Autor Thema: Pferd und Studium?  (Gelesen 5633 mal)

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Offline Fritzi

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Re: Pferd und Studium?
« Antwort #15 am: 17.05.05, 17:54 »
Ich habe auch ein Pferd neben dem Studium. Am ANfang habe ich versucht es selber zu versorgen, was aber schon nach sehr kurzer Zeit schief gelaufen ist. Das Pferd und ich, wir beide haben es stark an den Nerven bekommen. Jetzt steht es in einem Offenstall, bekommt Totalversorgung vom SB und ich kann, wenn ich Lust habe, mal nach dem Hotte schauen ;) Ne, ich versuche schon jeden Tag etwas mit ihm zu unternehmen, aber ich habe mich seinetwegen dazu entschlossen weiter bei meinen Eltern zu wohnen und somit jeden Tag 45min mit dem Auto + 45min mit dem Zug + 15min zu Fuß (einfache Strecke) auf mich zu nehmen. Wenn ich dann aber abends total fertig und genervt in den Stall komme und die großen Augen meines Ponys anschaue geht es mir einfach wieder gut. So lässt sich sogar der schlimmste Prüfungsstress bewältigen; man bekommt etwas anderes in den Kopf und kommt an die frische Luft und holt versäumte Bewegung nach ... idealer gehts doch nicht :)
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens: durch Nachdenken, das ist der edelste. Zweitens: durch Nachahmen, das ist der leichteste. Drittens: durch Erfahrung, das ist der bitterste.
Konfuzius

Offline Herzi

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Re: Pferd und Studium?
« Antwort #16 am: 19.05.05, 02:09 »
Fritzi auch Sitzledergeplaggt???

Es gibt doch nichts schöneres als nach so einem vollen Stress Tag und rauchendem Kopf, auf sein Pferdi zu sitzen ;D. Dann halt mit alten Reitklamotten was solls ;D.
Reiten ist erst dann eine wahre Freude, wenn du durch eine lange Schule der Geduld, der Feinfühligkeit und der Energie gegangen bist die dir das Pferd erteilt.

Offline donau

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Re: Pferd und Studium?
« Antwort #17 am: 19.05.05, 13:39 »
und wie wäre es mit jeden tag um 8 morgens das haus verlassen, um am vm beim pferd sein zu können, unbeeindruckt und unbeeinflusst von irgendwelchen terminen- bzw. ist man dann auch schon mal um 8 im stall, damit man um 10 irgendwo sein kann- zivilisiert und entstunken natürlich ;)
alle im dorf dort halten mich für bescheuert, weil ich gras pflücken geh, aber wenn man keine zeit zum grasen lassen hat... ::)

aber wenn man sich schon soviel antut, um sich so ein tier halten zu können, dann will ich auch was davon haben- und wenns nur 30 minuten entspannen sind...
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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Offline Antje2

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Re: Pferd und Studium?
« Antwort #18 am: 05.06.05, 14:22 »
Hallo,
ich halte überhaupt nichts davon, ein Pferd zu haben, wenn man noch kein eigenes Geld verdient und nicht selbst für seinen Lebensunterhalb aufkommen kann. Egal, ob als Schüler, Azubi oder Student. Mag ja sein, dass es auch Beispiele gibt, wo es klappt (vermutlich mit Wohnsitz am Studienort zu Hause bei den Eltern und Pferd in direkter Nähe). Ich denke aber, es gibt eher mehr Negativ-Beispiele.
Wenn man dann noch miterlebt, wie die Kosten für`s Pferd mit Gewalt nach unten gedrückt werden- Selbstversorger "zum Nulltarif" und ähnliche Scherze, dann wird mir ganz anders. Das Ergebnis könt ihr unter "Was haltet ihr von dieser Anzeige?" bewundern.
Antje

Offline Styxx

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Re: Pferd und Studium?
« Antwort #19 am: 05.06.05, 15:07 »
[...] wenn man noch kein eigenes Geld verdient und nicht selbst für seinen Lebensunterhalb aufkommen kann [...]
Nur der guten Ordnung halber, falls du die Einträge von Seite eins nicht gelesen haben solltest: Es soll tatsächlich Leute geben, die sowohl für Lebensunterhalt als auch fürs Pferd vollkommen selbständig aufzukommen in der Lage sind. Auch ohne Wohnsitz am Studienort, ohne zu Hause zu wohnen, ohne das Pferd in direkter Nähe zu haben und auch wenns vielleicht nicht immer einfach ist. Und ich denke nicht, dass das die große rühmliche Ausnahme ist.
::)
When you go me on the Nerven, I'll put you into a Gully
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Offline CäsarTopic starter

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Re: Pferd und Studium?
« Antwort #20 am: 09.07.05, 21:42 »
Ich kann bei meinen Eltern wohnen bleiben, mein Pferd wohnt in der Nähe und ich bin nicht alleiniger Besitzer. Trotzdem wird es nicht leicht. Ich hab einen Platz für ihn gefunden, wo die Box 140 Euro kostet (mit Reithalle, Außenplatz, Führanlage und natürlich täglichem Weidegang). Füttern und einstreuen inklusive. was mir eigentlich die meisten Sorgen macht sind plötzlich auftretende hohe Tierarztrechnungen und dass ich vielleicht nicht genug Zeit haben werde, ihn ausreichend zu bewegen. Ich werde mich auf jeden Fall nach einer Reitbeteiligung umschauen. Hat jemand von euch Erfahrung mit Reitbeteiligung? Ich kenns nur von der "anderen Seite" und nicht als Bsitzer. Irgendwelche Tipps?
Grundsätzlich stimme ich Antje2 zu. Ich wollte auch immer erst ein Pferd, wenn  ich genug eigenes Geld verdiene, aber es ist nun mal anders gekommen. Ich hab noch ein paar finanzielle rücklagen und werd halt arbeiten müssen. Aber es macht schon mal Hoffnung, dass ich hier von ein paar Leuten gehört habe, dass es funktioniert, auch ohne dass das Pony vergammelt weil kein Geld da ist.

Offline Herzi

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Re: Pferd und Studium?
« Antwort #21 am: 11.07.05, 00:09 »
Mit RB habe ich leider keine Erfahrung, möchte aus prinzip Keine 8).

Na ja es gibt genügend beispiele das man auch ohne riesen Buget und Mamas Hilfe ein Pferd halten kann. Diese Pferde inkl meines leben die meisten sehr gut. So lange man nicht am falschen Ende spart, d.h ich spare an meinen Reithosen und nicht am Hufschmied Wurmkur oder TA. Von daher halte ich deine Aussage Antje als oberflächlich. Es soll auch Studenten geben die Arbeiten für ihr Leben :-X.
Reiten ist erst dann eine wahre Freude, wenn du durch eine lange Schule der Geduld, der Feinfühligkeit und der Energie gegangen bist die dir das Pferd erteilt.