Autor Thema: Jobs auf Gut Aiderbichl  (Gelesen 38220 mal)

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Offline Rübe

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #15 am: 23.10.06, 14:42 »
Ach Keystone, bei Regenwetter werden sie doch dreckig und der Rasen kriegt Löcher! Das mag doch kein Besucher sehen, der Niedlichkeitsfaktor sänke mit Lichtgeschwindigkeit, würde eines der niiiiiedlichen Schweine die Besucher beschmutzen.  :o
Manchmal ist das Ungesagte das Aussagekräftigere.

Offline Beppa

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #16 am: 23.10.06, 15:17 »
Outing: Ich liebe diese Zoo-Sendungen.

Elefant, Tiger und Co. (Leipziger Zoo) finde ich super. Der Rest ist teilweise nur eine (schelchte) Kopie.

Im Stuttgarter Zoo hat man wirklich den Eindruck, dass die Pfleger den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben, als Tier anzuschauen und Leckerlies zu verteilen. Oder machen die das nur wenn ich gerade dort durchzappe ??

Offline Viki

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #17 am: 23.10.06, 23:21 »
Outing: Ich liebe diese Zoo-Sendungen (mein Lieblingsbuch war zu Kinder- und Jugendzeiten ein Zoo-Buch, meine Lieblingsausflugsorte der Zoo oder der Palmengarten in Ffm :D)  - schade nur, dass die zu für Berufstätige unmöglichen Zeiten gesendet werden. Und Abends, wenn ich dann Zeit hätte, laufen Kerner und Maischberger und....alles blabla
Viki, ein ordentliches Praktikum beim TA Deines Vertrauens kann viele (Tochter)Wünsche heilen (vor allem, wenn Mutter mit dem TA vorher ausgemacht hat, dass Tochter auch bei nicht ganz so angenehmen Arbeiten helfen soll ;D)

ot: Wenn du mal ein paar Jahre Dauerbeschallung mit dem Zoozeug hinter dir hast, hast du die Nase voll  :P Es gab auch schon Zoonächte - nonstop bis nach Mitternacht. Der Effekt der Sendungen ist, dass man weder in der Nähe, noch weiter weg ein Praktikum im Zoo kriegt (inkl. Innsbruck nur Absagen bzw. utopische Forderungen mit Abitur etc.). Ausbildungsplatz sowieso nicht. TA-Helfer find ich doof - immer unter der Fuchtel eines TA... Und abschrecken würde die das Blut etc. nicht. Das Tierheimpraktikum war abschreckend : 1 Woche Katzennäpfe spülen (ohne vorher altes Futter rauszutun) - sonst nichts. Das war aber vorher schon klar.

In Aiderbichl hatten mal ein paar Ziegen Kolik (natürlich kam gleich der ganze Trupp in die Klinik nach sonstwohin) - schuld war der Bauer, der das gemähte Gras in der Scheune auf einen Haufen abgeladen hat und den armen Aiderbichlern nicht gesagt hat, dass man den Haufen nicht tagelang liegenlassen soll  ::)

Offline Beppa

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #18 am: 24.10.06, 07:38 »
ot: Wenn du mal ein paar Jahre Dauerbeschallung mit dem Zoozeug hinter dir hast, hast du die Nase voll  :P Es gab auch schon Zoonächte - nonstop bis nach Mitternacht. Der Effekt der Sendungen ist, dass man weder in der Nähe, noch weiter weg ein Praktikum im Zoo kriegt (inkl. Innsbruck nur Absagen bzw. utopische Forderungen mit Abitur etc.). Ausbildungsplatz sowieso nicht. TA-Helfer find ich doof - immer unter der Fuchtel eines TA... Und abschrecken würde die das Blut etc. nicht. Das Tierheimpraktikum war abschreckend : 1 Woche Katzennäpfe spülen (ohne vorher altes Futter rauszutun) - sonst nichts. Das war aber vorher schon klar.

Für besondere Jobs muss man sich eben besonders anstrengen bzw. auch größere Schwierigkeiten (Entfernungen) meistern. Genauso wichtig sind die Referenzen. 1 oder 2 sehr gute Beurteilungen von Praktikas (Reiterhöfe, Tierpensionen, TA`s etc. gleichen sicherlich ein Abitur oder schlechte Schulnoten wieder aus.

Und gute TA-Helfer stehen nicht unter der Fuchtel des TA sondern unterstützen ihn durch selbständiges Arbeiten. Wie das übrigens jeder gute Arbeitnehmer tun sollte.

So gesehen steht man auch als Tierpfleger unter der Fuchtel eines Vorgesetzten. Je besser man ist um so mehr Freiheiten werden einem dann zugestanden.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man mit einer Beurteilung von Gut Aiderbichl später mal bessere Chancen bei einer Lehrstelle hat. Das würde wohl eher negativ ausgelegt werden. Siehe die Meinungen der schon geschriebenen Statements.

Offline terra

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #19 am: 24.10.06, 09:12 »
Och, Viki, die Ekeljobs beim TA sind nicht unbedingt die blutigen ;D. Kadavertonnen schrubben schon eher ;).Und Eiterverbände wechseln, mmmmh. Und wenn Du dann noch sagts: Schau mal, das sieht jetzt aber gut aus (da hat dann meine damalige RB ihr Mittagessen in den Mülleimer gek....zt) ;D ;D. Unser TA hatte früher einen Löwen als "Haustier"- der bekam angegammelte Kälber zu fressen, auch sehr lecker ;) und normale Katzen/Hundepötte gibts dort heute auch genug ;D.

In den Genuss ganzer Zoo-Nächte habe ich mich auch schon gebracht, kann ich wunderbar bei schlafen :D. Aber wie gesagt, normalerweise bin ich zu den Sendezeiten noch lange nicht zu Hause.

Jetzt weiss ich auch den Sinn der Sendungen: Werbeaktion für "billige" Arbeitskräfte ;D.
Vorgesetzte hat man doch als Nichtselbständiger/-freiberufler immer - und ob das nun der Schreinermeister im Kleinbetrieb oder der Metzgermeister oder der TA oder der Chef   eines grösseren Betriebes ist - entweder das Verhältnis ist gut oder....

lg
ed

Offline Viki

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #20 am: 24.10.06, 23:17 »
Für besondere Jobs muss man sich eben besonders anstrengen bzw. auch größere Schwierigkeiten (Entfernungen) meistern. Genauso wichtig sind die Referenzen. 1 oder 2 sehr gute Beurteilungen von Praktikas (Reiterhöfe, Tierpensionen, TA`s etc. gleichen sicherlich ein Abitur oder schlechte Schulnoten wieder aus.

Danke für den Hinweis mit der Anstrengung - wär ich nicht draufgekommen  ;D Und was ist bitte ein "besonderer Job"? Der Tierpfleger Zoo dürfte zu 80% aus Mist wegschaffen und Futter herschaffen bestehen - das Bild, das im TV vermittelt wird, ist allerdings ein anderes - genau darum ging es mir.
Zur Entfernung: Wir wohnen in der Mitte Bayerns. Meine Tochter hat Anfragen nach Nürnberg, Stuttgart, Köln, Leipzig und Innsbruck gerichtet - dürfte weit genug weg sein.

Meine Tochter gehört nicht zu den Nullbocktypen, die sich von Mami alles reinschieben lassen - sie weiß, was sie will und sie ist auch bereit, etwas dafür zu tun.

Und was heißt "Referenzen" ? Ich habe von einem Praktikum gesprochen - das ist wohl die erste und unterste Stufe, um Referenzen zu kriegen und genau daran scheitert es schon. Meine Tochter hat einige Erfahrung im Bereich Großtiere, Kleintiere und Terrarien/Aquarienbereich vorzuweisen - soweit kommt man garnicht, das anzusprechen.
Tatsache ist wohl, dass die Zoos in Anfragen wegen Praktika ersaufen und voll sind auf Jahre. Außerdem bieten einige Zoos bezahlte Tagespraktika für Hinz und Kunz an: über 50 €  für einen halben Tag Arbeit im Zoo, inkl. Urkunde und T-shirt.

Bei dem Thema krieg ich einen Hals.

Sie hat auch Zusagen - für mögliche Praktika bei privaten Organisationen, die mit Menschen (Behinderte) und Tieren arbeiten. Die Schiene ist auch offener (mehr Möglichkeiten für Ausbildung bzw. Stellen) als der Tierpfleger Zoo. Behinderte sind nicht so begehrt wie die süßen Zootiere.

Mit dem Chef habt ihr schon Recht - nur kommt mir vor, dass die TA-Helferin wenig selbstständig machen kann, verglichen mit dem Tierpfleger. Kann mich aber täuschen.

Offline Beppa

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #21 am: 25.10.06, 08:20 »
Und was ist bitte ein "besonderer Job"?

Das besondere an diesem Job ist nicht was man tut, sondern das es dafür nur sehr wenige begrenzte Stellen gibt. Da hat der Arbeitgeber eben die große Auswahl und nimmt den der die besten Referenzen hat. Wie du ja selber auch festgestellt hast.
Tatsache ist wohl, dass die Zoos in Anfragen wegen Praktika ersaufen und voll sind auf Jahre. Außerdem bieten einige Zoos bezahlte Tagespraktika für Hinz und Kunz an: über 50 €  für einen halben Tag Arbeit im Zoo, inkl. Urkunde und T-shirt.

Und was heißt "Referenzen" ? Ich habe von einem Praktikum gesprochen - das ist wohl die erste und unterste Stufe, um Referenzen zu kriegen und genau daran scheitert es schon.

Prkatikas in einem großen Zoo sind nicht die "unterste" Stufe. Meine Schwester z.B. hatte ein Praktikum in einem Tierheim und eins auf einem kleinen Reiterhof gemacht. Weiterhin hatte sie schon während ihrer Reiterferien immer auf dem Reiterhof mitgeholfen und auch am WE wenn sie eigentlich nur zum Reiten dort war. Dafür haben ihr die Besitzer des Reiterhofes ein Empfehlungsschreiben geschrieben, dass sich gewaschen hatte. Die Beurteilungen der Praktikas waren auch sehr gut. Eigenständiges und fleißiges Arbeiten etc.

Nur über diesen Umweg war es ihr möglich trotz schlechter Noten einen Praktikumsplatz bei der eigentlich angestrebten Stelle einem Reiterhof der auch Ausbilden darf und im Endeffekt eine Lehrstelle zu kommen.

Manchmal muss man eben einen Umweg (z.B. kleinere Zoos) gehen um ans Ziel zu kommen.

Und wiso kommt ihr nicht dazu eure Referenzen vorzulegen? Eigentlich steht das ja in jedem Bewerbungsschreiben oder bewerbt ihr euch nur mündlich (wegen dem ansprechen) ?

Offline Viki

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #22 am: 25.10.06, 16:24 »
Und wiso kommt ihr nicht dazu eure Referenzen vorzulegen? Eigentlich steht das ja in jedem Bewerbungsschreiben oder bewerbt ihr euch nur mündlich (wegen dem ansprechen) ?

Weil beim ersten Telefonat schon klar gemacht wird, dass man sich ein Schreiben sparen kann
- weil z.B. die vorhandenen Plätze belegt sind und eine vorbeugende Bewerbung für das nächste Jahr unerwünscht ist (Nürnberg)
- weil z.B. der Bewerber mind. 18 Jahre alt sein muss (Innsbruck - für ein Praktikum in einem Beruf, der Hauptschule erfordert)
- weil z.B. der Bewerber bereits die Mittlere Reife haben soll, bevor er ein Praktikum macht (und zu dem Zeitpunkt längstens die Bewerbung für einen Ausbildungsplatz laufen müsste)
etc.

Meine Tochter hat bereits Praktika im Zooladen und im Tierheim, mit guten "Zeugnissen" - die Zeit wird genutzt, wenn auch nicht im Zoo.

Das besondere an diesem Job ist nicht was man tut, sondern das es dafür nur sehr wenige begrenzte Stellen gibt. Da hat der Arbeitgeber eben die große Auswahl und nimmt den der die besten Referenzen hat. Wie du ja selber auch festgestellt hast.
Nur über diesen Umweg war es ihr möglich trotz schlechter Noten einen Praktikumsplatz bei der eigentlich angestrebten Stelle einem Reiterhof der auch Ausbilden darf und im Endeffekt eine Lehrstelle zu kommen.

Der Arbeitgeber hat heute bei fast allen Lehrstellen die Auswahl - das ist nichts Besonderes, sondern der Normalfall. Die Zahl der Altberwerber hat heuer die Zahl der Neubewerber übertroffen - das ist keine Frage mehr des Engagements, sondern ein politisch - gesellschaftlicher Missstand und eine Zeitbombe sondersgleichen.

Wir könnens damit auch bewenden lassen - ich bin, wie gesagt, nicht so böse drum, wenn aus dem Tierpfleger nichts wird. Nur hätte ich es besser gefunden, wenn sie das selber herausgefunden hätte (oder ich eben Unrecht hätte) - dazu hätte sie im vergangenen Jahr einen Praktikumsplatz gebraucht, nicht irgendwann, wenn sie 18 ist. So wird sie eben in anderen Bereichen Praktikum machen oder weiter auf die Schule gehen (wie viele, die die gewünschte Lehrstelle nicht haben).

Offline Beppa

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #23 am: 26.10.06, 08:19 »
Nürnberg wäre ja nicht das Problem. Einfach erkundigen, ab wann man sich wieder bewerben kann.

Punkt 3 auch nicht. Kann man ja parallel laufen lassen und gibt es mehrer Angebote muß man eben entscheiden.

Innsbruck kann ich verstehen. Wieviele Kiddis wollen so einen Job und nach 4 Wochen stellen sie fest, dass es mit Knuddeln und Leckerlies verteilen überhaupt nichts zu tun hat. Den Ärger den der Zoo, aber bis dahin hat stört den Betriebsablauf und hinterher fehlt diese Stelle.

Wie wäre es denn mit einem freiwilligen Ökologischen Jahr ? Macht sich gut in der Bewerbung und vielleicht reicht es ja um bis dahin 18 zu sein.

Auch wenn dir der Berufswunsch deiner Tochter nicht gefällt solltest du sie unterstützen. Entweder erkämpft sie sich eine Stelle oder stellt auf dem Weg dorthin fest, dass es ihr doch nicht so wichtig ist.
Ich kenne jemanden die hätte eine Lehre im Leipziger Zoo machen können, aber die Eltern haben hinter ihrem Rücken einfach abgesagt. Dieser vertanen Chance trauert sie noch heute (30 Jahre später) hinterher. Vielleicht hätte ihr die Lehre ja gar nicht gefallen, aber es wäre wohl besser gewesen das selbst herauszufinden. Das gehört zum erwachsen werden einfach dazu.


Offline Viki

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #24 am: 26.10.06, 22:55 »
Ich kenne jemanden die hätte eine Lehre im Leipziger Zoo machen können, aber die Eltern haben hinter ihrem Rücken einfach abgesagt.

Das ist wohl ein Witz - seltsame Eltern. Ich habe schon länger begriffen, dass es keinen Sinn macht, ihr den Tierpfleger ausreden zu wollen und spreche nicht mehr dagegen. Ich bin aber als Mutter auch verpflichtet, ihr die Gründe für / gegen eine Linie zu nennen, die ich sehe (und es gibt einige Gründe, die gegen den Beruf sprechen). Ansonsten würde ich sie niemals von einem eingeschlagenen Weg abhalten oder zwingen, etwas anderes zu machen. Die einzige Forderung, die ich (noch) habe ist, dass sie zuerst einen anerkannten Beruf lernt und dann die Schiene Hundetrainer etc. draufsetzt. Ob das Tierpfleger wird oder Krankengymnast oder Tierarzthelferin, zeigt sich. Wenn die Zooschiene gestorben ist (so wie es jetzt aussieht), kann sie nach der Mittleren Reife entweder ein längeres Praktikum bei einer Einrichtung mit Mensch + Tier machen oder, wenn die Noten passen, auf die FOS gehen. Dann schiebt man das Ganze noch 2 Jahre raus, was auch kein Schaden ist.
Ich hatte auch noch mit 19 Jahren derart seltsame Vorstellungen von der Berufswahl und da hätte ruhig einer mitreden können und mehr beraten. Andererseits hätte ich doch auf keinen gehört. Ich weiß, dass ich gern steuern möchte, dass die Kinder glücklich werden - ich weiß auch, dass das nicht geht. Später sieht man dann, was richtig gewesen wäre. Und manches ergibt das Leben: Was ich heute mache, hat mit meinem Studium allenfalls ganz am Rande zu tun. Mir fehlt das Zutrauen in die Zukunft und die Gelassenheit - aber sie ist wohl schon ein Mensch, der seinen weg gehen wird...

Offline Beppa

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #25 am: 27.10.06, 10:47 »
Was will deine Tochter eigentlich werden ? Hundetrainer oder Hauptsache mit Tieren ?

Offline Viki

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #26 am: 27.10.06, 22:22 »
Hauptsache Tiere, aber am liebsten Hund. Pferde weniger (da hat sie genug daheim  ;D) - jedenfalls verbindet sie damit nicht die Leidenschaft wie mit Hunden (die sie zuhause nicht hat). Dann jegliche Insekten, Krabbelviecher, Schnecken etc. (davon hat sie Diverses im Zimmer). Im Zoo eigentlich alles - aber trotz insgesamt halbwegs realistischer Weltsicht hat sie wohl schon so ein Bild, dass sie dann das täte, was da so im TV kommt: Jungtiere päppeln, mit Tieren spielen etc. Und ich glaube, dass der Alltag im Zoo sehr weitgehend aus Misten und Füttern und Säuberungsarbeiten besteht. Dann kommt mir vor, dass es männerlastig ist (zumindet die "Hochwertigeren" Tierarten wie Raubtiere, Elefanten, Affen). Und man hat nur an ein paar wenigen zentralen Orten die Chance auf einen Job (für Familie, Teilzeit etc. und für Leute, die gern auf dem Land leben, nicht ideal).
Sie kann gut mit Tieren, aber sie kann auch gut mit Kindern und Behinderten - deswegen fände ich die Verbindung Tiere - Soziales gut (und auch mehr Jobchancen). Aber in einen sozialen Beruf will ich sie auf keinen Fall reinreden - das müsste sie selber wollen. Wenn sie noch 2 Jahre in die Schule ginge, hätte sie Zeit, sich noch zu entwickeln... wir werden sehen.

Offline leonida

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #27 am: 30.10.06, 13:22 »
Und wie wäre es mit einem Praktikum in einem kleineren Betrieb? Mir fallen da spontan der Wildpark in Bad Mergentheim, der Wildpark in Sommerhausen und ein Park in Niederbayern, Nähe Passau *mußmalnochinmichgehenwiedasgenauhieß* ein.

Vielleicht ist da der Andrang nicht gar soooo groß wie in den großen Zoos.
Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.

Offline zaino

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #28 am: 30.10.06, 15:54 »
Wildpark Poing, bei mir ums Eck - keine Ahnung ob sie da Leut brauchen? Auch 'ne Idee.... ?

Offline Viki

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Re: Jobs auf Gut Aiderbichl
« Antwort #29 am: 30.10.06, 23:51 »
Bad Mergentheim wäre nicht wit weg - aber Wild ist nicht gerade ihr besonderes Interesse. Fragen kann man aber auf jeden Fall mal, es würde sich gut machen, wenn der Zoowunsch aktuell bleibt.
Es gibt 30 km entfernt einen Hof, der therapeutisches Reiten anbietet, mit Wohngruppen für Jugendliche. Die suchen immer wieder Praktikanten. Das fände ich auch nicht schlecht, weil sie am WE daheim sein könnte. Ich finde es schon etwas heftig, wenn eine 16jährige gleich monatelang ganz weg ist, aber das ist vielleicht Mamatheater.