Hallo mal wieder, habe lange nicht mehr ins Forum geschaut, deshalb meine Antwort so spät. Mit dem leichterein Sattel ist es wirklich eine sehr schwierige Sache. Wir hatten jetzt einen leichten Distanzsattel, der aber viel zu sehr rutscht, weil Kira gar keinen Widerrist hat. Es scheint wirklich so zu sein, dass der schwere Westernsattel mit der großen Auflagefläche ihr am besten passt. Ich denke mittlerweile auch, dass es besser ist, sehr genau auf sie zu achten und sie beim Reiten und jetzt beim aufbauenden Training nicht zu überlasten. Wir bewegen sie mittlerweile 50 Minuten am Tag im Gelände und ich reite mit ihr 20 bis dreissig Minuten Schritt. Ich merke, dass es für sie bergauf anstrengender ist, sie trabt dann gerne an, weil es ihr leichter fällt, da, wo sie es vor ihrer Krankheit nicht getan hat. Also, wir haben jetzt wirklich was zu tun! Wenn sie trainiert ist klettert sie eigentlich sehr gut.
Bei den geschwollenen Rückenmuskeln sprach der Tierarzt wie gesagt von der"Bananenkrankheit". Wir haben bisher nicht noch einmal nachgehakt. Mich würde halt interessieren, ob so eine Schwellung (im Lendenbereich) mit Übelastung zusammenhängen kann. Sie trägt mit mir (und dem alten Westernsattel) jetzt 75-77 kg. Kann das überhaupt (oder allgemein eine Überlastung der Rückenmuskulatur) ein Auslöser für einen so langwierigen Krankheitsverlauf und einen Verschlag sein?
Meine Idee ist auch, dass wir noch einmal in etwa zwei Monaten einen Bluttest machen, auch wenn alles gut aussieht und wir wieder normal mit ihr arbeiten. Es könnte ja sein, dass sich eine Überlastung schleichend aufbaut. Also, ihr bestärkt mich in der Meinung, dass der leichte Sattel nicht das wichtigste ist!
Vielen Dank für Eure Anworten!
Kira