Autor Thema: Reitplatz/Halle/Longierzirkel -> Zusammengezogene Boxen  (Gelesen 65228 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Muriel

  • Gast
Harter Hallenboden - problematisch?
« Antwort #45 am: 02.12.04, 22:19 »
Hi,
wir werden demnächst voraussichtlich in einen Stall mit Halle ziehen. Dort ist länger nichts am Hallenboden gemacht worden (durch den Vorpächter) und es sind ca drei Zentimeter Sand auf recht festem Boden. Auf dem Hufschlag liegt weniger, also nicht wirklich viel.
Meine Bedenken sind so in Richtung Arthrose und Gelenkschädigung - gibt es hierzu Erfahrungswerte, Meinungen usw.?

Es wird sich auch noch was tun am Boden, nur eben nicht sofort.
Ich hab für mich beschlossen, daß ich eher auf den (anständigen) Reitplatz gehe und nur bei Schietwetter in die Halle, bis der Boden besser ist.
Was meint Ihr?
lg Heike

Offline Ilustre

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 235
  • Geschlecht: Weiblich
    • www.Pferde-Zahn-Pflege.de
Re: Harter Hallenboden - problematisch?
« Antwort #46 am: 03.12.04, 09:03 »
Wie wäre es denn mit ..Sand reinbringen und durchgrubbern?
Pferde- Dental- Praktikerin
        -IGFP Mitglied-

Offline somatomu

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 19
    • Pferdefreunde Kirchheimer Hof
Re: Harter Hallenboden - problematisch?
« Antwort #47 am: 09.12.04, 12:25 »
 :DHallo Liebes,

die Tonne Sand kostet bei Euch ganz in der Nähe 14 Euro, aus gegebenem Anlaß aufgestelltes Rechenexempel, braucht man für eine Schicht von ca. 5 cm und einer Fläche von ca 250 qm rund 20 Tonnen, macht 280 Euro. Ist also nicht die Welt. Was Ihr für die Halle braucht, mußt Du dann halt hochrechnen. Auf eine Rolle (Anhänger vom Traktor gehen rund 4-5 Tonnen).

Grüßles

Sonja :-*

hof-buchholz

  • Gast
Re: Der optimale Reitplatzaufbau?
« Antwort #48 am: 30.03.05, 21:27 »
Hallo,
unter www.paddock-easy-ground.net (Projekte) werden zwei Reitplätze vorgestellt, die mit Trennvlies gebaut wurden. Ist aber nur geeignet für den freizeitmäßigen Gebrauch. Nicht für Springen. Vielleicht hilft das weiter...
Gruß Gundula

hof-buchholz

  • Gast
Re: Optimaler Bodenbelag Offenstall und Reitplatz = ?
« Antwort #49 am: 30.03.05, 21:32 »
Hallo,
unter www.paddock-easy-ground.net gibt es gute Grafiken und Erklärungen zum Bodenaufbau und zur Verarbeitung von Trennvlies .
Ich habe schon in einigen anderen Boxen etwas zu diesem Thema geschrieben. vielleicht hilft es Dir weiter.
Gruß Gundula

Offline Meggy68

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 15
Reitplatzbau
« Antwort #50 am: 06.04.05, 10:19 »
Hallo,
ich hoffe ihr könnt mir Tips geben, wie Ihr oder euer Reitstall einen Reitplatz angelegt habt/hat (Unterbau, Tragschicht, Tretschicht). Suche die eierlegende Wolfmilchsau: also die kostengünstigste Alternative für einen möglichst (fast) ganzjährig bereitbaren Aussenreitplatz mit möglichst wenig Pflegeaufwand.
Bin mal gespannt auf eure Antworten ;)

Offline Eyreen

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 328
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Reitplatzbau
« Antwort #51 am: 13.04.05, 08:54 »
Mein Reitplatz:
-Aufbau aufgrund meines geringen Pferdebestandes von 2 Stück, für ständigen Reitbetrieb bzw. Springreiten nicht geeignet (da Trenngewebe und keine Platten als Trennschicht):

1. Grasnarbe abgezogen, Mutterboden auf ein Breiten-Dachgefälle von 0,5% Neigung und ein Längsgefälle von 1% Neigung planiert. Rundherum drainagiert, bei den Stellen mit sehr lehmigem Mutterboden Straßenbauvließ drauf.
2. Schotter aufgetragen: ca. 25 cm gebrochenen Kies (keinen runden! Körnung müste ich nochmal nachschauen.. ich glaube 2-32) aufgetragen und ebenfalls auf dasselbige Gefälle mit Gräder planiert und mit Walze verdichtet. 20 cm verdichteter Schotter müssen übrigbleiben.
3. Trenngewebe aufgelegt (Pro-Pex), Kanthölzer drauf und das Gewebe außen an den Kanzhölzern fixiert (somit kann es nicht nach innen wandern)
4. Tretschicht drauf: 12 cm Terra-Tex Tretschicht (spezieller Quarzsand + Vließschnitzel). Obwohl nur 12 cm hält die Schicht super - aber eben unter der Voraussetzung dass ich nicht riesen Sprünge mache.
5. Die Kanthölzer sind mit starken Locheisenplatten verbunden und sitzen bombenfest. Außen rum wurde mit Schotter aufgefüllt.

Alles unter Eigenregie, es war also keine Reitplatz-Baufirma damit beauftragt. Den Unterbau hat eine hiesige Straßenbaufirma gemacht, das Verlegen der Kanthölzer/Trennvließes wir selbst, der Sand wurde im Sandwerk mit den angelieferten Vließschnitzeln vermischt und mit großen LKW-Zügen zu mir gebracht. Ein Kleinbagger hat die Tretschicht ganz gut verteilt, den letzten Meter zu den Kanthölzern per Hand zugeschüttet (Schweißarbeit).

Kostenpunkt inkl. aller Materialien: ca. 20.000,- Euros. Und das ist für so nen Platz eigentlich günstig gelaufen. Innenmaß der Reitfläche 20 x 40 m. Auf dem Platz kannste bei Strömenden Regen reiten, das Wasser sickert durch (hab's mal kontrolliert.. aus den Drainage-Ausgängen rinnen dann richtig kleine Bäche). Pflegeleicht, kein Eggen wirklich notwendig. Ich ziehe den Platz mit meinem Jeep ab an dem ich ein Eisengitter hängen hab (ist vom Stallbau übriggeblieben... beschwert mit einem dicken Kantholz funktioniert das ganz gut).
Im Winter: o.k. er friert trotzdem. Weil die Vließstücke sehr viel Wasser speichern (herrje, ich wünschte der Platz würde mal trocknen.. tut er aber nicht.. ist ein richtiger Wasserspeicher) ist der Platz naß und friert. Allerdings federt er trotzdem ein wenig, und wenn man die oberste Schicht mit nem Taumittel bearbeitet kann man durchaus den Winter über ganz gut longieren (reiten wohl nicht weil kein Mensch den ganzen Platz mit Taumittel bestreut.. ist ein bissi zu teuer und hält immer nur einen Tag.. also morgends streuen, Nachmittag bei Sonnenschein longieren/reiten).
Roman fertig  ;D

« Letzte Änderung: 13.04.05, 08:56 von Eyreen »
Das Glück der Pferde ist de Reiter auf der Erde :D Geh doch mal spazieren...

Bonaire03

  • Gast
Otto, Schwab oder Equi-XY????
« Antwort #52 am: 21.04.05, 08:44 »
Hallo Reitplatzbesitzer und -nutzer!

Wir möchten auf unserer Anlage einen hochwertigen Reitplatz (Dressur und Springen) bauen lassen. Die Frage ist, welche Matten jetzt die besten sind: Otto, Schwab Equi-XY oder wie sie noch so allle heißen. Jeder Anbieter behauptet, daß seine die besten wäre. Wer kann mir seine Erfahrungen schildern?

Vielen Dank!

Offline Tanja.n

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 113
  • Geschlecht: Weiblich
  • Früher war sogar die Zukunft besser !
Sandmenge
« Antwort #53 am: 07.05.05, 20:42 »
Hallo !

Wieviel Tonnen Sand benötigt man so pi mal daumen für einen Reitplatz 15 x 35 m ?

Vielen Dank !

Tanja
Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.
Kurt Tucholsky

Offline Lacona

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.172
Re: Sandmenge
« Antwort #54 am: 07.05.05, 20:51 »
Bei einer Belaghöhe von 15cm komme ich per Taschenrechner (35 x 15 x 0,15) auf 78,75 Kubikmeter Sand.
Wieviele Tonnen das sind, ist erstmal unerheblich, das hängt ganz davon ab, wie naß oder trocken der Sand ist und welche Körnung er hat.
Da erkundigst du dich am besten im nächsten Kieswerk.
« Letzte Änderung: 08.05.05, 10:49 von Lacona »
Und am Ende der Straße steht ein Haus am See.
Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg.
(Peter Fox)

Offline Peggy

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 165
Re: Sandmenge
« Antwort #55 am: 08.05.05, 10:02 »
je nach Unterbau würde ich erstmal nur 10 cm Höhe rechnen, also ca. 50 cbm. Und nötigenfalls wenn sich der Sand gesetzt hat irgendwann noch was nachbestellen (hängt auch von der Nutzungshäufigkeit ab).
Das habe ich damals vor ca. 5 Jahren auch gemacht u. musste bis heute nix nachfüllen (kein Unterbau, direkt auf abgenagter Grasnarbe, sehr fester, durchlässiger Boden mit leichtem Gefälle)

Shawnee

  • Gast
Re: Sandmenge
« Antwort #56 am: 08.05.05, 12:12 »
@ Peggy

wenn Du den Sand ohne unterbau aufgefüllt hast, wielange kannst Du ihn dann nutzen, wenn es viel geregnet hat?
Sickert es gut ab bei Dir? Wir wollen das nämlich auch so machen, allerdings ist unser Boden eher fest (also nicht so gut durchlässig).

Noch ne Frage, welchen Sand hast Du genommen?

Gruß Shawnee


Offline Festus

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 136
  • Geschlecht: Männlich
  • normaler Poster
Re: Sandmenge
« Antwort #57 am: 08.05.05, 19:48 »
Wenn der Sand "erdfeucht" ist, brauchst Du mindestens 80 Tonnen (Schichtstärke ca. 10 cm).
Mein Name ist Hase. Ich weiß von nichts!

Offline Nattrun

  • reiten kann man die auch?
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.396
    • www.dagmartrodler.de
Re: Sandmenge
« Antwort #58 am: 08.05.05, 22:49 »
Wir haben zwar keinen Reitplatz befüllt, aber einen Paddock (auf Gitterplatten ohne Unterbau) - und ich bin sehr froh, daß wir den Sand (Kirchhellener) mit der Rüttelplatte eingerüttelt haben. Ich möchte nicht daß mein Arthrosepony tief einsinkt. Tut es nicht (zur Zeit longieren wir auf dem Paddock)
Haben also gerüttelt und noch 5 Kubikmeter neben dem Platz zum nachfüllen liegen.
Bisher übrigens trotz Starkregens KEINE Pfützen .....
Wen kein Bangen mehr beschwert,
frei von hinnen reitet.
Heil führt ihn auf seinem Pferd,
Glück die Zügel leitet.
(Bischof Jón Arason, 1550)
 

Offline Trissa

  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 153
Re: Sandmenge
« Antwort #59 am: 16.06.05, 22:03 »
Eine Frage: Weiß jemand, was man ungefähr für den Kubikmeter Sand an Kosten rechnen muss (Material und Transport)? Kirchhellener Reitplatz-Sand vs. normalo. Oder sollte man gleich Abstand von normalem Sand nehmen? Wenn ja, warum?