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Wasserlassen bei der Therapie

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torsten:
Hallo,

entschuldigt bitte die Frage, aber ich habe da ein Problem. Ich bin körperbehindert und gehe zum therapeutischen Reiten. Ich genieße es sehr und habe mit meinem Pferd großes Glück. Dennoch habe ich ein Problem. Mein Therapiepferd entspannt sich während der Stunde sehr gut. Deshalb muss er jedes Mal Äppeln. Das macht er (berechtigterweise) immer im Stehen. Wir sind allein in der Halle kann also nix passieren. r. Allerdings kann ich mich an Stunden erinnern, wo er trotz erledigter Äppelpause super quängelich ging und auch sein Schlauch signalisiert haben soll, dass er pinkeln muss. Kann man ihm irgendwie "sagen", dass Pipi machen ok wäre?
Es gibt nichts unangenehmeres als ein quälendes, quängeldes Pferd. Bzw. wie merkt man, dass ein Pferd wasserlassen muss? Er geht klemmig und der Schlauch ist draußen? Sonst noch etwas?
Nochmals besten Dank für eure Antworten
torsten

Muriel:
Hallo Thorsten,
brauchst Dich doch nicht entschuldigen, die Frage ist völlig berechtigt.
Man kann ein Pferd schon drauf konditionieren, daß Pinkeln JETZT erwünscht ist. Da es aber nicht Dein Pferd ist, ist das schon schwieriger.
Wenn er pinkeln mag, kann es sein, daß ihm eine bestimmte Ecke der Reitbahn besser gefällt als eine andere. Das könnte man konsequert ausprobieren, aber da Eure Zeit in der Therapiestunde vermutlich beschränkt ist, ist das auch nicht stundenlang möglich.
Was meint denn der Besitzer?

Ich hab meinen auf Pfiff konditioniert, immer "alle meine Entchen" *ggg* gepfiffen, wenn er irgendwo draussen, in der Box oder sonst wann ich eben dabei war, gepinkelt hat. Mittlerweile kann ich ihn auch damit zum Pinkeln animieren, wenn er eh schon fast soweit ist, sich aber nicht genügend entspannt. Aber das dauert recht lange (Jahre unter Umständen)

Ein anderer Aspekt ist, daß das Pferd vielleicht ausschachtet, weil er sich der vollen Aufmerksamkeit bewußt ist und er (natürlich  :D !) im Mittelpunkt steht. so ist es auch bei meinem, und da kann er logischerweise auch nicht locker laufen. Wenn wir antraben, ist die Sache dann auch ruckzuck beendet  ::).
Dann kann man natürlich entspannen und pfeifen wie man will und es tut sich nix  ;D
lg und viel Spaß weiterhin bei der Therapie!

torsten:
Hallo Muriel,

danke für deine Antwort. Schön, dass die Frage hier Platz hat. Eine Therapiestunde dauert übrigens knapp 40 Minuten. Ich weiß nicht, ob es etwas mit Aufmerksamkeit zu tun hat. Im letzten Sommer hat er 2x gepieselt unter mir. Jeweils ziemliche Sturzbäche und mit ziemlich Geräsch verbunden. Jeweils in der Hallenmitte. Allerdings war auch sonst niemand in der Halle. Meine Eltern haben sich jeweils für den Sonnenschein draußen entschieden. 4x bestand noch Verdacht, aber da war nix. Meine Eltern waren jeweils in der Halle. Den Besitzer hab ich noch nicht gefragt. Ich weiß allerdings das Felix so heißt mein Pferd 3x sofort in der Box gepieselt hat. Blöde Vermutung, aber können Pferde eitel sein? Ich möchte ja meine Eltern ja auch nicht wegschicken, mit der Aussage Felix verkneift sich sonst was.
Macht dein Pferd Theater, wenn andere in der Nähe sind?
danke und lg
Torsten

torsten:
kleiner Nachtrag. Hatte eben den Gedanken angefangen, aber nicht beendet. Felix ist Wallach und 19 Jahre. Daher hab ich Zweifel, ob es was mit aufmerksamkeit zu tun hat. ;D

Waldfee:
Hm, also dazu "überreden" wirst Du ihn nicht können.

Meiner z.B. pinkelt aufm Turnier überhaupt nicht,wenn wir länger unterwegs sind, weder im Hänger, noch LKW, noch Box oder Halle, Koppel oder, oder... Kaum zu Hause saust er quasi in seine Box, und dann aber pronto... ;D

Kann mir aber ehrlich gesagt kaum vorstellen, daß Dein Pferd JEDESMAL super dringend muß..., so ne Pferdeblase ist nämicih ganz schön groß. Das Trnkverhalten wäre vielleicht mal interessant zu verfolgen...oder mal zu einer andrern Tageszeit reiten?

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