Autor Thema: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?  (Gelesen 14370 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5.739
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #45 am: 12.01.06, 12:28 »
Muß aber dazu sagen, daß er gestern STOCKBRAV war  ;D
Meine Güte, wird ja langsam echt langweilig mit Euch  ;D ;D ;D

Offline Sugar-for-Rick

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.709
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #46 am: 12.01.06, 12:39 »
Kein Pferd mehr unter mir - das kenne ich auch erst seit meinem jetzigen Pferd. Man trabte durch den Wald, er regte sich immer mehr auf, und plötzlich explodierte er in die Luft.  :o Ich war jeweils so lange vom Sattel "getrennt" dass ich überlegen konnte, ob ich wohl im Sattel oder auf dem Boden landen würde.  :-\ War echt nicht lustig!  >:(
Aber seit er seine ständige Panik weitgehend hinter sich lassen konnte, ist das nie mehr vorgekommen. *Holzanfass*
Mein Pferd buckelt eher runder und sanfter, seit er besser gymnastiziert ist.  :D
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin)

Liebe Grüsse von Simone

Nearly95

  • Gast
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #47 am: 12.01.06, 12:48 »
runder und sanfter? Nee, net wirklich.

Man muss aber dazu sagen, dass Madam damals noch nicht so ganz mit ihren Beinchen, ihrem langen Rücken und ihren ingesamt 1,72 cm Stockmaß zurecht kam.

Erst durch die Gymnastizierung hat sie ihren Körper inklusive Einsatzmöglichkeiten von diesem kennengelernt und dementsprechend ist sie inzwischen recht sicher, was solche Eskapaden angeht. Früher war es eher so: "Ohje, wenn ich jetzt abhebe, find ich meine Füße nicht mehr und weiß net, wo ich landen werde, also nur soweit abheben, wie ich in der Landung auch sicher bin."  ;D

Auch je weiter wir in der Ausbildung kommen, desto gummiartiger werden ihre Eskapaden, wenngleich solche Eskapaden alle heilige Zeit mal vorkommen, aber keineswegs täglich oder so.

Grad die Einsatzmöglichkeiten des Rückens san doch schon gewaltig. Während früher der Rücken beim Buckeln eher fehlte, ist er heute dafür richtig heftig vorhanden.

GerlindeK

  • Gast
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #48 am: 12.01.06, 12:57 »
Meine Güte, wird ja langsam echt langweilig mit Euch  ;D ;D ;D
Jau, wir sind auch schon wieder an der besagten Plane vorbei (wo´s den Unfall gegeben hat). Ist ne sehr lange Story, aber zum Schluß sind wir únbekümmert dran vorbei gegangen (geführt - bin ja nicht lebensmüde)
Beim nächsten Mal werde ich dann das "Touch" einbauen 8)

Echt, gibt grad keine neuen Horrorgeschichten ::)

Offline Sugar-for-Rick

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1.709
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #49 am: 12.01.06, 13:32 »
runder und sanfter? Nee, net wirklich.

Ich staune selbst! Ich arbeite im Moment intensiv daran, dass mein Pferd den Rücken aufwölbt und mit der Hinterhand Gewicht aufnimmt. Und ich habe das Gefühl, dass er sich immer weicher sitzen lässt - bald fühlt sich mein QH an wie ein Sofa! Seine Hinterhand ist so elastisch geworden, dass er irgendwie gar nicht mehr hart springen kann.
Gerade wenn ich an schwierigen Lektionen arbeite, gibt's schon mal einen Protest-Buckler, wenn ich z.B. mein Gewicht falsch verlagere. Aber dieses Buckeln hat nicht mehr im entferntesten was zu tun mit den früheren Riesen-Sprüngen oder allgemeinen Buckeleien.  :D
Im Gelände springt er zum Glück schon länger nicht mehr blöd durch die Gegend, worüber ich mich natürlich freue.  :D
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin)

Liebe Grüsse von Simone

Offline Waddington

  • pssst...Hafiträumtnoch
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 472
  • Geschlecht: Weiblich
    • Reitertreff für alle Sparten
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #50 am: 12.01.06, 13:52 »
Also ich reite weder so wie in der Halle, noch lass ich ihn rumbummeln. Ich möchte, dass er den Rücken wölbt, das kann er auch am etwas längeren Zügel, er sollte dabei allerdings in Anlehnung bleiben. Wenn es nicht klappt, dann reite ich ihn in Arbeitshaltung und werde nach und nach etwas länger. Meistens dehnt er sich dann in die Hand und bleibt da auch. Wenn er guckig ist, dann lass ich ihn kurz glotzen, erinnere ihn wieder an seine Aufgabe und stelle ihn kurz an den Zügel (mit dem Bein hauptsächlich), um ihn dann sofort wieder "zu verlängern", bis er in mäßiger Denungshaltung ist. Auf jeden Fall lege ich Wert auf die Durchlässigkeit! Also erst sperren und rumkaspern, weil ich jetzt mal kurz die Richtung wechseln will oder bremsen oder anhalten, dulde ich nicht.

Dann muss er kurz mal eben ein Kurzprogramm der Dressur durchlaufen, bis er wieder bei mir ist.

Danach entlasse ich wieder in die bequemere Geländehaltung.

Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5.739
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #51 am: 12.01.06, 13:55 »
Danach entlasse ich wieder in die bequemere Geländehaltung.

... oder eben "Gebrauchshaltung". Jawoll. Für beide bequem u. gesund, dabei leicht zu erhalten u. zu behalten, fürs Vorwärtskommen aber ökonomisch u. kräfteschonend. Eben ein wichtiges Ausbildungsziel.

wuggi

  • Gast
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #52 am: 16.01.06, 18:20 »
Hallo
Für mich sind Ausritte auch zum Entspannen am langen Zügel da. Im Schritt darf mein Pferd auch mal Schlurfen und herumträumen.
Im Trab und Galopp bestehe ich auf eine lockere v/a-Haltung. "Guck-in-die-Luft" oder den Rücken wegdrücken akzeptiere ich nicht, eben weil es dem Pferd nicht gut tut.
Mein Pferd hat jedoch bald gelernt, dass es auch im Trab und Galopp etwas den Kopf drehen darf, um besser gucken zu können, solange sein Rücken leicht gewölbt bleibt.

ich halts genauso. draussen geht sie in erster linie am langen zügel flott vorwärts. wenn ich sie aufnehmen will, versucht sie immer wieder sich runter zu strecken.
nachdem sie in der halle eher zurückhaltend geht und auch dazu neigt ihren kopf sehr hoch zu tragen, begrüß ich es wenn sie im gelände eben genau das gegenteil macht.
da ich sie auch in der halle gelegentlci ho hne zügelhilfen reite (und das funktioniert prima) mach ich mir draussen auch keine sorgen. wichtig ist mir, dass sie locker, flott vorwärtsgeht und sich dabei entspannt (so wie ich) ;D

Offline donau

  • pferde-allein-unterhalter
  • Bewohner
  • *
  • Beiträge: 6.356
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #53 am: 18.01.06, 16:20 »
darf ein nur-gelände-dressur-gurker das hier mal ein bisschen aufmischen? 8)

nachdem wir nur einen kleinen platz haben, das fräulein ohnehin nur 3-4x die woche reiten aushält, kaum am platz geritten wird, arbeiten wir im gelände, wo der untergrund geeignet, und die strecken viel gerade sind, weil das mädel viel gerade aus laufen soll, wenn ich wert drauf legen, dass sie in diesem masse reitbar bleibt.

trotzdem gibts bummel-ritte, gebisslos, ohne sattel, hauptsächlich schritt, wo ich meinen gedanken nachhänge, pferd macht das schon, oder vollgas-runden, während derer sie auf den passenden strecken das rennpferd rauslassen darf.

"normal" aber wird gearbeitet, übergänge, seitengänge, pony muss konzentriert am zügel laufen. heimwärts geh ich aber die letzten 20-25 minuten bergab nebenher, zum aufwärmen schritt am durchhängenden zügel, ja nach dauer des rittes 15-30 minuten, dazwischen sind auch immer wieder pause-strecken mit weggelegtem zügel, ja nach beschaffenheit des bodens..

o-ritt, oder längere strecken laufen wir gebisslos, langer zügel, bin viel zu faul, da irgendwas zu tun, pferd balanciert sich zum glück ausgezeichnet selber aus.. :)
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

Authorised WEIGUMS Desillusionator

winston

  • Gast
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #54 am: 18.01.06, 17:16 »
Na, da wir keinen Reitplatz haben, von einer Halle nur träumen können, die Weide auch nicht immer zum Üben ideal ist, bleibt uns nur das Gelände. Allerdings liegt der Wald auch direkt hinter unserer Stalltüre, so ca. 100 m entfernt, muß auch keine Straße überqueren. Da wird natürlich auch im Gelände ernsthaft geritten. Schulterherein ,Schenkelweichen etc. kann man ja prima im Gelände einbauen. Aber genausgerne reiten wir auch flott vorwärts, so richtig schön in Gebrauchshaltung.
Hängt ganz von unserem Gusto ab.

Offline kimba99

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 34
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #55 am: 20.01.06, 13:20 »
Hi.

Für mich und mein Pony ist das Gelände reine Entspannung oder um mal Dampf abzulassen.
Da darf er sich auch alles ansehen, rumrüsseln....etc.
Im Trab läuft er eher v/a und im Galopp eher mit angehender Aufrichtung - und das alles am durchhängenden Zügel (Hackamore).

Da darf er auch mal buckeln oder ein kleines Rodeo machen - solange es nicht zu wild wird  ;D

LG
Kimba

mausi28989

  • Gast
Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #56 am: 02.02.06, 18:00 »
Hallo!
ja also ich halte es ganz ähnlich wie die meisten von euch.Alles was nicht steigen,buckeln oder beisen (holzklopf) ist,ist ok.
Meine darf im Gelände immer am durchhängenden Zügel laufen,da sie das zusammenstellen (vorallem im Gelände) nicht sonderlich mag oder daran gewöhnt ist.
Also will ich ihr nicht noch extra Druck machen.
Rumbummeln,alles anschnauben und anschaun ist ok.

glg
Sarah