Autor Thema: Studium, Ponys, Nebenjob....  (Gelesen 6022 mal)

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Offline donau

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #15 am: 24.10.07, 17:23 »
lumpine, mich schockst du jetzt nicht, dein tagesablauf gleich meinem ziemlich, bloss dass ich eben nicht über´s we nach UK fliegen muss, aber wohl mal unter der woche beruflich irgendwohin in europa. macht das kraut dann aber auch nicht fett, bzw. hatten wir ziemlich viele we-blocks, da "mein" studiengang extra für berufsbegleitend angeboten wird (und dann sitzt man eben we und feiertag in der vorlesung, weil man sonst nix zu tun hat ::) )

auto habe ich auch noch (sonst wäre das pferd nicht zu machen, weil die fahrtzeiten einfach indiskutabel wären), die studiengebühren sind allerdings sehr niedrig (dafür kosten die anderen materialien genug), 5000 eur im semester könnte ich mir nicht leisten, ausser, ich verkaufe das pferd (und spare mir dann auch das auto), dann käme ich wohl auf diesen betrag, der "übrig" bleibt. die master-studien module sind aber meist gut abgestimmt für die berufstätigen, oder?
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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Offline Lumpine

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #16 am: 24.10.07, 17:37 »
Hullo,

@Viki
Ja, die Sekretärin dort ist dann sicher auch irgendeinem Tarifvertrag unterlegen. Das hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Man hat mehr Rechte. Nachteil: in der freien Wirtschaft sind die Gehälter höher.

Die Bedingungen sind optimal. Unsere "Gruppe" hat 17 Studenten und 8 zuständige Dozenten. Dementsprechend ist die Betreuung.

@donau
Gut zu wissen dass ich nicht die einzige Verrückte bin die sowas macht.  ;D
Ja, dieser MSc ist sehr auf die "reale" Welt abgestimmt. Sie nehmen auch nur Leute die wissen was sie wollen. Da sind sie schon sehr bedacht bei der Auswahl. Und man kann immer irgendeine Regelung treffen die grade für die Berufstätigen eine Erleichterung bedeuten. Viele von denen haben Kinder zuhause...da kommt z.B. eine Vorlesung am 23.12 nicht gut.....  ::) war kein Problem das zu verlegen. 
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Offline donau

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #17 am: 29.10.07, 12:35 »
lumpine ;D

so flexibel sind unsre leider nicht ::) mit kindern wäre das auch nicht zu schaffen hier, denk ich. etliche sind wegen jobwechsels, oder weil dann doch kinder da waren aus dem kurs ausgeschieden, ein teil hat gekündigt, und studiert nur noch (für´s letzte jahr), weil´s soviel ist. pferd lässt sich gut unterbringen, wenn man´s straff genug managed, aber ein pferd fragt auch nicht nach weihnachten, geburtstagen oder jahrestagen, zum glück ;)

das nette an solchen berufstätigen-modulen ist aber, dass sie das so abstimmen, dass man innerhalb einer bestimmten zeit fertig ist, wenn man mitzieht, dadurch wird das etwas überschaubarer, finde ich...
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Authorised WEIGUMS Desillusionator

Offline chily

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #18 am: 29.10.07, 16:00 »
Hallo,
Ich bin mit Studium, 2 Nebenjobs, Pferd (allerdings nicht in Eigenregie), 2 Instrumenten (nebst Unterricht und diversen Orchestern) und vor allem sehr viel Ehrenamt (momentan so an die 20 Wochenstunden oder mehr) auch ganz gut ausgelastet...schwierig, dir Tips zu geben - kommt auch auf das Studienfach an -, aber vielleicht kannst du dir im nächsten Semester deinen Stundenplan noch ein wenig sinnvoller einrichten! Bei mir klappt das immer recht gut, wenn ich früh genug anfange, dieses Semester hab ich sogar nur an 2 Tagen Uni! (20 Wochenstunden). Ein Tag wird dann komplett gearbeitet, der andere Nebenjob liegt am Wochenende und 2 Tage habe ich komplett frei! An den freien Tagen wird dann schwerpunktmäßig gelernt, fürs Pferd bleibt da dann natürlich auch noch ein Stündchen. Für die zwei Unitage habe ich eine Reitbeteiligung, an meinem Arbeitstag fahre ich danach gleich noch zum Pferd. Und Wochenende ist sowieso kein Problem, reittechnisch gesehen. Ich würde also versuchen, Uni möglichst in große Blöcke zu fassen, dann sparst du dir auch die Fahrzeiten. außerdem würde ich wirklich gezielt schaun, ob du nicht noch eine Reitbeteiligung findest - du musst ja nicht die andere deswegen vertreiben, aber spätestens wenn die Klausurenzeit kommt, wirst du heilfroh sein, wenn du jemanden zuverlässigen hast! Sind die Tutorien verpflichtend? Ich habe inzwischen die Erfahrung gemacht, dass die oft hilfreich sind, wenn man selbst zu faul zum lernen ist - sofern du aber die Disziplin hast und selber ein bisschen was tust, kannst du dir die oft sparen...auch bei vielen Vorlesungen werden nur die skripten, die im Internet stehen, abgelesen oder der Text wird so langsam und verständlich diktiert, dass man sich gut mit Bekannten abwechseln kann und echt nicht jede Stunde da sein muss. Ich will hier nicht zur Faulheit aufrufen, aber auch in der Uni gibts einfach ein paar Dinge, die man sich ganz gut sparen kann!
Und vor allem: stress dich bitte nicht, wenn du nicht jeden Tag was mit deinen Pferden machen kannst. wenn sie im Offenstall stehen, wird ihnen das ganz sicher nicht schaden. Außerdem musst du auch nicht jeden Tag ausführlich reiten , bei Offenstallpferden geht es ja eigentlich viel mehr um Beschäftigungstherapie gegen die Langeweile! Eine halbe Stunde Spazierengehen oder Bodenarbeit ist nicht so zeitaufwändig und uns sehr spassig...
hm, wenn mir noch was einfällt, meld ich mich wieder! 8)

Offline Petig2002

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #19 am: 05.11.07, 19:05 »
Hmmm....Studium: ja, Nebenjob: ja, eigenes Pferd: nö  :-\, aber zeintensive RB, darf ich mitspielen?!

Ok, mein Wochenplan- ihr wisst schon, eines faulen Studenten  ;)

Montag: 6:15 aufstehen, 7:00 Richtung Dortmund Uni, 8:00-16:00 Seminare, schnell zum Auto, wichtig: Bude aufräumen!!!, 17:00-19:00 Nebenjob, danach Hausaufgaben/lernen
Dienstag: 6:15 aufstehen, schonmal aufräumen, spülen, was eben so anfällt, 8:30 zum Pferd bis circa 13:00, nach Hause, Hausaufgaben machen, 14:30-19:00 Nebenjob
Mittwoch: 6:15 aufstehen, 7:00 Richtung Dortmund Uni, 8:00-20:00 Seminare (pausenlos *bööörghs*), circa 21:00 zuhause
Donnerstag: 6:15 aufstehen, aufräumen, spülen, was eben so anfällt, 8:30 bis circa 13:00 am Stall, nach Hause, Hausaufgaben machen, 14:30-19:00 Nebenjob
Freitag: 6:15 aufstehen, 7:00 Richtung Dortmund Uni, 8:00-10:00 Seminar, schnell zum Auto, direkt zum Stall, 11:00 da *im Auto vor allen umzieh grins*, bis circa 13:30, Hände waschen, umziehen, Haare kämmen - nahtlos zur Nachhilfe fahren *mief*  ;D 15:00-16:00, 16:30 zuhause noch ne Stunde Unterricht. Ab halb 6 meistens Großeinkauf für Family. Abends Hausaufgaben
Samstags: bis 8:30 ausschlafen, zum Stall, Reitunterricht, danach meistens das einkaufen, was ich freitags vergessen habe  ;D, abends laden wir meistens irgendwelche Leute ein, also schnell umziehen, duschen, Essen vorbereiten, aufräumen, rumtelefonieren  ;D Bald habe ich da Praktikum, das heißt ich muss den ganzen Nachmittag/Abend noch in einem Jugendzentrum arbeiten
Sonntags: Meerschweinchen sauber machen und die Hausaufgaben machen, die sich im Laufe der Wochen eben DOCH ansammeln. Ansonten mein freier Tag  ;)

Also mit euren Plänen kann ich sicher nicht mit, aber dafür, dass Studenten immer als Langschläfer, faule Hunde und Zeitvertrödler gelten, ist es denke ich ganz ok  ;)

Offline VirginiaTopic starter

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #20 am: 10.11.07, 22:26 »
Hallo!
Vielen Dank für die ganzen Antworten!
Eigentlich hat alles gut geklappt... ja... eigentlich. Und dann aufeinmal ging alles schief :( Und jetzt sind beide Ponys weg. Meinen Stundenplan kann ich nicht ganz frei wählen, sind einige Pflichtveranstaltungen im Bachelor Soziale Arbeit. Aber Organisationstechnisch hätte ich das jetzt mit Nebenjob ganz gut hinbekommen. Aber zunächst ersteinmal, warum die Ponys weg sind. Meine Eltern haben völlig gestreikt und wollen nichts mehr zahlen, keinen Cent, weder Uni, noch Ponys. Und bei uns kosten die Gebühren nicht gerade wenig und all die ganzen Bücher. Dann hat unser Winterplatz abgesagt, EINEN Tag bevor wir die Ponys dahin bringen wollten. Mit der Ausrede, dass denen URplötzlich eingefallen wäre, dass das mit dem Platz unmöglich ist (hätten die uns nicht gleich sagen können, dass sie keine Lust drauf haben noch mehr einzustellen?) Das war WOCHENLANG fest geplant und dann kurz vor Wintereinbruch das! Wir sind dann sofort rumgefahren, haben rumtelefoniert und immer wieder hieß es, "Wärt ihr doch nur eine Woche früher gekommen, dann hätten wir noch Platz gehabt." :( so und private Ställe oder Eigenhaltung, was meine Eltern notfalls doch dann bezahlt hätten, waren in der erreichbaren Umgebung besetzt. Was nur noch frei war, waren Pensionsställe. Und meine Schwester und ich haben kein Auto (zu teuer) und daher konnten wir eben nur in der Nähe suchen. EIGENTLICH war mit meinem Vater geplant, dass er uns beim Unterstand bauen hilft, aber jetzt wollten meine Eltern nicht, dass die Weide vermatscht, wenn das zum Offenstall geworden wäre *seufz*. Es war wirklich verhext! Und dann hatte kaum ein Bauer mehr gescheites Heu (Vorbestellung hat auch nichts gebracht).
Und überhaupt ist in letzter Zeit alles schief gegangen *heul* und seit längerer Zeit ist meine Schwester voll auf dem Partytrip und alles, und auf keinen war mehr Verlass. Und anstatt sich zusammen zu setzen um das alles zu klären, haben sich alle nur angezickt. Das ging jetzt mit dem Stress in der Familie bestimmt schon 1-2 Jahre. In der Schulzeit war es noch ok. Aber jetzt noch mit den Unikosten und Nebenjob. Und ich könnte ständig heulen. Dann hat eine Bekannte gesagt, sie nimmt die beiden Ponys bei sich auf. Und für die Ponys war das sicher die beste Entscheidung. Aber die fehlen mir so!!!!! Und jetzt, wo sie weg sind, hackt meine mutter auf uns alle herum, ob wir denn kein Herz hätten und sie abschieben mussten, dabei hat sie doch am meisten über sie geschimpft! Und als ob meine Schwester und ich das leichtfertig getan hätten... Wenigstens können sie ein Leben lang da bleiben und sind wirklich in sehr guten Händen :( (ist immer gut, wenn man da wen kennt).
Wenn wenigstens meine Schwester und ich uns noch vertragen hätten... Aber wenn sie keine Lust mehr auf die Ponys hatte...
Wir hatten sie 6 Jahre, mit allen Höhen und Tiefen! Hatten sie aus schlechter Haltung und so gut aufgepäppelt. Und jetzt sind sie weg :(  :'( :'( :'(

holzwurm

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #21 am: 12.11.07, 09:15 »
Virginia

hast Du denn die Möglichkeit die Ponys ab und zu zu besuchen?

Dumm gelaufen das Ganze, und offenbar ein echtes Kommunikationsproblem in Eurer Familie  :P.

Vielleicht ergibt sich ja nach dem Studium eine Möglichkeit für Dich, zumindest eins der Ponies wieder zu holen, wer weiß? *Mutmach*

Offline VirginiaTopic starter

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #22 am: 12.11.07, 13:13 »
Hallo!
Ja ich kann sie immer besuchen, wenn ich es will... Ist höchstens eine Stunde mit dem Auto entfernt.
Es geht denen soweit gut dort. Leben jetzt in einer Herde und sind insgesamt 12 Pferde.
In zwei Wochen fahren wir das erste mal hin und schauen, wie sie sich eingelebt haben *immernoch traurig*
Ich würde alles dafür geben, anstelle des Ausschlafens in der Früh füttern gehen zu können...

LG

holzwurm

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #23 am: 14.11.07, 09:03 »
Dann ist die neue Besitzerin ja nicht auf sie angewiesen bei so vielen Pferden...? Sind das alles ihre?

Ich würde mich hier durchaus die Option frei halten, nach dem Studium und mit Job nachher wenigstens eins der Ponies wieder zu holen. Dann hast Du immer einen Lichtblick.  :-* Und sonst - viel Erfolg beim Studieren.  ;)

Offline VirginiaTopic starter

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #24 am: 29.11.07, 12:45 »
Danke! *wegen Studium leider nicht oft Zeit hab fürs Forum*
Ja das sind alles ihre Pferde ^^
Ich hoffe ich kann wenigstens meine Mona später wiederholen, wobei ich auch ein schlechtes Gewissen hätte, sie dauernd umziehen zu lassen (erst weg, dann wieder her, etc)...
So, danke für eure Antworten ;)
LG

Offline kallisto

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Re: Studium, Ponys, Nebenjob....
« Antwort #25 am: 05.12.07, 12:28 »
Hallo,

also meine Pferde habe ich auch während des Studiums gekauft (wobei eher gegen Ende). Über das gesamte Studium so viel Geld herbeizuschaufeln ist sehr schwierig. Ich hatte einen Teil des Studiums Feiern und weniger Arbeiten und den zweiten Teil Nebenjob und Pferde. Ich vermisse nichts, ich habe es mir so rausgesucht und ich würde es wieder so machen. Im Gegenteil, was mir meine Pferde geben, bringt mir keine wilde Party etc.
Man muss wirklich wissen, was man möchte. Dann sind die Nebenjobs abends und am We nicht so quälend. Wobei man ein Restpolster trotz knapper Kasse haben sollte. Jeden Monat bis zum Nullpunkt anzugelangen geht mit TA und Pension nicht.

LG Susi