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Landwirtschaftlicher Betrieb

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Kiowa:

--- Zitat von: Kubana am 23.08.12, 07:45 ---Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich meine nur Kosten, die durch die Landwirtschaft entstehen, wie Berufsgenossenschaft etc.
Es geht uns als Nachbarn schon etwas an!
Nämlich wenn der vorher nicht genehmigte Reitplatz beim  nächsten Starkregen in den Graben rutscht und dadurch unsere Wiese überflutet oder wenn die andere Nachbarin kein Wochenende mehr auf dem Balkon sitzen kann, weil ständig Reitbetrieb und Krach ist. (von den Einstelllern)
Wenn sich welche bei der Naturschutzbehörde beschweren, weil sie Angst haben, das der Misthaufen beim nächsten Regen auf ihrer Wiese ist, werden sie bedroht. Daher geht es uns etwas an.
--- Ende Zitat ---

Ja - aber das hat ja alles gar nichts mit den Kosten zu tun, die er evtl. nicht tragen kann oder seinen wirtschaftlichen Verhältnissen, wonach du gefragt hast.

@Olli: ich glaube, der schreibt nur auf der Wiese. ;)

Kubana:
Olli,
leider ist hier bei den 10-15 Pferden immer Lärm. Der Mensch liebt den Rüttler und den Bagger und wenn er irgendwo fertig ist, fängt er woanders wieder von vorne an.
Er muss sich ja irgendwie beschäftigen, wenn er dann mal mittags aufsteht und gegen späten Nachmittag anfängt...
Am Wochenende werden die Pferde im Round Pen gejagt, Kinder schreien und Hunde bellen, Pferde wiehern andauernd, weil sie allein gelassen werden.... das stört mich nicht, allerdings andere.
Wir haben hier eine kleine Sackgasse, die Leute fahren schnell, es gibt an seinem Haus keine Parkplätze, die Einsteller stehen oft im Weg, wenn Bauern mit ihrem Trecker ins Feld fahren.
Ich habe des öfteren Kinder aus dem Kornfeld gerufen, wo sie mit den Hunden spielen...., Pferdeäppel werden auf der Straße grundsätzlich nicht weggemacht...soll heißen: wir wollen keinen Reitbetrieb.
Der Misthaufen war an einem Graben gelagert. Wir haben hier öfter Hochwasserprobleme. Wenn zuviel Wasser kommt, wird dieser Misthaufen weggespült und  landet bei andern in der Wiese.
Der musste jetzt weg.
Er hatte für nichts eine Genehmigung von unserem Bauamt. Die sind auch total genervt.
Daher hat er sich jetzt genug Land gepachtet und ist jetzt Landwirt und alles wird genehmigt.

Olli:
OHA"""

aber dann ist das ja absehbar....wenn man da an den richtigen stelle klingelt!!
selbst in unserem riesenstall mit allem pi pa po, war es ein kruz eine neue halle oder ein roundpen hinzustellen. so arg klemmt der natschutz sich hier in HH/SH da rein.
aber sag einmal, der muss doch einen nachweis habe ndas er pferde halten darf?
--wer kennt den fachbegriff? ich weiss das unsere SB alle ein seminar belegen mussten, das sie pferde halten dürfen.

es klingt als würdet ihr sehr ländlich wohnen...ich fürchte, da muss man aber mit sowas leben lernen. denn aufm land...sind auch pferde.
was aber nicht heisst das er es auf diese weise betreibt!!

ich drücke daumen das ihr alle ne lösung findet

Hexle:
Kubana was willst du?

dich nur auskotzen? dann mach das bei deiner Nachbarin - dann habt ihr wenigstens das gleiche Feindbild
eine Rechtsberatung? dann geh zum Rechtsanwalt - Rechtberatung per Internet ist per se strafbar

evtl. bekommt er ja jetzt finanziell wieder ein Bein auf den Boden, so dass du sein Hartz IV nicht mehr mitfinanzieren musst - das wäre doch sehr schön, oder? Und evtl. hast du Kinder die dann dort gleich ind er Nachbarschaft zum reiten gehen könnten - das wäre doch auch sehr schön, oder? Und du könntest dem Mann vielleicht in eine geregelte Arbeitswelt zurückhelfen, indem du das Gespräch suchst und ihm Hilfe anbietest .. das wäre doch sehr schön, oder?

Oder gehts dir eher drum ihn endgültig zu vernichten ?

terra:
Auch wenn "alles genehmigt" wird, weil er als Landwirt u.U. sogar einen Anspruch(!) darauf hat, muss er die materiell-rechtlichen Anforderungen erfüllen - soll heissen, dass die Anforderungen des Naturschutzes, des Wasserrechtes, des Immissionsschutzes, des Baurechtes, des Brandschutzes, etc. an eine korrekte (Aus)Führung seines Betriebes erfüllt werden müssen.

P.S. zumindest bei uns hier ist die Landwirtschaft nicht ausschliesslich an den Flächenbesitz (eigene Futtergrundlage) sondern auch am die entsprechende landwirtschaftliche Fachkenntnis geknüpft. Bei Neubetrieben wird zusätzlich auch die Wirtschaftlichkeit geprüft ....

@Olli: das Papier nennt sich Sachkundenachweis Pferdehaltung

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