Autor Thema: Hund verhungern lassen als "Kunst" in einer Ausstellung  (Gelesen 6991 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Davinci2001

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 98
Re: Hund verhungern lassen als "Kunst" in einer Ausstellung
« Antwort #15 am: 11.06.08, 13:03 »
Ich finde das natürlich nicht gut, was dieser Künstler da tut aber findet ihr es nicht pervers, dass ihr euch für einen Hund in Hondurs mehr einsetzt (eingesetzte Zeit: 1 Minute) als für dort verhungernde Kinder (eingesetzte Zeit: 0 Minuten).

Das mag jetzt nicht auf jeden zutreffen aber ich denke, dass ist irgendwie auch seine Message.


genau das wollte dieser "Künstler" bezwecken, das die Leute mit dieser Aussage ruhig gestellt werden, als er spürte, dass Tierquälerei nicht tolleriert wird.
Die Schlinge zog bzw. zieht sich für ihn immer weiter zu und daher brachte er diese Aussage mit den Kindern, so das manche Leute tatsächlich anfangen, darüber nachzudenken, ob da etwas Wares dran ist, pfui Teufel!!!!
Tierquälerei bleibt Tierquälerei und Hungersnöte der Menschen bleiben Hungersnöte der Menschen!!!!!!


Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5.742
Re: Hund verhungern lassen als "Kunst" in einer Ausstellung
« Antwort #16 am: 11.06.08, 16:06 »
Fand es auch nicht toll - vor Jahren so einHeft vom Tierschutzverein, da hatten welche einem kranken rumänischen Strassenhund für über 2000 Euro so ein Wägelchen für sein gelähmtes HInterteil aus Spenden finanziert... lieb gemeint. Aber zu der Zeit sind in Rumänien KINDER auf den Strassen verhungert.

Und - wenn ich Menschen nur noch mit Hämmern "sensibilisieren" kann, ähm... sorry... wie stumpf sind wir dann schon? Wie stumpf werden wir noch durch derbe "Reizüberflutung" (im Alten Rom das jeder für dekadent hielt, hat man sich an Löwe frisst Mensch ergötzt und dazu Wein gesoffen, Hurra geschrien und antik Lollies und Eis am Stil gelutscht?)
Wollte der Künstler auch was zur Allgemeinen Abstumpfung und Dekadenz beitragen? Danke, Applaus...*würg*

Offline Davinci2001

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 98
Re: Hund verhungern lassen als "Kunst" in einer Ausstellung
« Antwort #17 am: 11.06.08, 21:12 »
@ ziano
Korrekt!!!
darum man muss Grenzen kennen, aber sich das Recht rauszunehmen Mensch und Tier vergleichen zu wollen finde ich schrecklich!!!
um was wetten wir, dass dieser Mann Millionen auf seinem Konto hat, hätte er davon nur einen kleinen Betrag gespändet, hätte er damit deutlich mehr bewirkt, als mit dieser schrecklichen furchtbaren Aktion....
solche Leute müsste man anketten, die intolleranterweise die falschen (den armen Hund) für etwas bestrafen und leiden lassen, die eh nix daran ändern können!!!

Offline ginger2571

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 81
Re: Hund verhungern lassen als "Kunst" in einer Ausstellung
« Antwort #18 am: 16.06.08, 23:46 »
Auf dieser Seite http://www.tierheim-wermelskirchen.de/ habe ich gelesen, daß durch die Petition der Künstler ausgeladen wurde.
Es sind über 2 Millionen !!! Unterschriften gesammelt worden.
Die Kunst endet wo die Gewalt beginnt. Die Gewalt beginnt wo das Wissen endet...

Offline Esprit

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 292
  • Geschlecht: Weiblich
  • It's just good to be alive and with others
Re: Hund verhungern lassen als "Kunst" in einer Ausstellung
« Antwort #19 am: 18.06.08, 11:41 »
Das ist doch eine erfreuliche Nachricht.
Das ist echt mal ein Vorteil des I-net - viele Leute können ihre Meinung sagen.
Und damit haben solche Petitionen (egal wofür) einen Sinn.
" ... doch schätze ich sehr die Berberpferde für die Reitkunst, wegen ihrer besonderen Fähigkeit
sich gewandt und anhaltend in schwierigsten Galopplektionen zu bewegen" Antoine de Pluvinel

Offline Beagle-Petra

  • Ima Rainbow Too
  • Moderatoren
  • *
  • Beiträge: 1.979
Re: Hund verhungern lassen als "Kunst" in einer Ausstellung
« Antwort #20 am: 26.06.08, 19:05 »
schließe mich esprit an und geschieht ihm mehr als recht.

*auch unterschrieben hat*
Nur echt mit dem Beagle!