Autor Thema: Dicke und die reiterei.......  (Gelesen 41470 mal)

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Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #30 am: 06.06.07, 12:26 »
 ::)
Geile Definition, ab wann ist wer dick?
In so einer Internet-Männersuchmaschine  ;D hab ich mit inzwischen 73-75 recht wohltrainierte Kilo (Turnen, Joggen) u. einem BMI um die 24 vom Kompliment bis zum bösen Kommentar, DANKE, ER suche keine fette Nudel, schon alles abgekriegt.

"Dick" fängt für mich in reiterlicher Hinsicht an bei deutlich! sichtbarem! Übergewicht! das sich wie hier schon beschrieben, gern selbständig macht, im Sinne von den Reiter/die Reiterin ungelenk u. unbeweglich machend.
Das plumpst dann nicht nur im Pferdekreuz herum, das entbehrt dann auch jeder Geschmeidigkeit, was bei einem bockigen Pferd dann auch ausgesprochen gefährlich sein kann! (Mal auf einem Reitkurs erlebt, solche Leut plumpsen dann auch gleich, die fallen nicht mehr normal, die hinterlassen einen Bombenkrater im Reitplatzboden u. tun sich bös weh!).

Hm, tja, eigentlich ist niemand GERN so richtig moppelig unbeweglich dick, es gibt auch unterschiedliche Chancen, um dick zu werden - Cortison u. andere Medikamente, Schilddrüsenprobs, Schwangerschaften, Krankheit im weiteren Sinne. DAFÜR KANN MAN NICHTS!!!!
Selbstmitleidig auf Kanapee Nordwand mit seinen Schokoriegeln, öliger Fertigpizza u. anderem Junkfood, pappiger Coke u. Limo u. evt. noch Alk, abzustürzen, völlig zu verschwabbeln u. zu jammern weil man sooo dick ist u. sooo leidet dass man sich gar nimmer bewegen kann, dem liegt meist eine "ungesunde" Einstellung zugrunde. Auch dafür kann man u. U. erstmal nichts (kummer, Depressionen), aber man könnte ja anfangen sich dagegen zu wehren???  ;)
Dem Pferd zuliebe wieder beweglich werden beispielsweise?

Manche Leut sind von Natur aus auch a bissl "fester gebaut", die könnten von Luft leben, die würden nie zur Elfe!
Pauschal über "Dicke" lästern find ich jedenfalls dümmlich.
Richtig Dicke, die mies und achtlos reiten, u. sich dabei noch toll finden, UND fest glauben, ihrem Pferd tut das nix, u. nicht sehen wie sich beim ungeschickten Aufsteigen der Sattel verschiebt (was man durch kräftigen Tritt in den anderen Bügel "lässig" korrigiert ist man endlich oben), das arme Vieh den Rücken durchbiegt u. sich wegziehen will, find ich allerdings zum Abschiessen.

Offline Olli

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #31 am: 06.06.07, 12:37 »

Werde ich jetzt gesteinigt?
nein  ;D
denn ich geb dir absolut recht,ich selber 174 und 80kg reite bsser je schlanker ich bin!
das bei liegt besser und es fällt mir leichter...
von daher 15 kg müssen runter!
Wir dürfen das Pferd nicht vermenschlichen,
wir müssen uns verpferdlichen.“

Offline Rübe

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #32 am: 06.06.07, 12:44 »
Irgendwie kommen wir immer zum gleichen Thema, da gab es doch vor Kurzem die Box mit "wie werde ich zum Fliegengewicht?".
Manchmal ist das Ungesagte das Aussagekräftigere.

Offline Sharon

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #33 am: 06.06.07, 12:51 »
Irgendwie kommen wir immer zum gleichen Thema,
das is ganz normal.. nicht nur im forum.. auch im "realen" leben  ;)
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Offline McFlower

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #34 am: 06.06.07, 13:25 »
sofortige steinigung mc flower und bei dir dürrem ding reicht dafür dann ja auch ein kieselchen  ;D.

Mit dem Kieselchen musst du aber dann gut zielen.  ;D *duck*

Wir müssen gar nicht definieren, was "Dick" ist und was "nicht Dick" ist. Die Übergänge sind fließend. Je mehr unkontrollierbares Fettgewebe, desto schwieriger die Körperkontrolle. Ich habe mir auch von sehr schlanken, aber vollbusigen Reiterinnen berichten lassen, dass große Brüste beim Reiten auch nicht das Gelbe vom Ei sind und tunlichst festgezurrt werden sollten.

Es ist auch egal, warum jemand zu dick ist. Die allermeisten Leute sind nicht zum reiten geboren. Es gibt ja neben zu viel Fettgewebe noch viele, viele andere Dinge, die es einem nicht einfacher machen, gut zu reiten:

- ungünstige Körpergeometrie (kurze Beine, kurze Arme, langer Oberkörper)
- Angst
- Temperamentsprobleme (Ungeduld, Jähzorn,...)
- motorische Minderbegabung
- suboptimaler Gleichgewichtssinn
- übertriebener Ehrgeiz
- mangelnde Kritikfähigkeit
...

Irgendein Päckchen hat vermutlich fast jeder zu tragen. Aber das hält uns doch alle nicht vom Reiten ab.  ;D Sollte es auch nicht, so lange man sich seiner Schwächen bewußt ist.
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Offline Sharon

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #35 am: 06.06.07, 13:32 »
...und dran arbeitet.

leidergottes hat wohl fast ein jeder nicht nur eine der aufgezählten "guten eigenschaften"  ;D
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Offline Thesi

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #36 am: 06.06.07, 13:41 »
Ich habe mir auch von sehr schlanken, aber vollbusigen Reiterinnen berichten lassen, dass große Brüste beim Reiten auch nicht das Gelbe vom Ei sind und tunlichst festgezurrt werden sollten.

kann ich nur bestätigen... teilweise ist es sogar schmerzhaft.. ::)

Offline donau

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #37 am: 06.06.07, 14:15 »
als dick würde ich jemanden in dem moment bezeichnen, wo erkennbar ist, dass alles muskelgewebe unter einer ansehnlichen fettschicht verschwindet.. wenn eben er körper nicht mehr straff und definiert ist, sondern schwammig-aufgeschwemmt. sowas kommt oft von medikamenten (auch der pille, zb. :P ), schwangerschaften schneller als man denkt.
das "gefährliche" an diesem zustand beim reiten ist nicht die optik oder die kilos, sondern das tote, nicht kontrollierbare gewicht. darunter fallen auch große oberweite oder bierbauch. totes gewicht, dass nicht in der bewegung überm schwerpunkt ist belastet wesentlich mehr, als das gleiche an beweglichen gewicht. zusätzlich ist jemand mit viel totem gewicht einfach nicht so beweglich, und wo sich bei einem sturz ein schlanker reiter einfach abrollt, knallt der dicke einfach hin (mehrfach gesehen im kinderreitunterricht, die schlanken fallen, stehen auf, schütteln sich und findens lustig.. die dicken hatten wesentlich öfter prellungen, zerrungen, stauchungen an schultern und armen..). extrembeispiel war da eine reiterin, die unbedingt ein pferd reiten wollte, das bekannt dafür war, hie und da zu bocken, aber richtig. nun, sie hatte sicher 30 kg übergewicht, das pferd bockte, sie flog.. und brach sich die halswirbelsäule. einfach deswegen, weil sie ohne abrollen "ungespitzt" in den boden gerammt ist..
nicht falsch verstehen, ich sag nix gegen übergewichtige am pferd, aber seit damals.. weiss ich um das mehr an risiko
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Offline Sharon

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #38 am: 06.06.07, 14:47 »
prust* also fett bin ich dzt sicher nicht... aber von "straff und definiert" auch weiiiiiit entfernt *nochimmerpruuuuuuuust*

ich war (und bins hoffentlich nicht mehr gar so arg) bewegungstechnisch und reiterlich sowieso das absolute antitalent. schlechtes gleichgewicht, absolut ungeschickt, ängstlich usw. alles also, was man so brauchen kann, um aufs pferd zu klettern  ;D
genauso siehts oder sahs mit der (fein)motorik aus.. eher mau das ganze.

deshalb kann ich von meiner erfahrung sagen - auch wenn ich jetzt nicht so blad bin, kann man genauso träge sein bzw sein nicht-totes-material auch nicht unter kontrolle haben. verständlich?? verhält sich dann auch beim runterpurzeln so.

heute muss ich sagen, ich wüßte echt nicht, wies mir ginge, wenn ich NICHT soooo "verbissen" beim reiten und den pferden geblieben wäre. wahrscheinlich könnt ich nichtmal ordentlich von a nach b gehen.

ich war von kindesbeinen diesbezügl. total untypisch. immer übervorsichtig, ängstlich, eher bewegungsunfreudig und eben total ungeschickt. ein jammer. woher das kommt, weiß ich auch nicht.
war als kind auch eher immer stärker/dick und hab das erste mal in der pubertät abgenommen. dann kamen jahre von gewichtsschwankungen +/- bis zu 20 kg... und seit nun etwa 5 bis 6 jahren gehts nur mehr so 10kg und in den letzten jahren etwa 4 kg +/-. auch nicht schön, aber durchaus im rahmen.

ich hab auch erst übers reiten dann freude an der bewegung gefunden - obwohl ich nach wie vor keinen sport an sich mache. gehe ab und zu mal joggen, stell mich aufs mft board oder mach bissi yoga und feldenkrais, hab nen salsa-kurs gemacht usw.

trotzdem, frag mich nach wie vor, weshalb ich so "komisch" bin  ???

ich reit seitdem ich 7 jahre alt bin. und wenn ich mir manchmal leute ansehe, die mit 36 jahren begonnen haben, zu reiten (schlank oder etwas beleibter), grad mal 2,3  jahre reiten und ich denen dann mal zusehe, frag ich mich, was hab ich in den letzten knapp 20 reiterjahren so gemacht?? *seufz*
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Offline oskar

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #39 am: 06.06.07, 15:17 »
Tja, was machen jetzt die Reiter, die vor dem Kinder kriegen normales Gewicht hatten und nun ca. 10 - 15 kg mehr mit sich rumschleppen???? Das Reiten aufgeben?  ??? ???

Ist schon schwer genug, dass man diese Last kaum los werden kann. Aber ok, wer schon vorher dem Pferd in den Rücken gedotzt ist, macht das jetzt auch nicht besser.
Aber das Reiten habe ich für meinen Teil dadurch - mit dieser Gewichtszunahme - (zumindestens das, was ich bis dahin konnte bzw. kann) nicht verlernt.

Wohl aber achte ich darauf, dass die Mischung stimmt. Also setze ich mich nicht auf Ponys oder feingliedrige Blütertypen. Mein Senior ist 17, die Arthrose hatte er schon, als ich ihn bekam (wovon ich zuerst nichts wußte)...aber er ist nach wie vor tip-top im Rücken und auch nach 12 Jahren mich tragen fit wie ein Turnschuh. Er ist aber groß, kräftig und deckt mich gut ab. Und als ich mal wieder über meine Gewicht gejammert habe, war da doch eine Stallkollegin, die mir sagte: "du kannst dich aber sehr geschmeidig im Sattel bewegen und dein Pferd sieht immer zufrieden aus".  :). Das tat wirklich gut.....denn auch ich bin nicht gerne dick. By the way......früher hab ich Leistungsturnen betrieben und meine Beweglichkeit ist mir trotz einiger Pfunde zuviel gut erhalten geblieben. ;)

Ich finde, das kann man einfach nicht so pauschal definieren.....der schlanke 80 kg Mann und die gleich gut reitende pummelige 80 kg Frau sehen zwar unterschiedlich aus auf dem Pferd, aber ob letztere dem Pferd "schadet"? Wohl kaum.

Offline Sharon

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #40 am: 06.06.07, 15:20 »
@oskar
das scheint oft so zu sein, dass gerade menschen, die im kindes- oder jugendalter leistungsorientiert sport getrieben haben, später dann ziemlich dick werden ... aber sich ihre beweglichkeit (im rahmen) doch sehr gut erhalten. so kommts, dass diese "dicken" oft viel beweglicher und sogar fitter sind als viele dünne.
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Offline Thesi

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #41 am: 06.06.07, 15:31 »
@Sharon: aber Körpergefühl kann man durchaus mit Sport erlernen...

Ich habe lange getanzt (und auch Tanzen unterrichtet)... mein Bewegungsgefühl hat sich in der Zeit deutlich verbessert.
Wobei es mit vorkommt, dass ich für Tanzen etc. mehr Gefühl hab als für das Reiten  ::)

Ich muss sagen, meinem Körper reicht Reiten nicht... weder um mein Gewicht noch um meine Muskeln definiert genug zu halten.

das scheint oft so zu sein, dass gerade menschen, die im kindes- oder jugendalter leistungsorientiert sport getrieben haben, später dann ziemlich dick werden ... aber sich ihre beweglichkeit (im rahmen) doch sehr gut erhalten. so kommts, dass diese "dicken" oft viel beweglicher und sogar fitter sind als viele dünne.
Da ist das Problem, dass der Körper extrem viel Bewegung gewöhnt ist... und wenn man nicht extrem mit dem Essen aufpasst, schnalzt das Gewicht sofort hoch, wenn man weniger Sport macht.

Offline donau

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #42 am: 06.06.07, 15:43 »
ich hätt mich jetzt auch als notorisch talentfrei angesehen ::)
dabei bin ich vom typ her eher sportlich, bau leicht muskulatur auf, leider bin ich ein hirnakrobat- ich muss jede bewegung erst durchdenken, in alle einzelheiten, bis ich sie ausführen kann. kommt gut am pferd, wenn die reaktion dann erst mit verzögerung kommt, weil ich erst mal drüber nachdenken und sortieren muss. was hab ich da immer die anderen mädels beneidet, die einfach gemacht haben, und die pferde liefen.
mit ehrgeiz und willen gings dann, der vorteil an der kopflernerei erschliesst sich mir erst jetzt, nach mehr oder weniger lernpause- ich hab keinen "alten" fehler mehr, der körper hat sich das gemerkt.. (dafür ungefähr 1000 neue..)

muss dazusagen, ich hab mich mit 70 kg auf 1,76 schon sehr fett und unbeweglich gefühlt, mehr gewicht hatte ich nie auf den rippen. bin nicht der typ dafür (gottseidank), vielleicht stell ich mir deswegen das bewegen mit totem schwabbelgewicht so ungut vor?
meine schwester zb. hat wohl "übergewicht", wirkt dabei aber nicht schwabbelig, auch am pferd nicht. mehr bauch und hintern, klar, aber "kontrolliert". Dasselbe bei einer Freundin, die trotz eher nachteiliger Figur (klein und rundlich) sehr gut sitzt, und gut reitet.

tatsache ist aber auch (beobachtung), dass dickere menschen eher bewegungslegastheniker sind. ob sie jetzt deswegen eher zum dick-sein neigen, oder ob das vom gewicht kommt, keine ahnung. trifft aber nur einen gewissen teil..

wie war der spruch: manche menschen sind einfach kräftig, bei anderen sieht man den "dünnen" menschen im dicken. und letztere können sich auch nicht bewegen oder so.. *grübel* ;)

im übrigen muss ich thesi zustimmen- reiten reicht nicht, um figur und gewicht zu halten. deswegen gibts bodenarbeit mit dem pferd *keuch*, 2-3x die woche ca 40 minuten, in allen drei gangarten, galopp ist aber seeeehr wenig, zugegeben. 45% schritt, 45% trab, wahrscheinlich. zum joggen ohne pferd bin ich zu faul, bzw. keine zeit.
ein trainierter körper verbrennt scheints weniger kalorien im normalzustand, deswegen nehmen ehem. leistungssportler dann auch schnell zu, vorallem wenn dann noch schwangerschaft und damit hormone das begünstigen.
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Offline sasthi

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #43 am: 06.06.07, 17:24 »
Ich habe in meiner Jugend Triathlon betrieben, jetzt aufgrund Rheuma geht das nicht mehr (wobei ich das Laufen schon immer als die besch*** aller Disziplinen ansah).
Ruhepuls war damals irgendwo bei 40, Puls bei Anstrengung... ja, wenn er mal hochging auf 100 dann wars toll.
Ich konnte essen wie ein Scheunendrescher, kein Problem (meine Stiefmutter jammerte trotzdem, als ich 55 kg wog, ich wär zu dick...), zunehmen war nicht.
Allerdings war ich auch 6 x die Woche wirklich am trainieren.

Dieses penible aufs Gewicht achten ist auf jeden Fall da als ehemaliger Leistungssportler. Kinder habe ich nicht (und werde ich auch nicht kriegen), aber so wie früher essen schlägt sehr schnell sehr gut an  ::) (2x die Woche grillen sowie das Schäuferle am Sonntag ist da irgendwie nicht mehr drin *schadfind*). Und wenn man dann noch im Büro sitzt, muss man ungeheuer aufpassen.

Nervt schon manchmal.

Aber warum soll ich mir als Freizeitreiter das Reiten verkneifen, nur weil es in den Augen mancher nicht gut aussieht?
Wobei ich mich jetzt nicht als den Typischen Übergewichtigen sehe, eher wie eine von Rubens "drei Grazien"  ;)
Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.

Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken

Offline Olli

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Re: Dicke und die reiterei.......
« Antwort #44 am: 06.06.07, 17:37 »

Aber warum soll ich mir als Freizeitreiter das Reiten verkneifen, nur weil es in den Augen mancher nicht gut aussieht?
  ich für meinen teil wills ja für mich ändern!!
und es sitzt sich schöner aufm pferdchen  :P
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