Autor Thema: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?  (Gelesen 14358 mal)

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Offline Orie

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #15 am: 12.01.06, 08:44 »
Für mich ist Gelände ebenfalls Entspannung. Bei einem normalen Ausritt achte ich auch drauf, daß nicht "rumgeschlurpt" wird. Es kann aber auch durchaus sein, daß ich kurze Repriesen mal Schenkelweichen am Waldrand entlang mache, je nach Lust und Laune. Oder Schlangenlinien. Meist dann, wenn sichs Pferdle viieeelzuwenig auf mich konzentriert. Die Hauptsache ist da bei mir, daß ein lockeres V/A gegeben ist.
Bei Wanderritten allerdings lasse ich die Pferde auch mal wirklich vor sich hinschlurfen. Wer 6 Stunden oder mehr im Sattel sitzt, der hat am Ende einfach keine Lust mehr, ein perfekt in Form gerittenes Pferd zu präsentieren bzw. das Pferd hat nach 6 stunden meist auch keine Lust mehr, das kann ich dann durchaus auch mal akzeptieren. Kann dann aber auch sein, daß ich nochmal absteige und führe. Solange es sonst auf meinen Schenkel gehorcht, ist das ok, Pferdle sind ja auch keine Maschinen....  ;)

Grüßle!
Einer der zweifelhaftesten Siege über die Natur ist die Zivilisation!

Offline AleikeTopic starter

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #16 am: 12.01.06, 08:57 »
oder sie so elendiglich daherkrabbelt, dass ich schon vom schritt geh`n schädelweh krieg`  ::)
 :) :D ;D

Zum Entspannen reite ich auch aus, aber eher zur geistigen Entspannung fürs Pferd und auch den Reiter, als zur körperlichen, die mir hoffentlich in der Bahn ordentlich gelingt. Und zur Erhaltung der Lauflust. Und zur Abwechslung und geistigen Anregung fürs Pferd, weil er halt in seiner "Freizeit" immer das Gleiche sieht. Und, wenn wir wieder richtig im Gange sind, zum Konditionsaufbau - schließlich kann man ja schlecht in der Halle zwei Stunden flott im Kreis reiten, sofern man nicht jede Gehlust im Keim ersticken und sich selbst zu Tode langweilen will.

@Carlotta: Ach ja, die Hügel! Ein paar ganz dezent ansteigende Wege haben wir schon, aber da müsste ich dann immer drauf hin und her reiten, hmmm -

@Lillebror, da erinnerst Du mich an was mit der Rittdauer, denn bei größeren Ritten, lang ist`s her (hatt' ich schon fast vergessen), gibt sich das übermäßige Sightseeing irgenwann eh von selbst, weil der Herr sich "sattgeguckt" hat und beginnt, seine Kräfte einzuteilen ;). Ich werde einfach baldmöglichst wieder längere Ritte einschieben, vielleicht auch mal ein Stückchen in weniger vertrautes Gelände fahren, kann es eh kaum erwarten, wieder "richtig" auszureiten, und bis dahin Eure vielen schönen Ideen umsetzen.

Danke für die vielen Anregungen!
« Letzte Änderung: 12.01.06, 09:00 von Aleike »
Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)

Offline zaino

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #17 am: 12.01.06, 09:47 »
Ach ja, Mist, hab mit den Jahren immer weniger Zeit für schöne lange Ritte... *seufz*

Bei all Euren Beiträgen fiel mir auf dass Ihr "Gelände als Entspannung" seht. Bei mir ist das a bissi umgekehrt - auf dem Platz, das ist Gymnastik u. Disziplin und Haltungs-Training und Gehorsam und Durchlässigkeit eben DAMIT ich draussen mal 'ne Hand frei hab, und mit wenigen u. leichten Hilfen reiten kann.
Früher hatte ich ja nichtmal Platz, hab den Burschen eh nur im Gelände angeritten. Null Peil von "Dressur"... das ging auch jahrelang gut, bis es ihm langweilig wurde u. etwas verflachte. Dazwischen hab ich, gruppendruck- u. stallbedingt, manchmal den Focus verändert... aber auch gemerkt, dass im Gelände, v. a. wenn es weniger abwechslungsreich u. spannend ist, beide einfach verschlampen, Ross u. Reiterin. Da wird nicht korrekt durchpariert, sondern nur noch mal eben am Zügel gezogen, u. der Gaul gibt Widerworte u. latscht weiter, und lümmelt auch sonst herum u. denkt sich Albernheiten aus. Auf die Dauer gibts da Streit u. Stress weil nichts mehr klar gesagt wird, und keiner so recht weiss wo er hin soll oder will.

Ein gewisses erweitertes Repertoire auf einem Platz dagegen ist für beide gut. DAMIT man draussen grade eben sicher, bequem, u. mit Spass weitermachen kann. Draussen muss ALLES gehen - 20 m gerader Wiesenweg für SEitengänge, 1,7 km Rennstrecke für "Speed Control", mit Anlehnung u. allem Pipapo, UND Zügel hingeben für schwieriges steiles Kletterstück u. sagen: "Auf gehts, Alter, mach mal!" und dem Pferd die Regie übergeben. Gehorsam fordern u. Initiative geben im Wechsel. Das ist durchaus anspruchsvoll, Geländereiten und dabei voll u. ganz "beim PFerd" bleiben und trotzdem mit der Zeit 'ne hand frei haben.  :D
Ist ja auch ein Ziel - muss ja nicht immer 'ne Piaffe sein.  ;)

Offline AleikeTopic starter

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #18 am: 12.01.06, 10:00 »
Bei allzeit und überall guten Bodenverhältnissen, genug Platz für viele Volten und Zirkel nach Bedarf und immer Vollmond und klarem Himmel in der dunklen Jahreszeit bräuchte man natürlich weder Halle noch Platz. Das wäre genial!  ;D
So muss man die Reiterei halt leider ein bisschen zwischen Gelände und Platz verteilen und hat dafür automatisch wechselnde Reitschwerpunkte. Ist ja auch was. Im Winter (dunkel und gefrorener Boden) und Sommer (Bremsen, heiß) eben mehr drinnen, im Frühjahr und Herbst (keine Bremsen und nicht so heiß) eben mehr draußen.
Außerdem nutzt das Gelände fürs reine dressurmäßige Reiten und umgekehrt. Eigentlich gar nicht so schlecht. :-*
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Offline Ibn

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #19 am: 12.01.06, 10:07 »
Bei mir wird im Gelände "gearbeitet" d.h. auch hier achte ich darauf, dass er in Anlehnung und mit rundem Rücken läuft. Latschen ist out  ;D

Offline Lillebror

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #20 am: 12.01.06, 10:25 »
Genau wie Zaino sagt:

Kringel auf dem Platz reiten, Bodenarbeit, Springstunde usw. ist alles "Vorübung" und "Technik", das Gelände ist die Anwendung des Geübten.
Wären wir unendlich, so wandelte sich alles.
Da wir aber endlich sind, bleibt vieles beim Alten.
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Offline Sugar-for-Rick

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #21 am: 12.01.06, 10:39 »
Das sehe ich auch so.
Mein Pferd arbeitet auf dem Platz/in der Halle viel konzentrierter, und die Übungen gelingen leichter. Wo soll das Pferd auf dem Platz auch hin?!
Im Gelände hingegen gibt es viel Abwechslung und aber auch Ablenkung und Anreiz zum Laufen. Und erst wenn Lektionen wie Verlangsamen, Anhalten oder Gangartenwechsel auch im Gelände prompt ausgeführt werden, ist mein Ziel erreicht.
Und von da an kann man dann im Gelände auch die Seele baumeln lassen.  ;)
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
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Liebe Grüsse von Simone

Offline zaino

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #22 am: 12.01.06, 10:55 »
Danke für die Zustimmung... krasses Antibeispiel sind für mich immer die Vierecksakrobaten die sich auf dem Platz oder am liebsten in der Halle (weil in der linken oberen Aussenplatzecke ja bekanntlich der Große Grüne STeinbeisser haust u. in der rechten unteren Ecke der Unsichtbare Pferdefressende Säbelzahntiger sein Unwesen treibt) wacker vorarbeiten vielleicht bis L und M, mit rhythmisch arbeitenden Unterschenkeln u. ebensolchen Spörchen, Schlaufis stramm u. kräftig im Zügel hängend - u. viel viel Schweiss u. Körpereinsatz. Das sind dann die die Samstags zum trockenreiten kaum noch bei uns am Hof vorbeikommen, weil es sitzt dann evt. ein Kater im GEbüsch, oder die HÄngebauchsau gräbt da nach Eicheln (wir haben sie jetzt auf Wunsch der Dressurreiter eingesperrt...  :-\), oder eins von unseren Pferden grinst gar übern Zaun u. sagt leise "Buh!"
Die Kräfte reichen offensichtlich ja schon in der Halle kaum das Gewünschte vom Pferd zu erziehlen, + Gelände-Vorwärtsdrang u. angespannte Ängstlichkeit mangels Weltkenntnis - da hats Reiterlein dann aber gleich völlig ausgesch******. 
Wenns nicht irgendwie traurig wäre, könnte man glatt lachen, tu ich zwar nicht, weil in so eine Situation kann jeder Reiter mal kommen.
Aber bei DEN Exemplaren sieht man, dass deren Dressurarbeit in Punkto Vertrauen, Durchlässigkeit, Losgelassenheit, Reagieren auf feine Einwirkung absolut NULL wert ist. Auch wenn sie Sonntags auf dem Turnier punkten. Von klassischer Reitkunst so wie sie früher mal geübt wurde ist das so weit entfernt wie... hmpf... ein Fahrrad vom Jaguar, was Reitkomfort, Sicherheit u. Gesundheit von allen Beteiligten betrifft.
Traurig...


Offline AleikeTopic starter

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #23 am: 12.01.06, 11:10 »
Steht nicht sogar schon in der Heiligen Richtlinien, dass das Pferd auch im Gelände auszubilden ist, auch und besonders schon das junge?
Ich kenne durchaus Reiter, die sich im Gelände fürchten, weil sie ihr Pferd nicht händeln können, aber die haben auch drinnen so ihre Probleme und wissen das. L-Reiter, die draußen gar nicht klarkommen, gibt's die echt? (Dass die geländeunerfahrenen Pferde erstmal vor allem scheuen wäre natürlich klar und kein Wunder.)
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Nearly95

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #24 am: 12.01.06, 11:18 »
Aleike, die gibt es zur Genüge, besonders anschaulich sind auch die Reiterexemplare, die nach einer Stunde auf dem Platz das inzwischen mit den Nerven am Ende und verschwitzte Hoppa noch ne Runde rausgehen zum "trockenreiten", allerdings sich vorsorglich mit Gerte, Sporen (dürfte schätzungsweise schon Inventar in der Halle gewesen sein) und Schlaufi bewaffnen, damit sie das gefährliche Hoppa im Gelände auch händeln können. Trockenreiten natürlich auch, bedingt durch die Schlaufis, mit in die Brust beißen. ::)

Zaino, kann Dir prinzipiell nur zustimmen, allerdings werden bei mir die Pferde grundsätzlich "reiterfest" auf dem Platz gemacht (das hat sich einfach bewährt), danach geht es die ersten 1-2 Monate ausschließlich ins Gelände, erst daran anschließend wird mit der Arbeit auf dem Platz begonnen, natürlich immer mit genügend Abwechslung im Gelände  ;)

vg Tanja

Offline AleikeTopic starter

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #25 am: 12.01.06, 11:27 »
Nearly, DIE gehen jedenfalls überhaupt noch raus, wenn auch in Nahkampfausrüstung. Erinnert irgendwie an Siegerehrungen nach S-Dressuren, wo einzelne Pferde durchgehen und/oder Schlaufzügel tragen :(

Aber L-oder-besser-Reiter, die sich GAR nicht raustrauen, weil ihnen das Pferd unkontrollierbar wird?
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GerlindeK

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #26 am: 12.01.06, 11:29 »
Da wir uns im Gelände nur passagemäßig mit eingebauten RollBacks bewegen,.............mache ich mir um die Muskulatur und der aktiven HH keine Sorgen 8)
Je gymnastizierter mein Pferd durch die Dressurabreit wird, desto akrobatischer werden die Einlagen im Gelände ::)

Offline zaino

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #27 am: 12.01.06, 11:34 »
Na und obs die gibt... aber WIR gehören da selbstredend nicht dazu.... *erleichtertbin*  ;D

Ist natürlich was anderes wenn jemand gar keine Lust hat aufs Geländereiten... gibts in der Tat... muss ja nicht heissen dass so jemand gleich Neudeutsche Roll-Klassik reitet deswegen. Ist vielleicht einfach nicht so wetterfest oder hat keinen Bock auf plattes langweiliges strassendurchzogenes Gelände rund um den Stall, u. zu wenig Zeit für längere Touren, arbeitsbedingt. Nene, die meine ich nicht.  

... nach einem langen Hallenwinter wg. totalem Sauwetter, da sind die ersten Märsche nach draussen oft recht spannend, weil Pferde albern, nix mehr gewöhnt, und plötzlich weht einen der Frühlingswind an u. der schöne lange Wiesenweg lockt zum Beineschmeissen aber huuuuuch da liegt ja ein Kaugummipapierl am Weg, da muss man gleich mal die Fluchttier-Alarmsysteme alle auf Funktionsfähigkeit testen ob sie auch nicht eingerostet sind übern Winter (unds Reiterlein, ob es die im Dressursitz verkümmerten Wäscheklammermuskeln auf der Oberschenkelinneseite auch noch zukneifen kann  ;D ;D ;D) und überhaupts, wieso soll ich JETZT schon wieder anhalten? HILFEN? Kommandos? Anlehnung? ooooch, ne, nicht schon wieder!
Hihi.
Alles möglich, so lange Pferd noch nicht ausgestopft ist. Da muss Mensch durch.  ;) Bzw. sich was einfallen lassen. Oder das im Winter Erarbeitete versuchen zur Anwendung zu bringen... manchmal gar nicht so einfach.
Aber Gerlinde machts vor - *freu* - klasse!

Ja, Nearly, ich finde das schon krass, dass die heute teilweise schon die Siegerehrung auf zahmen Austauschpferden reiten müssen.... das führt wie gesagt den ganzen ursprünglichen Sinn der Dressurarbeit ad Absurdum...

Offline terra

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #28 am: 12.01.06, 11:35 »
Uff, ihr seid ja schneller als die Polizei erlaubt ;D

Wir haben ja sogar Exemplare von "Dressurreitern" im Stall, die nur 2/3 der 60ger Halle nutzen - weil am grossen Tor die Pferde partout nicht in die Ecke wollen. Vorteil für mich: ich habe einen Zirkel ganz alleine ;D

Tja, Aleike - in der Campagneschule gehört Gelände grundsätzlich mit dazu - nachdem aber zwischenzeitlich sehr viele gleich bei der Hohen Schule anfangen, fällts eben einfach aus ;).
Habe ein älteres Reit-Lehrbuch (müseler?, muss mal nachsehen) in Briefform an einen Freund, dessen Kinder das Reiten lernen sollen. "Ich schlage vor, ihr markiert ein Viereck auf der grossen Wiese hinter dem Gutsteich,..."

Beim Einreiten bin ich zweigleisig immer gut gefahren: Gewöhnung an den Reiter in der Bahn, dann abwechselnd hinter "Führ"pferd raus oder in der Bahn Grundlagen erarbeite, wenn Lenkung und Bremse funktionieren aufs zweite Pferd verzichten. Mit dem Tier war ich nach zwei Wochen Longe und "einreiten" sogar schon alleine draussen, natürlich nur um die Anlage rum, aber die hat das einfach so angeboten und hat mich auf ihren Spaziergang "mitgenommen".

lg
ed

Offline AleikeTopic starter

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #29 am: 12.01.06, 11:37 »
Da wir uns im Gelände nur passagemäßig mit eingebauten RollBacks bewegen
Welche Energieverschwendung ;)!
Je mehr meiner sich an alle Schrecknisse gewöhnt hat, desto seltener hatten wir solche Einlagen. Ist wohl doch eigentlich eher ein Ökomodell.
Vielleicht solltest Du Heinrich mal klarmachen, dass sowas Hafer kostet und Hafer teuer ist? ;D
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