Autor Thema: Amazonen, Pferdestärken und das wahre Leben - jemand macht ne Box auf :)  (Gelesen 57768 mal)

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Offline Zuckerschnute

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oh Gil, das ist ärgerlich

Bei uns alles super. Es läuft. Also das Pferd  ;D

Offline Frau Peh

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Morgähn.

Gil: o Mann - das kann ich verstehen, dass da bei dir die Laune im Keller ist.  :-\ Einer Freundin von mir geht's grad ganz ähnlich - da hat das Pony sich beim Rumtoben auf der Koppel was am Fesselträger geholt und darf jetzt 6-8 Wochen nur Schritt auf hartem Boden gehen. Die konnte jetzt auch alles absagen, was sie in nächster Zeit so vorgehabt hätte (unter anderem 2 Reitkurse und den Wanderritt an Pfingsten, weil sie selbst wenn das Pony bis dahin wieder normal reitbar ist, ihn niemals in der kurzen Zeit so fit kriegt).

Dafür hat sich Ponnaggels Husten scheinbar von selbst kuriert  ??? Wir haben jetzt ein paar Tage langsam gemacht und fleißig Heucobs in Hustentee eingeweicht. Gestern abend bin ich dann mal vorsichtig wieder drauf geklettert und in der Halle geritten. Nichts - kein einziger Huster. Obwohl die Halle echt staubig war. Ich hab ihn am Schluß sogar noch ein paar Runden außenrum galoppieren lassen auf jeder Hand um zu schauen ob noch was kommt, wenn er richtig durchschnaufen muß. Nix. Keine Ahnung was das letztes Wochenende war.
Die wilde Hilde lief gestern auch sehr nett  :D Und das obwohl wir permanent ausweichen mußten (Anfängerunterricht - die Lenkung funktioniert noch nicht so). Sehr interessant übrigens - mit dem Ponnaggel vermeide ich es tunlichst, während dieser Reitstunde in die Halle zu gehen. Die RL regt mich einfach ziemlich auf, so viel kann ich gar nicht weghören wie da Unsinn rauskommt... und der Ponnaggel wird dann völlig wuschig, je mehr ich einen Hals kriege vom mithören-müssen, desto mehr hühnert er rum (ich kann mich dann aber auch nicht NICHT aufregen). Deswegen vermeide ich das normalerweise. Weil ich gestern ja aber mit beiden Pferden was machen wollte, bin ich dann mit der wilden Hilde mit rein. Da stresst mich das dann zwar auch, aber die läßt sich von mir nicht so anstecken - und dann komm ich auch runter und kann es (fast) ausblenden.  ;D  Wir haben dann (ausweichenderweise) sehr viele relativ gute Übergänge produziert und sogar den pløden linken Hinterfuß ein bisschen unters Pferd holen können UND sogar (zumindest auf der guten Hand) leichttrabenderweise Tempo und Balance halten können - nicht so einfach bei diesem Pferd.

Offline Kiowa

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Moin *grünteehinstellt*

@Gil: das ist viel auf einmal :-\

@FrauPeh:  :D Das hört sicih toll an. Ich kann mich auch ganz schlecht abgrenzen, zumal ich es überhaupt nicht gewohnt bin, mit anderen in der Bahn zu reiten. Wenn dann noch einer permanent ärgerliche Sachen sagt oder macht, ist Feierabend. Mein RL empfiehlt aber auch, bei extrem stressigen Mitreitern oder extrem gestressten Mitfperden abzubrechen, denn die Pferde könnten gar nicht anders als sich von der Angst und dem Stress geknechteter Kollegen anstecken zu lassen, weil sie halt Muskelspannung lesen. Aber wahrscheinlich gibt's da auch individuelle Unterschiede ;D

Mein Fasten ist mühsam, gestern hatte ich Kreislauf und Gelüste auf Essen hab ich immer noch. Allerdings fühlt es sich heute ruhiger an und ist ja auch erst der dritte Tag. Wenn's morgen nicht besser wird, mach ich nur bis Sonntag und nicht länger.  :P
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Offline vomAnnaberg

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Tach ,in die Runde wink ,neuen Kaffee aufsetzt der Versuchskuchen ist bisschen dröge geworden ..... wer trotzdem probieren mag, bitte  :)

Viel Glück und guten gelingen im neuen Stall, Hexle  :D sieht gut aus  8) natürlich auch noch alles Liebe zum Geburtstag nachträglich  :-*

Oh je Kio mal wieder fasten  :P wünsche dir gutes durchhalten !

Gil  :( blöd

Frau Peh , toll so Pferde die einen eins zu eins spiegeln ...... aber nicht immer  :-X ::) ;D

Hier nicht viel neues ich übe mich im durchhalten, ehrlich gesagt funktioniere ich nur noch so lala  :-\ aber da Hexle ja wohl hoffentlich jetzt den Frühling bestellt hat kanns ja nur besser werden  :D


Offline Zuckerschnute

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darf man beim Fasten klare Brühe trinken?

Nächste Woche soll anscheinend bei uns die offizielle Weidezeit beginnen

Die größeren Reitkinder möchten gerne longieren lernen. Also dürfen sie das. Ich finde die Reitschule echt gut. Sie bieten so vieles an. Bodenarbeit, longieren, Equikinetic, Dualaktivierung geritten oder am Boden, über kleine Hindernisse hüpfen, tölten, pass, ausreiten, Dressur und viel Theorie

Heute musste ein Reitkind auf seine Mama warten. Ich bleibe dann so lange bei dem Kind wegen Aufsichtspflicht. Das Mädchen wollte auf das Holzpferd. Habe es erlaubt. Als sie oben war, fragte ich sie, wo ist denn dein Helm? Das ist doch ein Holzpferd. Ja aber wenn du beim runter fallen auf den Kopf fällst, was dann? Oh je, Kopfweh  ;D

Bitte drückt mir die Daumen dass ich die Wohnung auf dem Reiterhof / Reitschule bekomme. Das wäre soooooo genial  :D

Offline GilianCo

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Zuckerschnute, Daumen sind selbstverständlich gedrückt!!

So, worst case - Montag hat unsere eine VZ Helferin gekündigt, heute die zweite... tja... bin gespannt, wie es nun weiter gehen wird. Ich hoffe, das die nachfolgenden Helferinnen nett sind... meine beiden "Mädels" habe ich nämlich wirklich sehr gerne. Bin auch sehr traurig, das die beiden gehen. Aber besserer, weil passenderer Job, mehr Geld, näher am zu Hause, die zweite will halt eh die Branche wechseln... mal schauen.

Den Herpesbefund des Junghengstes finde ich auch mehr als ätzend - ich hoffe, das sich das mit dem "wir müssen jetzt jedes hustende Pferd tupfern" sich auch mal wieder legt, .... nicht, weil das unter den Teppich gekehrt gehört, oder so - aber weil es tatsächlich wirklich ein Zufallsbefund ist, und weil es dem Tier selber gut geht, und eigentlich überhaupt nichts los wäre.... wenn der Test nicht gemacht worden wäre. Ich glaube auch ehrlich nicht, das sich von unseren (auch denen, die sich gerade erst von der Influenza erholt haben) tatsächlich einer ansteckt. Schon, weil dieser Junghengst zu unseren Pferden auch auf die Entfernung nicht wirklich irgendeinen Kontakt hat....
Wichtig ist, nie mit dem Fragen aufzuhören. A. Einstein.

Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze

Offline Kiowa

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Moin *carokaffeespendiert* ;D ;D

@Zuckerschnute: letztlich bestimmst Du ja selbst, wie Du fasten möchtest, warum und wofür. Aber es gibt bewährte Fastenformen, die es leichter machen und gesund sind.

Ich will abnehmen und mich liebe 1-2x im Jahr einschränken als mir jeden Tag irgendwas zu verkneifen. Damit das Essverhalten sinnvoll wird oder eine Weile bleibt, muss man davon loskommen, ständig was reinzuschieben, wenn man müde, k.o. oder sonstwie bedüfrtig ist. Beim Fasten kann man lernen, dass man das nicht braucht. Ob es funktioniert und man sich gut dabei fühlt oder ob es einem schwerfällt, hängt von der Vorbereitung und den Begleitumständen ab. Zur Vorbereitung hab ich v.a. Einen langsamen Kaffeeentzug gemacht, kleinere Tassen und nach und nach Koffeinfreien untergemischt. Außerdem hab ich den Kühlschrank einigermaßen leer gegessen, einfache Mahlzeiten schon ein paar Tage vorher mit wenig Kohlehydraten, und mich innerlich darauf eingestellt. Dann macht man einen Entlastungstag mit Gemüse oder Reis und abends einen Einlauf, um den Darm zu leeren. Das ist weniger schlimm als man denkt und hilft, dass man keinen Hunger kriegt. Ich hab dann noch langsam das Frühstück ausgeschlichen, d.h. Es gab noch 2 Tage Porridge morgens, aber dünner und ohne Sahne. Gestern brauchte ich kein Frühstück mehr.

Der Witz ist, dass wenn der Körper sich umgestellt hat, man keinen Hunger hat, höchstens mal ein bisschen Appetit, und das kriegt man hin, indem man wartet oder was trinkt oder halt Brühe oder Suppe isst. Ich hab verschiedene Säfte, auch Tomaten oder Gemüse, Brühe und koch eine dünne Suppe, die für 2-3 Mahlzeiten reicht. Und dann geht alles wie sonst auch, nur dass man halt statt mit 700g Mittagessen mit 250ml Brühe satt und zufrieden ist. Der Magen kann nach 3 Tagen auch nicht viel mehr bewältigen.

Letztes Mal war es nach den ersten 3 Tagen nur toll, es ging mir prima, ich hatte keinen Hunger, dafür roch und schmeckte alles viel intensiver. Diesmal ist es etwas schwieriger, weil ich ein bisschen erschöpft gestartet bin, ich denk immer noch paar Mal am Tag an all die leckeren Sachen die man essen könnte, aber ich komme nicht in Versuchung. Man macht ja jedes Mal die Erfahrung dass man es nicht braucht und kommt immer leichter drüber weg.

Allerdings hatte ich die Tage immer mal ein bisschen Kreislauf und mir war kalt, aber da hilft ein bisschen Honig oder ein Fußbad oder man legt sich Mittags hin. Ein bisschen mehr Zeit für sich selbst sollte man sich schon gönnen, damit es gelingt und eine gute Erfahrung wird, deshalb ist das Timing wichtig. Ist dieses Mal auch nicht so optimal bei mir. Je nachdem, wie es läuft, höre ich dann halt schon Sonntag auf oder später. Ich will natürlich gern dass die guten Tage mehr sind als die anstrengenden und dafür brauche ich bis Sonntag  ;D Aber wenns nicht so gut wird, dann zwing ich mich nicht.
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Offline Hatice

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*HML noch mal aus*

Kio, ich kann Deine Erfahrungen mit dem Fasten nur bestätigen. Ich habe mehrere Jahre lang immer im Frühjahr eine Woche lang eine Fastenkur gemacht (Saftkur, 5 Tage fasten plus ein Entlastungstag und ein Aufbautag). Die ersten ein bis zwei Tage sind hart, aber dann hat sich der Körper umgestellt, man verspürt keinen Hunger mehr, weil der Körper von den (reichlich  ::)) vorhandenen Reserven nimmt, und zumindest ich war auch immer voll leistungsfähig, d.h. ich habe das ganz normal in der Arbeitszeit machen können und konnte mich wie gewohnt sportlich betätigen. Einzig kalt war es mir auch immer, und klar, Gelüste verspürt man schon (es ist ja unglaublich, wieviel Werbung etc. sich mit Essen beschäftigt).
Irgendwann kam bei mir dann der Wunsch auf, das nicht nur zeitlich begrenzt zu machen, sondern das in den normal Alltag einzubauen. Dadurch bin ich auf das Intervallfasten gekommen, dass ich letztes Jahr eine Weile durchgezogen habe und auch jetzt seit einigen Wochen wieder mache. Ich konnte mich noch nicht zum Modell einen Tag essen / einen Tag fasten durchringen, aber zwei Tage die Woche esse ich nicht und habe dann jeweils 36h Nahrungskarenz (also vom Abendessen bis zum Frühstück am übernächsten Tag). Netter Effekt ist, dass ich ein wenig Gewicht verliere, aber hauptsächlich glaube ich tatsächlich, dass das dem Körper gut tut (Autophagie etc.), da gibt es ja zur Zeit umfangreiche Untersuchungen u.a. an der Uni Graz.

Kio, viel Spass beim Fasten und gute Erholung!

*HML ein*

Offline Kiowa

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@Hatice: so was könnte ich mir auch vorstellen, hab schon überlegt, künftig 2 Fastentage die Woche einzuführen. Allerdings schreckt mich die Aussicht, dass es dann ja immer so ist wie am ersten Tag ::) Wobei die Leute, die es machen, ja behaupten, man gewöhne sich daran und könne dann schneller umschalten.
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Offline Hatice

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Kio, das ist effektiv so. Dadurch, dass man nur einen Tag "auf Entzug" ist, steckt man es besser weg, als wenn man weiss, dass dann noch vier oder mehr Tage folgen. Ich glaube, der Körper schaltet schneller um, und mental ist es auch anders.
Und: eigentlich darf man auch an einem Fastentag etwas essen, die Karenzzeit muss einfach gross genug sein (>16 Stunden, meine ich). Gestern war Fastentag, und da mein Freund gestern Abend hungrig war (er fastet nicht, isst aber an meinen Fastentagen abends meist auch nur ein Joghurt oder so), haben wir halt gemeinsam zu Abend gegessen, es waren also nur ~24 Stunden ohne Nahrung für mich. Ich sehe dass nicht so eng, wenn es mal keine vollen 36 Stunden sind. Aber ich habe heute Morgen die Vorfreude auf's Müsli vermisst, die ist nach 36 Stunden halt viel grösser, als wenn man am Abend vorher gegessen hat. Ich glaube, manchmal kommt man in ein Fastenhoch, ähnlich wie beim Laufen auch.

Offline Kiowa

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Das hatte ich letztes Jahr, es war mein erstes Fasten, und 4 Tage davon waren einfach nur begeisternd. Diesmal fällt es mir schwerer, aber ich gehe auch mit einer großen Hypothek da rein, insofern wundert es mich nicht.

Wahrscheinich ist es mit dem Fasten wie mit der Sauna: der Körper lernt, sich darauf einzustellen und schneller umzuschalten.
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Offline Frau Peh

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Intervallfasten hab ich letztes Jahr auch schon mal über 2 Monate gemacht - kann man ich gut durchhalten. Wobei ich die Variante 8:16 genommen hab (8 Stunden am Tag essen erlaubt, 16 fasten) - das ist in meinen Alltag einfach besser integrierbar. Sollte ich vielleicht mal wieder angehen. Aber erst nach dem Reitkurs  ;D Da gibt's immer so leckere Sachen zum Essen. Das Wetter für den Kurs sieht ja schon vielversprechend aus - ich hoff bloß dass es nicht ganz so warm wird am Wochenende, der Ponnaggel hat noch recht viel Pelz, der hißt mir sonst recht bald die weiße Fahne...

Offline Kiowa

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Ich habe meine Fastenwoche auch sehr genau auf Reitkurs und Reiterstammtisch abgestimmt ;D
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Offline Frau Peh

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 8) Man muß Prioritäten setzen!

Offline Kiowa

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So ist es.  ;D
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