Autor Thema: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)  (Gelesen 13383 mal)

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Offline MsHydeTopic starter

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Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« am: 02.11.11, 12:54 »
Servus liebe Mitlesende,

ich weiß nicht recht, ob ich hier richtig bin, da es mir insbesondere um Quarter Horse Hengste geht...  :-[

Aus gegebenem Anlass setze ich mich gerade vermehrt mit der DQHA und Ihren Regeln auseinander. Dass das gerade für absolute Neulinge wie mich ein Blätterwald ist, brauche ich kaum zu betonen. Jedenfalls kämpfe ich gerade mit den Richtlinien für Quarter-Zuchthengste und wie diese bei der DQHA einzutragen/einzubezahlen sind. Gerade auch bei der Durchsicht des Hengstjahrbuches ist mir dabei aufgefallen, dass die Angabe der Gesundheitstests bei den einbezahlten Hengsten stark variieren: manche testen auf alles (HERDA, GBED, PSSM, OWLS, HYPP), manche auf gar nichts und manche werden zur Bedeckung angeboten, obwohl sie auf beispielsweise HERDA positiv getestet wurden. Wenn ich es richtig sehe, sind von der DQHA keine Tests vorgeschrieben (außer seit diesem Jahr wohl PSSM)...?

Wie ist das bei anderen Zuchtverbänden - gibt es da einheitliche Regelungen?
Würdet Ihr Eure Stute von einem Hengst decken lassen, der nicht auf die üblichen Erbkrankheiten gestestet wurde?
Würdet Ihr Euren Hengst überhaupt bei der DQHA einbezahlen?
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Offline haflingercowgirl

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #1 am: 02.11.11, 14:24 »
Hallo MsHyde!
Bei anderen, respektive Deutschen Zuchtverbänden, sind sowohl eingehende med. Untersuchungen(Hufrolle), incl. Röntgen, wie auch Impfvorschriften vor der Körung vorgeschrieben. http://www.tierklinik24.ch/pdf/Home_Aktuelles/090522_artikel_tierwelt.pdf Ist zwar aus der Schweiz, aber trifft den Umfang dieser Untersuchungen.

Ob und wann die Zuchtverbände auf PSSM reagieren und diesen Gendefekt untersuchen lassen, ist mir nicht bekannt.

VG, hc

Offline Jjaks

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #2 am: 02.11.11, 15:53 »
Wenn ich es richtig sehe, sind von der DQHA keine Tests vorgeschrieben (außer seit diesem Jahr wohl PSSM)...?

Wie ist das bei anderen Zuchtverbänden - gibt es da einheitliche Regelungen?
Würdet Ihr Eure Stute von einem Hengst decken lassen, der nicht auf die üblichen Erbkrankheiten gestestet wurde?
Würdet Ihr Euren Hengst überhaupt bei der DQHA einbezahlen?

Die DQHA schließt (soweit ich weiß) bisher nur HYPP-positive Zuchttiere aus der Futurity aus, also H/H und N/H getestete.

Ich würde nicht mit ungetesteten Tieren züchten, aber ich denke das liegt in der Verantwortung des Züchters, bzw. letztendlich des Kunden. Wenn niemand ungetestete oder gar positiv auf Erbkrankheiten getestete Pferde kauft, ist das Thema sehr schnell akademisch. Solange allerdings die Schnäppchen-Mentalität vorherrscht wird sich da nichts ändern.

DQHA-Futurity ist wieder was anderes. Wie die geänderten Regeln angenommen werden wird sich noch zeigen. Im Moment ärgert es mich ziemlich, dass ich mein Fohlen extra einzahlen soll, obwohl der Vater in die Futurity einbezahlt ist. Wahrscheinlich werde ich es trotzdem tun, ebenso wie in das EWU-Jungpferde-Programm, einfach um mir alle Optionen offen zu halten (auch wenn ich im Moment mit EWU nix am Hut habe).

Wenn ich als Hengsthalter einen Deckkunden hätte, der an der Futurity-Startberechtigung Interesse hat, oder wenn ich selbst Fohlen meines Hengstes vorstellen wollte, würde ich den Hengst wahrscheinlich einzahlen. Sonst nicht, wieso auch? Geld verbrennen geht auch einfacher.
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Offline MsHydeTopic starter

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #3 am: 03.11.11, 14:04 »
@Jjaks: stimmt, der PSSM-Test ist nur bei der Hengstkörung vorgeschrieben, wenn ich's richtig gelesen hab.

Das Problem mit der Nominierung des Fohlens hab ich auch - zwar ist der Vater bereits eingezahlt aber trotzdem muss ich jetzt noch zusehen, dass ich den kleinen Mann noch diesen Monat nominiere (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn überhaupt vorstellen werde). Wenn ich noch lange warte, verdoppelt sich die Fee gleichmal.

Mich würde mal der Erfahrungswert eines Hengsthalters interessieren, wieviele Kunden ihre Fohlen dann effektiv in der Futurity/Maturity starten wollen...
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Offline haflingercowgirl

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #4 am: 03.11.11, 14:21 »
@Jjaks: stimmt, der PSSM-Test ist nur bei der Hengstkörung vorgeschrieben, wenn ich's richtig gelesen hab.

Das Problem mit der Nominierung des Fohlens hab ich auch - zwar ist der Vater bereits eingezahlt aber trotzdem muss ich jetzt noch zusehen, dass ich den kleinen Mann noch diesen Monat nominiere (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn überhaupt vorstellen werde). Wenn ich noch lange warte, verdoppelt sich die Fee gleichmal.

Mich würde mal der Erfahrungswert eines Hengsthalters interessieren, wieviele Kunden ihre Fohlen dann effektiv in der Futurity/Maturity starten wollen...

Ich bin zwar kein HH, aber die MODEHENGSTHALTER zahlen alles ein und feddisch. Aber der Zuchtverband hat sehr wohl genaue Zahlen und könnte keine Summe x ausschütten, wenn es sich nicht rechnen würde.

Offline MsHydeTopic starter

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #5 am: 03.11.11, 14:26 »
Die MODEHENGSTHALTER haben auch zu viel Geld wie's scheint... und mich würd's nicht wundern, wenn der eine oder andere nur einbezahlt, damit sein Hengst dann im SSA Katalog steht (umgerechnet aber ein teurer Anzeigenpreis).
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Offline Jjaks

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #6 am: 03.11.11, 16:30 »
Die MODEHENGSTHALTER haben auch zu viel Geld wie's scheint... und mich würd's nicht wundern, wenn der eine oder andere nur einbezahlt, damit sein Hengst dann im SSA Katalog steht (umgerechnet aber ein teurer Anzeigenpreis).

Ich würde das nicht als teure Anzeige sehen, sondern als eine weitere Art der Promotion / Werbemaßnahme.
Es gibt Kunden, für die Futurity-Startberechtigung / Incentivefund ein Kaufargument sind.
Möchte ich diesen Bereich ansprechen, muss ich in den teurensauren Apfel beißen und den Hengst einzahlen.
Möchte ich Deckkunden, die Showerfolge des Hengstes erwarten, muss ich den Hengst (möglichst erfolgreich) vorstellen.
Ein Show-erfolgreicher Hengst bringt eine andere Decktaxe und bekommt mehr / bessere Stuten als "der Wald- und Wiesenhengst um die Ecke", unbeachtlich jeder sonstigen Qualität.
Es dauert einfach mindestens drei Jahre länger, bis sich Erfolge der Nachzucht herumsprechen, wenn ich nicht einen Kundenkreis bediene, der mit Fohlen / Jährlingen / etc. zur Show fährt.
Wenn Du diese Klientel nicht bedienen willst (Stichwort Kinderarbeit, Turnierzirkus usw.), dann macht es wirklich keinen Sinn den Hengst irgendwo einzuzahlen.

@Jjaks: stimmt, der PSSM-Test ist nur bei der Hengstkörung vorgeschrieben, wenn ich's richtig gelesen hab.

Der Test ist vorgeschrieben, jedoch hab ich nirgendwo etwas gefunden, wo positive Tiere (bisher) von irgendetwas ausgeschlossen werden, außer eben bei HYPP.
Lediglich das Ergebnis ist dann "weltbekannt".

Das Problem mit der Nominierung des Fohlens hab ich auch - zwar ist der Vater bereits eingezahlt aber trotzdem muss ich jetzt noch zusehen, dass ich den kleinen Mann noch diesen Monat nominiere (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn überhaupt vorstellen werde). Wenn ich noch lange warte, verdoppelt sich die Fee gleichmal.

Also redest Du jetzt von einem Fohlen? Von dem (mal ganz grob gesagt) niemand wissen kann, ob es überhaupt das erste Jahr überlebt, ob sich beide Hoden absenken, geschweige denn ob es sich zu einem Verbesserer der Rasse entwickelt, oder es als Hengst überhaupt händelbar für Dich ist?
Irgendwie glaube ich, dass Du Dir um eine SSA-Einzahlung jetzt erst mal noch nicht wirklich Gedanken machen musst, nix für ungut... ;) :-*
Und wenn Du Dir um die 25€ Gedanken machst, die eine Einzahlung in die DQHA-Futurity jetzt billiger ist als nächsten Monat, hast Du Dir mal Gedanken gemacht, was Dich ein Start in Aachen oder auch einer Regional-Futurity kostet? Gewinnen ist da auch nur für den ersten selbstverständlich...

Ovator-Fohlenschau ist von der Futurity und der SSA übrigens unabhängig, da darf jeder hin, oder wenigstens jedes DQHA-Mitglied...?
Hauptsache AQHA-Papiere.

Und wenn Du Dir nen Kopf machst, dass die DQHA/AQHA-Maffia Dich abzocken will, dann versuch mal, einen Hengst bei einem deutschen Zuchtverband zuzulassen...  ::)

Mich würde mal der Erfahrungswert eines Hengsthalters interessieren, wieviele Kunden ihre Fohlen dann effektiv in der Futurity/Maturity starten wollen...

Kannst Du Dir selbst besorgen, wenn Du eine AQHA-Mitgliedsnummer hast (und viiiiel Zeit). Du kannst von allen Hengsten die Dich interessieren einen Sire-Report ziehen, und den mit den Start- bzw. Ergebnislisten der Futurity abgleichen.
Dann weißt Du, wieviele (eingetragene) Fohlen ein Hengst hat, und wieviele davon vorgestellt wurden, und mit welchem Ergebnis (die Punkte werden jedenfalls aufgeführt).

Ansonsten hilft Dir wittelsbuerger sicher gern gegen ein überschaubares Entgelt mit allem möglichen Papierkram.
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Offline MsHydeTopic starter

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #7 am: 03.11.11, 17:15 »
Also redest Du jetzt von einem Fohlen?
Nein nein, ich wollte nur bestätigen, was Du auch geschrieben hattest: dass man eben seit diesem Jahr auch noch die extra Fee für die Einzahlung des Fohlens hinlegen muss. Und um ganz ehrlich zu sein: nö, über die Startgebühr bei der Futurity hatte ich noch gar nicht nachgedacht.  :-[

Du kannst von allen Hengsten die Dich interessieren einen Sire-Report ziehen, und den mit den Start- bzw. Ergebnislisten der Futurity abgleichen.
Hm, also ich glaub dann einfach mal, dass es sich rentiert...  ;D
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Offline pocavistaranch

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #8 am: 04.11.11, 18:25 »
Man kann sich darüber streiten ob es besser ist alles zu reglementieren oder manche Dinge in der Verantwortung der Züchter zu lassen.

Grundsätzlich sollte man die SSA der DQHA als Chance sehen. Wir haben dieses Jahr zB den Decksprung unseres favorisierten Hengstes für wenig mehr als die halbe Decktaxe bekommen.
Und das Startgeld für die Futurity des daraus fallenden Fohlens ist auch inklusive.

Für die Käufer unserer Fohlen war die Einzahlung in den Incentive Fund und die Futurity schon wichtig, obwohl keiner dem Klischee des jungpferdeverschleißenden, elitären Snobreiter entspricht.  ;)

Offline haflingercowgirl

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #9 am: 04.11.11, 23:01 »
Poca,
das Streiten ist nicht mehr von Nöten, denn wir haben ein Tierschutzgesetz, mit eindeutigen Regeln.(§ 11b) Verbot von Qualzuchten) Ich darf Dich an dieses Gutachten erinnern. Wer mit mutierten Genen züchtet, der verstößt dagegen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Bund an die Türen der Pferdezucht-Verbände klopft, die dies wissentlich missachten.

Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetztes (Verbot von Qualzüchtungen) Herausgeber : Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMELF), Referat Tierschutz,Postfach, 53107b Bonn, Interner : http://www.bml.de

Hätten die Züchter nur einen Funken Verstand und Verantwortung, dann wären solche Gutachten und Zuchtverbote gar nicht nötig.

Viele Grüße
haflingercowgirl

Offline pocavistaranch

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #10 am: 05.11.11, 20:03 »
Prinzipiell gebe ich Dir in allen Dingen recht. Aber eben nur prinzipiell.
In meinen Augen sind Gesetze und Bürokratie häufig viel zu unbeweglich und sehen die Themen viel zu Schwarz/Weiß.

Generell sollten zB Träger von HYPP oder PSSM aus der Zucht genommen werden, aber wie ist es beispielsweise mit Herda?
Da müsste man doch die Einzelgenträger berücksichtigen. Die kann man doch nicht pauschal aus der Zucht nehmen...

Offline haflingercowgirl

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #11 am: 05.11.11, 20:42 »
Prinzipiell gebe ich Dir in allen Dingen recht. Aber eben nur prinzipiell.
In meinen Augen sind Gesetze und Bürokratie häufig viel zu unbeweglich und sehen die Themen viel zu Schwarz/Weiß.

Poca, was ist denn an Gendefekten und Zucht mit diesen schwarz/weiß?

Generell sollten zB Träger von HYPP oder PSSM aus der Zucht genommen werden, aber wie ist es beispielsweise mit Herda?
Da müsste man doch die Einzelgenträger berücksichtigen. Die kann man doch nicht pauschal aus der Zucht nehmen...
[/quote]

Das HERDA rezessiv vererbt wird und die Krankheit nur ausbricht, wenn man zwei Genträgermiteinander verpaart. Aber das Gen trotzdem weitergegeben wird, bleibt nur der Zuchtausschluß! Im übrigen haben auch Einzelgenträg dieser Krankheit des öfteren Hautprobleme.

Under the genetic law of averages, here’s how it works, according to the two researchers. When a normal horse (one that is not a carrier) is crossed with a carrier, 50% of the offspring will be carriers and 50% will be normal. When a carrier is crossed with a carrier, 50% of the offspring will be carriers, 25% will be normal and 25% will be afflicted (can develop the clinical signs of HC). When an afflicted horse is crossed with a carrier, 50% of the offspring will be carriers and 50% will be afflicted. When an afflicted horse is crossed with a normal horse, 100% of the offspring will be carriers.

Quelle: http://www.bringinglighttohypp.org/HERDA.html

s. auch hier:

http://www.lamesahorses.de/index.php?option=com_content&task=view&id=64&Itemid=92

Offline terra

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #12 am: 06.11.11, 11:19 »
Wenn allein schon Hengste mit eintsprechendem Genom nicht mehr GEKÖRT oder anerkannt oder whatsever würden, würde sich die ganze Kiste bei nicht sehr verbreiteten Erkrankungen recht schnell rausmendeln. Klar kann man zusätzlich auch die Stuten einschränken, das würde mir aber die Breite der Zucht zu sehr einschränken ....  "Nur Nachkommen von N/N-getesteten Hengsten bekommen Zuchtpapiere"

Offline haflingercowgirl

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #13 am: 06.11.11, 13:52 »
Wenn allein schon Hengste mit eintsprechendem Genom nicht mehr GEKÖRT oder anerkannt oder whatsever würden, würde sich die ganze Kiste bei nicht sehr verbreiteten Erkrankungen recht schnell rausmendeln. Klar kann man zusätzlich auch die Stuten einschränken, das würde mir aber die Breite der Zucht zu sehr einschränken ....  "Nur Nachkommen von N/N-getesteten Hengsten bekommen Zuchtpapiere"


Da HERDA ein autosomal rezessiven Erbgang ist, d.h. gleich viele weibl., als auch männl. Nachkommen sind betroffen und sich die Krankheit verdeckt weitervererbt, greift diese Regelung nicht, da diese Tiere die Mutation mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 50% weitergeben.

Das Stichwort heißt: Linebreeding

Offline pocavistaranch

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Re: Gesundheitstest bei Deckhengsten (DQHA)
« Antwort #14 am: 07.11.11, 17:59 »
Was ist denn mit der verkleinerung des Genpools?