Autor Thema: Hufknorpelverknöcherung  (Gelesen 46051 mal)

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Offline lillja

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #90 am: 13.12.06, 08:48 »
steirocell soll wirklich nett schlecht sein und wenn mein dicker probl. machen würde, dann würde ich mir das sofort kaufen.
ich geb ihm zusätzlich arnica (zwecks der durchblutung).

otto sucht sich auch seine wege.
allerdings wenn ich ihm im paddock toben sehe ::) ::) incl. steigen, stoppen und flotte galoppaden, frag ich mich warum ich ihn so schone ::) ;) :P. denn da kann man/pferd nämlich auch auf harten boden laufen ;).
naja, hauptsache der zosse hat seine freud :P ;D


grüssle lili





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Offline lillja

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #91 am: 13.07.07, 10:07 »
haaaallllooooo,

*themanachobenschieb* 8) 8)

wollt mal hören obs an der HKV-front was neues gibt?

meinen dicken geht es sehr gut *3malaufholzklopf* und er läuft recht sauber.
bin recht zufrieden.

ihr auch????
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Offline DeCember

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #92 am: 07.06.09, 14:25 »
Hallo, bin neu und das thema HKV ist seit über 2 jahren aktuell.

mein pferd ist nun 12, ein WB-pony Mix und allesfing mit plötzlichen lahmen an. davor hatte er in seinem leben auch schon mal gelahmt, aber meist sah man auch direkt, was es war, aber diesmal war nix da.
holte den TA, er gab endzündunghemmer. brachten keinen erfolg, dann räntgen wir.
befund HKV.

pferd bekam eisen (suchte mir leider den falschen schmied aus) und als es nicht besser wurde,bzw. einen tag lief er irgendwann lahmfrei, tag danach furcvhtbar lahmend, bekam er hyroleronsäure(oder wie das heisst) gespritzt.
führte auch nicht zum erfolg.

sollte ihm vom TA viel bewegen.

hufbeschlag wurd nochmal überarbeitet, bekam ne kräuterkur, hier was, dort was.
übriegens find die HKV in frühjahr an. zum wunter war er lahmfrei....

dann kam das frühjarh. pferd fing wieder an zu lahmen, eigentlich erst an zu stolpern, dann leichtes ticken, was nur ich sah, die anderen irgendwie nicht und dann lahmte er.
wieder alles mögliche ausprobiert. beschlag wieder verändert. pferd verletzte sich selbt, trat mit den eisen ständig auf den kronenrand, bzw. streifte. equipalazone brachte keine besserung. schmiedwechsel, dieser schlug die hände übern kopf zusammen, wegen den beschlag und seit dem giebt dieser sein bestes und die hufe sehen seitdem gut aus.
chiropraktikerin, die gegen herbst da war, brachte besserung, über winter lief er lahmfrei.

umstellung in einen offenstall kam. er überstand den winter gut, obwohl er offenstallhaltung nicht gewöhnt war. doch dann kam der fühling(wie jedes jahr) und es ging von vorne los. er lahmte erst sporadisch. fing mit paar tritten und wieder lahmfrei. riss das eisen runter, danach wars im trab dauerhaft. im schritt hatte er bis auf das erste jahr 3 tage lang nie schmerzen gehabt.

aus erfahrung heraus, er läuft sich ein, sprich, wenn er erstmal bei der bewegung betriebstemperatur hat, dann läuft er wieder gut.

wir haben röntgen lassen. erschreckend, irgendwann in dieser zeit hatte er ne fraktur der hufknorpel.
TA sagte, man könne nicht mehr viel tun. beschlag noch stoßdämpfender machen wäre ein versuch wert. ansonsten rät sie zum nervenschnitt. zum erlösen geht es ihm zu gut. hab eine kämpfernatur, mein pferd giebt so schnell nicht auf, er will.

so beschlag mit luwexplatten und polster. man sah gleich ne verbesserung, lief sich schnell ein und lief zum schluss lahmfrei.

nun weiß ich nicht, was passiert ist, ob er sich vertreten hat, obs der wetterwechsel ist oder was auch immer. lief mitmal wieder deutlich schlechter. das war gestern. bin natürlich deprimiert, weil ich hoffnung hatte auf besserung und weil ich um einen nervenschnitt drumherum kommen wollte.

wollte ne goldakkupunktur machen lassen, finde niemanden in meiner gegend (SH)

nun bleibt uns noch einmal die möglichkeit noch stärker zu stoßdämpfen. einmal geht noch. dann haben wir schmiedtechnisch das mögliche getan, was man tun konnte, denn mein schmied ist echt verdammt gut hufe haben sich soweit auch erholt, vom schied davor.

wir arbeiten gegen die verspannungen, die natülich durch die fehlbelastungen endstehen gehgenan. hab jemanden an meiner seite, die mir hilft.

bin langsam mit meinem latein am ende.....


giebt es denn keine möglichkeiten mehr? müssen wir nun mit dem humpeln leben? uns auf den winter freun, weil er da nicht humpelt?

Offline lillja

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #93 am: 07.06.09, 17:42 »
puhh :-[ :-[...tja....herzlich willkommen im club :-X

als erstes würde ich die eisen runternehmen und einen guten huforthopäden suchen.
wie und was reitest du?

enge wendungen und harter boden solltest du meiden.

mein dicker hat seit ca 3 jahren diesen befund  :-\ und als erstes kamen natürlich eisen drauf ::)
damit wollte ich mich aber nicht zufrieden geben und hab mir einen HO gesucht. eisen runter und
dann mal nur ins gelände. bestimmt fast 2 jahre lang.

seit ca 1,5 jahren reite ich auch wieder am platz. aber natürlich etwas schonender. und was soll ich sagen!!!
er läuft und läuft und läuft und ihm gehts super gut. mir natürlich auch  ;D ;D

achja....longieren ist ein absolute no go!!

viel glück...

und les dir die anderen beiträge durch....da findest du auch viel info.



grüssle lili





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Offline Mikalaya

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #94 am: 07.06.09, 18:07 »
Hi DeCember,
ich würde den Beschlag nicht auf biegen und brechen abnehmen.
Sicherlich ist es besser für die Durchblutung usw, aber was hilfts, wenn er ohne Eisen Schmerzen hat.
Was sagt dein Schmied?

Dass es im Winter besser wird finde ich seltsam.
Was fütterst du?
Wie bewegst du ihn?

LG
Mika
« Letzte Änderung: 07.06.09, 18:10 von Mikalaya »

Offline Helenchen

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #95 am: 07.06.09, 19:36 »
Mein Hotte hat letztes Jahr (Er war gerade mal 7) ebenfalls HKV und chronische Hufrolle diagnostiziert bekommen.
Ursache war vermutlich ein längerer unpassender Beschlag.
Die TA meinte damals so locker "Trachten weiten" - Er hatte leider auch untergeschobene Trachten bekommen nach nur 1,5 Jahre Eisen.
Nachdem der Hufrollenbeschlag mit Silikon nichts half habe ich die Eisen abnehmen lassen und Ihn in einen Offenstall gestellt.
Er ist seid dieser Zeit lahmfrei. Mein HO kommt alle 4 Wochen und korrigiert die Hufe. Trachten hat Er ebenfalls wieder bekommen nur leider sind Sie nicht wirklich aufgerichtet, was wohl nach einem halben Jahr auch durchaus normal ist.
Irritieren tut mich derzeit, daß die Hufe vorne eher immer kleiner werden, dafür hinten größer.
Hat Er vor einem halben Jahr noch Hufschuhgröße 2 gebraucht, so benötigt Er jetzt 1er.
Die Hufe sind nicht nur kürzer, sondern seltsamerweise auch schmaler geworden.
Laufen tut Er jedoch prima. Auf weichem Boden von Halle und Platz sehr gut, im Gelände habe ich das Gefühl stören die Schuhe noch etwas. Stolpern tut Er jedoch gar nicht mehr.


Offline DeCember

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #96 am: 24.06.09, 23:41 »
Zitat
als erstes würde ich die eisen runternehmen und einen guten huforthopäden suchen.
wie und was reitest du?
das ist so ne sache, die einen sagen ja, die anderen nein und ich hatte erstmal den weg mit den eisen genommen, wobei der andere weg meinen geldbeutel sicherlich schonen würde.

die eisen haben linderung gebracht, nur seit wir ein enues pferd bei uns haben, der sich nicht wirklich intigreiren lassen will, haben wir natürlich schübe. haben die pferde wieder getrennt undich hoff, es beruhigt sich wieder.

ich bin jahrelang im englischen reitstyle unterwegs gewesen, nun im western. sitze aber nicht wirklich oft oben und meistens nur im schritt.
Zitat
Hi DeCember,
ich würde den Beschlag nicht auf biegen und brechen abnehmen.
Sicherlich ist es besser für die Durchblutung usw, aber was hilfts, wenn er ohne Eisen Schmerzen hat.
Was sagt dein Schmied?
deswegen hat er ja noch eisen,weil ichs nicht auf biegen und brechen machen wollte. ich hab erstmal auf das gehört, was die TA sagte.
mein schmied würds nicht machen, aber wenn ichs unbedingt probieren möchte, würd er mir die eisen auch abmachen und den weg ausprobieren. wir hatten das tehma nämlich schon, alsmein pferd seine eisen im lehmboden des öfteren steckel ließ. war aber auch ein ziemlich übler lehmweg und nun mit stallwechsel ist der weg und das problem beseitigt.
Zitat
Dass es im Winter besser wird finde ich seltsam.
Was fütterst du?
Wie bewegst du ihn
das finden viele seltsam. ändert nur nichts an der sache ;) unsere neue Thp sagt schönwetter atrose dazu. kenne noch eine pferdebesitzerin, die so ein pferd hat, und es als warmatrose kennt. ist wohl seltend, aber soll vorkommen.

füttern tu ich im erhaltungsbedarf, sprich genügend raufutter, etwas müsli, sprich nur ne minimenge um das mineralfutter schmackhafter zu machen und damit er nicht ohne was da steht und mineralfutter bekommt er.
dazu so lange sie saisong es zulässt giebt es möhren und täglich nen apfel, um das zeel zu verstecken.
momentan bekommt er noch seleen, aber nach beendiegung der dose, machen wir ein kontrollblutbild ob der seleen wert wieder ok ist.
figurtechnisch ist er leicht übergewichtig. er bekommt aber schon begrenzten weidegang, da er sonst richtig fett wird.

ich bewege ihn nach gefühl. gehts im gut, darf er mehr machen, gehts ihm nicht gut, wird wenieger gemacht. momentan macht er nix, da er sich erstmal wieder erholen muss.
ansonsten halt viel schritt und möglichs vorwärts, auch wenn wir eigentlich beide sehr gemütlich sind und  das andere eher nach bedarf. ich sitze halt seltens noch drauf, eher vom boden, so dass ich ihn etwas warm bekomm um mit ihm einiege dehnungsübungen und so zu machen, was er sehr endspannend und angenehm findet. habe dafür jemanden da, die mir anleitungen und so giebt, experimentiere nicht wahllos an ihm rum...

da momentan viel stress war, wegen dem jagenden pferd, ists momentan alles etwas blöd. mein pferd ist sehr müde deswegen und mochte die letzten tage nix machen. ich hab es auch sein gelassen.es soll sich erstmal alles beruhigen.

wollt vielleicht in meinen urlaub, den ich bald habe einiege spaziergänge machen. nix langes, halt nur was für die seele.
sprich, ich beweg ihn eher wie einen rentner. auch wenn er das alter dazu noch nicht hat. aber was solls. er soll noch ein paar glückliche jahre haben.... es kommen sicherlich irgendwann wieder bessere zeiten, der winter ist ja bald wieder da ;) auch wenn ich ihn nicht mag, aber ihm tun sie immer ganz gut.

Offline Helenchen

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #97 am: 25.06.09, 08:45 »
@December,
ob ein HO wirklich besser für den Geldbeutel ist möchte ich noch einmal dahin stellen.
Meiner kommt alle 4 Wochen und verlangt jedesmal 50 €uronen, wobei ich den Preis gerechtfertigt finde da Er sich wirklich jedesmal lange Zeit nimmt und einige Kilometer zurücklegt.
Zu den Eisen-wenn mein Pferd mit Eisen läuft, dann würde ich es auch dabei belassen. die Kunst ist ja letztendlich die optimale Lösung zu finden.
Mein Pferdchen hatte zum Beispiel nach dem letzten HO-Termin auch Probleme und Auah, v.A. den Berg herab (dabei hatte ich mich schon so darüber gefreut alles in den Griff bekommen zu haben ::)).
Keine Ahnung ob es von der Verknöcherung, der Hufrolle, einem Verdappen oder sonst etwas kam.
Er bekam auch auf seiner Auah Seite einen angelaufenen Fesselkopf mit Pulsation. Nach ein paar Tagen Hausschuhen und keiner weiteren Bewegung außer dem normalen offenstall war es auch wieder OK, wobei die komische Galle immer noch vorhanden ist.

Was will ich damit sagen-es wird vermutlich immer wieder etwas kommen und jedesmal steht man mit Angst daneben udn denkt ganz bestimmt seine Krankheit.
Ich habe mich damit abgefunden, daß ich Ihn wohl nie wirklich stark belasten kann, Nung gut-ich kann damit leben wenn es denn hilft.

ich wünsche Dir ganz viel Glück und Optimismus :)

Offline lillja

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #98 am: 25.06.09, 19:28 »
das ist ja das problem  ::) ::)...jeder muss das für sich bzw. für sein hoppa entscheiden.
ich lebe sehr gut mit meiner entscheidung und mein herzilein auch. und ich habe gegen den rat vom
hufschmied und TA gehandelt.
war das beste was ich machen konnte.

wir sind mittlerweile 3 HKV-pferde am stall und alle 3 laufen mittlerweile barhuf und das sehr gut.

kosten sparst du dir nicht wirklich, aber das hat helenchen ja schon geschrieben  ;) ;)
grüssle lili





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Offline Vari

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Re: Hufknorpelverknöcherung
« Antwort #99 am: 09.08.19, 18:30 »
Ich habe mich nun extra für diesen Thread im Forum angemeldet und wollte mal vorsichtig nachhorchen, ob noch jemand von "damals" hier aktiv ist und berichten mag, wie es seinem Pferd so geht? :)

Wir haben nun im Zuge einer Lahmheitsdiagnostik auch die Diagnose hochgradige Hufknorpelverknöcherung auf beiden Vorderhufen erhalten. Ich bin momentan ein bisschen unsicher, weil die Prognosen des TA und die des Schmiedes sich doch sehr weit voneinander entfernen. Momentan zeigt mein Wallach seit Wochen ein leichtes Ticken im Trab, mal klar sichtbar auf der Geraden, mal fast nicht wahrnehmbar (nur noch auf einer Asphalt-Volte bergauf). An ganz schlechten Tagen sogar im Schritt in der engen Wendung Wendeschmerz. Am schlechtesten läuft er an sehr heißen Tagen, oder besonders wenn es längere Zeit sehr heiß war.

Mein TA vermutet übrigens, dass die HKV nicht (alleine) der Grund für das Ticken ist, sondern vermutet eher noch eine zusätzliche Hufgelenksentzündung. Laut Schmied kann das eine auch das andere bedingen.
Beide sind sich interessanterweise einig darin, dass er auch weiterhin barhuf bleiben soll.

Da wir diese Problematik (diffuses Ticken) nun schon zum zweiten Mal in relativ kurzer Zeit haben (ca. 8 Monate Abstand), und es damals überhaupt erst mit dem "vernünftigen Antrainieren" meines Pferdes begann, und durch die HKV enge Wendungen und bestimmte Bodenbeschaffenheiten nun sowieso wegfallen, wird mein Pferd nach dem Ausheilen der Entzündung in "Teilzeit-Rente" gehen. Ich denke, wir können wohl hoffentlich noch gut spazieren gehen, vielleicht kann man auch mal unterwegs für 5-10 Minuten kurz aufsteigen. Mehr will ich nicht mehr von ihm verlangen. Die ganzen Probleme fingen erst an, als er regelmäßig in der Halle und im Roundpen gearbeitet wurde. Ich vermute, die Wendungen und teilweise die Böden waren einfach zu viel, mit diesen "vorbelasteten" Hufen.

Vielleicht mag noch einer erzählen, wie es mit den damaligen Pferden aus diesem Thread so weiterging und was mittlerweile eure Erfahrungen sind? Ich hatte mir noch überlegt und auch mit dem Schmied besprochen, dass ich auf jeden Fall stoßdämpfende Hufschuhe kaufen werde, sobald mein Wallach wieder klar läuft und wieder spazieren gehen darf. Hierbei habe ich an die Equine Fusion Jogging Shoes gedacht, vielleicht hat da ja auch schon jemand Erfahrungen zu gesammelt? :)