Passt hier nicht so 100%tig rein, aber ich frage trotzdem mal in diese Runde (weils auch ums "geschenkt kriegen" eines pferdes geht):
Wie hättet Ihr Euch entschieden?
Ees wurde ein 7 jähriger, sehr braver und gut ausgebildeter Wallach angeboten. Fünfjährig Dressurpferde A und L siegreich und platziert, Nicht überfordert, reell geritten (bis dahin).
Sein Problem: eine nicht therapierbare Nervenlähmung an einem Hinterbein, die im Schritt (und nur im Schritt!) zu einer Art "Holzfussgang" geführt hat. Also er hat das betr. Bein im Schritt einfach gerade hinterhergezogen, Gewicht konnte er dabei wohl aufnehmen... Ganz komisch...
Im Trab und Galopp nichts zu sehen (frei laufend, sich selbst überlassen, unter dem Sattel, an der Longe... nichts!) Das Gesicht dieses Wallachs verriet keinerlei Anzeichen von Schmerzen, er verhielt sich in seiner kleinen Herde auf Paddock und/oder Koppel völlig entspannt, trabte und galoppierte mit den anderen, einzig im Schritt zog er mehr oder weniger dieses Bein nach.
Seiner ursprünglichen Bestimmung als Dressurpferd konnte er natürlich nicht mehr nachgehen... So sollte er "in gute Hände" verschenkt werden, sicher ein interessantes Lehrpferd bis L/M. Aber was tun mit diesem Handicap, kann man sowas ignorieren?
PS: Er war bereits (seit über einem Jahr) in tatsächlich fähigen und kompetenten TA-(Osteop.-Physiotherap.-)Händen gewesen... Auf Kosten der Vorbesitzer, da wurde nicht gespart...
Sollte den Platz im Dressurstall nun frei machen für ein "einsetzbares Pferd" - daher der Wunsch nach einem Platz, wo er eben entsprechend seiner "Behinderung" freundliche Aufnahme findet...
Geschenkt nehmen oder nicht?