Autor Thema: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..  (Gelesen 5948 mal)

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Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #15 am: 22.01.09, 12:12 »
Statt Gerte ein enthusiastisches Jaaaa - Hussaaaah - zeigs mir! ist netter und hat den gleichen Überraschungseffekt beim Pony  ;D

Offline Saorsa

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #16 am: 22.01.09, 13:42 »
Und Saorsa, das ist ja leider das Problem in unserer Welt hier - es WIRD zuweilen eben ein subito TEmpowechsel verlangt, wg. Verkehr, anderen Waldbenutzern, ungünstigem Geläuf und und und.
Häh? Wir waren aber doch auf der Rennbahn zuletzt. Bei der allerersten Korrektureinheit. Ich zumindest.

Meine Meinung zu Alltagssituationen wie du sie hier beschreibst, hab ich schon im ersten post geschrieben, da sind wir beieinander.

Und wer so die Sau gibt, der darf im Zweifelsfall auch gern mal mit der Gerte gesagt kriegen, daß er jetzt bitte danke weitergaloppiert, falls der Enthusiasmus der BE nicht ausreicht.
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Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #17 am: 22.01.09, 16:37 »
Ja, Saorsa, zu Punkt eins, nur ich für mich ganz persönlich würde zwischen Rennbahn = relativ sicherer Raum und Gelände unterscheiden und zu meiner eigenen Beruhigung festgetackert wissen wollen, daß auf mich gehört wird. Überall. Immer.

Sonst hast nämlich nachher ein schlaues listiges Pony das zwar auf der Bahn sich fein die kräfte einteilt, damit das nicht in Arbeit ausartet ... aber zuhaus sowie Du um die vertraute Galoppstrecken-Ecke biegst, doch wieder die Sau gibt - weil des hom mir scho alleweil so gmacht.
Und dann noch freudig ein kleiner Handstand beim Durchstarten - jihaa. :P

Genial wäre natürlich eine gute geeignete Strecke draussen die das Pferd evt. noch nicht kennt, die aber gut lang ist, und evt. teilweise bergauf führt. Und da dann fordern wie beschrieben.

Was eine echte überzeugte Rennsemmel ist, die wird während des Übens weitere Kondition entwickeln und evt. immer wieder Grundsatzdiskussionen führen.

Nein, da muss man schon an mehreren Fronten feilen, bis die Lektion sitzt.

Oder man ist die Sorte Reiter, der das alles nichts ausmacht, ok, dann erübrigt sich die Diskussion eh.
Mit der Sorte tät ich persönlich aber nicht ausreiten wollen....  :o

Offline Saorsa

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #18 am: 22.01.09, 16:48 »
Ja, Saorsa, zu Punkt eins, nur ich für mich ganz persönlich würde zwischen Rennbahn = relativ sicherer Raum und Gelände unterscheiden und zu meiner eigenen Beruhigung festgetackert wissen wollen, daß auf mich gehört wird. Überall. Immer.
Ach. Da bist du sicher nicht alleine. Wir waren *michgernewiederhole* bei der ersten Einheit Rennbahn. Das schließt alles andere was du schreibst, was schon vorher geschrieben wurde, was auch ich geschreiben habe nicht aus. Lass uns nicht um des Diskutierens willen diskutieren, ok?!
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Offline tara

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #19 am: 23.01.09, 11:28 »
ich finde es sehr nett, daß die Besi anbietet, mit dem Hafi und der RB zum üben auf die Rennbahn zu fahren und nicht sagt....das macht er bei mir nie...

(ich wollte früher mit meinem Zausel auch mal gerne auf die Rennbahn gegangen, um ihn endlich mal ausgiebig galoppieren zu können. Wahrscheinlich hätten dann mindestens drei Reiter erschöpft am Boden gelegen, bevor der russischen Rennsocke die Puste ausging.)
stell dir vor, du hast ein Pferd und es kann nicht t ö l t e nin diesem Sinne...
Gruß tara

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Offline zaino

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #20 am: 23.01.09, 13:18 »
ich finde es sehr nett, daß die Besi anbietet, mit dem Hafi und der RB zum üben auf die Rennbahn zu fahren und nicht sagt....das macht er bei mir nie...
Jo, DAS find ich auch Spitze, stimmt.

(ich wollte früher mit meinem Zausel auch mal gerne auf die Rennbahn gegangen, um ihn endlich mal ausgiebig galoppieren zu können. Wahrscheinlich hätten dann mindestens drei Reiter erschöpft am Boden gelegen, bevor der russischen Rennsocke die Puste ausging.)
Möglich. Sonst so ökonomisch veranlagt, fand meiner das auch mal klasse, 1,8 km gestreckte Gerade am Isarkanal entlang... dachte, er wäre wenn ich ihn da mal (auf mein Kommando) marschieren lasse, nachher satt und zufrieden.
schnecken.
Rupfte 1 Maul voll Gras, und kaum nahm ich die Zügel wieder auf, wollt er schon zurückPRESCHEN - endlich mal warm geworden, au jajajajajaja!
Allerdings hat er tempokontrollmässig da wenistens mit sich reden lassen, weil ich ihn auf dem Hinweg in der Tat erst geschickt und dann ein wenig "zurückgeholt" hatte. Waren aber immer noch 1,8 km in 120 sek....  :o

Offline Bini

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #21 am: 04.03.09, 15:20 »
Zitat
Wahrscheinlich hätten dann mindestens drei Reiter erschöpft am Boden gelegen, bevor der russischen Rennsocke die Puste ausging.)

Mir gab mal jemand den Tip meinen Traber doch einfach mal so lange gallopieren zu lassen bis er nicht mehr könnte, wenn er abgehen möchte....da war ich noch jung und beeinflussbar. Sowas würde ich heute mit einem blütigen Pferd niemalsnicht mehr tun. Mir taten bereits nach ein paar Minuten dermaßen die Beine und der Rücken weh vom leichten Sitz... :P

Generell bestehe ich drauf, daß Tempo bestimmen zu dürfen und sie ist im Sommer eigentlich immer total brav. Die Grundsatzdiskussionen über Tempo usw. führe ich eigentlich nur im Spätherbst und im Frühjahr ::)
« Letzte Änderung: 04.03.09, 15:25 von Bini »
First I rode a horse, now I fly a Traber!

Offline Eva

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #22 am: 04.03.09, 16:00 »
Es wurde ja schon gesagt, dass blütigen Pferden nicht damit beizukommen ist, sie länger galoppieren zu lassen, als sie wollen. Wenn die sich aufspulen, galoppieren die nämlich unendlich - ach nee, bis sie tot umfallen. Haben wir hier ja aber nicht, und nach 2 Jahren Pause ist von der Buschkondition mal sicher gar nix mehr übrig.

Ansonsten funktioniert es sehr gut, egal ob auf der Rennbahn oder im geeigneten Gelände, die Pferde über den "Genuss" hinaus galoppieren zu lassen. Die überlegen es sich dann nämlich seeeehr gut, ob sie den Galopp von sich aus anbieten - wer weiß, wie lange die Alte da oben wieder galoppieren will. ;D Daneben ist es natürlich wichtig, keine "Galoppstrecken" zu haben. Da wird dann nämlich fast jedes Pferd heiß.

Zu sasthis Tipp mit dem Insterburger fällt mir echt gar nichts ein ...  ::) Sorry, aber das ist hier ganz sicher nicht hilfreich. "Ruck ins Maul, schon steht der Gaul" klappt genau wie "Zinken rein, schon rennt das Schwein" "leider" nur manchmal ...
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Offline zaino

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #23 am: 04.03.09, 17:25 »
Eva, Du kennst sasthii aber nicht, sonst würdest Du sowas von ihr nicht auf die Goldwage legen, ganz bestimmt aber reitet sie nicht nach solchen Sprüchen und Maximen. ;) Also musst Du Dir nicht jede Mahlzeit nochmal durch den Kopf gehen lassen  ;D

Ehrlich gesagt, bevor ich mir aber z. B. erneut einen kompletten Satz Vorderzähne oder Schlimmeres einschlage, weil das Pferd so gar nicht auf landesübliche Hilfen reagiert, könnte es auch passieren, daß ich grob werde in der Verzweiflung.
Bei meinem muss ich das aber nicht, und auf verrittene Saukrampen Fremdpferde mit Puller-Potential vermeide ich es mich zu setzen seitdem... mit Irren mag ich auch nimmer ausreiten... also schränkt das die Möglichkeiten so zu reagieren doch St. Georg sei Dank sehr stark ein.

Offline sasthi

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #24 am: 05.03.09, 09:53 »
Eva,

mein
Ich glaub, ich würde in so einer Situation den klassischen Insterburger präferieren, egal, ob das dann schön aussieht, oder nicht.

bezog sich auf
Bei Mo hab ich jetzt das Problem, dass er, wenn es an eine längere Galoppstrecke geht, gerne mal den Kopf nach unten nimmt, sich im Gebiss festbeisst (oder ist er einfach nur so unempfindlich) und ich eigentlich kaum Chance hab da noch was zu retten! OK, er weiß ab wo die Strecke vorbei ist, hält dann auch brav an (Haffi eben  ;D) aber nachdem ich das der Besi (super nett, reitet mit Ihrem Pferd jetzt L Vielseitigkeit, auch recht erfolgreich... und das Pony durfte dableiben, was ich echt super finde) erzählt hab, hat sie mir vorgeschlagen mal auf die Rennbahn zu fahren um das mal zu üben  :'(

Ich persönlich bin nicht der Freund von Insterburgern, weiß Gott nicht, auch nicht von den "Ein Ruck im Maul, schon steht der Gaul", nur wenn man als Reiter zu langsam war, um die Vorzeichen zu erkennen und bevor Schlimmeres passiert, bin ich für den Insterburger. Es kann und darf nicht sein, dass das Pferd bestimmt, wann was galoppiert wird, und wann nicht, und wenn ich zu gedankenlos war (was jetzt nicht böse gemeint ist), dagegen was zu tun, kommt man manchmal mit "bitte nicht" nicht mehr unbedingt weiter. Kommt vor. *schulterzuck* sollte halt keine Gewohnheit werden.

Ich hab selbst eine Haflingerstute, die verdammt fein im Maul ist (es gibt Situationen, da wünschte ich sie mir doch minimal abgestumpfter *seufz*). Trotzdem gab es diesen Winter mal ne Situation im Gelände, wo ich deutlich und heftig vorne eingestiegen bin, weil ich nix davon halte, dass werte Dame auf dem einen Weg, den "mer schon immer getrabt sind" (dass er durchaus im Schritt begehbar ist (und von ihr schon begangen wurde), hat sie in dem Moment wohl "vergessen" ;) ) auf einmal im Nähmaschinentrab mit Taktfehlern, die zum Galopp führen losschießt. Gut, mein Fehler, hätte dran denken können, dass wir lange nicht mehr draussen waren (weil alles vereist) und dass sie sehr lauffreudig ist im Moment. Hilft mir in der Aktuellen Situation nur insofern weiter, es das nächste Mal besser zu machen. Nur bevor wir "unkontrolliert" auf die nächste Straße zuschießen oder es ihr die Haxen wegzieht, weil doch noch verreiste Stellen dazwischen sind, gibts ne deutliche Ansage.
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Offline Eva

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #25 am: 05.03.09, 10:37 »
sasthi, worauf sich Dein Posting bezog, ist mir schon klar. Nur: Die von Dir beschriebene Situation hat so ziemlich gar nichts mit dem gewohnheitsmäßigen Lospreschen auf etablierten Galoppstrecken zu tun. Klar, dass man bei Gefahr um Leib und Leben alles gibt, um das Pferd anzuhalten. Hier geht es aber eher darum, das Verhalten langfristig abzustellen - abgesehen davon glaube ich nicht unbedingt, dass Mo wirklich gut auf "Insterburger" reagieren würde - wenn er wirklich das Gebiss zwischen den Zähnen hat, ist ihm das eher egal. Darum war Dein Tipp meiner Meinung nach auch überhaupt nicht hilfreich.

zaino: Man sollte in solchen Threads auch so schreiben, dass man auch als "Nichtkenner" das Posting richtig versteht.

carienchen: Und, wofür hast Du Dich entschieden, geht Ihr mal auf die Rennbahn?
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Offline sasthi

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #26 am: 05.03.09, 11:16 »
Eva, vielleicht interpetiere ich "Insterburger" falsch, aber ein festgebissenes Gebiss habe ich damit bisher wieder lose bekommen. Aber egal. Wird Interpretationssache sein.
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Offline zaino

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #27 am: 05.03.09, 12:04 »
zaino: Man sollte in solchen Threads auch so schreiben, dass man auch als "Nichtkenner" das Posting richtig versteht.

Oder als Leser nicht immer gleich das Schlimmste annehmen und sich drüber aufregen?  ;)

Offline Saorsa

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #28 am: 05.03.09, 17:13 »
Sollte es Interpretationsspielräume geben zum Begriff Insterburger?

Mal ab davon kriegt man einen Durchgänger meiner Erfahrung nach bei gleichbleibender Zäumung nicht über eine grobe Hand; im Gegentum. Ich verstehe gut, wie verlockend das is, sich da dann festzuziehen, aber das bringt gaaarnüscht. Außer daß das Pferd lernt, sich das Gebiss zwischen die Zähne zu klemmen. Nachgeben und das Pferd dazu bringen, wieder ein wenig auf Beifahrer zu hören und dann mit Paraden durchkommen. Gut überlegen, wie es zu der Situation kam und Wiederholungen möglichst vermeiden. Siehe alle Tipps oben.

Ein Pferd das gehen will, geht. Punkt. Übermäßige Handeinwirkung wird die Situation nicht entschärfen. Ein Pferd, welches mit Handbremse gebremst werden kann, wäre auch anders zu bremsen gewesen. Sag ich jetzt mal so frech.

Außer natürlich, man bewaffnet sich da und rüstet hoch. Das hab ich auch schon erlebt - ein Bekannter von mir fand es unangemessen, daß sein ebenfalls deutlich im besten Alter befindlicher Herr Untersatz, welcher schon immer bei ihm lebt und von ihm geritten wird, auf seine alten Tage das Pullen anfängt (gibt es midlife crisis bei Pferdemännern?  ;) ). Die gehen eigentlich immer nur ins Gelände, oft alleine und Sandkasten finden sie beide blöd. Gute Grundausbildung ist allerdings vorhanden und eigentlich auch abrufbar. So. Sagt der Reiter, daß er keine Lust auf dauernd viel Handeinwirkung habe. Aber auch keine Lust auf Sandkasten und schon garkeine Lust, in seinem Alter noch Jungpferdequatsch diskutieren zu müssen - schon gar nicht mit einem im Vorruhestand, der einen auf Pubertist macht. Sprachs und montierte ein Pelham. Wartete auf sich zuverlässig einstellende Gelegenheit und hat einmal deutlich und kurz die Notbremse gezogen. Pferd war so verdattert, daß er sich fast auf den Arsch gesetzt hat. Danach hatten die das besprochen. Wir reden hier von einem einfühlsamen Reiter. Trotzdem wäre das nicht mein Weg.
Is allerdings ein Kontext, wo das mal funktionieren kann. Wenn wer sehr genau weiß, was er wann in welcher Dosierung und wie oft tut.
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carienchen

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Re: Auf den Zügel legen.. oder sie nannten ihn Kugelblitz..
« Antwort #29 am: 10.03.09, 09:54 »
Hallöchen...

ersteinmal vieeelen Dank für die super vielen Antworten! Natürlich ist es ein Problem mit den Galopp-Strecken, allerdings haben wir nur zwei Ausreit-Runden und bei beiden Runden jeweils nur eine Strecke die sich zum Galopp anbietet! Ich habe jetzt mal folgendes gemacht: Die eigentliche Galopp-Strecke im Trab.... dann ein bisschchen Schritt, Luft holen und die gleiche Strecke zurück (ist dann vom Stall weg) im Galopp. Da muss ich dann doch anfangen zu treiben ;) Zurück dann wieder im Schritt...

Am Samstag haben wir uns jetzt fest für die Rennbahn verabredet, ist bisher leider am Wetter oder an der Arbeit gescheitert, ich werd danach auf jeden Fall berichten! *jetztschonsuperaufgeregtbin*

An der Durchlässigkeit arbeiten wir natürlich auch! Ich hab 1x die Woche Dressurunterricht und reite meist 1x noch so in der Halle, Dressur oder kleinere Sprünge, da ist dann auch die Besi oft mit dabei! Sonst sind wir eher im Glände unterwegst.

Insgesamt ist er super Fein im Maul, nur das auf das Gebiss beissen hat er echt drauf. Aber weil er normal so fein ist möchte die Besi eigentlich kein schärferes Gebiss, nur wenn ich halt sag es geht nicht anders. Wir haben uns geeinigt es zunächst mit Training zu versuchen, wenn es dann nicht besser wird probieren wir es mit einem Gebissswechsel.
Seit diesem Tag ist er mir aber nicht wieder so durchgegangen! Ich bin allerdings mit der Galoppstrecke auch ein bisschen vorsichtiger geworden  8) Selbst bei Glatteis bzw. wenn ich die Galoppstrecken trabe oder im Schritt gehe ist er vielleicht ein bisschen tippelig bis ich ihm bescheid gebe dass er wirklich "Schritt" zu gehen hat und nicht "Schrabb", aber er ist dann nicht schwer zu halten oder so...
Also, ich freu mich auf die Rennbahn.... die Mühle würd ich mich jetzt nicht trauen, (zumindest nicht im vollen Galopp) dann eher wieder in Richtung Knick steuern. Bloß in den Wald rein und dann wie eine besenkte Sau durch den Wald brezeln wäre mit zu gefährlich (also wenn kein Knick da ist). Das Pferd eines Bekannten hat sich dabei den ganzen Bauch aufgerissen und musste eingeschläfert werden...

Ich bin auf jeden Fall froh, dass der kleine zu Trittsicher ist. Insgesamt ist er auch wirklich eher der "Stehenbleiber" als der "Ichlaufdannmallos". Nur wenn er im Galopp ist und dann erschreckt er sich oder so, dann besteht die Gefahr dass ich die Kontrolle verrliere. Ich hatte vor ihm aber auch einen richtigen Durchgänger, vielleicht bin ich deswegen ein bisschen Überempfindlich.....

Bis dann, lg Carina