Galopp, tja, dann auf jeden Fall Paß - er neigt zu einem Paßtölt, schätze ich mal. Ein klarer Tölt, glaube ich, ist das nicht - aber da ich keine Erfahrung damit hatte und habe, wie ich sowas fördern könnte, habe ich es gelassen. Wollte einfach nichts falsches machen. Aber wenn er im Gelände so dahinschunkelt, und ich sitze ganz Erschütterungsfrei ist das schon cool - wenn er meint, er muß so dahintappeln, na dann laß ich ihn halt.
Sein Gang ist noch von diesen Paso am ähnlichsten - totaler Beinsalat ;D
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 28.09.04, 10:12
Gunni  ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 28.09.04, 10:23
Wollte noch bemerken, letztes Jahr durfte ich einen Isländer reiten. Schon ein älterer Herr, sprich ein Professor, der nicht immer einer Meinung mit seinem Reiter ist ;). Ohne Sattel, er kann super tölten aber man muß den Tölt rausreiten. Nach einer halben Runde in der Halle hatte ich es raus - die Besitzer haben mich gelobt, weil er halt wirklich nicht bei jedem will. ABER da habe ich gesehen und gespürt was ECHTER Tölt kann - sehr schön! Aber mit 20 meinen alten Herren noch darauf hintrainieren? ???
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 28.09.04, 10:59
Nö lass ihn doch so wie er möchte...der alte Herr kann das ja selbst entscheiden. Kannst ihn ja im Gelände tölten lassen, wenn er will und ansonsten eben v/a
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 28.09.04, 15:13
Keiner da heute zum "Falten-weg-gallopieren?

Wat isn los hier? :(


Bin Nixe gestern das erste Mal geritten aber den Trabertreff übernächstes WE lasse ich noch ausfallen. da kommen ganz viele Traber und wir wollen samstag ausreiten. Da wird auch bestimmt gallopiert und das ist für ihre Schulter noch zuviel! :(
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 28.09.04, 15:37
Sind doch eh da  ;)
v/a wäre ja wirklich nett bei meinem alten Herren im Gelände - aber da taucht er ab und husch weg ist er. Er ist halt so eine Rennsemmel - am liebsten würde er alles dahinrattern. Nervenschwaches Kerlchen, aber wenn von hinten der LKW daherdonnert stört ihn das nicht die Bohne - interessante Mischung kann ich nur sagen ;D
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 28.09.04, 15:39
So ist meine Kleene auch!

Nervenstark aber mit viel Bums unterm Pony! ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 28.09.04, 19:37
Tach auch!

@Bini

Hmmm...das schlacksige Laufen hat er auf jeden Fall.
Freilaufend sehe ich aber kein Gezackel zwischen den Gangarten (*vielleichtauchblindbin??*).

Unter dem Reiter....ja,ich denke schon,manchmal zumindest?
Hatte es aber eher auf die da noch fehlende Balance geschoben.

Naja,wie du siehst,ich weiß es nicht und hab auch leider niemanden in der Nähe der sich damit auskennt :(.

Aber er lief da im Gelände so wie Gunni es beschreibt:
Ich konnte erschütterungsfrei sitzen.

@Jazzi

Schön dass du mal wieder hier bist!
Da hast du ja viel Stress um die Ohren zur Zeit ::)!
Naja,lass dich nicht unterkriegen!!

Genau,Gezackel weil er nicht so laufen darf wie ers gerne hätte 8).
Naja,wenn er meint...ich werde es ignorieren oder ihn arbeiten ;D.

Momentan haben wir (immer noch) eh eher ne Frustphase was das Reiten angeht (siehe Box "wir lernen niemals reiten"...passender Titel übrigens).
Dafür klappts mit dem Fahren und longieren ganz gut,freu!
Hab mir vorgenommen mir weniger Druck zu machen und das mit Hotte zu tun was mir zur Zeit Spass macht,auch wenn ich dann momentan nicht soviel reiten sollte...ist ja schließlich Hobby.
Oder was meint ihr dazu??

Sooo,einen schönen abend wünscht

Dani


Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 29.09.04, 09:14
Hallo !
Hab gestern erstmals Englisch absolivert - wow die geben ganz schön Gas :o jetzt heißt es büffeln - natürlich während der Arbeitszeit  ;) und morgen und Freitags darf ich dann wieder länger bleiben :-\
Nichtmal Zeit für Jazzi-Besuche hab ich :-[
Dani, statt nur Wurstigkeitsgefühl  hab ich, natürlich nur wenn ich alleine war, entweder gepfiffen oder gesungen "Hoch auf den gelben Wagen " da muß man nämlich weit den Mund aufmachen und Kiefermuskeln werden entspannt, was auf den ganzen Körper übergeht  ;) Wir waren sicher ein seltsamens Paar ;D ;D ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 29.09.04, 10:11
Wenn ich beim Angi singen würde, denke ich geht er durch. Wahrscheinlich würde er glauben, daß irgendwas schreckliches passiert ist. ;D
Ich pfeife immer leise oder quassel ihm die Ohren zu. Text ist dann meist in natürlich sanfter beruhigender Stimme:"dämlicher hopper, geh doch mal ruhig, selten soooooo einen Dämlack gesehen, oh was bist du für ein Depp, usw. .... ;)"
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 29.09.04, 10:51
Ich hab ja gesagt, Jazzi ist relativ abgehärtet  ;) ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 29.09.04, 14:45
Traber, ich habe auch mal eine zeitlang einfach den Druck rausgenommen und habe langsamer gemahct. Nur ein bissl ins Gelände geritten. hatte mich so am Springen festgebissen, daß mir gar nix mehr Spaß gemacht hat und ich auf gar nix mehr Lust hatte!

Du hast ja Zeit und ein Traber braucht schon so seine 2 Jahre bis er sich gefangen hat! Muskeln müssen sich aufbauen, balance fehlt noch! Und die alten beigebrahcten sachen sitzen ja auch noch im Kopf!

Tölten kann Dein Hotti ganz sicher.... aber das kannst Du ja dann mal bei einem Vierhaus Kurs prüfen.
Frag doch mal, ob da ein Kurs in Deiner Nähe ist. Oder Du kommst mal nach Frankfurt...


Gunni ;D Dann sing mal lieber nicht!

Angelika :-\ Böser Stress aber Du packst das...geht ja alles vorbei!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 30.09.04, 15:05
Wo seid ihr denn alle hin? hat sich´s mit den rennpferden schon ausgerannt :-\ :'(
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 01.10.04, 08:36
Morgen !
Zum Mitlesen hab ich Zeit, jedesmal wenn ich was schreibe, kommt mein Chefe und ich muß komplett zumachen - da machts keine Freude zu posten.
Erzähl mal wie die Eindrücke aus dem Kosovo waren ! Wenn Dir lieber ist auch per KM oder E-Mail ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 01.10.04, 10:15
Habe ihn Dor soeben geschickt. we Interesse hat schreibe mir eine KM! :D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 01.10.04, 10:29
Dankend erhalten  ;)
Willst du nächsten Jahr wieder hin fahren ?? Wenn ich da an unser Kinderzimmer denke, haufenweise Spielzeug  :-\

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 01.10.04, 10:46
Naja, wenn ich wieder fahre sage ich Dir bescheid! man muss halt vorher fragen was gebraucht wird. man kann nicht einfach alles rüberschicken.
Aber wenn ich fahre sage ich dir bescheid.

Was Du aber tun könntest www.Geschneke-der-Hoffnung.org!

Packe einen Schuhkarton und mache einem Kind eine  Freude!

Habe ich letzte jahr gemahct und will ich dieses Jahr auch wieder machen! Es mahct total Spaß!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 01.10.04, 10:46
Geschenke nicht geschneke ::)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 01.10.04, 11:02
Bini, wir geben einiges nach Indien ab. Mein Schwager kriegt noch ein indisches Adoptivkind und da werden immer Kinderspielsachen erwartet. So pack ich immer ein paar Säcke und sie schicken es dann weiter.
Ich habe auch eine zeitlang Vieles an die Caritas gegeben, die waren aber so undankbar  :o bzw. extrem unfreundlich, dass ich es lieber über einen Flohmarkt verkaufe.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 01.10.04, 11:33
Indien? Wie nett von Dir.
Da geben sich nicht viele Leute Mühe.

Und gerade dieses Weihnachten im Schuhkarton finde ich total klasse, denn das kommt ja dann auch wirklich an bei einem Kind und verschwindet nicht als undefinierbares Geld auf irgendeinem Konto!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 01.10.04, 14:13
Hi ihr!

Wollt mich auch nur kurz melden...
Still migelesen kriege ich eigentlich auch alle Beiträge (wenn der Rechner nicht gerade mal wieder spinnt ::)).
Da ich aber nicht im Büro arbeite und dementsprechend halt auf der Arbeit nicht groß aufs Internet zugreifen kann gehts nur von zu hause.
Also,Mittagspause oder abends...
...und manchmal habe ich dann einfach keine Motivation mehr viel zu schreiben ;).

@Jazzi
Das mit dem Singen/Summen auf dem Pferd mache ich auch...eben um mich zu entspannen 8).
Natürlich nicht gerade wenn Leute an uns vorbeigehen ;D.

@Bini
Jo,hab ja Zeit mit meinem Hotte...
...und einiges haben wir ja auch schon erreicht,von daher :).

Hätte auch gerne einen Bericht von dir wenns geht...würd mich freuen :D!


So,muss jetzt wieder los zur Arbeit,bis später mal!

LG
Dani

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 04.10.04, 09:29
Morgäääääähn, :P


Ghost, sag mal kommst Du noch vorbei oder biste auf Tour? ist die saison nicht vorbei ???

Angelika, wie läufts auf arbeit? Ist es sehr stressig?

Bin mit meiner Flitzmaschine gestern das erste Mal ausgeritten und sie wollte nur abdüsen aber sie durfte nicht. Fand sie gar nicht toll aber ein Eimer Rüschnis hat sie wieder versöhnlich gestimmt.

Die Zerrung der Schulter ist nun ca. 8 Wochen her!
nd sie läuft gut. wann denkt ihr, darf sie wieder im gelände gallopieren? Also richtig meine ich?
Die Arme würde so gerne mal abdüsen aber ich bin mir nicht sicher was das für die Schulter bedeutet! :-\
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ahpe am 04.10.04, 09:34
Hallo Ihr Lieben,

sagt mal Eure Box passt nicht mehr so ganz in diese Rubrik mit Allgemeinen Fragen rund ums Reiten.

Wie siehts aus, wollt ihr nicht unter eine andere Rubrik "umziehen". Ich helfe Euch auch gerne dabei  ;D :D!
Wie wärs mit Pferderassen, da die Box hier so ähnlich verläuft wie die Traber-Box...
Oder der Bereich Smalltalk...

Bitte überlegt Euch was, denn hier seit ihr nicht so ganz richtig am Platz...

Danke!
Anja
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 04.10.04, 10:43
Hallo !
Arbeit läuft so halbwegs, hoffe nur das die Kid´s gesundbleiben - sonst gibts Ärger im Büro. Muß noch meine Englisch-Aufgabe vorbereiten  :-\ und heute wieder länger arbeiten :-\
Zu Jazzi haben wir es wieder nicht geschafft, Wetter war zwar super, aber sooo viel Arbeit im Garten meines Vaters, ich konnte mich nicht losreissen  :-\ Ich hoffe, dass ich es schaffe irgendwann die Woche früher zu gehen und ihn zu besuchen.
punkto Schulterverletzung, die haben wir bis jetzt noch ausgelassen, daher kann ich dazu nix sagen, aber wenn sie soweit gut läuft, wird wohl mal ein kleines Stückerl (wenn sie haltbar ist) nix schaden. Schätze mal Du hast sie schon gut aufgebaut, darauf brauche ich eigentlich nicht hinweisen  ;)

ahpe, KM
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 04.10.04, 11:07
aphne,

da wir keiner bestimmten Rasse zugeordnet sind kannst Du uns in die "andere Reitweisen packen" oder?

Mir fällt sonst nix Besseres ein!

Von mir aus auch Rassen....

Angelika? Sag Du mal was dazu. Du hast die Box ins Leben gerufen!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 04.10.04, 11:14
Ich hab sie nicht ins Leben gerufen, Dani war´s  ;)
Mir persönlich ist es egal, wo wir uns treffen  ;) hauiptsache dass wir uns treffen  :D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 04.10.04, 11:59
Ups, sorry! Dani?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ahpe am 04.10.04, 13:28
Wäre "Interessengemeinschaften -Allgemein" ok für Euch ?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 04.10.04, 14:29
Für mich " ja" :D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 04.10.04, 15:31
Ja super. Danke
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 04.10.04, 16:26
ich muß nochmal auf das Thema zurück kommen ............ warum wir 2 Boxen ( über Traber mit fast denselben Leuten ) haben müssen ......
ich versteh es einfach nicht und ich finde das ist ein kindergartenbenhmen.
Ich lese hier zwar auch immer mit ......... doch mal ehrlich warum sollen wir in 2 Boxen schreiben ......... vorallem sind es zum Schluß nur noch Wiederholungen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 04.10.04, 19:29
Naaaabend!

Alles ok,hab euch gefunden ;D!!

Ist mir auch egal wo wir uns treffen!

Soooo...muss jetzt noch meine Wohnung ein wenig säubern....bis denn!

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 06.10.04, 10:00
Es kommt wohl keiner mehr hier rein was? :-\
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 06.10.04, 10:22
Hallo Bini !
Na klar komme ich vorbei, bin nur ein bisserl im Stress. Hab gestern wieder meine Englisch-Kenntnisse verbessert. Mein Kollege war nicht da, daher vorher totaler Stress. Und ab heute bin ich in Pflegeurlaub weil der Kleinere meiner Söhne stark hustet und nicht KG fit ist.
Daher nutzen wir das schöne Wetter - Frischluft ist ja bei Husten ganz gut - um Jazzi zu besuchen  :D muß dann schnell einen Film kaufen, damit ich Bilderl machen kann. :D
Derzeit reitet mein GG mehr als ich  :-\ er hat eine Kundin die 6 Pferde hat (davon 1 Traber) und die lädt ihn immer zu einem Ausritt ein  :) letztens waren sie 2 Stunden unterwegs (mein GG ist vorher seit über 2 Jahren nicht mehr geritten) und morgen werden sich einen Tagesritt probieren. Er ist ganz begeistert von dem Fjordie den er letztens gehabt hat, dieses mal kriegt er den Shagy von ihr  :)
Irgendwie beneide ich ihn darum, allerdings macht mir das Reiten ohne Jazzi keinen wirklichen  Spaß  :-\  Sind halt schon ein eingespieltes Team - ich kenne seine Macken - er meine Schwächen  ;). Da gleicht sich alles aus  ;).

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 06.10.04, 14:48
Bini
war auf tunier, parker in colorado. Harlekin ist M gegangen. War aetzendes Wetter stroemender regen. Dressur lief sehr gut, wertnoten zwischen 7 und 8, 2 mal nur 4 fuer die HH-wendungen weil ihr da der Regen voll ins gesicht klatschte und sie jedesmal nen schritt zurueck machte. Im gelaende hatten wir 2 ausrutscher und dadurch 2 steher. Aber den anderen erging es nicht besser und so verloren wir nur einen platz, von 2 auf 3.
Springen war sehr gut, schoen fluessig, eine stange und in der zeit. Am ende blieb es beim 3. Ich bin damit sehr zufrieden, besonders da sie keinen kratzer hat.
Meine 4 jaehrige beendete ihre 2. E, zwar dfl, aber in sehr guter manier. Im gelaende musste ich sie einmal kurz schritt reiten weil es einfach zu glatt fuer sie war.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 06.10.04, 15:27
Hi ihr!

Bin auch noch da, hab aber nicht allzu viel zu berichten ;).
Waren am WE Kutsche fahren, bei richtig schönem Herbstwetter,hat Spaß gemacht :D!

Ansonsten scheint sich am Stall was "anzubahnen" von seiten der SB,war heute ein ,hm, nennen wir es mal: "Aushang".
Läuft wohl auf mehr Miete hinaus (schon allein wegen den 16% MWST die ja kommen), allerdings sind da echt Dinge dabei...tststs >:(.

Na,abwarten wie sich die Sache entwickelt...

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 07.10.04, 17:21
Hallo !
Ghost, na dann war´s ja ein durch und durch zufriedenstellender Bewerb  ;)  Gratulations  :D
Warte gerade auf meinen GG, der ja heut einen Tagesritt geplant hatte
War gestern bei Jazzi und siehe da, es war genehm, dass wir ihn besucht haben. Er kam beim ersten Rufen ganz langsam angetorkelt  :) Haxen sind soweit oK aber Gesamtausdruck eher schlecht. Es scheint als wenn die Wetterumschwünge ihm nicht guttun (haben ihn früher auch sehr geschafft) aber noch ist er nicht rippig und hat einen riesigen Bauch  ::) Viele Pferde haben nämlich rippig ausgesehen und da war ich ein bisserl shocked  :o
Kinder hatten auch ihre Freude und sich in Karottenweitwurf betätigt, weil mein Dad hatte schon Karottenernte - echt bio - und die haben sie den verschiedenen Pferden zugeworfen. Schusssicher und Flugzeugsicher ist er mittlerweile auch geworden, weil neben der Koppel ist Wein angebaut und die Stare werden so vertrieben.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 08.10.04, 08:51
Ghost, is a suppi ;D
Da bist Du jetzt bestimmt wieder fix und alle. sag mal was arbeitest Du eigentlich? So Turniere sind doch extrem zeitintensiv oder bist Du Profi!?


Angelika, ich decke Nixe seit ein paar jahren ein. das senkt erstens die Futtrkosten und zweitens dauert das Lösen nicht mehr so lange aber ein Pferd, daß im offenstall steht und eh nicht geritten wird, braucht natürlich keine Decke!
Ist halt schwieirg besonders bei Trabern ide dann einigermaßen "im Fleisch" zu halten.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 08.10.04, 09:12
Bini, Jazzi sieht ja noch nicht rippig aus, sondern viele der anderen Pferde.
Bis jetzt hatten wir nie Probleme, unsere Traber fleischig übern Winter zu bringen, sie wurden auch nie eingedeckt und mit Winterpelz gestartet. Also da sehen wir kein Problem.
Uns Menschen tun die Wettreumschwünge auch nicht gut - ständig Migräne - daher denke ich, wirds nicht so tragisch sein.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 08.10.04, 09:23
Ich meinte ja auch, sobadl er rippig wird...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: TeasyEasy am 08.10.04, 19:46
 ;D Huhu

Jazzy hat mich auf der "Wiesen" mal wieder in den Popo getreten mich zu melden *g* insofern - hier bin ich :D

Meinem Trabertier gehts prächtig nachdem sie eine Zeit mit Knie und Bauch etc. laboriert hat  ::)  nu isse wieder obenauf, die Weidehaltung bekommt ihr sehr gut - vor allem psychisch. Zum Reiten komm ich - wegen der besch** Arbeitszeiten meines Kerls und meinem Nachwuchs leider viel zu selten, aber hauptsache der Trabbi ist quietschfidel - habe auch aufgehört mich schuldig zu fühlen weil sie momentan fast nur auf der Weide steht - immerhin ist sie wahrscheinlich nicht mit dem Stempel "Reit Mich!!!" auf dem Hintern zur Welt gekommen.

@Jazzy, für Fjordis schwärme ich....ich habe immer gesagt ich möchte entweder ein Fjord oder einen Galopper ( welch Unterschied lol )....einen Galopper hatte ich bereits und habe es nicht bereut ;) jetzt habe ich nun meine Traberin und ich hoffe sie lebt noch seeehr lange - danach bin ich wohl auch schon grau und werde mir dann sicher ein Fjord anschaffen falls überhaupt noch ein Pferd....diese Trittsicherheit im Gelände ist unschlagbar, die Sturheit aber manchmal auch  8)


@all, ich hab jetzt nicht weiter nachgelesen WARUM ihr zwei Boxen habt...vielleicht klärt mich Neugiernase ma jemand auf?


Liebe Grüße
Easy
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 08.10.04, 20:08
Easy, toll dass du es geschafft hast, dich hier zu melden  :-* :D
Tja, mein GG schwärmt für den Fjordi und sollten wir wieder mal zu Geld kommen um uns ein zweites Pferd zu kaufen, wirds wohl ein Fjordi werden  ;)
Mir persönlich ist zwar ein spritziges Pferd lieber, aber wenn alle reiten sollen, solls mir recht sein  ;)
Wie kommst Du mit den Kiddies zurecht ? Alles im Lot ?
Tja, mein Kerl reitet jetzt auch mehr als ich, aber meine Zeit wird wieder kommen  ;) ;D und jetzt juckts ihn schon, dass er Jazzi mal reitet (er ist ihn das letzte Mal als 4-jährigen geritten).
Den Rest per KM
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 09.10.04, 08:14
Hallo !
Wir haben gerade eine Ansammlung von schlechten Gegebenheiten. Zuerst stirbt meine Urgroßmutter im 100. Lebensjahr, gestern stirbt mein Stiefopa,  im Nov. geht mein Onkel wieder Krebs operieren, Überlebenschancen 25 %  :-[ Und gestern erzählt mir eine Bekannte, deren Tochter die beste Freundin meines Sohnes ist (ging mit ihr in KG, jetzt schon das 3. Jahr in die Schule) dass ihr Mann endliche eine o. Professur in Tübingen bekommen hat und sie im Dezember nach Tübingen ziehen. Das wird meinen Sohn sehr beuteln, kann er doch kaum ohne seine Theresa nicht auf den Spielplatz etc.  :-[ :'( Noch dazu geht die kleine Schwester mit meinem kleinen Sohn in den KG. D.h. wir haben uns beim Kinderabholen abgewechselt etc.  :-\
Jetzt muß ich ihm mal den Tod vom Opa beibringen, und dann noch dazu dass seine beste Freundin ihn verläßt -  bin schon jetzt nervlich geschafft  :-[.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: TeasyEasy am 09.10.04, 20:58
@Jazzi, danke für KM und ansonsten  :-[ :-X :-\ *troest*

Manchmal kommt es im Leben so dicke daß man meint nirgends ist Licht  :'(

Insbesondere hoff ich für deinen Kleinen daß er sich fängt wenn Theresa weg ist *seufz*

Kopf hoch!!!

Easy
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 11.10.04, 10:43
Genau...Kopf hoch Angelika!

Echt ihr startet die Pferde mit Winterfell? Wie bekommt ihr die denn wieder trocken ::) Nixe war nach dem Springtraining sowas von klatschnass! Das ha 2 Stunden gedauert bis soie wieder trocken war und eine decke hat da nicht gerreicht! Gut ist ja dann ein Pferdesolarium wo sie trocknen können. Hatte ich im alzten Stall und wenn ich hier eines hätte, würde ich es im Winter öfter benutzen!

Ghost, wo bisste denn? Bist du wieder am faltenwegtrainieren?
Wie lange bist Du eigentlich schon in USA und wo kommst Du ursprünglich her?
Ich weiß Fragen über Fragen...sorry ... ::)


Nixe läuft wieder...Jucheeeee...bin samstag geritten und sie läuft wieder astreiun. lässt die Paraden durch und alles. Will am WE mal mit ihr düsen gehen. jetzt darf sie wieder! Hat sie sich verdient!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 11.10.04, 12:46
Bini, die Pferde werden ja nach den Rennen richtig gebadet, da trocknen sie viel besser als nur Schweiss trocknen lassen. Ich habe eine Frotteedecke und darüber eine Fleecedecke gegeben. Rein in die Box, Zeug putzen, wegräumen, einen Tee trinken, Pferd umdecken, d.h. nasse Frotteedecke gegen eine Trockene tauschen, Fleecedecke wieder drauf, ein Tratscherl machen, noch einen Tee trinken und dann sind sie eigentlich schon trocken. Rd. eine Stunde dauert das im Schnitt. Wir haben dann die Winterdecke zum Transport drauf gegeben und sind oft schon nach 1 1/2 Stunden nach dem Start wieder Richtung Heimat unterwegs gewesen. Alle Decken sind handgenäht, also nix teures, die Sb hat sich extra Kieffer-Abschwitzdecken gekauft, aber im Endeffekt hat sie dann meine Variante übernommen und sich von mir eine Decke nähen lassen, weil die Pferde einfach schneller trocken waren  ;) :D
GsD läuft Nixe wieder :D Ist doch schön so. Bring jetzt noch den Film von Jazzi zum entwickeln und werde dann wohl mal den Scanner in Beschlag nehmen um mal die versprochenen Fotos rumzuschicken.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 11.10.04, 13:11
Du nähst die Decken selbst? sag mal, wenn ich Dir die Maße gebe und Du irgendwann mal Zeit hast :-* ::)
Ich würde Dir natrülich was dafür geben?

Nähst Du die Frotteedecke selbst oder auch die Fleece?
Und damit trockenen sie schneller?
Das wäre ja toll..
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 11.10.04, 13:22
Bini, ich nähe grundsätzlich selber (Fleece und Frottee), nehme Maß von den alten Decken. Bei Fleece nehme ich die Aktionsdecken von Kik oder irgend einem Möbelhaus, da sind die Kosten geringer, aber Frottee kauf ich als Stangenware und die ist teuer. Meine Decken sind Schlupfdecken d.h. vorne an der Brust zugenäht und ohne Gurte. Dafür aber beim Bauch länger. Eigentlich bräuchte ich nur die Rückenlänge von Nixe (wahrscheinlich 135 cm) und dann ginge es schon los.
Sonderwünsche (Farbe und Umrandung) bitte bekannt geben, ich mache dann eine Preiskalkulation.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 11.10.04, 14:14
Bini,
Ich lebe seit 20 Jahren in der USA und komme urspruenglich aus Kassel.

Zur zeit muessen wir maechtig Kondition trainieren, fuer das Saisonende in Californien, Temecula Galway Downs.
sind nur zur zeit ein wenig gehaendycaped da meine Gallopbahn immer noch schlammige stellen von den Regen hat.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 11.10.04, 14:17
Oh ja, Amgelika, das wäre lieb. ich glaube Nixe braucht 145 cm aber ich messe nochmal nach! Ich würde eine dunkle Decke haben wollen in dunklem blau oder grün. Ganz praktisch eben. Oder auch in einem gaaanz dunklen Rot.

Aus welchem Material würdest du die machen?

Ghost, Du hast dich also gut zurecht gefunden in USA? Bewundersnwert. Ich finde die ganzen Lebensumstände gewöhnungsbedürftig. gerade was die Finanzen angeht!
Wie verdienst du Dir denn deine brötchen?

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 11.10.04, 19:25
Naaaaaabend!

Genau Angelika,halt die Ohren steif,du schaffst das!!

Ich glaub ich könnte sowas niiiiie selber nähen *2ganzlinkeHändhab*.
Handwerklich und Basteltechnische Begabung geht gen null...
...genau wie mein "toter Daumen" (quasi das Gegenstück von nem grünen Daumen).
Oder hats von euch schon mal jemand geschafft nen Kaktus totzupflegen ::) 8)?!?

@Ghost
Warum hats  dich denn nach Amerika verschlagen (falls ich mal so indiskret fragen darf?)?
Find sowas aber toll!

@Bini
Viel Spass beim Faltenwegdüsen :D!!

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 12.10.04, 11:23
Oder hats von euch schon mal jemand geschafft nen Kaktus totzupflegen ::) 8)?!?

Jupp ich!...

Wollte auch mal eine Decke selber nähen... Hab dann aber aufgegeben... War mir zu viel Stoff für die Nähmaschine und mit der Hand nähen - dafür bin ich zu faul... ::)

Ghost, du bist schon seit 20 Jahren in Amerika? Ich würd auch so gerne mal hin... Wenigstens für nen Monat, wenn das Arbeitsamt es nur genehmigen würde *seufz*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 12.10.04, 12:52
wenns danach ginge möchte ich gerne für einige Zeit in den Kosovo!

Und mein Arbeitgeber gibt mir für die Zeit betsimmt unbezahlten urlaub und ich darf danach wiederkommen ::)
haha, welcher AG macht schon sowas? Obwohl da gibt es bestimmt welche!

Aber das arbeitsamt?

So ihr rennpferdebesitzer! Was gibt es Neues von der front?

Nixe läuft wieder wie ein Sahnetörtchen und ich freue mich schon auf samstag! Da gehe ich düsen. komme was da wolle!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 12.10.04, 13:16
Das Arbeitsamt muss dir das auch genehmigen... Wenn ich zum 1. nix neues finde kann ich nicht für nen Monat verreisen... Muss mir dann jeden "Urlaub" ausser Lande genehmigen lassen für den Fall, dass sie ja doch ein Jobangebot hätten... :-\
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 12.10.04, 13:37
Hallo Ihr Lieben! Bin sonst bei den Vollblütern und Jagdreitern und habe gerade diese Box entdeckt? Geht's hier nur um Traber  :( oder auch um Galopprennpferde  ;D? Denn nur zu letzterem könnte ich was beitragen ...  :D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 12.10.04, 15:32
Ich habe eine grosse waescherei und eine Strip Mal. Dann mache ich nebenher noch Geld mit Reituntericht und in dem ich Leuten ihre Pferde wieder gerade biege.
Zurecht gefunden natuerlich, blieb mir ja nichts anderes uebrig, hatte ja in D. alles aufgegeben.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 12.10.04, 16:18
Der Liebe wegen, Ghost ;) Sorry das ich neugierig bin und Du musst nicht drauf antworten aber interesssieren tut es mich schon..

Und was ist eine Strip Mal ???

Martina, zu den rennpferden gehören auch die Galloper und was heißt hier Traber :( und Galloper :)
Auch wenn hier mehr Galopprennpferd wären als Traber fände ich es schön... ;D

Ghost hat zum Beipsiel eine Viertel-MeilenRennmaschine in eine Querfeldeinrennmaschine umgepolt. 8)

Du siehst hier ist alles vertreten.Erzähl mal von Deinem Pferd!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 12.10.04, 17:03
Eigentlich war das alles garnicht so geplant. Ich hatte aber die Idee, dass es eigentlich recht schick sein koennte zu Pferd die USA zu durchqueren, naja das habe ich dann auch gemacht, New York - Los Angeles, danach wusste ich nicht was ich tun sollte. Also habe ich wieder meine Pferde gesattelt und habe dann die Sued - Nord, entlang der Kontinentalen Wasserscheide gemacht.
Nach 3 Jahren und 11.000 Meilen hatte ich es endlich aus meinem System.
Nur hatte ich jetzt das kleine Problem, dass ich nicht mehr in die Enge von D. reinpasste. Also bin ich hier geblieben.

Ne Strip Mal ist ein kleines Einkaufszentrum.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 13.10.04, 08:13
Hallo Bini & Co.!
Also, wir haben z.Zt. eine 13j. xx-Stute, die für uns früher sehr erfolgreich Jagdrennen gelaufen ist, und einen selbst gezogenen 7j. xx-Wallach. Ende 2000 haben wir unseren Rennstall geschlossen und reiten jetzt nur noch zum Spaßvergnügen jeden Tag im Gelände und am Wochenende Schleppjagden.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 13.10.04, 14:09
Hi !
Martina wir haben unseren Jazzi als Jährling gekauft und bis Herbst 2003 auch laufen lassen und teielweise selbst trainiert. Dann wars halt mit der Gesundheit vorbei und jetzt ist er Freizeitpferd mit viel Freizeit ;) Einen neuen Traber gibts nicht mehr, sonst müßten wir Jazzi hergeben, was wir eigentlich nicht wollen. Somit ist wieder ein Besitzer von der Rennbahn weg  ;)
Warum habt Ihr euren Rennstall geschlossen?
ghost - glaub ich schon, dass es nach so einer Reise ins Land der vielen Möglichkeiten niemand juckt wieder nach D oder auch nach A zurückzukehren  ;) und ausserdem scheinst Du ja jetzt Geld zu scheffeln  ;) mit einer kleinen Strip Mal
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 14.10.04, 07:57
Hei JazzDancer,
och, wir haben unseren Stall als "Familienbetrieb" geführt und im Laufe der Zeit wurde mein GöGa immer schwerer und konnte daher keine schnellen Arbeiten mehr reiten. Mit den alten Pferden ging das noch, mit denen konnte ich allein auf die Bahn, aber die jüngeren brauchten doch zumindest ein zweites Pferd, das mitgeht. Und mit fremden Reitern haben wir keine guten Erfahrungen gemacht. Dann kam noch ein Umzug hinzu (und nicht mehr ganz so optimale Haltungsmöglichkeiten (für Rennpferde)) ... also alles in allem, wir konnten nicht mehr unseren (zugegeben sehr hohen) Ansprüchen entsprechend trainieren. Und nach erst ca. 15 - 20 Jahren Turniersport und dann 15 Jahre Galopprennen mag man's auch mal ein wenig ruhiger angehen lassen ...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.10.04, 08:11
Ghost, wovon lebt man, wenn man 3 Jahre durch die Gegend reitet ???

Martina, glaub ich geren, daß man irgendwann keine Lust mehr hat. Solange der Partner mitzieht geht es ja noch aber dann.

Nixe wurde nur trainiert. Sie hat für Rennen nicht die nötige Härte!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 09:16
Martina, mein GG ist auch selbst Rennen gefahren. Aber bei den Trabern ist es wurscht, wie schwer man ist (GG hat 88 kg - also Normalgewichtig  ;) ). Wir haben jetzt 10 Jahre Trabrennen hinter uns und sind ganz froh, dem Ganzen den Rücken zu kehren  ;) a) Geld, b) Zeit (wir haben 2 Kid´s) c) die Rennen werden immer schneller und ohne ständiger medizinischer Hilfe (wie auch immer) ist man immer bei den Letzten. Daher - no Trabrennen  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.10.04, 10:36
Medizinische Hilfe ??? Wieso müssen denn die Pferde, die Rennen gehen, immer was haben?

Zeigt das nicht, daß ein Rennen eine Überbeanspruchung ist. ich stelle die Frage jetzt nicht bezüglich Jazzi sondern ganz allgemein!
Ständig Verletzungen an dem Beinen, Überbeanspruchung der sehnen , Verspannungen etc.?!

Gibt es Pferde, die rennen laufen und noch nie einen Tierarzt benötigt haben ausser für Impfung usw.?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 14.10.04, 11:27
Gibt es Pferde, die rennen laufen und noch nie einen Tierarzt benötigt haben ausser für Impfung usw.?

Ich glaub die sind selten...

Bei Grendel im Stall findest du keine davon... Mal davon ab ist der Sport in Deutschland echt durch... Fast jedes Pferd, dass seine Leistung nicht ganz erreicht wird irgendwie "behandelt" oder verlässt die Bahn (wohin auch immer)

Wie sieht das bei Euch aus Angelika?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.10.04, 12:15
Genau wir wollen da jetzt mal Staments von den Profi´s, die sich auskennen...Galopper wie Traber-Leut :)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 14.10.04, 12:20
Also ich habe erlebt, daß es Pferde gibt, die praktisch nie einen TA gesehen haben und gelaufen sind und gelaufen sind - aber das waren Koppeltiger, die ab und wann mal vom Besitzer abgekratzt wurden, und wo irgendwelche Blessuren nicht bemerkt wurden (unterm Dreck). Aber die hatten auch nichts! Ich habe meine Pferde gehütet. Darauf geschaut, das regelmäßig beschlagen wurde, Futter paßt, nicht naß auf die Koppel stelle usw. - Ich hätte mir vielleicht einfach weniger darum scheren sollen und die hätten auch nie was gehabt :-X
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 12:24
Bini, also medizinische Hilfe ist schon mal angefangen vom Röntgen, Chip entfernen, über Zusatzfutter für Knochenaufbau (ist ja noch normal), Muskelaufbau (derzeit ist wieder Anabolika in, was ich so gehört habe), Gelenksinjektionen mit Eigenflüssigkeit (einem Gelenk wird Flüssigkeit entzogen, ins "Verbrauchte Gelenk" eingespritzt), Cortisongaben, blistern, all die unguten Sachen halt.
Als wir mit Trabern angefangen haben, sind eigentlich die meisten Pferde ohne irgendwas gelaufen. Jazzi war nur geimpft und halt der TA da wenn verkühlt. Muskelaufbau war Arbeit, Arbeit, Arbeit - also ganz natürlich. Aber in den letzten Jahren sind die Bahnzeiten schneller, das Startalter erhöht worden, die Pferde dementsprechend mehr verbraucht und daher mehr medizinische Hilfe notwendig. Jetzt werden schon 2-Jährigen Gelenksinjektionen gegeben, weil jetzt schon kaputt. Hier hört sich alles auf.
Mir Eröffnung der neuen Rennbahn in Ö sind die Zeiten gigantisch schnell (was auf die gute Bodenbeschaffenheit zurückzuführen ist) und noch mehr Rennen zu bestreiten (was natürlich auf die Substanz geht und das Pferd noch mehr verbraucht), aber auch die Haltung wesentlich verbessert (Schrittmaschine, Koppeln, Paddocks). Doch auch die neue Rennbahn hat ihre Schattenseiten - die Einstreu, die verpflichtend genommen werden muss - ist angeblich schlecht für die Lungen, weil so extrem staubig, dass hier wieder massiv medizinisch eingegriffen werden muss.
Also siehst Du, ohne TA geht eigentlich nix mehr.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.10.04, 12:25
Dann sollte man es wirklich lieber lassen, oder.... :'(
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 12:32
Tja, Bini, das ist halt meine Meinung, kenne einige Menschen, die das Ganze mitmachen und gutheißen, egal ob´s der Gaul aushält oder nicht - jetzt ist er hin - aber ist wurscht - ist eh nur gepachtet. Gunni weißt eh, wen ich meine, aber bitte bloß den Namen nicht nennen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 14.10.04, 12:38
Tja, Bini, das ist halt meine Meinung, kenne einige Menschen, die das Ganze mitmachen und gutheißen, egal ob´s der Gaul aushält oder nicht - jetzt ist er hin - aber ist wurscht - ist eh nur gepachtet. Gunni weißt eh, wen ich meine, aber bitte bloß den Namen nicht nennen.

So was finde ich immer traurig...

Habe es in den großen Ställen auch oft bemerkt...

So nach dem Motto: ich hab 80 eigene Pferde, was schert mich da das eine... (Eine ständig kolikende Mutterstute durfte nicht mehr behandelt werden, da es ja angeblich eh nix nützen würde :-[)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 14.10.04, 13:17
Nee, Bini, so war das nicht. GöGa hat natürlich noch voll mitgemacht, dressurmäßige Arbeit, langsame Canter und Stall usw., aber eben die schnellen Galopps auf der Bahn gingen nicht mehr. ... Medizinische Hilfe ... tja, man schaut halt, dass ein Rennpferd möglichst schnell wieder auf den Beinen ist, wo man es beim Hobbypferd vielleicht erst mal mit Koppel versucht. Aber in der Reit- und Hobbypferdeszene sieht es verletzungsmäßig eigentlich zu meinem Erstaunen auch nicht viel anders aus als bei UNSEREN Rennpferden (na ja, vielleicht haben wir sie auch sorgsamer behandelt). Und Überbeanspruchung ... nicht direkt ... aber es geht schon an die Leistungsgrenze und da treten schon Probleme auf, die man behandeln muss (auch weil sie dem kundigen Auge sofort auffallen). Im Turnierbereich und erst recht nicht im Freizeitbereich sind die Anforderungen ja sehr viel geringer. Aber man will ja das Beste für’s Pferd, also wird da auch schneller mal ein TA geholt, schau mal z.B. bei den Fußballern, da reist ein eigener Arzt, Pysiotherapeut, Masseur und was weiss ich nicht alles mit, um die Jungs fit zu halten. Das ist eben Profi-Sport. Und genau so muss man auch den Rennsport sehen. Kleines Weh-wehchen kann, unbehandelt, eine große Wirkung zeigen.

Hallo Jazzi, ups, bei den Trabern geht’s ja zu ... wild ... ich gebe allerdings zu, dass ich beim Galoppsport auch wirklich bei einer Super-Trainerin gelernt habe und im eigenen Betrieb dann auch noch ihre Fehler vermieden habe und unsere eigenen Ideen verwirklicht habe. Das Ergebnis waren Siege mit Pferden, die andere Trainer aufgegeben hatten, und später putzmuntere Freizeitpferde.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.10.04, 13:21
Erzähl doch mal mehr davon Martina. das interessiert mich. Die sind Freizeitpferde geworden? lso verkauft an Privatleute?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 13:42
Martina, so wie ich gehört habe, gehts bei den Galoppern ähnlich zu  :-\ und wie Du schon sagst, bei einem Rennpferd fällt halt schon früher auf, wenn was nicht stimmt und holt den TA schneller. Der Vorteil bei Euch ist, dass im Winter Saisonruhe ist, bei den Trabern wird weitergestartet. Egal ob Schnee oder Eis, da kommen dann gscheite Stollen drauf und Harnstoff auf die Bahn, damit sie halbwegs laufen können - der Untergrund ist aber so pickelhart, das die Schritte sich wie Schüsse anhören.
Wir haben mit der Zeit die Osteopathin regelmäßig draufschauen lassen und den Akupunkteur. Aber im Endeffekt, hilft wirklich nur der schulmedizinische Hammer  :-X Dabei war Jazzi eh einer der Wenigen, die den Ta selten gesehen haben und auf der Koppel seiner Gesundung entgegen gesehen hat (u.a. weil bei uns finanziell auch mal ein Engpass war).
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.10.04, 13:47
Mir graut es Leute......Sprotler ob Tier oder Mensch. irgendwie tut mir beudes leid :-\
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 13:51
Tja, das ist auch ein Grund, warum wir keinen Traber mehr wollen. Ausserdem will mein GG lieber was gemütliches zum Ausreiten :D stressfrei seine Freizeit verbringen. Obwohl das Rennen fahren viel Spaß gemacht hat - aber das Rundherum halt zum kotzen war.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 14.10.04, 13:54
Ja Bini, z.B. einer ging später erfolgreich S-Dressur, einer läuft derzeit Vielseitigkeit Kl. L, einer führt Wanderritte und die anderen sind eben jetzt als Hobbypferde im Einsatz. Für einen, den wir gegen Schutzvertrag abgegeben hatten, suchen wir derzeit noch jemanden.

Tja, JD, deshalb haben wir unsere Pferde selbst gehalten und trainiert! Kompromisse beim Trainer (außer dem einen, den wir uns nicht leisten konnten), kamen nicht in Frage.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 13:59
Wir habens ja am Schluß ebenfalls so gehalten und einen Spitzenfahrer draufgesetzt. Und siehe da, Jazzi hat am Ende seiner Karriere die besten Ergebnisse erzielt und das mit Chip und Arthose. wie wäre er wohl gewesen, hätten wir von Anfang an alles selbst gemacht und nur den Fahrer fahren lassen. Aber wir haben halt auch erst mit der Zeit dazugelernt und jetzt mit Abstand betrachtet - sich viel zu viel beeinflussen lassen. Bzw. ich hatte schon Ahnung von dem Ganzen nur mein GG dachte immer, dass der Trainer, der das ja seit Jahren macht, nichts falsches tue und ich sozusagen nur rumspinne.Tja, er hat seine Meinung revidiert und mir nach Jazzis Erfolgen recht gegeben und bereut, dass er nicht viel früher auf mich gehört hat.
Aber einen wirklich kooperativen Trabertrainer hab ich noch nicht gesehen  ;) vielleicht habt ihr da doch ein paar Vorteile.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 14.10.04, 14:05
Hei Jazzdancer, wir hatten ja den Vorteil über bereits 20jährige Pferdeerfahrung zu verfügen, da macht einem keiner so leicht ein A für ein U vor. Und, ich glaube bei Trabern ist es anders, bei den Galopprennpferden muß das Pferd bei einem lizensierten Trainer stehn und von ihm trainiert und gemanagt werden. Mein Mann hat dann selbst die Trainerprüfung gemacht, damit wir trainieren konnten.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 14:08
Martina, wir sind seit ca. 11 Jahren auf der Rennbahn unterwegs. Mein GG hat die Amateulizenz, aber ansonsten waren wir halt vom Trainer abhängig  >:( JETZT macht mir niemand mehr was vor !
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 14.10.04, 14:18
Hallo JD,
erklär' mir das doch bitte mal ... oder meinst Du, er hatte die Lizenz als Fahrer (wie ich z.B. als Reiter) und Ihr mußtet für's Training einen Trainer (wie meinen Mann) haben?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 14:22
Also in Ö ist das so. Man braucht einen Trainer, unter dessen Namen das Pferd startet. Dann gibt es die Amateure, dass sind meistens Besitzer die dann ausgesuchte Rennen starten dürfen, wo nur Amateure daran teilnehmen (Amateurrennen) und so eine Lizenz hat mein Mann. D.h. er ist mit Jazzi gestartet und Rennen gefahren - aber halt nur bestimmte Rennen. Und wenn man ein Pech hat und das ganze Monat kein Amateurrennen genau für diese Startsumme ausgeschrieben ist, muss man den Trainer starten lassen.
Darum ist man vom Gutdünken des Trainers abhängig.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 14.10.04, 14:29
Das ist ja interessant! Also, verstehe ich das richtig: Der Amateur darf bei Euch sein eigenes Pferd trainieren, im Rennen fahren und als Trainer auftreten, das aber nur in Amateurrennen? Und daneben gibt es die "normalen" Rennen, in denen nur Profi-Trainer und Fahrer starten lassen dürfen? Und das dann gleichzeitig mit dem selben Pferd im gleichen Zeitraum? Habt Ihr da keine Problem mit "ungeklärten" Trainingsverhältnissen? Bei uns gibt's so was nicht, in etwa vielleicht vergleichbar allenfalls die Kombination Amateurrennreiter, Besitzertrainer und eigenes Pferd. Die dürfen aber dann in allen Rennen starten und nicht unter einem weiteren Trainer.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 14.10.04, 14:55
Hä???
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 14.10.04, 17:05
Martina, nein, mein Mann ist kein Trainer - bei uns gibt es keine Amateurtrainerlizenz. Er darf einfach bestimmte Rennen fahren, aber unter dem Namen von Trainer X. Versuche es kurz mal darzustellen:
Trainer - trainiert Pferd, fährt es in den Rennen, beschlägt es meist selbst, entscheidet welche Rennen zu starten sind, was zu bezahlen ist, ob der TA fällig ist etc.
Besitzer - zahlt und hält hoffentlich den Mund ;) und äußert keine Wünsche
Amateur - ist ein Besitzer der eine Prüfung abgelegt hat um bestimmte Rennen (Amateurrennen) fahren darf und
 a) wenn er es sich mit dem Trainer gut steht, ein bestimmtes Mitspracherecht beim Startmanagement hat bzw.
b) sein Pferd privat untergebracht hat und unter der Woche selbst einspannt und bewegt um dann am WE sein Pferd in den Amateurrennen startet bzw. dem Trainer zum starten bringt. Allerdings sollte dann eine Dopingprobe positiv sein, dann kann natürlich der Trainer alle Vorwürfe von sich weisen, bekommt trotzdem eine Strafe.
Wir haben eine Zeit lang Variante a gehabt und sind dann zu Variante B übergewechselt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 14.10.04, 19:55
Doofe Frage einer Rennsport-Interessierten:

Bei den Trabern ist es also üblich, daß der Trainer auch selbst Rennen fährt? Bei den Galoppern ist das ja wohl grundlegend anders, der Trainer trainiert und der Jockey reitet, oder gibts da auch "Doppelrollen"?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 15.10.04, 08:45
Bei den Trabern ist das Gewicht egal, da gibts Leute die wiegen nass 50 kg und andere über die 150 kg. Natürlich ist das Pferd dadurch gehandicapt aber eher durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit des schwereren Fahrers. Daher fährt auch der Trainer die Rennen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 15.10.04, 13:06
Bini, wieso "HÄ"?

JazzDancer, das ist aber interessant. Ich denke aber in der Praxis ein wenig verwirrend (wahrscheinlich aber nur für mich ;-)).

BeaglePetra,
beim Galopprennen gibt es:
a) (Profi-)Rennreiter (Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten) (ab dem 50. Sieg „Jockey“ genannt), die dürfen nur reiten, aber nicht trainieren oder eigene Rennpferde haben.
b) (Profi-)Trainer (Pferdewirtschaftsmeister Schwerpunkt Galopprenntraining), die keine Rennen reiten dürfen.
c) Besitzer-Trainer (langjährige Erfahrung im Sport, Lehrgänge und Prüfung), dürfen nur eigene Pferde oder die von Verwandten trainieren und auch Rennen reiten.
d) Amateur-Rennreiter (langjährige Erfahrung im Sport, Lehrgänge und Prüfung) dürfen Rennen reiten und eigene Pferde haben (die sie auch selbst trainieren dürfen, wenn sie Besitzertrainer sind).

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 15.10.04, 13:31
beim Galopprennen gibt es:
a) (Profi-)Rennreiter (Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten) (ab dem 50. Sieg „Jockey“ genannt), die dürfen nur reiten, aber nicht trainieren oder eigene Rennpferde haben.
b) (Profi-)Trainer (Pferdewirtschaftsmeister Schwerpunkt Galopprenntraining), die keine Rennen reiten dürfen.
c) Besitzer-Trainer (langjährige Erfahrung im Sport, Lehrgänge und Prüfung), dürfen nur eigene Pferde oder die von Verwandten trainieren und auch Rennen reiten.
d) Amateur-Rennreiter (langjährige Erfahrung im Sport, Lehrgänge und Prüfung) dürfen Rennen reiten und eigene Pferde haben (die sie auch selbst trainieren dürfen, wenn sie Besitzertrainer sind).

Also dass man Pferdewirtschaftsmeister sein muss um Profitrainer zu werden finde ich gut... Ob man es bei den Trabern sein muss weiß ich nicht... Glaub aber nicht...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 15.10.04, 13:42
Martina, unsere Amateure sind wie Eure nur haben wir keine Besitzertrainerlizenz.
Bei uns gibt es viele Besitzer, die seit mehr als 20 Jahren ihre Pferde selbst trainieren und nur einen Scheintrainer haben. Diese würden die Besitzertrainerlizenz sicher begrüssen - aber bei uns sind sie im Rennverein sehr stur  ::) da gibts nix ausser der Norm.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 15.10.04, 13:49
Hä weil ich nix mehr verstanden habe aber die Erklärungen folgten auf dem Fuße ;)

Wie schnell ist denn so ein galloper Km/h mässig? Und wie schnell ein Traber!
Sind da schonmal Pferde gegeneinander gestartet?

Ich denke mal gegen einen Galloper hat ein Traber keine Chance oder?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 15.10.04, 14:08
Bini,
wie man 3 jahre durch die gegenreiten kann, in dem man eine Sponsor hat.

Keine Ahnung wie schnell Traber sind weiss ich nicht. Harlekin kann aus dem stand bis auf rund 75 km/h beschleunigen, ist ein wenig langsamer geworden seit dem sie die Muskeln fuer die Vielseitigkeit entwickelt hat.
1000 meter schaft sie in 55 sekunden, bischen mehr als 60km/h.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 15.10.04, 14:20
   :o

Habt ihr ihre Zeit auf der bahn gestoppt?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 15.10.04, 14:21
Als mein Traber die 2 male mit dem Sulky ab gehauen ist sind wir auch im 4. Gang hinterher gefahren... War also auch um die 60 Km/H... :-X

Edit: aber er ist galoppiert.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 15.10.04, 14:27
Hei Bini,
ich glaube, da wird man keine vernünftige Aussage zu machen können, da das alles auf die Distanzen ankommt. Z.B. wie Ghost schreibt, kann der antrittsstarke Quarter (war doch richtig?) auf ganz kurze Distanz eine irrsinnige Geschwindigkeit erreichen (daher m.W. der Name ... von Quartermile, nicht?) und jeden Galopper oder Traber stehen lassen, die ihn dann aber z.B. bei 2.000 m wieder locker überholen. Vielleicht kann man die Rennzeiten über die gleiche Distanz mal vergleichen ...? Ich bin aber kein Statistiker und kann damit auf die Schnelle nicht dienen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 15.10.04, 14:39
Aber ein Traber, ein Quarter und ein Galloper auf einer Distanz von 1.500 m....

Wer wird da wohl gewinnen? Wahrscheinlich der galloper

Ich brenne auf einen solchen Test!

Wer hat Pferd und kommt nach Iffezheim zum Bauernrennen auf die Bahn? ::) ::)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 15.10.04, 14:49
Beim Quarter hängt es auch davon ab, wieviel Vollblut drin ist. Der Rennbahnquarter hat ne ganze Menge davon, eher fast kein Quarterblut mehr, ist nicht mit nem Reiner oder Cutter zu vergleichen.

Schade dass Baden-Baden so weit weg ist, so was würde ich auch gern mal mitmachen. Wenn sichs einrichten läßt, dann will ich mit meiner Paint im nächsten Jahr ab und an mal nach Neuss auf die Rennbahn, da dürfen ja Dienstags gegen einen kleinen Obulus alle ihr Pferd mal laufen lassen. Und bei Köln hockt ein QH-Züchter, Klaus Porth, der sich aktiv für QH-Rennen einsetzt, früher zumindest konnte man da mal hin zu gemeinschaftlichen Trainings. Ich hab erst einmal ein QH-Rennen gesehen, letzten Dezember in Neuss. War aber leider auf der Sandbahn, also zweite Reihe, man konnte die Pferde hinter den Rails und Reklameschildern kaum sehen, schade. Aber das Tempo war enorm, waren 300 m.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 15.10.04, 14:51
Hallo Bini,

das halte ich aber nicht für aussagefähig ... aber just for fun ... vielleicht findet sich ja ein, der mitmacht ...

Ich würde meine Pferde dafür allerdings nicht hergeben (weder die in Rennkondition (die brauchen ihre Kraft fürs Geldverdienen) noch die "Ruheständler", die a) nicht mehr entsprechend trainiert sind und b) mit normalem Gewicht auf dem Buckel Schaden nehmen können.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 15.10.04, 14:55
Ruheständler mit normalem gewicht auf dem Buckel?? Was fasst Du denn unter Ruhegeständler? Ich fasse unter Ruheständler ja Pferde, die nicht mehr geritten werden können aber Du könntest ja auch Renn-Ruheständler meinen.

Also entweder es laufen nur Pferde in rennbahnkondi mit oder nur Freizeitpferde. Alles andere wäre unfair.

Aber es war nur zum Spaß gesagt!

Ich würde euch soweiso alle abhängen ;D ::)*lachtod*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 15.10.04, 14:56
bei den Quarters gibt es ja auch verschiedene Distanzen.
200 meter, 440 und bis 980 meter.
Juan Bob ist die 980 in 44 Sekunden gelaufen.

Mit Harlekin habe ich vor 3 Wochen Speedtraining gemacht und gestopt. 4250 Meter in 5:35.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 15.10.04, 14:56
Hi !
Also Tino ging unterm Sattel im Galopp ca. 55 km/h dahinter Jazzi im Wagen. Am Wagen war ein Geschwindigkeitsmesser (so einer für Fahrräder) befestigt, daher wissen wir die Zeit.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 15.10.04, 14:59
Und beide liefen Full Speed oder hätte Jazzi noch schneller gekonnt?


Ghost, wo machst Du sowas denn? habt ihr solch lange Strecken freie Bahn im gelände? Na, Amiland eben! In deustchland gibt es sowas nicht oder kaum *heul*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 15.10.04, 15:04
Ooooooooch Bini habe eben meine eigene Gallopbahn, einmal rum sind 750 meter, haelfte den Berg rauf und haelfte runter, immer ums Feld rum
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 15.10.04, 15:11
Hei Bini,

okay, also ganz genau ;-)): Ich meine Rennbahn-„Ruheständler“, also Ex-Rennpferde, die zu „normalen“ Reitpferden umgeschult wurden. Solche Pferde haben natürlich noch fast das Potential von früher und mit dem nötigen Adrenalin auf einer Rennbahn ... und dann mit z.B. 80 kg „zu tragendem Gewicht“ (das den Tatendrang nicht so recht im Zaume halten kann) ... da ist ein Schaden fast schon vorprogrammiert.

Aber vielleicht im Rahmen von „Wetten dass ...?“, da finden sich sicherlich Trainer, die fitte Pferde zur Verfügung stellen. Also los, schreib’ mal an den Gottschalk J!

Was hast Du denn eigentlich für ein Pferd (habe mich ehrlich gesagt, jetzt nicht durch die 15 Seiten durchgelesen)?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 15.10.04, 15:28
Ein im Vollbluttyp stehendes Traberstütchen!

Ist eher ein Steher! Sie entwickelt ihre Maximalgeschwindigkeit erst auf ner längeren Strecke.

Ich kann sie dann leider auch nicht von 100 auf nulll bremsen aber ich habe auch ein paar längere Wege in meiner nähe, wo sie mal Full Speed laufen darf.

Das braucht sie ab und zu.

Ich gehe natürlich nicht immer im Gelände brettern aber ab und zu muss es schonmal sein.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 15.10.04, 15:51
Hallo Bini,
unsere Ex-Rennpferde kann man mittlerweile wirklich am durchhängenden Zügel über jeden Stoppelacker o.ä. reiten (Ausnahmen bestätigen die Regel  ;D). Aber sie genießen es immer wieder, z.B. auf der Jagd mal richtig hinter den Hunden herfetzen zu dürfen!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 15.10.04, 23:06
Hach, mit durchhängenden Zügel über ein Stoppelfeld - schön - kann ich auch, aber mein guter würde nur volle Kanne dahinrasen, ohne Rücksicht auf sich selbst.
Manchmal ist es ein jammer, daß er so ein Nerverl ist :-[ :-\
Schnell ist er auf jeden Fall, aber da er nun 20 ist, versuche ich das Hirn zu sein (bzw. seines) - sonst würde er den ganzen Ausritt nur galoppieren und am nächsten Tag täten ihm die Haxen wohl weh, und bald wäre er total platt. Nö, nö
Aber ich habe mir geschworen, mein nächstes Pferd (irgendwann mal) wird ein total cooles, nervenstarkes Pferd (und wieso glaube ich daß Jazzi hier schallend lacht?!?!?!) - im Frühling meinte mein Trainer (ich durfte mal wieder ein pferdchen bei ihm schnellfahren ;D) zu mir, daß all meine Pferde eigendlich alle ziemlich ein Rad ab hatten.
Na was solls - und alle habens einen tollen Charakter gehabt (haben ihn eigentlich noch immer, hoffe ich doch!)

@jazzi: ich werde doch keine Namen nennen (*undwiederkopfschüttelüberdieseperson* Pferd schon retour gegangen?)

@ghost: beeindruckende Bilder! *ichselbstnichtdiesenmuthabe*

Habe mir auch noch die vorigen Beiträge durchgelesen.
War bis 1999 auch Amateurfahrerin (Traber/Österreich). Ich habe meine Pferde selbst trainiert (meist unter dem Sattel) und zur schnellen Arbeit nach Wien gebracht (entweder selbst gefahren od. Trainer) Warum ich jetzt nicht mehr fahre - Kein Rennpferd mehr. Zu wenig Zeit. Und meinen alten Angi kann ich nicht hergeben, habe ihn doch schon über 16 Jahre ::)
Es stimmt schon wie Jazzi sagt, es gibt keinen perfekten Trainer. Ich hatte den gleichen Trainer wie sie, aber nie diese Probleme. Vielleicht weil ich meine Pferde von haus aus fast nur zu den Rennen auf die Bahn gebracht habe, konnte sich so ein Interessenskonflikt nicht aufbauen. Ich ärgere mich über den Wiener Rennverein wg. total veraltete Ansichten und Regeln. (Die sind nämlich auch Schuld, daß ich nimmer fahren kann >:()

LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 16.10.04, 17:49
Hi ihr!

Pah,ein eigenes Thema nur für die "Renner"...das ist doch mal was ;D!!

Hab eure "Erfahrungsberichte" interessiert verfolgt,ist ja echt spannend.
Ich glaub als "Freizeitfuzzi" ;D kann man sich so gar nicht vorstellen was so hintzer den Kulissen abgehen kann (natürlich oder besser hoffentlich nicht überall)!

Vor allen Dingen finde ich es tol, dass viele wohl ihr Exrennpferd behalten haben und es nimmer hergeben mögen.Oder für einen guten Platz gesorgt haben.Und dafür eher auf den aktiven Rennsport verzichten.
Das sollte man mal manchen Turnierreitern sagen ::)!

Naja,erzählt mal weiter... :D!!

Liebe Grüße
Dani

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 16.10.04, 18:36
Gunni, da hast Du wohl recht, Du warst nie vom Trainer abhängig. Aber Du weist ja wie es war, Günter hat eine Firma aufgebaut, ich zuerst hochschwanger, dann mit 2 Kinder von denen eines ein Baby, das Andere besondere Fürsorge und Zeit -  da blieb uns nix anderes übrig. Und als es wieder ging, haben wir ihn eh geholt, da wars dann aber zu spät.
Pferd ging noch nicht zurück und die Neuigkeiten erzähl ich Dir nächstes WE.
Bini, ein bisserl wär schon noch gegangen, aber die Strecke wäre dann zu kurz gewesen und bei dem Tempo braucht man schon einen gewissen Bremsweg  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 16.10.04, 23:12
Hallo,
Bremsweg gefällt mir ;D (ich hätte auch manchmal gerne einen Schleppanker, Bremsschirm oder ähnliches mit ::))
Heute nur lausiger Regen, Pferdchen haben sich auf der Koppel in der Hütte untergestellt und ich habe am abend nur kosmetische Eingriffe vorgenommen (Putzen, Hufe machen, Schweif waschen - hach er genießt es, wenn man ihn schön macht - ist ein eitler Geck 8))

Die Rennbahnzeit habe ich nicht so schlimm in Erinnerung, eher sehr streßig. Aber was da im Hintergrund auf Kosten der Pferde abgeht ist halt schon ein Jammer. Aber das ist wohl überall so im Pferdesport. Schade
Solange es meinem Pferden gutging, wurde gestartet. Als der eine anfing Lungenblutungen zu bekommen (immer nach starker Arbeit :'() wurde er pensioniert - ist heute 20 und ist geradezu wiederlich fit :D, Der andere hatte keine Bock mehr und nach einer Verletzungspause (nicht Trabrennbahn bedingt) wurde er ebenso pensioniert - geht heute fast L und ist 18 Jahre alt. Die nächsten 2 hatte ich leider nur gepachtet. Der Wallach war durch Aufzuchtmängel nicht hart genug und ist heute irgendwo ein glückliches Freizeitpferd (ich hoffe es inständig) und die Stute bekam immer wieder Atemwegsentzündungen und habe ich auch aufgehört. Sie soll in die Zucht gegangen sein. Mir tut es heute noch leid, daß es mir nicht auf Dauer möglich war 2 Pferde zu erhalten.
@Jazzi: schon sehr neugierig auf Neuigkeiten bin
LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 17.10.04, 05:17
traber ich bin Tunierreiter mit Ex-Rennsemeln und bei mir gehen die in die Rente und die Leute, Top Leute, die ich in meiner Sparte kenne, suchen entweder gute zu Hause oder nehmen die Muehe und die Kosten auf sich sie als Rentner zu haben.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 17.10.04, 13:55
Lubngenbluten?

Woher kommt der? zu hoher Blutdurck durch Überanstrengung? Sea Cove hat das auch... Wie ist das, wenn er sich jetzt anstrengt? Blutets dann auch wieder?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 17.10.04, 15:42
Moin moin!

@Ghost

War ja auch nicht allgemein auf alle Turnierreiter bezogen,halt nur auf manche ;)!
Deine Einstellung find ich prima!

Ist es bei euch allgemein betrachtet üblich die "alten Hasen" zu behalten und als Rentner laufen zu lassen?
Oder nur bei den Leuten mit denen du so zu tun hast?

Sooo...Pferdi ist schon bewegt und versorgt und ich werd jetzt den Rest des Sonntags genießen :D!

LG
Dani
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 17.10.04, 21:40
Lubngenbluten?

Woher kommt der? zu hoher Blutdurck durch Überanstrengung? Sea Cove hat das auch... Wie ist das, wenn er sich jetzt anstrengt? Blutets dann auch wieder?

Kommt meines Wissens durch Schädigung der Lungenbläschen -  Mr.Spock wurde vorher leider nicht immer optimal gehalten und da wurde unter Umständen eine Verkühlung übersehen.  Hätte ich ihn weitergestartet, wäre er über kurz oder lang dämpfig geworden. Tja und so wurde er frühpensioniert. Heute mit 20 hat er keine Probleme mehr mit der Lunge. Liegt aber auch daran, daß meine Freundin sich aufopfernd um ihn kümmert (hüstelt er mal, wird sofort der Inhalator geholt ::)). Außerdem überbelastet sie ihn nicht. Dank dieser Pflege ist seine Lunge kaum ein Problem, auch seine Allergien hat sie im Griff. einzig allein bekommt er immer wieder hinten ein Hufabzeß. Dort war auch immer wieder ein Hufriß (tritt eines anderen Pferdes - Kronsaum verletzt >:(). Besser als bei meiner Freundin hätte er es nicht treffen können.

LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 18.10.04, 10:30
Welcher Bilder von Ghost meintest Du denn Gunni?

Nixe hat gestern ganz brav ein Mädel durch die Gegend getragen. Sie ist 17 und war so glücklich nach dem Reiten! Sie ist psychisch ein wenig angefressen und ich hoffe, daß sie übers Pferd wieder fröhlicher wird.
Und es klappt!!!! Die mutter ist total dankbar und ich bin meinem Pferd sowas von dankbar! Drückt die Daumen, daß es weiterhin klappt mit den Beiden!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 18.10.04, 11:46
@Bini
Na da wo er einen Link reingestellt hat. Fotos von ihn mit Hoppas über gewaltige Hindernisse (da wo mein Pferd eher drunterkrabbeln würde ;D) Schon ziemlich weit vorne von unserer Box

LG
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 18.10.04, 12:24
Oh ja die sind toll was?!!!!!!!!!!!!!!!!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 20.10.04, 08:37
Hallo ihr lieben Rennpefrde,

wo seid ihr denn alle?

Ghost ist bestimmt wieder unterwegs auf Turnieren! Ist ja eh 7 Stundne zurück aber das er gar nicht schreibt???

Martina, wo bist Du denn?

Gunni, Angelika,Traber...?


Tja ich bin meine Traberin zwar ausgeritten letzte Woche aber richtig fetzen ging nicht, weil eine Bekannte dabei wra und die wollte nicht! Dafür ist sie dauernd im renntrab vor mir her. Sie hat keinen Traber aber das Tier rennt sich im Trab immer furchtbar eines ab. Ich traber eher langsamer, da Nixe etwas auf ihre Füße achten soll. Nur im Gallop machen wir Tempo!
Gallop soll ja auch seh gut für dne Rücken und alles sein.

Leider konnt ich ihre Geschwindigkeit bisher nicht messen. habt ihr eine Idee wie ich das auf einem feldweg machen kann? Kann ja keiner im Auto hinterher fahren...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 20.10.04, 09:04
Bini, bin bisserl im Stress  ;) Fahrrad mit Tachometer, sollte funktionieren. Wir hatten so einen auf unserem Jogger.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 20.10.04, 09:47
Äh, der Feldweg ist nicht befestigt. es sollte also schwierig werden mit einem Fahrrad hinterherzukommen.Das Pferd hat da einfach einen deutlichen Vorteil ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 20.10.04, 12:08
Ich habe ein paar Bildlein in unsere neue Foddobox gestellt.
 :-*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 20.10.04, 12:34
Hei Bini ... Sie haben gerufen? ... Hier bin ich!  ;D

Bei mir nix Neues, mein "reitbarer Untersatz" hoppelt weiter mit seiner Knochenhautentzündung auf der Koppel herum und versaut mir die Jagdsaison ..  >:(, dafür "darf" ich die Konditionsarbeit mit GöGa's Pferd machen ...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 20.10.04, 12:47
Bini, DAS stelle ich mir unter einem gut gerittenen Traber vor  :D Gratuliere, war sicher harte Arbeit  ;) Jazzis Fotos sind beim scannen, darum hab ich Westernlady um eine Foto-Box gebeten.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 20.10.04, 12:56
Bini, DAS stelle ich mir unter einem gut gerittenen Traber vor  :D Gratuliere, war sicher harte Arbeit  ;) Jazzis Fotos sind beim scannen, darum hab ich Westernlady um eine Foto-Box gebeten.

Hut ab, wirklich...

Da erblasse ich vor Neid...  :-[

Aber wer weiß, vielleicht schaffen wir das nächstes Jahr, wenn ich wieder reite, ja auch langsam...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 20.10.04, 13:14
Hurra, hab gerade mein ersteigertes Zaumzeug mit Sprenger Ausbildungsgebiß ins Büro geliefert bekommen, von einer Tochterfirma der Fa. Stübben. Sieht wirklich wie neu aus und paßt meinem Elch ganz sicher  :D Ganz neu für mich ist, dass dort, wo man das Gebiß einschnallt,  keine Schnallen hat, sondern innen mit einem Dorn befestigt wird.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 20.10.04, 13:20
Hei JazzDancer, das ist ganz normal ... der eine macht es so, der andere so. Ich persönlich mag' das nicht so gerne, weil die Haken so schwergängig sind.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 20.10.04, 13:37
Wir haben bei unserem Startergeschirr auch diese Hacken und sind sehr zufrieden damit, allerdings sind die Aussen und nicht direkt am Pferd (in dem Fall sind es ja die Backenstücke die innen sind). Bin schon gespannt, wie es dann in der Praxis ist. Jetzt kann ich es schonnicht erwarten, dabei geht vor März wohl nichts  :-[
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 20.10.04, 13:42
Hei, also wenn die Trense vernünftig paßt, gibt's keine Probleme damit.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 20.10.04, 13:49
Huhu Angelika,

hattest Du kiene gute Trense für Jazzi? Und wieso wird es vor März nix? Mit was wird es nix?*nixversteh*

Hallo Martina,

ist ja schön, daß Du gleich einfliegts, wenn ich rufe :D

Die Jadsaison? Reitest Du mit Deinem Blüter im herbst die Jagden mit? Ist ja toll. Gehst Du im Springerfeld?

Also vor Neid erblassen braucht hier keiner...wirklich. Ich habe die Turnierreiterei wieder aufgegeben. ich habe die Nerven dafür einfach nicht. Ich fühle mich jedes Mal als würde man mich zur Schlachtbank führen. und Nixe merkt das natürlich!
Vielleicht wären wir in einer geländestrecke besser....aber ich bin ja auch so ein Angsthase!
Nixe findet das toll. wenn ich ja mal jemanden hätte, der sie mal auf einer geländestrecke reiten würde.
Ich habe ja auch nur den maßangefretigen Trachtensattel und was anderes lege ich nicht mehr drauf.
Hatte mir durch den VS sattel auf den Bildern wieder schön den Rücken von nixe verhunst  >:(

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 20.10.04, 13:55
Hab noch zwei reingesetzt vom letzten Jahr! Diese Bilder fand ich sehr schön.... :)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 20.10.04, 15:06
Hei Bini,
ja, unsere beiden xx gehen im Herbst und Frühjahr Schleppjagden (mit Hunden!), GöGa's Stute hat auch schon als Pikeurpferd an den Hunden gearbeitet. Er springt, ich dagegen habe damit seit früher Jugend (mehrere Stürze mit Pony) meine Vorbehalte. Aber auch im nicht springenden Feld ist es für uns aufregend genug (im Frühjahr überhaupt die erste Jagd für uns beide (mein PFerd und mich)!).
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 20.10.04, 15:38
Seid ihr geritten oder kommt diese erste Jagd noch?

Wo wohnt ihr nochmal?

Hach, ich will auch einen Mann und mit ihm zusammen Pferde haben...*träum*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 20.10.04, 15:41
Seid ihr geritten oder kommt diese erste Jagd noch?

Wo wohnt ihr nochmal?

Hach, ich will auch einen Mann und mit ihm zusammen Pferde haben...*träum*

und ich hätte gerne einen der auch mitreiten würde
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 20.10.04, 15:50
Hei Ihr Zwei,
im Frühjahr bin ich drei Stück geritten und im Herbst 2 (wir wohnen im Münsterland, aber Jagden gibt es eigentlich überall), dann hat uns die Krankheitsgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes lahm gelegt. Tja, so ein mitreitender GöGa ist schon was Feines, allerdings zofft man sich auch oft über die Sache ... Reitunterricht (er ist auch Ausbilder) klappt bei uns nie, ich sitze hinterher immer fast heulend auf dem Pferd ... und alle anderen schwärmen vom tollen RU ...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 20.10.04, 15:54
@ Martinaxx  das kann ich mir vorstellen  , das das mit deinem Männe nicht immer einfach ist .
Bei mir reitet ja der Männe nicht ,sondern mein Sohn.Und mein Sohn ist jetzt auch so weit ,das er Unterricht erteilt ......... die einzige die keinen Unterricht von ihm bekommt ,das bin ich .
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 20.10.04, 16:28
Juhu!!
Bin auch daaaaa... :D!

@Bini
Schickes Hotte!
Seht prima zusammen aus ihr zwei!

Hab zwar (keider) keinen reitenden GG,aber dafür ja einen fahrenden 8)!
...Und er hat am WE die Kutsche flott gemacht (Bremsflüssigkeit gewechselt,sauber gemacht).
Das nenn ich doch mal Service,oder was meint ihr ;D??

Ansonsten tut sich nicht viel,will mit Berlioz in der nächsten Zeit mal mit der Doppellonge arbeiten.
Kennt sich hier jemand aus und kann mir ein paar Tipps geben??
Wäre sehr dankbar.
Hatte schon ne Box dazu eröffnet,hat aber niemand drauf reagiert :-\.

In eiin paar Tagen fahren wir nach SH,Freunde besuchen!
Und da krieg ich mal wieder Reitunterricht,freu,endlich!!

LG
Dani 
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Peggy1 am 20.10.04, 16:53
@Dani wo fährst du denn hin ?
Ich komm auch aus Schleswig-Holstein .
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: traber79 am 20.10.04, 16:57
Hi Maksi!

Wir fahren nach Ratzeburg!
Waren wir im Sommer auch schon ne Woche,mit Pferd!
War echt schön!

Hatte da halt auch Unterricht und wir waren im Gelände( was VIEL besser war als hier zu hause ::)).
Und die Leute sind sehr nett!

Diesmal fahren wir dann ohne Pferd,nur um hier mal ein paar Tage rauszukommen und die Leute wieder zu sehen!
Hach ja... :D

LG
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 20.10.04, 21:24
Noe bin nicht auf Tunier, erst in 2 Wochen wieder. Saisonfinale in Temecula, California, ca 100 kilometer suedlich von Los Angeles.
Harlekin geht dort nen CCI und Wild Fire eine E.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 21.10.04, 10:57
Hallo,

mich gibt es auch noch. Habe für meinen Hotti ein Mylerbit gekauft. Und zwar jenes, wo Kinnriemen mit Nasenriemen kombiniert ist. Es entsteht also Druck auf Kinn und Nase. Das Ding gefällt ihm ganz gut. Fand es zwar nicht prickelnd als er losbrausen wollte, daß ich so ein überzeugendes Argument hatte. ;D

Mein GG hat mit Pferden leider auch nichts am Hut, andererseits vielleicht eh besser. Wenigstens einer spart Geld. ;)

Bis bald mal
Gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 21.10.04, 11:26
Das Gebiss wurde doch in der Cavallo mit den Ponies getestet,oder? Hörte sich echt interessant an.

Einwirkung über Nase und Gebiss gerällt mir... Ist es sehr scharf? Magst es mal etwas nutzen und nen Erfahrungsbericht schicken?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 21.10.04, 13:22
Fotos von Jazzi in der Österreichische ..... Foto-box
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 21.10.04, 15:08
Habe ich gesehäääään..

Und bei No problem sehe ich immer nur rote Kreuze statt Bildern! Nur ein einziges Bild habe ich gesehen. Wo Du Dich auf deinen Sitz konzentrierst.

Ghost *liebguckt* hast Du nicht noch ein paar schöne Bildlein für die Fotobox?*bettel*

Und Martina Du auch*fleh*

Ich mag Bilder gucken so gerne ::)

Traber, DL ist gut nur ich kenn mich damit gar nicht aus sorry. :-\
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 21.10.04, 15:34
Oh... Dann versuch ich es nochmal, wobei, die sind verlinkt...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 21.10.04, 15:45
So, bitte schön, zwei Fotos von uns in der Fotobox!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 21.10.04, 15:50
Ich räum mal grad die Fotobox auf:

NoProblem:

Ich lösche die beiden verlinkten, ich sehe sie zwar, aber wenn andere da Probleme haben, nehme ich lieber die verlinkten raus.


Martinaxx:

Fasse Dein bildloses Posting und das Bild zusamme, wo ich grad dabei bin
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 21.10.04, 16:27
Oh Martina, ist das Braune dein Pferd? Echt schön. und so gut bemuskelt!

hast du so eine Jockeylizens oder was braucht man da fürs rennen?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 22.10.04, 02:06
Das mit den Bildern im Agrar ist mir zu umstaendlich und ich bin zu doof die dinger aufs richtige format zu bringen. Selbst wenn sie nur 40 k haben werden sie nicht akzeptiert.
Deswegen benutze ich weiter die Yahoo Adresse. Habe da jetzt ein paar Pics von meinem  Quarter Wallach Juan Bob untergebracht. Als juengelchen wie er noch Rennen geduest ist.
Das war seine erste Kariere, danch fuehrte er fuer ein Jahr Renner auf die Bahn raus, bei uns nennt sich das Ponyhorse.
Dann stand er nur rum und dann kaufte ich ihn. Bei mir ging er als Gastpferd auf meinen Trailritten fuer Euro Touris arbeiten. Dann hoerte ich mit den Ritten auf und habe dann 2 Jahre Spaeter mit VS wieder angefangen.Da ich nur Ranchpferde hatte, habe ich dann den Einauegigen Bob von der Weide gezerrt. So wurde seine letzte und beste Karriere VS-Pferd.
Der Einaeugige Sack lernte mit 10 Springen und Dressur und hat es immerhin erfolgreich bis M geschaft.
Jetzt ist er in Rente und haengt mit seiner Lieblingsstute Hasta und Spiderman ( ex- Galloper ) in seinem lieblings Korall rum. Hatte ihn auf die Weide entlassen, aber das wollte er nicht, was solls, so lange er happy ist.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 22.10.04, 08:48
Hei Ghost, das mit dem Verkleinern ist wirklich blöde, so viele richtig tolle Bilder kriegt man überhaupt nicht "klein" ... wo sind denn Deine Fotos zu bewundern? Diese "Führponys" in USA finde ich übrigens eine tolle Einrichtung!

Hallo Bini, das war unser erstes Rennpferd bei meinem ersten Start 1992 (beim Aufgalopp und leider ein blöder Moment, aber die anderen Fotos sind noch schlimmer ... muss mal forsten, was ich noch so habe), unsere Rennpferde stachen optisch eigentlich immer heraus. Von meinem jetzigen Baby habe ich keine Rennfotos (habe ich dort auch nicht selbst geritten, er ist nämlich Hindernisrennen gelaufen). Könnte da mal versuchen, eins (Rennfoto) von GöGa's Stute einzustellen. Die Jagdbilder sind alle viel zu groß.
Ansonsten hatte ich eine Lizenz als Amateurrennreiter.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 22.10.04, 08:57
Hi !
Stell mal ein Bild von Jazzi ein, wie er bei seinem letzten Sieg ausgesehen hat. Den Unterhals bitte übersehen  ;)
Und die Vergleichsfotos hab ich auch verlegt. jetzt sind die Aufnahmen von 06/08/10.2004 hintereinander und man sieht deutlich, dass der Zeitfaktor zur Heilung wohl das Wichtigste ist.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 22.10.04, 09:08
Tja Jazzi, wenn man diese alten Bilder so anschaut ... und die Pferde jetzt so als Reitpferde ... bei meinem Wallach ist's irgendwie ganz schlimm, da hat sich die ganze Muskulatur umgebaut, besonders auf der Kruppe ist nicht mehr viel (im Gegensatz zu früher) und dann dieser Bauch ... und wenn er sein Winterfell hat, sieht er aus wie ein Yeti, nix mehr mit edlem Vollblut ...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 22.10.04, 09:09
Martina, ich stell jetzt noch eines ein, wie er jetzt auf der Koppel aussieht. Ein Jahr nach Trainingsende.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 22.10.04, 09:46
Hallo Angelika, ja, so hab' ich mir das vorgestellt (was sollen eigentlich die "Fuss"-Bilder?) ... bei uns kommt hinzu, dass wir, da die Pferde jetzt in "Vollpension" stehen, nicht so füttern können, wie es eigentlich für Vollblüter im "Normalgang" richtig wäre, es sei denn, wir kaufen alles zusätzlich und bezahlen trotzdem den vollen Preis ... da muss man irre improvisieren, jonglieren und sich immer wieder mit dem "Futterausteiler" herumärgern ... WEnn man immer einen eigenen Stall hatte und jetzt dachte, im Pensionsstall wäre alles easy und pflegeleicht, fällt man wirklich von einer Ohnmacht in die andere ...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 22.10.04, 10:04
Jazz dancer, da hab ich nun auch ne Frage.

Der Gnubbel war doch die angelaufene Sehne, oder? Jazzi steht doch jetzt fast 1 Jahr auf der Weide. Geht der nun nicht mehr weg? Inwiefern wird er euch beeinträchtigen oder weist du ob er beim Reiten wieder anschwellen wird?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 22.10.04, 10:14
Martina, Jazzi hatte eine Gleichbein,- Ringband, Sehnenscheidenentzündung auf einmal, dazu kam eine Arthrose, und ein Chip vor dem Gelenk. Sein Fuß war fast doppelt so dick wie der Andere und wir mußten ihn von einem Tag auf den Anderen aus dem Training nehmen. Darum steht er jetzt in einem Offenstall rund um die Uhr, um die Selbstheilung zu aktivieren (bis dahin war er unter TÄ Kontrolle). Seit Februar steht er dort und bis Juni ist der Fuß eigentlich immer schlechter geworden, die Sehnenscheiden dicker, Gallen größer und härter, aber seither wird der Fuß immer dünner, die Sehnenscheide ist abgeschwollen, und die Galle wird von Mal zu Mal kleiner. Wir hoffen, dass sie sich noch komplett zurückbildet. Dann steht uns eine schöne Zeit als Freizeitpferd zur Verfügung  :D Es wird aber vorher TÄ abgeklärt, ob er als "geheilt" gilt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 22.10.04, 10:49
Hallo Angelika,
ja, mit der Selbstheilung (unter TA-Aufsicht) haben wir bei Nichtmehr-Rennpferden eigentlich auch die besten Erfahrungen gemacht. Die meisten OP's (wenn sie denn nicht zwingend notwendig waren) oder Therapien haben auch keine besseren Erfolge gebracht (außer für die Kasse der Kliniken). Die meisten Schäden regenieren sich in ca. 1 Jahr Koppelaufenthalt soweit, dass ein vernünftiger Reiter noch lange und viel Freude an dem Pferd hat.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Gunni am 22.10.04, 11:12
Das Gebiss wurde doch in der Cavallo mit den Ponies getestet,oder? Hörte sich echt interessant an.

Einwirkung über Nase und Gebiss gerällt mir... Ist es sehr scharf? Magst es mal etwas nutzen und nen Erfahrungsbericht schicken?

Werde ich machen.
Scharf ist es natürlich bei unsachgemäßer handhabung (und verschnallung). Ich dürfte es im Griff haben und Angi wirkt ganz zufrieden damit (zumindest ist ihm klar, daß ich im Fall des Falles ein Mitspracherecht habe)

Jazzi sieht gut aus. Geheilt wird die Haxe halt nie werden, damit mußt dich abfinden Angelika, aber es wird sich soweit rehabilitieren, daß du ihn ruhig reiten kannst. Aber ich gehe davon aus, daß jede stärkere Belastung sichtbar wird. Aber da mache ich mir keine Sorgen bei dir. Schätze mal der wird mind. 30 bei dir ;D

Nette Vollblüter Martinaxx. Da geht ganz schön die Post ab bei denen schätze ich.  ;) Es gibt so schöne Englische Vollblüter.
LG
gunni
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 22.10.04, 11:54
Hei Gunni, ehrlich gesagt, habe ich nie wieder so ein atemberaubendes Gefühl gehabt, als wenn man im Training (nicht im Rennen, da ist zuviel Streß) mit vollen Händen in die "Zielgerade" kam und das Pferd voller Kraft und Lebensfreude seine ganze Schnelligkeit entfaltete ... auch wenn das Ausreiten jetzt im goldenden Herbst sehr stimmungsvoll und ich beim Jagdreiten auch langsam auf den Geschmack komme.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 22.10.04, 14:09
Bei der beschreibung bekomme ich Gänsehaut Martina! :D

Welches Pferd ist auf dem letzten Bld beim Sprung über das Hindenis?
Du bist Hindenisrennen geritten? Mutig, mutig...hat man überhaupt Halt in dem Rennsotz über einem Hindernis?

Ghost, genau sag mal an, welche Seite!


Ist Bob eher Blüter oder eher im Stock Type?
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 22.10.04, 14:20
http://pg.photos.yahoo.com/ph/guehardt/album?.dir=d6d9&.src=ph&store=&prodid=&.done=http%3a//pg.photos.yahoo.com/ph//my_photos
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 22.10.04, 14:38
Hei Bini, nee, ich hab' mich nicht über Hindernisse getraut (das auf dem Bild ist auch nur eine ganz kleine Hürde auf der Zielgeraden, sonst stehen da richtige Oschis, fest, breit und hoch, da kann man (über die Hecke) nicht drüber gucken). Die Reiter haben ja auch wesentlich längere Bügel als in den Flachrennen, schau mal genau hin, aber vergleiche nicht mit meinem eigenen Bild, ich hatte nämlich auch immer längere Bügel) und der Rest ist irrwitzige Balance und natürlich auch Beinschluss. Ich selbst bin auch nur Flachrennen geritten, das war aufregend genug  ;D. Das Pferd über dem Sprung wird jetzt von meinem GöGa auf Jagden geritten.
Hallo Ghost, irgendwie habe ich Dich bisher immer für weiblich angesehen ... die Meisten im Internet sind ja Mädels. Aber, nicht schlecht, der Herr ... das sieht schon sehr professionell aus.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 22.10.04, 15:33
Nur eine kleine Hürde auf der Zielgerade? war da nur ein Hinderniss in der Zielgerade? das ist doch ein Bild aus einem offiziellen Rennen mit Dir obendrauf oder?

Nicht schlecht Herr Specht...unser Ghost ;D
Ja wir dachten auch am Anfang alle er sei eine Frau aber als wir die ersten Bilder gesehen und mal dumm gefragt haben wer da oben drauf sitzt....da hatte er sich dann geoutet ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 22.10.04, 15:43
Hallo Bini, auf dem Pferd über'm Sprung ist ein JockeyMANN (ich bin nämlich weiblich, gelle?). Dieses Pferd ist Jagdrennen gelaufen (so ab 3.500 m aufwärts). Das sind feste Naturhindernisse, die im Innenraum der Rennbahn stehen. Da das Ziel aber auf der Flachbahn ist, baut man noch anfangs der Zielgeraden ein oder zwei mobile Hürden auf, die letzten paar Hundertmeter sind dann ohne Sprünge.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 22.10.04, 17:47
Gunni, warum glaubst Du hab ich geheilt unter Anführungszeichen gesetzt  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 22.10.04, 18:37
Also den Steepelchase haben wir ja auch in den Langen-VS, was so allgemein unter Military laeuft. Natuerlich nicht ganz so lang und ganz so schnell, denn unsere Pferde sind ja schwerer bemuskelt und haben die ganze Ritterruestung fuer Gelaende drauf.
Die Steepelchase Strecke faengt bei 2000 meter und 6 Spruengen an. Tempo ist 650 meter pro minute. Das ist sehr, sehr flot, die Huepfer sind unten 2 meter breit und die Hecke so um die 135 hoch. Wenns richtig gut laeuft wird das aus dem Vollengallop gesprungen, bringt megamega airtime. Da man in der Luft aber drastisch an Geschwindigkeit verliert muss man nach dem Sprung jedesmal maechtig zu reiten, Gaspedal bis zum anschlag.
Sagen wir mal so, es ist recht anregend und hat die Natur fuer rote Baeckchen bei den Jockeys zu sorgen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 22.10.04, 19:49
*einmisch*

, hier mal ein paar fotos einer military-steeplechase.

(http://users.telenet.be/horses/galway01/014/gd011103_014_1StarSC_DSC_0176.jpg)

(http://users.telenet.be/horses/galway01/067/gd011103_067_CCI2_SC_DSC_0292.jpg)

(http://users.telenet.be/horses/galway01/071/gd011103_071_CCI2_SC_DSC_0297.jpg)

hier und nicht in der fotobox, weil die fotos doch eher off topic sind und dieser thread eh nicht archiviert wird.

*ausmisch*


und, kinners, denkt dran, bald eine neue box aufzumachen.

Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 22.10.04, 20:12
Hi !
Und welche von den Dreien bist Du ?
Können wir die Box noch übers WE lassen und Mo. dann eine Neue aufmachen ??
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 22.10.04, 20:20
Ich bin immer die auf der anderen Seite der Kamera.

Klar kann die neue Box bis Montag warten, noch ist es nicht so, daß jeder, der einen Beitrag über der 300-Grenze schreibt den elektronischen Tastatur-Tod erleidet *ggg*
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 22.10.04, 22:07
Uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii der Beagelator
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 23.10.04, 02:04
elektronischer Tastaturtod! Genial... Das sollten wir doch noch erfinden... also nicht fürs Forum, aber so im Job kenne ich einige, die zumindest so was wie Ministromstöße gebrauchen könnten *pläneschmiedet*

Hab Freutag Fotos gemacht... So sieht ein Traber aus, wenn er ein Jahr auf einer Mordsweide steht und minimalst zugefüttert wird, damit er seine Mineralien nimmt...  :o

http://www.agrar.de/pferde/forum/index.php?topic=247.30
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 23.10.04, 10:33
Sieht richtig prima, aus der Bursche.

Vor etlichen Jahren hab ich mal ne ganze Zeitlang mit einem Pferd auf einem Trabergestüt gestanden. Ein kleiner Hof, 2 bis 3 Zuchtstuten, ein paar Jungpferde, ein paar Rennpferde, ein paar Trainingspferde, bißken "Ausschuß", so 20 Pferde insgesamt. War ne ganz interessante Zeit. Im Wald gab (und gibt es noch) ein langes, gerades Stück weg, auf dem die Traber gearbeitet wurden. Ein- bis zweimal in der Woche fuhr der Besitzer / Trainer / Fahrer zum Bahntraining, meist Dinslaken, ab und an Recklinghausen.

Die Pferde hatten es ziemlich gut da. Auch die Rennpferde kamen meist halbtags auf die Weide (mittags war Wechsel, Einzelweiden für die Hengste, Gruppenweide für Stuten und Wallache). Sie sahen auch alle von der Konstitution her gut aus, Rennform ohne wirklich mager zu sein.

Der Ausschúß wurde irgendwie mitgezogen, bis die Pferde als Freizis verkauft werden konnten.

Alles in allem liefen die Pferde gut genug, um den Betrieb und 3 Leute am Leben zu erhalten.

Der Trainer erzählte viele fiese Sachen von dem, was auf Bahnen so ablief bei manchen Trainern, und es kamen immer mal wieder total verstörte Pferde auf den Hof, um einige Monate Urlaub zu machen und dann wieder antrainiert zu werden. Vor allem erzählte er, daß Füchse bei vielen Trainern nicht  nur unbeliebt waren, sondern geradezu verhaßt, es gäbe manche, die die Pferde einfach bloß deswegen verprügelten, weil sie am Leben waren und sie sich mit ihnen abgeben mußten. Ein Traber habe braun zu sein mit so wenig weiß wie möglich. Ich konnte das erst gar nicht glauben, aber später haben mir auch andere bestätigt, dass manche Traberleute in Bezug auf Füchse nen richtigen Dachschaden hätten. Tztztzzzzzz
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 23.10.04, 18:29
Petra, Füchse sind deshalb nicht gerne gesehen, weil sie einen eigenen Schädel haben und als schierig gelten, vor allem die Stuten. Ausserdem haben viele Füchse mit weißen Füßen Probleme mit ebendiesen (gelten als zu weich und gesundheitsanfällig). Prinzipiell sind weiße Füße auch visuell ein Problem, weil sie einen unreinen Gang machen (das Pferd trabt einwandfrei, aber durch den Farbunterschied sieht es lahm aus). Ich hätte statt Jazzi gerne einen Fuchs gehabt, aber bin damals überstimmt geworden, ich liebe nämlich Füchse mit breiter Blesse und weißen Haxerl  ;) Hab so einige Füchse gekannt, die alle ein bisserl daneben waren, da war einer dabei, der hat massig Kohle gemacht, ist dann in Pension als Fiakerpferd gegangen, war aber immer schwierig zu handhaben. Allerdings hat da wahrscheinlich schon die Grundeinstellung beim Trainer nicht gepaßt.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 24.10.04, 16:22
Da denke ich aber, dass da eine ganze Menge an Vorurteilen und Märchen mit reinspielen. Warum soll ein Pferd einfach aufgrund seiner Farbe einen anderen Charakter haben? Oder noch anders formuliert: Eine der zahlenmässig stärksten Rassen der Welt (wenn nicht sogar die stärkste Rasse der Welt), das Quarter Horse, gilt als eine besonders umgängliche und unproblematische Rasse. Und gerade hier sind Füchse ganz besonders häufig, die meisten der erfolgreichsten Pferde sind Füchse, also kann es an der Farbe wohl nicht wirklich liegen.

Gelten lassen kann ich eine größere Hautempfindlichkeit, auch an den weißen Abzeichen.

Das mit dem ungleichmäßig wirkenden Gang: Ist auch ein Argument gegen Schecken, aber nur solange die Färbung asymmetrisch ist. Hier kann man jetzt den Dressursport anführen: Wo wenn nicht dort ist der taktreine Gang die allerwichtigste Grundlage? Und dennoch kommen Pferde mit weißen Abzeichen an den Beinen ganz nach vorn.

Nun ja, die Araber behaupteten ja auch, nur der Braune sei ein leistungsfähiges Pferd, der Fuchs stünde ihm da sehr nach.

Bin wirklich der Überzeugung, daß im Großen und Ganzen hier jahrhundertealte Ammenmärchen immer noch ihre Wirkung zeigen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 24.10.04, 19:31
Petra, gsd gibt es unterschiedliche Zuchtlinien und bei Trabern sind halt Füchse nicht so belastbar wie zB. ein Brauner. Der Hauptanteil der Traber sind braun, dann Rappen, dann Füchse und sehr sehr vereinzelt Braunschimmel oder Schimmel. Punkto Gang, selbst bandagieren macht einen riesen Unterschied, ob ich jetzt nur schwarz, oder mal gelb (wie wir früher) , weiß, rot wickle. Gelb ist überhaupt verpönnt  ;) Man hat einfach einen optisch schlechteren Eindruck. Und du darfst ja nicht vergessen, da gehts mit rd. 40 - 50 km/h im Kreis, da ist schon ein anderer optische Eindruck, als in der Dressur.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 24.10.04, 19:42
Das ist mir klar, dass es unterschiedliche Zuchtlinien gibt. Aber Fuchs ist eine Farbe und keine Zuchtlinie, und da rezessiv vererbt, in jeder Zucht vorhanden. Selbst bei den Friesen fallen gelegentlich Füchse. Genetisch betrachtet ist es also völliger Unsinn, einen Fuchs als weniger leistungsfähig abzuqualifzieren. Das einzige, was mich da überzeugen könnte, wäre eine Statistik über mehrere Jahre, die die Starter nach Farben und Erfolgen aufdröseln. Oder anders: Wenn von 1000 Startern 10 Füchse sind und die Füchse einen Anteil an 1% hätten am Erfolg, dann lägen sie ja statistisch voll im Rahmen. Wenn es aber 100 Fuchsstarts mit nur 1% Erfolg gäbe, würde ich Deine angeführte These immerhin mal in Betracht ziehen. Aber so ... no can do.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: feuerblitz am 24.10.04, 19:49
Feines Beispiel... Farbenfroh von Nadine Capellmann... Bundeschampionatsieger, WM-Sieger usw.....  ;D  ;)


Aber vom küssen wird man schwanger und reiten macht schwul, soviel zum Thema Vorurteile...  8)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 24.10.04, 20:34
Ich habe nie gesagt, dass Füchse nicht leistungsfähig und bereit sind, sondern dass sie sehr schwierig sind. Das bestimmte Zuchtlinien schwierige Pferde bringen, ist doch bekannt.
ICH habe kein Problem mit Füchse, im Gegenteil, ich hätte immer gerne einen gehabt  :-\ dafür hatte ich 2 Braune und 1 Rappen, wobei der Rappe das Geld am schnellsten und leichtesten verdiente, weil mit besserem Exterieur ausgestattet.
Feuerblitz, irgendwo habe ich gelesen, dass Farbenfroh kein einfaches Pferd ist  ;) würde wieder dazu passen, Leistungsbereit, aber schwierig 8)
Hier ein kleiner Ausschnitt von N.C.-Homepage: Farbenfroh
Der seinen Namen völlig zu Recht tragende Farbenfroh kam sechsjährig in meinen Stall. Der Freudentänzer-Sohn aus einer Mutter von Aarstein wurde 1990 geboren.
Er brachte viel Talent für Piaffe und Passage mit und zog mich mit seinen mehr als außergewöhnlichen Bewegungen sofort in seinen Bann.
Farbenfroh ist ein ganz besonders Pferd ­ unter dem Reiter, aber auch im Umgang. Er hat eine starke Persönlichkeit und ist sehr Personen bezogen. Er weiß genau, was er will. Im Stall ist er nur auf Sabine und mich fixiert, Fremden gegenüber kann er schon mal unfreundlich werden. Schnuckel liebt es, im Mittelpunkt zu stehen.

Er ist eine kleine Diva und weiß genau, dass sich die Welt hier um ihn dreht. Oft wird im Zusammenhang mit Farbenfroh der Begriff Genie genannt, und bekanntlich ist bei diesen der Wahnsinn nicht weit entfernt. Davon konnte man sich zu Beginn unserer Zusammenarbeit immer wieder überzeugen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 24.10.04, 20:40
Das ist bekannt, dass bestimmte Linien schwierige Pferde hervorbringen. Aber Du tust jetzt so, als wären Füchse ausschließlich in bestimmten Blutlinien zu finden. Das kann ich so pauschal nicht glauben.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: feuerblitz am 24.10.04, 20:44
Ja und? Was hat das jetzt mit seiner Farbe zu tun??? Rembrandt war auch kein Fuchs oder WEltall von M. Schaudt....
Hat m.E. was mit der Blutlinie und/oder dem Interieur des Tieres was zu tun...

Ach ich vergass... Blonde sind doof... ;D
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 24.10.04, 20:56
Petra, kann ich Dir leider nicht nachweisen, ist aber so, dass bei vielen Zuchtlinien kein Fuchs kommt. Weil ja schon nicht mit Füchsen gerne gezüchtet wird.
Bei einer Stute (Fuchs) kann ich allerdings aufzeigen wie sie vererbt hat: 5 Fohlen: 1 Rappe, 2 Braune, 2 Füchse:  Rappe weich auf den Knochen, sehr schwierig, Stute braun, schwierig, weich auf den Knochen, Wallach braun total weich auf den Knochen, nettes Pferd. Wallach Fuchs, weich auf den Knochen, schwierig. Stute weich auf den Knochen und extrem schwierig. Also wurde das Exterieur und Charakter vererbt.
Mir persönlich sind nur zwei Fuchdeckhengste bekannt, der eine hatte gerade mal 1 Nachkommen, Mit dem Anderen wuren die gestütseigenen Stuten bedeckt und hat kaum nennenswerte Nachkommen.
feuerblitz, du hast Farbenfroh genannt, als Beispiel und ich habe aufgezeigt, dass er halt auch nicht einfach ist  ;)
Übrigens bin ich auch blond  ;)
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Beagle-Petra am 24.10.04, 21:12
Jetzt mal ganz ehrlich: Ich würde Dir empfehlen, Dich da mal was schlauer zu machen, was den tatsächlichen oder angeblichen Zusammenhang von Farbe und dem Rest angeht. Das ist ein extrem heikles Kapitel.

Daß Deine Argumentation hinkt, hast du gerade selbst bewiesen: Du sagst Füchse seien schwieriger und anfälliger. Aber die andersfarbigen Nachkommen der Stute waren auch anfällig und schwierig - Nach Deiner Farbtheorie hätte das aber nicht sein dürfen.

Es gibt gegen viele Farben Abneigungen. Nehmen wir mal die Schecken. Im allgemeinen sagt man, dass Schecken nicht viel taugen. Und man wird das auch oft bestätigt finden. Aber warum ist das so? Liegt das an der Farbe? Oder liegt das vielleicht nicht doch eher daran, dass viele Leute, die Schecken züchten, in erster Linie ihre Zuchtauswahl nach der Farbe treffen und die Leistung oder das korrekte Exterieur hintanstellen. Was kommt bei einer solchen Zucht heraus? Richtig: Schlechte Pferde! Kehren wir zu den Quarter Horses zurück. Da gibt es Linien, die eine latente Scheckung mit sich führen. Zu einem Teil sind das bewährte Leistungslinien. Wenn nun bei einem der Pferde aus dieser Linie die Scheckung durchschlägt, was ist das dann für ein Pferd? Richtig: ein gutes Pferd, das obendrein noch gescheckt ist.

Man muss also sehr vorsichtig sein, will man Eigenschaften eines Pferdes an der Farbe festmachen.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: ghost am 25.10.04, 02:59
Ich bin auch der Meinung, dass man alle Fuechse Platt machen sollte. am besten sind eben doch die Fuchsschwaenze an der Radioantenne.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Martinaxx am 25.10.04, 08:33
Hallo, ich muss auch Beagle-Petra recht geben! Bei Rassen, in denen nur Leistungss- (z.B. Vollblüter, Traber) oder Exterieurzucht (z.B. Warmblut) betrieben wird, haben die Farben allenfalls zufällige Charaktereigenschaften. Es gibt z.B. bei den englischen Vollblütern einen Hengst, der eine extrem helle und seltene (rotgoldene) Braun-Farbe vererbt zusammen mit einem sehr schwierigen Charakter. Nun könnten Manche schon auf die Idee kommen, dass Pferde dieser Farbe "schwierig" sind, ohne dabei auf die Abstammung zu achten. Und sowas kommt von sowas ... und dann natürlich all diese alten Sprüche von den weißen Füssen usw. usw. usw. ... aber, ein gutes Pferd hat keine Farbe!
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: JazzDancer am 25.10.04, 09:08
Also, eins möcht ich schonmal betonen, ich bin kein Verfechter der Fuchstheorie, ich wolle Euch nur mal rüberbringen, warum Füchse nicht gerne gesehen werden. Ich kann absolut nix dafür  :-\ ehrlich ! Aber was soll ich Euch jetzt noch sagen, tatsache auf der Trabrennbahn ist nun mal, dass Füchse schwieriger sind, tatsache ist auch, dass mit Füchsen nicht gerne gezüchtet wird. Hört Euch auf der Trabrennbahn rum. Ich bin jetzt seit 10 Jahren im Renngeschehen habe genug Füchse miterlebt. Anhand der Anzahl der Füchse im Gegensatz zu den Braunen, ist es nun mal aufgefallen, dass sie schwieriger zu handhaben sind. Wieso auch immer und sei es, weil die Grundeinstellung der Trainer halt schon falsch ist.
Die Fuchsstute hat 4 x schwierig vererbt, war selbst auch schwierig und hat auch Exterieur vererbt. Das war eigentlich damit gemeint.
Da Zucht ein komplexes Thema ist und ich absolut keine Zuchtambitionen habe (ich kaufe lieber von einem Fachmann), sind mir die Zusammenhänge nur periphär am Rande bekannt.
Allerdings habe ich aber ganz genau mitbekommen, meine SB für ihre Stute Hengste nach Genen und Schwierigkeitsfaktor aussortiert hat. Z.B. hat sie sich Hengste, die im Hintergrund Schimmelgene hat, rausgesucht, weil sie eben einen Braunschimmel will. Und manche Pferde abgelehnt, weil da oft schwierige Pferde oder eben Füchse vererbt werden (zB. Ata Red G - war ein sehr gutes Pferd, brachte aber viele Füchse, die zwar bombig gingen, aber halt nicht einfach waren). Ist nun mal definitiv so. Aber Aufstellung darüber hab ich nicht und da ich keine weiteren Trabrennambitionen habe, werde ich auch keine aufstellen.
Und ich möchte nochmals betonen, dass ich sehr gerne einen Fuchs gehabt hätte, mit Blesse und 4 weißen Füssen - das ist einfach mein Traumpferd. Bisher hatte ich immer anspruchsvolle Pferde, also wäre es mir persönlich egal gewesen. Es war aber schon damals auf der Weide, als wir uns Jazzi als Jährling von 30 Pferden ausgesucht haben, dass jeder gestöhnt hat, als ich den Fuchs wollte (alle ausser dem Züchter  ;) ) im Endeffekt hab ich ihn auch nicht bekommen, eben weil schon von Haus aus ein Exteriermangel (Bockhuf, Fehlstellung) und weil man schon das Weisse in den Augen sah (genauso ein Ammenmärchen, ich weiß, damals aber für meinen GG, absoluter Frischling und auf Trainermeinung fixiert, der das Pferd bezahlt hat, ein Argument).
Gunni, erzähl mal von Rossini  ;) Und ich mach dafür eine neue Box auf.
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Schnett am 25.10.04, 09:42
Ich hatte ja anfangs auch schon dazu geschrieben...

Es ist wirklich wie Jazzi schon sagt eine sehr weit verbreitete Meinung, die eigentlich auch jeder, der aktiv im Trabrennsport ist, teilt.
Da diese Vorurteile ja nun wirklich fest verankert sind wird auf jeden kleinsten Fehler geguckt und es heisst dann auch gleich: Ach schau der Fuchs/mit den weissen Beinen mal wieder... Hab ich doch gleich gesagt.
Die Pferde, auch die paar Schimmel, die wirklich einige Rennen gewinnen und teils gute Leistungen holen gelten dort tatsächlich als Ausnahme.
Die Leute stehtn den PFerden auch gleich mit ihrer vorgefestigten Meinung gegenüber. Ich habe bei Grendel damals viele Füchse gemacht. Eine Stute wurde derart missverstanden, dass die nervlich total am Ende war. Sie hat alles falsch verstanden, ebenso wie die Pfleger auch. Man setzte sich drauf, sie ging rückwärts, wurde dafür vermöbelt, sie ging weiter rückwärts. Die Schläge wurden immer stärker. Auf die Art und Weise ist sie jeden Reiter im Gestrüpp los geworden. Am Ende konnte man sie nicht mehr aus der Box holen... Der bekloppte Fuchs... Manty hieß sie. Sie war echt klein und zierlich... Ich bin dann wochenlang mit ihr spazieren gegangen, ohne Sattel etwas geritten und hab nur rumgetüdelt... Sie fühlte sich verstanden und ging danach wieder super im Training.
Es sind die Vorurteile die aus den Tieren das machen, was die Vorurteile besagen...
Titel: Re: Rennpferdebesitzer
Beitrag von: Bini am 25.10.04, 09:53
Jazzi und Jeanette teilen uns ja nur ihre Erfahrungen mit, es ist ja nicht so, daß sie behaupten, daß es wissenschaftlich bewiesen ist. Ich denke darüber kann man  diskutieren aber man kommt zu keinem Ergebnis! Ich glaube auch nicht, daß Füchse gerenell schlechter sind aber vielleicht sind die Zuchtlinien bei den Trabern die Füchse fürhen einfach nicht so gut...kann ja auch sein....das ist wieder so eine Behauptung und wahrscheinlich auch grundfalsch ::)

Fakt ist aber: Ein gutes Pferd hat tatsächlich keine Farbe..


Ghost....plattmache...allesamt....und dann mitm Mandaa und dem Fuchschwanz an der Antenn durchs Ort geblasen ::) ;D