Rund ums Reiten > Problempferde und -Besitzer

Stute spinnt total

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Netto:
Hallo!
Wenn es ein gesundheitliches Problem wäre, dann würde das nicht akut an Wegkreuzungen und nur am Anfang auftauchen sondern immer meiner Meinung nach.
Bei Stuten ist irgendwie so um 7 Jahre immer eine heikle Phase - meine war bis 7 totenbrav und hat dann so richtig aufgedreht. Sie ist jetzt 10 und wir können wieder halbwegs miteinander reden. Im Endeffekt: ruhig bleiben, nicht darauf einsteigen, konsequent und ruhig einfach weiter machen. Und wenns ist, daß man absteigt, weiter führt, aufsteigt, weiter reitet. In aller Ruhe und ohne Aufregung. Wenn man ihnen mit Druck und Kraft kommt, haben sie schon gewonnen. Wenn man sich ärgert, deto. Einfach, klar, konsequent. Eh ganz einfach.... ::) Willkommen im Stutenclub!  ;) Meiner Erfahrung nach kann man bei den Stuten mit Kraft und Härte nur verlieren. Mit Geduld, Ruhe und Beharrlichkeit aber weiter kommen. Wenn man ihnen ehrlich kommt, werden sie auch ehrlich bleiben. Im Richtigen Augenblick mal die Gerte oder Sporen - DAS verstehen sie und akzeptieren es auch. Aber eben meist nur im richtigen Augenblick. Im Falschen findet das meine höchst unpässlich und quittiert das sofort. Man lernt so unweigerlich reiten.  ;)
lg
Annette

alexis:
Danke für die Aufmunterung. Ich dachte schon ich könne überhaupt nicht reiten. Zugegeben ich habe das Reiten auf ihr vor 4 Jahren gelernt, weil ich sie gekauft habe ohne reiten zu können. Da hat das gepasst sie konnte nichts und ich auch nicht. Wie haben uns zusammengerauft. Deswegen habe ich ihr Reaktion jetzt nicht verstanden und war ratlos.
Alle die ich bis jetzt gefragt habe, meinten dazu: STUTEN HALT!
lg Tina

Netto:
was ich mir schon überlegen würde, mit ggf. professionelle Unterstützung zu holen vorallem wenn Du Dich anfangst gefährdet zu fühlen. Wenn Du sagst, nein, damit komm ich schon klar - gut. Wenn nicht, hör Dich mal um, wer Dir in Deiner Umgebung helfen könnte. Meistens sind da Männer von Vorteil, weil die auf die Zickigkeit meistens nicht einsteigen. Frauen tun das irgendwie leichter!  ;D Und wenn Weib auf Weib trifft... ::) *daausleidvollererfahrungausweiß* Glaub mir, ich kämpfe mit dem Problem jedesmal wenn ich reite. Wenn ich auf diese Zickereien die sie mir anbietet, einsteige - kann ich es für den Tag vergessen. Tue ich es nicht, sondern reite einfach ruhig und konsequent weiter - fügt sie sich und macht super mit. Eh ganz einfach....*seufzl*

GerlindeK:
Steigen (-wollen) und umdrehen kommt mir sehr bekannt vor, habe allerdings einen Wallach. Áuch die Befürchtung, abgeworfen zu werden, hatte ich sehr lange (mächtige Bewegungen, Rückwärtskriechen) und mit Treiben kommt man auch  nicht sehr weit.
Bei meinem hilft die "Mühle". In dem Moment, wo es Richtung aufwärts geht, zur hohlen Seite wenden und im Kreis gehen lassen (um die eigene Achse). Das gleiche bei Kehrthüpfern, einfach weiter treiben, auch wenn es zig Mal im Kreis geht. Dabei kann das Pferd weder steigen und rückwärtskriechen noch unkontrollierbare Sätze machen. (innere Hand notfalls hinter dem Oberschenkel feststellen. Auch helfen Gummischeiben am Gebiß oder Traber/Schenkeltrensen).
Irgendwann wird es meinem Pferd zu blöd und er geht artig in die gewünschte Richtung,.............allerding immer nur links herum (270 Grad-Winkel ::)).

Tina68:
Mein Pferd hatte am Anfang alle möglichen Scheumanöver drauf. Die "Wegdreherei" resp. "auf der Hinterhand-Umkehrerei" war z.B. beliebt. Aber nur so lange, bis ich einen ähnlichen Trick wie Gerlinde anwandte.
Pferd sah etwas, drehte sich. Und ich ging mit der Bewegung mit und liess das Pferd eine Hinterhandwendung machen, bis es wieder in die ursprüngliche Richtung schaute. Aber da steht ja was Gefährliches, also noch einmal wegdrehen. Und ich liess es wieder weiterdrehen zum Ausgangspunkt. Das ging ein paar Mal so, dann war es dem Pferd definitiv zu blöd und vor allem zu anstrengend, also konnte man dran vorbeigehen.
Und die Dreherei hörte dann auch praktisch von einem Tag zum anderen völlig auf. 

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