Autor Thema: Rennpferdebesitzer  (Gelesen 86529 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline JazzDancer

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 234
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #75 am: 14.09.04, 08:42 »
Bini, wir hoffen, dass wir ihn im Frühjahr wieder holen können - vorausgesetzt die Röntgenbilder, die wir noch im Offenstall machen lassen, sind okay. D.h. die Arthrose und der Chip haben sich nicht verändert.
Vorige Woche hab ich schon sämtliches Geschirr (2 kompl. Trabergeschirre) geputzt, Zaumzeuge zusammengestellt, kontrolliert eingefettet  :D Bin auf einen Wert von über 2.000 Euro gekommen  :o Den Wagen haben wir auch schon restauriert  :D Also alles startklar  ;D
Liebe Grüsse
Angelika

Offline Zora

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 26
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #76 am: 14.09.04, 09:36 »
Habe eine wenig schlafreiche Nacht hinter mir. Leider hat meine Quarter-Mix Stute nicht nur den Spat, sondern auch einen seit Jahren steifen Hals. Röntgenbilder brachten keine Ergebnisse, auch ein Top-Osteopath und ein Top-Chiro konnten mir nicht weiterhelfen. Zu allem Übel haben wir in den letzten Jahren (seit sie mit 3 zum ersten Mal beschlagen worden ist) uns mit schlechten Hufen herumgeschlagen. Alle festen Beschläge (Eisen oder Öllevs) haben enorme Spannungsrisse verursacht, weil sie schief läuft. Hufschuhe halten nicht bzw. drücken und alle Kunststoffvarianten hebeln weg. Mittlerweile habe ich 7 Schmiede und Hufpfleger "verschlissen" bzw. haben die sich die Zähne daran ausgebissen.

Im Moment habe ich sie seit drei Monaten von einer Huforthopädin (nach Biernat) bearbeiten lassen. Vielleicht wäre ich gestern gut beraten gewesen, auch mal die Vorderbeine röntgen zu lassen. Sie läuft dermaßen fühlig, das ist nicht so richtig schön. Ich habe schon zwei längere Barhuf-Versuchsphasen hinter mir, das ist jetzt der letzte Versuch. Aber was tun, wenn nichts funktioniert... :(. Im Moment habe ich eine ähnliche Idee wie Jazz Danzer, vielleicht stelle ich sie über den Winter für ein halbes Jahr in die Eifel. Eine Freundin von mir hat dort ihr Quarter Horse stehen, auch als Beisteller. Vielleicht hat sie sich in einem halben Jahr regeneriert. Ich könnte sie einmal im Monat besuchen.

Zum Glück habe ich ja noch meine Traberin :). Sonst wäre ich bestimmt ein totales Nervenwrack. Bini, sie wurde mir zwar als "Trakehnermix" verkauft, aber wie sie an meinen Hof kam, meinten andere Traberbesitzer, ich solle mal nachsehen, ob sie einen vielleicht Chip hätte. Wir haben dann mit der TA einen Chip gefunden und ich habe dann beim Traberverband mit der Nummer angerufen und dort nicht nur den richtigen Namen von Zora (Blue Pearl) sondern auch den Geburtstag erfahren. Die "wahren" Vorbesitzer konnte ich auch ausfindig machen, sie haben mir auch erzählt, warum sie damals aus dem Sport genommen wurde und auch, daß sie sie ohne Papiere verkauft haben. Sie haben einen Trainingsstall in Kleve (NRW) und waren sehr nett, ich könne jederzeit mal vorbeikommen. Der HVT schickte mir dan den Pferdepaß zu und wie schon erzählt, zwei Seiten mit Rennberichten.

Werde heute nachmittag mal mit meiner Reitbeteiligung für die andere Stute sprechen müssen. Sie wird bestimmt traurig sein... eigentlich hatte ich schon seit einiger Zeit vor, ihr das Pferd zu geben, weil sie einfach so nett miteinander klar kommen, aber ich möchte jetzt nicht, daß sie denkt, ich schlage es jetzt vor, weil sie krank ist. Vielleicht sieht es in einem halben Jahr ja besser aus. Ich wünsche Dir auch viel Glück mit Jazz Danzer, daß er wieder fit wird!!

Offline JazzDancer

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 234
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #77 am: 14.09.04, 12:05 »
Zora, es wird dir zwar nicht helfen, aber ich schätze die Probleme mit dem Hals kommen von den Hufen. irgendwie hab ich die Aussage im Kopf: "Wenns unten schon hapert, kanns oben nicht gut sein"
Bei jazzi haben wir es auch immer über Winter Barhuf probiert, hat aber nie gefunkt, weil einfach die Zeit zu kurz war. jetzt wo er schon fast ein jahr keine Eisen mehr hat, bin ich doch euphorisch. Wenn ich ihn aber gezielt geritten wäre oder eingespannt hätte, hätte ich ihn auch wieder beschlagen lassen müssen, weil das Horn einfach nicht gut genug gewesen wäre.  Es heißt doch immer, dass der Huf 1 Jhr braucht, bis er komplett runtergewachsen ist und demnach sich die Hufqualität verdichtet hätte. Also würde rein nach Gefühl nur Abwarten in Frage kommen. Kommt ein Klebebeschlag vielleicht in Frage?  Am besten frag mal in der Hufbox nach, agraja ist da "der" Spezialist.
Liebe Grüsse
Angelika

Offline Bini

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2.945
  • Geschlecht: Weiblich
    • dietraber
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #78 am: 14.09.04, 16:25 »
Hallo Zora,

ich würde die Stute auch einfach mal für einige Zeit "Wegstellen" damit sie sich erholen kann und am besten "ohne Eisen"; damit sich der Huf mal erholen kann! Müssten halt regelmässig von der HP geschnitten werden und rundgefeilt werden.

Ich kann mich dem Kommentar von Angelika nur anschließen. Wenn was mit den hufen nicht stimmt verspannt das ganze Pferd.

Und eine Barhufversuchsphase dauert 1 Jahr und nicht kürzer. Vorher kann Dein Pferd sich gar nicht richtig umstellen. Bei manchen geht es auch schneller aber meine Stute brauchte 3 Monate um überhaupt wieder laufen zu können. ich hatte sie nur auf der Weise stehen und musste sie über feldwege tragen so geautscht hat sie. An reiten ist da nicht zu denken, wegen verspanntem Rücken!

Übrigens Barhuf ist für Spat so ziemlich das beste was du machen kannst. lass es Dir mal von Deiner hufpflegerin erklären. Diese Spatbeschläge sind eigentlich nicht gesundheitsförderlich und entlasten nur kurzzeitig...
First I rode a horse, now I fly a Traber!

Offline Zora

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 26
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #79 am: 14.09.04, 18:45 »
Dass es bei Deiner Stute auch so lange gedauert hat, beruhigt mich jetzt ein wenig. Gute Füße sind schon die halbe Miete!!! Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit den Hufen und habe mir auch schon sämtliches gutes Zubehör (Raspel, Messer, Hufbock in Schmiedequalität) zugelegt, daß ich zwischendurch mal korrigigieren kann. Das Schlimmste was ich meinem Pferd mal angetan habe, war ein Strasser-Hufmensch. Da konnte sie wirklich gar nicht mehr laufen >:(. Ich habe dem zwar zunächst vertraut, aber da sie nach 5 Monaten immer noch nicht laufen konnte, war es das dann erstmal.

Zora bekommt am Freitag ihre Beschläge (Öllev) ab. Dann geht sie den Winter über barhuf (ging letzten Winter auch ganz gut) und eventuell im Sommer auch noch oder bei viel Abrieb kommen Trotters drunter.

Die HO ist sehr nett und zeigt mir auch vieles, das ich selber machen kann.
Was haben Eure Traber bezw. Galopper denn so dunter? Zora hatte damals richtige "Rennfüsse", Schnabelförmig mit langer Zehe. Inzwischen hat sie gut Trachten geschoben, für mich ein Zeichen, daß ihr Huf künstlich so gemacht worden ist (für's Trabrennen??).

Offline Schnett

  • die mit den Haffis flüstert
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.460
  • Geschlecht: Weiblich
    • Jeanette und Aueschweins
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #80 am: 14.09.04, 19:21 »
Ich komme auch mal wieder ganz kurz rein...

Was die Hufe angeht habe ich ja auch so einen Spezi...

Einige erinnern sich noch an die ganzen Probs dieses Jahr. Fakt ist, ich durfte ja im Juli wieder anfangen mit ihm unterm Sattel zu arbeiten und hatte dann weider nen Unfall... Danach stand er ganze 4 Wochen weil er sich die Hüfte verdreht hatte und der Osteopath nicht konntem, sowie eine angelaufene Sehne vorn rechts und einen Druckempfindlichen Huf. Er konnte nicht richtig laufen weil die Hinterbeine nicht nach kamen und wenn, dann autschte es vorn...

Es gab nen Schmiedewechsel, er ging klar und wir durften wieder anfangen... Mo. war nach einer Woche vorn rechts wieder Sense... Verdacht auf Hufgeschwür, Eckstrebe weggefitzelt, Blut floß, bis heute stand er...

Wie fangt Ihr wieder an, nach so langer Zeit?
Ich habe ihn bis auf die letzten Wochen nicht komplett stehen gehabt, er ging etwa 4 mal die Woche an der Longe oder DL, am Fahrrad, mit mir Walken oder spazieren... Die Muckis sind nicht runter, aber ich habe vorletzte Woche schon gemerkt, dass er mich auf dem Platz beim richtigen Arbeiten nach 15 Minuten schon nicht mehr so gut tragen kann...
Geht ihr Anfangs dann gar nicht mehr ins Gelände? Ab wann würdet Ihr wieder Trab oder Galopparbeit an der Longe oder DL wagen? Nehme mal an, dass unsere Pferde alle etwas hitzig werden und auch mal locker über ihre Schmerzen hinweg gucken, wenn sie dafür knattern könnten, oder?
Gönnen können ist eine Kunst denn neiden kann jeder

Offline ghost

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 211
  • positivly nuts
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #81 am: 14.09.04, 21:06 »
Es erstaunt mich was ihr fuer Probleme habt mit Hufen etc.
Zora wenn die Risse von Druck kommen, solltetst du dir nen neuen Schmied suchen. Wenn ihr eure pferde ohne eisen habt muesst ihr aufpassen das nicht die sohle zu tief ausgeschnitten wird. Steifer Hals klarer Fall von Wirbel draussen. Wenn Halswirbel draussen ist meistens auch noch hinten einer draussen, da muss nen Chiropraktiker mit nem Haemmerchen her, denn mit der Hand kriegt man die nicht rein.

Antraineiren kann man anfaenglich, so 2 wochen, unter der Longe machen, aber dann hilft am meisten vernuenftiges reiten, dressurmaessig durchgymnastizieren, anfaenglich mit viel Leichtraben und wenn die Rueckenmuskulatur fitter ist mit ausssitzen. Fitte Pferde sind auch weniger verletzungsanfaellig
Koenige und Koenigen werden als Koenige oder Koeniginen geboren, aber es bedarfs eines Koenigs oder Koenigin um sie zu dem zu machen zu dem sie geboren sind.
I got a Princess and I will make her Queen

Offline schnegge78

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 321
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #82 am: 15.09.04, 08:20 »
Guten Morgen!

Also, Quidam hat ganz normale Eisen drunter. Am Anfang hatte er total bröselige Hufe, ich hab ihm dann ewig lange Biotin gegeben und mittlerweile hat er einen recht guten Huf. Ich kann ihn allerdings nicht barfuß laufen lassen, weil er eine zu dünne Sohle hat. Er verkrampft sich schon wenn er vom Hufschmied die Eisen runter bekommt und er warten muss bis er die neuen drauf hat  ::) . Aber ansonsten bin ich mit seinen Huf sehr zufrieden, wenn ich mir da so manch andere bei uns im Stall anschaue  :o

Offline JazzDancer

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 234
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #83 am: 15.09.04, 08:50 »
ghost, wir haben schon mal das Hämmerchen gehabt, allerdings für die Kruppe - fürs Pferd wars sehr autsch und gebracht hat es nix - nur dass Jazzi seitdem eine Muskelverhärtung dort hat  :o
Der TA hat aber vorher immer sehr gute Erfolge bei Jazzi erzielt, sonst hätt ich ihn garnicht mit dem Gummihammer kommen lassen. Zu Moxabutation (Hitzebehandlung mit chin. Heilzigarre) kann ich raten, hat auch bei Jazzi sehr gut angeschlagen, überhaupt bei dem Punkt zwischen den Rippen.
Liebe Grüsse
Angelika

Offline Zora

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 26
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #84 am: 15.09.04, 09:27 »
Hi Ghost,
wäre schön wenn's so einfach wäre... Ich habe das Pferd damals röntgen lassen, die komplette Halswirbelsäule entlang, nix zu sehen. Mittlerweile haben die Bilder mehrere TA gesehen. Ratlosigkeit. Damals habe ich das Pferd zunächst bis nach Dülmen kutschiert, dort ist ein Osteopathiezentrum für Pferde. Der damalige Behandler war der Begründer, Pascal Evrad hieß der. Keine Besserung. Dann hatte ich einen TA dran mit Akupunktur. Keine Besserung. Vor 1,5 Jahren war Kay Nickelson dran, ein Chiropraktiker aus Köln, der auch einen sehr guten Ruf hat. Er konnte eine Blockade zwischen 7. und 8. Halswirbel lösen. Aber die "Hauptstelle", der 3. und 4. Halswirbel hat er nicht behandeln können (wir haben es zweimal versucht und er meine, daß man mehr als zweimal nicht "renken" solle). So muß das Pferd jetzt mit seiner Behinderung leben. Sie lebt ja schon seit etlichen Jahren damit, ich weiss nicht, wie lange.

No Problem, ich würde Dir raten, Dein Pferd bei Hufproblemen lieber nicht auf engen Linien zu longieren, da das zusätzliche Stauchungen geben kann und den Bänder und Sehnenapparat belastet. Wenn Du ihn "kopfmäßig" beschäftigen möchtest, ist vielleicht Bodenarbeit nach Parelli etwas für Dich? Bei meinen Pferden reicht da immer eine halbe Stunde und sie sind zufrieden.

Ich habe mir gestern überlegt, inwiefern die schlechten Vorderhufe meiner Quarter-Mix-Stute vielleicht mit schiefen Gelenken zu tun haben. Hinten haben wir ja jetzt die Spat-Diagnose, vielleicht hat sie in den Vorderbeinen auch Veränderungen ???. Wenn einmal der Wurm drin ist :-\.
Vielleicht sollte ich nochmal in die Klinik fahren und das abchecken, falls sie da auch noch Schmerzen haben sollte, muss ich sie ja nicht unnötig weiter leiden lassen. Obwohl sie einen keinen richtig "kranken" Eindruck macht, aber Pferde die chronische Schmerzen haben, leben ja damit. Man sagt ja immer, leidende Pferden hätten Löcher über den Augenhöhlen und Falten ums Maul, aber bei Candy ist nichts zu sehen...

Habe das Bedürfnis, gleich meine Traberin zu satteln um mal auf andere Gedanken zu kommen. 
Draußen ist so schönes Herbstwetter. Kranke Pferde sind keine schöne Sache!!
 

Offline schnegge78

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 321
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #85 am: 15.09.04, 09:35 »
Zitat
Habe das Bedürfnis, gleich meine Traberin zu satteln um mal auf andere Gedanken zu kommen. 
Draußen ist so schönes Herbstwetter. Kranke Pferde sind keine schöne Sache!!

Da hast Recht  ::) Ich wünsch Dir viel Spaß!!!

Bei mir kommt morgen der Hufschmied und morgen kommt ein Osteopath, der sich die linke Seite mal anschaut. Auf der rechten Seite lässt er sich total schön biegen. Auf der linken so gut wie gar nicht, da tritt er mit dem hinteren Fuß auch kürzer und hebt den Schweif eigentlich ständig nach rechts. Mal sehen, wenn dann alles in Ordnung ist, nehmen wir einmal die Woche Unterricht bei meiner SB.

Offline joeszicke

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 155
  • Rennsemmel mir Dressurambitionen
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #86 am: 15.09.04, 15:12 »
Hallo, ich schneie auch mal wieder rein...

Reiten kann ich mir den Rest des JAhres getrost abschminken... Joe hat einfach nicht genug Muckies... Vor allem im Rücken...

Longe ist auch schlecht, wegen der Sehne vorne links...

Nehme ihn jetzt am Fahrrad mit... Es gefällt ihm gut und er bewegt sich...

liebe Grüße Sabrina und Diamond Joe

Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt, frage nach Salz und Tequila...

Offline ghost

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 211
  • positivly nuts
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #87 am: 16.09.04, 04:29 »
Zora,

Nur 2 mal einrencken, wie denn das. Ich selber brauche ja regelmaessige Chiropraktische Behandlung, Ruecken, Nacken etc. damit ich laufen oder stehen kann, ganz besonders wenns mal wieder gerumpelt hat. Das gleiche gilt fuer meine Pferde. Harlekins Atlas haben wir bisher so 5 oder 6 mal gemacht, 2 mal wegen Sturz und den Rest weil sie sich versucht hat am Halfter aufzuhaengen, doofe Kuh die.
Wie ist denn der Chiropraktiker ausgebildet, hat er nur ein paar Kurse gemacht oder hat er ein medizinisches Studium hinter sich.
Ich habe so das Gefuehl als ob die nicht so ganz wuessten was sie da machen.

Die Hufprobleme koennen mit dem schiefen Gelenk zu tun haben, besonders wenn der Schmied eine zu starke Korektur vornimmt und damit deine Stute nicht mehr plan auffust sondern einseitig mit einer Wand, was bei dieser Hufwand zu Stressrissen fuehren kann. Stell dich mal hinter sie und schau dir die Haarlinie der Ballen an, wenn sie nich paralel zum Boden verlaeuft hat der Schmied ueberkoregiert, dabei geht es tatsaechlich um milimeter.

JD, wie hat er den mit dem Gummihammer gearbeitet, oder besser zugeschlagen dasss dort eine Gewebeverletzung entstanden ist. Da die Wirbel sehr gross sind braucht es einen sehr geziehlten Druck, der Winkel ist entscheident und nicht die Kraft. Deswegen arbeitet man bei Pferden oder anderen Grosstieren mit zwei Gummihaemmerchen, einer ist vorne konisch und liegt auf dem Wirbel auf und mit dem anderen gibt man einen leichten Schlag auf die Rueckseite des konischen, nicht mehr. Man kann richtig sehen wie der Wirbel reinflutscht. Sehr oft, 90%, haben ausgerenkte Wirbel Gewebeschwellungen und Entzuendungen zur Folge, am besten im Rueckenbereich zu sehen, geschwollene und entzuendete Rueckenmuskulatur, oder Entzuendungen der Bandscheiben. Dies kann man selbst als Leie lokalisieren und sehen. Aussergewoehnlich selten sind Ausrenkungen im Kruppenbereich, sie sind so selten, dass ich ernsthafte Bedenken ueber die Qualifikations des Chiro haette, wenn er mir dies erzaehlen wuerde
Koenige und Koenigen werden als Koenige oder Koeniginen geboren, aber es bedarfs eines Koenigs oder Koenigin um sie zu dem zu machen zu dem sie geboren sind.
I got a Princess and I will make her Queen

Offline Bini

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2.945
  • Geschlecht: Weiblich
    • dietraber
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #88 am: 16.09.04, 08:31 »
Ja Ghost bei nixe sieht man die Schwellung deutlich an der Schwachstelle Lendenwirbel.

Und Zora, Nixe wird regelmässig qam lenedenwirbel behandelt, wenn der "mal wieder" nicht richtig sitzt aber toitoioti seit 1/2 Jahr haben wir momentan Ruhe und das ohne Muskeln!

Muss auch erst wieder anlongieren.

Jeanette, ich habe mir ein Longenprogramm zurechtgeschrieben. extra auf Nixe! und wenn Du das nicht willst oder kannst, kannst Du Dir von deinem Tierarzt ein solche Aufbauprogramm erstellen lassen.



Das mit dem Gummihammer ist gut und schön aber da pfuschen mir zuviele. bei nixe hat einer mit einem Riesenhammer das Kreuz-Darm-Bein bahndeln wollen. Das war ein Stümper!

Meine TA stimuliert mit einem spitzen Holzstift eine bestimmte Muskelnpartie. das löst einen Reflex aus, der Muskel zieht sich zusammen und flupp, sitzt der Lenednwirbel wieder. Nixe kaut dann sofort und leckt sich die Lippen und geht danach wieder nromal. Es funktioniert also.

Eine andere TA von meiner F´reudnin setzt um die Stelle gherum Akkupunkturnadeln und lässt die eine weile drin. Die Verkrampfung um die Stelle löst sich und der Wirbel kommt wieder in die korrekte Position. Frag mich nicht wie das gehen soll aber bei dem Pferd meiner Freundin hilft es sehr deutlich.


Mein Pferd geht barhuf und in die Sohle wird eine lleichte Höhlung geschnitten! Ohne diese Höhlung bekommt sie blutige Quetschungen der Lederhaut an verschiedenen Stellen. wenn der huf ordentlich gehöhlt wurde, läuft sie wie ein Engel.

Mein Pferd brauchte über ein jahr um laufen zu können. Eisen kann ich nicht drauf machen. hinten z.B. sind die gelenke schief, wenn ich da Eisen drauf mache kämpft der gelenkknorpel gegen Eisen an und nutzt sich ab. Das weiche Horn reibt sich viel leichter ab. sin die Hufe eben etwas schief aber das ist mir lieber als ein kaputtes gelenk am Ende oder Arthrose.
First I rode a horse, now I fly a Traber!

Offline Bini

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 2.945
  • Geschlecht: Weiblich
    • dietraber
Re: Rennpferdebesitzer
« Antwort #89 am: 16.09.04, 08:35 »
Boah, Ghost,

eben komme ich dazu mir mal die Bilder anzusehen von deiner harlekin. Auf dem ersten Bild sieht sie wie ein richtiges Quarter aus aber ein sehr kräftiges und beim Springen eher wie ein Blüter! Sieht aus wie ein komplett anderes Pferd. Wer reitet sie denn da bei der Dressur?

Joe, wenn die Muskeln mal da waren müssten die doch auch schnell wiederkommen. Ich fange im Oktober wieder mit reiten an....
First I rode a horse, now I fly a Traber!