Autor Thema: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku  (Gelesen 31828 mal)

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Offline Hexle

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #60 am: 25.06.11, 22:19 »
Das argentinische Rindfleisch kommt ja auch eingeschwisst und gekühlt über den Ozean geschippert....
neee, die meisten (zumindest die für die argentinischen Lokale, die was auf sich halten) wohnen schon diesseits des  Ozeans in D  :D
Du wirst sicher nicht jedes Ziel erreichen, dass du dir gesetzt hast. Du wirst aber ganz sicher kein Ziel erreichen, dass du dir nicht gesetzt hast...

carienchen

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #61 am: 26.06.11, 09:41 »
Hexle, im Ernst- und das dürfen die als argentinisch verkaufen  :o Aber Ok, wundert einen das heute noch tatsächlich  ::) ??

Zaino- Animal-Hording ist auch so ne Nummer! Aber man muss auch mal nein sagen können! Ich hab schon viel um die Ohren mit 2 Hunden und 2 Ponys, da ist es schon manchmal schwer allen gerecht zu werden! Und wenn dann der eine seine Medikamente für den Rücken braucht und der andere seine Biotinpräparate bzw. besonders teures MinFu für die Hufe und der dritte will aber 2x im Jahr Zähne gemacht bekommen.... da fragt man sich im ernst- wie schaffen Leute das mit mehr Viechern?? Die werden doch auch alt und haben wehwehchen! Gehen die auch mit rückenkranken Hunden zur Physio? Was machen die wenn Hund / Pferd nicht mehr kann bzw. nur noch in der Ecke liegt? Ich befürchte, dann redet man sich raus nach dem Motto- der hat soo viel Lebendswillen! Ich finde mitlerweile, es ist tiergerechter und schwieriger, ein krankes Tier so rechtzeitig einzuschläfern das es NICHT leiden muss, als es noch möglichst lange zu erhalten. Auch wenn es verdammt schwer ist diesen Punkt zu finden!

Und mit den Schlachtfohlen- so ein (Friby) Fohlen nach D und dann noch in den Norden zu holen hätte mich mind. genau so viel gekostet wie hier! Dann hätte das junge Pferd aber auch mind. 12h Fahrt hinter sich bringen müssen (sicher unter besseren Umständen, aber sicher trotzdem Stress!) Ich hab mich damals entschieden mir fürs gleiche Geld nen gerittenen und gesunden Haffi zu kaufen- und das nicht bereut!

Offline zaino

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #62 am: 26.06.11, 14:15 »
Ehrlich gesagt steh ich zuweilen dem ganzen Rettungswahn drastisch gegenüber.
Die Schlachtfohlen aufzukaufen kurbelt nur dieses Marktsegment an - ändert aber auch GAR nichts an Schlachttiertransporten im allgemeinen. Weil am falschen Ende angesetzt wird. Dabei bleib ich.
Warum muss man beispielsweise (ist das jetzt OT???)  zig Tausende von südeuropäischen oder inzwischen sogar indischen Strassenkötern "retten" mit Mitteln, von denen da auch ein paar Kinder satter würden - ja, sie werden oft von den dortigen Verwaltungen in großen Aktionen grausam entsorgt, die Hunde. Da könnte man ansetzen und diese Massnahmen humaner gestalten. Wieviele nicht mehr gewollte Kampfhunde oder nicht vermittelbare große weil schwierige Hunde gehen bei uns notgedrungen übern Jordan?
Lässt man also solche verwilderten Viecher grundsätzlich am Leben, vermehren sie sich wie doof und dann kommt die Frage, impft die jemand z. B. ALLE flächendeckend und überall gegen alle möglichen Infektionskrankheiten, die sich sonst lustig verbreiten, unter anderem auch Tollwut? Bitte sagt JA....
Das ist in einigen Ländern nämlich immer noch ein ziemliches Problem, da sterben Menschen, Kinder!!!! elend an Tollwut, Tag für Tag! Wir haben das hier ja mit der Fuchs-Schluckimpfung gut hingekriegt, mit hie und da einem Füchslein auf wieviel Hundert Hektar, einer Dachssippe, ein paar entlaufenen Hauskatzen und inzwischen hie und da einer Handvoll Wölfchen, über die sich auch schon wieder alles künstlich aufregt. Lächerlich. Aber rechnet mal aus, wieviele präparierte Hühnerköppe man in Indien flächendeckend abwerfen müsste, nicht etwa über Wald und Flur, sondern gerade über den Großstädten? Super praktikable Idee, ne? (die Hühnerköppe könnten die auch dort arbeitenden Großfarmen multinationaler Produzenten liefern, denen krepieren genug Tiere, u. a. an Vogelgrippe, an der freilaufende Haustiere schuld gewesen sein soll..., aber das ist jetzt ganz ot, bin schon ruhig). Natürlich bringen auch dort gebildete bzw. kluge Leute ihre Schmusetiere brav zum Tierarzt... vorausgesetzt, sie haben Geld...
Mein Freund hat mir Sachen erzählt aus Indien, und Fotos gemacht .... urgs... furchtbar.

Einige solcher geretteter Süd-Hunde haben bei uns z. B. die Leishmaniose eingeschleppt, auch recht ekelhaft. Die tierärzte, die hier lesen und schreiben, fangen jetzt sicher an, zustimmend mit den Köpfen zu wackeln und könnten da sicher noch einiges hinzufügen.

Abgesehen davon, Wildtierpopulationen werden seit langem mit ruppigsten Methoden "unter Kontrolle gebracht" und gar ausgerottet, da muss man draufhalten was das Zeug hält, aber eine kränkliche halbverhungerte Überpopulation von verwilderten Haustieren wie Hunden und Katzen lösen Meere von Tränen und Mitleidsaktionen aus?
Oder guckt mal nach Irland, ist den Pferden da ein Gefallen getan, wenn man sie langsam auf abgefressenen Wiesen ausgesetzt verhungern lässt?
Ok, und jetzt schlagt mich.

Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #63 am: 26.06.11, 15:30 »
Zaino, schlagen werde ich dich garantiert nicht, da ich mit dir ziemlich übereinstimme....  ;) Allerdings muss ich doch etwas schmunzeln, wie die Falschmeldung aus Irland schon in die urban myth übergegangen ist...  ;)

Aber nun mal sehen wann hier der Aufschrei losgeht....
Ich habe inzw. gemerkt, wenn man in den gängigen Kleinanzeigen nach Hunden sucht, sind dort weit mehr als die Hälfte "Tierschutzhunde" aus dem Ausland....
Hinzu kommt, dass diese Hunde nicht selten total traumatisiert und überfordert hier ankommen und ob es optimal ist, hier in permanter Angst zu leben, sei dahin gestelllt...
Ich kenne 3 Fälle, bei denen die Hund panisch abgedampft sind, einer wurde schließlich von der Polizei zum Abschuss freigegeben, da er bereits zweimal auf der Autobahn war. Etliche weitere kenne ich, die in eine Zustand fast dauernder Panikattacken leben. Es gibt hier wirklich mehr als genug Hunden, den man helfen kann... Ich bin sehr für einen sinnigen Tierschutz vor Ort, der etwas ändert, aber einfach total eingeschüchterte Hunde, die tw. auch krank sind, hierher zu fliegen, halte ich für ziemlich sinnfrei. Und jaaaaaa, natürlich tun die Straßenhunde mit leid...
Habe es auch öfters erlebt, dass die süüüßen Hunde einfach online ausgesucht und dann geliefert wurden, ohne ein Wissen über die Rasse und deren Ansprüche (Podencos, Windhunde, Kangals etc), geschweige denn dem Charakter und das sogar als Ersthunde!
Und ja, es gibt bestimmt auch total ausgeglichene und super angepasste Straßenhunde hier, ich habe sie aber bisher wirklich noch nicht recht kennengelernt, sondern nur die andere Sparte. Und ja, es gibt bestimmt auch sehr seriöse Tierschutzorgas, die auch viel vor Ort machen, aber ein Freund der Sache bin ich trotzdem nicht...
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Offline zaino

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #64 am: 26.06.11, 16:17 »
Hexenkind, klär mich auf, vor einiger Zeit gabs also KEINE wg. der Wirtschaftskrise ausgesetzten pferde in Irland? lass mich nicht dumm sterben...

Doch, kannte einen rumänischen Strassenhund, der nach langer mühsamer Zeit bei ERFAHRENEN Besitzern doch noch lernte, halbwegs normal zu ticken. Nur, warum sollten Viecher die ihr Leben lang gelernt haben, sich aus der Mülltonne und allein zu ernähren, eine stressresistente Anhänglichkeit an Zweibeiner entwickeln? Da fehlen die normale Prägung, das Grundvertrauen, und ein guter GRUND für das Tier....
Kenne die Story von einem Kangal-Mix, der wurde immer wieder zurückgebracht ins tierheim, weil er so gar nix von treuer Lassie, dafür aber viel von einem besucherschreckenden sofabesetzenden zähnefletschenden Monster hatte, der SEIN Haus, SEIN Heim, SEIN Sofa bewachte, und das SELBSTÄNDIG und zuverlässig...  ::) wie das seine Sippe zuhause in den Bergen mit ihren Schafen getan hätte. Tja, blöd gelaufen. Wer einen Schmusehund will, soll sich einen Mops gönnen, die sind knuffig. ;D
Aufgeregt hab ich mich vor Jahren mal, als eine Tierschutzorga in einem Heftchen darstellte, wie ein gelähmter Hund eine Art rollstuhl fürs Hinterteil konstruiert bekam, für ca. 2000 Euro, damit sauste er dann wieder fröhlich durch die Gegend, jaja, seeehr schön. Das war zu einer zeit, als in einigen südosteuropäischen Ländern noch genug Kinder halbverhungert rumliefen... Sorry, aber da geht mir die Kralle in der Tasche auf... Und für das Geld, für das solche Tiere eingeflogen werden, könnte man dort impfen & sterilisieren (jaaaaaa!) statt hinterher zuzugucken wie eine Stadtverwaltung mal wieder 1000 Hunde töten lässt.

Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #65 am: 26.06.11, 16:26 »
Ich zitiere mich mal selber  ;D
"Laut mehrerer Meldungen sind die Zahlen wohl sehr übertrieben und die Lage bei weitem nicht so dramatisch:
“Recent statements that 20,000 horses are abandoned and neglected in Ireland are exaggerated and cannot be substantiated in any way. There are incidents of straying horses in some urban areas and in other pockets in Ireland. A small number of these horses are neglected which is unacceptable but the perception being created abroad that straying horses are all former racehorses or sport horses that have been abandoned due to the economic decline is not accurate.
“The problem of urban and straying horses is a complex societal issue and one that predates the economic boom and subsequent decline. Legislation to deal with this matter of straying horses, namely The Control of Horses Act was introduced in Ireland as early as 1996.”
Quelle: "Horse Sport Ireland"

Ich denke in den USA ist die Lage dagegen weit schlimmer--- "

Diese streunende Pferde gibt es ja schon immer in Irland, da die Pferde dort  oft einfach so zum Fressen irgendwo hingestellt werden und sich dann auch mal losmachen...

genau so einen Kangalmix hatte eine Freundin auch. Ihr wurde der Hund als belgischer Schäferhundmix und Familienhund im TH abgegeben, da waren die Kangals noch nicht so bekannt. Sie hatte das allerdings mit Hundeschule und so durchgezogen, einfach wurde der Hund nie...

Dass mit diesen Rollstühlen und Co nervt mich auch tierisch, aber der Hund ja hat ja sooo einen Lebenswillen...
Dazu fällt mir das ein, was ich letztens gesehen habe, 4 Monate (!!!!) nach Unfall:
http://www.youtube.com/watch?v=xENZddFx6SM&feature=related

zuerst sah es wohl so aus, ich hätte das Pferd eingeschläfert
http://www.youtube.com/watch?v=LnuxcF3yCeA&feature=related


Bei "Tiere suchen ein Zuhause", was ich sonst immer ganz gut fand, war eine Frau (für mich ein Tiermessie) mit div. Viechern und sie wurde gratuliert, dass sie (obwohl nur Hartz4) sich sooo toll um die Tiere kümmert. Ok, das heftige Ekzempony konnte keinen TA oder Mittelchen sehen, aber na und? Sie lieeeebt doch ihre Tiere!! Da bekomme ich einen zuviel!
« Letzte Änderung: 26.06.11, 17:02 von Hexenkind17 »
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Offline zaino

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #66 am: 26.06.11, 17:12 »
Ok,  Radialisnerv gelähmt, hatten wir auch mal, wenn das ganz KLAR ist kann mans probieren. bei uns gab der TA 'ne vitamin-B-Spritze und nach 1 Woche wars gut. je nach Ursache und Stärkegrad halt. wochen- und monatelang find ich allerdings schon grenzwertig, ich mein, hat das Tier in der Zeit denn "Lebensqualität" wenns kaum auf seinen Hufen stehen kann?

Stimmt, USA: Mustangs entweder in die Seifensiederei, oder nach Kanada, weil wir dürfen ja keine Pferde mehr schlachten ... Intelligenz ist Glückssache... da kommt mir auch die galle hoch.

Bei allem Mitleid für jeden, den HartzIv je mit voller Härte des Gesetzes in die Fänge kriegt - oder alkoholkrank ist, warum der Tierschutz da noch mehr Tiere draufpackt, in einigen mir bekannten Fällen, ist mir ein Rätsel, damit ist doch keinem gedient, oder?


Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #67 am: 26.06.11, 17:27 »
Dem Pferd muss doch ALLES wehtun durch die falsche Belastung. Ich war letztens auf einer Zuchtschau, wo ein Osteopath ein Pfed vorführte, das ähnlich lief. Absolutes Unverständnis bei den Zuschauern, es ist shclimm, wenn die Besitzer nicht loslassen können...

Offiziell dürften Mustangs in den USA noch nie geschlachtet werden, weil Kulturgut... In der Realität kam es natürlich vor. Das eigentliche Problem ist dort eine absolute "Überproduktion" von Pferden und Schlachten geht nicht mehr im Lande, also werden die Gäule auf Aktionen für eine Handvoll Dollar verscherbelt und ins Ausland gekarrt. Dazu kam die Krise in den USA und oft war einfach kein Geld mehr für Futter da, die rescues wurden überrannt und dann wurden die Pferde halt auch gerne mal freigelassen...
Es gibt dort inzw. von Tierschutzorgas bezahlte Kastrations- und Euthanasieangebote...
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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #68 am: 26.06.11, 19:29 »
Zaino- bei Dir kann ich mal wieder zu hunderprozent Unterschreiben  ;)

Der arme Haffi treibt mir die Tränen in die Augen! Wie lange muss ein Tier leiden bis es endlich gehen darf??

Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #69 am: 26.06.11, 20:41 »


Der arme Haffi treibt mir die Tränen in die Augen! Wie lange muss ein Tier leiden bis es endlich gehen darf??
Das ist ein Schleswiger, also noch mehr Gewicht auf den Gräten.  :-X Der hat sich wundgelegen auf der einen Seite, weil er gar nicht mehr stehen konnte anfangs...
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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #70 am: 26.06.11, 20:44 »
Oh Gott... der sieht auch wirklich schlimm aus! WENN man sowas angeht sollte man erwägen das Pferd in ein Netz zu hängen! Hab jetzt schon von 2 Pferden einen Beinbruch mitverfolgt im Netz, die wurden aufgehängt die Pferde! Eines läuft jetzt wieder (nach 5 Monaten)...auch grenzwertig, aber wenn man das Pferd jetzt wieder laufen sieht... und die hat wirklich alles getan damit das Pferd es einigermassen gut hat!

Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #71 am: 26.06.11, 21:07 »
Stimmt, ein Netz wäre defintiv besser, wenn man sowas schon macht.

Ich frage mich auch ernsthaft welcher TA so etwas wie in dem Video zulässt....
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carienchen

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #72 am: 26.06.11, 21:51 »
*ketzerisch guckt*
einer der dran verdient??

Zu meinem Dauerpatienten hat die TK auch immer gesagt der wird wieder! Heute hätte ich den a) gar nicht genommen bzw. wenn es meinem so lange so sch... gehen würde, würde ich mich schneller für den letzten Weg entscheiden!

Offline Hexenkind17

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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #73 am: 26.06.11, 21:53 »
Ich habe meinen TA letztens gefragt, ob ein TA auch gg. den Willen des Kunden einschläfern kann. Ja, geht natürlich, hat er auch bereits einmal gemacht...

Hier in der Nähe gab es den Fall eines Pferds mit Trümmerbruch (!), Besitzer war nicht zu erreichen, SB rief TA an und der schläferte ein. Besitzer wollte TA verklagen, weil man das Bein ja hätte amputieren (!!) können... Tja, die Klage ist zum Glück nie weit gekommen.
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Re: 400 km für ein Fohlen - ZDF Doku
« Antwort #74 am: 26.06.11, 22:10 »
Tja- wenn Tierbesitzer an ihren Pferden hängen wirds schwer für den TA! Wobei man über ne Amputation ja nun wirklich lieber gar nicht erst nachdenken sollte!

Ich schau die Reportage gerade nochmal  :'( Die Aussagen von dem Gut-Aiderbichel-Typ find ich soweit eigentlich ganz OK! Die Pferde sind halt alle Schneckenfett, ich hoffe das sie die, die direkt auf dem Hof stehen, immer mal austauschen! 1 Tag am Hof 6 Tage auf der Koppel fände ich schon vertretbar!