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Wie ist die Offenstallhaltung richtig?

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Wieselchen:
Das ist es auch, je kritischer man selber ist desto schwieriger wird es einen Stall zu finden. Ich halte es für mich persönlich für absolut unmöglich den "perfekten" Stall für mich und mein Pferd zu finden. Keine Chance.

Knapp 5 Jahre war ich jetzt in einem Stall, der für mich als Mensch perfekt war, für mein Pferd doch einige Defizite aufwies. Und das war schon der teuerste Stall, den es in der Gegend gibt, ok teuer ist nicht gleich gut, aber hier ist es schon relativ gut. Nicht gut genug für DEN Preis, keine Frage, aber Alternativen ?? Schwer zu finden. Nun bin ich seit 3 Wochen in dem wirklich einzigen Stall weit und breit, der überhaupt jemals als Alternative in Frage kommt. Fürs Pferd definitiv eine Verbesserung, die Defizite, die wir abstellen wollten, sind auch abgestellt. Trotz sehr gründlicher Recherche und Leuten im neuen Stall, die ich schon von früher kenne und die dort schon länger stehen, also einen guten Einblick gewähren können und Bedenken äußern könnten, bin ich gespannt was sich im Laufe der Zeit doch noch an Defiziten herausstellen wird.

Der größte Kompromiß, den mache ich selber, das Stall-Leben wie ich es bisher kannte und genossen hab, gibt es dort so nicht, aus verschiedenen Gründen. Da mein Wohnort und der alte sowie der neue STall alle in einem Umkreis von ganz wenigen km sind hab ich dann zugunsten des Pferdes aber beschlossen, daß es für mich auch so gehen muß.
Jetzt bin ich 3 Wochen dort und es ist "immernoch" alles schön. Aber dafür muß man doch relativ tief in die Tasche greifen, Stallmieten von 160,-€, davon kann ich hier nur träumen...... ich zahle nach wie vor fast das Doppelte.  :P :)

Hotteju:
Hallo allerseits, ich bin neu hier und auch neu im Pferdebesitz! Ich habe eine 14-j. Lusitanostute auf einem kl. Bauernhof imOffenstall eingestellt bei supernetten Bauern. Es standen schon 4 Isis dort (seit vielen Jahren) und ein Lusitano aus der frueheren Herde meiner Stute. Ich wuerde sagen, dass sie sich dort sehr wohl fuehlt, die beiden schmusen viel usw.. Mit Futter und Wasser, SauberkeitundHygiene ist alles bestens, aber der Harte Boden gefaellt mir nicht. Es ist hauptsaechlich Steinboden mit einigen (wenigen) Gummimatten. Es hiess, die Isis braeuchten's nicht weicher. Aber die Lusis und mind. ein Isi haben nun offene Stellen an den Sprunggelenken. Es gibt kein Stroh... Und die Pferde legen sich tatsaechlich auf diesen harten Boden... Aber mir tut es in der Seele weh, wenn meine Maus sich verschwitzt versucht, auf den Steinen zu waelzen.... Das Problem scheint zu sein, dass derMistaufwand (das Misten an sich und auch die Entsorgung durch den Bauern) wohl viel hoeher waere, wenn Stroh laege. Mir ist schon klar, dass wir 6 Einsteller uns alle mal gemeinsam besprechen sollten, aber ich haette gerne Euren Rat, ob so ein Boden ohne jegliche Einstreu ueberhaupt pferdegerecht ist???? Den Hof zu wechselnkommt ueberhaupt nicht in Frage,da alles andere dort super fuer uns ist!
Danke fuer Antworten und Ratschlaege!!

Ipanema:
Pferde mögen natürlich Stroh lieber, aber stimmt, Stroh macht mehr Arbeit und Dreck.Wenn dein Bauer da nicht mitzieht, kannst du ihn vielleicht zu mehr Gummimatten überreden? Auf Stein sollten die Pferde tatsächlich nicht liegen.
 Mein Pferd steht in einem Stall, wo die Vierbeiner zwischen Stroh, Sägespäne, Holzhackschnitzel und Gummi wählen können - und sie suchen sich die Einstreu genau in dieser Reihenfolge aus. Am liebsten Stroh, auf Gummi liegt keines... Ist aber auch nur so ein Spielplatzgummiuntergrund bei uns. Besser sind (vor allem wenn's nichts anderes gibt!) spezielle Matten für Pferdeställe. Google mal nach Pferdestallmatten aus EVA-Material. Da haben viele sehr gute Erfahrungen damit. Vielleicht könnt ihr Einstellerinnen sogar zusammenlegen und ein paar davon kaufen. Die werden lose verlegt und man kann sie auch gut wieder mitnehmen, wenn man den Stall wechselt.

Nicole:
Könnte man denn einen Bereich mit Matten auslegen und Sand aufschütten? Das macht zumindest mal nicht mehr Mist, höchstens mehr Arbeit, weil man absammeln muß. Wenn dem Bauern das zuviel Arbeit ist, könnt ihr ihm vielleicht anbieten, täglich selber abzusammeln? Das geht ja recht schnell. Bei uns liegt auch kein Pferd auf dem gepflasterten Bereich. Am liebsten schlafen sie tatsächlich im Sand und zum wälzen steht der auch hoch im Kurs, kommt gleich nach dem Matsch im erweiterten Auslauf. Stroh haben wir in den Weidehütten, aber da liegen sie eigentlich nur, wenn wirklich Sauwetter ist. Ansonsten werden die Hütten eher als Klo oder zum Unterstellen genutzt.

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