Schön das meine Gedanken hier für Traffic sorgen

Hatice - schön von dir zu hören. Schreiben kannst du auch ohne pferdische Themen. Was macht die Katze? Und das Haus?
Pedro - alles gute für euer Auto. Hoffentlich nicht so teuer und vorm Urlaub reparabel.
Mein Auto hab ich seit heute wieder. Hab mal eine andere Werkstatt ausprobiert und fand die ganz gut. Hoffe also das das Auto jetzt erstmal macht. Brauche ja das Zugfahrzeug. Eigentlich wollte ich ihn ja noch 2 Jahren fahren - aber das sehe ich im Moment noch nicht.
Weiss oder schwarz gibt es ja in den wenigsten Fällen. Aber leider ist es so das der Umgang untereinander immer mehr verkommt und sachliche Diskussionen echt schwierig werden. Aber eigentlich wäre es doch langweilig, wenn alle der gleichen Meinung wären.
Das Thema E-Auto betrachte ich tatsächlich als ziemlich grau.
Die Reichweiten werden besser. Will man aber bei einem bekannteren Hersteller bleiben, sind die Anschaffungskosten doch deutlich höher als beim Verbrenner. Reichweiten von 100 - 200 km sind für mich keine Option.
Die neuen Chinaprodukte haben ggf. Probleme mit den Ersatzteilen. Dann haben Softwareprobleme bei den E-Autos noch stärkere Auswirkungen als bei den Verbrennern (bei einem unserer Firmenfahrzeuge war nach Softwareupdate die Schnellladefunktion nicht mehr verfügbar, bei einem anderen gab es Probleme mit der Zentralverriegelung - toll, wenn man aus dem Auto nicht mehr raus kommt - beide Probleme konnten erst nach Monate behoben werden).
Dann bin ich von der ganzen E-Sache in Bezug auf die Nachhaltigkeit noch nicht überzeugt. Natürlich gibt es kein CO2 Problem während des Betriebs. Aber was ist mit der Batterieentsorgung? Wie lange werden die Akkus halten, was passiert danach damit, welche Probleme fallen durch die Entsorgung an und auch bei der Produktion (die benötigten Stoffen werden ja nun eher in Ländern gewonnen, wo es mit Kinderarbeit usw. nicht so genau genommen wird).
Beim Verbrenner wissen wir was wir der Umwelt antun. Beim E-Auto hab ich da noch Fragezeichen. Und ich denke das wird man auch erst langfristig merken, was man sich ggf. für Probleme geschaffen hat.
Dazu die Verfügbarkeit von Strom. Aktuell kein Problem. Aber ganz ehrlich - wir sollen alle mit Strom Auto fahren und mit Strom heizen, d.h. der Strombedarf seigt.
Gleichzeitig haben wir unsere Atomkraftwerke abgeschaltet (was ja auch bezüglich des Atommülls sinnvoll ist, die Sicherheit erhöht es nicht, da es weltweit ja genug Atomkraftwerke gibt, die teilweise geringere Sicherheitsstandards haben), wir wollen unsere Kohlekraftwerke abschalten und da die Förderung für Biogasanlagen ausläuft, werden in den nächsten Jahren ein großer Teil der Biogasanlagen vom Netz gehen, da sich die Einspeisung nicht mehr lohnt und die Hürden für eine Direktvermarktung hoch sind.
Solar und Windenergie ist nett, aber so lange wir noch keine vernünftigen langfristigen Speichermöglichkeiten haben, wird es schwierig mit der verlässlichen Energie...
Wenn ich dann eine Schlagzeile lese, in BaWü müssen die Menschen Strom sparen, weil es an der Nordsee stürmt und die Netze überlastet werden, sehe ich jede Menge Handlungsbedarf.
Im kleinen sehe ich das ja an meiner PV Anlage, die ich echt toll finde. Im Sommer alles super. Da ist der Speicher sogar zu groß und wird nicht leer und ich speise jede Menge ein, was sich eigentlich nicht lohnt. Im Winter ganz andere Hausnummer. Tagsüber bin ich halt nicht zu Hause und damit wird kaum etwas verbraucht. Komme ich Abends im Dunkeln nach Hause, laufen Licht, Herd und bei mir noch der Heubedampfer. Selbst wenn der Speicher über Tag komplett geladen wurde, reicht das nicht oder nur sehr knapp bis zum nächsten morgen. Aber im Winter wird der Speicher eben oft nicht voll.
E-Auto laden zu Hause bringt mich also auch nicht weiter, da ich tagsüber nicht zu Hause bin. Laden an Ladesäulen kann extrem teuer werden, je nach Anbieter. Laden zu Hause oder in der Firma ist kostengünstig. Und interessanterweise darfst du als Firma deine Mitarbeiter kostenlos laden lassen und das muss nicht versteuert werden. Tankkosten darf man nicht so einfach übernehmen. Ich denke zwar das das Finanzamt das irgendwann ändern wird, aber aktuell ist das noch so.
Als Firmenwagen ist E interessant, weil man halt die Privatnutzung nur mit 0,25% versteuern muss statt 1%.
Wie man sieht bin ich da gespalten (außer das es garantiert kein ID Buzz wird - den finde ich total hässlich und VW kommt mir glaub ich nicht mehr ins Haus). Als alleiniges Auto kommt E schon wegen des benötigten Zugfahrzeugs nicht in Frage. Als Zweitauto ggf.
Aber überzeugt bin ich nicht. Da Skoda ab übermorgen die Preise erhöht, hätte ich mich für den Octavia Diesel heute entscheiden müssen. Hab ich nicht. Ich gucke mich jetzt mal um und hoffe das der Multivan jetzt erstmal durchhält. Mittelfristig wird es aber ein Zweitauto geben oder Erstauto für Alltagsfahrten, ob nun E oder nicht und der Multivan dann irgendwann gegen einen Campervan getauscht, der vernünftig ziehen kann.
Mein Schwager ist bereit für Diskussionen über E. Meint ich brauche einen ID3 oder 4, da wäre ich mit meinen Anforderungen abgedeckt. Sein kleiner Renault hat eine zu geringe Reichweite, da er ihn auch nur für die Fahrten zur Arbeit nutzt und für längere Fahrten der ID 5 meiner Schwester da ist. Na ja mal gucken. Hab ich mich bisher halt nicht mit beschäftigt.
Ponytechnisch läuft es. Honey hat fast einen Reiter getragen (drüber gelegt und ein paar Schritte gegangen), Camilla hat sich gestern ohne Hysterie zum Stall und Platz holen lassen und ist dort gut gelaufen und Shayla ist heute brav spazieren gegangen. Heute ging es von den Temperaturen auch noch. Morgen soll es ziemlich warm werden, 36° - da wird wohl nicht viel mit den Ponies laufen. Ich hoffe das Shetty hält durch. Ansonsten mal abwarten wie sich das Wetter weiter entwickelt. Das sieht jeden Tag anders aus.