Autor Thema: Impfung gegen West-Nil-Virus  (Gelesen 3349 mal)

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Offline donauTopic starter

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Impfung gegen West-Nil-Virus
« am: 27.04.12, 17:31 »
noch gibt es ja in österreich keine infektionen beim pferd damit, allerdings ist die vogelpopulation doch deutlich befallen. gegen das virus gibt es eine impfung, die relativ wirksam sein dürfte (in den usa, die das problem ja verstärkt haben, wurden die infektionen dadurch zurück gedrängt, und die impfung ist dort wohl so normal wie bei uns influenza oder tetanus auch), und die jährlich verabreicht werden muss.

laut meiner tä ist der impfstoff auch gut verträglich, sie hat bereits über 50 pferde damit geimpft, ohne nebenwirkungen. nun bin ich am überlegen, die kleine eventuell impfen zu lassen, das virus ansich ist ja nun nicht besonders schön, und die sterblichkeitsrate ist relativ hoch ( >40%) . akuten anlass in dem sinne gibt´s keinen, und ich möchte auch das pferd nicht mit unnötigen impfungen belasten. in österreich ist das alles noch sehr neu...

nachdems in DE aber schon länger die impfung gibt (2009), wollte ich wissen, ob irgendjemand hier damit erfahrungen gemacht habt? hat jemand sein pferd impfen lassen? oder gab es in eurer umgebung pferde mit westnilfieber? nachgewiesen gibt es bisher fälle in norditalien und deutschland, sagt google.

genaueres findet man aber auch nicht wirklich, abgesehen von werbeseiten der pharma-firmen.... ;) und denen glaub ich aus prinzip mal nix ;D

Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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Offline GilianCo

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Re: Impfung gegen West-Nil-Virus
« Antwort #1 am: 27.04.12, 18:06 »
Die Technik mag mich heute nicht - zweiter Versuch (grad ging mein Tab zu *seuftz'*)

Also, ich würde mich vor einer eventuellen Impfung einmal erkundigen, wie von Seiten des Veterinäramtes die Vorgaben im Erkrankungsfall sind. um die 70 % sind wenn sie erkrankt sind symptomfrei laut Angaben der Virologen, um die 30 % der erkrankten Tiere können sterben. (hab da somit minimal andere Zahlen als Du @ donau).

Da es sich beim WNV um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt, wäre daher mein erster Weg einmal zu klären, was das Vetamt im Falle von erkrankten Pferden tut (das Tierseuchengesetz ist da ja recht allgemein gehalten). Hier hat im Zweifel, ähnlich wie bei der infektiösen Amämie, nicht der Besitzer / Halter des Pferdes die Entscheidung, was mit dem Tier passiert, sondern das Vetamt.

Ansonsten habe ich noch keine Erfahrungen mit dem WNV oder der Impfung gemacht.
Wichtig ist, nie mit dem Fragen aufzuhören. A. Einstein.

Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze

Offline berta

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Re: Impfung gegen West-Nil-Virus
« Antwort #2 am: 10.05.12, 15:20 »
Ich kenne einen TA ganz gut, der WNV impft seit es in D auf dem Markt ist und bislang keine Probleme mit der Impfung vermelden musste/konnte.
Allerdings im Prozedere wie bei EHV oder auch Influenza, das heißt, dass das gesunde(ohne Auffälligkeiten bei allgemeiner Untersuchung) Pferd in Ruhe(also nicht schwitzig-klatschnass und pumpend nach sportlicher Anstrengung) geimpft wird und danach einige Tage Schonprogramm hat.