Autor Thema: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3  (Gelesen 57990 mal)

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Offline unkiTopic starter

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Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« am: 30.01.09, 14:14 »
Hier die Fortsetzung von "Von reellem und unreellem Reiten...Teil 2"
Ich hoffe auf spannende und faire Diskussionen!
Viel Spaß!
Woher soll ich wissen, was ich denke, wenn ich noch nicht gehört habe, was ich sage?
unki

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Wieselchen

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #1 am: 30.01.09, 14:18 »
Hoffen ist dabei das richtige Wort.

Vielen Dank für die Box.  :)

*lesezeichensetzt*

Offline Olli

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #2 am: 30.01.09, 14:24 »
*mitmacht/mischt*
 ;D
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Offline tara

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #3 am: 30.01.09, 15:01 »
*mitmacht/mischt*
 ;D


ich auch!

Ich habe gerade herausbekommen, daß eine Freundin/Bekannte von früher jetzt bei PK die Trainerausbildung macht. Und sie ist gar nicht so weit weg von mir! *auf konstruktiven input hoff*

Mit einer anderen Freundin habe ich ausgemacht, daß wir uns zukünfig gegenseitig besuchen zwecks Beurteilung. Der könnte ich dann auch mal die Kamera in die Hand drücken...*video in Aussicht stell*
stell dir vor, du hast ein Pferd und es kann nicht t ö l t e nin diesem Sinne...
Gruß tara

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Offline baura

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #4 am: 30.01.09, 15:05 »
was bringt Euch denn auf die Idee, dass FN-Reiten viel leichter zu lernen ist als anderes Reiten?
Und wieso sollte man mindestens L/M Niveau reiten müssen, um (z.B.) Balance-Reiterei zu erlernen.
Sieht denn FN-Reiten auf Anfänger-Niveau besser aus?
Ist es für das Pferd angenehmer?
Warum sollte man einen Hilfzügel einschnallen müssen bei Einsteigern? Wird im Isländerbereich gar nicht gemacht, und ich denke auch bei den Westernleuten eher selten. Reiten die trotzdem im Anfängerbereich pferdschonender als FN-ler oder als PK-ler?
Das find ich eine seltsame Logik und auch ein klein wenig überheblich, weil es in etwas beinhaltet, nur wer FN-Reiten lernt, kann danach noch was anderes lernen.
Eine sehr "deutsche" Sichtweise. Immerhin gibt es auf der ganzen Welt sehr sehr viele Reiter, und nur der allerkleinste Teil davon reitet "FN".
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Offline felis

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #5 am: 30.01.09, 15:11 »
Zitat
ich 'experimentiere' z. B. momentan mit Mary Wanless. Einerseits ist ihr Postulat einer kontrollierten durchaus starken Körperspannung des Reiters verständlich: der Reiter formt das Pferd, und wie soll das Pferd einen Spannungsbogen aufbauen, wenn der Reiter schlaff im Sattel sitzt?.
@Tara, um das mal aufzugreifen. Ich war auch mal ganz fasziniert, von Wanless Körperspannungstheorie. Zumal sie bei einem bestimmten Typ Reitschüler von mir hervorragend funktionierte. Nur bei mir selbst gings in die Hosen. Irgendwann bin ich auch drauf gekommen warum: da ich halt doch überdruchschnittlich viel reite, habe ich eine erheblich höhere Grundspannung im Körper als der Durchschnittsfreizi, quasi von aus aus eignetlich genug. Das noch mehr anzuspannen war kontraproduktiv.
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Offline Olli

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #6 am: 30.01.09, 15:14 »
Das noch mehr anzuspannen war kontraproduktiv.
das kann ich mir gut vorstellen,ich habe leider viel zu wenig kraft im kreuz/bauch um lange eine spannung halten zu können.
trainer(krankgengym) war auch erstaunt,wie kann das sein?
RL2 trägt ein nettes sixpack mit sich rum,bin bissl neidisch  ;)
( mal mary wanless googeln geht)
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Offline idgy

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #7 am: 30.01.09, 15:28 »
Darf man den Mary Wanless kram hier diskutieren, oder sollen wir dazu mal ne eigene Box aufmachen?

Ich finde das naemlich auch total spannend, beim Lesen der Mary Wanless Beschreibung musste ich spontan an meine neue RL denken, die aus USA kommt und ziemlich guten Unterricht macht. Sie achtet auch total auf die richtige Koerperspannung, Balance etc. und bei uns hilft das echt sehr gut... Wuerde mich gerne ein wenig dazu austauschen.

Muriel

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #8 am: 30.01.09, 15:30 »
ja, mach doch eine eigene Box dazu auf. Passt auch hier unter "Allgemein"

Offline Kimble03

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #9 am: 30.01.09, 16:20 »
Ach, muss dann BP ihr Westernzeugs auch woanders schreiben? ???

Aber is ja egal, ich bin jetzt auf jeden Fall eingeloggt. ;D
Entgegen allen anders lautenden Meinungen und Darstellungen ist es wirklich überraschend, dass so ein Junggemüse-Keks das allgemeine Gedöns, das mit dem Werden und Sein eines Reitpferdes zusammen hängt, so unglaublich einfach, willig und großartig umsetzt und dabei auch noch wahnsinnig gut aussieht.

Offline Bini

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #10 am: 30.01.09, 16:37 »
Nein Kimbel, denn da ging es ja um das Ziel beim Westernreiten in Bezug auf "Reelität" (gibt es das Wort schon ???) und das wird man ja wohl hier diskutieren dürfen ;D
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Offline zaino

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #11 am: 30.01.09, 16:41 »
Wär ja jetzt irgendwie auch albern, oder?
Ich finde grade die Vielfalt der Standpunkte, Zielsetzungen und Methoden, dahin zu kommen, je nach Pferd und Reitweise, eigentlich recht spannend.

WAS genau hat denn z. B. diese Missis Wanless für ein Ideal-Bild vom gut & reell gerittenen Pferd vor sich, worauf zielt sie insbesondere ab?
PK hat da ja offensichtlich ein anderes Bild vor Augen als der Hess *gggg* um bei dieser lustigen Kontroverse zu bleiben (abgesehen davon daß man bei PK Spass haben darf, und beim Hess nicht.... ) oder einfach nur den anderen Weg um dahin zu kommen?

Offline Mettie

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #12 am: 30.01.09, 18:21 »
Zitat
was bringt Euch denn auf die Idee, dass FN-Reiten viel leichter zu lernen ist als anderes Reiten?
Und wieso sollte man mindestens L/M Niveau reiten müssen, um (z.B.) Balance-Reiterei zu erlernen.
Sieht denn FN-Reiten auf Anfänger-Niveau besser aus?
Ist es für das Pferd angenehmer?
Warum sollte man einen Hilfzügel einschnallen müssen bei Einsteigern? Wird im Isländerbereich gar nicht gemacht, und ich denke auch bei den Westernleuten eher selten. Reiten die trotzdem im Anfängerbereich pferdschonender als FN-ler oder als PK-ler?
Das find ich eine seltsame Logik und auch ein klein wenig überheblich, weil es in etwas beinhaltet, nur wer FN-Reiten lernt, kann danach noch was anderes lernen.
Eine sehr "deutsche" Sichtweise. Immerhin gibt es auf der ganzen Welt sehr sehr viele Reiter, und nur der allerkleinste Teil davon reitet "FN".

Kannst es natürlich auch so auslegen, aber meine Intention war eigentlich nur, dass es ewig dauert, über die Balancereitweise gut zu werden (weil die besonders viel Körpergefühl verlangt), wenn man nicht schon auf einem gewissen reiterlichen Niveau ist (egal ob FN, barock oder sonstwie, nicht das spezifische Reiten nach XY als vielmehr die Koordination des eigenen Körpers bis hin zu Seitengängen mit dem Pferd habe ich damit gemeint).
Und ja, ich finde es durchaus sinnvoll, Ausbinder (besser Dreiecker) für Reitanfänger einzuschnallen, nach allem was ich an Grobheiten dem Maul des Pferdes gegenüber gesehen habe. Gebisslos ist da auch nicht immer eine Möglichkeit, weil ich viele Pferde kenne, die da wahlweise sehr schlecht oder überempfindlich reagieren und man so nicht wirklich fürs spätere Gebissreiten lernen kann.
Aber hast recht, eigentlich bin ich nur ein arroganter FN-Reiter  ::)
Hat jetzt halt keine Signatur mehr um Schleichwerbung für THM Strahlbalsam zu machen.

Muriel

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #13 am: 30.01.09, 18:29 »
genau dafür gibts sogar bei PK einen Hilfszügel

Wieselchen

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Re: Von reellem und unreellem Reiten...Teil 3
« Antwort #14 am: 30.01.09, 18:30 »
 Ich verstehe einfach nicht warum man hier nicht auf unterschwellige und/oder direkte Beleidigungen verzichten kann.

 ::)

Ich hab Deinen Beitrag vorhin nicht so verstanden als arrogante FN Klugsch... muß man immer das schlechteste hineininterpretieren? Ich verstehs nich.