Autor Thema: Craig Schmersal - World FEI Reining May 2011 Pferdemisshandlung  (Gelesen 26089 mal)

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Offline GilianCo

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The most severe.... Ok, würd ich als Pferd nun auch alles andere als witzig finden. Heftig.

Die Frage ist ja, wie viel bringt es tatsächlich, da seine Meiningen kundzutun bei den Offiziellen? Im Dressurbereich hat es gerade mal dazu gereicht, das sie das ganze diskutiert haben und anschließend dem Kind nen neuen Namen gegeben, um dann zu sagen, das es in kurzen Intervallen doch ok ist das Pferd so zusammenzuzwiebeln.

AvG und alle anderen rollenden Reiter, auch die deutschen, waren damit sicher zufrieden, ich finde es ein Armutszeugnis.

Trotzdem sollte man sicher nicht aufhören es in die Diskussion zu bringen. Nur die Hoffnung, das es wirklich was bringt, ist bei mir leider sehr klein.
Wichtig ist, nie mit dem Fragen aufzuhören. A. Einstein.

Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze

geolina

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hallo,

wenn man zumindest auf den turnieren etwas vorsichtiger wird, dann sieht nicht mehr jeder, was zuhause hinter verschlossenen türen läuft. das mag verlogen sein, aber so hat man evtl. das vorbildproblem wirklich schon etwas reduziert.

@beagle - wie gesagt, ich hab auch schlicht keine ahnung was western angeht ... die tiefe kopfhaltung. das seh ich schlicht auch immer bei uns im stall - pleasure und trail und dass die pferde das so tief installiert haben, wie nur irgend möglich. (scheinen immer die schlüssel verloren zu haben die pferde ...) nur gefällt mir im reining besser, dass die gänge einfach noch aussehen, als würden die pferde die füße bewegen *seufz*. wie gesagt, vom western versteh ich nicht viel - die gebisse sind ja wohl aus einem bestimmten grund auf shows verboten und dieses gereit von 2jährigen, die spinnen und fencen, das kann ich mir eh nicht anschauen ...

profisport scheint wohl schlicht keinem pferd irgendwo auf der welt irgendwas zu bringen *seufz*.

alex

Offline Bini

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Zitat
Trotzdem sollte man sicher nicht aufhören es in die Diskussion zu bringen. Nur die Hoffnung, das es wirklich was bringt, ist bei mir leider sehr klein.


Naja es wird da nur was geändert, wenn der Druck der Öffentlichkeit gross genug ist. Es fängt immer ganz klein an.
Für die Pferde kann ich nur hoffen, daß da bald etwas passiert.
Egal welche Reitweise.

Den Dylis mag ich ja total gerne.....der findet das auch nicht toll was aus "seiner" Reitweise geworden ist.

http://www.brokenwheelranch.de/bilderudateien/Jean-Claude%20Dysli%20-%20Artikel.pdf


Aber bei dem müssen die Pferde wenigstens die Köpfe nicht so unnatürlich tief halten.

http://community.pferde.de/content/videos/jean-claude-dysli,1545.html
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Offline Beagle-Petra

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Die FEI ist nicht der richtige Ansprechpartner.

Reining ist eine Sache des amerikanischen Reining-Verbandes NRHA. Hier wird die Zucht gesteuert, hier fließt das Geld für die Turniere. Unter der Flagge der FEI werden weltweit nur sehr wenige Turniere abgehalten. Zum einen gibt es da keine tollen Preisgelder, zum anderen gibt es wenige Pferde, die den bei den CRIs üblichen Vet Checks standhalten. Im allgemeinen werden auch Reiningpferde ab 6 Jahren nicht mehr geshowt. Nicht notwendigerweise, weil sie "platt" sind, aber es gibt für die Alterklasse 6 und älter keine interessant dotierten Prüfungen mehr und man steckt dann seine Energie lieber in die Prüfungen für die 3- bis 5jährigen. Überhaupt "braucht" die NRHA die FEI nur, weil man gern bei Olympiaden mitreiten möchte. Und dieses Ziel ist eher eine Prestige-Sache und auch eher ein Tummelfeld für die älteren Reining-Reiter, die schon alles gewonnen haben, finanziell in gesicherter Lage sind und sich reiterlich mal etwas Luxus gönnen wollen und können.

Auch die FN-Reinings in Deutschland sind eher spärlich frequentiert. Es ist die Frage, ob der Anschluss an die FN den gewünschten Effekt bringt, die Westernturnierlandschaft etwas übersichtlicher zu gestalten und z.B. den Wust an Deutscher-Meister-Titeln auszudünnen. Aber hier besteht seitens der NRHA-Tochter NRHA Germany schon ein recht intensives Bemühen, das auch von anderen Verbänden, die FN-angeschlossen sind, wie EWU und DQHA, gefördert wird.  Noch.

Verantwortlich für das Regelwerk und die Richterausbildung ist die NRHA USA. Deutschland z.B. könnte nicht ausscheren aus diesem Regel- und Richtwerk, dann wären die Prüfungen nicht mehr NRHA USA-anerkannt. Und dort werden auch die Erfolge der Pferde gelistet und in weltweiten Zusammenhang gestellt - wichtig für Vermarktung und Zucht. Es gab gerade eine große Krise, in der die NRHA Germany sich gegen eine Forderung der NRHA USA stellte (eine Forderung organisatorischer Natur), und prompt wurden die Turniere nicht mehr von der NRHA USA anerkannt, dann blieben auf den großen Turnieren die großen Namen aus, es wurde gar ein eigener neuer Verband gegründet, der sich völlig den Regeln der NRHA USA unterwarf, und der bekam entsprechenden Zulauf.

Auch Verbände wie die EWU können nicht aus dem Regelwerk ausschwenken, denn viele Reiter, vor allem die in den oberen Leistungsklassen, starten auch in den Verbänden, die sich der NRHA USA anpassen. Dennoch herrscht hier partiell eine andere Reiningkultur, ganz einfach, weil die Toppferde hier weitgehend fehlen und eher vielseitig orientierte Reiter auf meist weniger talentierten Pferden starten, die bei der Ausbildung andere Maßnahmen erfordern. Hier besteht also am ehesten die Möglichkeit, auf gepflegteres Reiten Wert zu legen. Hier finden sich auch viele gute Trainer wieder, die dem extremen Showzirkus gerade der Spezialverbände den Rücken gekehrt haben.

Man hat also, was die Reining angeht, viel weniger Möglichkeiten, mit seinen Protesten gehört zu werden als bei FEI-Verbänden, denn die NRHA und ihr Regelwerk, das auch für die Rasseverbände verbindlich ist (AQHA und damit DQHA, APHA und damit PHCG).

Was die tiefe Kopfhaltung angeht: Das ist so ein Wahn, der den ursprünglichen Wunsch nach einem in natürlicher Entspannung tief getragenen Kopf bis zum Anschlag austobt. Das ist einfach chic und gefällt und sehr viele machen es. Und natürlich ist auch ein Westernpferd mit sehr tiefer Kopfhaltung kontrollierbarer als eines mit höherer Kopfhaltung.

Es wird immer schwieriger, im Topsport gutes Reiten und vernünftiges Training zu finden. Hier gilt ganz besonders: Nur die Harten kommen in den Garten. Und je mehr Harte auf der Bildfläche erscheinen, desto mehr verschwinden die weniger Harten aus den Top-Rängen.
Nur echt mit dem Beagle!

Offline MimTopic starter

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okeee leute, ich bin verwirrt!!! wenn man dieses pferd so reiten kann:

http://www.youtube.com/watch?v=NjF-loPztec&feature=related

warum dann diese shit-bilder aus dem epona video??????? stops gehen auch ohne wand und sie schiebt deutlich mehr unter, jedes manöver wird belohnt (anstatt bestraft) und die spins sehen easygoing aus. mensch mensch .... wenn das auf dem video auch craig ist, dann reißt er sich nach dem epona video bitte mal wieder zusammen. ich meine hier reitet er hand vor vor vor und wenn, dann mal ein kurzes zupp zupp und kein anreißen ... sind ihm bei fei wc die nerven so gerissen, dass er total vergessen hat, was er da eigentlich seiner stute antut?

alex

Alex, mich deucht den Hintergrund unter derm sale-Rubrik der schmersal-Range-Homepage gesehen zu haben und natürlich wenn man eine VERKAUFS-Video filmt/einstellt, dann sieht das anders aus als ein Schnappschuß-Video das man gar nicht wollte.  http://www.schmersalranch.com/horsesForSale.htm

So wie Profis sich auch einig sind, dass die Totillas-Vorstellung letzhin - ein ZUSAMMENgeschnittenes Video ist um zu präsentieren: Ha! Auch ein Deutscher kann Totillas reiten...

« Letzte Änderung: 30.05.11, 09:29 von Mim »
Die-mit-dem-äusseren-Zügel-kämpft

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Was die tiefe Kopfhaltung angeht: Das ist so ein Wahn, der den ursprünglichen Wunsch nach einem in natürlicher Entspannung tief getragenen Kopf bis zum Anschlag austobt. Das ist einfach chic und gefällt und sehr viele machen es. Und natürlich ist auch ein Westernpferd mit sehr tiefer Kopfhaltung kontrollierbarer als eines mit höherer Kopfhaltung.

Da hat mir ein Kommentar aus anderen Foren gefallen - noch runder und lil miss atti tude wär ein Rad!

@ was ich schlimm finde - um zu erkennen, das das Pferdemisshandlung ist - braucht es doch keinen Profi. Meine Kinder waren schier entsetzt.

Das Entsetzliche ist - das es Profis (wie du schon schriebst) - nicht schlimm finden.

Gruß Mim
« Letzte Änderung: 30.05.11, 09:30 von Mim »
Die-mit-dem-äusseren-Zügel-kämpft

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http://trainingtack.com/bits.htm

Mein Frühstück kommt grad wieder hoch...

"amazing soft and easy"!!!! Meine Güte das sieht aus wie ein horrorladen - was machen solche Teile mit solchen Anzügen und "Gewölben wie Kathedralen" im Maul eines Pferdes!?

Die-mit-dem-äusseren-Zügel-kämpft

Offline Bini

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Jaja die gute alte "Zungen-FREIHEIT"*Kotzsmiley*

Beagle, das hört sich wirklich nach, wie sagte Gil es, " sehr wenig Hoffnung" an :-\
« Letzte Änderung: 30.05.11, 11:30 von Bini »
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Wieselchen

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Oh, allerdings, Beagles Beitrag hat mich dann auch wieder ziemlich ernüchtert. Gegen große amerikanische Verbände kann man wohl kaum viel ausrichten, denen ist es erst Recht sch***egal, ob jemand aus Deutschland das schlimm findet oder nicht.
Große Tierschutzorganisationen scheinen sich da auch nicht so hinterzuklemmen....

Schade, daß auch die Anzahl an guten und fairen Trainern in dem Bereich nicht so groß ist, daß ist aber ja bei Springern und Dressurlern bei uns auch eher so.... die meisten orientieren sich schon an den "großen Namen" und machen sich weniger Gedanken ob das richtig ist so.
Solange der Erfolg ihnen Recht gibt wird sich nix ändern, schön wäre, wenn es aus Tierschutzgründen in Deutschland ganz verboten werden würde, genau solche Turniere zu veranstalten, aber dann ändert sich die Situation in USA natürlich auch nicht. Aber wenigstens bei uns..... wäre das nicht ein Anfang?

Offline MimTopic starter

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Hallo

also Hörmann schönt das ganze so: http://www.st-georg.de/news/detail.php?objectID=9945&class=6 das ist ja keine "Quälerei" sondern da werden Tiere "intensiver gearbeitet"?

Und vs. Springplatz - da findet so sah ich am örtlichen Tunier ein Umdenken statt - bei Verweigerung winken die Reiter inzwischen eher ab und gehen aus der Prüfung und ich sah wenig Gerten.

In Google ist das Wort "craig schmersal" schon auf Platz 2 mit "Rollkur beim Westernreiten" gelistet und die Facebook-Seite von Schmersal ist immer noch offline.

Wenn die AHQNAQ oder wie sie auch immer heißen das mal nicht unterschätzen mit dem advantage social web? Posten & Teilen - und die Verteidiger der Techniken kommen in die Ecke.

Der erste Tag auf youtube waren nur hunderte/, dann tausende, als ich dazukam waren es 16.000 klicks, dann kam 90.000 heute schon fast 130.000?

Gruß Mim
Die-mit-dem-äusseren-Zügel-kämpft

Wieselchen

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Schön wärs auf jeden Fall, wenn der sich dadurch etwas ins Abseits schiesst und kohlemässig das vielleicht merkt, weil weniger Verkäufe, weniger Kunden oder so. Auf dem Level lernen die dann ja ganz schnell, wenns ans Geld geht.

Allerdings, eine positive Werbe-Aktion, wie gut und wie toll alles ist und schon ist man wieder im Geschäft, was tatsächlich abgeht weiß ja keiner. Und auf Turnieren beim abreiten halt bissl aufpassen, dann läuft das wieder.  ::)

Härter arbeiten... genau. Bei dieser Schönrederei bekomm ich jedes Mal das ko****

Offline terra

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@ Mim - Springplatz: da wurden die letzten Jahre vermehrt Reiter von den Richtern ordentlich zusammengestaucht. Wer zu sehr mit der Gerte rumhantiert, wird heranzitiert - wenns sein muss über die Lautsprecheranlage .... ;D. (Frau Soundso, kommen Sie doch mal her!)

Das Video wird ja auch bei den Westernreitern heiss diskutiert ...


@ Hörmann: Ich finde es besonders  >:(-lustig, dass das falsche Fencen im zweiten Video quasi als Anfängerfehler eingestuft wurde - Hallo! auf so einer hochkarätig besetzten Veranstaltung reiten mit ?!


Offline Bini

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"Das Gegen-die-Wand-Reiten, das sogenannte "Fencing", erklärte Nico Hörmann damit, dass man will, dass die Pferde bis zum Ende durchgaloppieren, ehe sie stoppen"


Ja und weil ich ja will, daß sie frei durchgallopieren reite ich sie gegen die Wand? Es ist klar, daß man in einer begrenzten Halle nicht sehr lange durchgallopieren kann. Da kommt nunmal irgendwann eine Wand aber wieso man das "fencing" nennt. Ich kann verstehen, wenn man das macht, weil man möchte, daß das Pferd auch wirklich stoppt und nicht durchgallopiert. Und versucht mal mit dem Kinn auf der Brust den Abstand zur Wand einzuschätzen...sieht man ja gut an der Dame im Hörmann Video, daß es da auch mal zu einer Berührung mit der Wand kommen kann. Das Pferd wird einfach körperlich total blockiert. Es soll frei losgallopieren und dann wird ihm kurz vor der wand einfachdie Nase auf die Brust gezogen und dann erwartet Mensche den perfekten Stopp. Toll!!!! >:(
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Offline Bini

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Und der arme Palomino wird 1:40 Sekunden lang im Spin gedreht..komme was da wolle. Die Übung wird immer schlechter und das Pferd hat immer weniger Kraft. Was ist Sinn dieser Übung? Und immer wieder diese Hinweise auf das englische Reiten...ja die machen auch Mist aber jetzt gerade sind wir mal beim Westernsport. Übers FN diskutieren wir wann anders >:( Ich könnte nur noch kotzen und immer diese Verharmlosungen.
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Offline Beagle-Petra

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Ursprünglich war die Erklärung zum Fencen folgende: Man ritt das Pferd möglichst dicht an einen Zaun heran, damit es beim Stoppen besser untersetzte und sich runder machte und auch gehorsamer wurde. Da gab es - z.B. bei Bob Loomis - an beiden Seiten der Außenbahn wegklappbare Gatter. Das Pferd war gewohnt, da immer ungestört durchgaloppieren zu können, und um das Stopptraining zu verfeinern, klappte ab und an mal ein Gehilfe diese Gatter in die Bahn und das Pferd sah sich unversehens einem Hindernis gegenüber und musste sich verflixt rund machen, um noch rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Natürlich gab es auch jede Menge Unfälle beim Fencen, die Pferde galoppierten oder rutschten oft in den Zaun, und wenn der Zaun ne stabile Wand war, dann gabs - bei den tiefen Köpfen kein Wunder - auch schon mal Schädel- und Genickbrüche.

Mittlerweile wird dieser eigentliche Zweck des Fencens verleugnet und der Nebeneffekt zum Haupteffekt erklärt. Der Nebeneffekt ist der, dass ein Pferd lernen muss, gerade im Rundown zu bleiben, gerade auf die Wand zuzulaufen und nicht seitlich wegzudriften. Es muss also dem Reiter vertrauen, dass der es rechtzeitig anhält. Wenn das Pferd dann nicht anhält, ist es sozusagen selbst schuld und hat sich selbst bestraft.

Allerdings verlangt das auf die Wand Zureiten zwecks Kontrolle des Geradeauslaufs nicht zwingend, dass das Pferd anhalten muss, sondern meist wendet der Reiter es in einem wechselnden Abstand zur Wand ab. Ideal ist es, wenn es gerade bis fast auf den Hufschlag läuft und in einer Viertelvolte abdreht. Man kann den Rundown - also den Galoppaufbau vor dem Sliding Stop - auch unterschiedlich gestalten - Mal stoppt man, mal galoppiert man ruhig durch, mal baut man den Galopp auf wie für einen Stop und galoppiert dann doch durch, mal galoppiert man durch, weil der Aufbau des Stops nicht geklappt hat und und und.

Die Erklärungen von Herrn Hörmann sind absolut hanebüchen.

@Bini, das Fatale ist, dass dieses Fencen tatsächlich den gewünschten Stop hervorbringt. Es geht auch ohne derartiges Fencen, aber leider sind diese Stops meist etwas zu locker und nicht ganz so lang, so dass man dafür weniger Pluspunkte bekommt.
Nur echt mit dem Beagle!