Autor Thema: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku  (Gelesen 31254 mal)

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Offline terra

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #150 am: 19.07.11, 20:05 »
Geolina - das mit Deinen "Nachbarn" verstehe ich auch nicht so ganz. Gerade bei der Sauenhaltung jammern die "Konventionellen", weil sie "plötzlich" (=seit x-Jahren bekannt, dass das kommt... ::)) Auslauffläche anbietetn müssen ???? Aber wer weiss, vielleicht hat ja lüftungstechnisch was nicht gepasst, oder die Einzäunung, oder oder oder

@Kampfhunde: ich vermelde, dass sämtliche mir regional bekannten Beissattacken durch Rottweiler erfolgten, auch durch gut ins Familienleben integrierte (einen habe ich sogar persönlich gekannt - der war eigentlich ein ganz freundlicher, verspielter Büffel, wurde danach unverzüglich eingeschläfert)


Puh, Dackel sind super Jagdhunde - und ich liebe sie ..... vorallem die Kurzhaar und die Schnauzbärtigen ..... aber einfache Familienhunde ? nö, die Geduld und den absoluten "will to please" eines (für mich absolut trögen) Retrievers oder Labbis haben sie def. nicht

Wieselchen

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #151 am: 19.07.11, 20:59 »
Rottweiler gehören in Hamburg z.B. auch zu den Kampfhunden. Die dürfen nur mit Maulkorb und an der Leine geführt werden und der Besitzer muss einen Nachweis bringen, daß er fähig ist so einen Hund zu halten und der Hund muss noch einen Wesenstest bestehen.

Das gibt es alles erst NACHDEM mehrere Kinder durch Kampfhunde schwer verletzt bzw. getötet wurden !! DAS hätte wirklich nicht sein müssen, wenn man mal vorher nachgedacht und entsprechende Vorschriften und Gesetze zur Zucht und Haltung von Hunden gehabt hätte.  :-X

geolina

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #152 am: 19.07.11, 22:31 »
hallo,

sie haben schlicht keinen platz für auslauffläche - hof ist komplett anders angelegt und nen heftigen umbau, darauf hatten sie keinen bock. (verständlich, wenn man das nur liebhaberweise macht) der stall war mal für bis zu 12 sauen, nun hatten die da nur noch 4 drin ................... ehrlich - der stall war immer sauber, tolle einstreu und hell. den viechern hätte auslauf zugestanden, aber wenn ich mir andere ställe so anschaue (v.a. die muttersauenhaltung) dann weiss ich nicht, warum man den leutchen mit ihren paar sauen nun unbedingt mit neuen vorschriften kommen muss ......

alex

Offline zaino

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #153 am: 20.07.11, 09:19 »
Ja, von Kampfhunden und vor allem Rottis hört man immer wieder furchtbare Geschichten. Ich hab mal eine Frau getroffen, der haben die 2 Rottis ihres eigenen Opas fast den Arm abgebissen, ich hab den Gips gesehen... die haben nicht abgelassen und fast den Knochen zermatscht. *grusel* Wie kommt sowas?
Mein Pflegehund, Schäfi-sonstwas-Mischung, gutmütiges Schaf (trotz groß und schwarz  :D) durfte früher immer mit zum RB-pferd. War das eine Freude. Sie sauste immer aus dem Auto, über den Hof, rein in die Box, wenn die auf war, erstmal in den Äpfeln wälzen, dann zu den Ponies hallo sagen, und von nebenan kam ein Pitbullknabe, mit dem hat die alte Dame dann monatelang allerliebst gespielt. Eines Tages, der Kerl war schon größer, packt der sie mitten im harmlosen Spiel ohne Vorwarnung am Bauch!!!! Schluß mit lustig. Chelsey, zum Glück sehr dick bepelzt, v. a. bauchwärts, wickelte sich los, schrie förmlich auf und suchte hinter meinem Auto Deckung. Ich weiss gar nicht mehr, jedenfalls rannte der Pit dann auf einmal weg, oder ich bin mit irgendwelchem Stallgerät auf den zu, oder sein Chef rief ihn, oder er liess ab, weil er ja eh nur Haare zwischen die Zähne gekriegt hatte. Jedenfalls muss die alte Hundedame diesen Stimmungsumschlag bemerkt haben, und fürchtete sich fortan. blieb am Auto sitzen, lauerte bis ich gesattelt hatte und startete dann erst hinterher, raus ins Gelände. In die Boxen und in den Stall (unserer, nicht Revier vom Pit!!!!) getraute sie sich nie mehr. Fazit: "Normalhunde" haben mit so seltsam gestörten Teilen auch nichts am Hut und verstehen sie nicht. Wenn der Pit meine arme Chelsey direkt am Wanst erwischt hätte, wäre das ihr Ende gewesen, mit diesem fiesen Beisswerkzeug, das die haben.
OT: Muss man sowas züchten?
Wird ja immer geworben, die wären soooo harmlos. Aber ist das nur Erziehung oder auch Züchtung, dass da oft solche Extreme bei rauskommen?

hab ja schon Situationen im Gelände (zu Fuss) gehabt, wo so ein relativ großer breitschädliger Hund (so eine Art Kreuzung Dogge x Pit, vom Aussehen her, gibts sowas?) mich auf 100 m "stellte" und aggressiv anstarrte, und der Besitzer dahinter hatte es überhaupt nicht eilig, den mal evt. am Halsband zu nahmen. Boah war das gruselig. Mein Fehler, hab mich nicht weitergehen getraut. Meine Pflegehündin damals hab ich IMMER an die Leine genommen oder mal Hand ins Halsband, wenn ich gemerkt hab, jemand scheut vor dem "großen schwarzen Hund" zurück. "die macht nix" hilft den Leuten nicht, die wirklich Angst haben, wollen sehen, ob ich die Kontrolle übernehme. Na und, hat mir das weh getan? Nö... Aber manche brauchen halt die furchterregende Aura eines Monsterhundes... krank ist das. Gehört eingesperrt.

Offline BiniTopic starter

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #154 am: 20.07.11, 09:31 »
Schlimm, daß der einfach zupacken wollte, zaino. Arme Chelsea und zumm Glück hatte sie genug Fell dabei.

Dogge x Pit. Sowas Ähnliches hatten wir auch am Hof. war eine Kreuzung zwischen Dogge und dem hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mastino_Napoletano

So witzig das Tier. Wenn sie am Boden schnüffelte dann klappte das ganze Fell über die gelben Augen soviel Haut hatte die über. Leider den massigen Körper des Mastino´s und die spiddeligen Beine der Dogge. Hat irgendwann mal jemanden im Stall gebissen und musste dann weg. Ich mochte sie immer gerne und hab sie gestreichelt. Ich fühlte mich nie von ihr bedroht. Aber wie gesagt, sie hat dann irgendwann mal jemanden gebissen. Aus welchem Grund weiß ich nicht. Zu der Zeit war ich bereits weg aus dem Stall.

Hab gerade so eine ähnliche Kreuzung im I-net gefunden aber da kommt mehr die Dogge durch:
http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/junghuendin-dogge-mastino-a74945126/
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Offline zaino

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #155 am: 20.07.11, 09:53 »
Bini, wenn ein Hund mal knurrt oder schnappt oder kurz zubeisst aus Angst oder weil er total angenervt ist, provoziert oder gequält wird, hat er mein Verständnis.
Nur - so komplett unberechenbare Attacken und Aggress, den keiner in der Umgebung nachvollziehen kann, das find ich halt schlimm.
Gibt ja Verhaltenstheorien, warum Hunde plötzlich vertraute Kleinkinder oder andere Personen beissen, hab ich jetzt nicht auf dem Schirm. Ist auch egal.

In einem Stall gabs mal einen Kampfdackel-Mix, der war halt völlig verkorxt erzogen, sammelte Spieltiere in seiner Ecke und wenn man da bei ging, oder auch einfach nur in ein Zimmer ging, wo er drin war, kam der von hinten und perforierte die Waden. Bis die Haftpflicht mal sagte, jetzt ist aber gut, wir zahlen und zahlen. Eine Hundetrainerin hat den aber erfolgreich in den Senkel gestellt. Nur mit "Konsequenz" und Strenge floss nämlich auch nur Blut. zum Glück hatte der nicht solche Krokodilskiefer wie ein Kampfhund.

Was auf alle Fälle wichtig wäre: Ein Wesenstest für Leute mit größeren beisskräftigen Hunden... wenn ich nämlich über den Köter meinen eigenen Aggress und meine Wut auf die Welt auslebe, ist es ja wohl klar, was der Hund tut - alles was daherkommt erstmal als Feind beknurren, weil Herrchen so gewaltbereit vor sich hinwabert. Was soll der Hund dann anderes denken?

Und Maltez, wenn reguläre Tierheime selten Hunde hergeben, versteh ich das inzwischen auch - das kann mal "Gezicke" sein, aber andererseits wollen die nicht lauter Bumerangs: Leute hilf- und ahnungslos, Hunde eigensinnig, scheu, verstört oder gar aggressiv, klar bringen die den wieder zurück! Da gibts aicj Hunde, die sind inkontinent oder können nicht mal 1 Stunde alleine sein. ohne das ganze viertel zusammenzuheulen- und zu bellen - pain in the ass für alle Anwohner! - die sind auch schwierig zu vermitteln, da geht eigentlich nur Land, eigener Hof & Garten und immer wer zuhause. Mich hat damals, als ich kurz den "Hundewahn" hatte, gestört, dass sie nicht an 8h-arbeitende Leute vermitteln. Andererseits weiss ich, was meine Pflegehündin gelitten hat, wenn sie länger als 5 h allein in der Whg war. hat nur Müll gemacht, Blase und Darm haben sie geplagt. Das Alleinesein hat sie gründlich gehasst! Deswegen auch das Arrangement mit mir, ich hab damals studiert und etwas mehr Zeit  ;)
Ich persönlich wüsste nicht, wie ich mit einem misstrauischen grantigen Schäfer klar käme, wenn mir der das volle Gebiss zeigt und mitteilt, dass ich ihm am A*** vorbeigehe. Beim Hundeerwerb ist es wie beim pferdekauf auch - da schenkt sich manch einer zu viel ein und wundert sich dann, wenn sich das Problem nicht händeln lässt...
« Letzte Änderung: 20.07.11, 10:40 von zaino »

Offline BiniTopic starter

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #156 am: 20.07.11, 10:41 »
Zitat
und wenn man da bei ging, oder auch einfach nur in ein Zimmer ging, wo er drin war, kam der von hinten und perforierte die Wad

Ich könnt mich über Deine Ausdrucksweise immer kringeln...perforierte die Wade *lol*
« Letzte Änderung: 20.07.11, 15:09 von Bini »
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Offline Walle

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #157 am: 20.07.11, 11:09 »
ups. ich wollte mit meinem Beispiel keine Kampfhundediskussion lostreten :-[ Woanders wird man im übrigen drauf aufmerksam gemacht das man einen Listi hat und keinen Kampfhund ;-)
Woran das alles liegt... ganz einfach an der Haltung und Erziehung und Ausbildung und unwissenheit über Verhalten von Hunden.
Ein Hund der z.b. in bestimmten Bereichen des Hundesports geführt wird, lernt zu stellen und zu beißen. Heißt wenn jemand wegläuft stellt er ihn und wenn derjenige sich "wehrt" beißt er.  Immer wieder erlebe ich es das gerade das wehren viele Nichthundehalter machen. Tja hat man dann einen nicht abgesicherten oder schlecht/falsch ausgebildeten Hund wird der IMMER zubeißen! Weil er es so gelernt hat- weil er so tickt.
Viele Hundehalter erkennen ja nichtmal wenn ihr Hund etwas fixiert, geschweige den das sie Grundkommandos direkt ausführen... Deswegen gibt es auch so viele bissige Kleinhunde. Weil die gelernt haben das sie mit ihren biß Ihre Ressource erhalten,dDie dann oft heißt: ich sitz auf der Couch und das ist mein Platz. Geht da versehntlich das Enkelkind her und macht auch noch eine tappsige Handbewegung ist das der Startschuss für den Hund zu packen.

Das andere ist das Kinder heutzutage gar kein Respekt mehr vor der Kreatur Tier kennen. Wenn die erwachsenen schon nicht wissen wie man mit einem Tier umgeht wie sollen das dann Kinder wissen? Erlebe es immer wieder am Hundeplatz das gerade so die 8-12 Jährigen die im übrigen alle mit Hunden aufwachsen (teilw. sogar Diensthunde) immer mal wieder Hunde fixieren oder anhascherln. Es dann lustig finden wenn die Hunde dann bellen,knurrzen usw. Problem dabei ist, mein Pinscher geht nicht nach vorne sondern will in Ruhe gelassen werden, der Mali aber würde wenn das Kind nur einen einzigen Schritt zurück geht zupacken! Weil er so gelernt hat, weil es so in ihm drin steckt. (stellen-weglaufen-beißen)
Unser eine Ausbilder vertritt für sich persönlich die Meinung ein guter Hund ist ein Hund der auch ihn beißen würde. Aber er sieht das von der rein Dienstlichen/Sportlichen Basis. Weil er Hunde benötigt die keine Hemmungen bei großen dunklen Männern haben ;-) Seine Hunde werden nicht in der Familie gehalten.
Unsere andere Ausbilderin sieht das ganz anders- der Hund hat nur auf Kommando/Hundeplatz zu beißen. Und hat gerade Sorge das ihr Maliwelpe "zu wenig" Trieb entwickelt. Aber ihr Gefühl die ist die liebste in dem Wurf, ist für Sie die bessere Wahl. Weil der Hund in der Familie leben soll...

Diese Attacken die manche Hunde entwickeln enstehen aus irgend einem Grund udn haben halt bei einem Staff oder Pit andere folgen als bei einem Dackel. der Dackel kommt nur bis an die Hose, der Staff halt ins Gesicht. Jetzt findet man es lustig wenn der Welpe der Staff, an die Hose zerrt im Spiel weil man vor ihm her läuft. wenn der groß ist ist das leider eine andere Höhe, eine andere Kraft. bringt man dem Welpen bei du hast nicht zu zerren, zu beißen, wird er das hoffentlich später auch wissen, aber hat man ein aus "Polenzucht" wird dieser evt. trotzdem beißen.  ::)
Naja und jeder Hund hat seinen eigenen individuellen Charakter, weshalb manche Diensthunde dann doch keine werden oder mancher Dackel besser eingeschläfert gehört.

Gerade Staff, Pit und co werden sehr oft im übrigen für Behindertentherapien ausgebildet. Weil die eine höhere Schmerzgrenze haben (unkontrollierte Bewegungen der behinderten)

Meine beißwütigsten Kundenhunde sind im übrigen Westis und Yorkis :P Die Dackel sind bisher alle sehr brav  :)


Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!
(Special Olympics Eid)

Offline Rubens

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #158 am: 20.07.11, 11:22 »
Macht nix Walle, ich finde die Hundediskussion wahnsinnig interessant.
Vor allem Dein letztes Posting.
"Manche Dinge verschweigt man am besten, indem man ausführlich über sie redet."   Simone Servais

Wieselchen

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #159 am: 20.07.11, 12:27 »
Ich finds auch sehr interessant. Wir hatten in der Familie 17 Jahre Hunde, 2 Jahre einen Westi (an krebs gestorben) und dann 15 Jahr einen Husky. Bravster Hund der Welt. Aber auch nur, weil wir ihn gemäß seiner Eignung und Charakter behandelt haben. Huskies werden auch häufiger agressiv, obwohl es super friedliche Hunde sind. Wenn sie falsch gehalten werden dann kommt das erst zum Vorschein.
Unser Husky hat niemals jemanden angeknurrt, geschweige denn gebissen, auch wenn ihm ein Kleinkind aus Versehen auf die Pfote getreten ist. Der war super ausgeglichen und brav. Aber nur weil er jeden Tag mind. 5x draußen war und mind. jeden 2.Tag seine 20-25km am Rad gelaufen ist.
Wenn er beim Pferd mit war durfte er soviel umher laufen wie er wollte, mehr brauchte er nicht.

Deswegen wär ich am meisten auch dafür, daß JEDER Hundehalter bevor er einen Hund , egal welchen, kaufen darf, einen Hundeführerschein macht. Und zwar einen allgemeinen und speziell wenn es um eine Rasse geht, die ganz spezielle Anforderungen hat. Wie Schutzhunde, oder Jagdhunde oder Hütehunde, die durch falsche Haltung verhaltensauffällig werden.

Ich muß zugeben, als ich den Husky bekam war ich 15, hatte nicht viel Ahnung von Hunden, hab mir aber sofort ein Buch über Huskies gekauft und das gelesen. Das der viel laufen wollte lag ja auf der Hand. Mich hat es eben auch interessiert wie der Hund so tickt, auch das der nie gebellt hat, sondern nur geheult und das andere Hunde ihn oft nicht "verstanden" haben..... sowas sollte man aber wissen, damit man dem Hund auch gerecht werden kann.

Offline zaino

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #160 am: 20.07.11, 12:47 »
Huskies sind ganz wunderbare Hunde! Aber viel Bewegung sind ein MUSS! Mein erster RL, als ich 10 war, der hatte einen. Auch ein ganz knuffiges und sehr gutmütiges Tier. Leider ist er aus seinem Zwinger entfleucht und jagen gegangen, das ist halt AUCH seine Natur! Überlebensfähig auch ohne Mensch in der Schneehölle am Klondye ;D, Dafür hat ihn der RL dann so verschlagen, dass er sich die Hand und dem Hund was an der Hüfte brach, beide wochenlang im Gips. Sowas von bösartigem Schwachsinn! Hätte er den Hund ordentlich ausgelastet, wäre der nicht jagen gegangen. Ihn hinterher halb tot zu dreschen... *kopfschüttel* In dem Fall hätte ich mir gewünscht, dass der "Bärli" ihm was abbeisst, auch im Interesse all der Pferde, die dieser grässliche Mensch oft windelweich gedroschen hat. Hat er aber nicht. Zu gut für diese Welt.

Da gibts mehr davon - Hund haut mangels Basiserziehung und Besitzereinsatz ab, und wenn er dann heim kommt, gibts erstmal 'nen kräftigen Einlauf.  :'(
Intelligenz ist 'ne Glücksfrage. Herz auch. Komsch, dass der Hund dann irgendwann auf "Komm her" wegrennt... *flöt*

*wallezustimm* Jagdhunde, extreme Hütehunde oder auch z. B. Schlittenhunde verkümmern buchstäblich, wenns nichts zu jagne, zu hüten oder zu ziehen gibt. Das sind Arbeitstiere. Mein Vater hat oft erzählt, die Jagdhunde, die er in seine Lehrzeit kennengelernt hat, haben ihre Führer mit dem A*** nimmer angeguckt, wenn der ihnen mal einen Tag mal nix geschossen hat: "Du PFEIFE!" Puh... dafür muss man eingerichtet sein.  :o

Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #161 am: 20.07.11, 15:21 »
Ach, Hunde und ihre Besitzer...  ;D
Als ich noch selbstständig war, hatte ich meinen 1. Hund, eine franz. Bulldogge (sogar aus dem regionalen Tierschutz), ein absolut toller Hund, typisch frenchie! Mit dem habe ich auch Agility und alles gemacht, der war zum Glück der sportive Typ.
Was ich in der Zeit an Leuten kennengelernt habe. *Kopfschüttel* Seitdem finde ich Hundeleute sogar schlimmer als Reiter, das soll was heißen.  ;D Soviel Unwissen bzw Unlust zu lernen. Da hat sich doch tatsächlichn eine darüber aufgeregt, dass sie angemacht wurde, als ihr junger (und total überdrehter) Goldie einfach jemanden ansprang und dem das Würstchen aus der Hand klaute...  ::)
Klar habe ich auch total nette Leute kennengelernt, aber grob betrachtet konnte man die einteilen ihn:
a) absolut keine Ahnung und
b) 24h Hunde begöschern und kein anderes Thema
Ein Mittelding war tw. schwer zu finden.
Am schlimmsten ist echt, dass manche Leute sich null über die Rassen informieren vorher!
Mir war es sehr wichtig einen Hund zu haben, der keinen/kaum Jagttrieb hat, wg Stall und meiner Nerven.
Rassen wie Weimaraner, Münsterländer, Deutsch Drahthaar, Borders, Australian Shepherds, Kangals, etc gehören meiner Meinung nach nicht in eine normale Familie, die sind totunglück und werden dadurch leicht zum Terrortier!!

Die einzgie Hunderasse mit der ich immer wieder Probleme hatte, waren übrigens Jack Russel...
« Letzte Änderung: 20.07.11, 15:30 von Hexenkind17 »
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Offline Olli

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #162 am: 20.07.11, 15:29 »
Münsterländer, ls, etc gehören meiner Meinung nach nicht in eine normale Familie, die sind totunglück und werden dadurch leicht zum Terrortier!!
  ging so ;-) unser war aber auch ein sondermodel...eppi aber happy  :o
er war mehr so der buddel und schwimmhund, rehe und co, hat er nicht mal mit dem ar*** angeschaut.schussfest? niemals!
eine fehlzündung auf 10 km und der hund war aufm baum!
hingegen die beardie hündin, hulla, loses lautes maul und immer auf der suche nach was zum verfolgen.
also 2 rassen, durchgetauscht ;-)
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Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #163 am: 20.07.11, 15:33 »
  ging so ;-) unser war aber auch ein sondermodel...eppi aber happy  :o
er war mehr so der buddel und schwimmhund, rehe und co, hat er nicht mal mit dem ar*** angeschaut.schussfest? niemals!
eine fehlzündung auf 10 km und der hund war aufm baum!
hingegen die beardie hündin, hulla, loses lautes maul und immer auf der suche nach was zum verfolgen.
also 2 rassen, durchgetauscht ;-)

Klar, Olli, Ausnahmen gibt es immer, aber bewusst würde ich persönlich mir nie einen Jagdhund anschaffen und hoffen, das geht schon gut. Sehr schön finde ich die Züchter, die damit prahlen, dass sie dem Border den Hütetrieb rausgezüchtet haben und das in ein paar Jahren, in denen sie züchten, wow!  ;D
Ich kenne 4 Münsterländer im direkten Freundschaftkreis, alle total hypernervöse und unentspannte Hunde, die permanent probieren was zu stellen. Einer davon ist top erzogen und kann auch ohne Leine laufen, der Rest nicht.
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Offline Olli

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #164 am: 20.07.11, 15:48 »
Klar, Olli, Ausnahmen gibt es immer, aber bewusst würde ich persönlich mir nie einen Jagdhund anschaffen und hoffen, das geht schon gut. Sehr schön finde ich die Züchter, die damit prahlen, dass sie dem Border den Hütetrieb rausgezüchtet haben und das in ein paar Jahren, in denen sie züchten, wow!  ;D
Ich kenne 4 Münsterländer im direkten Freundschaftkreis, alle total hypernervöse und unentspannte Hunde, die permanent probieren was zu stellen. Einer davon ist top erzogen und kann auch ohne Leine laufen, der Rest nicht.
münstis sagt man es leider ja auch nach, total überzüchtet.
ich würde auch nie wieder nen jagdhund wollen, beardie war schon super oder königspudel, die finde ich traumhaft schön
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