Autor Thema: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!  (Gelesen 45674 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Lucie

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 604
Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #765 am: 06.07.21, 14:05 »
Hatice - wegen der Flöhe würd ich mir keine Sorgen machen. Passiert halt manchmal. Bei meinen beiden Kleinen hat das auch nur der TA bei der Kastration gemerkt - gekratzt haben die sich nie und beim Streicheln hab ich auch nichts gemerkt. Bei den beiden Langhaarkatern geh ich ja öfter mal mit dem Kamm bei - da fällt das eher auf. Helles Fell macht keinen Unterschied. Die Flöhe selber sind eher so durchsichtig hell - das dunkle ist der Flohkot.
Kratzen tut sich bei mir immer nur mein Grauer - und das ist ausgerechnet der, der kein Flohmittel verträgt. Ich pack das dann in Minidosierung (Dosierung für Katzen bis 3 kg auf die Herrschaften mit 4 kg (Klein Katze) und 5 kg (Klein Kater - die beiden großen liegen bei ca 4,5 kg), die das vertragen. Zusammen mit Behandlung von Decke, Kratzbaum und Co hilft das auch beim nicht behandelten Kater.
Auch wenn die Katzen öfter mal Flöhe haben sind die bei mir noch nie übergesprungen. Es gibt wohl verschiedene Floharten und die meisten bleiben der Wirtsspezies treu.

Charona - was machen die Friesendamen und die Hühner? Alles ok bei euch?

Bei mir ist es gerade etwas durchwachsen. Arbeit, Wetter, kaputtes Handy, Zwischenmenschliches und von meiner Seite mittlerweile auch etwas Unverständnis für bestimmte Sachen machen mir gerade das Leben etwas schwer. Und ich muss sehr aufpassen das ich das nicht ständig mit mir rumschleppe, sondern auch mal loslassen kann. Gelingt nur teilweise was mich auch wieder ärgert, weil ich mir das Leben selber schwer mache...

Wenn mir das loslassen gelingt, gibt es nämlich von den Ponies nur positives zu berichten. Die beiden Oldies sehen gut aus, laufen für ihre Verhältnisse gut und es ist soweit alles in Butter.
Shayla ist momentan (wenn es nicht regnet) einfach nur super und macht richtig Spaß. Am Boden gar kein Problem und auch beim Reiten ist sie momentan toll. Die Bremsen nerven ziemlich aber es geht immer irgendwie. Sie bleibt sehr schön bei mir im Trab - auch ganze Bahn "bergrunter" (der Platz meiner RL ist etwas abschüssig) und SH durch die ganze Bahn klappt jetzt meistens echt sehr easy. Demnächst wollen wir dann wohl mal wieder den Galopp dazu nehmen. Das ist ja irgendwie wieder im Sand verlaufen.
Nächstes WE hab ich leider keine Zeit für Unterricht, aber das WE danach machen wir einen kleinen Lehrgang bei meiner RL. Da darf Shayla dann 1x Vormittags und 1x Nachmittags ran. Eigentlich fängt das ganze schon Freitag mit einer Einheit an - aber das schaff ich leider nicht, da die Urlaubszeit anfängt und ich in der Firma die Stellung halten muss.

Honey macht sich auch echt gut. Sie hat sich irgendwie noch mal richtig verändert und wirkt viel erwachsener - alles irgendwie definierter. Beim Spazieren gehen ist sie mittlerweile auch etwas einsichtiger geworden - es sind jetzt ohne Stress auch 7 km drin und nicht Streik nach 5. Eine neue Streikschwelle hab ich noch nicht entdeckt. Ich hoffe sie entwickelt so langsam Spaß. Absoluter Vorteil - sie wartet brav, wenn ich mich mit jemanden unterhalte - Shayla wird dann ja recht schnell ungemütlich - Honey ist das recht egal. Auch mal nett.
Auftrensen klappt mit dem Ledergebiss inzwischen sehr gut. Im Moment zieh ich ihr eine Westerntrense über das Knotenhalfter und das klappt gut. Irgendwann muss ich es mal mit kompletter Trense probieren. Das Metallgebiss ist inzwischen auch gekommen - aber das wirkt wahnsinnig dick. Ich glaube das wird erst mal wieder eingemottet und ich schaue doch noch mal ob ich ein Western Snaffle in so klein bekomme.

Ein Negativ Thema ist momentan mein Expferd (das Weihnachten die Rehe hatte) bzw. Verhaltensweisen bzw. Gedankengänge meiner Freundin.

Am Freitag Gespräch ich soll mir mal das Pferd angucken, die hätte innerhalb von 2 Wochen sämtliche Muskeln verloren und Samstag kommt Osteo und THP. Ich mir also Samstag das Pferd mal aus der Nähe betrachtet (ohne meine Freundin - die war gerade nicht da). Das Pferd ist sehr dünn und hat natürlich auch Null Muskulatur - woher aber auch, wenn es nicht gearbeitet wird und im Moment anscheinend auch nicht genug Futter hat. Im Herbst hatte das Pferd ja deutlich atropierte Rückenmuskeln - jetzt ist halt einfach gar keine Muskulatur mehr da und sie ist extrem dünn. Das was meine Freundin bisher als Muskeln betrachtet hat, war meiner Meinung nach eher ein bisschen Fett (wobei das Pferd nie dick war). Jetzt ist sie fast schon abgemagert - das ist grenzwertig.
Am Samstag Abend dann noch mal gesprochen. Aussage meiner Freundin - wir (THP und sie) glauben das das Pferd Krebs hat. Ah ja.... Warum? Weil die so abgenommen hat...

Ganz ehrlich unmöglich ist nichts - aber wenn man folgende Tatsachen betrachtet:
1. Pferd war im Gegensatz zum anderen Pferd meiner Freundin immer schwerfuttriger und frisst langsamer
2. Heu wurde stark reduziert, weil 2. Pferd zu dick (und auch Rehe geschädigt ist)
3. Pferd frisst Heucobs derzeit nicht (bei Wärme kann man die eben nicht zu früh einweichen -dann mag das Pferd die nicht mehr)
4. Pferd möchte bekanntermaßen (jedenfalls war das  so als sie noch bei mir war und auch 2018 als ich mich monatelang um die beiden WB gekümmert habe) erst mindestens 30 Minuten Heu fressen bevor sie Heucobs frisst. Das macht meine Freundin aus Zeitgründen derzeit nicht. D.h. Pferd soll Heucobs fressen während das zweite Pferd schon das Heu leer macht - Pferd möchte nicht abgetrennt bleiben und macht Zirkus, weil sonst Heu alle
5. Anderes Kraftfutter was ich in Absprache besorgt hatte (Gurbe) wird derzeit nicht gefüttert - weil  - bin ich mir nicht ganz sicher - KraFu ist generell böse oder so.... (auch klar das meine Ponies sowie ihr Dickerchen ohne klar kommen - andere WB aber eben nicht)
6. auch das Corticosal was ich besorgt hatte wird nicht gefüttert, weil soll ja nur Kurweise - ist in diesem Fall ja aber Ersatz für das Prascend, d.h. doch im Dauergebrauch sinnvoll. Ich würde auch wahlweise  ein anderes Futtermittel, dass ich Frau Pony füttere, besorgen - nur ganz ohne find ich zum jetztigen Zeitpunkt in Bezug auf das Cushing und Rehegefahr nicht so sinnvoll

halte ich die Möglichkeit das Pferd braucht verdammt einfach mehr zu fressen - vor allem Heu - doch für das Wahrscheinlichere.

Ich fühl mich gerade etwas überfordert von der Situation. Einerseits soll ich was dazu sagen, andererseits hab ich eigentlich keinen Einfluss auf das was tatsächlich gemacht wird.

Ich habe meiner Freundin versucht die Sache mit dem Heu zu erklären und auch das Argument das zweite Pferd wird zu dick zu entkräften. Sie müsste einfach nur einen Bereich abtrennen wo das Pferd mal ein paar Stunden in Ruhe Heu fressen kann. Und dann ggf. KraFu mit hinstellen und gucken ob sie es irgendwann frisst (ich glaube schon). Ja, das ist mehr Aufwand - aber ehrlich gesagt finde ich den, wenn die Pferde am Haus stehen, absolut überschaubar. Ich mach es mit dem Shetty ja auch so - morgens nach dem Aufstehen Shetty mit (in diesem Fall) Heucobs in die Box, dann wieder rein Frühstück, Brot für Arbeit schmieren usw. und bevor ich zur Arbeit fahre Shetty raus holen (im Moment halt Ponies vorher auf die Weide bringen). Abends dann ähnlich - Shetty in die Box - vorm Schlafen gehen Shetty raus. Im Winter mach ich das mit Frau Pony für Heu genauso.

Gut sie hat keine Box (will sie auch nicht) - aber mit E-Zaun ein Teil vom Auslauf abtrennen ist ja nicht so schwer. Haben wir auf der Weide auch schon so gemacht. Aber irgendwie hab ich momentan nicht das Gefühl das das ankommt.
Ich werde da nächstes WE noch mal versuchen vor Ort drüber zu reden. Weil alle Aktionen (Globulis, Blutbild - das find ich für Kontrolle ACTH Wert nicht schlecht, usw) bringen ja nichts, wenn das Pferd nicht genügend Futter kriegt.


Offline HaticeTopic starter

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.068
Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #766 am: 06.07.21, 15:50 »
Lucie, danke für die Infos wegen der Flöhe - ich kannte das so noch gar nicht. Wir haben jetzt alles heiss gewaschen und seine üblichen und nicht waschbaren Plätze behandelt. Ich denke und hoffe auch, dass das Problem so erledigt ist. Ich habe mich noch in der Apotheke beraten lassen, ob wir vorbeugend bei uns noch etwas machen müssen, aber die meinten auch, dass Katzenflöhe kaum auf Menschen übergehen. Und da wir bislang auch nichts gemerkt haben (Juckreiz oder rote Punkte auf der Haut), hoffe ich, dass das Thema durch ist.

Ich kann Dich so gut verstehen, mir geht das auch ganz oft so, dass ich Probleme wälze, die ich selbst gar nicht lösen kann, das blockiert mich dann auch manchmal ein Stück weit. Loslassen ist da wirklich das einzig Wahre, aber ist immer leichter gesagt als getan. Immerhin habe ich mich heute dazu aufgerafft, wir hätten heute Abend ein Proforma-Team-Event in meiner Abteilung, das aber nur in's Leben gerufen wurde, um zwei Manager zu verabschieden, die, nachdem sie das Teamwork in der Abteilung ziemlich abgeschafft haben, die Firma wieder verlassen. Einerseits wollte ich des Teams wegen gerne mitgehen (wobei eh schon viele abgesagt haben), andererseits wusste ich vorher schon, dass mir die Veranstaltung eigentlich zuwider ist und ich mich den ganzen Abend ärgern werde, zumal man da nicht einfach hätte gehen können nach dem Essen. Also habe ich abgesagt und bin jetzt total erleichtert und freue mich auf einen gemütlichen Abend daheim  :D Das ist der Vorteil des Älterwerdens, man lernt, nur noch das zu tun, was man wirklich will, und macht nichts mehr, nur um den Erwartungen anderer zu entsprechen  ;D

Deine Pony klingen aber toll, aber das mit Deinem Ex-Pferd ist ... schwierig, wenn Deine Freundin da so wenig einsichtig und flexibel ist  :-\. Von Deiner Beschreibung und aus meinen Erfahrungen mit Lollo, der ja Zeit seines Lebens auch immer eher schwerfuttrig war, würde ich auch meinen, das arme Tier braucht mehr zu fressen und evtl. auch einfach mehr Ruhe zum Fressen. Hat sie mal die Zähne kontrollieren lassen? Mein Vorgehen wäre das gleiche wie bei Dir, abtrennen, zufüttern, notwendige Medikamente geben... Kannst Du das Pferd evtl. mal eine Zeitlang zu Dir nehmen? Schwierig, natürlich gehört die Stute Dir nicht mehr, aber auch ein ehemaliges Tier liegt einem doch immer noch am Herzen  :-\

Charona, ich schliesse mich Lucie an: wie geht es Dir und Deinen vierbeinigen bzw. gefiederten Damen?

Und wo sind schon wieder alle anderen hin verschwunden? JB? Krähe? Tara?

Offline charona

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4.533
Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #767 am: 08.07.21, 22:32 »
hallo Mädels, melde mich aus der Versenkung zurück, war sehr stürmisch die letzten Wochen. Meine Mutter ist quasi direkt nach der Injektion, die gerade hoch angepriesen wird, sehr unglücklich gefallen, musste operiert werden, es gab schwere Komplikationen. Ich möchte Euch nicht langweilen, aber das waren stressige Wochen. Zum Glück geht es ihr langsam besser, uffffff, dann wird man sich der Vergänglichkeit noch mehr bewusst, nicht wahr?

@Lucie, ich weiss zwar nicht, ob Du über Ähnliches stolperst, wie ich, aber fühl Dich mal ganz kräftig gedrückt. Am ende wird Alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.... oder so.

Die Sache mit Deinem Ex-Pferd, schwierig ist es. Ich weiss ja nicht, welche Vereinbarungen Ihr getroffen habt? Obwohl es mir wohl auch sehr shwer fallen würde zuzusehen, wenn eine LÖsung recht einfach umzusetzen wäre.

@Hatice, Flöhe und Katzen? keine Ahnung, mich kriebelt es schon beim Lesen, ich drück Dir die Daumen, dass sie schnell wg sind.

unseren Mädels geht es richtig gut. Roos ist nur ganz selten mal kurzatmit gewesen und frech und einsatzbereit wie eh und jeh. Tsjalkje entwickelt sich weiterhin sehr positiv. obwohl wieder einmal erstaunliches passiert: das Pflegemädel kommt treu jede Woche, mal reitet sie unter begleitung, mal longiert sie, mal Langzügel. nun, und dann fällt mir auf, dass Tsjalkje jedes mal, nachdem das Mädel mit Ihr was gemacht hat, unsauber läuft. Erinnert Ihr euch noch, damals ist sie ja nun auch unter der RB "eingebrochen" und war ne Zeit lang überhaupt nicht einsatzfähig Zurück zum unsauberen laufen: wenn ich sie dann ein-, Zweimal gearbeitet habe, ist sie wieder fit und man merkt nichts. Ob es sowas gibt, dass Pferde so angeben, dass sie eben nur mit einer bestimmten Bezugsperson arbeiten wollen? sehr komisch!

Die Hühner, oooooooooh, das sind kleine Arschl*cher  ;D ;D  Gestern haben wir sie ertappt, wie sie einen kleinen Spatzen erlegt und zu viert verspeist haben  :o :o 8) .... vor dem Hühnerstall haben sie mehrere Obststräucher erst kahlgefressen und dann ausgegraben, aber ansonsten sind sie ganz nett. Die Rettungshühner waren pflegeleichter. Eine letzte, die kleine Jule, die am Heiligabend zu uns kam, läuft noch fröhlich rum und ist die Oberchefin, die vier Baby's sind erwachsen und keinesfalls die Rasse, die ich ausgesucht habe (wenn man nicht beim Züchter kauft) sondern wundervolle französische Poulet de Bresse, in den Farben der Französischen Tricolore.

@Hatice, meine Freundin hat vor kurzem angefangen, diese Haubenhühner zu züchten, sofern wir die gleichen meinen. zu komisch, die Küken haben schon so nen Busch mit Federn auf dem Köpfchen  ;D ;D ;D ;D

und noch was, backst Du immer noch Brot?

@JBB, ach, die arme Leni, ich hoffe, sie erholt sich schnell. Und der Hafi klingt sehr nach grossen Spassfaktor, genau richtig für die Mädels.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht, liebe Grüsse aus Holland

 

Offline charona

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 4.533
Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #768 am: 15.07.21, 13:43 »
Grüsst Euch! Wie geht es Euch, seid IHr alle unbeschadet? Hier in Holland (Limburg, Grenze zu Aachen) ist Land unter, Autobahnen und Zufahrsstrassen gesperrt. Bei uns ist es sehr nass, aber lebbar. Ich hoffe, es geht Euch und den Tieren gut?

Offline HaticeTopic starter

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.068
Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #769 am: 16.07.21, 08:55 »
Grüezi  :D

Charona, oh weh, alles Gute für Deine Mutter! Wegen der Haubenhühner: hier sind es schwarze (bzw. ein weisses ist auch dabei) Hühner, die dann auf dem Kopf so eine weisse "Perücke" haben, sehen ein bisschen aus wie englische Lords: https://www.google.ch/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.huehnerwelt.de%2F2011-11%2Fhollandhaube-weish-schw-6829m.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.huehnerwelt.de%2Frassenaz%2Fhollandhaube.htm&tbnid=_QBtINg8xS2MMM&vet=12ahUKEwjsuM7hgOfxAhXD34UKHVenC5EQMygDegUIARC4AQ..i&docid=fxE8L-61Rp_qFM&w=446&h=500&q=holl%C3%A4ndische%20haubenh%C3%BChner&safe=active&ved=2ahUKEwjsuM7hgOfxAhXD34UKHVenC5EQMygDegUIARC4AQ  ;D

Von Hochwasser sind wir hier zum Glück verschont geblieben, es hat zwar sehr viel geregnet, der Rhein ist auch sehr hoch, aber bislang alles ok. Sieht aber an anderen Orten in der Schweiz auch anders aus, wobei wir im Vergleich zu den Unwettern in Deutschland ja echt Glück gehabt, schrecklich, was da passiert ist  :'(

Offline Lucie

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 604
Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #770 am: 16.07.21, 09:09 »
Ich wohne GsD im nicht betroffenden Teil von D. Gestern hat es nicht mal geregnet. Und die angesagten Gewitter sind schon die ganze Woche ausgeblieben. Das Wetter wechselt von schwül bis kühl und ist nicht so toll. Aber das ist, wie momentan alles, eher Jammern auf hohem Niveau - auch wenn es mir echt langsam auf die Nerven geht.

Was in NRW passiert ist echt Hölle. Ähnlich (aber immerhin nicht mit kurz vorm brechen stehenden Talsperren - die wurden vorher abgelassen) war es hier wohl 2017. Aber auch das Drama hab ich verpasst, weil ich da gerade im Urlaub in Wales war. Damals sind hier ganze Orte abgesoffen und einige Existenzen vernicht worden. Ich hoffe die zugesagten Hilfen klappen in NRW und RLP besser und vor allem unbürokratischer und mit weniger Bedingungen.

Charona - gute Besserung an deine Mutter. Ich hoffe das wird wieder. Viel Kraft für dich und deine Familie. Vermutest du einen Zusammenhang zwischen Impfung und dem Sturz?

Vergänglichkeit ist ein gutes Stichwort. Eigentlich muss man echt jeden Tag genießen und sich nicht von Kleinigkeiten die Laune verderben lassen.

Klappt bei mir leider immer noch nicht. Dabei sind es *klopfaufholz* bei mir gar keine großen Katastrophen. Nur jede Menge Kleinigkeiten, die ich aber irgendwie nicht so abhaken kann wie sonst - was mich dann auch wieder ärgert und ich mich noch mehr ärgere ::) Und leider setzt der Trend sich fort.

Ponies sind fit und sowohl Shayla wie auch Honey waren diese Woche je 2x morgens an der Longe. Beide nicht begeistert so früh morgens, aber brav. Bisher hat es leider keine Auswirkungen auf die Figur. Mal gucken ob ich es am Samstag schaffe mit Honey wandern zu gehen. Durch die Bremsen im Wald sind die Möglichkeiten da im Moment auch eher begrenzt. Wir werden das beste draus machen. Honey läuft ja auch ganz zufrieden in der Feldmark und ich muss da mal ein paar neue Wege erkunden bzw. einfach mal durch die Nacharorte durch laufen und da schauen. Und mit Shayla bleibe ich vielleicht gleich auf dem Platz. Sie ist ja eher Waldpferd und da geht es mit dem Bremsen gerade so gar nicht. Feldmark überfordert sie wegen dem freinen Blick irgendwie.

Mein Ex-Pferd.... Das ist halt schwierig. Sie zu mir zu holen ist leider keine Option (und ich habe drüber nachgedacht). Sie kommt mit Shayla überhaupt nicht klar (was einer der Gründe für die Abgabe war) und lässt parallel ihren Stress am Shetty aus. Zu meinen stellen geht also gar nicht. Dann hat meine Freundin ja auch nur die 2 Pferde und das eine kann gar nicht (nicht mal 1 Minute) alleine bleiben, so dass ich beide Pferde her holen müsste, was meine Freundin sicherlich nicht möchte. Außerdem sind die beiden noch nicht so weit angeweidet wie meine Mädels - d.h. auch Weide teilen und in 2 Gruppen auf der Weide laufen lassen, ist derzeit keine Option. Ich müsste dann meine 24 h auf der Weide lassen und die beiden WB am Offenstall und gucken wie ich das mit dem Anweiden mache.
Meine Freundin füttert jetzt wohl zu und ich hab ihr angeboten an Tagen, wo sie spät nach Hause kommt, Abends nach der Arbeit bei ihr vorbei zu fahren und das Pferd mit Heu einzusperren. Mal gucken. Die Frage ist halt auch wieviel sie zufüttert. Das kann ich halt so gar nicht einschätzen.

Am einfachsten wäre es, wenn meine Mädels schon im Nachbarort auf der Weide wären. Dann würden die beiden WB entweder nebenan oder auf der anderen Straßenseite stehen und ich könnte da ganz einfach zufüttern bzw. hätte auch einen Eindruck davon was sie zu fressen bekommt. Ich hatte also eigentlich für mich beschlossen meine Weidezeit hier im Ort etwas abzukürzen (demmächst 24 statt 12 Std Weide, nur die Hauptweide abfressen lassen und den Rest ausmähen) und die Ponies in ca. 2 Wochen umzustellen. Das war der Plan bis Sonntag Abend.
Jetzt weiß ich es gerade wieder nicht. Es gibt wohl Probleme mit der Weide - Strom, Wasser, Mistanhänger. Wobei ich mir gar nicht so sicher bin ob es wirklich Probleme sind oder ob meine Freundin gerade einfach mal wieder durchdreht....
Keine Ahnung. Und so langsam bin ich es leid. Ich habe am Sonntag nicht groß diskutiert als meine Freundin davon anfing die Weide aufgeben zu wollen (sie ist Hauptpächter und eigentlich läuft der Pachtvertrag noch bis 2027- ich zahle meinen Anteil an sie). Ich denke zwar mal das sie etwas kurzfristig denkt (denn dieses Jahr ist vom Graswachstum und Heuernte her einfach außergewöhnlich gut, während wir die letzten 3 Jahre ja extrem froh über jedes Stückchen Weide waren), aber ich möchte mich darüber jetzt eigentlich nicht aufregen. Für mich ist es sogar einfacher, wenn die Ponies bei mir im Ort bleiben. Meine eigene Weide kann ich noch etwas optimieren von der Aufteilung, den Vorgarten wollte ich sowieso noch fest einzäunen und mit dem Auslauf verbinden, so dass das Stück auch nutzbar wäre und ich hab ja dies Jahr noch ein kleines Stück angrenzend an meine Weide bekommen. Selbst, wenn es nur 1 Aufwuchs gibt, kann ich so ca. 10 Wochen Weide gewährleisten. Heu kriegen meine ja sowieso immer dazu- dann gibt es halt etwas mehr Heu. Außerdem hat eine andere Freundin ja ihre Pferdehaltung aufgegeben. 2 von ihren ehemaligen Weiden stehen noch leer. Sind beides eher kleine Stücke, aber auch 1 Stück davon bringt mir noch mal 2 Wochen Gras. Das reicht dann locker, da ich ja spät mit Weide anfange und früh aufhöre.
Einziger Nachteil - wenn die Ponies im Nachbarort waren, haben wir das immer für Urlaub genutzt - es ist einfacher, wenn die Pferde alle in einem Ort stehen, die mal mit zu versorgen. Aber so wie es im Moment läuft, mag ich meine Freundin sowieso nicht bitten länger als mal 1 WE (d.h. Sa Abends und So morgens) die Ponies zu versorgen. Und falls wir dann überhaupt mal wieder unbeschwert in den Urlaub fahren können, findet sich sicher auch eine andere Lösung.