Rund ums Reiten > Problempferde und -Besitzer

Stute spinnt total

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KimT:

--- Zitat ---Willkommen im Stutenclub!  ;)  Meiner Erfahrung nach kann man bei den Stuten mit Kraft und Härte nur verlieren. Mit Geduld, Ruhe und Beharrlichkeit aber weiter kommen. Wenn man ihnen ehrlich kommt, werden sie auch ehrlich bleiben. Im Richtigen Augenblick mal die Gerte oder Sporen - DAS verstehen sie und akzeptieren es auch. Aber eben meist nur im richtigen Augenblick. Im Falschen findet das meine höchst unpässlich und quittiert das sofort. Man lernt so unweigerlich reiten.
--- Ende Zitat ---

ich kann mich dem nur 100%ig anschließen - und den Trick mit der Mühle wend ich bei meiner Dame auch mit Erfolg an. Sie ist momentan 8 und strotzt nur so vor Energie - manchmal weiß sie garnicht wohin damit und dann denkt sie sich auch gelegentlich so lustige Sachen aus  ::)


--- Zitat ---wir haben gelernt uns zu respektieren, aber auch dem anderen seine Launen bis zum gewissen Grad zu lassen--sie mir meine genauso
--- Ende Zitat ---

auch das kann ich 100%ig unterschreiben - ich bin schon manchmal in Zuständen aufs Pferd gestiegen, in denen ich es lieber hätte sein lassen sollen (genervt, gestresst, nullBock) - da kams dann gelegenlcih auch mal zu unfairen Situationen, die sie aber oftmals - untypischerweise - einfach weggesteckt und ignoriert hat.

Hinterher tat mir das dann alles immer furchbar leid, aber sie machte nicht den Eindruck als fände sie das jetzt alles ganz schlimm - könnte sie Schulterzucken würd sie wahrscheinlich dasselbige tun und dabei sowas wie "Weiber halt!" sagen  ;)

LG Kim

DD:
hey

Mach auf jeden Fall Bodenarbeit auf dem Platz. Ich habe  genau das gleiche Problem und es ist durch Bodenarbeit besser geworden, wenn auch noch nicht ganz weg..
Habe es auch mit Abwenden und Rückwärtsrichten versucht, bringt bei ihr aber bei meiner Stute (manchmal sehr dominant...)gar nicht.
Versuche es auf jeden Fall mit Bodenarbeit!!!! ;)
lg

Ranu:
Hallo!

Also ich find die Beiträge hier teilweise köstlich zum Thema Stuten. ;)
Ich selbst tendiere auch mehr zu den nicht immer einfachen Damen der Pferdewelt. In meiner Ausbildung zum Pferdewirt und vorher hatte ich eigentlich fast immer nur mit Wallachen zu tun. Hm, die waren eigentlich immer fast gleich zu reiten. Wenn sie spinnert waren, waren sie das immer, wenn sie brav waren - waren sie halt brav. Und wenn sie faul waren, nun, lassen wir das...

Anders wurde das mit meiner ersten eigenen Stute. Hier hatte ich von Tag zu Tag manchmal ein völlig andres Pferd. War anfangs sehr nervig und gewöhnungsbedürftig; aber mittlerweile find ich es toll. Da hab ich doch einen wirklichen Pferdecharakter vor mir und wie es viele schon schrieben - man ist nunmal nicht jeden Tag in der gleichen Stimmung.

Leider trennte mich das Schicksal von diesem tollen Pferd und es dauerte auch ein paar Jahre, bis ich mir wieder eines kaufte. Natürlich wieder eine Stute. Und - kommt noch besser: Sie war trächtig ohne das es jemand wußte und es kam wie es kommen musste: Natürlich wieder ein Stutfohlen. ;) Hab ich was tolles vor mir... :)

Jetzige Stute ist ein Hafimädi, 13 Jahre jung und jeden Tag was neues auf Lager. Sie ist äußerst dominant - das geht sogar soweit das sie, wenn ihr etwas nicht passt, sie knurrt oder quietscht und aushaut. Letzten Endes macht sie aber fast immer was sie soll, nur halt nicht immer kommentarlos wie so viele andere.

Ich find auch man sollte nicht auf alles eingehen, was einer Stute so in den Kopf schießt - dann verläuft sich vieles nämlich einfach im Sand. Wurde ja auch schon geschrieben.

Ich wünsch uns allen jedenfalls noch lange und viel Freude mit den launischen "Zicken"!  ::)

LG
Ranu

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