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Hallo Stallbesitzer! Wo ist Eure Schmerzgrenze beim Umgang mit Kunden?

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brot:
Kann mich Dana nur anschließen. Wenn nen Stall mit Box und Weidegang miete, dann möchte ich auch die Möglichkeit haben, mein Pferd jederzeit einsatallen zu können. Ich kenne Höfe, da stehen die Pferde im Sommer 24 Stunden auf der Weide. Teils sind die Weiden ohne jeglichen Schutz, keine Bäume, kein Unterstand. D. h. die müssen dann 24 Stunden schmoren oder im Regen aufweichen, ohne die Möglichkeit, sich unterzustellen.

Das ist für mich no go!

Wenn 24 Stunden draußen, dann muss für alle Pferde für Schutz gesorgt sein; die banale Aussage: die stehen ja auch bei Sonne freiwillig draußen" zählt nicht. Die Möglichkeit, Schutz aufzusuchen muss zumindest da sein. Sonst eben zeitweise aufstallen!

Sandra SA:
Ja, und Du sagst es:
Bei Offenstall muss für ALLE Pferde die Möglichkeit gegeben sein, Schutz aufzusuchen. Und nicht nur für die Ranghöheren...

ChaCha:

Meine Schmerzgrenze ist erreicht, wenn ich mich nachhaltig über einen Einsteller ärgern muss. Schliesslich bin ich auf dem Hof zu Hause und muß mich wohl fühlen.
Schwierig ist immer abzuwägen, inwieweit es um das Wohl des Pferdes geht oder wo bestimmte Befindlichkeiten des Pferdebesitzers ins Spiel kommen. Beispiel: Muss das Pferd sommers nachts im Stall bleiben, weil es wirklich friert/zu dick wird o.ä. oder ist es nur das Empfinden des Beistzers, dass er möchte, dass sich sein Pferd nachts auf weichem Stroh betten kann.

Ich habe den Stall erst seit 4 Jahren und mußte mich bisher nur von einer Dame trennen. Das wurde von den anderen Einstellern aber sehr positiv aufgenommen, weil sie einfach alle genervt hat. Ansonsten haben bei uns alle ähnliche Vorstellungen von Pferdehaltung und ich habe kaum Fluktuation.

Dana:
"Zu dick" wäre z.B. definitiv ein Grund, zumindest eine begrenzte Weidehaltung zu verlangen, ob Tag oder Nacht rein, oder nur stundenweise raus, muß man abwägen. Was Übergewicht und zu reichhaltiges Futter verursachen kann, z.B. Hufrehe, darüber braucht man sicher nicht zu diskutieren. Und SBs, die da nicht einsichtig sind, spielen mit der Gesundheit der Pferde und dem Eigentum der Einsteller. Das kann auch mal ins Auge gehen. Da kommt dann der Faktor "grobe Fahrlässigkeit des SB" ins Spiel..

Herzi:
Kann Dana nur mit vollem Herzen zustimmen.

Ich denke man muss die Sache individuell sehen, nur leider wird in vielen Betrieben vergessen, wer den Kunde ist und schlussendlich die Wohnung auf dem Hof ermöglicht.

Ausserdem muss die Meinung des SB und des Pferdebesitzer nicht immer übereinstimmen. SB die dann einfach ihre Linie durchziehen und ihre Macht ausspielen sind mir persönlich ziemlich zuwider.
Dana hat es auch angesprochen es gibt auch eine Pflicht des SB für das Wohl der Pferde zu sorgen. Ist ein Pferd zu Dick spielt es keine Rolle ob der SB auch so denkt, er hat zu handeln.

Zu guter letzt ist mein Pferd mein Eigentum, und ich bezahle jeden Monat nicht wenig Geld, damit mein Pferd gut versorgt ist.
Es gibt Dinge die diskutabel sind allerdings gibt es Grenzen. SB die nur ihre Linie durchziehen, und es nicht für nötig empfinden auf den KUNDEN einzugehen, haben heute vielleicht noch eine Warteliste ;).

Ausserdem muss der SB von Anfang an klare Linien durchgeben, wenn ein Pferd zun Beispiel Nachtweide gesundheitlich nicht verträgt (gibt es) erwarte ich von einem SB flexibel zu sein.

Leider oft Wunschvorstellungen :-X

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