Autor Thema: eigenes Pferd / Luxus  (Gelesen 18794 mal)

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Offline Medanos

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #75 am: 11.01.07, 15:32 »
In Österreich kenn ich schon einige Händler
LG Manu

Offline lola²

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #76 am: 11.01.07, 15:33 »
Du kannst doch in einem privaten Kaufvertrag alles so regeln, wie du es möchtest. Z. B. Rückgabe, wenn nach der Ankaufsuntersuchung gravierende Mängel raus kommen oder Rückgabe, wenn du mit dem Pferd nicht zurecht kommst, Rückgabe bei verschwiegenen Unarten usw. Du musst dir nur mit dem Verkäufer einig sein, aber man kann alles im Vertrag regeln.

winston

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #77 am: 11.01.07, 16:22 »
Also reinfallen kann man überall. Mein erstes Pferd stammte vom  Züchter, sehr renommierter Mann hier im Rheinland übrigens, und - Reinfall total! Pferd dafür total überteuert. Unser 2. Vierbeiner wurde aufgrund einer Zeitungsannonce gekauft. Die Stute war spottbillig, ein absolutes Schätzchen.
Hat man gute Kontakte, kann man Pferde auch unbesehen kaufen. So wie unser letzter Zugang aus dem Exmoor. Wir hatten das Pony noch nie gesehen, kannten lediglich den Vollbruder, haben es gekauft - und nicht bereut.
wie man es macht, man macht es verkehrt oder richtig.

geolina

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #78 am: 11.01.07, 19:51 »
hallo,

wen ta-kosten, die entstehen können interessieren, guggst du mal zu:

das kranke pferd, immer wieder probleme mit der hh.

ich hatte bisher (zusätzlich zu der recht teueren haltung, die ich mir leiste) noch kein jahr in dem ich echt durchreiten konnte.

evtl. gehen pferde aber auch durch bloßen kontakt mit mir kaputt - dahin geht zumindest inzwischen meine theorie, so langsam fühle ich mich auch für die: warum ich pferde hasse-box geeignet, aber erstmal abwarten was der ta morgen sagt, evtl. ist ja auch mal nix. (ich bin einfach ein naiver träumer)

und das ohne dass ein händler versucht hätte mich über`s ohr zu hauen und ich auch heute eigentlich noch nichts ausmachen könnte, was definitiv so schief gelaufen wäre, dass ein pferd davon schlicht zum krüppel werden müsste. (da ich züchter bin, kann ich noch nicht mal dem erstbesitzer was in die schuhe schieben.)

ja, ein pferd ist ein luxus ;) oder warum nennt mein mann es sonst: millionengrab

alex

Offline Viki

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #79 am: 11.01.07, 22:05 »
Du kannst doch in einem privaten Kaufvertrag alles so regeln, wie du es möchtest. Z. B. Rückgabe, wenn nach der Ankaufsuntersuchung gravierende Mängel raus kommen oder Rückgabe, wenn du mit dem Pferd nicht zurecht kommst, Rückgabe bei verschwiegenen Unarten usw. Du musst dir nur mit dem Verkäufer einig sein, aber man kann alles im Vertrag regeln.

Klar kann man das - aber warum sollte ein halbwegs normaler Privatverkäufer das tun? "Rückgabe bei verschwiegenen Unarten" - wer unterschreibt denn sowas? Und wer sagt, wann diese Unart entstanden ist? Wie lange überhaupt Rückgaberecht - 2 Wochen reicht ja kaum zur Eingewöhnung, genügt aber längstens, um sich Krankheiten im neuen Stall zu holen.
Die Händler wissen schon, warum sie auf Umtausch bestehen - die leben vom Umsatz.
Als Privatmensch will man diesen einen Verkauf für alle Beteiligten gut über die Bühne bringen und das muss für beide Teile ausgewogene Rechte haben. Wenn das Pferd zugesicherte Eigenschaften nicht hat, hat man sowieso Rückgaberecht.
Ankaufsuntersuchung kann man auch vor Ort machen, auch mit fremden TA.

Ich würde, wenn überhaupt, Probezeit nur mit mir Bekannten machen und nur, wenn dies und jenes geregelt ist (Gesundheitslage im Käuferstall, Umgang mit dem Pferd, Haftung beim Transport, Haftung bei fahrlässigem Umgang etc).

Probieren kann mans ja - üblich ist es nicht.

Nearly95

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #80 am: 12.01.07, 09:09 »
Ich kenn einige Leute, die erstmal eine RB vergeben mit der Option, z. B. innerhalb von 3 bis 6 Monaten dann dieses zu kaufen oder halt sich dagegen zu entscheiden, grad bei Privatkäufen kommst sowas öfter vor, als man denkt. Verloren hat daran niemand was, ist nur von Vorteil für beide Seiten, der Verkäufer sichert sich ab, dass das Pferd in die richtigen Hände bekommt und der Käufer sichert sich ab, dass das wirklich das Pferd ist, dass er will. Jeder kann abwägen. Wäre für Dich ja vielleicht auch interessant nach sowas Ausschau zu halten.

Offline Viki

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #81 am: 12.01.07, 17:13 »
Das find ich auch eine gute Lösung - schränkt halt auf die nähere Umgebung ein. Oder 2 WE vor Ort verbringen - mit etwas Abstand - da kriegt man auch einen ganz guten Eindruck.

Ich hatte bei meinem Alten die Möglichkeit, ihn beliebig lange (umsonst!) reiten zu können vor dem Kauf - ich hatte auch eine Gangpferdespezialistin dabei etc. Aber sowas sind Ausnahmen, war auch nur 20 km entfernt.

Offline samipuma

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #82 am: 13.01.07, 23:13 »
Zitat
Frage an die ehem. Haflingerreiter die dann auf Warmblut/Vollblut oder ähnliches umgestiegen ist: Wie war dieser Umstieg?
Umstieg... DAs ist vll. das falsche Wort. Ich bin WB und Hafi gleichzeitig geritten. War aber so, dass genau als ich mit dem Hafi angefangen hab, das WB lahmte, weshalb ich es einige Zeit nicht geritten bin. Dann wieder zurück am WB kam ich mit diesem fast nicht klar. Ich kann da aber weder einem der Pferde die SChuld geben, aber auch nicht wirklich mir. Es wurden einfach beide sehr unterschiedlich (tlw. nicht ganz richtig) geritten und ich als RB musste mich irgendwo passend einpendeln.
Lernbegierig sind Haflinger schon. Wenn du die mal gewonnen hast, dann tun sie alles für dich. Ich hab letztens erst meine heißgeliebte ex-Rb besucht und als er meine Stimme gehört hat, kam er freudig "grinsend" über die Boxenbegrenzung rüber um sich ein paar "hey, schon lang nimmer gesehen"-Streicheleinheiten zu holen. *ot wieder aus*

Zum Thema Kinderpferd: ich muss sagen, dass die ganzen Schulbetriebe bei uns in der näheren Umgebung sehr sehr Haflinger-geprägt sind. Und die Kids kommen anscheinend recht gut mit ihnen klar, sonst würden die nicht Geld scheffeln bis zum Abwinken.

Dressurmäßig geht je nach Ausbildung schon recht viel.  Bei denen vom alten SChlag zwar anatomisch bedingt weniger, aber die sind dafür super Gelände und/oder Springtauglich. Hab mal an S-Dressur-Haflinger gesehen. Puh, da wird einem anders, wenn man den klischeebedingen "Kulturschock" mal verarbeitet hat.

Ob nun Rennsemmel oder nicht, hängt glaub ich vom Typ ab. Die ursprünglichen ziehen es meiner Erfahrung nach vor, sich eher wenig zu bewegen. Die Modernen hingegen können schon mal freiwillig schön aufs Gas steigen. Wenn man da zum richtigen zeitpunkt die richtige Erziehung verabsäumt hat, dann könnte sich das zum Problem entwickeln.
Soll heißen, Kinder in der Ausbildungszeit des Haflingers: schlechte Kombination. Kinder später oben drauf, sofern er einigermaßen erzogen ist: kein Problem.

Aber das sind halt meine Erfahrungen und Beobachtungen.
Du hast ein Problem? Dann löse es!

Offline candeleroTopic starter

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #83 am: 16.01.07, 13:20 »
Hallo,
danke noch mal an alle die hier mitgeschrieben haben.
Das ist auch eine Idee ein Pferd zu suchen dass verkauft
werden soll und dann vorher eine RB darauf zu nehmen.
Wenn es soweit ist dass ein Pferd zu kaufen gefunden
ist dann würde ich dazu tendieren einen Anwalt (Pferderecht)
einen Vertrag aufsetzen zu lassen.
Zu Händlern / Österreich halt Salzburg / Innsbrucker Gegend.
Kennt noch jemand Händler in Bayern
Offenställe in der Umgebung von München?
LG