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RB Vertrag
carola:
Ich meinte auch mehr den Satz "Der Stallbesitzer hat keine weitere Ansprüche an die RB zu stellen". Das kannst Du so sehen, die RB auch (es macht ja auch Sinn), aber im Grunde wäre das etwas, was Du mit dem SB verhandeln müsstest, um es wirksam zu machen. Da der SB nicht unterschreibt, ist dieser Satz überflüssig.
MiMaMo:
Ich finde, es sind zu viele Details aufgeführt. Als PB wäre es mir egal, ob die RB mit oder ohne Sattel im Gelände oder im Parcour springt- wenn sie springen darf. Wenn mich die RB jedesmal fragen würde, ob die ohne Sattel reiten darf würd ich glaub ich einen Vogel kriegen.Solange wie alles im Rahmen bleibt und der Gesundheit des Pferdes nicht schadet finde ich kann die RB selbst entscheiden.
Wichtiger finde ich, das insbesondere bei minderjährigen RB´s auf die Kappenpflicht im Gelände und beim Springen hingewiesen wird.In Halle oder auf dem Platz bin ich auch bekennender Helmmuffel- aber Gelände und Springen ist Pflicht.
Als RB-Nehmerin würde ich den Vertrag so nicht unterschreiben, denn insbesondere die "Ergänzungen" wie Tränke säubern sind für mich SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN , die nicht extra in einem Vertrag aufgeführt werden müssen.Ich denke, sowas vergißt eine RB einmal,veilelicht 2 Mal aber danach hat sich das erledigt. Wer nicht in der Lage ist, an sowas zu denken, der sollte sich eine andere RB suchen. Da kann ich doch 10 mal mit dem Vertrag wedeln- entweder ist es drin oder eben nicht.
Genau wie Punkt mit dem gründlichen Putzen- das macht auf mich den Eindruck, das der PB schon davon ausgeht, das ich auf einem dreckigen Pferd reite. Ich denke, diesen Vertrauensvorschuß sollte man schon in die RB geben oder wenn man das nicht kann, eben alles kontrollieren oder selbst reiten. Als RB-Suchender , erwachsener Mensch mit Reit- und Pferdeerfahrung ist das wirklich unnötig zu erwähnen- denke ich.
Ebenso der nächste Punkt- wenn ich ein Westerngerittenes Quarterhorse habe, dann nehme ich keine L-Springreiterin da drauf. Denke solche sachen wie Reitweise sollten schon vorher geklärt sein und jemand mit völlig konträrer Reitweise kommt doch gar nicht als Rb in Betracht.
Nachtrag- mir fehlt noch ein Passus, wo sich die RB versichert, eine private Unfallversicherung abgeschlossen zu haben. Ohne die ist die Rb nicht versichert.
carola:
Hi Escy,
ich würde sowas mit der Unfallversicherung unter den Passus "Gefahren" schreiben. Wie oben schon geschrieben hatte ich einen passus drin so nach dem Motto "Der RB und deren Erziehungsberechtigten ist bekannt, dass es sich beim Reitsport um eine Risiko-Sportart handelt und Unfälle nicht auszuschließen sind. Die RB bzw. deren Erziehungsberechtigten verpflichten sich daher, eine Unfallversicherung abzuschließen, die dieses Risiko zumindest finanziell absichert".
Schnett:
Unfallversicherung und halt auch ganz wichtig: Wenn sie fliegt und im Rollstuhl landet, wer darf dann zahlen? Du.
Ich werde mich dort immer wieder schriftlich von distanzieren. Vielen Eltern ist klar, was Reiten auf eigene Gefahr heisst, aber nicht, dass diese Formulierung auch beinhaltet: Wenn du vom Pferd fällst, warum auch immer, dann zahle ich nicht dein Leben lang, falls du im Rollstuhl landest...
Die Eltern meiner letzten Interessentin haben das nicht unterschreiben wollen. Auf eigene Gefahr ja, aber das dann doch nicht...
Heike:
Ich würde da so nicht unterschreiben. Deinen §9 kannst Du grade in der Pfeife rauchen. Die RB kann zwar für sich, nicht aber für ihre Kranken- Rentenversicherung unterschreiben! Die kommen nach einem Unfall auf jeden Fall auf Dich zu. Schließ lieber eine Pferdehaftpflicht ab in der Schäden an der RB mitversichert sind. Da würde ich als RB drauf bestehen da ich im Fall der Fälle keinen Ärger wollte. Unfallversicherung hört sich zwar nett an, nützt Dir aber überhaupt nichts. Die zahlen nun mal keine Krankenhauskosten.
§4 würde ich auch nicht unterschreiben. Wie soll sich eine RB um einen Ersatz kümmern der Dir auch noch passt? Stell Dir vor sie kommt wegen Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Du kannst da kurz beim SB Bescheid geben oder andere PB anrufen. Sie hat da ein viel größeres Problem.
Ihre Kündigungsfrist finde ich viel zu lang. Vor allem da Du fristlos kündigen kannst. Du musst ja nur behaupten, Du hättest kein Vertrauen mehr.
"nach Absprache mit dem Pferd ins Gelände zu gehen (in Begleitung eines erfahrenen Mitreiters)" Und wer definiert, wer ein erfahrener Mitreiter ist? Und darf der ein junges oder nur ein erfahrenes Pferd reiten?
"nach Absprache ohne Sattel zu reiten" Sorry, aber entweder darf ich das oder ich darf es eben nicht.
Und mal ganz ehrlich: Wenn jemand so kleinkariert ist und Sachen wie Putzen mit in den Vertrag rein schreibt, würde ich bei dem ganz sicher keine RB annehmen. Das hört sich für MICH verdächtig nach Korintenkacker an. Wäre mir zu gefährlich, das ich mir da wegen jedem Strohhalm den ich im Schweif vergessen habe Ärger bekomme.
War jetzt vielleicht etwas hart, aber meine ehrliche Meinung.
Gruß Heike
PS Ich bin übrigens selber PB. Nicht das Du denkst, hier schreibt eine RB die das alles gaaanz anders sieht wie ein PB.
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