Autor Thema: eigenes Pferd / Luxus  (Gelesen 18811 mal)

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Offline Safira

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #30 am: 02.01.07, 18:54 »
@candelero: Was sind das für RB? (So gut ausgebildet???) Bei uns gibt´s RB quasi "hinterhergeschmissen"... ´Habe, bis meine eigene Stute ENDLICH reitbar ist, eine kostenlose Rb. Ich darf reiten so oft und soviel ich will (bin die einzige, die auf ihr reitet), schönes Ausreitgelände, schöne Reithalle (die ab 18:30 Uhr in der Regel leer ist, ansonsten allerhöchstens 3 andere Reiter, was aber eher selten ist) Achja, für RU auf ihr zahle ich wöchentlich 8 Euro...

Ich habe meine Stute bei jemandem im Offenstall stehen, die 3 weitere Ponys hat und auch voll berufstätig ist. Sie kümmert sich superlieb um meine Stute und wir teilen uns die Arbeit. Da sie alle 2 Wochen morgens schon um 6 Uhr anfangen muss zu arbeiten, fütter ich eben morgens die Ponys... Ist sie nicht da, dann versorg ich auch ihre Ponys mit; dafür kann ich aber auch mal spontan und guten Gewissens für ein Wochenende an die Ostsee fahren... Sie kümmert sich ums Heukaufen, Weidezubehör,... und ich zahl halt ganz "normal" meine monatliche (geringe) Stallmiete. Das Problem ist nur: Man muss so ca. die gleiche Einstellung haben. Bei manchen Dingen herrscht nunmal Uneinigkeit. Wenn es um Dinge geht, die meinem Pony nicht schaden, dann seh ich drüber hinweg. Ansonsten offen drüber sprechen, argumentieren und Kompromisse finden.
Lieber auf neuen Wegen stolpern,
als in den alten Bahnen auf der Stelle treten.

Offline Viki

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #31 am: 02.01.07, 19:56 »
Ich finde die RB-Kosten auch heftig - da verstehe ich deine Überlegung mit dem eigenen Pferd  :P

Für 350€ (ohne TA-Sonderausgaben und Ausrüstungsspezialitäten) kann man schon ein Pferd halten - ob bei München, ist eine andere Frage...

Kannst du nicht einfach mal einen kleinen "outdoor"stall suchen und vielleicht da eine (günstigere) RB kriegen? Dann kannst du sehen, ob dir das Fahren, das Dasein ohne Halle (oder mit mäßigem Platz, was halt so da ist) behagt und überlegen, ob du dir ein Selbstversorgerdasein vorstellen kannst. Manchmal kann man seine RB dann ja sogar kaufen.
Ich habe mit gemeinsamem Selbstversorgerdasein keine guten Erfahrungen gemacht (und habe meinen Einsteller seitdem in VP) - es kann funktionieren, aber man muss sich schon gut verstehen. Und selber alles managen ist auch nicht jedermanns Fall (dann ist statt Reiten eben Misten etc. angesagt).

Das Mädel würde ich ganz außen vor lassen - die kann ja auf deinem Pferd mal geführt oder longiert werden oder was sich am WE mal ergibt. Aber du kannst dir ja nicht ein Kinderpferd für eine 10jährige anschaffen, nur damit deren Vater sich an den Kosten beteiligt.

Olli, Equimax kostet ca 27€ - hast du da eine Zahl durcheinandergebracht? Und es muss ja nicht 4 x im Jahr Equimax sein - das reicht auch  1 x im Herbst und ansonsten Ivomec oder was Anderes Bezahlbares.
Für 100€ kann man ein Pferd nur einstellen, wenn man weder den Stall, noch die Arbeit berechnet. Darauf kann man sich nicht verlassen, denn es kann immer mal sein, dass man umziehen muss. Ich könnte mit meinem Hustenallergiker in keinen Pensionsstall weit und breit (füttern alle Heu).

Offline Aleike

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #32 am: 02.01.07, 20:28 »
Candolero,
also bei 270 € für RB und 200 € für Unterricht würde ich doch den RU kürzen. Nach 22 Jahren kommst Du doch bestimmt mit 2x pro Monat aus (à 25 € = 50 €) und kannst dazwischen selbständig üben.

Dann kannst Du 350 € für den Pferdeunterhalt ausgeben. Wenn Du beim Stall noch etwas bescheiden mit dem Reiterkomfort bist, hast Du's doch schon!
Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)

Mönchen

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #33 am: 02.01.07, 23:32 »
Also kommt auch auf die Ansprüche an, die man hat.

Schöne leichtfuttrige,kerngesunde, robuste Barockpferde sind Camarquepferdchen.
Ich hatte vorher eine Andalusierstute, die war wesentlich teurer im Unterhalt,war es mir aber auch Wert.
Heute habe ich ein Camarguepferdchen und finde es unglaublich mit wie wenig ich zurecht komme,allerdings bin ich auch Selbstversorger und zahle nur die tatsächlichen Futterkosten( ca. 10 Ballen Heu,1/2 Sack Kraftfutter, 2 x Möhren,----41,- Euro im Winter pro Monat). Beim reiten fühlen sie sich viel größer an als sie sind ,der Character ist super toll, ach sie sind einfach klasse. Schau mal unter www.vfzcd.de für weitere info`s. Sind wohl viel schneller und wendiger als Friesen. ;D
Gruß Simone

Offline Gismo

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #34 am: 03.01.07, 12:54 »
Ich find die anfänglich gemachte Kosten-Aufstellung gut und sinnvoll. Ergänzen würd ich noch die evtl. Vereinsmitgliedschaft - mit Zusatzkosten wie Weide, Bringservice - und ne OP-Kostenvers.

Man sollte schon in der Lage sein ein Pferd selbst zu unterhalten. Wer von Anfang an mit dem Geld/Zeit der RB rechnen muß ... - sorry, nein das versteh ich nicht, der Notfall kommt bestimmt und was dann? Den TA nicht holen weil man kein Geld hat? Mit dem unpassenden Sattel weiterreiten? Es sollte am Ende vom Monat noch für ein Notfall-Sparbuch reichen.

Vergessen hab:
ich zahl im RV mit VP 450 Euro im Jahr (alle Kosten umgelegt und aufgerechnet). Dazu dann noch das Sparbuch von dem ich 2005 einen Teil in den TA investieren mußte.
« Letzte Änderung: 03.01.07, 12:57 von Gismo »

Offline candeleroTopic starter

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #35 am: 03.01.07, 15:03 »
Hallo,
Rb 1 ist ein gut ausgebildeter Lipi sehr brav im Gelände, Pferd 2 ist ein Wb auch
brav die Ställe kosten 385 und 485.
Für ein gut gerittenes Pferd das man auch noch reiten kann also keine Rentner + Halle + Gelände zahlt man hier immer ab 100 Euros. Ich lese selten bis nie
kostenlose Rb. Da hier Ställe die viel bieten natürlich sehr viel kosten kostet die Rb auch dementprechend.  Ich kann mir auch die Rb nicht aussuchen, bin da ein wenig eingeschränkt ich reite zwar schon lange, bin aber kein Dressurreiter und bin auch eher ängstlich also suche ich immer Pferde die brav sind, ist auch schwierig die zu finden.
Für die Dressur(möchte ich halt gerne lernen) habe ich Reitlehrer die verlangen so ab 20 – 50 /Std.. Den Ru könnte ich natürlich einschränken aber es ist so schön wenn jemand da steht und einem sagt was man tun soll und man nicht selbst die Rs planen muss.
Sollte ich wirklich mal probieren , ohne Halle misten usw. ob ich das überhaupt schaffe zeitlich vielleicht machts mir ja riesen Spass. Und mal schauen ob es O-Ställe gibt bis 200 E max..   
Ich ritt halt 8 Jahre einen Friesen darum liebäugle ich  immer mal wieder damit. Ich tendiere natürlich eher zu einer Barockpferderasse da kleiner, als zu einem Wb.
Camarques find ich auch toll. LG   

Offline George

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #36 am: 03.01.07, 16:59 »
Bei uns kosten die RB´s im Schnitt so um die 60-80 Euro für 2 bis x mal reiten. Klar, geht auch teurer, mein alter SB nahm 150,-- Euro für 3x die Woche an einem Schulpferd... ::), aber auch die wurden genommen... :-X
Ich würde schon sagen, dass 500,-- Euro mtl. für ein Pferd nicht unrealistisch ist, als meiner dann krank wurde hat mich das knapp 10.000,-- Euro für ein Jahr gekostet  :o, die OP-Versicherung griff leider nicht bei Hufkrebs... aus diesem Grund würde ich immer ein so junges Pferd kaufen, dass es krankenversichert werden kann, kostete glaub ich so um die 60,- euro im Monat und man bekam schon einen Teil der Wurmkuren erstattet. Leider war George damals zu alt.
Ich denke auch, dass Du nach so langer Zeit doch sicherlich am Reitunterricht sparen kannst wenn das Pferd ausgebildet ist? Ansonsten darf man natürlich auch nicht die Berittkosten vergessen. Dann kannst Du nämlich nochmal das Doppelte drauflegen.
lieben Gruss
George
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Nur weil ich nie am Nordpol war, weiß ich doch trotzdem das es dort kalt ist...

Offline candeleroTopic starter

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #37 am: 04.01.07, 14:55 »
Zusammenfassung
Pferdekauf, Pferd jung aber schon angeritten um Beritt zu sparen und Reitunterricht nehmen, Robustpferderasse, braucht man keine Decken bin kein Freund von eindecken, finanzielle Reserven behalten. 
Die Op-, und Krankenversicherung, zahlen die dann alles was gesundheitlich passieren kann und auch alternative Medizin und Zahnarzt?

Aufstellung pro Monat
O-Stall                                    260,00
Versicherung (Op Kr Haftpfl)      77,00
Hufpflege                                 40,00
Wurmkuren Impfungen              12,00
Zusatzfutter                              30,00
Rücklagen                               100,00
Reitunterricht                          120,00
                                               ----------
                                                639,00

von den Rücklagen wenn die Versicherungen alles tragen, kann man ja dann die
Ausrüstungsgegenstände finanzieren die man so ab und zu braucht.
Natürlich weiss ich auch dass es teurer werden kann
bei Spezialbeschlag, man braucht doch Beritt, Stall ist nicht mehr gut egal ob für Pferd oder Besi und findet keinen billigen, braucht teures Zusatzfutter. 
Fällt euch noch etwas dazu ein?
 LG

Offline Aleike

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #38 am: 04.01.07, 15:07 »
Die Versicherungen zahlen beileibe nicht alles, nur OP und da wohl auch nur einen Teil der Kosten, deswegen spare ich mir das.
Wenn Du einen passenden Sattel hast, und mit Satteldecken und Reithosen bescheiden bist, dürften die 100 € Rücklagen Tierarztkosten außer der Reihe abdecken.
(*überschlag* Obwohl ich mit TA-Kosten im letzten Jahr wirklich Pech gehabt habe - und eine OP-Versicherung hätte mir in keinem der Fälle etwas genützt! -, kommen 100 € auf die 3 Jahre gerechnet, die ich ihn habe, noch knapp hin.)

Haftpflicht zahle ich rd. 100 € pro Jahr.

Zusatzfutter liegt an Dir. Ich kaufe zum Inklusivkraftfutter nur Standard-Mineralfutter und winters 1-2 Säcke Möhren im Monat und liege damit im Jahresdurchschnitt bei max. 10 €/Monat.

Strenggenommen musst Du auch gegenrechnen, was Du aus Zeitmangel an anderen Aktivitäten sparst. ;D
« Letzte Änderung: 04.01.07, 15:08 von Aleike »
Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)

Offline donau

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #39 am: 04.01.07, 16:26 »
anfahrtskosten zum stall, eventuell auch veranstaaltungsbesuch mit transport- hängerleihgebühr oder mehr, wenn kein geeignetes zugfahrzeug vorhanden.
und da meine ich jetzt nicht turniere, sondern wanderritte, kurse oä- vielleicht auch die anfahrt in eine nahe halle, für den unterricht, wenn der reitplatzboden aufgrund der witterungsverhältnisse nicht benutzbar ist (oder der rl sich weiter, im winter draussen unterrichten).
ca 100,- € im monat fahrtkosten (rechenbeispiel: 35 km zum stall (großstadt!), 5x die woche = 350 km die woche, 1400 im monat, auto braucht ca 6l diesel zu etwa 1€ (öst. preis derzeit) dh. 14x6= 84, plus ein bissl versicherung und abnutzung.. wären eigentlich mehr als die 100..)
transportkosten von 0 bis 1000€ im jahr, oder die ersten beiden jahre ca 70€ im monat weglegen, und dann hänger kaufen oder leasen (leasingrate von 50€ aufwärts).

wird gern vergessen, sind aber die punkte, wo ich dann doch schlucken musste..
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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winston

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #40 am: 04.01.07, 16:53 »
Also bei den sogenannten Roubstpferderassen ist für mich nicht der Faktor des Nichteindeckens von Belang, unsere hochblütigen Trakkis brauchen auch keinen Mantel, nun gut, der alte Wallach jetzt aufgrund seines Alters schon. Aber es ging jahrzehntelang ohne. Nö, der Vorteil liegt in weniger Futter, also weniger Mist, weniger Geld , weniger Arbeit.
Wir halten unsere Pferde seit über 22 Jahren in Eigenregie in gepachteter Scheune nebst Weide. Billiger als im Pensionsstall mit Halle komme ich eigentlich nicht weg, denn -  ich habe ja die Arbeit. Das vergisst man nur allzu leicht. Dafür hab ich den Vorteil, ich entscheide, was wie gemacht wird.
Deine Nichte kannst Du knicken. Wie bereits schon hier geschrieben, bald haben Jungs Priorität und dann stehst Du da. Zudem hab ich meine Zweifel, was die Ausdauer von so girlies anbelangt. Wir haben da auch unser blaues Wunder erlebt. Das Mädel war ja soooo pferdenärrisch, wir haben ihr eine einmalig günstige Gelegenheit geboten: supertoll ausgebildetes Pony zu einem absoluten Dumping-Freundschaftspreis (60 € monatlich all inclusive!) bei uns unterzustellen. Reithalle in erreichbarer Nähe, Wald direkt hinter der Stalltüre. Was war? Tja, das Pony hatte nicht die richtige Rasse, die junge Dame war und ist absolute Isi-Fanatikerin. Sie hat sich kaum um das Tier gekümmert ,wir haben uns gestritten. Pony durchwanderte diverse Reit- und sonstige Ställe ... Jetzt steht er wieder bei uns, nachdem er durch unsachgemäße Haltung krank wurde. Ich rück ihn nicht mehr raus - aber reitbegeisterte Mädels - nein danke!!!!!!!!!

Offline candeleroTopic starter

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #41 am: 05.01.07, 13:03 »
Hallo, Benzin und alles fürs Auto habe ich jetzt nicht erwähnt da ich dass ja sowieso brauche
die Mehrkosten an Benzin müssen sich natürlich auch noch finanzieren lassen.
Kurse etc. muss man halt je nach übrigem Geld planen. Den Stall plane ich vorerst in meinen Träumen schon mit
Halle. Weniger Futter in VP, bezahlt man denn im O-Stall weniger nur weil man ein leichtfuttriges Pony hat?
Ich kenne eigentlich mehr  junge Mädchen die mit Spass und Verantwortungsbewusstsein bei der
Sache sind, als Negativbeispiele. Meine Nichte ist seit sie 4 Jahre alt ist pferdenarrisch das
kann sich natürlich verändern aber das Pferd soll ja größtenteils für mich sein. Schön wäre es wenn Sie weiter reiten
würde ich finde es ist ein schönes Hobby für ein Kind (ich habe leider erst spät angefangen mit 27).
LG     

Offline donau

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #42 am: 05.01.07, 13:50 »
naja, pferd in vollpension zahlt immer gleich, egal ob´s viel oder wenig frisst, das fällt nur beim selbstversorger auf, bzw. teil-versorger, wenn du zb. heu und kf selber zukaufen musst. sonst kenn ich das eigentlich nicht so..

meiner erfahrung mit pferdeverrückten mädels nach (und ich kenn einige, hab meine jugend in einem grossen schulstall verbracht, quasi, und dann dort auch unterrichtet, war 9 jahre lang dort), ist es bei jenen, die immer schon reiten wollten zumeist so, dass sie mit 14-17,18 etwa eine pause einlegen (dh. weniger reiten, auch mal ein jahr aussetzen), lieber weggehen, disco und der erste freund, zumeist besinnen sie sich dann aber wieder aufs reiten, ganz abgefallen ist keine vom "harten kern" derer, die mit 14 zumindest noch hie und da am pferd sassen. diejenigen, die auch in den teenie-jahren dabeigeblieben sind, und regelmässig kamen, auch nicht zum reiten, sondern pferdeversorgen, haben zumeist sobald sie verdient haben bzw. die eltern weichgeklopft waren (schulabschluss) ein eigenes pferd angeschafft.
ich denke also, dass deine nichte wohl beim reiten bleiben wird, jedoch geh davon aus, dass in 4-5 jahren sie eine zeitlang kein interesse haben wird, ja nachdem wieviel verantwortungsgefühl sie hat. deswegen würd ich auch die anschaffung allein machen, oder abmachen, dass du den anteil des vaters nicht zurückzahlen musst, sollte sie desinteresse zeigen.

achja- und: ich würde zu einem connemara oder welshcob raten- sind super pferde, aber eben kleiner, robust und handlich und vorallem: auch für kinder nicht überdimensioniert (was friesen meiner meinung nach schon sind), und ausrüstungsmäßig leichter zu versorgen (sattellage, beschlag, hautempfindlichkeit *vorurteileauspack* nö, sind erfahrungswerte)
spanier sind zwar nette pferde, aber nicht unbedingt einfach, vorallem mit spanischer ausbbildung ::)
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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Offline Olli

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #43 am: 05.01.07, 18:32 »
naja, pferd in vollpension zahlt immer gleich, egal ob´s viel oder wenig frisst, das fällt nur beim selbstversorger auf, bzw. teil-versorger
nicht ganz,wir sind auch Vollpension und das futter wird wird vorraus gezahlt und entweder bekommste was wieder.oder ne nachzahlung wenn du massen fütterst

zu new Forrest Ponys kann ich auch nur raten,zu haffis so gar nicht....(auch erfahrungen)
Wir dürfen das Pferd nicht vermenschlichen,
wir müssen uns verpferdlichen.“

Offline Viki

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Re: eigenes Pferd / Luxus
« Antwort #44 am: 05.01.07, 21:40 »
zu new Forrest Ponys kann ich auch nur raten,zu haffis so gar nicht....(auch erfahrungen)

wenn einer schon HAFFI schreibt  ;D Kommt wohl ausschließlich auf die Ausbildung und den Umgang an, würde ich sagen (eigene Erfahrungen). Allerdings kann man mit Haflingern wenig glänzen im Reitstall, zumindest nicht mit den alten Typen - da muss man schon wissen, wie wichtig einem die Meinung von außen ist. New Forest (nicht gerade viel Auswahl, oder?) und Connemara (finde ich toll...) sind zwar nicht unbedingt barock, aber man kann mehr damit hermachen.

Candelero, du wirst sehen: Wenn du auf eine 10jährige Rücksicht nehmen sollst beim Kauf, wirds schwierig. Wenn sie nicht besonders groß ist, kann sie Haflinger und Connemara auch nicht alleine händeln.