Autor Thema: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende  (Gelesen 31805 mal)

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Offline Orion

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #15 am: 21.04.08, 09:09 »
Hallo Honigkuchen,

kann es sein, das du dein Pferd überforderst ?

Dressurarbeit ist nämlich verdammt anstrengend, und immer im Kreis laufen, ist zusätzlich auch noch langweilig. Also nur kurze Arbeitseinheiten, Pferd soviel wie möglich loben, und nach jeder guten Reaktion ins Vorwärts / abwärts entlassen. Und nach höchstens 20 Minunten "Arbeit" eine Entspannungsrunde ins Gelände.

Alternativ würde ich Stangenarbeit oder Dualaktivierung empfehlen, damit auch der Kopf beschäftigt ist. Und immer vorwärts abwärts, damit der Rücken und die Hinterhand aktiviert werden.

Außerdem auch ruhig mal im Gelände die Zügel aufnehmen und dann eine Strecke mal in Anlehnung reiten und dann wieder ins Vorwärts Abwärts entlassen.

Mit Zwang erreichst du beim durchschnittlichen Hafi garnichts, da wird auf stur geschaltet. Mt Lob und Konsequenz kommst du da viel weiter.

Gruß

Orion

Offline Frau Peh

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #16 am: 21.04.08, 09:19 »
Zitat
Mit Zwang erreichst du beim durchschnittlichen Hafi garnichts, da wird auf stur geschaltet. Mt Lob und Konsequenz kommst du da viel weiter.
Das kann ich direkt so unterschreiben. Für Lob tun sie fast alles; pampig werden bringt rein gar nix.

Offline Kaijsa

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #17 am: 21.04.08, 13:16 »
Eben- Haffis kann man nicht zwingen, man kann sie nur überzeugen.

Lob ist ganz wichtig- am besten tust du zusätzlich zum Schonprogramm so, als ob dein Pferd gerade eingeritten worden wäre. Das heißt für jede noch so winzige Kleinigkeit LOBEN, bis du dir selber dämlich vorkommst.

Bsp:
Dein Pferd steht still beim Aufstehen, du steigst auf- bei einem jungen Pferd ist das ne tolle Sache, du sollst so tun, als wäre dein Pferd noch ganz am Anfang- LOBEN.
Dein Pferd geht los im Schritt zum Warmreiten- hee, es hat auf die Hilfe reagiert, LOBEN!
Versuch die treibenden Hilfen ganz konsequent abzustufen. Für "Schneller" IMMER mit Stimmkommando anfangen- gib deinem Pferd eine Chance, es richtig zu machen. Wenn auf Stimmkommando nix passiert, leichte Schenkelhilfe. Wenn nichts passiert, starke Schnekelhilfe. Wenn dann nichts passiert, richtig massiv werden (selbst wenn dein Pferd dann einen Satz macht- nicht bremsen, sondern Loben, du wolltest ja vorwärts).
Lass deinem Pferd die Zeit, den Zusammenhang zu begeifen. Nicht die Hilfen und ihre Verstärkung in 10 Sek. durchheizen, sondern immer einen Atemzug abwarten, ob dein Pferd reagiert.

Wirklich für die allerkleinsten, normalen Dinge belohnen, egal, ob man meint, eigentlich sollte sie das aber können... (und im Gelände geht es auch). Für ein Pferd sind das unterschiedliche Situationen.

Lass deinem Pferd zwischendurch mal stehen, die Zügel lang und Ausruhen lassen. ( Vor allem nach gut gelungenen Dingen, sofort Anspringen im Galopp, besonders gutes Durchparieren über den Rücken etc.)

Viele Haffis sind sehr verspielt (bis auf meinen *g*), bau in deine Dressurstunden kleine Trailaufgaben ein. Manchmal können Haffis auch den Sinn von Kringeln und Kreisen nicht verstehen- bau eine Pylonenreihe zum Slalomreiten auf, und der Sinn wird erkannt.

Man lernt nie aus....

Offline Goldstern51

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #18 am: 02.05.08, 11:48 »
Hallo,
mein Pferd schlich auch mal umher wie eine Schlaftablette da wurde bei einer Blutuntersuchung extremer Eisenmangel festgestellt und das obwohl ich tägl. Mineralfutter fütterte.
Im Gelände ist jedes Pferd aufmerksamer und munterer.
Ist nur so eine Idee mit der Blutuntersuchung ob Mängel vorliegen.

Ciao
Goldstern

Offline Olli

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #19 am: 02.05.08, 14:08 »
hallo zusammen,

ich weiß es klingt immer einfach,
aber ich hab mein saufaules RB-Pferd durch konsequente dressurabreit zu einem rittgen,freudigem pferd gemacht.

als ich anfing ihn zu reiten,war nicht mal eine zirkelrunde drin im galopp,nur kann er 1er wechsel.
den richtigen draht zu ihm habe ich im gelände gefunden,bei einem gländelehrgang.
und wow,er sieht jedes jahr jünger aus!
denn er wird jetzt 24 und sieht aus wie knackie 15!
Wir dürfen das Pferd nicht vermenschlichen,
wir müssen uns verpferdlichen.“

Offline hanchen

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #20 am: 29.12.12, 14:33 »
So ich krame den Thread nochmal raus, weil ich ein sehr ähnliches Problem habe und zwar:

Ich bin der Verzweiflung sehr nahe und zwar ist mein Pferd bei der Arbeit auf dem Platz oder in der Halle sehr triebig.
Wenn ich mit ihr ausreiten gehe ist sie relativ fleißig, zumindest so dass ich nicht das Gefühl habe sie tragen zu müssen. Wenn ich sie in der Halle laufen lassen, dann fitzt sie wie eine Irre umher und bockt und macht und tut. Auch beim Longieren ist sie fleißiger.
Aber so bald ich sie gymnastizierend (und das nicht im Gelände) arbeiten will, tut sich kaum mehr was. Sie reagiert dann nur sehr verzögert auf Schenkelhilfen, wenn ich eine Gerte von Anfang an dabei habe wird diese komplett ignoriert. Nehme ich die Gerte nach 15Minuten in die Hand ist sie 15Minuten sehr fleißig ohne dass ich sie mit der Gerte berühren brauche.
Ich habe es mit anmotzen versucht, dann habe ich versucht sie nur alle zwei Runden ordentlich zu treiben und sie zu loben so bald sie reagiert. Aber dauerhafte Besserung brachte bisher nichts =/
Auch wenn sie 2 Wochen Urlaub hat ist sie danach nicht wirklich flotter auf dem Platz.

Zu den äußeren Umständen:
Stuti ist 17,5 Jahre, Mix aus Paint-Araber-Haflinger-Reitpony :D und seit 10Jahren bei mir.
Der Sattel ist überprüft, die Osteopathin war da, die Zähne sind gemacht.
Sie lebt in einem Stall mit Paddock mit zwei weiteren Stuten zusammen. Sie wird mit guter, trockener Heulage(3x tägl.) und Stroh gefüttert. Außerdem bekommt sie von mir etwas Hafer+Kräuter
Wir versuchen sie jeden Tag zu bewegen, da sie Hufrehe hatte und nicht zu dick werden sollte. Dabei geht sie ca 3-4Mal in die Halle (Reiten, Longieren, "Springen") und den Rest ins Gelände (Spazieren, Joggen oder Reiten), ich schaue, dass sie keine zwei Tage hintereinander das Gleiche tut.
2x Longieren ist "verordnet" wegen Muskelaufbau am Rücken.
Alle zwei Wochen haben wir Reitunterricht, der sich häufig sehr anstregend gestaltet (also für mich :D).

Hat jemand von euch eine Idee oder schon ähnliches erlebt?! ???

Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #21 am: 29.12.12, 23:15 »
oooh ja. Kurz zusammengefasst die harten Facts - Gründe für Zementeimer an den Hufen:
- Langeweile
- Schmerzen irgendwie/irgendwo
- Mattigkeit durch???? alles Mögliche von Mineralstoffmangel bis zu Übergewicht
- den Menschen nicht für voll nehmen
- widersprüchliche Hilfen und dadurch bedingte Verwirrung/Frust/Widerwillen beim Pferd
- mangelnde Motivation u. ja, Langeweile.

Gegenprogramm:
- medizinische Fakten abklären
- GUTER Reitunterricht!
- Motivationsprogramm, das bei mir & Gaul darin bestand dass wir über die Jahre kurze, knackige, einfach umsetzbare und gymnastisch relevante Sachen gemacht haben, nicht endslang, sondern eben - kurz & knackig. Mit VIEL Lob und lernen, sich über jedes Entgegenkommen vom Pony deutlich zu freuen.
- herausfinden, was das Pferd wirklich gerne machen und wie es leben möchte, und sich anpassen  ;)

Auch unter Pferden gibts Workoholikcs und Gewerkschafter. Gewerkschafter haben Vorteile: Sie gehen weniger wahrscheinlich durch oder ermorden einen durch anstrengende Buckelattacken, sind aber nicht grade monumental in ihrem Auftreten (außer es lohnt sich oder etwas regt sie total auf).
« Letzte Änderung: 29.12.12, 23:20 von zaino »

Offline hanchen

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #22 am: 30.12.12, 12:21 »
Erst einmal Danke für die Antwort.

Hmmm okay, also das mit den Schmerzen schließe ich erstmal aus, da sie so weit durchgecheckt ist.
Langeweile ist da schon eher ne Möglichkeit, da sie zum Beispiel wenn ich ein paar Stangen hinlege teilweise etwas fleißiger ist, aber auch nicht immer  ::)
Mattigkeit, naja da sie ja nur auf dem Platz oder in der Halle beim Reiten sehr matt ist, glaube ich das eher nicht.
Zu dick ist sie auf keinen Fall und ein Blutbild werde ich in der nächsten Zeit mal machen lassen.
Widersprüchliche Hilfen ist natürlich möglich, wurde mir seitens der Reitlehrerin noch nicht gesagt, aber werde mal selber genauer auf meine Hilfengebung achten.

Das mit dem Reitunterricht ist tatsächlich problematisch, da ich eigentlich meine Reitlehrerin nicht an unseren Stall holen darf, aus etwas komplizierteren Gründen, und die am Stall unterrichten nicht unbedingt mein Fall sind, bzw ich eigentlich lieber Einzelunterricht hätte :-\

Die Haltung wurde grade umgestellt und so langsam ist auch die Anzick-Phase zwischen den Weibern vorbei und ich erhoffe mir durch die Ruhe im Stall ein etwas motivierteres Pferd.

Nun gut, ich werde versuch die Arbeit anders zu gestalten und mal sehen, ob es hilft :)

Offline Karotte

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #23 am: 30.12.12, 13:46 »
Möglich wäre auch, dass du durch deinen Sitz irgendwas blockierst, nicht genug Körperspannung hast oderoderoder. Das kann man per Ferndiagnose nicht sagen, Geht sie unter anderen Reitern auch so tranig?

Da sie schon mal Rehe hatte, würde ich allerdings als erstes mal abklären, ob sie EMS oder Cushing hat, beides Erkrankungen, die mit einem gestörten Muskelstoffwechsel einhergehen und ein effektives Arbeiten der Muskulatur unmöglich machen, sprich, sie hat dann zwar keine Schmerzen, aber eben auch keine Energie und Leistungsfähigkeit, da die Muskulatur nicht richtig versorgt wird. Stell ich mir etwa so angenehm vor wie mit eingeschlafenen Beinen joggen zu gehen ...

Ansonsten schließe ich mich Zaino an, kurze, knackige Reprisen mit vielen Übergängen und "Lektionen" sind zum Aufwecken eines faulen Pferdes immer besser als das Gegenteil ;-)
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Offline hanchen

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #24 am: 30.12.12, 14:54 »
Sie geht auch unter anderen Reitern so langsam vorwärts.

Das mit EMS oder Cushing wäre auch noch eine Idee, zumindest laut einer Tierärztin wäre das durchaus denkbar. Die anderen hielten es nicht für sehr wahrscheinlich.
Naja vielleicht lässt sich das ja mit dem Blutbild zusammen untersuchen, habe jetzt nur gelesen, dass es relativ schwer sein soll EMS zu diagnostizieren  ???

Offline Karotte

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #25 am: 30.12.12, 17:22 »
Cushing kannst du mit einem Bluttest recht gut diagnostizieren, EMS ist schwieriger. Der Test ist etwas aufwändig, etwa so wie der Schwangerschaftsdiabetestest ;-), dabei muss mehrmals Blut genommen werden, um festzustellen, wie der Zucke abgebaut wird (laienhaft ausgedrückt). Und blöderweise ist es nicht soooo aussagefähig, ob der positiv oder negativ ausfällt. Meine TÄ hat für die Uni Gießen eine Studie zu EMS durchgeführt und kennt sich wirklich gut aus, und die sagt mittlerweile, dass das symptombasiert besser diagnostiziert werden kann. Sprich, wenn das Pferd trotz wenig Futter die "verdächtigen" Fettpolster aufweist (oben auf dem Mähnenkamm, an der Kruppe oberhalb der Schweifrübe und an den Schultern), wenn es schon mal Rehe hatte oder Lederhautentzündung und eben leistungsmäßig abbaut, kann man davon ausgehen, dass es EMS hat.
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Offline sasthi

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #26 am: 31.12.12, 11:52 »
Da da Haflinger mit drin ist, würde ich auch PSSM nicht unbedingt ausschließen.
Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.

Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken

Offline Binesdiva

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #27 am: 01.01.13, 07:07 »
Hm, das Pferd ist, solange niemand drauf sitzt, motiviert und "flitzt" durch die Halle. Und 2x / Woche ist Longieren wegen Muskelaufbau im Rücken verordnet. Also scheint's da ja schon gewisse gesundheitliche Probleme zu geben.
Ferndiagnosen sind wirklich schwer, ich würde die nächste Zeit auf's Aussitzen verzichten, v/a leichttraben (aber richtig, nicht auf der VH latschen lassen) und mr ständig Stangen bzw. Cavaletti in den Weg legen. Das hilft eigentlich bei jedem Pferd. Das ganze dann auch mal auf der Zirkellinie, in unterschiedlichen Höhen und unterschiedlichen Abständen (so daß die immer mal wieder hinschauen müssen). Um den Gang "rein" zu kriegen könnte auch folgendes helfen: Stange vor ein Minikreuz legen, aus dem Trab anreiten, über der Stange angaloppieren und dann als in-and-out das Minikreuz hüpfen. Noch einen Galoppsprung geradeaus und dann mal eine ganze lange Seite im Galopp zulegen, so daß das Pferd mal richtig zündet. Einfangen, auf den Zirkel abwenden, an der offenen Zirkelseite zulegen, einfangen, ganze Bahn, zulegen, vor der kurzen Seite einfangen (zur Not Volte reiten), Mitte der kurzen Seite Übergang zum Trab und das ganze wieder von vorne. Zulegen auch gerne im Entlastungssitz, um den Rücken frei zu kriegen, in den Wendungen kannst Du ja mit dem Po wieder an den Sattel kommen.

Oder Du stellst Dir Cavaletti auf die ZL und galoppierst rüber. Wenn Du eins bei X hinstellst, kannst Du auch gleich Handwechsel reiten.

Cavaletti und Stangen sind ja keine Höhen und haben auch nichts mit Springen zu tun, das kann mal also durchaus öfter in seinen Trainingsplan einbauen. Wenn das irgendwann langweilig wird, kannst Du die Stangen ja verändern, zB mal eine blaue Folie unterlegen oder eine Jacke über ein Cavaletti. Das macht dann aber wirklich jedes Pferd wach.

Und Du bist sicher, daß das Pferd verstanden hat, was der treibende Schenkel eigentlich heißt?

Ach ja, die o.a. Tips gelten natürlich nur, wenn Du gesundheitliche Probleme ausschliessen kannst.

Reitet ein Cowboy zum Friseur.
Kommt wieder raus:
Pony weg...

Offline hanchen

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Re: Pferd völlig unmotiviert Dressurarbeit / Faul ohne Ende
« Antwort #28 am: 02.01.13, 18:10 »
Ja, ich bin mir sicher, dass mein Pferd weiß was ein treibender Schenkel von ihr will ;-) es gibt nämlich schon mal Tage ( leider nur so ca 10Stück im Jahr) an denen sie, ohne ersichtlichlichen Grund, richtig fleißig mitarbeitet und die leichtesten Hilfen umsetzt.
Letztes Jahr haben wir den Stall gewechselt und die ersten zwei Wochen habe ich meine Dicke kaum wiedererkannt, sie ist super fleißig und motiviert gewesen, im Gelände und auf dem Platz. Deswegen vermute ich, dass ihr das Bekannte halt langweilig ist oder schnell wird.
Heute ist sie sehr schön an der Longe gelaufen, mit sehr viel Lob meinerseits und mit ein paar Stangen.
Das mit dem Mini-Kreuz und den Cavalettis muss ich wirklich mal öfter machen,wenn wir in der Halle sind.
Danke für eure Tipps und Anregnungen:-)