Autor Thema: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..  (Gelesen 22539 mal)

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Offline turbo

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #30 am: 20.02.08, 00:17 »
Hallo,
ich habe seit ca. 20 Jahren Fibromyalgie (wird auch gerne als "Weichteilrheuma" tituliert  ::)) und eine nicht näher definierbare Muskelkrankheit (u.a. an komischen Muskelwerten und merkwürdigen Creatininwerten festgemacht). Einige von Aleike aufgezählte Symptome stimmen bei mir auch, dazu kommen noch immerwährende Muskelschmerzen überall, GsD nicht immer gleich stark und man gewöhnt sich ja an alles, grins, ab und zu sehr schmerzhafte Ganzkörpermusklekrämpfe, manchmal wegknickende Beine und mir fällt sehr viel und oft was aus den Händen (hat den Vorteil meine Ponys haben gelernt immer und überall sofort stehen zu bleiben wenn der Strick runterfällt  ;)). bin dann auch ein Jahrzehnt durch die ganze Ärzte und Krankenhausmaschinerie gelaufen mit dem Endresultat massenhaft Schmerzmittel und Frührente und "wir können leider nichts mehr für Sie tun  :P :-[". Zuletzt hatte ich sehr hoch dosierte Antidepressiva/Antiepileptika (nicht wegen Depressionen/Epilepsie, sonder der Nebenwirkung der hochgradigen Schmerzabgrenzung). Das hat zwei Jahre ganz gut gefunzt (außer das ich durch diese Tabletten über 30 Kilo  :o :-X zugenommen habe)und dann hat mein Körper sich heftig gegen diese extreme Chemie gewehrt und alles an Nebenwirkungen aufgefahren was auf dem Waschzettel steht und der ist leider (welch Wunder  ::)) extrem lang  :-\. Tja, was nun? Ich hatte das Glück meine jetzige Ärztin kennenzulernen, die zwar normal studiert und praktiziert hat, sich aber gleichzeitig mit TCM und Akupunktur beschäftigt und gelernt (und immer noch weiter lernt  :D) hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben es in knapp einem Jahr geschafft, das ich fast von diesen miesen, fiesen Medikamenten (kann man nur sehr lanngsam und vorsichtig absetzen) runter bin, mein Gewicht steht endlich  :D :D, ich kann mich ganz allmählich wieder besser und länger bewegen und die Schmerzen sind auf ein überwiegend erträgliches Maß reduziert und die heftigen Schübe werden immer weniger und der Zeitraum dazwischen immer länger  :D. Ich kann meine Ponys wieder überwiegend selber versorgen (Eigenregie) und mein herzallerliebster LG muß nur noch selten ran  :). Auch bin ich schon seit fast 4 Jahren nicht mehr geritten  :'(, aber ich habe große Hoffnung, daß ich nächstes Jahr wieder dazu komme und nun so allmählich mit meinen Ponys wieder mit Bodenarbeit, ZL, DL, Fahren usw. loslegen kann  ;D.
Hmm, ich merke gerade, daß ich mich etwas in Rage geschrieben habe   ::), was ich eigentlich sagen wollte, ist folgendes.
Verdrängung nützt nichts, es holt dich sowieso immer wieder ein, also... ran an den Feind, pack den Stier bei den Hörnern, sprich: geh zum Arzt (einem hoffentlich gutem Facharzt), laß dich durchchecken, dann weißt du schon mal was es evtl. ist oder eben auch nicht ist, mach dich auch über Alternativen schlau z.B. Akupunktur, TCM, etc. und laß dich nicht unterkriegen  :).

Edit: Ich wollte dich mit meinem Beitrag nicht frusten und hab lange überlegt ob ich es so schreibe (ist halt auch ein bißchen persönlich und soll auch um Himmels Willen nicht als Jammern aufgefaßt werden) und meine Krankheit hat sicherlich auch nur am Rande mit dir zu tun, ich wollt damit nur sagen es gibt immer einen Weg mit Krankheit umzugehen und sich nicht unterkriegen zu lassen, auch wenns ab und zu mal schwer fällt und wir haben ja immerhin noch unsere perfekten Tröster und Wiederaufbauer und Lebensmotivator, nämlich unsere Ponys/Pferde  ;D. P.S. ich oute mich mal als ODH-HML, Lady deine Plüschtabbis sind da doch sowieso klasse  :).
« Letzte Änderung: 20.02.08, 00:26 von turbo »
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Offline Wella

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #31 am: 20.02.08, 00:21 »
Ich hab zum Glück zu dem Thema überhauptnichts zu melden - aber ich finds sehr schön was du geschrieben hast turbo und ich freu mich sehr für dich, dass es so aufwärts geht und du kommst sicher wieder auf deine Ponies!  :-*

Offline turbo

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #32 am: 20.02.08, 00:33 »
@ WD
Na aber ganz bestimmt  :D.

@ Lady
Aprospos Baustelle, grins, ich hätte dann noch Herzkrankheit (aber nach 5 OPs und Schrittmacher wieder ganz gut im Lot  :) ) und chronisch obstruktine Lungenerkrankung/Asthma anzubieten, aber es gibt wahrlich schlimmeres und kaum zu glauben aber wahr, seit ich einmal in der Woche spezielle Akupunktur bekomme, sind auch diese Sachen besser geworden (warum auch immer, aber hauptsache se funktioniert). Übrigens, daß mit den gefüllt anfühlenden und steifen Fingern habe ich auch, nach der AP ist das merkwürdigerweise wie weggeblasen und so am sechsten Tag danach merke ich wie es wieder losgeht.

Mal allgemein Gute Besserung an alle Geplagten wünsche  :).

@ Westernlady
Ich drücke dir mal ganz doll die Daumen, daß es jetzt besser wird und du auch wieder zum Reiten kommst  :D.
« Letzte Änderung: 20.02.08, 00:41 von turbo »
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Offline LadylikeTopic starter

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #33 am: 20.02.08, 14:27 »
Mensch Leute ich dank euch wirklich für eure Tipps und Erfahrungsberichte.  :D :-*
Ich hab zunächst wirklich stark überlegt ob ich über so ein augenscheinlich kleines Problem wirklich posten sollte, doch eure Berichte zeigen mir deutlich, dass man gewisse Sachen nicht einfach ignorieren sollte. :-\

Turbo holla die Waldfee da hast du aber ziemlich kräftig "hier" geschrien als es um die Verteilung von körperlichen Gebrechen ging?  :-[
Schön dass du eine gute Ärztin gefunden hast und ihr die ganze Situation auf einem anderen, körperfreundlicheren Weg in den Griff bekommt. Bei der Vergabe von solchen starken Medikamenten muss man ja oft gar nicht lange warten bis der Körper weitere Schäden aufzeigt. :-\

Aber was ist TCM? ???


Und natürlich frustriert mich dein Beitrag nicht...im Gegenteil er spornt mich an meinen Hintern in Bewegung zu setzen und mich um eine Abklärung des Ganzen zu kümmern. Wenn ich es schaffe fahre ichgleich morgen früh zu meinem Hausarzt und spreche ihn darauf an. Am Donnerstag kommt, wenn ich mich recht erinnere der Kurier fürs Labor..d.h. von der Sache her müßte eine Blutuntersuchung möglich sein.

Ich hab heute nach dem aufwachen mal bewußt auf meine Hand geachtet...sie war fast komplett steif obwohl nur 2 Finger betroffen sind und ich hatte Mühe ne Schublade aufzumachen. Auch ist einer der Finger wieder "gefüllt" gewesen..sprich fester anzufühlen und Kraft ausüben, Hand richtig schließen geht gar nicht. Macht aua und ist einfach unangenehm. Mein Fuss bzw. dieses eine Gelenk auf dem man ja zwangsweise abrollt, beschwert sich auch mächtig so dass ich laufe wie eine alte Frau. ::)

Und nein jammern will ich auf keinen Fall..mir fällt nur auf, dass es die letzten Tage deutlich stärker geworden ist. :(


Ps: ja die Plüschtrabbis sind erste Sahne im Seele beschmeicheln.. :D
..ich hab keine Zeit mich zu beeilen..

Offline donau

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #34 am: 20.02.08, 15:06 »
hmmm... darf ich mal ganz leise eine frage stellen?
ich kann seit letztem winter bei kälte keinen druck mit den händen ausüben, sprich, nichts richtig festhalten bei temperaturen zwischen 5°+ und 5°- (kälter war´s nie, wenn ich reiten war die letzten beiden jahre). mit handschuhen geht´s einigermaßen, aber ich hab einfach keine kraft mehr, um die zügel beim reiten zu halten, obwohl mein pferd sicher nicht stark gegenzieht... mir tut nur einfach die hand weh, vom um den zügel schliessen :P
vorigen winter nur die linke, heuer beide, kälte ansich tut in den händen weh, aber dieses unvermögen, etwas festzuhalten und die kraftlosigkeit in den händen sind... seltsam. aufgefallen ist mir das wie gesagt nur beim reiten oder im stall, bin sonst im winter nicht länger draussen.

und nachdem ich eure berichte hier gelesen hab, wollt ich fragen, ob das jemand so auch kennt? oder ob das nur paranoia ist, weil das bei kälte normal ist?
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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Offline Viki

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #35 am: 20.02.08, 16:44 »
Normal klingts nicht und ich kenn es auch nicht - ich hab diese arthritischen Phasen auch mal im Sommer.
Es gibt eine sog. Weißfingerkrankheit - die haben z.B. Landwirte, wenn sie mit "kalten" Händen zu lange an der Motorsäge arbeiten. Könnte in die Richtung gehen...

Lady, "schlimm" oder "Kleinigkeit" ist ja relativ. Natürlich klingt es nach Bagatelle verglichen mit einer umfassenden Krankheot wie der Fibromyalgie. Aber Hände sind schon zentral wichtig und selbst wenn es "nur" heißt, dass man nicht/schlecht reiten kann oder nicht mehr Musik machen.


Offline sasthi

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #36 am: 20.02.08, 17:27 »
"Bagatelle" ist immer relativ.
Obwohl es bei mir 80 % der Gelenke getroffen hat, und dazu dann auch noch wunderbare Wetterfühligkeit mit Migräne sowie die Schuppenflechte geschenkt gab würde ich die Psoriasisarthritis jetzt eher als leicht bezeichnen. Da gibts bedeutend heftigere Krankheiten, meiner Meinung nach. Lungenkrebs oder Aids z.B.
Wobei ich das von Turbo beschriebene durchaus auch kenne.
Auch die Depressivphasen, wo man am liebsten im Bett bleiben möchte und KEINEN mehr sehen will sind mir wohlbekannt.
Nur ich will dem nicht nachgeben, denn die Spirale nach Unten kann grausam sein.
Und wenn man immer jemanden fragen muss, der einem die Flasche Wasser aufmacht... sowas kann extrem frusten.

Lady, geh zum Arzt, dann weißte, woran du bist.

Donau, doch, ist mir bekannt.
« Letzte Änderung: 20.02.08, 17:33 von sasthi »
Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.

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Offline turbo

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #37 am: 20.02.08, 17:29 »
@ Lady
Na dann ist ja gut, ich wollte mit meinem Bericht genau das erreichen  :), lieber früher als zu spät gewisse Sachen durchchecken lassen. Und was die "Kleinigkeit" oder "schlimm" betrifft, das sehe ich genauso wie Viki. Jede Art von körperlicher oder seelischer Einschränkung ist einfach besch.... und man sollte versuchen etwas dagegen zu tun und wenn das nicht klappt sich irgendwie damit zu arrangieren  ;). So, grins, genug Weisheiten gelabert.
Aber wenn man die Hände/Finger nicht mehr oder nur noch schlecht benutzen kann ist das wirklich, wirklich blöd (habe ich ja leider auch oft genug  :P). Also, auf zum Doc  :).
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@ Donau
Mir ergehts mit meinen Händen und Fingern oft ähnlich, allerdings zu jeder Zeit, egal ob kalt oder warm, allerdings je kälter desto schlechter und am allerschlimmsten für meine Muskeln (und bestimmt auch sowieso für jeden anderen Menschen  :)) ist dieses blöde naßkalte Wetter, pfui bäh, da kann ich gar nicht alles aufzählen was mir weh tut, einschließlich meines Gemüts  ::) :-X.
Aber Finger- und Handprobleme ,auch in Bezug auf die Kraft, gibts leider bei vielen Krankheiten, so auch bei meiner oder anderen muskülären Erkrnkungen, Rheuma, Athrose, Karpaltunnelsyndrom, HWS, eingeklemmte Nerven usw.. Ich würde dir also auch raten zu einem guten Arzt zu gehen und dich durchchecken zu lassen.

Also, gute Besserung und baldige Erfolgserlebnisse wünsche ich allen wie auch immer Geplagten  :).
Viele Grüße
Turbo

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Offline Viki

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #38 am: 20.02.08, 17:39 »
Aber Finger- und Handprobleme ,auch in Bezug auf die Kraft, gibts leider bei vielen Krankheiten, so auch bei meiner oder anderen muskülären Erkrnkungen, Rheuma, Athrose, Karpaltunnelsyndrom, HWS, eingeklemmte Nerven usw.. Ich würde dir also auch raten zu einem guten Arzt zu gehen und dich durchchecken zu lassen.

und Geduld mitbringen  ::)

Die Weißfingerkrankheit hat ein typisches Symptom, eben die Blässe an den Fingern (die dann umschlägt in Rot und dann normal).

Man muss sich auch mal klarmachen, welche Belastungen täglich auf die Knöchelchen in einer Hand wirken - das ist ja wie bei einem Springpferd.

Offline turbo

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #39 am: 20.02.08, 17:41 »
@ Sashti
Kommt mir sehr bekannt vor  ::) und ich stimme dir in allen Punkten zu. Aber wie du schon sagst, sich ein Loch zu buddeln und sich reinlegen und zuzuschaufeln oder sich einfach nur in die Ecke zu setzten und zu jammern bringt echt nichts, dafür gibts noch viel zu viel schöne Dinge im Leben  :D und wenn mir halt was zum zwanzigsten Mal aus der Hand fällt, na dann hebe ich es eben zum zwanzigsten Mal auf , denn irgenwann wirds schon gehen  :). Und wenn was partout nicht klappt, weil der Körper nicht will, dann muß ich halt jemanden fragen, ist meist gar nicht so schwer wies zuerst scheint (na gut, ich gebs zu, ab und zu ärgert oder wurmt es mich immer noch  ;)). Ich komme so schon mehr als zwanzig Jahre zurecht und habe immer noch Pferde, Hund, Katzen und Haus und Hof und am allerallerwichtigsten auch schon sehr lange meinen allerbesten LG und dieselben gute Freunde  ;D ;D ;D.

Also, pack mers  :D.
Viele Grüße
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Offline turbo

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #40 am: 20.02.08, 17:43 »
Ja, Viki, da sgst du was absolut wahres.....Geduld ist das absolute A und O, aber da sind wir von unseren Ponys ja schon gut vorbereitet, nicht wahr  ;).
Viele Grüße
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Offline Viki

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #41 am: 20.02.08, 17:48 »
bei den Pferden hab ich damit kein Problem (was reiterliche Entwicklung oder Stillstand betrifft), von Ehrgeizphasen abgesehen, die auch wieder abflauen. Aber die Vorstellung, das Cello ganz wegpacken zu müssen, find ich schon quälend - obwohl absoluter Luxus.

2 meiner Freunde (beide um die 40) haben MS - da lernt man Loslassen und mit Ungewissheit leben. Die eine stellt sich dem Ganzen mit allem Drum und Dran, der andere verdrängt es einfach - und lässt sich auch durch Niemanden belehren. Das ist schwer zu ertragen als Freund, weil es ohne Behandlung halt evtl. schnell schlechter wird (und er schwankt sowieso schon manchmal durch die Gegend wie besoffen, da sind die Beine betroffen, auch nicht witzig).

Offline sasthi

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #42 am: 20.02.08, 20:15 »
Turbo, ich kann die Jammerlappen nicht ab. Gut, ich jammere auch das ein oder andere Mal, aber ich versuche es, einzuschränken, und meiner Umwelt damit nicht auf die Nerven zu gehen.

Und wenn ich merke, es geht mir heute nicht so besonders, dann sage ich das auch meinen Kolleginnen und bitte darum, heute mal leichtere Aufgaben machen zu dürfen (bin Aktenschubserin  ;D ) oder etwas langsamer. Das ist kein Thema.
Und um was bitten - mei, was ist mir das anfangs schwer gefallen - eher hätte ich mir die Zunge abgebissen.

Viki, Geduld, Disziplin und konsequentes Handeln. Drei Dinge, die so eine Krankheit auf jeden Fall von einem verlangt - ansonsten wird man mit Schmerzen "bestraft"
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Offline Aleike

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #43 am: 20.02.08, 22:44 »
Ich lerne gerade meine Spondylose und sonstigen dann doch eher unbedeutenden Zipperlein ganz neu schätzen :-\.
Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)

Offline Westernlady

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Re: Jahr für Jahr schmerzende Gelenke bei Kälte..
« Antwort #44 am: 21.02.08, 13:32 »
hallo

turbo, klasse wie du gefasst bist stimmt schon, egal was man hat, man muss das beste draus machen.

an die chronisch schmerzkranken:
hat jemand schon von diesen schmerzkliniken gehört ?

ich bin auch auf ein medikament eingestellt worden, ich soll es immer einnehmen, aber ich nehms nur nach bedarf. ich finde, wen ich es immer nehme, merke ich ja nicht, ob ich tatsächlich schmerzen habe.  ::)

@lady hast du schon was unternommen ?

wie behandelt ihr das rheuma ?
allerliebste Grüsse