@Janina
Berta ist schon witzig. Da denkt man sich, dem Pferd gefällt es laufen zu dürfen, und dann mag sie lieber nach Hause dümpeln... Naja, vielleicht hatte sie einfach keinen so guten Tag. Uns geht es ja auch nicht immer gleich gut.
Chester steht seit Samstag Abend bei den anderen. Völlig problemlos. Es hat einmal gequietscht, als er mit dem anderen Wallach zusammenschnofelte. Mit seinem alten Freund hat er sich gleich wieder verstanden. Nicht ein schnellerer Schritt, von Rumgerenne ganz zu schweigen. Als ob er eh immer schon dabei gewesen wäre... Am Sonntag haben sie sich zu dritt ein Heunetz geteilt, war sehr lustig anzusehen. (Natürlich hätte jeder ein eigenes gehabt, aber zusammen fressen ist doch viel schöner.)
Am Samstag war ich vorher noch eine schöne Runde mit Chester spazieren, und damit er ein bißchen überschüssige Energie loswerden kann, waren wir auch noch auf dem (endlich wieder halbwegs getrockneten) Viereck. Hui, da hat es jemanden aber zerlegt... *buckel*fetz* Vielleicht war es deshalb nachher so ruhig bei der Zusammenführung...
Dafür hat Chester beim Rumspacken auf dem Viereck vorne einen Beschlag verloren. Hab ich aber erst am Sonntag bemerkt. Zum Glück hab ich auch einen Hufschmied gefunden, der Sonntag abend noch kam und den anderen Beschlag auch runternahm. Chester soll ja jetzt ohnehin wieder barfuß laufen.
Heute waren wir dann wieder eine große Runde spazieren (mit Hufschuhen vorne, die Wege sind zum Teil sehr steinig, da muß er sich erst dran gewöhnen). Total schön, durch den Herbstwald, ein kleines Bächlein entlang und dann etwas abenteuerlich weiter - aber wir haben wieder nach Hause gefunden. Was gar nicht so einfach ist, es gibt vor allem im Wald viele Wege, die gar nicht auf der Karte eingezeichnet sind (und dafür existieren manche eingezeichneten Wege in Wirklichkeit gar nicht mehr). Und wir haben festgestellt, daß es in der Gegend fast mehr Pferde als Menschen geben muß. Auf fast jedem Hof stehen Pferde, dafür sieht man kaum mehr Kühe.