Autor Thema: MITTELHESSEN warten auf den nächsten Frühling  (Gelesen 87547 mal)

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Offline AndreaT.Topic starter

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Re: MITTELHESSEN warten auf den nächsten Frühling
« Antwort #540 am: 01.01.24, 17:16 »
Schön zu hören dass das Hochwasser nicht bis zu Euch gekommen ist und drücke die Daumen dass das so bleibt Gudrun.

FROHES NEUES JAHR !
Ich wünsch Euch allen viel Gesundheit für Mensch und Tier. Schokolade die schlank macht. Feenstaub gegen Probleme und Gin für Alle.

So gegen 20 Uhr sind irgendwelche Idioten durch die Gegend gezogen und haben Kanonenschläge gezündet. Leider habe ich keinen mehr erwischt, die sind nur durchgezogen. Man hat das Schwarzpulver noch gerochen.
Dann war mal Pause und kurz vor 12 ging es dann los. Eigentlich war alles recht entspannt, die Pferde haben ihr Mash geschlabbert, Bacardi hatte Katzenbällchen in den Ohren und dann ließ das Geknalle schon langsam nach. Und dann haben Nachbarn in der Strasse oberhalb von uns angefangen. Tolle Raketen. Mit Knallen und Zischen. Ich hätt mich gefreut wenn die mir das Geld das das gekostet hat, zugesteckt hätten. Das hätte mein Konto wahrscheinlich saniert. Die haben fast bis um 1 Uhr eine Raketensalve nach der Anderen gezündet und die Pferde waren sowas von durch den Wind. Weil immer wenn man dachte: endlich fertig, kam die nächste Salve. Das war furchtbar.
Irgenwann wars dann auch endlich fertig und Siggi's Menschen kamen noch für ein Glas Sekt vorbei und wir haben noch ein Viertelstündchen mit den Pferden herumgestanden und konnten dann beruhigt wieder ins Haus.
Geschafft.
Darfs ein Sprickel mehr sein ?

Offline TinaH

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Re: MITTELHESSEN warten auf den nächsten Frühling
« Antwort #541 am: 01.01.24, 22:42 »
Prost Neujahr  :D

Das hört sich ja nach allseitiger Genesung an, super!

Lizzy läuft auch wieder gut, ich habe nach und nach die Wände stark gekürzt, jetzt läuft sie zwar ein bisschen fühlig, wenn sie auf grobe Steine tritt, aber die Entzündung von der weggehebelten Wand dürfte raus sein. Auf glattem Pflaster trabt sie sehr fluffig.

Andrea ich drück die Daumen, daß du passende Schuhe findest!

Wir waren jetzt auch immer mal wieder mit Schuhen auf den harten Waldwegen unterwegs. Hab mir eine Runde ausgeguckt, die hat knapp 11km, die knattern wir jetzt immer mal entlang.
Wenn ich tolerant wäre, dann würde ich einen Gänseblümchenkranz auf dem Kopf tragen und Kumbaya singen

Offline TinaH

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Re: MITTELHESSEN warten auf den nächsten Frühling
« Antwort #542 am: 01.01.24, 22:44 »






Wenn ich tolerant wäre, dann würde ich einen Gänseblümchenkranz auf dem Kopf tragen und Kumbaya singen

Offline Whearding1954

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Re: MITTELHESSEN warten auf den nächsten Frühling
« Antwort #543 am: 25.06.26, 04:17 »
@Kio: Nein, Wipperfürth sagt mir nix, aber vielleicht ist es dennoch thematisch der gleiche Vortrag, ich hab Deinen link jetzt nicht geguckt. Das war keine öffentliche Veranstaltung, aber die Oranisatoren waren netterweise mit der Teilnahme von externen Leuten einverstanden, von daher war es ein kleiner Zuschauerkreis. Finde das auch ziemlich gewagt, sowas zu behaupten ohne dabei gewesen zu sein, da hat niemand irgendwas inszeniert oder Ängste oder Hysterie geschürt. Es war ein mega informativer Vortrag, voll von Tatsachenberichten, Studien und Forschungsergebnissen. Viele Fotos und Filme von Wölfen und deren (Jagd)Verhalten. Nüchtern-Realistisch war das. Weiler ist Tierarzt und Jäger, der hat schon viel im Leben gesehen, das hat man gemerkt. Im Gegensatz zu dem ganzen Geschmonzes was Ämter und Behörden so von sich geben hatte das alles Hand und Fuß und war mit Forschungsergebnissen und Fotos/Filmen belegt. Diese ganzen Lügengeschichten "Der Wolf springt über keine Zäune" "Der Wolf tötet seine Opfer mit Kehlbiß" "Der Wolf greift keine Menschen oder Großtiere an". Alles sowas von Bullshit. Und ganz furchtbar ist, daß es nicht nur in jedem Land, sonder sogar in jedem Bundesland wo der Wolf auftaucht wieder von vorne losgeht, anstatt von den Nachbarn zu lernen. Nein, bei uns wird jetzt wieder propagiert, daß 1m hohe Zäune ihn abweisen, es wird viel Geld in Forschung ausgegeben, für Dinge, die längst bekannt sind. Dazu geraten, Kameliden und Esel zu halten, da würde er nicht ran gehen. Mag sein, daß diese Schreibtischtäter das selber glauben, wahr wird es davon noch lange nicht. Das ist der Unterschied zwischen Praktikern und Theoretikern. Wenn man schon hört, was die an Zäunen empfehlen, da weiß man sofort, daß noch nie nen Zaun gebaut haben. Über 3000V soll drauf sein. Ähhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, ja sehr lustig, bei meinem Prüfer ist >6000V der Bereich, der als hütesicher (für die Weidetiere) gilt. Um den Wolf abzuschrecken würde ich nichts unter 8 bis 10T anstreben. Das sind alles so dermaßene Lachnummern. Das macht einen unendlich wütend.
In den sozialen Medien bin ich glücklicherweise nicht, hab keinen FB Account, da wird ja auch nur Müll gepostet.


Ja Andrea, "gesehen" schon. Lai und Lizzy standen letztes Jahr in Schönbach auf der Bundesschau in Sichtweite und gestern sind wir mit der kleinen Herde direkt bei Lai und Danny am Paddock vorbei, um die eine Stute im Stall zu schallen. Lizzy hat Danny mit großen Augen angeschaut, sowas dickes hatte sie noch nie gesehen, obwohl der Freiberger dort auch nicht grad zierlich ist  ;D
Ich denke, genau da liegt oft das Problem: Bei solchen Themen prallen sehr unterschiedliche Erfahrungen aufeinander. Die einen kennen es hauptsächlich aus Studien, Statistiken und offiziellen Empfehlungen, die anderen erleben es direkt draußen auf der Weide oder im Stall.

Beides sollte man nicht einfach gegeneinander ausspielen. Forschung und praktische Erfahrungen können sich eigentlich gut ergänzen – wichtig ist nur, dass man offen bleibt und nicht sofort jede andere Sichtweise als Unsinn abstempelt.

Gerade beim Wolf ist die Diskussion leider sehr emotional geworden. Da hilft es wenig, wenn nur mit Schlagworten gearbeitet wird. Am Ende braucht es vernünftige Lösungen, die sowohl den Schutz der Tiere als auch den Umgang mit der Realität draußen berücksichtigen.

Und die Geschichte mit Lizzy und Danny klingt übrigens wirklich nach einem interessanten Anblick – manchmal sind es gerade solche kleinen Alltagssituationen, die man sich besser merken kann als jede Theorie. ;)

Offline Whearding1954

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Re: MITTELHESSEN warten auf den nächsten Frühling
« Antwort #544 am: 26.06.26, 13:19 »
Ich denke, genau da liegt oft das Problem: Bei solchen Themen prallen sehr unterschiedliche Erfahrungen aufeinander. Die einen kennen es hauptsächlich aus Studien, Statistiken und offiziellen Empfehlungen, die anderen erleben es direkt draußen auf der Weide oder im Stall.

Beides sollte man nicht einfach gegeneinander ausspielen. Forschung und praktische Erfahrungen können sich eigentlich gut ergänzen – wichtig ist nur, dass man offen bleibt und nicht sofort jede andere Sichtweise als Unsinn abstempelt.

Gerade beim Wolf ist die Diskussion leider sehr emotional geworden. Da hilft es wenig, wenn nur mit Schlagworten gearbeitet wird. Am Ende braucht es vernünftige Lösungen, die sowohl den Schutz der Tiere als auch den Umgang mit der Realität draußen berücksichtigen. Gerade bei solchen Diskussionen merkt man auch, wie wichtig ein guter Austausch ist. Nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern auch in passenden Communities, wo Menschen ihre Erfahrungen teilen können. Wer zusätzlich seine Reichweite und Sichtbarkeit in sozialen Medien verbessern möchte, kann sich beispielsweise Followerfabrik anschauen.

Und die Geschichte mit Lizzy und Danny klingt übrigens wirklich nach einem interessanten Anblick – manchmal sind es gerade solche kleinen Alltagssituationen, die man sich besser merken kann als jede Theorie. ;)

Was ich vielleicht noch ergänzen würde: Man darf auch nicht vergessen, dass die Situationen vor Ort sehr unterschiedlich sein können. Was in einer Region gut funktioniert, kann woanders wieder ganz anders aussehen. Deshalb finde ich es wichtig, nicht nur allgemein über "den Wolf" oder "die Landwirtschaft" zu sprechen, sondern sich auch die konkreten Bedingungen anzuschauen.

Am Ende geht es doch darum, einen Weg zu finden, bei dem nicht nur Zahlen und Theorien zählen, sondern auch die Erfahrungen der Menschen, die täglich damit umgehen müssen.