Autor Thema: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!  (Gelesen 51880 mal)

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Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #765 am: 06.07.21, 14:05 »
Hatice - wegen der Flöhe würd ich mir keine Sorgen machen. Passiert halt manchmal. Bei meinen beiden Kleinen hat das auch nur der TA bei der Kastration gemerkt - gekratzt haben die sich nie und beim Streicheln hab ich auch nichts gemerkt. Bei den beiden Langhaarkatern geh ich ja öfter mal mit dem Kamm bei - da fällt das eher auf. Helles Fell macht keinen Unterschied. Die Flöhe selber sind eher so durchsichtig hell - das dunkle ist der Flohkot.
Kratzen tut sich bei mir immer nur mein Grauer - und das ist ausgerechnet der, der kein Flohmittel verträgt. Ich pack das dann in Minidosierung (Dosierung für Katzen bis 3 kg auf die Herrschaften mit 4 kg (Klein Katze) und 5 kg (Klein Kater - die beiden großen liegen bei ca 4,5 kg), die das vertragen. Zusammen mit Behandlung von Decke, Kratzbaum und Co hilft das auch beim nicht behandelten Kater.
Auch wenn die Katzen öfter mal Flöhe haben sind die bei mir noch nie übergesprungen. Es gibt wohl verschiedene Floharten und die meisten bleiben der Wirtsspezies treu.

Charona - was machen die Friesendamen und die Hühner? Alles ok bei euch?

Bei mir ist es gerade etwas durchwachsen. Arbeit, Wetter, kaputtes Handy, Zwischenmenschliches und von meiner Seite mittlerweile auch etwas Unverständnis für bestimmte Sachen machen mir gerade das Leben etwas schwer. Und ich muss sehr aufpassen das ich das nicht ständig mit mir rumschleppe, sondern auch mal loslassen kann. Gelingt nur teilweise was mich auch wieder ärgert, weil ich mir das Leben selber schwer mache...

Wenn mir das loslassen gelingt, gibt es nämlich von den Ponies nur positives zu berichten. Die beiden Oldies sehen gut aus, laufen für ihre Verhältnisse gut und es ist soweit alles in Butter.
Shayla ist momentan (wenn es nicht regnet) einfach nur super und macht richtig Spaß. Am Boden gar kein Problem und auch beim Reiten ist sie momentan toll. Die Bremsen nerven ziemlich aber es geht immer irgendwie. Sie bleibt sehr schön bei mir im Trab - auch ganze Bahn "bergrunter" (der Platz meiner RL ist etwas abschüssig) und SH durch die ganze Bahn klappt jetzt meistens echt sehr easy. Demnächst wollen wir dann wohl mal wieder den Galopp dazu nehmen. Das ist ja irgendwie wieder im Sand verlaufen.
Nächstes WE hab ich leider keine Zeit für Unterricht, aber das WE danach machen wir einen kleinen Lehrgang bei meiner RL. Da darf Shayla dann 1x Vormittags und 1x Nachmittags ran. Eigentlich fängt das ganze schon Freitag mit einer Einheit an - aber das schaff ich leider nicht, da die Urlaubszeit anfängt und ich in der Firma die Stellung halten muss.

Honey macht sich auch echt gut. Sie hat sich irgendwie noch mal richtig verändert und wirkt viel erwachsener - alles irgendwie definierter. Beim Spazieren gehen ist sie mittlerweile auch etwas einsichtiger geworden - es sind jetzt ohne Stress auch 7 km drin und nicht Streik nach 5. Eine neue Streikschwelle hab ich noch nicht entdeckt. Ich hoffe sie entwickelt so langsam Spaß. Absoluter Vorteil - sie wartet brav, wenn ich mich mit jemanden unterhalte - Shayla wird dann ja recht schnell ungemütlich - Honey ist das recht egal. Auch mal nett.
Auftrensen klappt mit dem Ledergebiss inzwischen sehr gut. Im Moment zieh ich ihr eine Westerntrense über das Knotenhalfter und das klappt gut. Irgendwann muss ich es mal mit kompletter Trense probieren. Das Metallgebiss ist inzwischen auch gekommen - aber das wirkt wahnsinnig dick. Ich glaube das wird erst mal wieder eingemottet und ich schaue doch noch mal ob ich ein Western Snaffle in so klein bekomme.

Ein Negativ Thema ist momentan mein Expferd (das Weihnachten die Rehe hatte) bzw. Verhaltensweisen bzw. Gedankengänge meiner Freundin.

Am Freitag Gespräch ich soll mir mal das Pferd angucken, die hätte innerhalb von 2 Wochen sämtliche Muskeln verloren und Samstag kommt Osteo und THP. Ich mir also Samstag das Pferd mal aus der Nähe betrachtet (ohne meine Freundin - die war gerade nicht da). Das Pferd ist sehr dünn und hat natürlich auch Null Muskulatur - woher aber auch, wenn es nicht gearbeitet wird und im Moment anscheinend auch nicht genug Futter hat. Im Herbst hatte das Pferd ja deutlich atropierte Rückenmuskeln - jetzt ist halt einfach gar keine Muskulatur mehr da und sie ist extrem dünn. Das was meine Freundin bisher als Muskeln betrachtet hat, war meiner Meinung nach eher ein bisschen Fett (wobei das Pferd nie dick war). Jetzt ist sie fast schon abgemagert - das ist grenzwertig.
Am Samstag Abend dann noch mal gesprochen. Aussage meiner Freundin - wir (THP und sie) glauben das das Pferd Krebs hat. Ah ja.... Warum? Weil die so abgenommen hat...

Ganz ehrlich unmöglich ist nichts - aber wenn man folgende Tatsachen betrachtet:
1. Pferd war im Gegensatz zum anderen Pferd meiner Freundin immer schwerfuttriger und frisst langsamer
2. Heu wurde stark reduziert, weil 2. Pferd zu dick (und auch Rehe geschädigt ist)
3. Pferd frisst Heucobs derzeit nicht (bei Wärme kann man die eben nicht zu früh einweichen -dann mag das Pferd die nicht mehr)
4. Pferd möchte bekanntermaßen (jedenfalls war das  so als sie noch bei mir war und auch 2018 als ich mich monatelang um die beiden WB gekümmert habe) erst mindestens 30 Minuten Heu fressen bevor sie Heucobs frisst. Das macht meine Freundin aus Zeitgründen derzeit nicht. D.h. Pferd soll Heucobs fressen während das zweite Pferd schon das Heu leer macht - Pferd möchte nicht abgetrennt bleiben und macht Zirkus, weil sonst Heu alle
5. Anderes Kraftfutter was ich in Absprache besorgt hatte (Gurbe) wird derzeit nicht gefüttert - weil  - bin ich mir nicht ganz sicher - KraFu ist generell böse oder so.... (auch klar das meine Ponies sowie ihr Dickerchen ohne klar kommen - andere WB aber eben nicht)
6. auch das Corticosal was ich besorgt hatte wird nicht gefüttert, weil soll ja nur Kurweise - ist in diesem Fall ja aber Ersatz für das Prascend, d.h. doch im Dauergebrauch sinnvoll. Ich würde auch wahlweise  ein anderes Futtermittel, dass ich Frau Pony füttere, besorgen - nur ganz ohne find ich zum jetztigen Zeitpunkt in Bezug auf das Cushing und Rehegefahr nicht so sinnvoll

halte ich die Möglichkeit das Pferd braucht verdammt einfach mehr zu fressen - vor allem Heu - doch für das Wahrscheinlichere.

Ich fühl mich gerade etwas überfordert von der Situation. Einerseits soll ich was dazu sagen, andererseits hab ich eigentlich keinen Einfluss auf das was tatsächlich gemacht wird.

Ich habe meiner Freundin versucht die Sache mit dem Heu zu erklären und auch das Argument das zweite Pferd wird zu dick zu entkräften. Sie müsste einfach nur einen Bereich abtrennen wo das Pferd mal ein paar Stunden in Ruhe Heu fressen kann. Und dann ggf. KraFu mit hinstellen und gucken ob sie es irgendwann frisst (ich glaube schon). Ja, das ist mehr Aufwand - aber ehrlich gesagt finde ich den, wenn die Pferde am Haus stehen, absolut überschaubar. Ich mach es mit dem Shetty ja auch so - morgens nach dem Aufstehen Shetty mit (in diesem Fall) Heucobs in die Box, dann wieder rein Frühstück, Brot für Arbeit schmieren usw. und bevor ich zur Arbeit fahre Shetty raus holen (im Moment halt Ponies vorher auf die Weide bringen). Abends dann ähnlich - Shetty in die Box - vorm Schlafen gehen Shetty raus. Im Winter mach ich das mit Frau Pony für Heu genauso.

Gut sie hat keine Box (will sie auch nicht) - aber mit E-Zaun ein Teil vom Auslauf abtrennen ist ja nicht so schwer. Haben wir auf der Weide auch schon so gemacht. Aber irgendwie hab ich momentan nicht das Gefühl das das ankommt.
Ich werde da nächstes WE noch mal versuchen vor Ort drüber zu reden. Weil alle Aktionen (Globulis, Blutbild - das find ich für Kontrolle ACTH Wert nicht schlecht, usw) bringen ja nichts, wenn das Pferd nicht genügend Futter kriegt.


Offline HaticeTopic starter

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #766 am: 06.07.21, 15:50 »
Lucie, danke für die Infos wegen der Flöhe - ich kannte das so noch gar nicht. Wir haben jetzt alles heiss gewaschen und seine üblichen und nicht waschbaren Plätze behandelt. Ich denke und hoffe auch, dass das Problem so erledigt ist. Ich habe mich noch in der Apotheke beraten lassen, ob wir vorbeugend bei uns noch etwas machen müssen, aber die meinten auch, dass Katzenflöhe kaum auf Menschen übergehen. Und da wir bislang auch nichts gemerkt haben (Juckreiz oder rote Punkte auf der Haut), hoffe ich, dass das Thema durch ist.

Ich kann Dich so gut verstehen, mir geht das auch ganz oft so, dass ich Probleme wälze, die ich selbst gar nicht lösen kann, das blockiert mich dann auch manchmal ein Stück weit. Loslassen ist da wirklich das einzig Wahre, aber ist immer leichter gesagt als getan. Immerhin habe ich mich heute dazu aufgerafft, wir hätten heute Abend ein Proforma-Team-Event in meiner Abteilung, das aber nur in's Leben gerufen wurde, um zwei Manager zu verabschieden, die, nachdem sie das Teamwork in der Abteilung ziemlich abgeschafft haben, die Firma wieder verlassen. Einerseits wollte ich des Teams wegen gerne mitgehen (wobei eh schon viele abgesagt haben), andererseits wusste ich vorher schon, dass mir die Veranstaltung eigentlich zuwider ist und ich mich den ganzen Abend ärgern werde, zumal man da nicht einfach hätte gehen können nach dem Essen. Also habe ich abgesagt und bin jetzt total erleichtert und freue mich auf einen gemütlichen Abend daheim  :D Das ist der Vorteil des Älterwerdens, man lernt, nur noch das zu tun, was man wirklich will, und macht nichts mehr, nur um den Erwartungen anderer zu entsprechen  ;D

Deine Pony klingen aber toll, aber das mit Deinem Ex-Pferd ist ... schwierig, wenn Deine Freundin da so wenig einsichtig und flexibel ist  :-\. Von Deiner Beschreibung und aus meinen Erfahrungen mit Lollo, der ja Zeit seines Lebens auch immer eher schwerfuttrig war, würde ich auch meinen, das arme Tier braucht mehr zu fressen und evtl. auch einfach mehr Ruhe zum Fressen. Hat sie mal die Zähne kontrollieren lassen? Mein Vorgehen wäre das gleiche wie bei Dir, abtrennen, zufüttern, notwendige Medikamente geben... Kannst Du das Pferd evtl. mal eine Zeitlang zu Dir nehmen? Schwierig, natürlich gehört die Stute Dir nicht mehr, aber auch ein ehemaliges Tier liegt einem doch immer noch am Herzen  :-\

Charona, ich schliesse mich Lucie an: wie geht es Dir und Deinen vierbeinigen bzw. gefiederten Damen?

Und wo sind schon wieder alle anderen hin verschwunden? JB? Krähe? Tara?

Offline charona

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #767 am: 08.07.21, 22:32 »
hallo Mädels, melde mich aus der Versenkung zurück, war sehr stürmisch die letzten Wochen. Meine Mutter ist quasi direkt nach der Injektion, die gerade hoch angepriesen wird, sehr unglücklich gefallen, musste operiert werden, es gab schwere Komplikationen. Ich möchte Euch nicht langweilen, aber das waren stressige Wochen. Zum Glück geht es ihr langsam besser, uffffff, dann wird man sich der Vergänglichkeit noch mehr bewusst, nicht wahr?

@Lucie, ich weiss zwar nicht, ob Du über Ähnliches stolperst, wie ich, aber fühl Dich mal ganz kräftig gedrückt. Am ende wird Alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.... oder so.

Die Sache mit Deinem Ex-Pferd, schwierig ist es. Ich weiss ja nicht, welche Vereinbarungen Ihr getroffen habt? Obwohl es mir wohl auch sehr shwer fallen würde zuzusehen, wenn eine LÖsung recht einfach umzusetzen wäre.

@Hatice, Flöhe und Katzen? keine Ahnung, mich kriebelt es schon beim Lesen, ich drück Dir die Daumen, dass sie schnell wg sind.

unseren Mädels geht es richtig gut. Roos ist nur ganz selten mal kurzatmit gewesen und frech und einsatzbereit wie eh und jeh. Tsjalkje entwickelt sich weiterhin sehr positiv. obwohl wieder einmal erstaunliches passiert: das Pflegemädel kommt treu jede Woche, mal reitet sie unter begleitung, mal longiert sie, mal Langzügel. nun, und dann fällt mir auf, dass Tsjalkje jedes mal, nachdem das Mädel mit Ihr was gemacht hat, unsauber läuft. Erinnert Ihr euch noch, damals ist sie ja nun auch unter der RB "eingebrochen" und war ne Zeit lang überhaupt nicht einsatzfähig Zurück zum unsauberen laufen: wenn ich sie dann ein-, Zweimal gearbeitet habe, ist sie wieder fit und man merkt nichts. Ob es sowas gibt, dass Pferde so angeben, dass sie eben nur mit einer bestimmten Bezugsperson arbeiten wollen? sehr komisch!

Die Hühner, oooooooooh, das sind kleine Arschl*cher  ;D ;D  Gestern haben wir sie ertappt, wie sie einen kleinen Spatzen erlegt und zu viert verspeist haben  :o :o 8) .... vor dem Hühnerstall haben sie mehrere Obststräucher erst kahlgefressen und dann ausgegraben, aber ansonsten sind sie ganz nett. Die Rettungshühner waren pflegeleichter. Eine letzte, die kleine Jule, die am Heiligabend zu uns kam, läuft noch fröhlich rum und ist die Oberchefin, die vier Baby's sind erwachsen und keinesfalls die Rasse, die ich ausgesucht habe (wenn man nicht beim Züchter kauft) sondern wundervolle französische Poulet de Bresse, in den Farben der Französischen Tricolore.

@Hatice, meine Freundin hat vor kurzem angefangen, diese Haubenhühner zu züchten, sofern wir die gleichen meinen. zu komisch, die Küken haben schon so nen Busch mit Federn auf dem Köpfchen  ;D ;D ;D ;D

und noch was, backst Du immer noch Brot?

@JBB, ach, die arme Leni, ich hoffe, sie erholt sich schnell. Und der Hafi klingt sehr nach grossen Spassfaktor, genau richtig für die Mädels.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht, liebe Grüsse aus Holland

 

Offline charona

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #768 am: 15.07.21, 13:43 »
Grüsst Euch! Wie geht es Euch, seid IHr alle unbeschadet? Hier in Holland (Limburg, Grenze zu Aachen) ist Land unter, Autobahnen und Zufahrsstrassen gesperrt. Bei uns ist es sehr nass, aber lebbar. Ich hoffe, es geht Euch und den Tieren gut?

Offline HaticeTopic starter

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #769 am: 16.07.21, 08:55 »
Grüezi  :D

Charona, oh weh, alles Gute für Deine Mutter! Wegen der Haubenhühner: hier sind es schwarze (bzw. ein weisses ist auch dabei) Hühner, die dann auf dem Kopf so eine weisse "Perücke" haben, sehen ein bisschen aus wie englische Lords: https://www.google.ch/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.huehnerwelt.de%2F2011-11%2Fhollandhaube-weish-schw-6829m.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.huehnerwelt.de%2Frassenaz%2Fhollandhaube.htm&tbnid=_QBtINg8xS2MMM&vet=12ahUKEwjsuM7hgOfxAhXD34UKHVenC5EQMygDegUIARC4AQ..i&docid=fxE8L-61Rp_qFM&w=446&h=500&q=holl%C3%A4ndische%20haubenh%C3%BChner&safe=active&ved=2ahUKEwjsuM7hgOfxAhXD34UKHVenC5EQMygDegUIARC4AQ  ;D

Von Hochwasser sind wir hier zum Glück verschont geblieben, es hat zwar sehr viel geregnet, der Rhein ist auch sehr hoch, aber bislang alles ok. Sieht aber an anderen Orten in der Schweiz auch anders aus, wobei wir im Vergleich zu den Unwettern in Deutschland ja echt Glück gehabt, schrecklich, was da passiert ist  :'(

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #770 am: 16.07.21, 09:09 »
Ich wohne GsD im nicht betroffenden Teil von D. Gestern hat es nicht mal geregnet. Und die angesagten Gewitter sind schon die ganze Woche ausgeblieben. Das Wetter wechselt von schwül bis kühl und ist nicht so toll. Aber das ist, wie momentan alles, eher Jammern auf hohem Niveau - auch wenn es mir echt langsam auf die Nerven geht.

Was in NRW passiert ist echt Hölle. Ähnlich (aber immerhin nicht mit kurz vorm brechen stehenden Talsperren - die wurden vorher abgelassen) war es hier wohl 2017. Aber auch das Drama hab ich verpasst, weil ich da gerade im Urlaub in Wales war. Damals sind hier ganze Orte abgesoffen und einige Existenzen vernicht worden. Ich hoffe die zugesagten Hilfen klappen in NRW und RLP besser und vor allem unbürokratischer und mit weniger Bedingungen.

Charona - gute Besserung an deine Mutter. Ich hoffe das wird wieder. Viel Kraft für dich und deine Familie. Vermutest du einen Zusammenhang zwischen Impfung und dem Sturz?

Vergänglichkeit ist ein gutes Stichwort. Eigentlich muss man echt jeden Tag genießen und sich nicht von Kleinigkeiten die Laune verderben lassen.

Klappt bei mir leider immer noch nicht. Dabei sind es *klopfaufholz* bei mir gar keine großen Katastrophen. Nur jede Menge Kleinigkeiten, die ich aber irgendwie nicht so abhaken kann wie sonst - was mich dann auch wieder ärgert und ich mich noch mehr ärgere ::) Und leider setzt der Trend sich fort.

Ponies sind fit und sowohl Shayla wie auch Honey waren diese Woche je 2x morgens an der Longe. Beide nicht begeistert so früh morgens, aber brav. Bisher hat es leider keine Auswirkungen auf die Figur. Mal gucken ob ich es am Samstag schaffe mit Honey wandern zu gehen. Durch die Bremsen im Wald sind die Möglichkeiten da im Moment auch eher begrenzt. Wir werden das beste draus machen. Honey läuft ja auch ganz zufrieden in der Feldmark und ich muss da mal ein paar neue Wege erkunden bzw. einfach mal durch die Nacharorte durch laufen und da schauen. Und mit Shayla bleibe ich vielleicht gleich auf dem Platz. Sie ist ja eher Waldpferd und da geht es mit dem Bremsen gerade so gar nicht. Feldmark überfordert sie wegen dem freinen Blick irgendwie.

Mein Ex-Pferd.... Das ist halt schwierig. Sie zu mir zu holen ist leider keine Option (und ich habe drüber nachgedacht). Sie kommt mit Shayla überhaupt nicht klar (was einer der Gründe für die Abgabe war) und lässt parallel ihren Stress am Shetty aus. Zu meinen stellen geht also gar nicht. Dann hat meine Freundin ja auch nur die 2 Pferde und das eine kann gar nicht (nicht mal 1 Minute) alleine bleiben, so dass ich beide Pferde her holen müsste, was meine Freundin sicherlich nicht möchte. Außerdem sind die beiden noch nicht so weit angeweidet wie meine Mädels - d.h. auch Weide teilen und in 2 Gruppen auf der Weide laufen lassen, ist derzeit keine Option. Ich müsste dann meine 24 h auf der Weide lassen und die beiden WB am Offenstall und gucken wie ich das mit dem Anweiden mache.
Meine Freundin füttert jetzt wohl zu und ich hab ihr angeboten an Tagen, wo sie spät nach Hause kommt, Abends nach der Arbeit bei ihr vorbei zu fahren und das Pferd mit Heu einzusperren. Mal gucken. Die Frage ist halt auch wieviel sie zufüttert. Das kann ich halt so gar nicht einschätzen.

Am einfachsten wäre es, wenn meine Mädels schon im Nachbarort auf der Weide wären. Dann würden die beiden WB entweder nebenan oder auf der anderen Straßenseite stehen und ich könnte da ganz einfach zufüttern bzw. hätte auch einen Eindruck davon was sie zu fressen bekommt. Ich hatte also eigentlich für mich beschlossen meine Weidezeit hier im Ort etwas abzukürzen (demmächst 24 statt 12 Std Weide, nur die Hauptweide abfressen lassen und den Rest ausmähen) und die Ponies in ca. 2 Wochen umzustellen. Das war der Plan bis Sonntag Abend.
Jetzt weiß ich es gerade wieder nicht. Es gibt wohl Probleme mit der Weide - Strom, Wasser, Mistanhänger. Wobei ich mir gar nicht so sicher bin ob es wirklich Probleme sind oder ob meine Freundin gerade einfach mal wieder durchdreht....
Keine Ahnung. Und so langsam bin ich es leid. Ich habe am Sonntag nicht groß diskutiert als meine Freundin davon anfing die Weide aufgeben zu wollen (sie ist Hauptpächter und eigentlich läuft der Pachtvertrag noch bis 2027- ich zahle meinen Anteil an sie). Ich denke zwar mal das sie etwas kurzfristig denkt (denn dieses Jahr ist vom Graswachstum und Heuernte her einfach außergewöhnlich gut, während wir die letzten 3 Jahre ja extrem froh über jedes Stückchen Weide waren), aber ich möchte mich darüber jetzt eigentlich nicht aufregen. Für mich ist es sogar einfacher, wenn die Ponies bei mir im Ort bleiben. Meine eigene Weide kann ich noch etwas optimieren von der Aufteilung, den Vorgarten wollte ich sowieso noch fest einzäunen und mit dem Auslauf verbinden, so dass das Stück auch nutzbar wäre und ich hab ja dies Jahr noch ein kleines Stück angrenzend an meine Weide bekommen. Selbst, wenn es nur 1 Aufwuchs gibt, kann ich so ca. 10 Wochen Weide gewährleisten. Heu kriegen meine ja sowieso immer dazu- dann gibt es halt etwas mehr Heu. Außerdem hat eine andere Freundin ja ihre Pferdehaltung aufgegeben. 2 von ihren ehemaligen Weiden stehen noch leer. Sind beides eher kleine Stücke, aber auch 1 Stück davon bringt mir noch mal 2 Wochen Gras. Das reicht dann locker, da ich ja spät mit Weide anfange und früh aufhöre.
Einziger Nachteil - wenn die Ponies im Nachbarort waren, haben wir das immer für Urlaub genutzt - es ist einfacher, wenn die Pferde alle in einem Ort stehen, die mal mit zu versorgen. Aber so wie es im Moment läuft, mag ich meine Freundin sowieso nicht bitten länger als mal 1 WE (d.h. Sa Abends und So morgens) die Ponies zu versorgen. Und falls wir dann überhaupt mal wieder unbeschwert in den Urlaub fahren können, findet sich sicher auch eine andere Lösung.



Offline jaques bubu

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #771 am: 26.07.21, 16:37 »
Hallo,

jaja, das Gras ist immer wieder überraschend. In den letzten 2 Jahren hatten wir viel zu wenig, vorgestern haben wir dann alles, was die Mädels bisher noch nicht brauchten einfach weggemäht. Es wächst mittlerweile ganz nettes Gras nach und das alte vom Frühjahr wird eher niedergetrampelt als gefressen und da der Nachbar gerade die Maschinen für die Biogasanlage bestellt hatte, haben wir uns hingehängt. Er hat uns das ganze dann gemäht, dann wurde gerecht, auf unseren kleinen Hänger geladen und zu ihm rübergefahren. Und gestern konnte ich mich fast vor Muskelkater nicht bewegen ... ich werde wohl alt. Auf jeden Fall bin ich froh, dass was immer ich entscheiden muss, ich alleine entscheide. Da steckt man soviel Zeit und Arbeit in die Pferdl, da brauch ich nicht auch noch Ärger und Meinungsverschiedenheiten.

An uns ging das Unwetter zum Glück vorbei. Unglaublich, ich bin immer noch geschockt. Noch wohnen wir in so einer Ecke der Glückseeligen, wo die Unwetter schon erschrecken, aber nicht so massive Auswirkungen haben ... Ich hoffe den anderen geht es auch gut.

Ich bin ja ein Fan der hochangepriesenen Injektion. Wüsste auch nicht, was außer der Impfung die Lage groß stabilisieren könnte und bin eher überrascht, dass es wir in D anscheinend mit den Leuten, die eine Impfung wollen durch sind. Ich stelle mir schon die Frage, warum???

Leni läuft immer noch komisch, aber weiterhin nur im Galopp, der TA kommt nun erst in den Ferien, weil er dann einfach besser timen kann.

Das Pony hat letztens mal mich im Unterricht tragen müssen und die RL war total überrascht, was die Dame eigentlich schon kann und wie genervt sie sein kann, weil sie darauf eigentlich keinen Bock hat  ;D. Kommt aber nur daher, weil ich nun eine ziemliche Reitpause eingelegt hatte, da braucht sie so 2-3x Rückgewöhnung, dass die Reiterin echt das Tempo bestimmt. Sonst rollert die Dame immer schön vorwärts, schön auf die VH (auch kein Problem bei den Kindern, Hauptsache brav), aber nun muss sie halt auch mal zurück und warten und mal stehen, rückwärtsgehen, seitwärts ... BOAH halt voll die Zumutung für so ein kleines armes Ponychen.

Die alte Dame habe ich nun nochmal im Futter umgestellt und jetzt bekommt sie im Moment nur Naturhafer. Ich bilde mir ein seitdem ist das Kotwasser zurückgegangen. Allerdings waren wir an dem Punkt schon ein paarmal und dann kam das leider immer wieder. Mal abwarten, evtl. läuft das nun besser ...

LG Alex

Offline charona

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #772 am: 28.07.21, 18:42 »
Huhu ! Hier ein bisschen süss - säuerliches seid gegrüsst ihr lieben! Letzte Woche Donnerstag erreichten uns sehr ungute Berichte und Warnungen (wir wohnen direkt am Fluss) sodass selbst der recht nüchterne hubby zustimmte, das Haus zu verlassen. Lange Rede kurzer Sinn: Freitag sind wir mit Pferden, Hunden, Hühnern und dem notwendigsten ins Exil gezogen, ein ungeplanter  aber doch netter Kurzurlaub. Meine Tochter wollte nicht mit, hat für den nötigen Stress (man lese: sch**sserei) bei der frau Mama gesorgt. Zum Glück Ist der Supergau nicht eingetroffen und wir werden morgen mit allen Tieren wieder Richtung Heimat ziehen. Fazit: auch nach 100 Ehejahren ist mein hubby für mich der große Held, meine Tiere sind der Hammer, und Freunde, wirkliche Freunde in der not sind sowas von Gold wert. Ich fühle mich sehr reich!

Zu der Impfung: also unabhängig davon, das zumindest hier in Holland keine einzige Versicherung für mögliche impfschäden aufkommt, weil man freiwillig an einem medizinischen Experiment teilgenommen hat, müssen auch die geimpften sich dauernd testen lassen wenn sie wo hin wollen, weil die Impfung ja nun keinen Schutz zu bieten scheint gegen Mutationen. Aber ich bin der Meinung: es sollte auf jeden Fall die freiwilligkeit gewährleistet bleiben. Es gibt genug Informationen zu den vor- und Nachteilen, möge ein jeder seine eigene Entscheidung treffen. Ich bin altmodisch und glaube an ein intaktes Immunsystem.


Offline HaticeTopic starter

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #773 am: 29.07.21, 09:27 »
Oh weh Charona, Glück im Unglück!!!! Und toll, dass Ihr da so viel Unterstützung bekommen habt, für Euch und die Tiere  :D. Ist sicher schon schwierig, wenn man nur für die Menschen schauen muss, wenn man dann noch Tiere hat (und vor allem grosse Tiere), ist es noch viel komplizierter. Ich hoffe ehrlich, dass diese Unwetter erstens bald mal ein Ende finden und zweitens doch die immer noch zweifelnden Menschen dazu bringen, den menschengemachten Klimawandel als Tatsache zu akzeptieren und etwas dagegen zu tun. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Lucie, das ist echt schwierig mit Ex-Pferd  :-\ eigentlich müsste man sagen "geht mich nichts mehr an", uneigentlich sorgt man sich für jedes Tier, ob es das eigene ist oder nicht. Ich hoffe sehr, dass Deine Freundin da doch noch ein Einsehen hat im Sinne des Pferdes  :-\

JB, Du Tierquälerin, dem armen Pony so etwas zuzumuten  ;D Daumen für Leni sind gedrückt, dass Ihr da etwas findet und dass es gut behandelbar ist!

Ich gebe zu, ich habe mich auch völlig bedenkenlos Impfen lassen. Bei zwei der Impfstoffe (B.iontech und A.stra, meine ich) hat man doch mittlerweile nachgewiesen, dass die Wirkung auch bei den bislang bekannten Mutationen noch recht hoch ist. Dass das in Zukunft anders sein könnte, ist klar, aber dann gibt es eben eine Auffrischung mit einem angepassten Wirkstoff. Ich habe mich auch nicht impfen lassen, weil ich selbst einen schweren Verlauf befürchte (wobei man das erstens ja vorher nicht weiss und zweitens auch bei leichten Verläufen die Nachwirkungen immer noch heftig sein können, habe da einen Kollegen als mahnendes Vorbild, der war eigentlich topfit und konnte auch drei Monate danach noch nicht wieder seine Joggingrunde drehen, und der hatte nur zwei Tage etwas Fieber, als es akut war), sondern weil ich die schützen möchte, die mehr Risiko haben. Und weil ich glaube, dass wir nur durch die Impfung wieder zu unserem "Leben davor" zurückfinden.
Ich finde es ja faszinierend und empfinde dieses ganze Thema auch als ein Symptom unserer Wohlstandsgesellschaft. In vielen armen Ländern würden die Menschen alles geben, um sich durch eine Impfung zu schützen, aber dort gibt es keinen Impfstoff. Und uns stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung, aber wir sagen nö, zum Teil einfach aus Prinzip. Damit habe ich Mühe.
Ich denke aber trotzdem, jeder muss für sich entscheiden, ob er sich impfen lassen will (und dann aber auch akzeptieren, dass es für nicht Geimpfte Einschränkungen geben kann und man sich dann je nachdem auf eigene Kosten jeweils testen lassen muss), wobei ich finde, dass auch jeder die Pflicht hat, sich entsprechend zu informieren. Und da reicht es für mich nicht, wenn man als Quelle Hörensagen oder dubiose Meldungen aus dem Internet angibt. Selbst im näheren Umkreis erlebt, die eine will sich nicht impfen lassen, weil sie davon unfruchtbar wird (hätte sie gehört, aber wie genau das gehen soll, wusste sie nicht, damit hätte sie sich nicht beschäftigt), und ein anderer glaubt felsenfest an die Bill-Gates-Chip-Theorie. Da fällt mir dann nicht mehr viel ein, zumal ich selbst halt Wissenschaftlerin bin und mit so etwas sowieso Mühe habe  :P

Offline jaques bubu

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #774 am: 30.07.21, 17:18 »
Hallo,

so ein paar Freunde, die dann auch noch gleich Platz und das Herz haben die ganzen Tiere mit unterzubringen ist Gold wert! Glück im Unglück und nun weiß man, auf wen man sich verlassen kann. Noch größeres Glück: ihr könnt in euer Haus zurückkehren und alles steht.

Ich weiß noch, wie ich bei einem Starkregen vor ein paar Jahre mit Kind auf dem Arm da stand und zugeschaut habe, wie ein Strudel vor unserer Gabione, die das Haus abstützt immer größer wurde. Da fragt man sich schon - was mach ich denn, wenn die wegbricht? Da passierte dann zum Glück nicht, der Regen hörte nach 30min auf und da war dann ein Loch, aber das war schnell zu stopfen. Aber gruselig war es dennoch (natürlich ein Tag, an dem ich alleine mit Kind daheim war - klar, ne?)

Ich geh dann bald mal misten (direkt mittags ist mir das im Moment zu heiß, und meinen ersten Ferientag wollte ich vormittags nur faulenzen) und wenn die Sonne bissl weg ist, dann satteln wir das Pony und Kind nimmt an einem Onlineturnier teil. Longenprüfung im Schritt und Trab. Eigentlich ein wenig früh für sie, aber ich fand den Gedanken nett ein Turnier zu haben zu dem ich nicht fahren muss, also ich nicht befürchten muss, dass das Pony in ungewohnter Umgebung durchdreht. Mal sehen wie das nun wird. Sie hat sich das mal gewünscht und mei, schadet ja net. Der RL musste ich einen FN-konformen Handwechsel an der Longe erklären, weil die das noch nie so gemacht hat - klar, als Westernreiter, der nun Geitnert  ;D. Witzigerweise war sie dann ganz angetan. Hm, Pony muss warten, ruhig drehen, wieder warten. Hm, kein grundsätzlich dummer Übungsaufbau für ein manchmal bissl übermotiviertes Hafitier, ach ...  8)

Abschluss zu Corona: https://www.youtube.com/watch?v=MnEeCpk11ts
Manchmal so bissl mein Empfinden, ich hatte bei Diskussionen die ganze Coronaphase durch das Gefühl man musste eine Seite wählen und das konnte ich nie. Damit war ich dann für beide Seiten die Dumme. Das empfand ich als sehr anstrengend, schon fast als Stress, man musste immer schauen, mit wem rede ich, wie reagiert die Person, hasst der/ die mich jetzt? Hab ich ihn verletzt, aufgeregt ... hab ich meine Meinung dann aber verraten? Puh =(. So bissl ist das nun auch bei der Impfung, aber Impfungen waren mir schon vor Corona zu emotional besetzt, in D kann man übrigen den Impfschaden vom Staat ersetzen lassen, Antragsformular gibt es online. Als Versuchskaninchen empfinde ich mich nach StiKo Zulassung nicht. Und mir würde halt auch nichts anderes einfallen, um mit möglichst wenig Schaden zum Leben vor Corona zurückzukehren.

LG Alex

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #775 am: 01.08.21, 16:37 »
Charona - gut das bei euch alles ok ist und sehr schön das ihr mit dem ganzen Getier ein Ausweichquartier gefunden hattet. Dass das zurückbleiben der Tochter da Stress macht, kann ich verstehen. Aber, wenn es wirklich später spezifische Warnungen gegeben hätte, wäre sie ja vermutlich dann auch gegangen. Und ein Mensch alleine findet ja schneller einen Unterschlupf als eine ganze Menagerie.
Was für "Ansprüche" haben denn die Hühner an ein Notquartier? Da wäre ich ja überfordert. Pferde auf einer Weide unterbringen ist dagegen ja eher einfach, wenn man Platz hat.
Aber auf jeden Fall gut, dass ihr "umsonst" evakuiert habt.

JB - wie geht denn der FN konforme Handwechsel an der Longe? Anhalten und Longe umschnallen ist ja noch klar - aber gibt es da auf Vorschriften wie man dabei das Pferd festhält?
Wie lief es für das Kind denn?
Dieser ganze Onlinekram ist irgendwie nicht so meins - aber aus zeitlichen Aspekten kann ich das absolut nachvollziehen und gerade mit Corona ist es für die Kinder auch besser als gar nichts.

Hier ist von Hochwasser und sonstigem nichts in Sicht *klopfaufholz*. Wetter ist eher schwül, was nervt, aber nicht so warm. Und seit heute scheinen auch die Bremsen deutlich weniger zu werden. Ich war jedenfalls vorhin eine kurze Runde mit Honey im Wald und es war ok. Hoffentlich geht es demnächst also wieder mehr und länger in den Wald.
Honey ist momentan unbegeistert und mag sich mal wieder nicht aufhalftern lassen. Wenn das Halfter erst mal drauf ist, alles ok. Mittlerweile haben wir sogar ein passendes Gebiss, was sie ganz zufrieden spazieren trägt. Sie muss jetzt morgens 2-3x die Woche an der Longe was tun. Mittlerweile läuft sie sehr schön spurig. Wird also. Wenn man sie erstmal überzeugt hat, scheint es ihr auch Spaß zu machen. Von daher weiß ich eigentlich nicht warum sie mit dem Halfter wieder so einen Aufriss macht. Aber andererseits macht sie das seit sie 6 Monate alt war in regelmäßigen Abständen. Dafür ist es jetzt schon Monate sehr gut gegangen. Vielleicht gibt es sich irgendwann.
Leider ist sie momentan viel zu fett. Die Bewegung hilft nicht genug - das Gras ist dies Jahr zu gehaltvoll. Ich hab schon mal die Fressbremse rausgeholt. Aber Honey findet die fürchterlich  - also anziehen geht komischerweise besser als Halfter - und versucht bisher nicht mal damit zu fressen. Deswegen probieren wir im Moment immer nur kurz. Irgendwann gewöhnt sie sich schon dran.

Mit Shayla war ich letztes Wochenende zum Lehrgang bei meiner RL. Samstag 2 Einheiten, Sonntag eine. Reiterlich gesehen war es super. Ein kleiner Wehrmutstropfen für mich war das Shayla in der Pause in der Box sehr gestresst war. Bei ihr ist ja alles kompliziert was nicht Routine ist und keine Routine  fängt ja schon bei  Wochen Unterbrechung an. Lehrgang in der "Fremde" hatten wir seit 2017 nicht und das letzte mal war sie 2019 bei meiner RL im Internat.
Dann hat sie auch gleich Anfangs den Paddock zerlegt (wobei das nicht ihre Schuld war  - ich hab meiner RL gesagt, dass sie vermutlich nicht in dem Paddock bleibt, da das Tor nur 1-reihig Litze in ca. 1,20 m hatte - beim drunterdurchfressen hat sie dann einen morschen Pfahl mitgenommen...) und wurde in eine Box verbannt. Trotz Heu fand sie das echt blöd und wohl auch beunruhigend.
1. Einheit Samstag war super (da hatte sie noch nicht lange in der Box gestanden - nur bis ich den Kram aus dem Anhänger geholt hatte). Wir haben wie immer viel im Sh gearbeitet - Viereck verkleinern und vergrößern im SH, durch die ganze Bahn wechseln und ganze Bahn die lange Seite runter. Sie war die ganze Zeit gut dabei und ist auch bergrunter nicht ins Rennen gekommen. Dann sollten ich beim Viereck verkleinern und vergrößern nicht umstellen und im Travers zum Hufschlag zurück. Das hakte etwas, aber da der Hufschlag "lockte" ging es so halbwegs.
Samstag Nachmittag war sie dann k.o. Anfangs lief sie noch ganz gut - wieder viel Seitengänge und schön an den Hilfen. Sie wurde dann aber schnell wieder hektisch und schnell - sie war einfach müde und dann kann sie nur noch rennen. Ich glaube aber wirklich das es eher das drumrum und nicht die Arbeit an sich war.
Wir waren Abends um 5 wieder zu Hause - sie durfte noch 3 Stunden mit auf die Weide und dann Nachts hier am Stall. Sonntag Morgen hab ich die Ponies dann um 7 auf die Weide gebracht und Shayla um 8.30 wieder eingesammelt. Sie fing auf dem Weg zum Anhänger schon mit Kopfschütteln an und ich dachte das wird nix. War aber alles ok. Sattel und Co hatte ich ja bei meiner RL gelassen und so bin ich mit Shayla dann erst mal Grasen gegangen und wir haben ein bisschen ums Eck der ersten Reitern zugesehen. Dann war ich schon dran und Shayla war super. Also war ihr das körperlich wohl nicht zuviel am Samstag. SH war gut. Ansatz von Traversalen (aus der Ecke kehrt und zum Hufschlag Traversale) bin ich einfach zu blöd für. An Traversalen bin ich schon mit Frau Pony gescheitert. Keine Ahnung warum das Samstag gefühlt leichter war aus dem Viereck verkleinern und vergrößern. An Shayla lag es jedenfalls eher nicht.
Und dann sind wir das erste mal seit keine Ahnung wann wieder galoppiert. Auf beiden Händen problemlos. Nur sehr kurze Abschnitte aber der Galopp war super durchgesprungen und sehr schön zu sitzen. Und die Aufregung hinterher hielt sich in Grenzen. Das war echt toll. Vor allem war das glaube ich der erste Rechtsgalopp unterm Reiter - und selbst der war gut.
Heute in der Reitstunde klappte der Rechtsgalopp leider nicht so. Links war super. Rechts sprang sie immer im Außengalopp an. Hat man richtig gemerkt - links sprang sie auf ersten Impuls an - rechts kam nach dem ersten Impuls erst mal nichts und dann anspringen im Außengalopp. Üben wir jetzt halt erst mal wieder an der Longe. Ich finde Klasse das es überhaupt funktioniert.
Heute war sie dann allerdings auch etwas Galoppgeil und wurde etwas flott. Aber ein bisschen SH ganze Bahn hat es wieder gerichtet. Insgesamt bin ich echt zufrieden.

Lehrgang war jedenfalls Klasse. Ich gucke ja auch unheimlich gerne anderen beim Reiten zu. Das ist immer lehrreich. Und diesmal für mich besonders. Früher war es so, dass ich eher so der Underdog bei den Lehrgängen war. Die anderen waren Klassen weiter als ich. Mittlerweile haben 2 Leute neue Pferde (und dabei einen Wechsel von Spanier auf Fjord bzw. Tinker vollzogen) und eine ist recht neu dabei. Es war also nur noch 1 dabei die so pannende Sachen wie Piaffe, Passage, fliegende Galoppwechsel usw. gemacht hat. Das war (wie immer - ich kenne sie und ihr Pferd jetzt Ü20 Jahre) sehr schön anzuschaun. Lehrreicher für mich waren aber die anderen - ähnliche Themen, ähnliche Probleme, ähnliche oder verschiedene Lösungsansätze je nach Pferdetyp. Ich fand es super und hoffe auf eine baldige Wiederholung. Und vielleicht erinnert sich sogar Shayla dann daran das sie das überlebt hat. ;D

Das Thema Corona und die Impfung. Mir geht es da wie JB - ich stehe gefühlt immer zwischen den Meinungen und finde das extrem anstrengend. Und leider hab ich das Gefühl das ich in den Augen der anderen verpflichtet bin ihre Meinung zumindest zu akzeptieren (was ich tue, weil das meiner Meinung nach eine Entscheidung für jeden Einzlenen ist), mir das aber im Gegenzug nicht zugestanden wird.
Das Thema Impfung ist da leider ein rotes Tuch. Ich selber bin nicht geimpft und habe das in naher Zukunft auch nicht vor. Dafür habe ich mehrere Gründe. Akzeptiert wird das leider meistens nicht und für Argumente interessiert sich auch keiner. Dabei möchte ich eigentlich auch gar nicht diskutieren, weil ich meine das sich jeder selber entscheiden kann und sollte. Aber mich einfach beschimpfen lassen mag ich auch nicht.
Ich bin Impfungen grundsätzlich gegenüber skeptisch - nicht nur in Bezug auf die Coronaimpfung. Es gibt einige bewährte Impfungen und selbst bei denen sehe ich das Problem der zu häufigen Wiederholungen. Die Coronaimpfung hat für mich den Beweis noch nicht erbracht wirklich die Lösung zu sein und wenn jetzt schon über eine 3. Impfung nach 6 Monaten geredet wird ist das für mich keine Alternative. (Charona welche Versicherung und ob Impfschäden übernimmt ist eigentlich irrelevant - die Schäden, die gleich nach der Impfung auftreten sind ja eher selten und die, die durch zuviel Impfungen entstehen, werden nicht als Impfschäden ankerkannt, weil du den Nachweis dafür gar nicht erbringen kannst).

Wenn ich als ungeimpfter dann ggf. schneller Einschränkungen habe, ist das für mich ok. Mein Herz hängt nicht am Restaurant, Kino oder Theaterbesuch und Stadtbummel brauche ich auch nicht. Wenn ich dann irgendwann nicht mehr in den Supermarkt oder in die Firma darf, wird es blöd. Dann würde ich doch aber unsere Politiker bitten so ehrlich zu sein und eine generelle Impfpflicht zu erklären. Dass die Politiker Leute wie mich als Impfmuffel bezeichnen finde ich übrigens ziemlich verletzend und zeigt das sie keine Ahnung haben was einen Großteil der "Impfverweigerer" bewegt.

Was ich bei der ganzen Diskussion bedenklich finde ist das so getan wird als ob die Impfung uns rettet und die Pandemie zum Stilstand bringt. Es gab schon im Frühjahr Studien, das selbst bei einer Impfquote von 85% die Pandemie nicht zum Stillstand kommt. Trotzdem fehlen nach wie vor weitere Maßnahmen. Eine einheitliche Festlegung z.B. für die Schulen was mit den Luftreinigern ist (die Grundschule meiner Nichte darf nicht mal Reiniger für alle Klassenräume als Spende annehmen) oder auch die Schülerbeförderung. Macht voll Sinn in den Schulen Einbahnstraßenregelungen und keine Vermischung von Gruppen, wenn im Bus alle zusammengepfercht werden. Bei den geteilten Klassen hab ich mich immer gefragt ob die weniger Busse eingesetzt haben bei den Mengen an Kindern, die so aus einem Bus kamen...
Vom Ausbau unsere Gesundheitswesens und der Stärkung der Pflegeberufe wollen wir gar nicht reden. Klar das ist ein langfristiges Projekt. Aber im Moment sehe ich da nicht mal Ansätze. Selbst der steuerfreie Coronabonus, der ja eigentlich für Pflegeberufe eingeführt wurde und dann auf die Gesamtwirtschaft ausgeweitet wurde, ist bei den Pflegenden eher nicht angekommen.

Stattdessen denken die meisten Leute, das die Impfung schon ausreicht. Wenn man schaut wieviele Leute Abstände nicht mehr einhalten, weil sie ja meinen durch die Impfung geschützt zu sein, finde ich das im Moment eher kontraproduktiv.

Aber gut es ist ein großes und kontroverses Thema und ich versuche im Moment mich da nicht reinzusteigern. Ändern kann ich es eh nicht.

Ich hoffe jetzt das wir hier aus der Box kein großes Diskussionsthema draus machen und uns nach wie vor vertragen ;)
« Letzte Änderung: 01.08.21, 16:49 von Lucie »

Offline charona

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #776 am: 02.08.21, 16:48 »
oh, super der Kurs, Lucie, das freut mich ungemein! hatte gar nicht so "auf'm Schirm", dass Ihr noch nicht galoppiert, insofern natürlich ein extra grosses Bravo für Euch. Dass es dann nach dem Kurs nicht so toll klappt, ach ja, wird schon und ist bei mir -was nix heissen soll- auch immer so.

Meine Mädels haben des Ausflug ubrigens auch mit Bravour gemeistert. konnte sie ohne Probleme direkt arbeiten, wobei ich leider, leider, Tsjalkjes Sattel vergessen hatte. Roos hat zum ersten Mal im Leben Kühe getroffen, sie war erstaunt aber gut zu händeln. Ansonsten nix besonderes gemacht, aber bei anderen Reitern zuschauen können, das Training der RL mit anschauen können, es war, asl ob wir nach Hause gekommen sind, sehr schön. Und weil alles so problemlos verlaufen ist, werden wir uns im Herbst evtl. noch einen kleinen Kurzurlaub gönnen.

ja, Unterkunft für die Hühner: meine Freundin hat zum Glück auf Hühner, wir konnten ein Gehege (das zu klein war) nutzen und nach 2 Tagen haben wir sie einfach mit den Hühnern meiner Freundin rumlaufen lassen. Die von uns sind so konditioniert auf mei Rufen, dass sie eh imer angeflogen kommen, insofern abends zum schlafen einsammeln, keinProblem.

was mich angeht  gibt es in Sache Impfung keinen Streit. Ein jeder möge seine eigene Entscheidung treffen. Aufgrund meiner Erfahrung mit den Hunden und Pferden bin ich sehr kritisch und seit Jahren sind die Tiere ungeimpft unterwegs und es geht ihnen von Jahr zu Jahr besser.  Lucie, wegen des Haftungsausschlusses bei "Nebenwirkungen" bzw. "Impfschäden": das ist in meinem Umfeld das einzige Argument, das Menschen zumindest mal aufhorchen lässt. und natürlich kann kein Geld der Welt körperlich erlittenen Schaden wieder gutmachen.

Einschränkungen interessieren uns auch nicht  ;D

@Jaques: ja, stimmt, ich erinnere mich, hattest Du nicht damals auch Foto's bzw. Video's eingestellt zum Hochwasser? und klar, dass sowas immer dann passiert, wenn man alleine ist. Mann und Tochter fahren in 2 Wochen ein paar Tage segeln, ich habe ausdrücklich die bedingung gestellt, dass das Zugfahrzeug daheim bleiben muss, aber ich vertraue einfach darauf, dass es nicht notwendig sein wird.       

Offline HaticeTopic starter

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #777 am: 03.08.21, 09:16 »
Lucie, toll mit dem Lehrgang!  :D Shayla wird erwachsen  ;)

Und nein, für mich gibt es beim Thema Impfung auch keinen Streit, das muss jeder selbst entscheiden. Das ist mittlerweile eh echt zu einer unsäglichen Mode verkommen, dass man, wenn man sich bei einem Thema nicht einig ist, auf einmal auch bei allem anderen spinnefeind ist. Finde ich eine ganz furchtbare Entwicklung.

Charona, Deine vierbeinigen und Deine geflügelten Damen  :D Wir gehen ja mittags, wenn ich nicht Joggen gehe, nach dem Essen immer noch bei den Hühnern hier um's Eck vorbei, die sind uns mittlerweile total an's Herz gewachsen, wir könnten da den ganzen Tag zuschauen. Wir haben schon Namen vergeben, jeder hat seinen Liebling, meins ist so ein lustiges Haubenhuhn, das ich aufgrund seiner zersausten Frisur auf den Namen Boris getauft habe  ;D

JB, früh übt sich  ;D Wie ist es denn gelaufen mit dem Online-Turnier? Meins ist der Onlinekram auch nicht (ich bin alt  :P), aber gerade für Kinder finde ich das am Anfang in Ordnung, die haben ein erstes Turnier-Feeling ohne den ganzen Stress drumherum.

Offline charona

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #778 am: 03.08.21, 10:11 »
nä, dieser Online-Kram ist auch nix für mich, obwohl ich natürlich das Angebot von Online Ausbildungen und Lesungen sehr intensiv nutze, wie zb diesen tollen Brot-Backkurs bei den 7Hauben :) aber ich gebe zu, um den Sauerteig drehe und winde ich mich noch ein wenig, aber die no-knead Hefe-Brote sind genial und so abwechselungsreich. Meine Tochter sagt immer: riecht wie beim Bäcker :)

oh, Hatice, ich sehe schon ein paar Hühner Einzug halten, wenn Ihr im Haus wohnt, schau mal auf Pinterest, da gibt es wundervolle Ideen für Hühnerställe, die qua Design wundervoll zu Eurem Haus passen würden. Wie schreitet der Bau denn überhaupt voran, ich vernehme immer mehr Berichte, dass es aktuell zu Lieferengpässen kommt. Hoffentlich seid Ihr nicht betroffen?

Wir stellen noch ein grösseres Gewächshaus auf. Die Auberginen und Paprika im Gewächshaus wachsen und gedeihen, drausen wird das aufgrund des Wetters nix. und somit habe ich zum Hubby gesagt: wir brauchen noch ein Gewächshaus, vor allem, weil es auch ganz tolle möglichkeiten gibt ohne zu Heizen auch im Winter Salate etc zu ziehen.

Gestern habe ich das Training der Damen wieder aufgegriffen, nach Heimkehr war so viel zu richten, puuuuuh

Habt einen schönen Tag.

Offline jaques bubu

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #779 am: 04.08.21, 12:25 »
Hallo,

der ist kein Wunderwerk - halt eine Vorhandwendung zum Wechsel, Longe im Stand aufnehmen und dann sollte das Pony eigentlich auch warten, bis der Longenführer wieder am Platz ist und dann erst losmarschieren. Nur fällt gerade warten dem Pony sehr sehr schwer ;). Daher eine gute Übung für die Dame. Die müssten wir aber nochmal nachholen, denn so ganz war das Warten nicht ausgeprägt *hust*, da hätte ich mir aber mal Punkte abgezogen. Ist aber auch schwer für das Ponychen, denn wir wechseln ja normal einfach durch den Zirkel und machen da keinen Halt, bin ja nicht mehr so ganz FN-lich unterwegs  ;D. Aber an sich habe ich gemerkt, kann man mal wieder mit einbauen, gerade für die Dame Haflinger, da das echt so ein Punkt ist, den man mit ihr manchmal einfach diskutieren muss - auch mal warten, auch mal Geduld: GANZ schwer!

Lief so lala ... mal sehen was die Bewertung sagt, haben wir noch nicht. Pony merkte dass was Besonders war und nahm sich da schon so ein paar Sachen heraus. Eben beim Handwechsel nicht warten und auch als das Kind dann mit ausgestreckten Armen und ohne Füße im Bügel draufsaß lief sie voll in den Zirkel rein, grinste in meine Richtung und sagte: na, was machst du nun? Natürlich nix, wäre ja für`s Kind auch zu gefährlich. Ich fand das ja durchaus sehr witzig, sie ist halt klug und weiß immer genau, was sie sich wann erlauben kann. Kluge Ponies sind die Pest. Kind hat das ganz gut gemacht. Ich werde nun ein wenig mit ihr arbeiten die Parade noch mehr mit dem Körper zu unterstützen, das finde ich gewöhnt sie sich zu sehr über die Zügel an (die RL achtet nicht so auf den Sitz ... und darauf aus dem Sitz zu reiten, aber dann mach ich das halt).

Alles in allem für eine 8jährige mit der Reiterfahrung hat sie das aber ganz gut gemacht. Ich war zufrieden, sie auch, Pony eh immer mit sich   ::).

Ich bin eher aufgeschlossen für Onlineturniere, da ich wirklich in den unteren Klassen finde, dass das eher einem Überlebenstraining auf dem Abreiteplatz gleicht als einem Turnier. Zuviele Anfänger auf zu kleinem Raum, ich find das ja echt gefährlich. Führzügelklasse OK, aber Reiterwettbewerbe mit 30 Kindern beim gleichzeitigen abreiten: gruselig!!! Ab Klasse E wird es dann wieder besser, aber gut ist es ja eigentlich erst ab L (nur dahin kam ich ja nie  ;D).

Ich bin eher so ein Onlinemensch, hab jetzt auch für meine Schüler Videos aufgenommen (mit eigener Tafel) und hab fast die gesamte Grammatik schon abgedeckt. Werde ich so fortführen und dann als eigene Platform mal den Kindern zur Wiederholung zur Verfügung stellen (das will ich nun in den Ferien ordnen). Ich glaube einigen hat das schon geholfen sich das daheim nochmal nach dem Distanzunterricht ansehen zu können. Wir waren ja eine Schule mit ordentlicher Ausstattung, sprich bei uns gab es laut Stundenplan Onlineunterricht und wir hatten auch für alle Schüler die es brauchten Schülergeräte (auch mehrere pro Familie). Wir hatten auch das Programm ab September mit den Kindern schon trainert, damit man gleich sofort starten kann. Keine Ahnung warum das nicht überall so lief ... Aber egal. Distanzunterricht war auch so deutlich schlechter als normaler Unterricht ... einfach weil du viel mehr Kinder verlierst. Interessanterweise haben aber auch einige total profitiert und würden am liebsten so weitermachen. Ruhe, die Möglichkeit den Lehrer 24/7 schnell mal schreiben zu können, Nachfragen zu stellen. Für einige war das also sogar ein Gewinn - Ich möchte das so ja nicht nochmal mitmachen!!! Aber wir haben als Schule dennoch die Platform für den Unterricht behalten, was total genial ist, weil man dann total easy Kontakt aufnehmen kann (in beide Richtungen) - schnell Infos raushauen kann und die Kinder total easy bei Projekten zusammenarbeiten können, selbst wenn sie weit auseinander wohnen. Nun warten wir, wie lange wir diese behalten dürfen, weil es wohl Bestrebungen gibt diese für den Unterricht zu verbieten  ::), mal sehen, evtl. ja doch nicht.

Am nächsten Mittwoch kommt endlich mein TA zur Leni, schaut sich dann auch die Alte mal an, weil die Dame jetzt schon 4x Nasenbluten hatte - beim ersten Mal dachte ich noch, naja, passiert, beim zweiten Mal auch noch, aber nun muss das abgeklärt werden! Arme alte Maus. Die hat mich heute erschreckt, lag die auf der Koppel (hat sie noch nie gemacht). Ich hab dann zwei Schubkarren gemistet und dann wälzte sie sich nochmal laut grunzend und stand dann auf. Ich hab mir schon wieder schlimme Sachen ausgemalt - aber da sie im Liegen sehr aufmerksam alles beobachtet hat (lag also nicht auf der Seite), hab ich erstmal abgewartet, ob sie nicht doch einfach bissl entspannt. Die Dame ist der Augenstern meiner Tochter, die liebt sie abgöttisch, noch viel mehr als ihr Pony - wo die Liebe hinfällt - das wäre eine Katastrophe, wenn die Dame schlimm krank wäre.

Nochmal Ponynews: die Dame kommt in den Ferien ins Galoppcamp. Den haben wir bisher rausgelassen, damit sie den nicht bei den Kindern anbietet, aber die sind nun so weit, das auszuhalten, wenn die mal aus Versehen angaloppiert und nun werden wir das mal von 0 wieder angehen.

Ich hab mich im übrigen mal online für 7 Tage bei der TRT Methode angemeldet. Das will ich mir für`s Lenchen ansehen und mal guggn, ob das nichts für sie wäre. Schritt und Trab mach ich ja mit ihr (ganz ohne Trainig dreht sie hohl und nervt die anderen beiden), also freu ich mich auf neuen Input und wenn das läuft, dann melde ich  mich da evtl. sogar komplett an. Mal sehen. Parelli mit Dressur gemischt, das könnte doch was für mich sein, dachte ich.

Bei uns gedeihen die Zucchini wie blöde. Seit diesem Jahr mag die aber das Kind - also alles gut. Die Tomaten schicken sich an, dem nachzuziehen. Alles andere hält sich vornehm zurück ... mir fehlt wohl der grüne Daumen.

LG Alex