Autor Thema: Erfahrungen mit Recyclingpfosten als Einzäunung gesucht  (Gelesen 36879 mal)

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Offline turboTopic starter

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Hallo,
wir müssen eine Koppel und einen neuen Auslauf einzäunen und haben bisher hohle Pfähle aus schlagfestem PVC benutzt. Nämlich solche, nur anderer Anbieter (und günstiger  ;)) Diese haben wir durchbohrt (halber Zoll groß) und zwei verzinkte Rohre durchgeschoben und noch einmal 20mm Breitband zwischen den beiden Rohren und unten Litze Typ Steuer. Hat sogar meinen beiden Ausbruchsexperten (Fjord und Welsh-Cob, Ponys halt  ;D ;D) standgehalten.
Leider werden diese tollen, langlebigen Pfähle nicht mehr hergestellt  >:( :'(.

Wir sind nun am überlegen es mal mit den Vollkunststoffrecyclingpfählen zu versuchen.

Hat die jemand in Benutzung und kann mal drüber berichten, z.B. Langlebigkeit, Haltbarkeit usw.?

Oder evtl. eine andere schon selbstgeteste Variante empfehlen?
Viele Grüße
Turbo

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Offline turboTopic starter

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Huhuuuu, hat denn keiner solche Pfosten in Gebrauch  ??? :(.

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Turbo

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Krümel 99

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Hi.

bei uns im verein haben sie Recyclingpfähle für Weide und Paddock und der betreiber ist nur am fluchen  :-X weil die entweder verziehen oder falls mal ein Pferd durchgeht brechen die einfach durch wie zahnstocher  :-\ deshalb haben wir dann keine genommen,

aber der preis von 7 EUr pro Pfahl ist doch  ok für den PVC Pfahl  :) ich hab Winkelstahlpfähle, die sind aber auch fast genauso teuer  :)

Offline turboTopic starter

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Ahhh, eine Antwort  :D, wink zu Krümel  :).

Ja, ich habe auch nichts gegen den Preis, aber wie oben schon geschrieben, werden die so nicht mehr hergestellt  :'(.

Das mit dem verziehen in der Sonne, wenn man sie als Eckpfahl nutzt hab ich jetzt auch schon öfters gehört  :(. Was, die brechen ab wenn ein Pferd durchgeht, hmm, dann will ich die auch nicht  >:( :-\ :P :-X.
Viele Grüße
Turbo

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Krümel 99

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ich weiss ja nicht obs da Unterschiede gibt  ???aber wir wollten das dann nicht ausprobieren  :-X

ach so, die gibts gar nicht mehr? das ist ja blöde  :P

Offline Skipper

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Also, bei uns in der Gegend werden diese Pfähle massenhaft als Koppelumzäunung verbaut - bisher habe ich noch nichts negatives gehört. Gegenüber unserem Haus ist eine Weide seit über 10 Jahren mit diesen Pfosten eingezäunt und keiner ist abgebrochen oder verzogen.
In diesem Sommer haben wir selbst ca. 2 ha so neu eingezäunt. Die Pfosten lassen sich auch leicht bearbeiten und zusammen mit einem vernünftigen Elektrozaun bietet sich ein ganz sauberes Bild.

Ganz abraten würde ich von diesen weißen Pfählen mit vorgefertigten Ösen und Trittbügel. Die splittern nämlich wirklich nach ganz kurzer Zeit durch die UV-Einstrahlung. Ich finde, man kann sie höchstens als Innenunterteilung einer Weide nutzen.

Krümel 99

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Skipper, welche hast du denn genau?? Vielleicht gibts da ja Unterschiede..

Offline Ladylike

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Huhu Turbo! :D

Ich kenn die Pfähle auch von einem ehem. Stall in dem ich mal stand. Kann Kruemels Bericht in Bezug auf Bruechigkeit bestätigen. Die allseits gelobte Langlebigkeit erfuellen die wohl nicht wirklich.

Warum nicht einfach kesseldruckimprägnierte, angespitzte Pfähle aus dem Baumarkt nehmen? Kosten weniger als die Hälfte, gibts in unterschiedlichen Längen und Dicken (Stichwort Eckpfahl), sind leicht beschaffbar, halten minimum 4-5 Jahre und sind auch fuer Frauen wunderbar einfach mit einem kleineren Vorschlaghammer gut in den Boden zu bringen.
Ich hab mit diesen Dingern 4 Hektar eingezäunt (ein grosser Teil steht seit knapp 3 Jahren unbeschadet in feuchtem Moorboden) und unterteilt und kauf nix anderes mehr. :D
..ich hab keine Zeit mich zu beeilen..

Offline turboTopic starter

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Ganz abraten würde ich von diesen weißen Pfählen mit vorgefertigten Ösen und Trittbügel. Die splittern nämlich wirklich nach ganz kurzer Zeit durch die UV-Einstrahlung. Ich finde, man kann sie höchstens als Innenunterteilung einer Weide nutzen.
Ne, die meinte ich auch nicht, da würde ich auch absolt von abraten, wenn man eine feste Umzäunung machen will. Danke für deinen Erfahrungsbericht  :D.

Huhu Turbo! :D

Ich kenn die Pfähle auch von einem ehem. Stall in dem ich mal stand. Kann Kruemels Bericht in Bezug auf Bruechigkeit bestätigen. Die allseits gelobte Langlebigkeit erfuellen die wohl nicht wirklich.

Warum nicht einfach kesseldruckimprägnierte, angespitzte Pfähle aus dem Baumarkt nehmen? Kosten weniger als die Hälfte, gibts in unterschiedlichen Längen und Dicken (Stichwort Eckpfahl), sind leicht beschaffbar, halten minimum 4-5 Jahre und sind auch fuer Frauen wunderbar einfach mit einem kleineren Vorschlaghammer gut in den Boden zu bringen.
Ich hab mit diesen Dingern 4 Hektar eingezäunt (ein grosser Teil steht seit knapp 3 Jahren unbeschadet in feuchtem Moorboden) und unterteilt und kauf nix anderes mehr. :D
Ich möchte kein Holz, weil das eingezäunte Land mein eigenes ist und ich gerne was wirklich sehr langlebiges hätte, damit ich nicht eben alle 5 Jahre wieder neue Pfähle setzen muß  :P. Auf Pachtlanf würde das vielleicht anders sein, obwohl ich da dann wahrscheinlich zu T-Pfosten tendieren würde.

Hmm, ich hab jetzt von mehreren Leuten sowohl ganz positive, als auch ganz negative Berichte (brechen und splittern  :o) gehört. Dazwischen gibts irgendwie nichts  ::) :P.
Wir werden uns jetzt mal so einen Pfahl besorgen und unsere zwei halbzollgroßen Löcher reinbohren und die Rohre durchstecken und ihn einschlagen und den Pfahl dann mit  allen möglichen Belastungstests zu Leibe rücken  ;D.
Viele Grüße
Turbo

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Offline Eva

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Ich befürchte, dass bei Recyclingpfählen die Qualität sehr schwankend ist - eben je nach Ausgangsmaterial. Kann also sein, dass die eine Charge super ist, die nächste wieder sehr brüchig. :-\
Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.
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Offline AndreaT.

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Re: Erfahrungen mit Recyclingpfosten als Einzäunung gesucht
« Antwort #10 am: 19.08.09, 08:03 »
Ich kann nix negatives über die Recyclingpfähle berichten. Zum Einschlagen sollte man unbedingt eine Ramme nehmen da sie sonst schon splittern. Also wenn man versucht sie mit einem Hammer einzuschlagen. Mit Ramme geht prima, wenn nicht zu viel Steine im Boden sind. Ich habe vor ca. 5 Jahren welche gekauft und als Eckpfosten und Stabilpfosten zwischen Horizont-Stäben gehabt.
Man sollte nicht die allerdünnste Version nehmen, die sind wirklich sehr schwankend. Ich habe (glaub ich) die mittlere Dicke und bin damit sehr zufrieden.
Ich weiss gar nicht, wieso die splittern sollten ? Und abbrechen ?
Allerdings versuchen meine Pferde nicht, durch einen Zaun zu panzern. Da ist nämlich Strom drauf.
Was ich sehr schön finde: man kann superleicht alle Sorten Isolatoren anschrauben.
Darfs ein Sprickel mehr sein ?

Krümel 99

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Re: Erfahrungen mit Recyclingpfosten als Einzäunung gesucht
« Antwort #11 am: 19.08.09, 08:42 »
Naja, unsere Panzern schon mal  ;D jedenfalls einer der beiden testen ab und an, ob auch wirklich saft drauf ist  ;D
wir hatten vor ein paar Jahren irgendwie nur schlechtes gehört und hatten dannn Schiss die auszuprobieren  :-\ auf den herstellerseiten hört sich immer alles toll an..

Offline Peggy

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Re: Erfahrungen mit Recyclingpfosten als Einzäunung gesucht
« Antwort #12 am: 31.08.09, 11:42 »
Ich habe diese grauen massiven Recyclingdinger als Reitplatzeinzäunung gewählt. Vierkantpfosten,daran Halbrundriegel geschraubt,von außen zu den Pferden hin mit E-Seil gesichert.
als Reitplatzeinzäunung sind diese Pfosten für mich okay,aber für meine Weiden oder Auslauf: never!
Viel zu viel Arbeitsaufwand,die Pfostenlöcher müssen vorgebohrt werden (per Handbohrer o. Traktor) -ist mir ein Rätsel,wie man solche Pfosten ohne Verbiegen in den Boden rammen könnte.
 die Isos kriegt man nur vorgebohrt oder per Akku-Schrauber reingekurbelt.
Und sie sind eben nicht so starr wie Holzpfosten der gleichen Stärke. Für den Reitplatz wie gesagt okay u. ansonsten bevorzuge ich für Weiden+Auslauf T-Pfosten.
Bin damit seit vielen Jahren höchst zufrieden,sind schnell aufgebaut u. extrem praktisch.


Offline tara

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Re: Erfahrungen mit Recyclingpfosten als Einzäunung gesucht
« Antwort #13 am: 31.08.09, 12:41 »
ansonsten bevorzuge ich für Weiden+Auslauf T-Pfosten.
Bin damit seit vielen Jahren höchst zufrieden,sind schnell aufgebaut u. extrem praktisch.


das wäre auch immer wieder meine erste Wahl. schnell aufgebaut, wieder verwertbar (rausziehen und an anderer Stelle neu einschlagen) extrem langlebig (ich habe in USA Zäune gesehen, die stammen wohl noch aus dem Bürgerkrieg ;D), durchfaul- und anfress-sicher! Vielfältiges Zubehör für Litze, Bänder, Tore etc.
z. B.: http://www.texas-trading.de/kategorie/weidezaunbau/t-pfosten/
stell dir vor, du hast ein Pferd und es kann nicht t ö l t e nin diesem Sinne...
Gruß tara

"Ausbildung heißt, das zu lernen, von dem du nicht einmal wußtest, dass du es nicht wußtest."
(Ralph Waldo Emerson, (1803 ‐ 1882)

Offline Gismo

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Re: Erfahrungen mit Recyclingpfosten als Einzäunung gesucht
« Antwort #14 am: 18.09.09, 07:20 »
Bei uns wurden letztes Jahr die Recycling-Pfosten als Ersatz für durchgefaulte Holzpfosten verbaut. Schon nach kurzer Zeit haben sich die Eckpfosten verzogen, inzwischen auch teilweise die Pfosten an der geraden Seite.
Ich hatte auch Probleme die Isolatoren zu befestigen, mit der Hand hat es einen enormen Kraftaufwand gekostet, mit Akku-Schrauber mußte ich vorbohren.
Bei uns wurden die Pfosten nicht eingeschlagen, sondern mit Erdbohrer verbaut.