Autor Thema: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?  (Gelesen 17440 mal)

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Offline Safira

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #30 am: 11.09.07, 18:46 »
Ich war auch ein Angsthase: In meiner 3-jährigen Reitschulzeit. Gesprungen (Cavaletti) bin ich nur, weil die anderen auch alle gesprungen sind. Haffilein wollte sich gerne drücken, ich hatte nicht den richtigen Mumm und dann kam RL mit der Peitsche kurz vorm verweigern hinzu. Das man als unerfahrener Reiter da mit der Bewegung nicht mitkommt, versteht sich von selbst. Angaloppieren verlief ähnlich :-X
Nachdem keine Geld mehr für RU war, bekam ich eine büffelige Shettystute als RB im Gelände; meine Angst wurde ruckzuck beseitigt. Als ich zu groß wurde, bin ich umgestiegen auf hibbelige Araber-Welsh-Stute. Dank diesen beiden Pferden und unseren Ausritten im Gelände hab ich "Reiten" gelernt.
Ich habe immer noch ´nen großen Repsekt vor anderen Pferden (auch wenn man mir das oft nicht ansieht), aber die Angst ist zum Glück nur im Hinterkopf und ich schaffe es nicht zu verkrampfen und absolut locker zu sitzen.

Tja, und die Sache mit dem eigenen Pferd: Ja, wollte ich auch, nach der Berufsausbildung... 1,40m groß, so´n Touch Araber mit drin, bunt, mindestens 8 Jahre alt und solide Grundausbildung.
*Ähm* nach einem halben Jahr Ausbildung habe ich die Enkeltochter meiner damaligen Araber-Welsh-Reitbeteiligung gekauft: 11 Monate alt :-X
Oh Wunder, ich bin mit der Ausbildung fertig und: Mein Stütchen ist reitbar :D Die solide Grundausbildung hat sie zwar noch nicht (liegt aber wohl eher an mir als an ihr) und viele viele Sachen funktionieren noch nicht, aber andererseits, wenn man betrachtet was alles klappt, dann ist man doch froh, diese Entscheidung getroffen zu haben. Zumal ich wirklich absolut alles selber gemacht habe.
Meine Angst ist übrigens auf dem Pferd meist geringer als neben. Mag vielleicht daran liegen, dass ich als Kind/Reitschülerin zweimal mitgeschleift/übergerannt wurde. Ich habe kaum Probleme mit ängstlichen
Pferden, aber hat ein Pferd auch nur leichte Agressionen gegen den Menschen, dann bekomme ich Panik. Das war auch meien größte Sorge, dass ich zu inkonsequent bin, meine Stute mir auf der Nase herumtanzt und ich dann Angst vor ihr bekomme.

Aber es gibt genügend grottenbrave Pferde, mannmuss sie nur finden. Und sicherlich ist auch für dich eins dabei. Ansonsten: Viele viele Pferde ausprobieren... Ob im Reiturlaub, bei ´ner Freundin, im Reitunterricht oder eine zweite RB suchen.
An welche Pferderasse hast du denn gedacht?
Lieber auf neuen Wegen stolpern,
als in den alten Bahnen auf der Stelle treten.

Offline Baladin

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #31 am: 12.09.07, 13:17 »
So nun schreibe ich mal meine Geschichte so kurz wie möglich auf. In der Reitschule habe ich mich fast nie getraut zu galoppieren, da ich immer Angst hatte ich könnte das Pferd nicht mehr anhalten oder so. Nach Jahren Reitpause habe ich dann ein 20 jähriges Pferd gekauft und es ab und zu geritten. Da hatte ich auch keine Angst, denn er genoss die langsamen Ausritte im Schritt und Trab. Nach nur einem Jahr musste ich ihn aber einschläfern, er hatte Schimmelkrebs und Metastasen im ganzen Bauch, so dass er von innen heraus aufgefressen wurde. Ich wusste aber, wenn ich mir nicht wieder ein Pferd suche, würde ich das Reiten wieder aufgeben. Bei meiner Suche traf ich dann Baladin. Es war Liebe auf den 1. Blick wenn man so sagen kann. Ich wusste einfach sofort, den oder keiner. Er hat zwar einiges mehr gekostet als ich mir eigentlich leisten konnte, aber irgendwie ging es dann doch.

Das 1. Halbe Jahr genossen wir in vollen Zügen und ich bin auch wieder galoppiert ohne grosse Angst zu haben. Dann kam der Winter. Durch meine Schichtarbeit und den morgendlichen Stall hatte ich einfach zu wenig Zeit für ihn. Immer wenn wir dann auf einem Ausritt waren ist er gestiegen und meistens so lange bis ich aus dem Sattel fiel. Meine Angst vor dem Reiten allgemein wurde natürlich immer grösser und ich bin immer weniger reiten gegangen und er wurde dadurch immer aufgekratzter.

Aus diversen Gründen habe ich dann den Stall gewechstelt. Dort steht er noch heute. Er hat Vollpension und ich habe auch ein Viereck zur Verfügung zum Reiten. Am Anfang konnten die neuen SB ihn nur mit Steigergebiss führen, da er immer in die Luft ging. Ich merkte, dass ich Hilfe benötige um meine Angst in den Griff zu bekommen. Die SB half mir wo sie nur konnte. Wir gingen dann auch gemeinsam auf Ausritte und sie nahm mich als Handpferd mit, was mir Sicherheit gab. Diese Sicherheit konnte ich dann auf Baladin abfärben. Dann habe ich in dem Stall den Begriff Bodenarbeit neu kennengelernt (bis dahin hat Bodenarbeit gleich longieren bedeutet). Wir haben richtiggehend unser Vertrauen gegenseitig aufgebaut. Im Sommer 05 musste Baladin wegen einer Kolik operiert werden. Erst da begriff ich, dass ich ihn verlieren könnte, und das wollte ich auf keinen Fall.

Seit dieser Operation und dem Heilungsprozess sind wir erst zu einem richtigen Team geworden. Unterdessen gebe ich auch Longenstunden mit ihm für Anfänger. Seit kurzem haben wir angefangen zu springen, nicht hoch aber ich vertraue ihm. Ich merke unterdessen genau wann er was macht und er merkt, wenn ich mich nicht so wohl fühle. Du siehst, ich hatte auch Angst, habe ein Pferd gekauft und es ist gut gekommen.

Die Geschichte ist jetzt halt doch etwas länger geworden, aber sie soll dir Mut machen. Du kannst es schaffen. Wichtig finde ich einfach, dass du 1. wartest bis es Klick macht, denn dann ist es das richtige Pferd (und über den Preis kann man immer reden, vielleicht besteht auch die Möglichkeit dein RB ans Futter zu nehmen), 2. das du immer ehrlich zu dir selber bist (wenn es auch mal nicht so gut geklappt hat wie du wolltest, dann steh dazu und verschönere das Ganze nicht) und 3. das du bereit bist Hilfe anzunehmen (echte Freunde helfen dir gerne)

Schiebe deine Gedanken weg, es kommt sowieso so wie es soll!

Offline zaino

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #32 am: 12.09.07, 15:35 »
Kann natürlich auch andersrum laufen - nach Erfahrungen mit den verrittenen Zossen anderer Leute dachte ich, ICH hol' mir 'nen eigenen und versaue ihn SELBST.... das ging bei uns 2 gut, weil wir uns "gesucht und gefunden" haben, aber problemlos ists auch nicht, denn die Ängste holten mich in den Jahren immer wieder ein!!! Teils ohne "Schuld" des pferdes, teils - naja, es ist immer noch ein Pferd, und reagiert wie eines, so artig es auch ist, verglichen mit vielen anderen Viechern.
Vorzug beim Eigenen: Man kanns einfach besser einschätzen! Man wächst zusammen, v. a. wenn man sich ein Junges holt, das noch keine komischen Erfahrungen mit anderen Zweibeinern gemacht hat.
UND man geht bissl nassforscher damit um als mit einem, das jemand Fremdem gehört... macht man Fehler oder was kaputt, oder geht was schief, schuldet man halt nur sich selber Rechenschaft, u. das kann, brutal gesagt, auch befreiend wirken, wenn einem so ein Fremdpferd schon paarmal auf der Nase herumgetanzt ist, aber man hat sich nicht durchgesetzt weil man will das fremde Pferd ja nicht hauen oder strafen....v. a. wenn man evt. beobachtet wird...*flöt*.... (liest sich jetzt übel, sorry, hoffe Ihr versteht was ich meine?)

Ja gut, einfach abwarten was daherkömmt, ansonsten bei dem Pferd bleiben, dem man vertraut und mit dem man Spass hat! Hoffen, dass es gesund bleibt, die Besitzer umgänglich bleiben, und so weiter.
Wobei - Pferde die ich als RB hatte, u. die problematisch waren, wären in 1 konsequenten Hand mit der Zeit besser zu handhaben gewesen als mit 2-3-5 Reitersleuten, die alle zu unterschiedliche Sachen damit machten, u. zu entgegengesetzte Ziele verfolgten.... ich sag jetzt nicht, dass da alle ausser mir doof gewesen wären, im Gegentum, das waren technisch viel bessere erfahrenere furchtlosere Leut als ich!
Aber dem Pferd hätte eben 1 Linie besser getan, 1 Reitstil, 1 Regelwerk... geht ja schon los mit "darf ich am Führstrick oder am Gebiss grasen oder nicht" - "Gestern durfte ich auf dieser Strecke aber durchgehen! Wieso soll ich da heut SChritt gehen?" "bei meinem Frauchen durfte ich am Putzplatz immer zappeln!" u.s.w. Weil was den einen zu Tode nervt, das ist dem anderen wurschtegal, nur das Pferd steht dazwischen u. langt sich an den Kopf: Ja WIE jetzt!? Die spinnen, die Zweibeiner....  :o :P
Aber das war jetzt off-topic... sorry.... :D

Offline skywalker

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #33 am: 12.09.07, 16:00 »
UND man geht bissl nassforscher damit um als mit einem, das jemand Fremdem gehört... macht man Fehler oder was kaputt, oder geht was schief, schuldet man halt nur sich selber Rechenschaft, u. das kann, brutal gesagt, auch befreiend wirken, wenn einem so ein Fremdpferd schon paarmal auf der Nase herumgetanzt ist, aber man hat sich nicht durchgesetzt weil man will das fremde Pferd ja nicht hauen oder strafen....v. a. wenn man evt. beobachtet wird...*flöt*.... (liest sich jetzt übel, sorry, hoffe Ihr versteht was ich meine?)
*100% zustimm*!!! Für mich war es total befreiend und auch der Grund fürs eigene.
Ich war ein Traum-MR (haben meine PB jedenfalls mir gesagt ;-)). Klar, weil ich um jeden Furz gefragt habe, ob ich das eh darf, weil ich mich 100% an die Vorgaben gehalten hab, die ich bekommen habe (auch wenn mir der Sinn verborgen blieb). Ich hab mich sehr stark unter Druck gesetzt, bei jeder kleinsten Kleinigkeit: Wenn Pferdi x macht, würde der Besitzer dann y oder z machen? *grübel* Wenn mir am Heimweg (40km) von der RB eingefallen ist, dass ich das Halfter draußen vergessen hatte - konnte ich kaum schlafen. Nicht dass meine PB so strenge Bestien gewesen wären, aber ich musste dem Pferd gerecht werden und dem Besitzer gleichermaßen. Beim Reiten fühlte ich mich ständig beobachtet von den andern Einstellern, die SICHER am nächsten Tag dem PB berichteten, wie furchtbar ich wieder geritten wäre etc. - ich hab schon fast Phobien entwickelt  ;D
Lange hab ich mir gedacht, ein eigenes Pferd, um Gottes Willen, so viel Verantwortung! Im Grunde fühle ich mich jetzt weniger verantwortlich, komischerweise. Ich weiß, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen mit meinem Pferd umgehe (wobei ich ersters ständig zu erweitern suche  ;D ). Ich habe nur noch Verantwortung gegenüber dem Pferd, keinem Besitzer mehr, weil das bin ich selbst.
Ich muss dazu sagen, dass ich das Besitzer-SEin aber regelrecht lernen musste und noch immer muss. Am Anfang, als mein Pferd endlich bei mir im STall stand, stand ich die ersten Tage immer recht hilflos v0r der box und wartete irgendwie innerlich darauf, dass mir wer bEfehle erteilte: Ja, du darfst ihn jetzt aus der Box holen. Nimm heut das normale Halfter, nicht das Knotenhalfter. Bind ihn dort an, nicht da. Geh heute in die Halle, nicht aufn Platz. Heut wär ein Spaziergang angebracht etc. etc. Jetzt hab ich ihn 4 Monate, und tw. gehts mir immer noch so, das merke ich manchmal, weil ich, wenn andere dabei sind, die ich für kompetenter als mich selbst halte, sofort die Kontrolle über das Pferd überlasse. Meine SB helfen mir z.B. wo es geht (worüber ich sehr dankbar bin), und da merke ich, dass ich sehr oft - einfach aus Gewohnheit!! - ihnen den STrick in die Hand drücke à la "macht ihr mal, ich bin ja nur die RB" ... *kopfkratz* moment mal, da war doch was?  ;D Aja, richtig, bin jetzt Besitzer. Also ich lass mir sehr schnell was sagen und muss mir erst wieder in eRinnerung rufen, dass ICH diejenige bin, die entscheidet, was gemacht wird und was nicht.

Offline Baladin

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #34 am: 12.09.07, 19:40 »
Das kann ich mir gut vorstellen, dass es als RB anders ist als wenn man Besitzer ist. Ich habe auf meinem Pferd auch eine RB und ich denke, dass ich ihr recht viele Freiheiten überlasse, ausser was die Gesundheit anbelangt.

Leider ist es schwer eine gute RB zu finden. Die vorherige hat sich jetzt selber ein Pferd gekauft, weil sie unter anderem selber die ganze Verantwortung wollte etc. etc. (wurde ja schon viel darüber geschrieben) Klar, ich gönne es ihr und doch bin ich immer noch etwas traurig, dass sie nicht mehr bei mir ist.

Meine aktuelle RB ist schwanger und kann momentan nicht mehr reiten. Ich freue mich für sie und doch muss ich jetzt wieder jemanden suchen der mir hilft mein Pferd zu bewegen.

Eine RB musste ich vor kurzem vom Pferd nehmen, da er irgendwie gar kein echtes Interesse an meinem Pferd hatte und es immer schlechter ging mit dem Reiten. Aus Sicherheitsgründen konnte ich ihn nie alleine ausreiten lassen und mit der Zeit musste er sogar wieder in den RU was aber auch nichts half. Da war es mir am Schluss lieber auf ihn zu verzichten als ständig ein ungutes Gefühl zu haben wenn er reitet.

Offline Petig2002Topic starter

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #35 am: 13.09.07, 15:40 »
Ja zaino, ich weiß genau was du meinst. Bei mir ist das immer so, wenn ich irgendwas "unnormales" am Pferd entdecke... eine Macke, ein dickes Bein, irgendwelche Pocken, Pusteln, weiß der Geier was! Ich sags der Besitzer IMMER, aber halt auch immer mit etwas Bauchweh, man weiß ja nie, ob nicht doch mal ein: "Aha....gestern hatte er das noch nicht (Unterton: was hast du mit ihm gemacht!!!)" kommt und wärs dann denk ich aus mit Vertrauensverhältnins zum PB.   :-\ Sowas kann ja schnell gehen, wenn man vielleicht in Zeiten von nicht so rosiger finanzieller Lage Hiobsbotschaften überbringt  ;)

Grundsätzlich versuche ich bei jeder RB mein Bestes zu geben. Das heißt für mich, dass ich zuverlässig bin, IMMER auch bei Regen, Kälte, Schnee, Erkältung, schlechter Laune, Stress, Streit...völlig egal. ICH komme. Klar gibt es Ausnahmen (wichtige Termine und Prüfungen oder dergleichen), aber grundsätzlich wird erstmal jede Möglichkeit ausgeschöpft doch noch irgendwie zum Stall zu fahren und wenn ich mit 4 verschiedenen Bussen 2h durch die Pampa eiern muss. Das bedeutet auch, dass ich die Sachen pfleglich behandel, mit dem Pferd gut umgehe und nur Dinge tue, die ich verantworten kann. Genauso finde ich es selbstverständlich mit anzupacken, ohne gebeten zu werden. Wenn ich sehe, dass die Box versifft ist wie Sau und ich hab noch Zeit, ja mei, dann mach ich die halt eben, ist kein Akt und ich finds schön "meinem" Pferd nach einem tollen Ritt eine Freude machen zu können, indem ein sauberes Heim winkt mit frischem Heu und Stroh und Wasser. Aber so wie du das berichtest, Skywalker.... also ich glaube da würd selbst ich streiken und ich tät mir schon ne Menge gefallen lassen für "meinen" Stinker.... aber: Ja, du kannst ihn jetzt aus der Box holen, bind ihn da an, kratz das rechte Hinterbein zuerst aus....oh mein Gott, da würd ich ja Anfälle kriegen, wenn man nichtmal DAS alleine entscheiden kann- macht das dann noch Spaß???

Also so gewisse Kleinigkeiten sollte auch die RB ALLEINE entscheiden dürfen, finde ich. Nichts großes, nicht die Welt, aber so Kleinigkeiten. Das ist doch das schöne an einer RB, das man mal schnuppern darf wie es ist ALLES alleine zu entscheiden.  :)
Also welches Halfter ich heute nehme, um das Pferd von der Koppel zu holen, ob ich nu den grünen oder den blauen Hufauskratzer nehme und ob ich vor oder nach dem Reiten aufs Klo gehe, sollten schon drin sein  ;D.
Man, da merkt man doch, dass man es trotz manchmaliger kleinerer Differenzen wirklich gut hat, wo man ist.  :-\

Offline donau

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #36 am: 13.09.07, 17:01 »
petig, ich kenn die situation aus beiden seiten, als jemand, der das pferd nur "gemietet" hatte (voll zahlen, voll nutzen), und mit dem eigenen. einen gewissen handlungsspielraum hatte ich immer, allerdings ging´s mir mit der zeit mächtig auf die nerven, keine entscheidungen fällen zu dürfen, ob das pferd jetzt barfuss oder beschlagen laufen sollte, wann der ta zu holen sei oder welche behandlung am besten wäre, wieviel koppelgang adäquat ist etc. . ausserdem hat es mich mächtig gestört, teilen zu müssen, zuzusehen, wie jemand anderer an "meinem" pferd herum getan hat, gegenteilige massnahmen ergriffen hat, und sich dann beschwert hat, dass es nicht funktioniert, dabei hätten sie nur zu fragen brauchen, nach 3 jahren mit diesem pferd war das eben recht auf mich geeicht (die anderen kamen und gingen, weil sie nicht zurecht kamen). aber ich war ja nur die mitreiterin, nicht die besitzerin.

mit dem eigenen hab ich es dann genossen, selber entscheiden zu dürfen, ohne lange diskussionen, und nicht den kopf hinhalten müssen für andere. jetzt weiss ich, was da ist, oder auch nicht, ist alles meins ;D hat sicher auch einiges an selbstvertrauen gegeben, zu sehen, dass man auch mal fehler machen kann, ohne dass gleich jemand daneben steht und dich zusammen staucht, wieso hast du nicht...?
dazu kommt, dass sich da niemand eifersüchtig in meine beziehung zum pferd einmischt, oder mit argusausgen beobachtet, was ich denn schon wieder für müll zusammen reite. gibt einem viel selbstvertrauen.

(ich muss dazu sagen: ich bin nicht ängstlich beim reiten, aber von natur aus nicht grade selbstbewusst, ich musste das lernen, habe fehler immer bei mir gesucht, eine andere art von angst beim reiten ;) )
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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Offline Safira

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #37 am: 13.09.07, 17:12 »
Bei meiner RB gab´s eine Art "Einführung" (die erste Zeit) Sah die Besitzerin zu, so wurde mein reiten kommentiert und ebenso der Umgang mit dem Pferd. Aber schon nach kurzer Zeit hieß es, "mach doch einfach!" , wenn ich mal wieder was gefragt habe.
So kam es auch, dass ich mit 13 Jahren alleine ohne Sattel mit Shetty losgeritten bin (quer durch die Kleinstadt, um ins Ausreitgelände zu kommen).
Wichtig war: Pony und ich müssen gemeinsam und gesund wieder kommen, Pony darf nicht pumpend oder im Winter verschwitzt zu Hause ankommen, Pony darf sich keine Unarten beim Reiten/Umgang angewöhnen.
Hat 11 Jahre lang vom Shetty über Araber-Welsh-Stute bis zu den Eltern meienr Stute funktioniert. Nun ist vorbei mit RB; stattdessen muss ich obiges versuchen auf meine Stute "anzuwenden" ;)

Vom Umgang/Reiten her ist es quasi noch so wie vorher: " Mach ruhig, wenn´s nicht klappt, wirstes schon merken..." bekam ich als RB zu hören und meine Stute habe ich quasi mit diesem Hintergedanken angeritten.
Anders ist es hingegen mit Verletzungen/Schrammen,... Bei der RB hieß es immer "ach, nicht so schlimm; ist nur´n kleiner Ratscher!", wenn ich der Besitzerin es erzählt habe. Somit hatte ich ein gutes Gewissen der Besitzerin und dem Pferd gegenüber. Jetzt ist man bei solchen Dingen auf sich allein gestellt und muss kann sich nicht mehr so einfach der Verantwortung entziehen...
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Offline Thesi

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #38 am: 14.09.07, 11:35 »
Ich war nie RB, und nach einigen Jahren mit eigenem Pferd könnte ich es mir auch nicht vorstellen.

Aber wir hatten einige Zeit eine Mitreiterin, und kontrolliert ist sie nie geworden...
Aber das mag auch an unserer speziellen Konstellation liegen: ich hab mit meinen 2 Schwestern gemeinsam das Pferd bekommen... entweder eines zu dritt oder keines waren die Alternativen. Und das war von Anfang an kein Problem, weil sie war nie "mein", sondern "unser" Pferd. Entschieden wurde alles gemeinsam (was mit den eigenen Schwestern leichter geht - im schlimmsten Fall fetzt man sich ein bisschen, aber das ist weniger schlimm als mit dem "Fremden").

Und bei der Mitreiterin hab ich mich sogar gefreut, wenn ich gemerkt hab, das Pferd mag sie...

Jetzt reiten nur mehr ich und eine Schwester... aber Eifersüchteleien gibt es nicht. Jede von uns freut sich, wenn es bei der anderen gut läuft... wen meine Schwester Turniererfolge ha, freu ich mich mindestens gleich, als wenn's meine eigenen wären. Jede von uns stimmt das eigene Training auf den anderen ab... wenn meine Schwester Springturnier geht, wird in den Wochen davor gemeinsam darauf hingearbeitet, wenn eine von uns Dressurturnier geht, genauso.

Insofern hatte es die Mitreiterin bei uns vermutlich leicht... aber Eifersüchteleien beim Pferd gibt es bei uns zum Glück nicht.

Offline skywalker

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #39 am: 14.09.07, 11:58 »
Aber so wie du das berichtest, Skywalker.... also ich glaube da würd selbst ich streiken und ich tät mir schon ne Menge gefallen lassen für "meinen" Stinker.... aber: Ja, du kannst ihn jetzt aus der Box holen, bind ihn da an, kratz das rechte Hinterbein zuerst aus....oh mein Gott, da würd ich ja Anfälle kriegen, wenn man nichtmal DAS alleine entscheiden kann- macht das dann noch Spaß???

Neinneinneinneinnein, ganz falsch verstanden! Ich hatte SUUUUUper-Pferdebesitzer! Die haben mir das nicht so kleinlich vorgeschrieben (das hätt ich auch nicht ausgehalten). Ich wollte nur ausdrücken, dass ich, als ich das erste mal mit eigenem Pferd dastand, dauernd Befehle erwartete. Und quasi für alles, was ich machen wollte, zuerst um ERlaubnis fragen wollte. Ich musste regelrecht lernen, dass da niemand mehr ist, den ich fragen kann, weil ICH jetzt Besitzer bin *g*. Als RB hab ich halt schon immer gesagt, was ich zu tun gedenke - heute ausreiten, heute Halle und ob es Ok ist, ob ich irgendwas wissen muss, hat Pferdi irgendeine Verletzung, sonst welche Neuigkeiten? So dieses Absprechen mit den Besis ist mir plötzlich "abgegangen", ich hab ein bissl gebraucht, bis ich mich dran gewöhnt hab, dass ich das nimmer tun muss *g*.

@ donau: 100% Zustimmung, ganz genauso gehts mir auch (inklusive Selbstbewusstsein beim Reiten - wenn die Besi mal auftauchte zum Zuschaun ging GAR nix mehr).

Gestern ist mir wieder was passiert, wo ich wieder vor schlechtem Gewissen gestorben wäre, wäre es nicht mein eigener gewesen sondern eine RB: Wir waren spazieren, er hat sich voll erschrocken (ist sonst ein cooler Typ) und quasi durchgegangen. Drauf sitzend hätt ichs sicher gehalten, aber am Strick, was willste da machen. Musste loslassen, froh sein dass ich Handschuhe anhatte und mir niemals den STrick irgendwo rumwickle, ich lag bäulings im Gras, mein Pferd galoppierte in Panik die Riesenwiese des Nachbarbauern hinüber und blieb im Stacheldrahtzaun hängen  :o :o. (GsD bewies er dort wieder Nervenstärke, blieb wie angewurzelt stehen, als er merkte hier pieksts, und es ist nix viel passiert). Unser Stallbesi hats gesehen (zufällig in der Nähe), hat Pferd und mich aufgeklaubt, und außer dass ich mir die Schulter überdehnt und den Finger verstaucht habe und Pferd sich ein kleines Cut an einem Ast und eben den einen STacheldraht-Piekser geholt hat, ist nichts passiert. Ich hab die Wunden so gut wie ich kann versorgt, Pferd versorgt, mich vergewissert, dass er ok ist. Mehr kann ich nicht tun, ich wüsste nicht, wie ich das hätte verhindern sollen (außer mein LEbtag in der Halle zu verbringen) - somit hab ich mir gegenüber und auch dem Pferd gegenüber ein reines GEwissen. Nicht dass ich mir keine Sorgen mache, aber ich WEISS, dass ich alles getan habe, was in meiner Macht stand, um den Vorfall zu verhindern und als das nicht möglich war, alles, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Wäre das eine RB gewesen, ich wäre im Boden versunken, hätte mir Vorwürfe gemacht ohne Ende, ... hätte mich die nächsten Jahre nicht mehr rausgetraut und mich nur noch gerechtfertigt.
Meine Besis waren IMMER verständnisvoll, wenn mal was passierte (ok, sowas ist mir nie passiert bisher *g*), kam auch immer nur ein "kann ja passieren", aber trotzdem, ich hatte immer viel mehr das Gefühl, total versagt zu haben, als mit dem eigenen. Eigentlich komisch, es klingt als wäre mir eine RB mehr wert als mein eigenes, aber das ist nicht so - ich muss mich halt nur nicht vor irgendjemandem rechtfertigen. ...

Möcht auch nochmal betonen: ich bin NIE kontrolliert worden, meine Besis waren IMMER nett und verständnisvoll, sie haben mir KEINE unmöglichen Vorschriften gemacht. Aber Menschen wie ich mit mangelndem Selbstbewusstsein suchen immer Fehler an sich und fürchten ständig, den Ansprüchen der Besis nicht gerecht zu werden - das ist ein völlig hausgemachtes Psycho-Problem ;-).

Offline Nattrun

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #40 am: 14.09.07, 13:13 »

Mir kam der Gedanke mal einen geführten Ausritt mitzumachen (natürlich auf einem braven Pferd), einfach, um zu merken, dass ich auf einem anderen Pferd zumindest nicht gleich zum Tode verurteilt bin  ;D. Ich denke das würde mir gut tun. Ich müsste mich dann vorher gut schlau machen, ob die die gleichen Vorstellungen von brav haben wie ich und die gleichen Vorstellungen von einem gesitteten Ausritt  ::)


Du wirst lachen - auf fremden Pferden hab ich meist weniger Angst. In Ausreitbetrieben trifft man eher seltener unsichere Pferde - der Veranstalter würde sich ja ins eigene Bein schneiden. Schlimmstenfalls hören sie halt alle auf den Rittführer  :P
Das einzige Pferd was in der Eifel bei einem Massenausritt rennenderweise von der Gruppe weg ist, war mein eigenes Pferd, weil es sich von 28 dicht an dicht galoppierenden Pferden  :o ::) :P etwas bedrängt gefühlt hat. Diesen Betrieb kann ich nicht empfehlen.
Die geführten Ausritte, die ich in der Heide mitgemacht hab, waren daher wunderschön - ich hab mein Gehirn ausgeschaltet, verdrängt, wie das Pferd aussieht und daß der Sattel nicht passt  ::) - bin draufgesessen und die meiste Zeit im zackigen Rennpass durch die Gegend gesaust, weil das Pferd nicht so schnell tölten konnte wie die anderen. Zwischendurch ein bisschen galoppiert ... Wind im Haar gehabt, geatmet und keinen Moment das Gefühl gehabt, ich müsste vor irgendwas Angst haben.
Das war richtig klasse  ;D
Gehirn mal ausschalten muss man sich hin und wieder mal geben.  ;)
Ich bedaure sehr, daß es sonst in meiner Gegend keine Möglichkeit gibt, auf fremden Pferden zu reiten.
Wen kein Bangen mehr beschwert,
frei von hinnen reitet.
Heil führt ihn auf seinem Pferd,
Glück die Zügel leitet.
(Bischof Jón Arason, 1550)
 

Offline McFlower

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #41 am: 14.09.07, 13:39 »
Du wirst lachen - auf fremden Pferden hab ich meist weniger Angst.

Ich auch, aber aus einem noch viel abstruseren Grund. Wenn ein fremdes Pferd abspackt und in in den Dreck fliege, habe ich die Freiheit, dem Besitzer sein Pferd in die Hand zu drücken und mich nicht wieder draufzusetzen. Beim eigenen muss man wieder draufsteigen - egal, was passiert ist. *ürgs*
Treulos ist, wer Lebewohl sagt, wenn die Straße dunkel wird. (Gimli - Die Gefährten)

Offline McFly

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #42 am: 14.09.07, 15:24 »

Grundsätzlich versuche ich bei jeder RB mein Bestes zu geben. Das heißt für mich, dass ich zuverlässig bin, IMMER auch bei Regen, Kälte, Schnee, Erkältung, schlechter Laune, Stress, Streit...völlig egal. ICH komme. Klar gibt es Ausnahmen (wichtige Termine und Prüfungen oder dergleichen), aber grundsätzlich wird erstmal jede Möglichkeit ausgeschöpft doch noch irgendwie zum Stall zu fahren und wenn ich mit 4 verschiedenen Bussen 2h durch die Pampa eiern muss. Das bedeutet auch, dass ich die Sachen pfleglich behandel, mit dem Pferd gut umgehe und nur Dinge tue, die ich verantworten kann. Genauso finde ich es selbstverständlich mit anzupacken, ohne gebeten zu werden. Wenn ich sehe, dass die Box versifft ist wie Sau und ich hab noch Zeit, ja mei, dann mach ich die halt eben, ist kein Akt und ich finds schön "meinem" Pferd nach einem tollen Ritt eine Freude machen zu können, indem ein sauberes Heim winkt mit frischem Heu und Stroh und Wasser.

Sag mal Petig, hast nicht noch Zeit für eine RB in der Nähe von Lüneburg? Hätte da ein liebes Pferd, das sich sicherlich über eine so liebevolle RB freuen würde.
Was ich da so alles in der Vergangenheit erlebt habe..........

Offline Petig2002Topic starter

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #43 am: 15.09.07, 09:11 »
Es ist echt mega interessant zu hören wie es anderen in ihrer Vergangengeit als RB ging  :) Das deckt sich doch ziemlich genau mit dem, was ich mir teilweise so zusammendenke  :-\. Wenn PB anruft, krieg ich im ersten Moment immer einen Schreck: "Oh nein, was hab ich falsch gemacht???" dabei war wirklich absolut nichts Außergewöhnliches und es gibt für solche Gedanken gar keinen Grund. Bisher war es IMMER so, dass es einfach Neuigkeiten gab oder ich irgendwas machen sollte oder oder oder. Deswegen ist es bei mir auch so, dass ich (zumindest DENKE ich das, denn wissen tue ich es ja nicht) bei einer RB NOCH vorsichtiger bin als ich es mit dem eigenen Tier wäre, denn wie ihr schon sagt: Ich muss nicht nur dem Tier und mir Rechenschaft ablegen, sondern einer dritten Person, die man ja nie so kennt wie man sich selber und nie genau weiß: Na, wie handhabt sie das? Ist sie bei sowas empfindlich oder nicht....
Und ich hab schon oft erlebt, dass wenn zwei Leute das gleiche tun, es noch immer nicht dasselbe ist. Da haben PBs augenscheinlich und ganz offensichtlich riesen Mist gebaut (nicht meine!) und dann heißt es halt: "Scheiße, falsch eingeschätzt." Und der Fehler wird behoben. Passiert der RB sowas, gibt es dann ein rieeeesen Theater und Gerede, da ist man ja automatisch vorsichtiger.

Einmal war ich an einem Stall aber nur zum Unterricht, da hatte ich keine RB und unterhielt mich mit einer Besitzerin. Ganz stolz erzählte sie mir wie sie ihre RB zur Sau gemacht hat und dass die sogar geheult hätte wie ein Schlosshund, es war wohl ein junges Mädchen, die das Pferd an der Trense angebunden hatte, passiert war aber nichts. Ich habe sie dann gefragt, ob das Mädchen es vielleicht einfach nicht besser wusste. Tja, das wäre egal, das müsste man wissen. Sie mag ja Recht haben, aber es gab zu 100% auch eine Zeit, in der sie SELBER das noch nicht wissen konnte und lernen musste. Ich fand es widerlich wie stolz sie darauf war ein kleines Mädchen fertig zu machen, dass augenscheinlich ohnehin wegen ihres Fehlers schon fix und fertig war. Zum Glück sind solche PBs die Ausnahme, aber ein Stück weit schockiert hat es mich trotzdem.

Ich denke ich werde mich mal umhören, wo man geführte Ausritte machen kann und werd dann mal schauen, ob ich Leute finde, die da schon waren und mir vielleicht etwas dazu sagen können. Zur Not kann ich ja nie wieder hingehen  ;D

McFly, danke für das Angebot, sowas hört man natürlich super gerne  :), aber Lüneburg ist dermaßen die andere Ecke, da bräuchte ich wohl einen Helikopter und kein Auto  ;D

Offline sasthi

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Re: Bekennender Angsthase - ewige RB oder....!?
« Antwort #44 am: 16.09.07, 20:12 »
Hmm...
seitdem ich Pferdebesitzerin bin, bin ich ziemlich hysterisch schaue ich lieber 3x dass alles in Ordnung ist bei meinem Pferd. Ich war bei Hase schon mehr als penibel, was seine Beine und so anging (da ist die Besiterin auch ziemlich fixiert drauf), aber seitdem ich das Lömchen habe....  :-X  ;D

Ich glaub, idiotische Pferdebesitzer gibts immer, und sowas find ich ja absolutes No-Go. Aber wenn die RB sich das Gefallen lässt *seufz*, das ist dann wahrscheinlich áuch noch ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis, welcher PB gibt schon einem jungen Mädel eine RB....
Ist immer sehr schwierig.
Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.

Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken