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Hallo Stallbesitzer! Wo ist Eure Schmerzgrenze beim Umgang mit Kunden?

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sasthi:
PN

schnegge78:
Hallo!
Das wegen den Hunden ist bei uns am Stall so gelöst: Jeder Hund, sogar der der SB, ist mit Leine mit sich zu führen und nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Find ich ok so!

Esprit:
Meine Schmergrenze liegt da, wo ich mich über einen Einsteller ständig ärgern muss. Es gibt immer mal
leichte Meinungsverschiedenheiten, aber wenn z.B. jemand grundsätzlich an allem was zu meckern hat,
dann passt er halt einfach nicht zu meinen "Ideen" von Pferdehaltung. Und dann soll er sich einen anderen Stall suchen. allerdings lebe ich auch nicht von dem Stall und habe immer Leute auf der Warteliste. Ich bin also nicht gezwungen viele Kompromisse zu machen.
Wenn vorher die wesentlichen Sachen geklärt werden, dann weiss ja jeder worauf er sich einlässt.
Bei mir sind z.B. im sommer die Pferde ganztägig draussen. Und dann bin ich auch nicht bereit, ein
einzelnes Pferd auf Wunsch des Besitzers einzustallen ( Ausnahme natürlich bei Krankheit des Pferdes).

Picco:
Hallo Esprit,
das spricht mir aus der Seele! Unser Stall ist auch ein "Nebenerwerb". Unsere Pferde sind auch im Sommer Tag und Nacht draussen, einige stehen über Nacht auf einem Paddock. Entweder weil sie zu dick werden, oder weil sie Rehe-anfällig sind. Entweder bringen die Besitzer sie morgens selbst raus (weil sie z.B. im Ort wohnen und sich das Geld selbst verdienen wollen) oder sie bezahlen eine Rausbringgebühr, dann machen wir das jeden Morgen.
Wenn ich dann aber über diese € 20,- diskutieren muß, bzw. man mit mir handelt....Für € 20,- (das sind 67 Cent pro Tag) kommt das Pferd zuverlässig zur gleichen Zeit jeden Tag raus. Trotzdem wird man angemacht, ich würde mich an € 20,- bereichern, von einer Dame, die seit über einem Jahr arbeitslos ist und zuletzt einen Job für € 6,- die Stunde ausgeschlagen hat, weil ihr das zuwenig war. Da krieg ich einen dicken Hals! Zumal jeder, der kommt, weiß, was extra kostet. Ich mußte ihr dann sagen, dass sie sich gerne jemanden suchen kann, der es billiger macht, oder selbst rausbringen...Zum Glück ist das nur eine von vielen, aber die hetzt jede Menge andere auf....

Dana:
Es hängt auch davon ab, wie hoch der Pensionspreis überhaupt ist, was darin enthalten ist und wie sich das Preis-Leistungsverhältnis anderer Ställe in der Umgebung verhält. Insofern ist der Betrag von 20 Euro relativ. Mir persönlich wäre dieser Betrag nicht zuviel, wenn vor Vertragsabschluß auch klar ersichtlich war, daß ich dafür extra bezahlen muß.

Esprit, 24 Std. Weidehaltung gut und schön, wenn die Pferde dabei nicht verfetten oder krank werden. Spätestens wenn ich merke, daß mein Pferd zu dick wird, oder es Wind und Wetter nicht verträgt, weil kein Unterstand vorhanden ist oder es da nicht reinkommt, möchte ich die Möglichkeit haben, mein Pferd in den Stall zu bringen, auch wenn ich vorher wußte, daß die Pferde im Sommer immer draußen sind. Ich denke, das ist nicht zuviel verlangt, sondern selbstverständlich. Schließlich habe ich einen Einstellplatz / Box gemietet und bezahle die Stallmiete über das ganze Jahr hinweg, nicht nur im Winter. Es wäre sicher was anderes, wenn im Sommer der Pensionspreis aufgrund der Weidehaltung reduziert würde oder der Einstellpreis überaus niedrig wäre. Dann könnte ein SB auch erwarten, daß man dafür extra bezahlt. Aber grundsätzlich zu sagen, Aufstallen gibt es nicht, zeigt, daß ein Einsteller offensichtlich nach wie vor nicht als Kunde betrachtet wird, obwohl dessen Geld schließlich zum Lebensunterhalt des SB wesentlich beiträgt. Sollte manch ein SB vielleicht mal drüber nachdenken...

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