Autor Thema: Reiten mit freilaufendem Hund  (Gelesen 29777 mal)

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Offline Viki

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #30 am: 14.05.05, 21:44 »
Es gibt so viele nette Leute, die trotz Bemühung und Zuwendung nicht klar kommen mit ihren Hunden - das find ich schade. Der Vater der besten Freundin meiner Tochter (Ami im Ausland arbeitend) hat der Tochter einen Welpen geschenkt - große Freude und Neid bei meiner Tochter. Heut nach 3 Jahren ist es ein riesiger lieber Kerl mit Minimalerziehung, den die Mutter zu versorgen hat und der einfach überflüssig ist in deren Leben.
Bin gespannt, ob ich jemals noch einen Hund haben werde - ich hab 20 Jahre mit gelebt.

Offline Unie

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #31 am: 14.05.05, 22:10 »
Auch wenn ich bei dem Thema "unerzogene Hunde unangeleint beim Ausritt im Wald" vollkommen mit euch übereinstimme:

Ich kenne es auch, wie es ist, wenn man mit seinem eigenen Hund nicht an einem Grundstück vorbei gehen kann, ohne daß die Köter drinnen einen nicht geifernt verfolgen. Und das hasse ich! Ich kenne beinahe keinen Hund, der da nicht drauf anspringt, einschließlich meinem. In der Straße zu meiner Weide ist auch ein Haus mit Schäferhund (früher, jetzt haben sie einen anderen Hund). Es ist eine alte weißgewordene Hündin gewesen. Ich bin nun wirklich oft bei den Pferden gewesen und musste ja zwangsläufig an diesem Grundstück vorbei. War schlechtes Wetter und der Hund hätte evtl. Dreck reinschleppen können, kam sie nicht raus, war dagegen Sonnenschein, wurde sie stundenlang rausgelassen. Spazierengehen war seltenst dran. Zumindest wenn ich dort war. Diese Hündin tut/tat mir sehr leid, selbst die Kinder bzw Enkel haben sie beim Bellen angeschrien "Peggy, halts Maul, sonst gibts gleich was". Trotdem - ist jemand mit Fahrrad, Kinderkarre, Hund oder Pferd dran vorbei, ist dieser Hund geifernd hinterher. Sie hat meiner Hündin z.B. einmal in den Kopf gebissen, weil sie an ihr Grundstücksende lief und sich mit den Vorderpfoten beinahe über den Zaun zog, während meine Hündin dort an der Toreinfahrt schnüffelte. Ich habe einmal nicht richtig aufgepasst mit meinem Hund an der Leine und da habe ich mich dermaßen lang gemacht, daß ich noch heute Narben in einer Hand und Knie habe, einschl. kaputter Jeans. Es war immer wie Russisches Roulett, egal ob mit Pferd oder mit Hund daran vorbei: Ist sie heute wieder draussen? Die Pferde haben ALLE Mörderschrecken dort bekommen und Sätze zur Seite gemacht.

Ich finde, daß es auch zur guten Erziehung gehört, daß Hunde einen nicht vom Grundstück aus bellend und wohlmöglich noch geifernd verfolgen bzw "liebenswert begrüßen", denn auch andere Hunde und Menschen haben nicht immer die besten Erfahrungen mit solchem Hundeverhalten gemacht und springen dementsprechend darauf an. Meine Hündin schafft es auch, auf ihrem Grundstück ruhig zu bleiben, wenn andere Hunde vorbei gehen. Warum soll das also nicht auch bei anderen gehen?
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Offline Kimble03

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #32 am: 14.05.05, 22:16 »
Diana, hoffentlich hast du sie dafür dann auch nochmal angesprochen und gelobt?!?
*Clickern zieht sich durch mein Leben* ::)

Viki, das clickern nutzt mir nur was, weil der Hund so unglaublich motiviert ist, daß er nicht mehr 1 km von mir abhaut.
Bei versauten= Tierheimproblemhunden ist es natürlich nicht ganz so einfach, aber der Normalo-unversaut-Hund ist bei richtiger Anwendung und passenden Besitzern mit Clicker garantiert ein Streber.

Wenn das Problem am anderen Ende der Leine hängt, dann hilft der Clicker auch nicht.

Hier noch ein Link, zu meiner neusten Lieblingsclickerseite:
www.Hundeschule-Sondermann.de unter Clickern und Philosophie
*ich krieg das mit dem Link verstecken nicht hin, sorry*
« Letzte Änderung: 15.05.05, 00:02 von Kimble03 »
Entgegen allen anders lautenden Meinungen und Darstellungen ist es wirklich überraschend, dass so ein Junggemüse-Keks das allgemeine Gedöns, das mit dem Werden und Sein eines Reitpferdes zusammen hängt, so unglaublich einfach, willig und großartig umsetzt und dabei auch noch wahnsinnig gut aussieht.

Offline Viki

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #33 am: 14.05.05, 22:35 »
Der link ist was fürs hundefrustrierte Töchterlein  ;D Drück mal die Daumen, dass ich ihr Leid in Rattenglück umwandeln kann - mit denen kann man bestimmt auch clickern, oder? Allerdings steht GG dazwischen ("wenn eine Ratte ins Haus kommt zeih ich aus!"). ot,tschuldigung.
(Und schreib bitte ins Clickereck, welches Buch ich kaufen soll).

Bei aller Liebe zu Tierschutzfällen - wenn Hund, dann nicht so ein Traumatier - da hätt ich nicht die Nerven dafür.

Und was ich auch furchtbar finde, sind Hunde, die hinterrücks und lautlos aus dem Nichts auftauchen und einen am Zaun zu Tode erschrecken.

Offline Kimble03

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #34 am: 15.05.05, 00:04 »
Man kann alles beclickern und ich hab keine Ahnung von Büchern. ;D

Entgegen allen anders lautenden Meinungen und Darstellungen ist es wirklich überraschend, dass so ein Junggemüse-Keks das allgemeine Gedöns, das mit dem Werden und Sein eines Reitpferdes zusammen hängt, so unglaublich einfach, willig und großartig umsetzt und dabei auch noch wahnsinnig gut aussieht.

Offline Styxx

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #35 am: 15.05.05, 01:30 »
@Styx: Ich glaub, es geht v.a. um das Problem, dass der Hund nicht (sofort) kommt und keine echte Reaktion erfolgt. Wer kann schon so gut schmeißen und es mag nicht jeder mit Elekroschocker dran...  (...)   Wie machst du das, wenn der Junior dich verarscht und nicht kommt?
Elektroschocker sollten möglichst auch nicht in jedermanns Hände. Sowas kann unter Umständen angebracht sein, aber der Otto-Normal-Hundehalter darf  davon imho gerne die Finger lassen. Wurfkette/Dose o.ä. sehe ich eher für drinnen, also z.B. fürs Schuhe anknabbern oder für kurze Entfernungen, wenn Herr oder Frau Hund nicht grad durchstartet. Ich lasse ihn möglichst nur noch in Situationen die ich kontrollieren kann von der Leine. Wir gehen mit der Schleppleine in den Wald, ansonsten geht er an der normalen Leine und wenn er nackig läuft, dann nur wenn er nicht auf die Idee kommt, Vollgas davon zu spurten, d.h. immer dann, wenn wir in gut erzogener Hundebegleitung oder auf eingezäuntem Gelände sind. Ansonsten gehen wir ab nächsten Monat in eine neue Hundeschule.

Ich hab leider einen, oder besser zwei entscheidende Fehler in der "Früherziehung" gemacht. Das Weglaufen und Verstecken was Arwen beschreibt habe ich mich alleine mit dem Hund auf weiter Flur nicht getraut. Außerdem habe ich ihn in Situationen gerufen, wo eigentlich klar war, dass er nicht hört. Sprich ich hab mein Gerufe ziemlich inflationär verteilt und bekomme jetzt die Quittung, weil er dadurch gelernt hat, dass Hund auf mein Rufen nicht wirklich reagieren muss. Das an sich hat jetzt nix mit "die Terrier" zu tun, aber es stimmt schon, leichtführig ist anders ;) 8)

Kimble, den Clicker habe ich vor ungefähr drei Wochen für mich und - erstmal - das lange Pony entdeckt. War seeeehr lustig 8) *strahl*

Arwen, mein Rüssel ist manchmal so ignorant, dass ihn mein Weglaufen nicht wirklich beeindruckt :P Manchmal. Und bis auf die Leinenführigkeit *kleinerPanzer*, an der wir noch arbeiten, ist er ein wunderbarer Hund, den ich für kein Geld der Welt wieder hergeben würde :D

Und was ich auch furchtbar finde, sind Hunde, die hinterrücks und lautlos aus dem Nichts auftauchen und einen am Zaun zu Tode erschrecken.
So einen haben wir auf unserer Hausrunde wohnen. GSD ist mein Pony hundefest. ::)
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Offline Kimble03

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #36 am: 15.05.05, 01:48 »
*missioniermissionier*
Clickern ist witzig, luschtig, genial und klasse.

Bald krieg ich von den Clickermachern Prozente... ;D
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Offline Styxx

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #37 am: 15.05.05, 02:26 »
*missionarskutteundweißehaubereich* ;D

...und wegen der Prozente kannst ja mal bei Karlie anfragen

*flitz* ;)
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Offline Arwen

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #38 am: 15.05.05, 11:17 »
Arwen, mein Rüssel ist manchmal so ignorant, dass ihn mein Weglaufen nicht wirklich beeindruckt :P Manchmal. Und bis auf die Leinenführigkeit *kleinerPanzer*, an der wir noch arbeiten, ist er ein wunderbarer Hund, den ich für kein Geld der Welt wieder hergeben würde :D

ja, das glaub ich.
ich habe das gemacht im junghundestadium, bei den ersten kleineren reitbegleithunderunden. das hat sein aufpassen aufs rudel doch sehr geschult, er guckt immer wo wir sind, was aber manchmal nervig sein kann. er hopst dann ständig um einen rum, da schlägt der sh durch. dann schick ich ihn nach hinten, sein ohren klappen zur seite und er trottet beleidigt hinter uns hinterher ::)
beim schon erwachsenen, charakterlich gefestigtem, eigenständigem hund seh ich da auch probleme. das ist dem wurscht, er kennt ja den weg heim.
beim rufen muß ich aber auch mächtig aufpassen,ich neige auch zum mehrfachem rufen. das schürt natürlich die taubheit des hundes mächtig :-\
Karin
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Offline Unie

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #39 am: 15.05.05, 11:54 »
Das Verstecken, wenn der Hund nicht hört, bzw nicht aufpasst, wo sein Mensch ist, habe ich auch mit meiner Hündin gemacht. Stand ja auch so in den Tausend Büchern und Hundezeitschriften, die ich gelesen habe. Hm, mein Hund kannte diese Bücher und Artikel leider nicht. So habe ich sie 2x verloren. Beide male war es in unmittelbarer Umgebung von zu Hause (einmal um die Ecke, einmal keine 100m gegenüber der Haustür), den Weg kann sie also nicht vergessen haben, denn es war auch normale Gassigegend, also wirklich gut bekannt. Trotzdem, sie war weg. Mir blieb das Herz stehen und ich machte mich auf die Suche. Gefunden habe ich sie nicht, sondern einmal mein Nachbar beim Gassi mit seinem Hund, der sie wieder nach Hause brachte, und das andere Mal ist sie vollkommen woanders aufgetaucht, dort über die Straße gelaufen und einem Bekannten in die Arme, der sie dann auch nach Hause brachte. Oh mein Gott, war ich sauer! Aber das war in ihrer Jugend, jedesmal mit Einläuten ihrer Flegelphase.
 
 Sie hört sonst überdurchschnittlich gut, wenn ich sie mit Hunden anderer vergleiche. Ich bin schon oft darauf angesprochen worden, wie ich das hinbekommen habe und ob wir eine Hundeschule besucht haben (nein, trotzdem hört sie nicht schlechter als der BH-geprüfte Hund meiner Tante, die 1te Vorsitzende in ihrem Verein ist). Also bilde ich mir nicht einfach nur ein, daß sie relativ gut hört. Aber eben nur relativ, bei den Pferden kann man es fast vollkommen vergessen.
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Offline ali

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #40 am: 15.05.05, 12:05 »
hundeerziehung, mhmmmmm, schönes thema  8)

das thema "hinterm baum verstecken" kann man noch weiter führen, nämlich sehr instinktiv, sehr natürlich mit dem thema hundeerziehung umzugehen.
ein hund wird - sofern er seinen menschen als rudelführer akzeptiert hat und dieser auch grenzenloses vertrauen genießt - IMMER darauf acht geben, dass er bei ihm bleibt. das funktioniert aber nur, wenn man das von anfang an so handhabt. sprich ... gerufen wird er nur in notsituationen (andere hunde, gefahren im strassenverkehr o.ä.), keine leine (denn damit nimmt man einem hund das denken ab) und er muss - genauso wie in einem rudel - auf bestimmte körpersignale acht geben.
der rest ergibt sich dann von selbst. meine hunde haben mich IMMER im auge, weil sie wissen, dass ich nicht auf sie acht gebe, sondern sie gefälligst selbst schaun müssen, dass sie mich nicht verlieren. auch bei richtungswechsel o.ä. rufe ich nicht, sie müssen immer wachsam sein und selbst aufpassen. mit der leine lernt der hund sehr schnell, dass der mensch das andere ende in der hand hat und er auf gar nix mehr aufpassen muss, was der mensch sagt/macht, weil er ja eh keine selbstbestimmung mehr hat.

ach ja ... zum thema hundeschule: ich habe nie darauf geachtet, dass der hund soundso oft im spiel nicht gewinnt oder dass er sich nicht herkuscheln darf (darauf muss man ja angeblich acht geben) - ganz im gegenteil.

aber ... ist natürlich sehr gewagt.
so, jetzt schiesst auf mich  ;D
« Letzte Änderung: 15.05.05, 12:12 von ali »
...esgehtvorbeiesgehtvorbeiesgehtvorbeiesgehtvorbei...

Offline Arwen

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #41 am: 15.05.05, 12:17 »
nein ali , geschossen wird nicht ;D
es funktioniert ja in der tat sehr gut. ich rufe zippo beim reiten nur in entsprechenden situation, bei spaziergängern, autos o.ä. oder für irgendwelche aufgaben, ansonsten hat er freien lauf. er rennt vor und zurück, entfernt sich aber nie besonders weit. ich könnt ja mal wieder eben abbiegen und verschwinden.
leinenführigkeit auch vom pferd find ich aber trotzdem wichtig, man kommt immer mal in eine situation, wo es nötig und besser ist.

dieses weglaufen und nicht wieder nach hausekommen hat er auch zweimal gemacht in der jugendphase. heut würd ihm das im traum nicht mehr einfallen. man kann sogar das gartentürchen offenstehenlassen.
Karin
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Offline Terrier

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #42 am: 15.05.05, 13:50 »
Mein Hund denkt auch gut mit. Nur manchmal vergesse ich sie dann ::)

Wenn ich über eine kleine Strasse gehe, bleibt sie am Bürgersteig sitzen, bis ich "rüber" sage. Kommt das Kommando nicht,........stehe ich alleine vor meiner Haustür. ;D

Auch weiß sie genau, dass sie nicht in Reithallen, Stallgassen o.ä. darf. Wehe ich kürze mal über den RP ab oder durch die Stallgasse.

Sie bleibt bei "warte" stehen und bei einem kleinen Handzeichen kommt sie gleich nach. Bei "bleib" setzt sie sich und kommt nur auf Zuruf. Manchmal vergesse ich das dann.........Aber bis jetzt habe ich sie immer wiedergefunden ;D

Hört sich sicher als "ganz toller Hund" an. Aber seltenst kommt auch mal der Terrier durch. Da muss ich auch einmal laut und hart mit ihr reden und das reicht dann wieder für eine lange Zeit.
Ich habe ja schon einige Hunde erzogen. Soviel Arbeit wie Nelly am Anfang gemacht hatte, hatte ich mit keinem Hund. Aber nun kann ich mich wirklich auf sie verlassen. Sie ist nun schon 9 J. alt und mich graut es schon davor, wenn sie über die Regenbrücke geht.
der bissige Terrier schickt Grüsse
http://dhbf.daisypath.com/NE3Lp1.png
Ich bin zu alt um nur zu spielen und zu jung um ohne Wunsch zu sein

Offline Viki

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #43 am: 15.05.05, 18:51 »
Das ist überhaupt ein Problem bei Hunden: gemessen an der Bindung leben sie nicht lang genug. In der Zeit, die ich Viki jetzt habe, wär ein Hund schon 2 x gestorben.

Offline Kimble03

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Re: Reiten mit freilaufendem Hund
« Antwort #44 am: 15.05.05, 18:55 »
Deshalb ja auch ein Miniaturpferd als Blindenhund, die leben 40 Jahre. *zu Terrier grins*
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