Autor Thema: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(  (Gelesen 47701 mal)

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Offline Jada

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Re: Wie am besten gegen Ampfer vorgehen?
« Antwort #30 am: 04.04.07, 15:14 »
Vielen Dank!
Ja mit dem Traktor werde ich das dann auch machen, denke ich. Verstehe ich das richtig, dass der Ampfer schon blühen muss, also die Blüten müssen schon richtig ausgeprägt sein bevor wir spritzen?


Beni

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Re: Wie am besten gegen Ampfer vorgehen?
« Antwort #31 am: 05.04.07, 08:48 »
Hallo,
nein, der Ampfer darf noch nicht blühen. Die Pflanze muß sich im Wachstum befinden und der Blütenstengel muß "schieben". Das heißt, der Blütenstengel ist aus der Pflanze herausgekommen und deutlich sichtbar. Das steht aber nochmal genauestens in der Packungsbeilage. Ich weiß nicht mehr genau, aber ich glaube, ich habe erst im Juni gespritzt. Hängt ja vom jeweiligen Wetter ab.

Mal nebenbei: meine Wiese ist umgeben von Wiesen anderer Pferdehalter, die den z.T. ca. 50%igen Ampferanteil auf ihren Wiesen hinnehmen. So ist es ja nur eine Frage der Zeit, wann meine Wiese auch wieder so aussieht..... :-[


Offline Jada

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Re: Wie am besten gegen Ampfer vorgehen?
« Antwort #32 am: 05.04.07, 14:48 »
Danke! :)

Jetzt habe ich das verstanden, ist ja auch besser so, denn wenn der Ampfer blüht, ist er ja schon wieder "gefährlich" (vermehrt sich ja wie blöd dadurch).

Werde aber jetzt doch wahrscheinlich mit so einer Rückenspritze arbeiten, habe mir das nochmal genau angeschaut: Hauptsächlich ist der Ampfer auf 2 Stellen/Felder auf der betroffenen Koppel und auch noch an der Rückwand am Offestall. Am Offenstall direkt komme ich eh besser mit einer Rückenspritze oder ähnlichem hin.

Habe allerdings das Problem, das meine Pferde den Ampfer teilweise abfressen! Einige Ampfer sind jetzt schon recht hoch, andere eben abgefressen. Die abgefressenen sind im Wachstum ja dann hinterher und wahrscheinlich noch gar nicht weit genug, wenn ich die hohen Spritzen müsste.
Ich werde die Koppel nach Ostern sperren, vielleicht "reicht" es den abgefressenen Ampferpflanzen dann noch zum nachwachsen. Meine andere Koppel ist halt erst vor 3,5 Wochen gedüngt worden, und das Gras noch nicht allzu hoch. Da will ich dann schon mind. 4 Wochen warten bis ich die Pferde drauf lasse.

Die Koppel mit dem vielen Ampfer soll allerdings auch noch mit Volldünger gedüngt werden (macht SB) und nachgesät werden (mache ich). Wie ich das zeitlich alles mit dem Starane und so hinkriegen soll, weiss ich allerdings auch noch nicht. Man kann ja nicht alles auf einmal machen.

Vielleicht werde ich die Ampferstellen auch nochmal jetzt mulchen, die Pflanzen am Stall mit der Motorsense niedemachen und erst im Herbst mit Starane bekämpfen. Dann kann jetzt im Frühjahr gesät und gedüngt werden.

Grüße Jada

Offline silva

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Re: Wie am besten gegen Ampfer vorgehen?
« Antwort #33 am: 08.04.07, 23:47 »
HAllo Ihr Alle,

hihi, ich muss ja schon grinsen ;)

Als ich vor einiger Zeit... ich glaub das ist jetzt 2 oder 3 Jahre her hier schrieb, dass ich meinen Ampfer und die Brennesselfelder fies mit Starane bekämpfe, da wurde ich doch fast ausgebuht.

"Falsche Weidewirtschaft" "Die Brennesseln kann man doch mähen, fressen die Pferde doch gern", " Dagleich mit der Chemiekeule zuzuhauen.. IGITT"

Ich kann nur sagen, wenn man eine Ampfer- und Brennnesselkultur von knapp 2,5 ha übernimmt, dann bringts das Absensen auch nicht mehr.

Es ist doch ein unaussprechliches Vergnügen, wenn man diesen widerlichen Pflanzen-- ich hab immer noch keine Vermarktung für Ampfer gefunden-- beim SICHEINKRINGELN zusieht.

Im letzten Herbst waren dann tatsächlich nur noch einsame Pflanzen zu sehen, die, ihrer Blütenstände beraubt, schmollend auf meiner Weide stumm vor sich hinlitten.
Gemein ist an dem Zeug ja eigentlich das Saatgut, das bis zu 60 Jahre aktiv bleibt.

Und da kann man tatsächlich mit Nachsaat und gut gepflegter Grasnarbe vorbauen, denn Ampfer ist nun mal ein Lichtkeimer.

In diesem Jahr, am nächsten oder übernächsten Wochenende gehts den letzten manifestierten Pflanzen an den Kragen. Dann wird wieder gewalzt und Ruhe ist.

Es gibt auch in diesem Jahr keinen Kunstdünger denn der N-Gehalt im Boden ist immer noch relativ hoch.

Das Starane hab ich damals beim Kiebitzmarkt gekauft.

LG
Silva



Offline Zuckerle

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Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #34 am: 29.04.08, 14:29 »
Hallo, wir sind vor kurzen Umgezogen.
Die Pferdeweiden sind hier über und über mit riesigen Hahnenfuß und Ampfer überseht.
Was aber als wir hergezogen sind, leider nicht Sichtbar war.
Nun möchte ich das Beste draus machen.

Was kann ich tun, damit ich die Weiden dieses Jahr trotzdem noch benutzen kann?

Die Weiden sollen als Pferdeweiden genutzt werden.
Also ist da nix mit Heu machen,-)
Ich möchte das Beikraut so schnell es geht bekämpfen,
egal mit was auch immer.
Mir ist nur wichtig das die Pferde innerhalb von 2-3 Wochen,
die Weiden wieder Problemlos nutzen können.
Haltet mich nicht für verrückt*g

Den mit Raus Stechen ist da nix zu machen, das wäre eine Lebensaufgabe ,-(
Die  Weiden haben einen Lehmboden und sind recht feucht.

Sollte ich mit Perlka Kalkstickstoff düngen?
Wird mir wohl bloß nix bei diesen Beikräutern helfen oder?


Gruß und schon mal Danke im Voraus ,-)
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Offline KingGeorge

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Re: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #35 am: 29.04.08, 14:41 »
schau dir mal simplex an......... wartezeit 7 tage
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Offline Zuckerle

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Re: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #36 am: 29.04.08, 14:47 »
Habe es mir grade angeschaut.
Wenn es das hält was drauf steht, wäre ja genial.
Kannte ich bis dato noch nicht,
vielen Herzlichen Dank, King George ;)
Rufe gleich mal die Baywa an,  ob die es vorrätig haben,-)

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Offline KingGeorge

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Re: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #37 am: 29.04.08, 14:52 »
es geht wunderar, es ist zwar nicht alles weg aber bestimmt sind es dieses jahr 2/3 weniger als das jahr davor.
 
es geht auch noch garlon 4.......
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Offline Zuckerle

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Re: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #38 am: 29.04.08, 15:11 »
was das Jahr zuvor war, weiß ich nicht.
Ich hätte da so kein Pferd mehr rauf stellen wollen.
Das sind voll die dicken Büschel Hahnenfuß und Ampfer
2/3 ist doch schon mal was ;)
Dann zupfe ich halt doch noch zusätzlich!

Sollte ich danach noch die Weiden düngen?(Kalkstickstoff)

Danke und einen schönen Tag dir noch

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Offline KingGeorge

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Re: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #39 am: 29.04.08, 15:15 »
ich habe dann nicht mehr gedüngt, da mir dann die wartezeit wieder zu lang war ::)

alles was nicht tot war nach dem spritzen habe ich abgesennst, gebe es ja zu, bin zu faul um es raus zu stechen......  :-[

werden das dieses jahr noch mal machen und dann bin ich wohl alles los, zumindest erst mal  ::)
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Offline Zuckerle

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Re: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #40 am: 29.04.08, 15:24 »
Grade beim Abmähen mit Hahnenfuß bin ich sehr vorsichtig.
Mir sagte man, das Mähen vom Hahnenfuß und auch vom Jakobs Greiskraut,
der falsche Weg wäre die Pflanzen einzudämmen,
denn durch das Mähen treiben sie wieder junge Triebe aus,
die für 6 - 7 Wochen noch keine Bitterstoffe,
aber die Giftstoffe enthalten und somit von Pferden gefressen werden können.

Bin ein großer Angsthase was meine Pferde betrifft ::)

Lg
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Offline KingGeorge

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Re: Hahnenfuß und Ampfer in rauen Mengen ,-(
« Antwort #41 am: 29.04.08, 15:30 »
bei solchen sachen bin ich auch vorsichtig, aber nicht beim ampfer 8)
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