Autor Thema: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!  (Gelesen 73754 mal)

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Offline charona

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #795 am: 22.09.21, 13:03 »
Grüsst Euch!

Lucie, eine Woche Urlaub ist definitv zu kurz, meine Meinung. Drei Wochen übrigens auch  ;D Höhenforderer klingt gut, den brauchen wir dann auch, wenn wir dann endlich unseren Hof im Harz gefunden haben sollten.

Ist es schlimm, wenn ich Dir nicht mehr so recht folgen kann, mit Deinen Weiden und Pferden und hin und her? da ist es recht überschaubar hier bei uns. und einfach eben nur die beiden Damen, ne?

Aktuell arbeite ich mich in das Thema Futter ein. Sehr interessant, was man den Tieren doch Schlechtes tut auch wenn Experten dies als Gutes anpreisen. Somit habe ich die Fütterung noch angepasst und man staune, was sich schon in kurzer Zeit tut. Jetzt bin ich gespannt, wie es sich weiter entwickelt.

Ich hoffe, es geht Euch allen gut? Hier haben wir wundervolles Herbstwetter, ich entschwinde in den GArten, werde Birnen ernten und einkochen :)

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #796 am: 23.09.21, 13:46 »
Charona - was für einen Ansatz verfolgst du denn jetzt bei der Fütterung? Du warst doch sowieso eher nur der Heufütterer, oder?

Frau Pony hat momentan wieder Schmodder in der weißen Linie und einen gammligen Strahl. Die Experten (also ich und mein Hufpfleger ;) sind sich uneins). Stoffwechsel ist jetzt nicht ausgeschlossen, sie reagiert da schnell - aber ich behaupte die Hufe sind auch zu lang. Mein neuer Hufpfleger sieht / sah das natürlich nicht so.... Ich bin am überlegen jetzt noch mal selber Hand anzulegen -und wenn die weiße Linie besser wird, hatte ich recht (wenn Pony dann klamm läuft, er).

Meine Weiden sind gar nicht so kompliziert. Ich hab am Haus den Auslauf und zwei sehr kleine Grasstücke zum Anweiden. Dann meine Weide im Ort, die nur einmal die Straße runter und um die Ecke ist und dann im Nachbarort eine große Weide, die ich mir mit meiner Freundin teile. Die letzten Jahre haben wir die Weide immer geteilt und hatten dann zwei getrennte Herden. Im Moment steht ja die Stute meiner Freundin mit in meiner Herde und seit letzter Woche sind sie alle im Nachbarort.

Am ersten Oktoberwochenende kommen meine aber wieder nach Hause. Meine Freundin hat ein neues Zweitpferd gefunden, das wir an dem Wochenende holen. Da ich für noch maximal 2-3 Wochen Weidesaison den Stress einer erneuten Herdenzusammenführung absolut nicht gebrauchen kann, kommen meine eben etwas früher in den Stall. Meine Freundin ist etwas beleidigt und hatte sich wohl vorgestellt, dass wir die neue Stute einfach in die jetzige Herde stellen, vielleicht auch in der Hoffnung das es für ihr Pferd einfacher wird. Für Shayla, das neue Pferd und die Oldies wäre das aber Stress pur. Shayla ist nach wie vor noch nicht glücklich mit der jetzigen Situation. Da jetzt noch ein neues Pferd dazu zu stellen (das mit groß und braun auch total Shaylas Feindbild entspricht) wird zu neuen Hysterieanfällen führen unter denen alle zu leiden haben. Stress und Verletzungspotential ist mir da echt zu hoch.

Shayla ist endlich etwas ruhiger geworden und auch lockerer. Ich konnte Sonntag sogar, entgegen meinen Erwartungen, Unterricht reiten. Shayla war recht brav, anfangs noch sehr fest, wurde dann aber besser. Wir haben nicht viel gemacht, ist ihr aber gut bekommen. Sie ist momentan anscheinend auch froh aus der Herde weg zu kommen.
Gestern habe ich sie auf der Weide longiert. Das ging so halbwegs gut. Das Problem ist, das die anderen da ja frei laufen. Wenn eins der Ponies den Weg kreuzt, ist das kein Problem. Beim Warmblut wird Shayla dann aber sehr agressiv. Es geht schon, aber ich muss halt viel mehr aufpassen.

Offline charona

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #797 am: 29.09.21, 21:20 »
grüsst Euch :)

ha, Lucie, jetzt habe ich es verstanden, doch nicht so kompliziert.

und ich bin da ganz bei Dir, Freundschaft hin oder her, den Stress würde ich meinen Tieren für die paar Tage auch nicht antun wollen, vor allem Shayla nicht, Hysterie und alles was daraus entsteht brauchen weder Mensch noch Pferd.

Was die neue Fütterung angeht, Du hast PB.

Ich komme ja aus dem Staunen nicht heraus, was sich seit kurzem hier so tut. Ihr erinnert Euch an die Geschichten zu Tsjalkje, dass ich immer das Gefühl hatte da stimmt was nicht, es fehlte der Esprit, das Glänzen in den Augen, die Untugend. Nun denne, ich habe mich heute so gefreut: sie fängt wieder an Unsinn zu machen, die Farbe kommt zurück. Sie hat zwar etwas mehr Probleme mit dem SE, aber das gehört zum Entgiftungsprozess.

Dat Röschen hat sich zum permanenten Turbolader gemausert, ob ich damit so glücklich bin (ja, natürlich! das kriegen wir auch in den Griff) Jetzt warte ich nur mal ab, ob sich die Hufqualität auch verbessert  ;)

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #798 am: 03.10.21, 17:22 »
Charona  - PN zurück.
Turbolader kann echt anstrengend sein. Ich weiß auch nie ob mir das gefällt. So ein Mittelding wäre irgendwie optimal.

Meine Ponies sind wieder zu Hause.

Die neue Stute haben wir gestern geholt. Ein absolut nettes, sympathisches, entspanntes Pferd. Alleine wegen der Größe hätte ich sie mir nicht ausgesucht (1,72m *grusel*) und ich glaube mir wäre so ein Pferd auf Dauer auch zu langweilig, da sie sehr wenig Eigeninitiative hat. Dafür ruht sie aber absolut in sich selbst - ich glaube für meine Freundin und vor allem die RB ist die absolut passend.

Fahrt war etwas spannend. Feldwege zu einer Weide in mir unbekannten Gebiet haben zu dieser Jahreszeit wegen Rübenabfuhr und Maisernte so ihre Tücken. GsD war der Feldweg so gut einsehbar, dass ich da gar nicht erst reingefahren bin und wir konnten da auch ganz gut wenden und einen anderen Weg versuchen.
Abschied von der Vorbesitzerin war schon etwas traurig. Das Pferd ist ja ein Scheidungsopfer und man hat deutlich gemerkt das der Besitzerin das nicht leicht gefallen ist und der Verkauf eine reine Vernunftsentscheidung war.

Die Stute ließ sich super verladen, hatte aber während der Fahrt echt Gleichgewichtsprobleme. Vor allen in den Linkskurven hat das ein paarmal heftig gerumpelt. Sie war auch etwas verschwitzt als wir zu Hause angekommen sind. Ist aber total ruhig aus dem Anhänger gestiegen.
Da hat sie dann die RB übernommen. Und da hat man gemerkt das das passt. Die RB ist ein eher unsicherer Mensch und ist schnell überfordert, wenn ein Pferd mal ein bisschen aufgeregt wird. Aber da Pferd entspannt, war Mensch entspannt.
Meine Freundin und ich haben dann ihre Stute und Honey aufgehalftert und erst danach ist die RB mit dem Pferd zur Wiese gekommen. Als die neue Stute auf der Wiese war, bin ich mit Honey gegangen (die anderen Ponies hatten wir schon morgens zu mir gebracht). Das klappte alles wesentlich besser als befürchtet.
Ich bin mit Honey dann die 30 Minuten nach Hause gelaufen. Anhänger stand zwar da - aber alleine verladen bzw. fahren - verladen klappt - ist noch nicht so unser Ding. Spaziergang war auch total stressfrei. Honey ist da echt total cool. Sie hätte zwar die neue Stute gerne kennen gelernt - das hat man schon gemerkt. Aber sie fand es auch völlig ok mit mir mit zu laufen.

Als ich später meinen Anhänger geholt habe, standen die beiden Stuten einträchtig nebeneinander (und wirkte dann die Oldenburgerin meiner Freundin, die ich gegen meine Ponies riesig finde, sehr klein). Wenn ich nicht gewusst hätte, dass die sich erst seit etwas über 1 Std kannte, hätte ich gedacht, die stehen schon ewig zusammen. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung Honey da raus zu nehmen. Meine Freundin hatte dann auch eingesehen, das es besser ist, wenn ihre Stute nicht auch noch Honey beschützen muss / will. Ich hoffe das geht weiter so gut.

Für mich ist es jetzt auch wieder entspannter, wenn die Mädels am Haus stehen. Auch dann finde ich das frühe Dunkel werden blöd, aber ich kann trotzdem was mit den Ponies machen.

Shayla hatte ich gestern Abend auch noch kurz an der Longe. Heute waren wir zum Unterricht. Leider war es sehr windig und das ist ja absolut nicht Shaylas Wetter. Dafür ging es eigentlich auch ganz gut, so dass meine RL beschlossen hat uns zu ärgern. Statt des üblichen im SH durch die ganze Bahn wechseln musste ich dann bei x eine Volte einbauen. Die ersten male dann aus der Volte im SH die Diagonale beenden. Eigentlich ist das ja nicht schwer - aber Shayla findet Unterbrechung in ihren Routinen ja blöd. Sie hat das zwar brav gemacht, hat danach aber dann wieder den Turbo drin gehabt vor Aufregung. Mit Zwischendurch Schrittpause ging es dann aber ein paar mal ganz gut. Danach mussten wir im SH bis x dann eine Volte beim SH links nach links, dann eine Rechtsvolte und dann im SH rechts zum Hufschlag zurück. Andere Hand dann auch. Das hat Shayla gut gemacht. Das war noch nicht flüssig - sie musste da immer mal etwas nachdenken und sortieren aber sie hat sehr schön zugehört. Ich denke morgen hat sie auch Muskelkater im Hirn und nicht im Hintern ;)
Und weil wir gemein sind ist nächste Woche spontan Wochenendlehrgang.

Mit Honey war ich vorhin Spazieren. Leider fing es zusätzlich zum Wind dann auch noch an zu regnen, so dass ich die Runde abgekürzt habe. Als wir wieder im Ort waren, hörte es auf. Da hab ich dann noch eine kurze Schleife in die andere Richtung dran gehängt. Waren dann immerhin 4,5 km. Wir müssen aber dringend wieder mehr schaffen. Den Plan diesen Herbst zu einer Freundin zu wandern, hab ich schon aufgegeben. Dazu haben wir die letzten Wochen zuwenig gemacht. Aber im Frühjahr dann.
Morgen darf sie erst mal wieder an die Longe - das erste mal seit Wochen. Ich bastele gerade ein bisschen am Pad vom Torsion rum und gucke mal ob ich den vielleicht doch noch halbwegs passend für Honey bekomme.





Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #799 am: 31.10.21, 19:58 »
Nach ein paar Wochen möchte ich der Box noch mal Leben einhauchen. Ich hoffe der Rest von euch taucht auch wieder auf.

Ich hoffe bei euch ist alles ok.

Ich hatte Anfang Oktober (die Woche nach meinem letzten Post) eine Woche Urlaub und hab den ausgiebig mit den Ponies genutzt. Mit Honey hab ich einige schöne Touren durch den Wald gemacht. Sie ist echt total stressfrei was Rübenroder, LKW, Trecker, Maishecksler etc. angeht. Nur ein paar Ziegen haben sie sehr aus dem Konzept gebracht. Die fand sie sehr gruselig. Unsere weiteste Tour waren knapp 10 km. Ich glaube nächstes Jahr die 16 km zu meiner Freundin zu laufen sind realistisch.
Ansonsten war sie jeden zweiten Tag kurz an der Longe. Auch das geht mittlerweile sehr gut. Nach wie vor bevorzugt sie zwar Knotenhalfter gegenüber Kappzaum, aber Kappzaum akzeptiert sie jetzt und lässt sich damit auch schon etwas stellen ohne gleich mit HH auszuweichen. Ich finde es erstaunlich was für ein gutes Gleichgewicht sie schon hat. Aber das ist halt der Vorteil von dem Ultrakurzen Rücken.

Mit Shayla war ich in der Zeit auch abwechselnd spazieren und auf dem Longierplatz. Spaziergänge mit Shayla sind auch unter besten Bedingungen immer anstrengender als die mit Honey. Aber dank gutem Wetter und Routine war das ganz ok.
Zum Ende der Woche hatten wir dann noch mal einen Lehrgang bei meiner RL. Wie beim letzten mal war die Zeit zwischen den Einheiten die Herausforderung für Shayla. Samstag morgen waren wir als erstes dran und es klappte sehr gut. Shayla war motiviert und locker und einfach nur nett. Danach durfte sie dann diesmal auf den Auslauf am Reitplatz. Das fand sie etwas besser als die Box vom letzten mal. Sie ist aber sehr viel im Schritt hin und hergelaufen und kam nie wirklich zur Ruhe. Ich war schon ganz froh das es nur Schritt war und nicht ein total hysterisches hin und hergerenne. Weil sie aber nicht wirklich zur Ruhe gekommen ist, war sie natürlich nach dem Mittag in der zweiten Einheit müde. Und ähnlich wie Frau Pony früher rennt sie dann noch mehr als sonst. Aber es ließ sich den Samstag im Rahmen halten und die zweite Einheit war durchaus ok, wenn auch nicht so gut wie am morgen.
Sonntag war ähnlich, aber noch ausgeprägter. Die morgendliche Einheit war super und hat richtig Spaß gemacht. Wäre toll, wenn das immer so wäre. Das war mal wieder so richtig reiten....
Nachmittags war dann aber nur noch sehr wenig möglich. Sie war einfach platt. Anfangs hat sie sich noch zusammengerissen / reißen können und hat gut mitgemacht. Aber irgendwann war die Luft dann echt raus. Da haben wir dann auch aufgehört. Insgesamt haben wir Nachmittags nur 15 Minuten gemacht. War aber völlig ok. Sie hat sich wirklich Mühe gegeben.
Leider war es das bis zum nächsten Sommer wieder mit Lehrgang. Also leider keine Chance weitere Routinen aufzubauen.

Leider hatten wir nach dem Lehrgang auch zwei Wochen Pause mit Unterricht und heute war etwas durchwachsen. Shayla war schon die ganze Woche strange. Gestern Spaziergang war eine Katastrophe. Reitstunde heute war gemessen am Verlauf der letzten Woche und gerade an gestern dann noch halbwegs ok in dem Sinne das Shayla zumindest versucht hat zuzuhören und mir nicht permanent weg gerannt ist. Entspannt ist aber was anderes. Und auch wenn sie dann brav ist - wenn sie so fest ist, weiß ich ganz genau das sie Stress hat. Und das macht mir dann auch keinen Spaß. Hin und wieder denke ich echt drüber nach sie in Rente zu schicken. Sie ist einfach so schnell gestresst. Aber dann denke ich daran was wir in den letzten Jahren alles erreicht haben. Und auch daran das sie in Zeiten wo ich nichts oder nur sehr wenig mit ihr gemacht hab, sogar irgendwann im Auslauf gestresst war. Mal gucken wie die Woche so läuft. Eben ist sie hier im Auslauf hysterisch rumgerannt - da waren Spaziergänger im dunkeln auf der Straße (das ist immer so...). Honey war etwas verwirrt was los ist.
Den Gedanken an ein entspanntes Ausreitpferd hab ich mit ihr ja begraben und dies Jahr auch laut ausgesprochen. Aber Platz und Hallenpferd ist ja auch ok. Spazieren gehen muss sie trotzdem hin und wieder. Da gibt es zwar definitive Grenzen in der Weiterentwicklung. Aber unser jetziges Level möchte ich schon gerne erhalten.

Meinen beiden Oldies geht es soweit auch gut. Das ist immer eine Beruhigung. Ich hoffe sie bleiben mir noch lange erhalten. Sie sind gerade beide rossig und sehr gesprächig.

Ansonsten ist wohl Winter. Sagen meine Katzen. Sie sind häuslicher - was ja erst mal nicht so schlimm ist. Ich finde es ganz gut, wenn ich die Abends nicht suchen gehen muss. Aber sie sind leider auch am Verhungern. Vor allem Klein-Kater meint schon wieder sich an meinem Essen bedienen zu müssen. Nachdem er mir neulich wieder ein Brot auseinandergepflückt hat, hat er jetzt die Woche eine Packung Nudeln aufgerissen. Sowas brauch ich, wenn ich Abends nach Hause komme.... Gestern hat er mir mein Brötchen geklaut, als ich kurz wegen dem Postboten an die Tür musste... Dabei ist es nicht so, dass er hier nichts zu Essen bekommt. Er hat die letzten paar Wochen deutlich zugelegt und ist jetzt echt pummelig.
Klein-Katze hat auch immer Hunger - aber die mauzt mich nur immer an, dass sie Futter haben will und klaut nichts und reißt keine Verpackungen auf.
Die beiden Großen machen das ja sowieso nicht.

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #800 am: 14.11.21, 19:37 »
Bei uns hat die Hallensaison wieder begonnen. Letzte Woche waren wir das erste mal wieder in der Halle. Shayla war immer noch sehr angespannt - aber Halle ist da echt einfacher. Da kann sie nicht so weit gucken und muss sich nicht über Sachen in km weiter Entfernung aufregen. Von daher hatten wir zwar schon bessere Stunden, aber im großen und ganzen war es echt ok.
Übrigens niedlich - wir waren zu 3/4 der Stunde alleine in der Halle und Shayla hatte Turbo. Dann kam ein zweites Pferd rein - und Shayla haute die Bremse rein "fertig, der nächste ist schon da" ;) Sie ließ sich dann aber überzeugen das noch nicht Schluss war. Das war aber schon niedlich.
Insgesamt war es also ganz ok. Da muss nur Routine rein.

Leider ist die Routine schon wieder unterbrochen. Heute war der Hufpfleger da. Meine RL hatte aber für Samstag absagen und ich hätte dann kommen können. Nur leider war am Anhänger ein Reifen platt. Ja, ich wollte schon länger endlich einen Ersatzreifen besorgen....
Blöd. Unterricht dann gleich abgesagt und ADAC angerufen. Das war nur so halbwegs erfolgreich. Eigentlich war abgesprochen das die den Anhänger in die Werkstatt transportieren - ließ sich aber nicht aufladen, weil er durch die Steigung hinten aufgesessen hätte und dann zumindest die Stoßdämpfer der Rampe hin gewesen wären. Also nur Reifen abmontiert (das hätte ich vielleicht auch noch alleine hingekriegt - die Reifen vom Anhänger sind erstaunlich leicht gegenüber den Autoreifen). Der liegt jetzt im Auto und ich bringe den morgen in die Werkstatt. Das steckt schön ein Nagel drin und wohl auch an einer Stelle, die wohl grenzwertig ist ob man das repariert kriegt (sagt der ADAC Mann). Bin mal gespannt. Und dann muss ich den Reifen da noch wieder drauf kriegen...
Wenn der Reifen hin ist, braucht wohl der ganze Anhänger mal neue... Keine Ahnung ob das bis nächstes Wochenende klappt. Aber besser so als wenn das unterwegs oder bei meiner RL passiert wäre. Und echt blöd das keiner im Bekanntenkreis (inkl. der RL) mehr einen Anhänger hat...

Da ich gestern dann so lange auf den ADAC warten musste, hab ich es auch nur noch geschafft mit einem Pony spazieren zu gehen. Das war in dem Fall Honey. Samstags ist ja immer viel Verkehr im Wald (die ganzen Hundespaziergänger scheinen nicht in der Lage zu sein mit dem Hund zum Wald zu laufen - die müssen bis in den Wald fahren und da dämlich parken, dazu dann noch Jäger und Holzfäller oder Transporte). Mit Honey bin ich dann eine schöne große Runde am Waldrand langgelaufen. Die Richtung sind wir jetzt erst das zweite mal gegangen und deswegen fand Honey das noch spannend.
Shayla war dann gestern Abend im Halbdunkeln noch an der Longe und war sehr brav.

Heute war dann morgens der Hufpfleger da. Ponies waren alle lieb. Er hat aber über Frau Ponies Hufe geflucht. Die waren schon wieder irre lang. Ich hab ihm aber letztes mal auch gesagt das er da noch was abnehmen kann und hab diesmal extra nicht nachgearbeitet. Na mal gucken. Ich denke heute wäre auch noch was gegangen. Vielleicht gehe ich doch noch mal selber ran. Ich glaube dann haben wir nämlich die weiße Linie wieder im Griff.
Dann war ich Mittags mit Shayla eine große Runde spazieren (fast 8 km). Der Start war erst etwas stressig wegen Trecker auf dem Feld links und bockenden Hafis (die dürfen ja selten raus) auf dem Auslauf hinter dem Feld rechts (weit genug weg, aber halt in Sichtweite). Im Wald war sie dann aber recht brav. Nur über das Tempo mussten wir hin und wieder diskutieren. Aber für Shayla Verhältnisse war das eine fast entspannte Runde.

Mit Honey wollte ich dann eigentlich auch noch eine größere Runde gehen. Für den Fall das wir in die Dämmerung geraten hatte ich ihr auch Reflexgamaschen und eine Reflexdecke angezogen. Leider ist die Decke nicht so ideal und rutschte immer etwas. Da es dann auch noch mehr zuzog und es dann auch noch zu nieseln anfing, bin ich mir ihr gar nicht erst zum Wald hoch sondern habe nur eine kurze Runde durch die Feldmark gedreht. Das fand sie aber irgendwie blöd. Wir sind diese Runde zwar länger nicht gegangen, aber das war ja ihre Standardrunde vom Frühjahr und die findet sie mittlerweile blöd. So waren wir dann um 16 Uhr wieder zu Hause. War auch ok. Irgendwie ist die frühe Dunkelheit schon echt blöd. Unter der Woche ist es ja eh immer Dunkel, aber am WE stört das echt. Wenn Vormittags was anliegt, wird es mit 2 Pferden durch den Wald echt knapp.

Immerhin kommen meine Katzen jetzt besser nach Hause. Klein-Katze aber mal wieder ohne ihren Tracker. Und leider habe ich ihn auch nicht wiedergefunden. Signal zum Livetracking kann nicht aufgebaut werden. Das nervt mich echt total. Das ist jetzt der 3. Tracker in einem Jahr. Ich mache morgen noch mal einen Versuch. Aber ich hatte das schon öfter, das ein verlorener Tracker nicht mehr richtig sendet und dann ist das Finden Zufall.
Ansonsten ist Klein-Kater immer noch am Verhungern. Und frisst sogar Sauerkraut. Danach ist ihm allerdings dann doch mal schlecht gewesen. Ich find den echt unglaublich. So schnell kann man gar nicht gucken wie der Essen klaut.

Offline jaques bubu

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #801 am: 19.11.21, 19:09 »
Hallo,

ich war ja nun auch schon wieder ewig nicht hier - aber irgendwie sind Pferde am Haus dann doch der Zeitkiller, wenn er auch der Entspannung dient (klingt doof, aber empfinde ich so - ohne meine 1,5h Misten und Stall täglich wäre ich wahrscheinlich kein Mensch mehr. Die Arbeit außen tut gut.)

Mit zwei Pferden wird die Arbeit deutlich entspannter, wenn meine auch immer noch ein Schweinchen ist und die Box jeden Tag auf links gedreht werden muss beim Misten. Aber mei, da das Ringband sich doch wieder gemeldet hatte  :'(, war ihr halt auch langweilig und da muss man halt die Box durchwühlen. Nun sind 6 Wochen rum und ich hab mich draufgesetzt und bin einfach mal kurz angetrabt. Stocklahm. Dabei aber unbedingter Zug nach vorne und ein absolutes: lass mich doch. *seufz* Die Dame würde halt so gerne was machen. Ich werde nun morgen nochmal ohne mich drauf traben lassen und dann mal den Tierarzt anrufen und fragen, ob ich evtl. doch weitermachen soll. Denn die Arthrose könnte es ja auch sein, die Probleme macht und die bekommen wir halt nur mit Bewegung hin und nicht mit viel stehenlassen. Sonst hat er schon die Klinik in Leipzig erwähnt das letzte Mal als er da war und prophezeit, dass das wohl eine Station wird, wenn das Ringband so gar nicht besser werden will.

Das Pony findet mich mittlerweile saublöd. Immer wenn ich komm wird galoppiert. Mittlerweile kann sie auch ausgebunden an der Longe richtig galoppieren. Zu Beginn war sie ja so unbalanciert, dass ich sie nur am Kappzaum ohne alles longiert habe, aber da dann das Galopptraining im Sattel nicht fruchtete und ich da einfach nicht durchkam, habe ich mich entschlossen nun eben mit Ausbindern vom Boden aus zu arbeiten. HM, ich hoffe es hilft. Man ist dann doch ein wenig unglücklich, wenn das Pony hervorrangend rechts galoppieren kann, das aber einfach nie vorher unter dem Sattel machen musste und daher wirklich absolut überzeugt ist, dass das falsch sein muss! (Die hat das einfach gelernt und gelernt ist gelernt bei dem Ponyschädel) Links stürmt sie auch unter dem Sattel nicht mehr davon, sondern kann langsam halbwegs balanciert galoppieren. Schenkelweichen geht nun ohne großes Empören auch im Trab und ich nehme das Schulterherein dazu (da wird sich dann empört, wenn ich da auch noch Volten mit reinbaue ... ist aber auch unglaublich frech von mir). Sie muss so langsam halt mal dahin sich reiten zu lassen. Ich denke, dann wird auch irgendwann mal der Galopp beim Reiten rechts rausfallen. Ich merk immer, dass die bisher nur gelernt hat so bissl zu raten, was der Reiter will und wenn sie das auch gut fand, das dann halt zu machen. Mit dem Antraben /- galoppieren warten, bis ich das Zeichen gebe - Wozu? Sie weiß doch auf was es hinausläuft  ::). Sie nimmt alles vorweg oder kämpft dagegen an ... sehr anstrengend, da immer wieder konsequent und ruhig durchzuparieren und zu sagen, so nun warte mal und dann versuchen wir das mal, wenn ich das will.

Ich finde es dabei aber witzig was sie anstellt und kann daher auch absolut ruhig und gelassen bleiben, wenn ein großes WB auch so ein Tamtam veranstalten würde, dann hätte ich da wohl tatsächlich Schiss und dann gelänge es mir nie damit so locker umzugehen.

Beim Kind / oder eher den Kindern und der RB ist sie sehr brav und weiterhin unglaublich gelassen. Die sitzen halt noch oben und freuen sich, wenn sie brav mittut, außerdem dürfen die das Pony natürlich noch nicht galoppieren, das können weder die Kids, noch das Pony, das wäre eher Risk als Fun und daher ist es denen noch verboten. Zumal die auch rechts gar keine Chance hätten, wenn ich keine habe. Klingt total arrogant, aber mei, ist halt so.

So, das war die kurze Zusammenfassung von mir.

LG Alex

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #802 am: 21.11.21, 20:08 »
JB - schön von dir zu hören. Das mit der Entspannung durch die Pferdeversorgung kann ich total nachvollziehen. Geht mir auch so. 1,5 Stunden wären mir da aber zuviel, weil ich Abends meistens nicht vor 18.30 Uhr zu Hause bin. GsD ist das mit dem Offenstall da echt einfacher. Nur das Shetty wohnt Nachts in der Box und die ist relativ sauber. Frau Pony steht abends nur 2-3 Stunden zum Fressen in der Box - da sind dann 2 Haufen drin.
Absammeln (Stall, Boxen und Auslauf) und Füttern dauert bei mir Abends so ca. 30-40 Minuten. Dafür versuche ich dann Abends immer noch entweder Honey oder Shayla 30 Minuten an die Longe zu nehmen.
Ganz gründlich sauber machen, d.h. Boxen komplett misten, Stall fegen und um die Raufen sauber machen, ist dann am WE. Das dauert dann etwas länger.

Mit Leni ist das ja echt blöd. Ringband OP bedeutet danach Boxenruhe oder kann sie raus? Weil das wäre ja für die Arthrose ziemlich bescheuert. Blöd.

Aber schön mit dem Pony. Typisch Ponydickschädel halt. Sie wird sich schon an die Arbeit gewöhnen. Und solange sie bei den Kindern brav ist und du mit dem Rest umgehen kannst, ist doch alles gut.

Meinen Ponies geht es gut. Dank immer noch Reifenpanne (d.h. ich habe mittlerweile einen neuen Reifen da, muss den morgen früh aber noch montieren (lassen)) musste Shayla wieder nicht zum Unterricht. Dafür waren wir heute schön spazieren und zu meiner Verwunderung und Freude war Shayla recht entspannt und hatte auch nicht so den Turbo drinnen wie sonst. Bis auf ein paar m als wir von einem Spaziergänger "verfolgt" wurde, war das ein total entspannter Spaziergang. So hätte ich das gerne immer.
Gestern hatte ich sie nur kurz an der Longe. Morgens war der Osteopath da und ich war danach nicht mehr so motiviert, weil der ja nicht nur die Ponies sondern auch mich behandelt - und das war diesmal wieder intensiv. Außerdem ist Samstags ja im Wald immer viel los.

Honey musste heute auch eine schöne Runde spazieren gehen. Ihre Motivation ließ allerdings zeitweise zu wünschen übrig - eigentlich immer, wenn es berghoch ging. Gerade und bergrunter ging. Dabei waren wir gar nicht so lange unterwegs - nur 1,5 Stunden, da es ja dann schon wieder dämmrig wurde. Da ich ja am WE nicht gerade früh aktiv bin, wird das Nachmittags mit 2 Ponies bewegen irgendwie immer eng.
 
Ich bin sehr gespannt was passiert wenn Honey mich irgendwann die Berge hochtragen soll. Ich rechne sowieso mit einigem Zwergenaufstand beim Anreiten. Nicht beim Draufsetzen - das ging ja schon und sie findet das nicht schlimm. Aber alles was anstrengend ist findet Honey ja super doof. Das merke ich ja nicht nur beim Spaziergang. Aber das werden wir dann sehen. Spaziergänge werden mit mehr Routine (also mehr als nur jedes WE) ja etwas besser. Also findet sie vielleicht auch irgendwann Spaß an Arbeit.

Meine Katzen sind momentan etwas na ja... Mein armer verhungerter kleiner Kater hat mir jetzt 2x eine Tüte Haferflocken aufgerissen. Beim zweiten mal bin ich etwas ausgeflippt. Ich denke aber nicht das er den Zusammenhang mit den Haferflocken verstanden hat *seufz*.
Klein Katze hat gestern einen Maulwurf mit nach Hause gebracht. Abgesehen davon das sie Maulwürfe jetzt echt nicht jagen müsste, war der wohl sehr aerodynamisch... Sie hat ihn ein paar mal in der Küche hochgeworfen - so schnell konnte ich den gar nicht weg nehmen - und flupps flog der Maulwurf auf den Herd und gegen die da stehende Teekanne. Immerhin nichts kaputt gegangen (v.a. weil ich die Katze, die gleich hinterher gesprungen ist, ziemlich schnell vom Herd geholt hab) aber toter Maulwurf auf dem Herd fand ich jetzt nicht witzig. Klein Katze war sehr sauer, das ich ihr den Maulwurf weg genommen habe....



Offline jaques bubu

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #803 am: 27.11.21, 09:35 »
Hallo,

ja, leider ist die Boxenhaltung ziemlich aufwendig - aber nach ein paar Versuchen musste ich dann doch einsehen, dass meine Stute für die Offenstallhaltung einfach zu inkompetent ist  ::). Sie kann nicht gut Platz machen, anderen Raum geben und sich einfach mal damit abfinden, dass sie nicht alles kontrollieren kann. Da ist ein Boxenplatz dann für alle Pferde einfacher, um einfach mal zur Ruhe zu kommen. Leider ist sie dazu noch ein Schweinchen und sehr unsicher, sie muss also ständig rausgehen, um immer wieder nachzusehen, ob auch alles OK ist. Kann sie das nicht (also Box ohne Padock), dann würde sie weben. Also ist das tatsächlich noch die besten Haltungsart für sie, aber halt aufwendig. Die Box der Hafidame miste ich im übrigen in 10-15 min. Die mistet nur auf den Paddock und die Pinkelstellen drin entfernen ist kein Problem, weil sie die nicht durchwühlt, sondern halt einfach normal im Kopf ist. So ganz anders als Leni  8).

OP-Vorgespräch war am Freitag nochmal mit dem TA, der sie bisher behandelt hat, aber eben nicht operieren kann. Ich wollte nochmal abklären, ob man vor der OP nochmal was probieren könnte ... relativ sinnlos - wir machen da nun schon lange genug rum, bevor es noch mehr Verklebungen gibt, bitte operieren lassen. Er empfiehlt ja die Klinik weiter weg, wegen der besseren Nachsorge. Aber ich hab ja zwei Pferde (nun wären 3 super) und muss mir was überlegen und denke, die Klinik hier (Operateur ist gut, nur Klinik nicht so super organisiert, aber ich wohne ja nahe dran) ist einfach so familiär, dass es evtl. möglich ist, einfach das Pony mit hinzustellen und dann evtl. eben 1x täglich zu kommen und zu bewegen (haben einen separaten Stalleingang, müsste also nicht an allen anderen Leuten vorbei und abgelegene Boxen, so dass man da eine coronakonforme Lösung klappt - also so, wie ich mir das vorstelle). Ich muss ja nicht in die Halle, spazierengehen reicht ja das Hafidame, die ist da auch sehr brav und kann sich ganz gut entspannen.

Mal sehen, ich frag heute noch die RL ob ich evtl. von ihr auch für die 14 Tage in der Klinik ein Pferd haben könnte, dann könnte Bella hier bleiben ... hmmm, dann hätte ich zumindest noch eine Option, den Paddock kann ich teilen, da käme es also nicht für kurze Zeit zu einer Vergesellschaftung.

Nachsorge muss wohl 10 - 14 Tage die Klinik machen, aber danach, wenn die Wunde schön zu ist, ist das Ding eigentlich nicht mehr so aufwendig. Man sollte halt dafür sorgen, dass die Tiere nicht soviel herumhüpfen ... also ... hm; man höre die nachfolgende Geschichte:

Gestern haben wir zum ersten mal mit der Hafidame das Licht am Platz ausprobiert ... ich hab dann das Kind an die Longe genommen, um im Notfall eben noch da zu sein, sollte sie Gespenster in der Nacht sehen (Flutlicht ist ja immer bissl anders als am Tag), aber das Pony hat auch das ganz gut gemacht. Nur mein Lenchen kam wieder nicht mit der neuen Situation zurecht  :-\. Als das Pony dann danach nochmal schnell auf beiden Händen galoppieren sollte drehte sie ab: Weben, Steigen, Auf-und-Ab-Galoppieren ... jede Änderung ist immer wieder für sie so unglaublich stressbeladen. Kein Wunder, dass das die Beine so nicht ganz mitmachen können. Da hast aber das Pony an der Hand und kannst halt nicht gleich die Große beruhigen. Also hab ich sie dann mit auf den Platz genommen, um die Situation schnell zu beruhigen. Also wälzen sich beiden, galoppieren rum, traben bissl - nach 5 min Spuk vorbei ... Und du kannst dann den Platz harken  ::) und dir dabei überlegen, wie man so ein Pferd dazu bringt sich nicht immer wieder ständig wegen nix aufzuregen ...

Im übrigen geht nun  mein Mann mit spazieren, er nimmt das Hafi und ich Hund und meine Große. Macht ihm sogar Spaß und der Hund kann mit. Geht nur so 1x die Woche, aber ist richtig schön, weil dann kann man evtl. - sollte die Große mal gesund sein daran arbeiten auch mal zu reiten und eine als Handpferd mitzunehmen, denn zu zweit harmonieren die im Gelände so hervorragend! Mein Lenchen ist unglaublich gelassen, wenn das Hafi sie beschützt ;). Schön einfach.

@Lucie
Wenn du 1,5h spazierengehst wäre mir es auch zuviel 2 Ponies zu bewegen *ggg*. Das ist es mir ja jetzt auch schon. Es stimmt schon, was die Leute sagen: im Reitstall hast was vom Pferd, im eigenen Stall was von ihrem Mist. Daher wollte ich ja eigentlich keinen eigenen Stall, aber nun bin ich doch ganz happy mit dem ganzen, nur nach Leni kommt mir kein WB mehr heim (sag ich heute ;) ), da kommt noch ein schönes großes Hafi oder ein Conni oder sowas. Die können auch schöne Bewegungen haben (sorry, bin ich ein Fan von, davon kann ich nicht lassen) und man hat nicht ganz soviel Brimborium drumherum.

Witzig, meine Leni fand jung bergauf auch sehr unnötig! Dieser Aufwand und was hat man dann davon - man ist weiter weg und muss den Berg wieder runter .... UNNÖTIG! Die bleib bei Ausritten mit anderen Pferden sogar manchmal am Berg stehen - und hätte da gewartet, bis die anderen wiederkommen, das Fauli. In der Halle, war sie ja immer megaengagiert, aber Berge: Pfui.

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #804 am: 28.11.21, 18:26 »
Dann haben Leni und Shayla wohl ein bisschen was gemeinsam. Shayla ist ja sozial auch eher inkompetent. Hier zu Hause in der festen Gruppe geht es mit dem Offenstall sehr gut. Wenn ich auf einen kommerziellen Stall angewiesen wäre (wo dann einfach mehr Wechsel ist und auch einfach nicht so viel Platz, weil es sich ja lohnen muss), wäre Shayla auch eher Boxenpferd.
Shayla war aber auch in der Box (während Beritt) immer sehr sauber. Im Offenstall ist sie quasi Stubenrein und macht nur ins Klo oder draußen an festen Stellen. Frau Pony war in der Box immer eine Sau. Im OS hat sie sich mittlerweile Shayla angeschlossen. Honey hat das leider noch nicht abgeguckt bzw. es ist ihr wohl egal. Sie äppelt überall und legt sich auch rein (das macht Shayla nie im Leben) und sie pinkelt sogar da wo sie steht - auch auf Beton - macht ja nix, wenn es spritzt. Dafür pinkelt sie aber auch problemlos im Gelände. Was ja als zukünftiges Wanderreitpferd durchaus gut ist - nur im Stall wäre es schöner, wenn sie in das eingestreute Klo gehen würde :P

Viel Glück für die OP. Und das sich eine vernünftige Lösung für die Hafidame bietet - deine RL hat nicht vielleicht eine Box frei? Wie weit wäre Leipzig denn von dir weg?

Nicht rumspringen lassen, sagt sich so leicht. Kenn ich. Frau Pony nach Kolik OP - auf meine Frage, wann sie denn wieder raus darf - das geht kurzfristig, sie darf nur nicht so toben. Äh ja.... Sie hatte dann 14 Tage Klinik, danach weiß ich gar nicht mehr wie lange Boxenknast und dann Minipaddock vor Box (da war sie auch sehr brav, so lange ihre Freundin brav in der Nachbarbox stand) und Spaziergänge. Irgendwann durfte sie dann wieder. Ich habe sie damals auf den großen Reitplatz gelassen und sie ging ab wie sonst nix... Dabei war die zu der Zeit eigentlich schon recht entspannt. Allerdings nur, wenn sie genug Auslauf hatte.

Shayla kann sich in Sachen auch sehr gut reinsteigen und dann ausflippen. Abgesehen von dem Weben (das hat. ten wir GsD noch nicht) hätte deine Beschreibung auf Shayla zutreffen können. Aber schön das die Hafidame trotzdem nett bleibt.

Shayla hat sich heute aber einen Heldenkeks verdient. Wir waren heute noch mal spazieren und sie war Anfangs mal wieder unter Spannung. Vielleicht weil es so kalt war - sonst gab es eigentlich keinen Grund - aber ich verstehe ihre Gründe ja öfter nicht. Im Wald (wo man nicht so weit gucken kann) hat sie dann angefangen sich zu entspannen. Und dann sind wir einem Bagger begegnet. Das war mein eigentlich sehr netter Nachbar, der uns aber nicht richtig gesehen hat. Ich bin mit Shayla dann etwas seitlich in den Wald. Sie hat den klapperden Bagger mit groß aufgerissenen Augen angestarrt, war sonst aber ok. Zum Glück hat mein Nachbar uns aber doch noch gesehen und angehalten. Dann konnten wir da ohne großes Trara dran vorbei gehen. Und danach ist Shayla immer noch ruhig geblieben. Das war also echt gut.

Im Anschluss bin ich noch mit Honey eine richtig große Runde (10 km) gegangen an deren Ende wir wieder dem Bagger begegnet sind. Honey ist das aber völlig egal. Sie findet die Teile nur gefährlich, wenn sie still im Wald stehen, so lange sie krach machen ist alles gut.
Honey fand dagegen heute Gänse und Rinder gruselig. Die Gänse aber nur auf dem Hinweg. Und die Rinder sind halt nicht "unsere" Rinder, die im Sommer hier beim Haus gegenüber stehen, sondern halt andere *g*. Die Tour war sehr schön und Honey war ausnahmsweise sehr motiviert. Sie hat nur 1x geparkt. Und das war, weil sie Streicheleinheiten wollte. Wir haben beim Rückweg eine Familie hier aus dem Dorf getroffen, die uns netterweise vorbei lassen wollten. Honey wollte aber erst von sämtlichen Kindern gestreichelt werden, bevor sie weiter gehen konnte. Kinder und Pony haben sich gefreut.

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #805 am: 04.12.21, 20:20 »
Hier war fast die ganze Woche Gruselwetter. Kalt, Regen, Scheeregen, Sturm. Da konnte ich mich Abends echt nicht so wirklich aufraffen. Shayla war nur Donnerstag mal an der Longe, Honey gar nicht.
Trotzdem war ich heute mit Shayla bei meiner RL in der Halle. Und es ging überraschend gut. Da wir ja mal wieder 3 Wochen Pause hatten, haben wir nicht so viel gemacht. Bisschen SH, Zirklen verkleinern und vergrößern und das war es eigentlich schon. Shayla war anfangs sogar echt super entspannt. Nachher wieder etwas flott unterwegs. Und da ist es dann immer etwas schwierig die Dosierung in der Körperspannung zu finden. Wir haben ein paar mal ungewollt ein paar Übergänge eingebaut, weil sie mein "langsamer Traben" als Durchparieren verstanden hat. Ist das altbekannte Problem. Aber im großen und ganzen ging es echt gut.

Als wir dann wieder zu Haue waren, kam sogar kurzzeitig ein bisschen die Sonne raus. Nach kurzem Überlegen bin ich mit Honey dann aber nicht los. Ich hatte es jetzt schon 2x mit ihr, das sie mir Samstags um die Ohren gesprungen ist (kann man managen, von daher nicht sooo schlimm) und im Rückblick war das immer, wenn ich unter der Woche nichts mit ihr gemacht habe. Also (und weil ich den neuen Sattelgurt und das neue Vorderzeug für Honey ausprobieren wollte) waren wir dann nur auf dem Longierplatz. Das hat sie auch alles fein gemacht. Hauptsächlich im Schritt ein paar Figuren longiert mit einigen Handwechseln (und sie welchselt mittlerweile toll von jeder Seite) und ein bisschen Trab. Nachher noch ein bisschen an der Hand übertreten lassen (das haben wir noch nicht oft gemacht und es ist echt niedlich ihren Gesichtsausdruck dabei zu beobachten). Übertreten geht rechte Hand deutlich besser als links. Rechts ist Anfangs ja immer alles einfacher bei ihr. Der Osteo meinte beim letzten mal auch, das sie wohl gerade wieder Probleme mit dem Zahnwechsel hat, weil Zungenbein und demzufolge dann Atlas blockiert waren. Da er für die Oldies ja eh alle 4 Wochen kommt, kann er das bei Honey immer wieder lösen.

Ich hoffe das das Wetter morgen halbwegs trocken und sturmfrei ist. Dann gehe ich mit Honey wieder eine größere Runde spazieren.

Offline jaques bubu

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #806 am: 08.12.21, 18:50 »
Hallo,

Gruselwetter - ja ist bei uns auch und auch noch mehr grusel ...

Pferd ist in der Klinik ... und natürlich dort so auf Adrenalin, dass sie kaum lahm geht  :'(. Klinik sagt, so kann man nix sehen und auch nix behandeln. Geht doch gut, nur manchmal halt bissl lahm - ja, aber nach 3 Monaten stehen und Enelbin schmieren ist halt immer noch lahm auch noch scheiße ... ob denn nun ein Schall gemacht wurde. Nö, warum denn sie sehen nix ... ich rede seit dem ersten Tag, dass die in der Fremde immer so drauf ist, dass man nix sieht. Hab daher auch ein Reitvideo mitgebracht - vom Tag der Einlieferung zuhause. Da sieht man ja dass sie lahm geht ... ABER sie wollen es in der Klinik sehen  ::). Hab auf jeden Fall um einen Schall gebeten - auch bei nicht lahmem Pferd - haben nun gesagt, dass sie sich das nun überlegen. Der diagnostizierende TA hat auch ein Bild vom kaputten Band an die Klinik geschickt ... hm ja, hat man schonmal angeschaut, aber naja, hm, also, ... (wer eine Aussage findet kann sie mir weitergeben ;) ).

Schwierig. Morgen reite ich sie dort, mal sehen ob ich was provozieren kann, wenn nicht, dann schicken sie mich mit dem unbehandelten Pferd wieder nach Hause ... Toll - Riesentheater mit dem Fahren und Hafi mit und jeden Tag hinfahren bewegen und dann ist das Ergebnis nur ne Rechnung und weiter nichts ... DANKE.

Was ein Hobby man sich da ausgesucht hat, ne? Toll.

Evlt. nun zuhause reiten und wenn dann was ist, dann Leipzig .... sind so 200km mit einem Pferd, dass es echt hasst zu fahren. Heidbrink in München würde sie schon kennen, das wäre zwar noch weiter, aber den mag ich und wie gesagt, er kennt eben Leni auch schon (da war sie schon im MRT).

Keine Ahnung was ich mit dem Tier anstellen soll. Bin da nun total verunsichert.

Vorderzeug? Warum brauchst du denn das Vorderzeug? Nur für die Deko oder hat sie so einen komischen Körperbau, dass kein Sattel sonst hält?

LG Alex

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #807 am: 09.12.21, 20:19 »
JB - das ist aber saublöd. Auch von der Klinik. Ein Gespräch zwischen Klinikarzt und deinem TA bringt vermutlich auch nichts?
Bevor ich die nächste Klinik probiere, würde ich mit denen vorher auf jeden Fall abklären, das die die OP auch machen, wenn das Pferd da nicht die übliche Lahmheit zeigt und eben auf Grund der Diagnose des behandelnden TA dann auch handeln.
Konntest du beim Reiten was provozieren oder ist Leni jetzt wieder zu Hause?
Ich kann verstehen das du da total genervt bist. Zu einer OP entscheidet man sich ja nicht mal eben.

200 km klingen erst mal nicht so weit. Aber wenn das Pferd nicht gerne fährt, kann das schon ätzend werden. Und Aufwand ist es mit Anhänger auf alle Fälle...

Kann ohne OP noch mehr kaputt gehen?

Meine Mädels sind zum Glück alle fit - im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Frau Pony läuft momentan eigentlich sogar ganz gut. Da vergisst man fast warum sie Rentner ist.

Das Vorderzeug für Honey soll den baumlosen Sattel stabilisieren - auch oder vor allem gegen seitliches Verrutschen. Beim Jungpferd scheine ich neurotisch zu werden... Sie ist nicht in dem Sinne komisch gebaut. Sie ist nur im Größenwachstum etwas hinter meinen Erwartungen zurück geblieben (ihre Eltern und ihre Schwester sind größer - aber ein Blick ins Papier hätte mir da schon eine Vorwarnung geben können). Die Größe alleine wäre nicht so unbedingt das Problem, da ich schon kleinere Ponies geritten bin. Leider ist sie aber auch noch irgendwie ein Hochrechteckpferd (ich weiß das es den Begriff nicht gibt - aber irgendwie beschreibt es das gut - Quadratpferd wäre noch optimistisch ausgedrückt) und damit ist die Sattellage sehr, sehr, sehr (noch mehrere sehrs) kurz. Von meinen ganzen vorhandenen Sätteln passt nichts  Fürs wirklich Reiten hab ich 1-2 Ideen, die hoffentlich gehen, aber eben noch gekauft werden müssten auch teuer sind und die ich deswegen erst "kurz vorm Ernst" ausprobieren und dann evtl. eine Option kaufen werde. In der Zwischenzeit zum gewöhnen und später auch mal zum Packtaschen tragen hab ich meinen Ü20 Jahre alten Torsion etwas zurechtgebastelt. Ideal ist er auch nicht und ich brauchte recht viel Polster um ihn so halbwegs anzupassen. Deswegen schwebt er jetzt etwas überm Pferd weswegen ich jetzt etwas Bedenken wegen Rutschen habe. Was ein bisschen idiotisch ist, weil der Torsion bei Frau Pony der einzige Sattel war, der nie verrutscht ist. Aber wie gesagt - ich bin mittlerweile etwas neurotisch und möchte gerade beim Jungpferd natürlich auch vermeidbare Ausrüstungspanne vermeiden.

Diese Woche habe ich meinen jährlichen Pferd und Jagd Urlaub - zum zweiten mal in Folge ohne Pferd und Jagd. Mal gucken was 2022 bringt.
Wenn man dem Ganzen was positives abgewinnen will - auch dieses Jahr gibt es zu Silvester ein Böllerverbot. Und die große Silvesterparty im DGH (wo meine Ponies quasi mitfeiern können, da es genau gegenüber dem Auslauf liegt) fällt aus. Das tut mir zwar für unseren Festausschuss (unser Kaff wird nächstes Jahr 1000 Jahre alt) leid, aber ich bin doch eher erleichtert. Ich hoffe mal die Veranstaltungen im Frühjahr, Sommer und Herbst können wie geplant stattfinden. Silvester kann meinetwegen auch 2022/2023 ausfallen...

Jedenfalls haben meine Ponies dank Urlaub gerade relativ viel von mir. Wetter ist nicht so 100% ideal, könnte aber schlimmer sein. Morgen soll es sogar sonnig werden. Ich war jeweils mit Honey und Shayla im Wechsel spazieren bzw. auf dem Platz und hab die Oldies geputzt. Und ein bisschen die Scheune aufgeräumt.

Offline jaques bubu

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #808 am: 11.12.21, 11:09 »
Hallo,

da ich auch megagefrustet war in der Klinik und naja, mehr eigentlich nicht provozieren konnte haben die Tierärzte einfach mal alles durchgecheckt, geschallt, geröntgt, was ihnen auffiel und tatsächlich dann auch einen Grund gefunden, der alles erklären kann: Spondylose an der Brustwirbelsäule.

Manchmal zwickt es und sie geht richtig lahm (Schub und oder Knochenzuwächse stoßen da aufeinander), dann aber läuft sie wieder gut. Die Probleme sind im Galopp deutlicher (kein echter Durchsprung), aber sie sind im Trab unregelmäßiger. Besonders direkt beim Angaloppieren kann es zu Schonhaltungen vorne links kommen, oder eben zu einem Stopp in der Bewegung, manchmal zum Kreuzgalopp (vorher nie nie ein Problem gewesen, nicht mal ganz jung und komplett unausbalanciert hatte sie da auch nur minimale Probleme mit dem richtigen Galopp). Beim Reiten sieht alles gefälliger aus als an der Longe (da drückt es die Knochenwucherungen dann durch mein Gewicht auseinander).

Behandlung - nicht möglich. Wenn die knöchernen Verwachsungen stabil sind, dann lässt der Schmerz nach.
Bewegung - unbedingt nötig.

Nachdem ich das auch alles auf einer Aufnahme sehen konnte und mir das dann ganz ausführlich erklärt wurde bin ich happy und froh und kaufe ihr noch einen Socken von Equicrown für das letzte noch nicht besockte Bein, denn laut Ultraschall sehen die Bänder an den besockten Beinen am besten aus und nun soll das letzte auch entlastet werden ... naja, dann wird es wenigstens gleichmäßig  ::).

Befund ist wohl sehr selten, daher denkt man da nicht drauf und wenn die beim Angaloppieren den linken Huf nicht aufsetzen will, dann kommt man halt auch nicht spontan auf Brustwirbel. Dass das Band vorher kaputt war sieht er auf den alten Aufnahmen, aber das hat sich wohl gut erholt, das muss auf jeden Fall halten - sagt er ;) - und bei meiner Stute kann es eben immer mal sein, dass man auch 2 Probleme gleichzeitig hat. Da der letzte TA eben ganz klar einen Ringbandschaden sah, konnte er ja nicht darauf kommen, dass man da noch weiter im Rücken suchen muss, haben sie nun halt gemacht - weil die Probleme irgendwie blieben.

Zusammenfassend möchte ich nun immer den Klinik-TA haben - hatte ich bisher ja nur nicht (mehr), da die auf Behandlung in der Klinik bestehen und nur zu Notfällen kommen. Aber Verladen ist bei meiner halt problematisch. Nachdem das Tier ihnen aber in beim Verladen einen Kopfabruck in die Decke des Behandlungsraums gemacht hat - kein Witz! Hat man nun bissl Mitleid und man hat versprochen, dass er kommt oder eben jemand von den TÄen schickt, die meine Stute nun kennen und ich nicht mehr Verladen muss.

So, wie kam es zum Kopfabdruck: Wir haben den Hänger an den Behandlungsraum gestellt, damit sie da besser einsteigt - danach ging die aber hoch in die Luft (mehrfach - testete da auch die Höhe schon aus) und als wir aber dranblieben ging die so selbstzerstörerisch hoch, dass sie den Kopf oben so angeschlagen hat, dass sie die Deckenverkleidung zerstört hat ... Daneben war dann die Leuchtstoffröhre und der Stahlträger an dem die Pferde in den OP geschoben werden ... das hätte auch ganz schief gehen können. Mit bissl Sedierung (und dann noch bissl Sedierung) ging es dann, aber mei schön ist anders.

Ich habe versucht das Verladen zu üben und dann einfach nur noch zu umgehen, nun muss da (wenn der Schnee weg ist) wirklich wöchentlich dran gegangen werden und zwar muss ICH verladen. Das mit den Trainern (2 können es problemlos - da läuft die alleine rein) ist ja schön und gut, aber ich muss das einfach können - Ende und aus. Fragt mich dazu  nochmal in 3 Monaten wie weit ich bin  ::) und was der Vorsatz macht. Aber das ist inzwischen einfach nur noch gefährlich und peinlich ... und gefährlich.

Ah, nun verstehe ich das mit dem Vorderzeug ... Hast du dann einen Baumlosen auf dem Wunschzettel oder einen mit Baum? Also so richtig kurze Rücken sind wirklich schwer ... da braucht ja schon meine ein französisches Kissen, aber wenn die Pferdl dann noch recht klein sind, dann hast du ja wirklich nur noch ganz ganz wenig Platz.

Spazierengehen werden wir evtl. heute auch noch, mal sehen - auf jeden Fall bin ich wieder froh die 2 da zu haben. Mir hat das in die Klinik fahren (v.a. weil es solange keinen Befund gab) echt mehr Stress gemacht als zu misten. Und ich glaube meine zwei sind auch happy - die sind halt 12h außen gewöhnt und nicht nur bissl in der Halle bewegen und dann wieder ab in die Box. Pony (Hafi) hat aber in der Halle dann oft richtig schönen Rechtsgalopp gezeigt - mal sehen, evtl. wird das ja doch noch was.

LG Alex

Offline Lucie

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Re: Die Klassiker, auch in 2020 geht es munter weiter!
« Antwort #809 am: 12.12.21, 17:00 »
Die Diagnose ist natürlich nicht schön. Aber gut, wenn du jetzt mehr Klarheit hast. Was machst du jetzt? Weiter wie bisher? So richtig Möglichkeiten hast du ja nicht.

Das mit dem Verladen ist auch ein Ding. Da würde mir auch vor jedem Verladen grausen. Verladetraining ist so eine Sache. Ich würde eher in Richtung Natural Horsemanship Training gucken und das Verladen selber eher als Endziel sehen. Das hat jedenfalls mir sehr geholfen. So klärst du erst mal ab wo das Problem liegt - also wirkliches Angstproblem beim Pferd oder eher nur Ungehorsam. Ich fand es auf den Horsemanshipkursen immer sehr interessant was für unterschiedliche Ursachen das "gleiche" Problem haben konnte.
Man lernt dabei eine Menge über sich selber und über das Pferd. Mir hat das Sicherheit gegeben es irgendwann doch mal wieder alleine mit dem Verladen zu versuchen. Und es hat gut geklappt - inzwischen ist Verladen kein Thema mehr. Allerdings war es bei Shayla auch kein Angstproblem. Ich denke das ist deutlich schwieriger zu lösen.

Aber im Endeffekt finde ich nicht verladen lassen und dann während der Fahrt brav sein, immer noch besser als gut drauf gehen und dann während der Fahrt über die Bruststange springen :P Das hat Honey ja gemacht. Ich weiß noch nicht wie mit diesem neuen "Trauma" (also meins, Honey hat das Recht locker genommen, nachdem sie Dank Notentriegelung wieder auf allen 4 Beinen stand) umgehe. Aufladen lässt sie sich gut - auch alleine von unten hoch schicken. Aber Stange zu machen und so ist für mich eine Herausforderung. Alleine traue ich mich das nicht - ich brauche einen Helfer, der vorne am Kopf steht. Da ich den ja meistens nicht habe, wird halt nicht oft geübt. Irgendwann muss ich da aber dringend ran.

Für Honey hätte ich auf Dauer schon gerne einen Baumsattel. Meine Erfahrung mit baumlos ist, dass man entweder einen guten Anpasser vor Ort haben muss (haben wir nicht) oder gerne selber bastelt und optimiert. Das trifft auf mich nicht zu. In der engeren Wahl fürs Pony sind entweder ein Rieser Endurance (ich hatte Shaylas Sattel mal aufgelegt und der ist nicht so schlecht, wenn die Skirts, die ja sowieso kein Gewicht tragen, kürzer wären) oder, weil ich eigentlich lieber einen klassischen Dressur oder VS Sattel hätte, ein Wow Sattel. Ich werde da im Frühjahr mal weiter gucken.

Mein Urlaub ist leider zu Ende. Morgen geht es wieder los. Aber bald ist Weihnachten. Und ich habe immerhin alle Weihnachtsgeschenke beisammen. Das ist schon mal ganz schön.
Passend zum Urlaubsende ist das Wetter jetzt wieder gruselig mit Plusgeraden, Wind, Regen und einfach nur bäh. Heute hatten die Ponies auch frei. Ich gehe nachher nur noch mal zum Füttern raus. Dafür hatten wir gestern hier super Wetter. Strahlender Sonnenschein bei -4°. Da mussten Shayla und Honey beide große Runden spazieren gehen. Shayla hat es bis kurz vor zu Hause auch super gemacht. Dann kamen insgesamt 4 Autos durch den Wald gefahren. Das war ihr dann mal wieder zuviel. Ich frage mich auch warum die alle mit den Autos in den Wald müssen....
Honey findet Autos und Trecker und so ja langweilig. Aber sie war mal wieder nicht amused über so viel Berghoch. Da mussten wir ein paar mal diskutieren. Oben angekommen war alles ok und sie ist den größten Teil der Strecke super mitgelaufen.