Autor Thema: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024  (Gelesen 22065 mal)

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Offline Angelika

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #270 am: 23.06.24, 09:01 »
Die Bodenarbeitsstunde war eigentlich sehr gut, aber die Arbeit bietet Abwechslung in Kugelkaltis Welt. Er sabbert ohne Ende und im Umgang ist er immer noch nicht der Alte. Wahrscheinlich nächste Woche Tierarzt.

Mit dem HO habe ich mich abgefunden. Ich habe eine 2-Zimmer-Wohnung. Mein eigener PC steht zwischen Küchentür und Fernseher, 80 cm Platz. Der Lapi steht vor dem Bildschirm, eine Tastatur passt vor die meines Rechners und eine Maus hab ich auch gefunden. Seit kurzem haben wir Webex-Telefonie, Headset an den Lapi und ich kann normal telefonieren, das macht Spaß. Unsere Drucker fehlen mir, damit ich das Geschriebene los werde. Dann drucken wir es halt im Laden aus.

Das Schicksal hat uns gestern übel erwischt. meine Lieblngs-Hildewutz hatte Durchfall, also TA und behandeln. Spät Abends ein Anruf von der Tierarzttante, ich soll mit Hilde anrücken. Ein Kollege von ihr machte Ultraschall - Raumforderung im Bauchraum, wie nett. Wutz aufgeschnitten, einen riesigen Tumor gefunden und Beatmung abgestellt. RIP Goldherz. Also nächste Woche eine Frau für Foxy besorgen. Meine Maus war erst 3 Jahre. Wir haben sie im Kleingarten unter den Weinreben bestattet, meine Ohren hängen gerade am Boden.
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Offline Lucie

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #271 am: 23.06.24, 17:00 »
Sasthi - Auto kann man ja ersetzen. Blöd halt, wenn man überlegen muss ob ein neues Auto auf Grund des Alters des Fahrers Sinn macht. Aber so ein Stück Freiheit aufgeben, machen ja die wenigsten freiwillig.

Angelika - mit dem Meerschweinchen (?) tut mir leid. Bei den Kleinen geht das manchmal einfach so schnell... Alles Gute fürs Kugelkalti und das er bald wieder klar kommt. Warum sabbert er denn bzw. warum braucht ihr den TA?
Homeoffice ist ja irgendwie auch eine Einstellungssache - neben den Örtlichkeiten. Ich bin auch nicht sehr gut im Homeoffice. Während ich natürlich den Wegfall der Fahrtzeiten schätze ist die Ablenkung durch Kollegen halt durch Ablenkung durch Katzen und Ponies und Wetter abgelöst. Wenn draußen das Wetter einfach nur toll ist, wenn ich im Büro bin, denke ich halt mal drüber nach das man jetzt schön was mit den Ponies machen kann, aber grundsätzlich ist es ok. Mich zu Hause zu konzentrieren fällt mir deutlich schwerer. Ich finde Homeoffiche praktisch, wenn mal Handwerker kommen, da man dann keinen Urlaub nehmen muss. Oder als ich Corona hatte - da wäre mir sonst langweilig gewesen. Aber ich bin ganz gerne in der Firma.

FtC - Auto wieder heil? Reifen lässt sich ja GsD schnell wieder richten.

Bagi - Glückwunsch zum Herdenzuwachs. Hört sich doch gut an sowohl Isi wie auch Katze. Und Hochzeit auch.
Nasenbremse funktioniert bei Honey auch überhaupt nicht. Und ein bisschen Hoffnung hab ich noch. Es ist ja nicht so das sie sich grundsätzlich nicht gerne anfassen lässt. Kuscheln tut sie schon gerne. Und letztes Jahr mit anderem TA und anderer Umgebung hat die Sedierung ja halbwegs gut funktioniert. Das war hier halt wieder die Kombi zwischen DER TÄ (die ich übrigens total gut finde) und dann dem Aufbau und schon weiß Honey ganz genau was kommt und was sie nicht will. Also üben wir weiter. Ich glaube schon das wir da einiges verbessern können. Ich glaube allerdings auch das auch in den nächsten Chancen die Kombi aus der Zahn-TÄ und der Situation für Honey nicht funktionieren werden. Also muss ich mir da was überlegen.

Hier war die letzten Wochen viel los, nur wenig pferdisches. Wir hatten ja die Europawahl, die, da ich mal wieder Wahlhelfer war, das WE zumindest den Sonntag schon ziemlich zerstört hat. Nach 10 Jahren erwäge ich das nächste mal nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Es sind ja nicht nur die 5 Stunden, die man dumm rum sitzt und hofft das einer kommt (was bei knapp über 100 Wahlberechtigten halt nicht so viele sind) sondern auch das allgemeine Treffen um 7.30 Uhr (was ich für Sonntag echt zu früh finde, da ich die ganze Woche so früh aufstehen muss) und dann das auszählen und Formulare ausfüllen ab 18 Uhr. Das ist schon nervig. Immerhin hab ich ein ganzen Dick Francis Buch gelesen....
Das WE drauf war meine Cousine da. Und auch wenn ich mich über den Besuch gefreut habe, ist das immer etwas anstrengend. Vor allem auch weil meine Cousine u.a. körperlich nicht so fit ist und wir so hauptsächlich rumsitzen. Da fehlt mir die Bewegung.

Dann noch Autoprobleme. Bzw. eigentlich Werkstattprobleme... Mein Auto war Ende April zum Ölservice und es gibt die ganz klare Absprache das sie sich melden, wenn sonst noch was nicht in Ordnung ist. Auf dem Servicebericht stand dann was von Bremsen nicht in Ordnung und klein auf der Rechnung "Verschleißgrenze beachten". Ist ja ein Hinweis der für den A** ist. Auf Nachfrage "Ihr Auto meldet, wenn die Bremsen gemacht werden müssen". Da ich ja momentan viel fahre, wollte ich das Risiko auf keinen Fall. Also wurden Anfang Mai die Bremsscheiben und Beläge vorne gemacht. Naiv wie ich bin dachte ich die Fachwerkstatt hätte sich alle Bremsbeläge mal angeschaut...
War nicht so. Letzte Woche Freitag Abend meldete das Auto "Bremsen prüfen". Natürlich nach Werkstattschluss. Ich hatte echt Schaum vorm Mund.... Samstag morgen angerufen - "können es vielleicht die hinteren Bremsen sein?". Jedenfalls Auto Samstag in die Werkstatt gebracht (dem Osteo vorher noch Honey eingefangen, damit er mit ihr anfangen kann und dann mit dem Shetty weiter machen kann. Oh Wunder es waren die hinteren Bremsscheiben und Beläge.... Dem Kundendienstbetreuer war es auch durchaus peinlich so als Mitarbeiter einer Fachfirma, die mit exzellentem Service wirbt, damit der Kunde ein zuverlässiges Auto hat und sich um nichts kümmern muss. Ich habe dann kostenlos einen Leihwagen bekommen, während die die Bremsen gemacht haben (GsD waren die Teile da) damit ich zurück zum Osteo konnte.
War halt auch echt Timing weil ich letzten Montag statt nur in die Firma eine längere Autobahnfahrt geplant habe. Und Bremsen finde ich schon wichtig.

Soweit so gut. Seit Freitag meldet mein Auto jetzt das es einen Service haben möchte.... Scheiß moderne Autos. Früher hatte man im Kopf alle x km und dann hat man das zusammen gemacht, was die nächsten km fällig gewesen wäre... Ich habe eigentlich keine Lust die Werkstatt anzurufen....

Dieses Wochenende war jedenfalls das erste wo ich mal wieder Zeit hatte. Trotzdem hab ich gestern wenig getan. Morgens haben wir das zweite Weidezelt wieder mit Plane bestückt. Leider wurde es zwischendurch ziemlich windig, was das Ganze erschwerte. Aber trotzdem geschafft. Eigentlich wollte ich die Windschutznetze auch noch neu machen. Aber dafür war es mir dann windig. Dann hab ich mich bei einer Freundin verquatscht und dann war der Tag auch schon gelaufen.
Heute hab ich aber immerhin Shayla bewegt, sehr notdürftig ihre Zehe gekürzt (muss ich die Woche noch mal gründlich machen) und war mit Honey 1,5 Stunden spazieren. Honey fand es gut mal wieder weg zu kommen. Zuviel Platzarbeit findet sie ja doof. Leieder waren auch im Feld schon die ersten Bremsen. Hoch zum Wald hab ich mich gar nicht erst getraut.
Ich war heute das erste mal mit Honey unterwegs während die Ponies auf der Weide standen. Leider hat Shayla das mal wieder überfordert. Shetty zählt dann ja nicht. Als wir wiederkamen war sie klatschnass und aufgeregt. Aber es hilft ja nichts. Da muss sie jetzt echt durch. Ich kann gerade das Shetty nicht mehrfach am Tag zwischen Weide und Stall hin und herschleppen.  Ich hoffe sie gewöhnt sich dran.

Insgesamt haben Shayla und ich momentan so unsere Probleme mit einander. Ich muss dringend wieder neutraler ihr gegenüber werden. Aber im Moment bin ich gerade sauer. Die Show mit Honey jagen, Stress auf dem Anhänger kann ich noch so halbwegs verstehen, da ihre Nerven nun mal wirklich nicht sehr stabil sind und ihr seid Frau Ponys Tod ganz viel Sicherheit in der Herde fehlt. Dadurch hat sie das Gefühl alles kontrollieren zu müssen, was sie nicht kann, wenn sie auf dem Anhänger ist oder wenn Honey eine Nacht weg bleibt. Das ist zwar nervig und sie tut mir, aber ich kann das noch irgendwie verstehen.

Nicht verstehen kann ich, wenn sie büffelig durch den Zaun geht, wenn kein Strom an ist. Und das auch noch auf eine Art und Weise, die mir deutlich den Stinkefinger zeigt, wenn ich das ganze jetzt vermenschliche. Ich bringe morgens alle 3 gleichzeitig zur Weide über eine Spielstraße. Auf der Weide dann allen 3 Halfter ab, Halfter sortieren, raus gehen, Halfter weg packen und Strom an. Eigentlich. Neulich morgens, während ich die Halfter sortierte, geht Shayla zum Portionszaun (der noch nicht portioniert, da sie noch jede Menge Gras im abgesteckten Bereich haben, und lehnt sich dagegen um auf der anderen Seite das hohe Gras zu naschen. Ich sage noch Hey - sie guckt mich an - und geht ganz gemächlich durch den Zaun..... Dafür hab ich morgens echt keine Zeit. Abgesehen davon hat sie dabei auch den Außenzaun in die Länge gezogen, dessen Litze ich ja gerade komplett neu gemacht habe. Ich war also sauer. Pony wieder rausgefischt, Zaun aufgebaut, auf dem Weg zum Stromgerät sehe ich das sie sich wieder gegen den Zaun lehnt. Diesmal war ich aber schnell genug mit dem Einschalten. Leider war das auch kein Einzelfall. Morgens geht sie immer gleich gucken ob Strom an ist. Das ist so nervig. Ich halftere jetzt immer erst die beiden anderen ab und schmeiße die Halfter über den Zaun, mache dann Shayla los und sprinte zum Stromgerät um es einzuschalten. Sie hat noch zweimal morgens einen gewischt gekriegt. Jetzt lauscht sie auf das Ticken... Halfter sortieren und weg packen dann bei eingeschalteten Stromgerät. Super Ätzend. Wenn sie dann irgendwann 24 Stunden draußen sind, geht das natürlich gar nicht, da ich ja auch noch irgendwie abäppeln und mit meiner Karre durch den Zaun muss.
Also habe ich ein weiteres Stromgerät bestellt um dem Portionszaun aus dem mormalen Stromkreislauf raus zu nehmen. Da ich die Abzäunung der Hecke schon rausgenommen hatte, da Shayla da letztes Jahr gerne rein gekrochen ist (aber unten drunter und nicht mitten durch und zu Zeiten wo auch nicht mehr viel drauf stand), habe ich dann auf 3000 qm Weide 3 Stromgeräte im Einsatz. Bisschen übertrieben. Neu bestellt habe ich jetzt ein 9V Gerät, da mir meine großen 12V Dinger für einen Portionszaun, den ich ja regelmäßig versetzen muss, zu schwer sind. Mal gucken wie sich das bewährt.
Ich bin jedenfalls immer noch ein wenig stinkig auf Shayla. Shayla merkt das natürlich auch und unsere Beziehung ist gerade etwas angespannt. Ich muss echt gucken das ich wieder neutraler werde.

Offline FelixTheCat

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #272 am: 28.06.24, 21:31 »
Lucie: hast Du schon mal drüber nachgedacht, Shayla abzugeben und Dir ein nettes freundliches Reitpferd zu suchen?
Pferdemäßig ist hier nichts los, wir sind weit genug weg von denen 8) Dafür ist die nächste Katze nicht ganz eine Armlänge entfernt ;)
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Offline Bagi

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #273 am: 30.06.24, 00:05 »
Hm, ich finde es "normal", wenn Pferde durch den Zaun gehen, wenn kein Strom drauf ist. Oder meine Pferde sind halt nicht normal  ;D Das machen meine auch und ich bin der Meinung, die wären ja blöd, wenn sie es nicht machen würden? Sogar der Araber, das Ober-Mimöschen hat da keine Skrupel....Ich kann verstehen, dass du dich ärgerst, ich ärger mich auch, aber nicht so, dass ich es den Pferden übel nehme. Eher mir, weil ich den Zaun nicht so gebaut habe, dass ich den Strom immer anlassen bzw. bevor die Pferde auf das entsprechende Stück kommen anmachen kann. Ist eher ein "Menschen-Problem", finde ich.....  :)

Meine "Grazien" sind diese Woche in die Scheune eingebrochen und haben vom frischeen Heu genascht  :o Ich dachte, mich trifft der Schlag! Und ich habe keine Ahnung, wie das gegangen ist. Die Tür in die Scheune ist im Paddock, da fülle ich Heu nach usw. Abends füttere ich die Katzen in der Scheune und mache dann zu, mit Sicherheitsriegel, den man nur mit zwei Händen aufbekommt. Früh waren alle im Paddock, ich habe die Jungs auf die Weide gelassen und bin rein, musste arbeiten. Nach ca. 2 Stunden gehe ich raus, keine Stuten da. Ich dachte noch, sie chillen im Unterstand, da seh ich die Scheunentüre offen! Alle drei haben sich zwischen die ganzen Sachen, die da rumstehen, gequetscht und Heu gefressen. Frisches Heu, am Tag vorher bekommen...... Lange waren sie aber wohl noch nicht drin, keine hat geäpfelt und es war noch nichts kaputt oder durcheinander  ;D
Ich hatte so Angst, dass sie krank werden, besonders der Isi, da ist die Rehe ja noch nicht lange her. Ich habe Futterkohle mit Cobsbrei gemischt und jede hat eine Portion bekommen. Die Isistute habe ich dann über den ganzen Reitplatz longiert, damit sie keine engen Wendungen geht und ein bisschen "Energie" verbrennt. Am nächsten Tag waren zum Glück alle fit! Ich frage mich nur, wie das zugegangen ist. Wenn die Türe über Nacht offen bzw. der Riegel nicht ganz eingerastet gewesen wäre, hätte das mein "Professor", der alle Türen, Riegel und Knoten aufmachen kann, sofort gemerkt Außerdem waren die Katzen früh noch in der Scheune, die dürfen durch eine andere Tür raus. Dass jemand in den Paddock gegangen ist und in der Scheune war, kann ich mir auch nicht vorstellen. Manchmal weiß man echt nicht, wie die Viecher das anstellen!

Ich bin von der Hitze grade total fertig. Ich habe mir eine Klimaanlage gekauft und sitze die meiste Zeit im kühlen Wohnzimmer, gegen Abend gehe ich dann raus. Nur wenn ich Ponystunde habe, muss ich raus, das ist echt grausam. Im August habe ich Sommerpause, ich sollte von Juni bis August Pause machen  ;D
Die meiste Zeit bin ich unter der Woche alleine, weil mein Mann sich arbeitsbedingt in Tschechien rum treibt.

Ach ja, es gibt noch eine schöne Neuigkeit! Meine Ponystute ist tragend! Da habe ich seit 2 Jahren probiert, jetzt habe ich einen anderen Hengst genommen und Zack! hat es geklappt! (Was meiner Meinung nach aber nicht am Hengst, sondern am Umgang/Deckvorgang lag  ::))Ich hoffe, dass sie tragend bleibt, der Grund ist ja, dass sie Probleme mit den Eierstöcken/Hormomen usw. hat und die Tierärztin gemeint hat, eine Trächtigkeit würde das evtl. regulieren. Und weil ich mit meinem ersten Fohlen, wo ich alles von Anfang an miterleben wollte, nicht so viel Spaß hatte, weil 4 Wochen nach der Geburt unser Hof abgebrannt ist und ich Monate lang total fertig und einfach nur noch froh war, dass alle Pferde irgendwo untergebracht waren, freue ich mich jetzt, das alles nochmal mit zu erleben! Im August werde ich einen Bluttest machen, schallen muss nicht mehr sein, da führt sich die Dame auf wie sonst was  ::)

Schönen Sonntag!





















Viele Grüße

Bagi    

Offline sasthi

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #274 am: 30.06.24, 16:57 »
Mahlzeit,

Wieder zurück aus dem Norden bei Elmshorn, Gil getroffen gestern zum Spaziergang (was man halt so in Festivalwartezeiten macht ;) ), und heute Nacht das Unwetter auf dem Heideparkparkplatz verschlafen im Camper. Hatte eigentlich noch gehofft, ich komme nachts noch unter Hannover, aber ich hab irgendwann gemerkt, dass die Konzentration extrem nachlässt.
Am Heidepark dann den Bus auf den Parkplatz hingestellt, wir uns bettfertig gemacht (der Dudelsackspieler pennt immer aufm Gästebett im Bus), umgedreht, eingeschlafen.
Zwischendrin hats gscheit gescheppert und gekracht und es war auch krass laut, aber wir waren beide einfach nur müde und haben die Bettdecken über die Ohren gezogen und weitergeschlafen.

Morgens dann noch im Schokoladenmädchen in Soltau gefrühstückt und vor ner Stunde sind wir hier zuhause angekommen.
Jetzt mag ich dann richtiger schlafen. ^^

Aber schön wars.
Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.

Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken

Offline pedro

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #275 am: 03.07.24, 16:36 »
Hallo,
sorry, dass ich mich hier so rar mache, aber es passiert einfach nix spannendes in unserer kleinen Welt.


Ich lese aber immer/meist schon brav nach, also schreibt ruhig fleissig  ;)

.

Problemlösung a la Captain Becker: Kann ich nicht einfach auf was schießen?

Offline vomAnnaberg

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #276 am: 05.07.24, 08:02 »
Guten Morgen die Damen, Kaffee ausgeb :D
Es ist ja ziemlich ruhig hier geworden, weiß ja aber wie es mir geht ,zum nachlesen ab und zu reicht die Zeit noch aber dann wird´s eng  :-\

Unglaublich und heute ist schon wieder Freitag  :P
Bin gut ausgelastet mit meinen alten Herrschaften, Enkelkind, Haus und Hof, Getier und jünger wird frau ja auch nicht  ::)

Meine Eltern sind mittlerweile beide Herzkrank und wir kurven ständig zu irgendwelchen Ärzten und ins KH. Im August ist jetzt endlich der erste OP Termin, zumindest für meinen Vater und wenn das alles gutgeht, er dann in der Reha ist, geht meine Mutter "mal wieder" zum resetten ins KH: Ich kann euch sagen, alt werden ist nichts für Feiglinge.
Gut das meine SM wenigstens in Betreuung ist  :-X Unsere Enkeltochter ist am liebsten auch nur hier, was natürlich einerseits toll ist aber bei dem Temperamentsbolzen auch anstrengend.

Mein rüstiger Rentner ist gestern 28. geworden  :D bis auf einzelne Zipperlein und Altersmacken kann ich aber zufrieden sein  :) Der Jungspund macht sich auch so langsam, schade nur das unsere neue Trainerin so weit weg wohnt und nur alle paar Wochen kommen kann  :'( die Fortschritte nach dem neuen Konzept sind aber deutlich sichtbar und draufgesessen hab ich auch wieder  8) blöd nur das ich ein bisschen blockiert bin weil ich es mir momentan überhaupt nicht leisten kann auszufallen  :-[ aber es wird, der Weg ist das Ziel .

Pedro , nix spannen ;)des ist doch auch mal ganz schön, was macht das Hündchen ?

Wo steckt denn Kio  ???

Und eins muss ich ja mal sagen : seid das Hexle sich nicht mehr ums Wetter kümmert kann man selbiges echt vergessen  :( das ganze Jahr über irgendwie April Wetter und an Wasser mangelt es schon lange nicht mehr  :P

So ich muss raus ,für mehr reicht es erstmal nicht

Offline Jolly

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #277 am: 05.07.24, 09:38 »
Stimmt, das hab ich auch schon gedacht…
Also mal ein Status aus Mittelerde:
Das Junggemüse lebt sich gut ein und kennt jetzt schon Führanlage.
Seit zwei Wochen ist jetzt noch ein dickes Fahrpferd von Shabors ehemaligen RB eingezogen, das Junggemüse wohnt schon bei ihm und ab und zu darf er auch den Rest kennenlernen, ist ziemlich unkompliziert.
Und dann geht es jetzt in den Endspurt für den Deutschland-Ritt, noch vier Wochen Training, dann zwei Wochen Regeneration und dann geht’s langsam los, die Aufregung steigt 😁

Offline Angelika

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #278 am: 07.07.24, 08:57 »
Guten Morgen zusammen,
Kaffee, Tee heiße Schokolade und Nusszopf hinstell.
Meine kleine Welt ist ja etwas aus den Fugen geraten. Meine kleine Hildegard im Meerschweinchenhimmel bedeutete für mich mit Volldampf nach einem Mädel für den reifen Foxy zu suchen. Hildes Züchterin hat sich Gedanken gemacht und Mädels für Foxy reserviert. Ich durfte schon in der Woche nach Hildes Tod ein neues Mädchen abholen. Sie ist eine zarte Elbe, hört auf den Namen Galadriel. Sie hatte gerade ihre letzten Babies abgestillt und sollte nun ein Jahr Meerimädels erziehen, nun tut sie das mit ihrem Gatten. 750 g. Meerschwein können sehr bestimmt sein, lach. Die Vergesellschaftung fand nicht statt, die Beiden haben überwiegend eine Wellenlänge.

Nun zu Kugelkalti. Ich bin eigentlich nur zufällig an der Abfahrt vom Hof vorbeigekommen, Blinker gesetzt und den kleinen Mann besucht. Er stand träumend in der Box und hat auf seiner Wange rumgekaut, kein Wunder, dass Wallach da speichelt. Video an Mitbesitzerin geschickt und unsere Tierärztin gefragt wann sie für unseren Liebling Zeit hat. Freundin war inzwischen auch da und Frau Tierarzt hat sich die Wange angeguckt - mein Verdacht war Volltreffer - der kleine Mann hat einen Speichelstein ausgedrückt bekommen - ohne Sedierung, wir waren soo stolz. Unsere Tierärztin wies meine Freundin drauf hin, dass Zwergi gerade wächst, Belastung unter dem Sattel zurücknehmen. Gestern hat er während der Reitstunde an der Aufstiegshilfe geparkt und uns klar gemacht, dass er einen Reiter haben möchte, ich hab mich geopfert, bin früher viel ohne Sattel auf Ponies rumgefegt. Wir haben einige Runden im Schritt gedreht, er war gut drauf. Ich bin ganz normal abgesessen, ohne Aufsteigehilfe - das kennt er nicht, war ihm aber wurscht. Danach monstermäßig kraulen und Pferdchen ins Bett bringen. Langsam schein er mit dem Verlust seines besten Freunds klar zu kommen, unser olles Sensibelchen.

Im Dienst hab ich mir für meine Restarbeitszeit eine sinnfreie Aufgabe eingefangen, ich darf Kollegen auf die elektronische Akte schulen. Wir wurden alle geschult und ich schule nur Kollegen, die neu bei uns sind. Was mir nicht erspart bleibt, sind Leute, die nach der Schulung kamen. Donnerstag durfte ich meinen Chefs auf die Sprünge helfen. Wir haben erst mal abgeklärt, was sie brauchen, dann ging es los. Mein Oberboss hab ich bei Bienchen und Böhnchen abgeholt, Meine Chefin bei DMS für Anfänger. Wir haben das aber locker hingebracht und verschiedene Wege zum Ziel verfolgt. Beide waren am Ende sehr sicher und ich rechne nur mit wenig Nachfragen.

Allen kranken 2 und Vierbeinern gute Besserung, traurigen Zeitgenossen wünsche ich auch schöne Augenblicke.
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Offline FelixTheCat

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #279 am: 07.07.24, 21:40 »
Schön, wieder von mehr Amazonen zu lesen :)
Schafft Hexle den Wetterjob als Rentnerin nicht mehr :(?
Jolly: fühlt sich das Fahrpferd nict verloren in Eurer Distanztruppe? Bist Du bei dem Deutschland-Ritt im Sattel oder als Tross  dabei?
vA: das klingt nicht nach viel Leerlauf bei Dir!
Angelika: hast Du jetzt zuviel Leerlauf im Job? Wie lange musst Du noch hin? Hat das Kugelkalti einen neuen Freund gefunden?
Pedro: lieber nix spannendes als was schlechtes ;)
Ich war heute nachgut 2 Wochen wieder im Stall. Der Senior hat mich direkt freundlich begrüsst und nach Keksen gefragt. Junior hat mich ignoriert...Junior sollte dann mit dem Hallen-Kumpel etwas laufen, die waren beide sehr gemütlich. Mit etwas mehr Druck gab es mal eine halbe Runde Galopp, ansonsten sind sie schön zusammengetrabt (oder haben zusammen rumgestanden). Der Senior gefällt mir nicht so gut, die Sarkoide stören ihn beim Bewegen. SB meinte, doch mal an OP denken, es soll ja etwas kühler werden. Aber es ist möglicherweiise nicht mit einer Sedierung getan, es kommen Fliegen und das wird eine riesige Wunde  wo viel Bewegung im Pelz ist. Er liegt jetzt öfter in der Box, steht aber problemlos auf. Auf der Weide läuft er auch, heute in der Halle war das nur ganz langsamer Schritt. Das ist nicht einfach..... :'(
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Offline Jolly

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #280 am: 07.07.24, 22:38 »
@FTC, ich möchte reiten, ihr dürft also alle die Daumen drücken, das wir die 6 Wochen bis zum Start alle heile bleiben  ;D
Der Dicke hat sich gut eingelebt und scheint relativ hoch in der Rangordnung zu sein. Aber er ist ziemlich autark und macht recht unbeirrt sein Ding. Er ist schon 24 und Fast-Rentner, hat aber im alten Stall im Winter in der Box gestanden und ist hoffentlich hier im Offenstall dann glücklicher. Mit einem der beiden Braunen versteht er sich ganz gut und hat auch schon mit den anderen zusammen im Zelt gestanden. Nur dass er sich überall scheuert, ist etwas nervig, da muss ich noch mehr litze spannen, meine Zaunpfähle halten seiner Gewichtsklasse wahrscheinlich nicht lange stand  ;D

Offline Lottchen

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #281 am: 11.07.24, 11:07 »
Hallo an alle, die mich noch kennen und an die, die mich nicht kennen.  ;)  ;D

Ist ja schon ewig her, dass ich geschrieben haben.  :-X
Ich lese immer mal mit und freue mich, dass die Amazonen noch nicht ganz verschwunden sind.

Seit sich mein Arbeitsplatz insolvenzbedingt aufgelöst hatte und ich quasi als "Insolvenzmasse" bei dem ernannten Insolvenzverwalter gelandet bin (mir wurde von denen ein Job angeboten  ;D ), versuche ich mich als ältere Quereinsteigerin in der Sparte einzugewöhnen.
Der Verlust meines Umfeldes hat mich doch sehr mitgenommen. Aber es nützt ja nix und ich muss sagen, dass ich echt Glück habe mit den neuen Kolleg*innen. Die (meisten) haben mich total positiv aufgenommen. Ob das die Arbeit ist, die ich bis zur Rente machen möchte, wird sich noch zeigen.  8)

Das Lottchen ist in ihrem Rentnertum bislang sehr glücklich gewesen. Nicht mehr mit reiten belästigt zu werden, findet sie klasse.
Diesen Winter baute sie allerdings stark ab und plüschte im Gegenzug sehr auf. Da sie sich nach Mineralfutter und Hafer aber wieder deutlich besser stellte und der Knackarsch zurück war, war ich erst mal etwas beruhigt.
Der Fellwechsel gestaltete sich dann leider sehr schwierig, sodass ich schon cushing in Verdacht hatte. Vor ein paar Wochen eine seltsame "Kolik" auf der Weide. Nach Schmerzmittelgabe war alles wieder gut. Als ich am Stall ankam, was TA schon wieder weg und Pferd frass wieder. *Schulterzuck*
Vor einigen Wochen sollte dann in Verbindung mit Impftermin eine Blutprobe für Blutbild und cushing-Test gezogen werden.
Just einen Tag vor dem TA-Termin war Madame dann lahm: akute Hufrehe, cushing positiv, im Verlauf weiter: Gesäugeentzündung mit "blödem" Keim, teilweise Schlundverstopfung, dickes Bein, massive Probleme bei der Medikamentengabe und Versorgung der Hufe, wahrscheinlich durch Erhöhung des cushing Medikaments ausgelöste Trinkprobleme und einstellen des fressens.....  :-\

Jetzt hat Madame erstmalig in ihrem 23-jährigen Dasein einen Beschlag vorne und langsam geht es bergauf. Allerdings glaube ich, dass da gesundheitlich noch was anderes "im Busch" bei ihr ist.

Muss sagen, dass es schön ist, in einem Pensionsstall zu sein, in dem sich da Pferd wohl fühlt. Aber ein krankes Pferd täglich zu versorgen, wenn man einen Weg mind. 45 Minuten fährt, ist anstrengend. Das dann neben der Arbeit und Alltag als Pflegperson für Elternteil. Da bleibt wenig bis keine Kapazität hier sorgfältig mitzulesen oder zu schreiben. Ich freue mich dennoch über alle eure Berichte.

Und ja, irgendwie hatte ich mir das mit dem Wetter auch anders vorgestellt, wenn Hexle in Rente geht und nicht mehr den Arbeitsstreß hat....   :P

So, ich habe diese Woche Urlaub und mache heute erst mal "nix", außer nachher zum Pferd zu fahren.  ;D

Gehabt euch Wohl und vielleicht liest/schreibt man sich hier jetzt ja wieder öfter.... 

Offline FelixTheCat

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Re: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - 2024
« Antwort #282 am: 11.07.24, 22:44 »
Lottchen: schön so ausführlich von Dir zu lesen! Der Job hört sich nach Glück im Unglück an - bist Du im Prinzio vom Fach?  Lottchen klingt nach vielen Sorgen :(, nach der Beschreibung der Probleme hatte ich erst auf locker 5-6 Jahre älter getippt! Hast Du im Stall niemanden, der da mit drauf gucken kann?
Jolly: Gibt es dann einen Blog oder ähnliches zum Rittverlauf?
Mit dem Pony hatte ich heute zum ersten Mal Unterricht nur auf dem Außenplatz - das macht er prima :) Anfangs schielte er noch in die Umgebung, hat sich dann aber konzentriert. Und ich habe gemerkt, wie die verkrampften Beine länger wurrden und die Knöchel beweglich (und damit der Absatz besser runter kam). Eine lange und eine halbe kurze Seite Galopp war auch drin  ;) (da bin ich zu ängstlich). SB haben jetzt  Wochn Urlaub, da muß mein GG meine Reitversuche überwachen. Für ganz allein bin ich noch zu vorsichtig :-[
Der kleine Kater hatte heute PZR mit Röntgen - noh kein FORL :)!
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